Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

2. Advent 2015

 

 

Sonntag, den 06.12.2015
Der 6. Dezember ist der 340. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 25 Tage bis zum Jahresende.

6. Dezember: HL. NIKOLAUS

Nikolaus, der Bischof von Myra (Kleinasien), im Osten und Westen viel verehrt, lebte wahrscheinlich im 4. Jahrhundert. Der Mangel an geschichtlichen Nachrichten wird durch einen reichen Kranz von Legenden wettgemacht. Im 6. Jahrhundert baute Kaiser Justinian seiner Ehre eine Kirche in Konstantinopel. 1082 kamen seine Reliquien durch Kaufleute, die sie in Myra (Türkei) gestohlen hatten, nach Bari (Apulien-Italien).

Ein Schatz in unserer Kirche: Die Nikolauskapelle, die Malereien der Nikolauskapelle in Lyskirchen sind um 1270/80 entstanden:

Die Szenen (von unten links gegen den Uhrzeiger): 1. Der heilige auf dem Schoß seiner Mutter, 2. Nikolaus wird bereits als Jüngling zum Bischof geweiht, 3. Ein Sturm auf dem Meer wird von Nikolaus beruhigt, 4. Tod des heiligen Nikolaus, 5. Eine Ikone des Nikolaus soll die Schatztruhe des reichen Juden bewachen, Diebe stehlen dennoch den Schatz des Nikolaus, 6. Der beraubte und erboste Jude züchtigt die Nikolausikone, 7. Die Diebe kommen reuevoll zum Nikolaus und 8. Der heilige Nikolaus tröstet die Diebe, die im Pranger gefangen sind.   

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Frohe Weihnachten

"Meine Familie wünscht Ihrer Familie frohe Weihnachten und glückliche Feiertage", steht auf dem Foto, das Michele Fiore am 1. Dezember auf ihrer Facebook-Seite gepostet hat. Der weihnachtliche Gruß der Abgeordneten aus dem US-Bundesstaat Nevada wäre nicht weiter verwunderlich - drei Generation der Familie, brav aufgereiht vor dem Kamin - wäre da nicht dieses Waffenarsenal. Fiore, barfuß mit Pumpgun in der Bildmitte, und ihre Familie präsentieren alles, was der zweite Zusatzartikel der US-Verfassung erlaubt: eine Beretta, eine Walther P 22, drei Glocks, eine Vorderschaftrepetierflinte Modell "Serbu Super Shorty" Kaliber 12 und eine Extar EXP556 mit extragroßem Magazin. Dafür gibt es mehr als tausend Likes.

Alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt        

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrarch von Galiläa, sein Bruder Philippus Tetrarch von Ituräa und Trachonitis, Lysanias Tetrarch von Abilene; Hohepriester waren Hannas und Kajaphas. Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündigte dort überall Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.  (So erfüllte sich,) was im Buch der Reden des Propheten Jesaja steht: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.

 

Lk 3, 1-6

 

 

 

 

 

 

 

Vorbereitung (zu Lukas 3,1-6)  

Wir können nicht so tun, als finge mit jedem Advent für uns ein neuer Lebensabschnitt an. Wir wissen uns in einer weitergehenden Abfolge unseres Lebens. Wir dürfen oft erfahren, dass über die Jahre hin unser Leben Schritte der Reifung unserer Persönlichkeit vollziehen. Viele nehmen auch dankbar an, dass die Entwicklung des Glaubens nicht schon in Kindertagen Halt gemacht hat. Der Advent ist eine Markierung, dieser Entwicklung weiter Raum zu geben. Die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest kann so eine Zeit der bewussten Wahrnehmung gelten, dieser mehr und mehr Annäherung an die Person und Botschaft Jesu einen Schritt weiter zuzutrauen.

