Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 20.04.2014
Der 20. April ist der 110. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 255 Tage  bis zum Jahresende.

20.4.1964: Schoko-Legende

Das erste Glas der bekanntesten Nuss-Nougat-Creme Deutschlands verließ im italienischen Piemont das Herstellungswerk: "Nutella". Schon ein Jahr später, 1965, war "Nutella" auch in Deutschland erhältlich. Begonnen hatte die Erfolgsgeschichte des süßen Brotaufstrichs in den 1940er-Jahren als der italienische Konditor Pietro Ferrero nach einer Alternative zu Kakao suchte, da dieser damals schwer zu bekommen war. Gefunden hat er sie in Form von Haselnüssen, die er zu "Pasta Gianduja" verarbeitete. Ab 1951 war das Produkt unter dem Namen "Supercrema" im Handel erhältlich. Der erfolgreiche Aufstrich wurde kontinuierlich verfeinert und 1964 in "Nutella" umbenannt.

Es sagte Michel de Montaigne

(1533 - 1592), französischer Philosoph und Essayist

Bitternisse und Süßigkeiten der Ehe werden von den Weisen geheim gehalten.

Das ‚Galiläa’ am Anfang des Wegs mit Jesus

Nach Galiläa zurückkehren bedeutet, alles vom Kreuz und vom Sieg her neu zu lesen. Alles neu lesen – die Verkündigung, die Wunder, die neue Gemeinschaft, die Begeisterungen und die Rückzieher, bis hin zum Verrat – alles neu lesen von dem Ende her, das ein neuer Anfang ist, von diesem höchsten Akt der Liebe her."

Papst Franziskus 

in der Osternacht 2014

IHR SUCHT JESUS, DEN GEKREUZIGTEN.
ER IST AUFERSTANDEN, WIE ER GESAGT HAT

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Matthäus

 

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen, und dort werden sie mich sehen..

 

Mt 28, 1-10 

 

Wie er gesagt hat

(zu Matthäus 28,1-10)

Die große Erzählung des Matthäusevangeliums findet ihren Höhepunkt. Alles, was der Evangelist bisher erzählt hat, führt auf das Ereignis der Auferweckung Jesu hin. Zugleich ist alles, was bisher berichtet worden ist, nur von seinem Ende her zu verstehen. Der Jesus, der als Mensch lebt und stirbt, wird von Gott auferweckt aus dem Tod. Was damit verbunden ist, lässt sich nur begrenzt sprachlich fassen.

Es ist die Erfahrung der Macht Gottes, die jeden Tod überwindet. Ein großes Glaubensgeheimnis. Eine große Glaubenszusage. Manche stehen staunend, manche auch eher zweifelnd vor dieser Überzeugung: Wie kann der Tod überwunden sein an einem Menschen? Wir denken an das Grab, an die Verwesung, an die Asche eines Menschen. Wir denken an die unverrückbare Gewissheit, dass alles, was lebt, einmal tot sein wird. So laufen die Gesetze der Natur. So traf und trifft es alles Leben. Umso größer und unerfasslicher die Botschaft: Jesus ist auferweckt vom Tod.

 

Um das Unaussagbare erzählfähig zu machen, haben die Evangelisten die Auferweckungsgeschichten geschrieben. Auch hier – wie bei den Anfangsgeschichten des Matthäus – liegt uns keine exakte Beschreibung eines historischen Vorgangs vor. Wir lesen eine Geschichte über eine Erfahrung, die Frauen und Männer nach der Kreuzigung Jesu gemacht haben. Diese Erzählungen laden uns ein, dieser Erfahrung zu trauen und sie mit unserer Lebensdeutung zu verbinden.

 

Auch die Botschaft der Auferweckung Jesu ist keine isolierte Darstellung innerhalb des Evangeliums. Wir wissen, dass das ganze Evangelium – auch das des Matthäus – auf dem Fundament dieser Erfahrung geschrieben worden ist, dass Gott Jesus auferweckt hat aus dem Tod. Wir wollten es gerne ganz genau wissen, wollten es mit den heute zur Verfügung stehenden Methoden der Bewahrheitung wissen. Aber all das wird ungesättigt bleiben. Uns liegt der Bericht einer Erfahrung vor, die Menschen ermutigt hat, Gott und seinem Messias Jesus zu glauben.

