Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
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    email: PFARRBÜRO
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Petrus und Paulus auf einer Grabplatte aus dem 4. Jahrhundert, Vatikan
Petrus und Paulus auf einer Grabplatte aus dem 4. Jahrhundert, Vatikan

Sonntag, den 29.06.2014
Der 29. Juni ist der 180. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 185 Tage  bis zum Jahresende.

29. Juni: Hl. Petrus und hl. Paulus, Apostel

Santa Maria del Popolo, Rom Caravaggio: Kreuzigung Petrus, Bekehrung Paulus
Santa Maria del Popolo, Rom Caravaggio: Kreuzigung Petrus, Bekehrung Paulus

Nicht der Todestag der beiden Apostel wird heute gefeiert, sondern die vermutliche Übertragung ihrer Reliquien in die Katakombe an der Via Appia, nahe bei der heutigen Kirche San Sebastiano. Das heutige Fest wird zum ersten Mal im römischen Staatskalender von 354 erwähnt. Simon, Bruder des Andreas, stammte aus Betsaida in Galiläa, war verheiratet, von Beruf Fischer. Das war alles sehr normal und gewöhnlich, bis eines Tages Jesus von Nazaret diesen Fischer in seine Nachfolge und seinen Dienst berief. Er gab ihm den Namen Kephas = „Fels“ (woraus lat. Petrus wurde). In diesem Namen ist die künftige Sendung des Petrus ausgesprochen (vgl. Mt 16,13-20). Petrus wird in allen Apostelverzeichnissen als Erster genannt. Nach dem Weggang Jesu übernahm er die Führung der Gemeinde in Jerusalem. Er nahm auch den ersten Heiden in die Kirche auf (Apg 10,11). Sein Aufenthalt in Rom und sein Märtyrertod unter Kaiser Nero (zw. 64 und 67) können als historisch gesichert gelten.

Es sagte August Bebel

(1840 - 1913), deutscher sozialdemokratischer Politiker,

Man muß manchmal den Sack zumachen,

auch wenn er noch nicht voll ist.

„Liebe heißt Geben und nicht Nehmen“

Es gibt zwei Wesenszüge der Liebe. Einerseits die Liebe, die im Geben statt im Nehmen steckt. Andererseits die Liebe, die mehr in den Taten steckt und nicht in den Worten. Wenn wir sagen, dass die Liebe mehr im Geben als im Nehmen steckt, dann bedeutet dies, dass die Liebe kommuniziert, sie kommuniziert immer. Und sie wird von geliebten Menschen empfangen. Wenn wir sagen, dass die Liebe mehr in den Taten als in den Worten zu finden ist, so gibt die Liebe Leben und hilft zu wachsen.“

 

Sagte Papst Franziskus am letzten Freitag bei seiner Morgenpredigt

Du bist Petrus, ich werde dir
die Schlüssel des Himmelreichs geben

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

 

Mt 16, 13-19

johannesevangelium

Die entscheidende Frage lautet: Wer ist ER? Denn von der Antwort dieser Frage hängt ab, welche Bedeutung im persönlichen Leben und im Leben der Gemeinde ER spielt. Diese Frage trifft in der Erzählung des Matthäusevangeliums die Schüler und Schülerinnen Jesu. Der Evangelist wird aber auch wollen, dass alle aus seiner Hörerschaft sich mit dieser Frage auseinandersetzen. Es ist nicht ohne Bedeutung für die Beziehung zu Jesus, für wen wir ihn halten.

 

Innerhalb des Erzählflusses steht diese Episode bei Matthäus am Ende des Mittelteils seines Evangeliums. Bis dahin ist schon viel über Jesus gesagt worden. Wir haben gehört, was er gepredigt hat, wir haben von seinen Wundertaten erfahren, wir konnten seinen Umgang mit den Menschen kennenlernen. Er war darin keiner, der im allgemeinen Fluss des Alltagsmenschen mitschwamm. Er machte auf sich aufmerksam, er erregte die Gemüter. Die einen folgten ihm nach, bedingungslos; andere nahmen Anstoß an ihm. Wieder andere schwankten zwischen den Möglichkeiten. Am Ende seiner Erzählung führt der Evangelist jene ausdrücklich an: ‚Einige aber hatten Zweifel.’ (28,17)