 

Auch der Evangelist Lukas versteht seine Verkündigung als eine Einladung, sich auf den Messias Jesus einzulassen. Auch für ihn gilt, dass seine Aussageabsicht nicht eine exakte historische Beschreibung ist. Seine Botschaft ist Verkündigung. Diese weiß sich eingebunden in die Zeitgeschichte. Wenn von Daten aus dem Leben Jesu berichtet wird, verstehen sie sich eher als durchlässig auf die Zeit der zuhörenden Gemeinde. Sie ist letztlich Ansprechpartner des Evangeliums. Ihr will der Evangelist Stütze geben, die Lehre zu begreifen und in das eigene Leben zu integrieren (1,4).

 

Mit unserem Textabschnitt beginnt in der Erzählung des Lukas ein neuer Abschnitt. Das Wirken Jesu soll vorbereitet sein. Ausführlich hatte Lukas in Kapitel 1 und 2 die beiden großen Gestalten der Heilsgeschichte parallel ins Leben kommen lassen: Johannes der Täufer und Jesus. Es bleibt kein Zweifel, dass Jesus der ist, auf den es letztlich ankommt. Der Täufer ist aber nicht von geringer Bedeutung. Denn er ist Wegweiser, Hinführer zum Christus Jesus.

 

Unsere Perikope ordnet das Leben des Täufers in den zeitgeschichtlichen Rahmen ein. Wir kennen das schon von der Einordnung der Geburt Jesu in die Zeitgeschichte (2,1f). Mit der Einordnung des Täufers werden wir erzählerisch in die nächste Generation verwiesen – somit auch zeitlich vom Jahre der Geburt Jesu in seine Erwachsenenzeit. Wir hören vom 15. Jahr der Regierung des Tiberius. Er ist Adoptivsohn des Augustus, auch sein Nachfolger als Herrscher. Das 15. Jahr seiner Regentschaft verweist auf das Jahr 28/29. Dann wird Pilatus erwähnt, Präfekt für Judäa und Samaria bis 36. Wir kennen ihn aus der Passionsgeschichte. Schließlich werden auf der weltlichen Ebene noch drei von den Römern abhängige Fürsten genannt – allesamt aus dem Haus des Herodes. Schließlich werden zwei geistliche Würdenträger des Judentums erwähnt. Hannas bleibt bis zu seinem Tod eine Autorität, an der man nicht vorbeikam. Das galt auch, als im Jahre 15 sein Schwiegersohn Kajaphas Hoherpriester wurde.

 

Mitten in die Weltgeschichte ergeht das Wort des Herrn an Johannes. Diese Formulierung kennen wir aus dem AT. Mit dieser sogenannten Wortereignisformel werden Propheten berufen. Johannes (wie schon Jeremia) erfahren eine besondere Intensität der Prophetenerwählung, denn sie wurden schon im Mutterleib mit dieser Berufung versehen. Die Leserschaft darf also auf eine herausragende Gestalt im Heilsplan Gottes schauen.

 

Johannes tritt am Jordan auf. In 1,80 haben wir erfahren, dass dieser Johannes einen eigenen, von Gott geleiteten Weg geht: Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten. Daran schließt heutiger Text an. Der Täufer verlässt die Wüste, um am Jordan seinen Auftrag zu erfüllen. Er verkündigt dort überall Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden (3,3). Seine Taufe ist nicht ein im Tempelkult vollzogenes rituelles Reinigungsbad. Es geht um eine einmalige Taufhandlung. Diese Taufe bewirkt Umkehr und öffnet den Menschen zur Umkehr, um durch sein Verhalten sich wieder auf den Weg JHWHs zu bringen. Der Exeget Wilfried Eckey formuliert passend-drastisch: Johannes predigt eine einmalige Wassertaufe, in welcher der alte Adam ersäuft wird. Diese Formulierung unterstreicht die hohe und existentielle Ernsthaftigkeit dieses Aktes der Taufe durch Johannes. Johannes verkündet die Notwendigkeit einer radikalen Neuzuwendung zu JHWH, um dem Endgericht in seiner auch vernichtenden Kraft entgehen zu können. Uns sind diese Vorstellungen eher fremd. Zur Zeit Jesu, aber auch zur Zeit des Evangelisten Lukas müssen wir davon ausgehen, dass die endgerichtlichen Vorstellungen mit großer Angst verbunden waren. Da war so ein Heilszeichen wie die Wassertaufe des Johannes eine echte sakramentale Handlung – Zeichen für eine Wirklichkeit, die dann gerade geschieht. Mehr eben als eine symbolische Handlung. Die Taufe zur Umkehr ist demnach die Umkehr – mit aller Wirkung, die Hoffnung auf eine Aufnahme in die Gemeinschaft mit Gott nährt.