 

Das Evangelium des Matthäus folgt der Linie, Jesus als den Messias Gottes, den Immanuel (Gott-mit-uns) zu bezeugen. Jesus erscheint als der Gesandte Gottes. Er offenbart das Wesen Gottes auf der Grundlage der Heilsgeschichte Gottes mit dem Volk Israel. Das Evangelium verkündet daher viele Begegnungen, in denen das Wesen Gottes handfest erfahren wird. Jesus lehrt – auf dass das Evangelium Gottes Gehör finde. Das Matthäusevangelium bekräftigt in seinen (nur bei Mt zu findenden) fünf großen Reden, was das für die Lebenspraxis der Gemeinde und der Einzelnen bedeutet. Begriffe wie Himmelreich und Gerechtigkeit haben darin einen großen Stellenwert.

 

Himmelreich und Gerechtigkeit sind keine vergeistlichten Begriffe. In den Heilungen, in den Lösungen von Besetzungen, im Zeichen der Tischgemeinschaft mit den Menschen am Rand werden Himmelreich und Gerechtigkeit fassbar. In allem schwingt die Überzeugung mit, dass das Wirken Gottes – die Erfahrbarkeit des Himmelreiches – sich durchsetzen wird. Die Gleichnisgeschichten reden herausgehoben davon (Kap 13).

 

Zwischen dem 16. und 20. Kapitel hat der Evangelienerzähler dreimal die Ankündigung von Leiden, Tod und Auferweckung in seine Darlegung eingestreut. In der Auferweckungserzählung werden wir wieder daran erinnert: ‚Wie er gesagt hat‘. Das irdische Leben des Nazaräers Jesus ist nicht zu trennen von Jesus, den Gott auferweckt hat. Das irdische Leben Jesu hat zwingend damit zu tun, dass Frauen und Männer seiner Umgebung ihn als den auferweckten Messias Gottes erkannt und bekannt haben. Der Evangelist unterstreicht die Kontinuität. Einen auferweckten Christus gibt es nicht ohne den historischen Jesus. Offenbar hat die Erfahrung der Auferweckung direkt etwas zu tun mit dem, wie Jesus gelebt und gewirkt hat.

 

Unsere Ostererzählung ist also sehr darauf bedacht, diese Verbindung zwischen irdischem und auferwecktem Messias Jesus zu bezeugen. Matthäus tut es mit seinen erzählerischen Mitteln.

 

Wir werden mit den zwei Frauen in Berührung gebracht, die beim Begräbnis Jesu dabei waren. Sie sind untrügliche Zeuginnen, dass das Leben des Jesus von Nazareth im gewaltsamen Tod beendet wurde. Sie wollen nach dem Grab sehen. Was anderes ist nach der Gewissheit des Todes auch nicht mehr zu machen.

 

Doch dann kündigt sich an, was menschenundenkbar ist. Daher werden eindeutige Motive des direkten Eintretens Gottes verwendet: Ein gewaltiges Erdbeben erschüttert alles. Ein Engel kommt vom Himmel herab. Er wälzt den Stein vom Grabeingang. Er setzt sich darauf. Sein Gewand ist weiß wie Schnee, leuchtet wie ein Blitz. Alles zusammen bietet die Szene eines eindeutigen, machtvollen Eingreifens Gottes. Es ist keine Momentaufnahme. Was jetzt verkündet werden soll, hat Bestand. Der Engel, das Göttliche, sitzt auf dem Stein, der das Grab als Grab verschloss. Die Reaktion der anwesenden Menschen – bei Matthäus sind es die Wachen der Ankläger der Sache Jesu – ist entsprechend: Wo wir Gottes gewaltiger Gegenwart begegnen, sind Furcht und Erstarrung angemessene Reaktionen.

 

Diese ganze Szenerie, wie Matthäus sie schildert, bezeugt die Übermacht Gottes. Was da geschehen ist, ist Gottes Eingreifen. Es entzieht sich auch dem üblichen Verstehen der Menschen. Jenseits der Einblickmöglichkeit der Menschen ist etwas geschehen, was alleine Gottes Möglichkeit ist.

 

Der Engel hat die Aufgabe, zu deuten, was menschlich nicht wirklich verstehbar ist. Der Engel löst die Erstarrung der Gottesfurcht. Der Engel interpretiert, dass der Gekreuzigte der Auferweckte ist. Das Grab ist nicht der Beweis für die Auferweckung. Es ist eine mögliche Deutungshilfe. Was geschehen ist, ist ein Wirken Gottes außerhalb der mitvollziehbaren Erfahrung.