 

Wir werden uns als heutige Hörerschaft in der Breite dieser Reaktionsmöglichkeiten wiederfinden. Vermutlich sind die meisten von uns gar nicht dauerhaft gewiss, wo sie sich festmachten. Das Verständnis des Messias Jesus und das Mitgehen mit ihm ist ein Lebensprozess. Das wird vermutlich auch auf die Hörerschaft der matthäischen Gemeinde zutreffen. Daher also an markanter Stelle in seinem Evangelium die Frage: „Für wen halten die Leute den Menschensohn?“

 

Aus dem Jüngerkreis kommen gängige Antworten, die im Glauben Israels verwurzelt sein können. Da wird Johannes der Täufer angeführt. Er ist der ausgewiesene Vorläufer des Messias. Da wird Elija benannt – denn nach dem Glaubensverständnis Israels wird er unmittelbar vor der Ankunft des Messias sich zeigen. Dann kommen Prophetengestalten in den Blick – beispielhaft für gewaltig beeindruckende Propheten wird Jeremia mit Namen genannt. Es wären auch andere Nennungen denkbar – abhängig von der Zeit und dem kulturellen Hintergrund, aus dem sie gesprochen werden. Uns läge es näher, an herausragende Gestalten einer Friedensbewegung zu denken oder an charismatische Sozialreformer oder an einprägsame Gottesmänner, deren Kontakt zu Gott und dem Göttlichen das normale Maß übersteigt. Jesus steht bei mehr als nur Christinnen und Christen in hohem Kurs.

 

Jetzt ist es dem Evangelisten wichtig, die persönliche Beziehung zu Jesus zu bedenken. Mag es Vorstellungen unterschiedlichster Art von ihm geben – die Frage an jede/n Einzelne/n ist gebündelt in dem Satz: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“

 

Dann spricht Petrus das grundlegende Bekenntnis: „Jesus, du bist der Messias.“ Im Unterschied zu anderen Evangelisten fügt Matthäus noch den vertiefenden Bekenntnissatz an: „der Sohn des lebendigen Gottes.“ Mit diesem Zusatz bindet Matthäus das individuelle Bekenntnis des Petrus ein in das Bekenntnis der ganzen Schülerschaft Jesu. Denn schon bei der Geschichte des über den See gehenden Jesus bringen die Jünger ihr Erstaunen in das Bekenntnis: „Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!“ (14,33)

 

Der Titel ‚Sohn Gottes’ ist geprägt von der österlichen Erfahrung der Gemeinde. Ohne diese Erfahrung wäre auch das Bekenntnis zu Jesus als dem Messias nicht ausgesprochen. Die Auferweckung Jesu aus dem Tod hat die Schülerinnen und Schüler Jesu darin bestärkt, dass Jesus eben nicht nur ein außergewöhnlicher Mensch war, sondern der Messias. In Jesus wird die ganze Zuwendung Gottes zum Heil der Menschen erfassbar. ER ist der Zugang zum geoffenbarten und zugleich verhüllten Geheimnis des Gottes JHWH. Dieser Gott ist der Gott Israels. Jesus hat ihn verkündet als den Gott Israels und aller Völker. Gottes Liebe, Gottes Zusage zum Leben, Gottes unendliches Leben hat sich greifbar offenbart in Jesus. Das alles liegt im Bekenntnis des Petrus: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Wo Menschen Jesus so glauben, erkennen sie die Autorität Jesu an. Sie erkennen auch den Anspruch an, ihm in der Haltung des Lebens nachzufolgen. In der praktischen Übersetzung heißt das, die Gerechtigkeit Gottes zu tun.

 

Nun schließt sich in unserem Text die Antwort Jesu an. Sie wird in den christlichen Kirchen unterschiedlich gewichtet. In der katholischen Tradition wird diese Stelle gern verstanden als die Begründung des Papsttums. Für die evangelische und die orthodoxe Kirche gibt es ein weniger auf ein Amt fixiertes Verständnis. Aus der Auslegung der Hl. Schrift lässt sich keines von beidem ausschließen. Es wird das Miteinander sein von einem Vorhergeher im Glauben und von der Botschaft, die von einem Einzelnen und der Gemeinde zusammen getragen wird.