 

Diese Taufe des Johannes steht nicht ohne Kontext im Leben dar. Das nun folgende Zitat aus dem Propheten Jesaja (40, 3f) verdeutlicht, um was es dabei geht. Die Stimme, die in der Wüste ruft, ist erst einmal die Stimme JHWHs selber. JHWH, der den Täufer in die Wüste gerufen hat, der ihn mit der Kraft des Geistes beseelt hat. Eingehend hat Lukas diese Bedeutung schon mit der Verheißung der Geburt des Täufers verbunden: Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren. Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen (1,16f). Das wird mit seiner Berufung in der Wüste zum vollzogenen Sendungsauftrag. Gerufen durch die Stimme JHWHs, wird er jetzt selbst die Stimme – durch seinen Ruf zur Umkehr und die Wassertaufe zur Umkehr.

 

Wie wir dem dann weiter erzählten Evangelium entnehmen werden, zielt die Wegbegleitung auf den Weg der Nachfolge Jesu. Um diesen Weg gangbar zu machen, wird aufgehoben, was den Zugang erschweren kann. Das Entgegengesetzte soll ausgeglichen werden – die Schluchten aufgefüllt, die Hügel gesenkt werden. Das Krumme soll gerade, das Unebene zum ebenen Weg werden. Es sind Bilder, die die Überwindung der sich hindernden Gegensätze ankündigen. Das wird auch ein Teil der Verkündigung Jesu sein. Es sind ebenso Bilder, die das Vordrängen des zu erwartenden Heiles unterstreichen. Es soll alles aus dem Weg geräumt werden, was den schnellen Zugang zum Heil hindern kann. Die Verheißung spricht der Vers 6 aus: Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt. Die bald sich anschließende Erzählung von der Taufe Jesu verbindet diese Zusage mit der Person Jesu, dem geliebten Sohn, an dem der Himmel Gefallen gefunden hat (vgl. 3,22).

 

Bis zum Zitat aus Jesaja 40 geht unsere Perikope. Die Erzählung führt markige Worte des Bußpredigers auf. Die Leute, die seine Predigt gehört haben, werden stark beeindruckt gewesen sein. Wir alle haben unsere eigenen Bilder der Vorstellung zu diesem außergewöhnlichen Mann. Wir werden ihn kraftvoll und schonungslos in seiner Rede im Kopf haben. Ein Außenseiter, der so sein will und so sein muss. Ein Mann, der in einer nicht wegzudenkenden Mission so handeln und reden muss. Als erwählter Prophet.

 

Uns begleitet diese Erzählung in den Advent, in die Zeit, die für uns ein bewussteres Wahrnehmen unseres eigenen Reifens sein kann. Die Radikalität der Notwendigkeit zur Umkehr, zur Neuorientierung wird uns vor Augen gestellt. Ebenso erfahren wir, dass es Hinderndes, Trennendes (wie Schlucht und Hügel – im Bild gesprochen) gibt, was angeschaut sein könnte. Manchmal wissen wir, dass es Hindernisse in uns gibt, die den ungebrochenen Zugang zur Reifung in der Nachfolge aufhalten. Wir wissen dann auch, dass sich die nicht immer einfach auflösen lassen. Dahinein die Stimme des Geistes, die Stimme des Rufers zu vernehmen, könnte möglich sein.