 

Für Matthäus entscheidend ist, was der Engel als Botschaft und Auftrag gibt: Sie mögen schnell zu den Schülerinnen und Schülern Jesu gehen und ihnen sagen: Er ist von den Toten erweckt! Und: Sie sollen nach Galiläa gehen, dort werden sie ihn, den Lebenden, den Auferweckten, sehen. So hat er es ihnen vor seinem Tod gesagt (26,32). Gott hat das, was in Galiläa, mit dem dort wirkenden und lehrenden Jesus geschehen ist, als das Leben nach dem Maß Gottes beglaubigt. Die Auferweckung Jesu besiegelt sein Lebenswerk um des Himmelreiches und der Gerechtigkeit Gottes willen. Hier haben die Glaubenden begriffen, dass Jesus von Nazareth der von Gott verheißene Messias, der Christus ist.

 

Die Frauen laufen sogleich los. ‚Wie er es gesagt hat‘ – das ist kein Testament eines Verstorbenen mehr. Es ist die Wiederbegegnung mit dieser göttlichen Lebenskraft, die Wiederbegegnung mit dem gekreuzigten Jesus. Furcht fasst die Frauen – denn diese so unerfassliche Botschaft ist gottmächtig. Freude beflügelt die Frauen – denn sie dürfen erfahren, dass das Vertrauen in die Liebe Gottes – so wie Jesus es gelebt hat – nicht der Macht des Todes ausgeliefert blieb.

 

Matthäus unterstreicht, wie sehr der irdische Jesus und der auferweckte Christus zusammengehören. Matthäus schildert die kurze Begegnung der Frauen mit dem Auferstandenen. ER spricht sie an. Sie erkennen ihn. ER bekräftigt den Auftrag des Engels, die Brüder mögen nach Galiläa gehen. Dort sehen sie ihn, den Lebenden. ER spricht von ihnen als Brüdern – obwohl sie in seiner Lebensnot die Flucht ergriffen hatten. Die Frauen erkennen ihn sofort. Sie fassen ihn an (anders bei anderen Evangelisten). Matthäus ist ganz gewiss, dass die Wirklichkeit des Auferweckten kein geistliches Gespenst ist. ER ist Wirklichkeit, vertraute Wirklichkeit. ER ist die Ermutigung, diesem Weg des Himmelreiches und der Gerechtigkeit Gottes weiter zu trauen.

 

Die Botschaft von der Auferweckung Jesu aus dem Tod ist die Freude, sich mit seinem Leben diesem Himmelreich und der Gerechtigkeit Gottes anzuvertrauen. Es bleibt ein Wagnis, weil alle Berichte über die Auferweckung Glaubenszeugnisse sind. Wir müssen uns entscheiden, diesen Zeugnissen zu glauben. Wir können dies am besten lebendig machen, indem wir ‚nach Galiläa‘ gehen. Und es wird unser Leben beeinflussen – alles, was er gesagt hat. Dass das ein Leben erfüllen und voller Zuversicht und Freude machen kann, das vermögen über die Jahrhunderte Zeuginnen und Zeugen bekräftigen. Vielen von uns ist es geschenkt, diese Erfahrungen des mitgehenden Auferweckten im eigenen Leben zu machen.

 

Aus diesem Osternfeiern viel Segen und Glaubensbekräftigung!

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Ostersonntag:

um 04.30 Uhr Festfeier der Osternacht – mit Wort Gottes - Vigil, Osterfeuer, Lichterprozession, Tauferneuerung und festliche Eucharistie anschließend Osterfrühstück in der Unterkirche.

um 19.00 Uhr Festhochamt zum Ostersonntag

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Ostermontag:

um 19.00 Uhr Feierliches Hochamt

zum Ostermontag und Jahrgedächtnis für Änne Höppner

 

Dienstag:

um 18.00 Uhr Feierliche hl. Messe in der Osteroktav

als 3. Jahrgedächtnis für Maria Brecht

 

Mittwoch:

um 18.00 Uhr Feierliche hl. Messe in der Osteroktav

 

Donnerstag:

um 18.00 Uhr Feierliche hl. Messe in der Osteroktav gemeinsam mit der Kommunität Kosmas und Damian

 

Freitag:

um 18.00 Uhr Feierliche hl. Messe in der Osteroktav

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

um 15.00 Uhr Taufe des Kindes Linn Schiefer

um 18.00 Uhr Feierliche hl. Messe in der Osteroktav

 

Weißer Sonntag:

um 19.00 Uhr Festliche Hl. Messe zum Oktavtag von Ostern

 

Sie sind eingeladen.