 

Jesus preist Simon, den Sohn des Jona (Barjona) selig. Es ist einmalig, dass eine einzelne Person im Matthäusevangelium eine solche Seligpreisung hört. In der Regel gilt sie einer Gruppe. Die Seligpreisung ist aber nicht das Verdienst eines besonders klugen oder besonders frommen Kopfes. Nicht Fleisch und Blut haben dieses Bekenntnis zu Jesus als dem Messias ermöglicht. Fleisch und Blut sind Zeichen für die vergängliche Natur des Menschen. Das Bekenntnis zu Jesus als dem Messias aussprechen zu können, ist das Werk des Vaters im Himmel. Aus der Geschichte des Petrus wissen wir ja, dass er kein unanfechtbarer Fels des Glaubens war. Kleingläubig kommt er daher und am Ende verrät er seinen Lehrer. Erst nach dem Geschenk der Auferweckung und der Gabe des Geistes wird jemand wie Petrus fähig, unbeirrt das Bekenntnis zum Messias Jesus zu leben.

 

Dann folgen drei gewichtige Aussagen Jesu zu Petrus: Er nennt ihn Fels. Damit kann er als Person gemeint sein – aber wie wackelig erweist sich dieser Fels, bis die Auferweckung Jesu ihn felsenfest im Bekenntnis gemacht hat. Mit dem ‚Felsen’ kann hier auch das Bekenntnis selbst gemeint sein, das Petrus ausgesprochen hat. Das Bekenntnis des Petrus wird als Fundament des Glaubens derer benannt, die in die Gemeinschaft mit dem Messias Jesus eingetreten sind. Erbauer seiner Kirche ist Jesus selbst. In der Kirchengeschichte hat es ziemlich bald (spätestens schon im 3. Jahrhundert) Formen der Organisation, sogar der Hierarchie gegeben. Da war die Kraft des Anfangs gebrochen, weil es immer mehr wurden, die ihr Leben in der Nachfolge Jesu gestalten wollten. Dennoch bleibt sie ‚seine Kirche’ – die Kirche des Messias Jesus. ER ist die Mitte, der Begründer und der Maß all derer, die sich in seiner (Ver-)Sammlung eingebunden haben. Das Bekenntnis Petri ist der Urgrund, warum Menschen dem Jesus nachzugehen gelernt haben.

 

Eine weitere Aussage trifft Jesus in der Erzählung des Matthäus: ‚Die Mächte der Unterwelt werden seine Kirche nicht überwältigen.’ Der Sündenfall zur Ursprungsidee, der mit jeder Form der Organisation verbunden ist, wird niemals das Werk des angebrochenen Himmelreiches zerstören können. Das ist eine ungeheuer starke Gewissheit, die sich aus der Bedeutung Jesu ergibt. ER ist der Messias. In ihm hat sich Gott den Menschen geoffenbart. Weil die Sammlung derer um den Messias Jesus das Werk Gottes ist, kann keine Art Sündenfall dieses Werk endgültig zu Fall bringen. Anfällig für Abweichungen von der Ursprungsbotschaft (‚Sündenfall’) ist zwangsläufig alles, was Menschen in eine Organisationsform bringen (müssen).

 

Die dritte gewichtige Aussage gilt Petrus. Er wird bevollmächtigt, Verwalter der Sache des Himmelreiches zu sein. Die Gemeinde des Matthäus lebte in der Vorstellung der endzeitlichen Gemeinde. Ein staatsrechtlich durchkonstruiertes Papstamt heutiger Prägung kann damit nicht gemeint sein. Der derzeitige Petrusnachfolger in der Leitung der Sammlung Jesu (der Kirche in ihrer röm. kath. Ausprägung) macht für viele in der Welt spürbar, was ein Vorausgeher im Glauben an die heilende Kraft des Messias Jesus zu tun hat. Seine eindeutige Hinwendung zu den Armen, seine Klarheit in der Benennung der Wunden der Gesellschaft, seine unkonventionellen Zeichen des Ringens um Frieden lassen für viele die Tatkraft des Glaubens an den Messias Jesus erkennen. Nicht wenigen ist er deswegen Vorgeher im Glauben, weil sie selbst sich angestoßen fühlen, in ihrem Lebensumfeld vermehrt und konsequenter auf das zu achten, was der Gerechtigkeit des Himmelreiches Gestalt gibt.