 

Am kommenden 3. Advent wird das Lukasevangelium uns konfrontieren mit fragenden Leuten: Was sollen wir also tun? Wir werden in unsere Antworten hineinreifen – dank der Bitte um die Kraft des Geistes, der die Neuorientierung, die Umkehr ermöglichen kann.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 

06.12. – 13.12.2015

  • St. Maria in Lyskirchen

2. Advent 2015

"Populus Sion"

 „Volk von Zion, siehe,
der Herr wird kommen,
zu retten die Völker“, 
Jes 30,19.30

18.00 Uhr  
Roratemesse zum 2. Advent

Kollekte LyskirchenSonntag 

 

Dienstag:  
Fest der ohne Erbsünde
empfangenen Gottesmutter Maria 
18.00 Uhr     
Heilige Messe


Donnerstag:

15.00 Uhr  
Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr  
Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:   

17.00 Uhr  
Adventskonzert

3. Advent 2015

"Gaudete"

„Freut euch im
Herrn allezeit“, 
Phil 4,4

18.00 Uhr  
Roratemesse zum 3. Advent  

Christmetten

 

In Maria Lyskirchen wird um 18 Uhr ebenso wie um 23 Uhr Christmette gefeiert.


Um 18 Uhr sind in der Regel sehr viele Menschen da, die gerade an diesen Weihnachtstagen unsere Kirche bevorzugen.


Die Feier um 23 Uhr ist als Vigilfeier zum Weihnachtsfest gestaltet – der festliche Zugang in die Weihnachtsfestfeier.

 

Adveniat 2015

Frieden jetzt!

Gerechtigkeit schafft Zukunft

Bürgerkrieg und Drogenkonflikte beherrschen weite Teile Lateinamerikas. Deswegen will Adveniat mit der Jahresaktion 2015 Friedensarbeit fördern und soziale Gerechtigkeit - denn sie ist der Grundstein für Frieden. Dabei im Mittelpunkt: Kolumbien, wo die Kirche im Friedensprozess zwischen Regierung und Guerilla vermittelt. Und Guatemala, wo die Kirche sich für die Aufarbeitung der grausamen Bürgerkriegsvergangenheit einsetzt.

Adveniat, die Kollekte an Weihnachten 2015


  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Donnerstag um 18:45 Uhr


  • Kindermesse 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostraße 5 in 50676 Köln

sonntags um 9.30 Uhr


  • Bibelgespräch

Wir lesen miteinander Abschnitte aus dem Ersten Buch Samuel

Mittwoch, den 09.12.2015, 15:30h


  • Gubbio - Kath. Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat
    Köln 
    Ulrichgasse 27-29 in 50678 Köln

Sie sind eingeladen

Sondergottesdienst 8. Dezember 2015  

Marias Eltern: Joachim und Anna (Giotto)
Marias Eltern: Joachim und Anna (Giotto)

Aus Anlass des Festes der Ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria feiern wir um 18 Uhr in Maria Lyskirchen die Hl. Messe. Es ist auch der Tag der Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Am gleichen Tag wird um 18.30 im Kölner Dom durch unseren Erzbischof die Hl. Pforte dort geöffnet werden. Die Gemeindemitglieder des Erzbistums sind von unserem Erzbischof zur Teilnahme dort herzlich eingeladen.


Das Jahr der Barmherzigkeit ist kein Aufruf, sich in möglichst medial verarbeitbare Aktionen zu begeben. Die Barmherzigkeit ist eine der Grundhaltungen der Gott Glaubenden. Sie vollzieht sich unendlich oft in völlig unspektakulären Handlungen und Gesten. Das ausgerufene Jahr unterstreicht, wie kostbar diese Aufgabe unserer Nachfolge ist – und wie helfend sie sein könnte in eine Welt, die sehr viele Herausforderungen der Uneinheit, der Zerrissenheit, der Verwirrung und der Unversöhnlichkeit hat. Es kann förderlich sein, jeden Tag zwischendrin einmal (ganz kurz, das reicht) das, was wir denken und tun, im Spiegel der Barmherzigkeit anzuschauen


Adventsgaben für das Notel  

An den Adventssonntagen stehen Körbe (die sonst im Notel als Wäschekörbe genutzt werden) bereit für unsere Gaben. Ausschließlich erwünscht sind eingeschweißte Scheibenwurst (Fleischwurst, Salami), Nuß-Nougat-Creme, Obstkonserven. Dieses kleine Zeichen des Mitgehens mit den obdachlosen Drogenabhängigen in Köln findet in diesen Nutznießenden wirklich dankbare Abnehmer. Danke für jede Ihnen mögliche Gabe. 

