Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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    50676 Köln
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    Fax: 0221/2403432
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

26. Sonntag im Jahreskreis 2014

Sonntag, den 28.09.2014
Der 28. September ist der 271. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 94 Tage  bis zum Jahresende.

28.9.1978: 33-Tage-Papst gestorben

Papst Johannes Paul I. starb nach nur 33-tägiger Amtszeit, eine der kürzesten der Kirchengeschichte. Als Todesursache wurde offiziell Herzversagen angegeben, aber der mysteriöse Tod des 33-Tage-Papstes ist bis heute Quelle vielfältiger Gerüchte. Es wird vermutet, der reformwillige Johannes Paul hätte entschlossene Gegner im Vatikan gehabt. Deshalb wird ein gewaltsamer Tod nicht ausgeschlossen. Allerdings wurden die tatsächlichen Hintergründe des plötzlichen Todes nie geklärt. Nachfolger wurde der polnische Kardinal Karol Wojtyla als erster nicht-italienischer Papst seit dem 16. Jahrhundert.

Es sagte Papst Johannes Paul I.

(1912 - 1978), eigentlich Albino Luciani, seit 1969 Patriarch von Venedig, seit 1973 Kardinal. Schwerpunkte seines kurzen Pontifikats (eines der kürzesten der Kirchengeschichte) waren, wie schon in Venedig, die Seelsorge und die soziale Arbeit der Kirche

Je mehr einer für den Himmel begeistert ist, um so mehr muß er Hand anlegen, um hier auf der Erde Gerechtigkeit zu verwirklichen.

"Wir Christen sind in der Bringschuld"

Wir Christen müssen uns aber auch deutlich bemerkbar machen, wenn sich Menschen mit rechten Parolen auf Kosten der Flüchtlinge Gehör verschaffen"

 

Kardinal Rainer Woelki bei einer Talkveranstaltung im Kölner Domforum

Später aber tat es ihm leid, und er ging hin. - Die Zöllner und die Huren kommen vor euch ins Gottesreich!



+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Matthäus

 

Was meint ihr? Ein Mensch hatte zwei Kinder. Und er trat zum ersten und sprach: „Kind, geh heute und arbeite im Weinberg!“ Der aber antwortete und sprach: „Ich will nicht!“. Später aber tat es ihm leid, und er ging hin.

 

Da trat er aber zum anderen und sprach ebenso. Der aber antwortete und sprach: „Jawohl, Herr!“, ging aber nicht hin.

 

Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan?“ Sie sagten: „Der erste!“ Jesus sagte ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen vor euch ins Gottesreich! Johannes kam nämlich auf dem Weg der Gerechtigkeit zu euch; und ihr habt ihm nicht geglaubt, die Zöllner und Huren aber haben ihm geglaubt! Ihr aber habt es gesehen, und es hat euch hinterher nicht leid getan, so dass ihr ihm geglaubt hättet.

 

Mt 21, 28-32

Bewegung (zu Matthäus 21,28-32)  

Unser Text beginnt mit der Frage: „Was meint ihr?“ Gemeint sind damit die Hohenpriester und Ältesten. Die hatten im Textabschnitt davor (23-27) die Frage nach der Vollmacht Jesu gestellt. Unsere Geschichte spielt im Tempel von Jerusalem. Dort lässt Matthäus Jesus zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Führenden der jüdischen Gemeinden kommen. Wir wissen, dass Matthäus das in der Komposition seines Gesamtwerkes so angelegt hat, um das Drama der Missachtung der Sendung Jesu weiter voranzutreiben. Hier im Tempel werden fundamentale strittige Fragen behandelt werden. Danach schließt Matthäus die Endzeitrede an, ehe er die Passions- und Auferweckungsgeschichte erzählen wird.

 

Wir hören aus diesem Textzusammenhang das Gleichnis von den beiden Kindern. Wie wir wissen, sind die Gleichnisse so erzählt, dass alle Zuhörenden sofort begreifen, was da erzählt wird. Für unsere Parabel ist bedeutsam, dass nach damaligen Vorstellungen einem Vater unbedingte Ehrung zuzukommen hatte. Ein Widerspruch, wie er erzählt wird, ruft sofort Empörung hervor. Das werden auch die Zuhörenden so aufgefasst haben.