 

Die Binde- und Lösevollmacht ist im Laufe der Kirchengeschichte vielleicht eher als Instrument der Beherrschung wahrgenommen und missverstanden worden. Es geht eigentlich darum, dass der Vorgeher im Glauben sagt, was im Spiegel des Evangeliums Gottes erlaubt und was verboten ist. Im 18. Kapitel führt Matthäus diese Vollmacht erneut an, da aber als eine Befähigung der ganzen Gemeinde; da im Kontext, dass die Gemeinde darauf achten muss, dass keiner der Kleinen durch das Verschulden der Gemeindemitglieder verlorengehe. Daher ist klar, was erlaubt und was verboten ist – um der Glaubwürdigkeit des Evangeliums willen.

 

Matthäus ermutigt, die Kirche als das Werk Gottes zu verstehen. Die Petrusgestalten sind die Vorhergeher im Glauben – in aller Unbeständigkeit, die wir als Menschen auf dem Weg des Glaubens in uns haben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

13. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom 29.06. – 06.07.2014

 

Sonntag: 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
zum Hochfest Petrus und Paulus

Kollekte: Peterspfennig

 

Donnerstag 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag: 18.00 Uhr Wort-Gottes-Feier in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag: 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 


Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln
Dienstag, 01.07. 2014 und Donnerstag 03.07.2014
um 18,45 Uhr

 

 

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Gesangs- Übungsstunde

Der mehrstimmige Gesang gehört zur Liturgie in Maria Lyskirchen. Es ist ein Geschenk, dass sich dort auch Menschen finden, die gerne singen und diesen Gesang einsetzen im Gotteslob der Gottesdienste. Aus dem Kreis der Gemeinde kam einmal der Wunsch, dass es eine Stärkung des Gesangs geben kann, wenn einige sangesfeste Frauen und Männer sich durch unseren Kantor in ihren Stimmen festigen lassen. Einmal hat eine solche Gesangsstunde stattgefunden – zur Freude aller, die daran teilnahmen und zur Bekräftigung der Mehrstimmigkeit unseres Gotteslobes.

Nächste Gesangsstunde für Interessierte (keine feste Gruppe!), die eine gewisse Sicherheit in der Stimme haben, ist am kommenden Sonntag, 6. Juli, um 17.30 Uhr im Pfarrsälchen. Danach ist ein guter Übergang in die Feier der Liturgie gegeben. ohne großes Warten.

 

 

Alte Handys

In der Obdachlosenseelsorge wird immer wieder einmal gefragt, ob sie nicht ein Handy hätten. In manchen Haushalten liegen an sich funktionstüchtige Handys herum. Wenn Sie die sinnstiftend los werden wollen, bringen Sie das alte Gerät (bitte nebst Aufladegerät) mit nach Lyskirchen. Dort können Sie es mit in die Körbe legen, die zur Gabenbereitung mit in die feiernde Gemeinde gebracht werden. Die Verbindung zwischen Kult und Diakonie wird nicht nur mit den Kuchen offensichtlich, sondern auch in den anderen Zeichen unserer Solidarität mit den Armen.