Krippenbild  

Ein schlichtes und darin gerade sehr bedenkenswertes Bild hat die Krippe des 1. Advent uns hinterlassen. Das eingeblendete Gebet der Vereinten Nationen trägt so viel Hoffnung und so viel Auftrag. Die Krippe wird sich durch diese Tage der Neuorientierung auch wandeln, wird in Nachdenklichkeit zum Ereignis der Ganzverbundenheit Gottes in der Geburt des Jesus von Nazareth führen. Herrn Marx Dank für diese seit langen Jahren durch ihn geprägte besondere Art der Verkündigung. Texte aus der jeweiligen Liturgie der Adventssonntage begleiten den Wandel der Krippendarstellungen. Über allem – in der Nische des Aufgangs – die Zusage, dass ein Mensch geboren sein wird, der Mut macht, der Zusage und der Möglichkeit der Liebe Gottes zu trauen. Das hat dann auch Folgen für das politische Denken und Tun. Die Aufnahme der Schutzsuchenden ist eines der Themen. Der Stacheldraht, der Gesellschaft von anderem Teil der Gesellschaft auch mit staatlicher Macht trennen will, steht als Symbol für manche Verunmöglichung dessen, was den Menschen am Rande mehr Leben möglich machte. 

Krippenempfang  

In diesem Jahr war die Liste des Krippenempfangs zu den Stoßzeiten schon schnell belegt. Danke allen, die dazu bereit sind. Es sind dennoch Lücken im Plan. Und wer auch außerhalb des Wochenendplanes Lust und Zeit hat, sich einmal zum Krippenempfang in die Kirche zu setzen, ist herzlich willkommen. Die Liste liegt in der Sakristei aus.


Zur Arbeit des Krippenempfangs: Da zu sein, wenn Besucher kommen. Das hat schon einen einladenden Charakter für die Besuchenden. Zudem haben wir Postkarten und das Krippenheft zum Verkauf anzubieten. Der Erlös geht ganz an das Notel. Und wenn Besuchende Fragen zur Krippe oder zur Gemeinde oder oder haben, dann ist es gut, jemanden im Krippenempfang fragen zu können. Da gibt es nicht auf alles, aber auf vieles eine helfende Antwort.

 

Fürbitten in der Jahresschlussmesse  

Im vergangenen Jahr haben wir erstmals nach dem Modell der großen Fürbitten am Karfreitag 12 Fürbitten zu großen Themen, die uns im ausgehenden Jahr bewegt hatten, zusammengestellt. Auch in diesem Jahr die Einladung an Mitglieder der Gemeinde, ein solches Thema zu benennen und dazu eine Gebetsanrufung zu formulieren. Sie können Ihren Vorschlag gerne per Mail an mich schicken: schnegg@lyskirchen.de. Auch wenn Sie Fragen zu dieser Einladung haben, sprechen Sie mich bitte direkt an oder schreiben eine Mail.

 

Adventskonzert  

Einer alten Tradition folgend ist am Sa 12.12. um 17 Uhr wieder das beliebte Adventskonzert – mit Werken von Vivaldi, Händel und J.S. Bach. Ausführend ist das Kammerorchester der VHS Overarth/Rösrath – unter der bewährten Leitung von Egon Gernemann. Der Eintritt ist frei – um eine Spende zur Finanzierung des Konzertes wird herzlich gebeten.

Das Programm des Adventskonzert
Programm-Adventskonzert-2015.pdf
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„Das war ein Fehler“

– Papst Franziskus zu Vatileaks 2 und der Ernennung von Vallejo Balda und Chaoqui

Am 24 November 2015 um 10.30 Uhr wurde das Gerichtsverfahren gegen Francesca Immacolata Chaouqui und Msgr. Angel Lucio Vallejo Balda, im Vatikan eröffnet.
Am 24 November 2015 um 10.30 Uhr wurde das Gerichtsverfahren gegen Francesca Immacolata Chaouqui und Msgr. Angel Lucio Vallejo Balda, im Vatikan eröffnet.