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Jahresgedenken Frau Brecht

Am Osterdienstag jährt sich zum dritten Mal, dass Frau Brecht, unsere besondere und verdiente Küsterin starb. Vielen von uns ist noch sehr nahe, wie ich vor Beginn der Karfreitagsliturgie 2011 den Tod von Frau Brecht bekanntgeben musste. An ihrem Sterbetag gedenken wir ihrer in der Hl. Messe um 18 Uhr – mit großer Dankbarkeit, auch mit mancher Wehmut, weil manche von uns sie in ihrer unverwechselbaren Art immer wieder in ihrer und unserer Kirche ‚sehen’.

 

Gitarren gesucht

Vom Sozialdienst katholischer Frauen in Köln (SkF) kommt die Anfrage, ob in der Gemeinde vielleicht gebrauchte Gitarren schlummern, die für ein soziales Projekt verschenkt werden könnten. Eine Ehrenamtliche des SkF gibt in der Justizvollzugsanstalt für inhaftierte Frauen Gitarrenunterricht. Sollten Sie eine solche Gitarre abgeben können, bringen Sie die bitte einmal mit in die Sakristei.

 

Sprech-Workshop

Für interessierte Lektorinnen und Lektoren an St. Maria Lyskirchen findet am 6.5. um 19.30 Uhr ein Sprech-Workshop statt, den Jo Schnorrenberg, selbst Lektor hier und geprüfter Sprecherzieher, anbietet. Der Workshop ist aber auch offen für Frauen und Männer, die vielleicht einmal Lust haben könnten, einen solchen Dienst hier zu übernehmen. Ein solcher Abend könnte helfen, eine Orientierung zu geben, ob das Lektorenamt eine denkbare Mitwirkung am Gottesdienst sein könnte. Interessierte (ohne jeden Verpflichtungsgrad) melden sich bitte in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de.

 

Bibel - Übersetzungen

Beim Hören der Passion am Palmsonntag haben manche sich sehr irritiert gefühlt von der Übersetzung aus der ‚Bibel in gerechter Sprache’. Manche fanden die Sprache ‚emanzenhaft’, andere haben sie als albern empfunden, anderen war sie sogar ein Hindernis, sich auf den Text und die Gottesdienstfeier ungebrochen einzulassen. Es waren überwiegend Frauen, die sich dazu geäußert haben. Später kamen dann auch Rückmeldungen, denen diese Übersetzung eine Hilfe war, sich auf das Geschehen in anderem Sprachgewand einzufinden.

 

Steine des Anstoßes waren z.B. die sich wiederholende Nennung von ‚Jüngerinnen und Jüngern’, die Anwesenheit von Jüngerinnen auch im Abendmahlssaal, vor allem aber die Anrede in der Ölbergszene, deren innere Erschütterung durch die Formulierung »Mein Gott, mein Vater und meine Mutter, wenn der Becher nicht vorbeigehen kann, ohne dass ich ihn trinke, soll dein Wille geschehen.« verballhornt schien. Die innere Erschütterung Jesu verträgt nicht eine theologische Differenzierung seines Gottesbegriffs.

 

Übersetzungen sind immer auch Interpretationen. Die Übersetzung der ‚Bibel in gerechter Sprache’ ist eine von vielen Versuchen, dem Urtext biblischer Schriften nahe zu kommen. Übersetzungen gelingen manchmal ganz, manchmal auch an einigen Stellen nicht. Man muss sie nicht mögen. Da die meisten von uns die biblischen Sprachen nicht können, sind wir auf Übersetzungen angewiesen. Da ist es geradezu hilfreich, in unterschiedlichen Texten sich zu orientieren. Unterschiedliche Übersetzungen können dazu beitragen, dass die Hörenden neu hören. Manchmal schaffen unerwartete Worte Verstörungen. Manchmal sind sie auch schlicht nur Ärgernis. Manchmal öffnen sie zu einem erweiternden Verständnis.