 

Erzählt wird von einem Vater, der zu seinen Kindern geht. Für das spätere deutende Verständnis ist diese Bemerkung nicht unwesentlich. Was hat ein Vater es nötig, zu seinen Kindern zu gehen, um sie zu bitten! Der hier erzählte Vater tut es. Er bittet um Arbeit im Weinberg. Die Hörenden erschrecken ob der radikalen Antwort des Kindes: „Ich will nicht!“ Unvorstellbar, sich so offen einer Bitte oder Anordnung des Vaters zu widersetzen – unvorstellbar für die damaligen gesellschaftlichen Normen.  Dann kommt die Reue. Dann geht er, um den Willen des Vaters zu erfüllen.

 

In der Geschichte wird  an dieser das Verhalten des ersten Kindes nicht weiter kommentiert. Die Zuhörerschaft wird entlastendes Wohlwollen empfinden: Gottlob hat der sich noch besonnen. Reue und entsprechendes Handeln sind gut.

 

Dann geht der Vater zum zweiten Kind. Wie entlastend dessen spontane Antwort: „Ich will!“. Mehr noch: Er weiß, was sich gehört. Er spricht ihn ehrerbietend mit ‚Herr’ an. (Die Einheitsübersetzung hat diese Sinnspitze leider völlig verdreht und den ersten Sohn das ‚Herr’ sagen lassen. Der Urtext lässt es aber erst den zweiten Sohn sagen.) Die Antwort dieses Kindes entspricht genau dem, was man erwarten darf. Die schreckliche Ernüchterung folgt: Er sagt ja, tut aber nichts. Er bewegt sich nicht.

 

Das Matthäusevangelium lässt nun Jesus zu den Zuhörern sprechen. Im Raum steht die suggestive Frage: ‚Wer von den zweien hat den Willen des Vaters getan?’ Klar: Wenn auch mit einem kleinen Umweg: Dem Vater gerecht geworden ist das erste Kind.

 

Nun kommen die Zuhörenden selbst in den Blick. Durch die nun durch ein ‚Amen, ich sage euch’ wieder unterstrichenen Satz wird das Gleichnis zum Spiegel für die Zuhörerschaft.  Sie möge verstanden haben, dass Gott sich seinem Volk zugewandt hat. Gott hat sich seinem Volk gezeigt – der der Vater der Geschichte, der zu seinen Kindern geht. Gekommen ist Gott zu einem Volk zuletzt über Johannes den Täufer. Von ihm hat Matthäus berichtet, dass er gekommen sei, mi Wasser zum Zeichen der Umkehr zu taufen, zugleich aber auf den zu verweisen, der mit heiligem Geist und Feuer taufen wird. (3,11) Zudem legt Matthäus in einem kurzen Dialog des Täufers mit Jesus vor seiner Taufe Wert darauf, dass beide da sind, um der Gerechtigkeit Gottes Raum zu schaffen. (3,15)

 

Matthäus bekräftigt mit dem Hinweis auf den Täufer, dass es sowohl mit dem Täufer als auch mit Jesus um die Erfüllung des Willens Gottes geht. Es wird zu einer Frage der Bejahung Gottes, den Täufer und den Messias Jesus als Werkzeuge der Offenbarung Gottes zu begreifen.

 

Zur Zeit Jesu erweisen sich die religiösen Führer des Judentums als Menschen, die diese Werkzeuge des sich offenbarenden Gottes abzulehnen scheinen. Dabei sind sie die, die durch ihren Beruf und ihre soziale Stellung vorgeben, den Willen Gottes zu kennen. Und sie setzen sich dafür ein, dass dieser Wille Gottes sich in den Ausführungsgesetzen der Tora durchsetzen kann.

 

Unser Gleichnis und die dazu gegebene Auslegung stellen aber fest, dass diese vermeintlich Ausgewählten Gottes Bewegung in die Welt nicht begriffen haben. Sie sind wie das Kind im Gleichnis, das ehrfürchtig saht: ‚Ich will, Herr!’, aber keine entsprechenden Taten folgen lässt. Ganz anders dagegen die Zöllner und Sünder. Sie haben durch ihr Handeln immer wieder auch gegen den Willen Gottes verstoßen. Aber sie haben sich der Bußpredigt des Täufers anheimgestellt und sie haben sich durch das Wort und das Tun Jesu bekehren lassen. Sie haben bereut und sich neu in Bewegung bringen lassen – dem Willen des Vaters folgen zu lernen.