Von Journalisten befragt, nahm auch Papst Franziskus auf dem Rückflug aus Afrika zu Vatileaks 2 Stellung: 

Unter Verdacht: Der spanische Prälat Lucio Angel Vallejo Balda und die PR-Expertin Francesca Chaouqui im Januar 2014.
Unter Verdacht: Der spanische Prälat Lucio Angel Vallejo Balda und die PR-Expertin Francesca Chaouqui im Januar 2014.


Frage: Wir konnte es zur Ernennung von Msgr. Lucio Angel Vallejo Balda und von Francesca Chaouqui in die COSEA kommen? Denken Sie, einen Fehler gemacht zu haben?

Papst Franziskus: Ich denke, das war ein Fehler. Vallejo kam wegen seiner Stellung hinein, die er hatte: Er war Sekretär der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten und ist so hineingekommen. Wie kam sie hinein? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, mich nicht zu täuschen, wenn ich sage, daß er es war, der sie als eine Frau vorstellte, die die Welt der Wirtschaftsbeziehungen kennt. Sie haben gearbeitet und als die Arbeit abgeschlossen war, blieben die Mitglieder der Kommission, die COSEA hieß, auf einigen Posten im Vatikan. Auch Vallejo Balda blieb. Die Frau Chaouqui blieb nicht im Vatikan, weil sie in die Kommission kam, aber dann nicht im Vatikan blieb. Einige sagen, daß sie deshalb zornig war… Aber die Richter werden uns die Wahrheit sagen über ihre Absichten, wie sie es gemacht haben…

Johannes Paul II. und sein Nachfolger Josef Ratzinger, damals noch Präfekt der Glaubenskongregation, früher auch bekannt unter dem Namen “Heilige Inqusition”.
Johannes Paul II. und sein Nachfolger Josef Ratzinger, damals noch Präfekt der Glaubenskongregation, früher auch bekannt unter dem Namen “Heilige Inqusition”.

Für mich war das keine Überraschung. Es hat mir nicht den Schlaf geraubt, weil es mir gezeigt hat, welche Arbeit geleistet wurde, die ich mit den neun Kardinälen begonnen habe, um die Korruption zu bekämpfen und die Dinge, die nicht funktionieren.


Ich möchte etwas sagen, nicht über Vallejo Balda und Chaouqui, sondern alle, alles: Dreizehn Tage vor dem Tod von Johannes Paul II., während der Via Crucis, sprach Kardinal Ratzinger vom Schmutz in der Kirche. Er war der Erste, der das anklagte. Dann starb Johannes Paul, und Ratzinger, der Dekan war, sprach in der Missa Pro eligendo Pontifice über das Gleiche. Wir haben ihn wegen dieser Freiheit gewählt, die Dinge auszusprechen.

Was den Prozeß betrifft, habe ich nicht die konkreten Anschuldigungen gelesen. Ich hätte die Sache gerne vor dem Heiligen Jahr abgeschlossen, aber ich denke, daß das nicht der Fall sein wird, weil alle Anwälte der Verteidigung die Zeit haben sollen, ihre Arbeit zu tun und die Freiheit haben sollen, zu verteidigen.

Frage:
Wie will man vorgehen, damit sich diese Dinge nicht wiederholen?

Papst Franziskus: Ich danke Gott, daß es Lucrezia Borgia nicht mehr gibt! [lacht] Aber, ich weiß nicht, mit den Kardinälen, mit der Kommission weiter aufräumen. Nicht wahr? Danke.

INFO: Lucrezia Borgia * 18. April 1480 in Rom oder Subiaco; † 24. Juni 1519 in Belriguardo bei Ferrara) war eine italienisch-spanische Renaissancefürstin und die uneheliche Tochter Papst Alexanders VI. 
mit seiner Geliebten Vanozza de’ Cattanei.

Prediger 1,2-6


  • Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. ...

Hatten das Vertrauen des Vatikan

... und jetzt so traurig

böse Welt.

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