 

Die ‚Bibel in gerechter Sprache’ ist und wird nicht unsere Liturgiesprache. Ich habe diese Übersetzung einmal ausgewählt, weil ich von Mitfeiernden in der Gemeinde immer wieder einmal darauf angesprochen werde, dass sie die patriarchalisch geprägten Aussagen über Gott in unserem heutigen Welt- und Kulturverständnis nur schwer annehmen könnten. Es ist ernst zu nehmen, dass Menschen das nicht nur so daher sagen, sondern sich in ihrem persönlichen Glauben durch die klassischen Vorstellungen in der Rede vom männlichen Gott nicht getragen sehen. Bei der hier gewählten Übersetzung ging es mir darum, auch diesem Glaubenszugang einmal Rechnung zu tragen. Das Fremde kann ein Ausgangspunkt der neuen Auseinandersetzung mit dem Inhalt sein. Solche Auseinandersetzungen sind ein möglicher Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen, in der Achtung der je unterschiedlichen Glaubenszugänge zu wachsen und sich seines eigenen Zugangs zum Geheimnis ‚Gott’ – vielleicht um so klarer - zu vergewissern.

 

Die Diskussion über die Bibelübersetzung zeigt – was wir ja alle wissen -, dass der Glaube eine theologisch – verstandesmäßige und eine tief beziehungstragende – emotionale Seite hat. Gerade die Tiefe der Ölbergszene wird sich nicht mit der theologischen Relevanz beschäftigen wollen, ob Gott nun männlich oder weiblich oder gar mit beidem zusammen ansprechbar ist. Da haben die meisten von uns Hörgewohnheiten, die die ganze beziehungstragende Seite des Glaubens suchen.

 

Theologisch gesehen kann Gott nicht eindeutig männlich oder weiblich gedacht werden. Gott ist jenseits der geschlechtsspezifischen Aussagemöglichkeit. Er ist ‚das unendliche Geheimnis’. Erschwerend für uns, dass die semitischen Sprachen das Problem einer eindeutigen Festlegung auf Mann oder Frau im Bezug auf Gott nicht haben, weil der Begriff – z.B. vom aramäischen ‚awuun’ oder ‚abba’ nicht eindeutig geschlechtsspezifisch gemeint ist. Wir übersetzen diese Begriffe mit ‚Vater’ bzw. ‚Papa’. Aber das ist eben die theologisch – verstandesmäßige Dimension, die im emotionalen, Beziehung lebenden Hören nicht die entscheidende Rolle spielt.

 

Die Diskussion wird uns weiterbringen. Es wird sinnig sein, in den nächsten Monaten einmal Interessierte einzuladen, über die Entwicklung unseres Gottesdienstfeierns in Maria Lyskirchen in Austausch zu kommen. Dahinein gehört die Bedeutung der Hl. Schrift ebenso wie unsere Gedanken zur Frage, wie Kult und Diakonie in der Gottesverehrung zusammenfinden.

 

Danke allen, die die Diskussion in Gang gebracht haben. Es mag uns ein Zeichen des Geistes sein, im Austausch unserer Glaubensausübung zu bleiben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Glaubenskurs – das Markusevangelium

Im Frühjahr bietet PD Dr. Werner Hahne einen neuen Glaubenskurs an für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen. Ein ausführlicher Flyer mit Terminen liegt in der Kirche aus. Auch dieser Kurs findet im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol statt. Näheres in diesem Flyer:

 

Glaubenskurs - das Markusevangelium
Markusevangelium.pdf
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PS: Wenn es noch interessiert ...

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Das Wirken des Instituts Christus König und Hoherpriester

Benedikt XVI. 87 Jahre

An seinem Altersitz, dem Redemptoris-Mater-Kloster, hat Benedikt XVI. am Mittwoch einen Anruf von Papst Franziskus bekommen. Der argentinische Papst gratulierte seinem Vorgänger, der am 28. Februar 2013 emeritierte, zum 87. Geburtstag. Benedikt XVI., der am 16. April 1927 im bayerischen Marktl am Inn geboren wurde, lebt seit einem Jahr zurückgezogen im Kloster in den vatikanischen Gärten. Wie Vatikansprecher P. Federico Lombardi berichtete, sei es der ausdrückliche Wunsch des emeritierten Papstes gewesen, seinen Geburtstag aufgrund der Karwoche "in einer Atmosphäre der Meditation und des Gebets" zu verbringen.

Marktler feierten Geburtstag "ihres" Papstes

 

Das Geburtshaus von Benedikt XVI. in Marktl am Inn öffnete unterdessen zu dessen Geburtstag wieder seine Tore. Zur Geburtsstunde um 4.15 Uhr versammelte sich eine Gruppe Marktler Bürger im Geburtszimmer zu einer Morgenandacht. Rund 60 Personen nahmen teil und zogen im Anschluss in einer Lichterprozession zur Pfarrkirche St. Oswald, um ihr Taufversprechen zu erneuern.