 

 

Peterspfennig

Im Umfeld des Festes Peter und Paul gibt es seit langer Zeit die Kollekte in der Solidarität mit dem Vatikan. Da dort der Nachfolger des Petrus sein Amt ausführt, hat diese Kollekte den Namen des Petrus angenommen. Damals galt der Pfennig noch, heute ist der Pfennig dem Cent gewichen. Gewiss sind die Nutznießenden dankbar, wenn unsere Kollekte sich nicht nur im Bereich der Cents bewegt. An diesem Sonntag also die Kollekte zugunsten der Kirchenzentrale. Papst Franziskus hat einen wachen Blick auf die Beziehung zum Kapital – auch innerhalb der Finanzgebaren des Vatikans. Geld und Evangelium widersprechen sich nicht. Es kommt auf die Zielsetzung der Nutzung an.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Missbrauchsvorwürfe: Vatikan versetzt Ex-Nuntius in Laienstand

Es gab einen kirchlichen Strafprozess gegen den polnischen Erzbischof Jozef Wesolowski und in erster Instanz wurde das Urteil gefällt, dass er zur Strafe in den Laienstand zurück versetzt wird, teilte der Vatikan am Freitag mit. Der bisherige Nuntius der Dominikanischen Republik habe das Recht, binnen zwei Monaten Berufung einzulegen. Laienstand also eine ‚Strafabteilung‘ der Kirche? Wie heißt es bei den Gebrüder Grimm: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“ Jozef Wesolowski ist nicht „irgendwer“, er wurde am Hochfest Epiphanie im Heiligen Jahr 2000 von dem Heiligen Papst Johannes Paul II im Petersdom zum Bischof geweiht. Das Heilige Jahr 2000 stand unter dem Motto: „Christus gestern, heute und in Ewigkeit“.

«Laien» diskriminierend ?

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hält die Bezeichnung ungeweihter Katholiken als «Laien» für diskriminierend. In der Alltagssprache werde dieser Begriff für Nicht-Fachleute verwendet, sagte Voderholzer auf dem Katholikentag in Regensburg. Allein schon deshalb sei er nicht geeignet zur Bezeichnung getaufter und gefirmter Katholiken.

 

"Gemäß dem empirischen Sprachgebrauch im Deutschen ist „Laie“ die Bezeichnung für den „Nicht-Fachmann“ und die „Nicht-Fachfrau“. Einen Laien nennt man jemanden, der sich in Bezug auf ein bestimmtes Wissensgebiet nicht auskennt oder hinsichtlich gewisser Fertigkeiten ungeübt oder ungelernt ist."

Bischof Vorderholzer: "Weiterbringen kann uns hier, so denke ich, nur das Zweite Vatikanische Konzil."

"Das Zweite Vatikanische Konzil hat das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen nach einer Phase der kontroverstheologischen Vernachlässigung des Themas wieder ausdrücklich als Lehre der Kirche formuliert. Das Konzil befreit sich von der gegenreformatorischen Frontstellung und erkennt an, dass die Rede vom gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen nicht deshalb schon falsch ist, weil Martin Luther dieses Priestertum betonte und als das einzig schriftgemäße bezeichnete. Das gemeinsame Priestertum aller Getauften ist selbstverständlich auch die Lehre der katholischen Kirche." so der Bischof von Regensburg.

„Wir hören oft, dass dieses unangemessene Verhalten vorkommt, wenn ein Kind nach Liebe sucht“, und viele Missbrauchsfälle könnten „bei einer gesunden Beziehung zwischen den Eltern vermieden werden“. sagte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz Erzbischof Jozef Michalik laut polnischer Nachrichtenagentur PAP noch 2013.

„Voller Scham sehen wir, dass das Böse in uns selbst ist“, so Bischof Piotr Libera aus der Diözese Plock bei dem Bußgottesdienst der polnischen Kirche zum Kindesmißbrauch. In der Krakauer Herz-Jesu-Basilika las er einen Brief eines Mädchens vor, das von einem Priester missbraucht worden war: „Ohne von mir abzulassen, antwortete er auf meinen Widerstand. ’Es geschieht dir nichts Schlimmes, schließlich bin ich Priester...“

 

PS I: Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz Erzbischof Jozef Michalik nahm an dem Bußgottesdienst in Krakau nicht teil.

 

PS II: Der ehemalige Nuntius des Vatikans in der Dominikanischen Republik, der polnische Erzbischof Josef Wesolowski soll zwischen Januar 2008 und August 2013 gemeinsam mit einem befreundeten Priester mindestens sieben Kinder missbraucht haben.