 

Das Urteil über die angeblich Toragetreuen fällt eindeutig aus: „Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.“ In der Erzählung des Matthäusevangeliums dienen solche klaren Worte der Zuspitzung des Konfliktes.

 

Schon die Gemeinde des Matthäus stand nicht mehr in diesem Konfliktfeld wie zur Zeit Jesu. Noch weniger ist diese Problematik der Grund unserer Auseinandersetzungen. Matthäus erzählt diese Geschichte, um die Leserschaft mit einem im Evangelium immer wieder aufkommenden Thema erneut zu konfrontieren: Es reicht nicht, ein fromm-gläubiger Mensch zu sein, wenn sich das nicht im konkreten Handeln widerspiegelt. Schon die Bergpredigt endet mit dem entschiedenen Hinweis, dass es keinen Zugang zum Himmelreich gibt, wenn wir den Willen des Vaters in unserem Handeln nicht erfüllen. (7,21)

 

Dieser Zusammenhang von Glauben und Handeln ist uns sattsam vertraut. Der Evangelist wiederholt es dennoch immer wieder. Er scheint mit dem menschlichen Faktor zu rechnen. Er scheint auch zu wissen, wie gerne Menschen den Glauben verspiritualisieren. Für Jesus war er aber offensichtlich unbedingt nötig, dass der Glaube eine Entsprechung im Handeln findet – im Handeln, das der Gerechtigkeit Gottes im Umgang der Menschen miteinander dient. Das Handeln versteht sich dabei nicht allein als ein ethischer Ansporn, der dem Miteinander gut tun könnte. Das ethische Handeln ist eine Antwort auf das Handeln Gottes an uns. In der Geschichte von den beiden Kindern kommt der Vater auf die Kinder zu. Dann erst ist Handlungsbedarf. So geht das Evangelium davon aus, dass Gott uns entgegen gekommen ist. Der Täufer Johannes ist Zeuge dafür. Der Messias Jesus um so mehr. Beide sprechen von der Notwendigkeit der Neuorientierung, der Umkehr. Umkehr formuliert nicht allein einen ethischen Anspruch. Umkehr bedeutet Hinwendung zum Himmelreich, zur Gottverbindung. Auch die Geschichte von den beiden Kindern bleibt im Denkrahmen der Verkündigung des Himmelreiches.

 

Das Gleichnis mag auch Spiegel für unsere Reflexion des Glaubens sein. Wir werden uns in beiden der Kinder wiederfinden können. Der Weg der Umkehr wird als ein durchaus angemessener Weg beschrieben. Das Menschliche kommt vor: Ungern mögen wir uns von der Radikalität der Botschaft des Himmelreiches ganz erfassen lassen. Das hat ein uns oft überforderndes Maß an Anspruch. Selbst wenn uns das Maß zu viel erscheinen mag: Im Hören der Botschaft wächst das Begreifen. Im Hören auf das, was da unmissverständlich zu hören ist, wächst die Bereitschaft, entsprechend zu handeln. Und wir sind da in der Regel nicht gerade erst am Anfang unserer Bemühungen, auf die Bewegung Gottes zu uns mit der Bewegung zum Handeln zu antworten.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

26. Sonntag im Jahreskreis
Woche vom  21.09. – 28.09.2014

 

Sonntag:  
19.00 Uhr  Heilige Messe der Gemeinde
und 6. Jahrgedächnis für Fritz Lill
und Gedenken Ralf Lingens

 

Donnerstag:
15.00 Uhr  Rosenkranzgebet für den Frieden
und Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr  Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag: 
13.00 Uhr  Taufe des Kindes Maximilian Hinz    

15.00 Uhr  Taufe des Kindes Charlotte Maria Wagner

 

Sonntag:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag um 18.45 Uhr

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

VertretungsDank  

In meinen Ferien konnten die vertrauten Gottesdienste weiter gefeiert werden – dank der Mitwirkung von Frauen aus der Gemeinde für die Dienste am Freitagabend (für den Gottesdienst und das Bibelgespräch) und dank der Mithilfe meiner Mitbrüder. Von Herzen Dank allen Beteiligten!

 

Hinweis zu Sanierungsarbeiten am Dach  

Der Termin musste immer wieder verschoben werden – der Termin des Beginns der Arbeiten zur Sanierung des Kirchendaches. Nach einem Treffen aller an diesen Arbeiten beteiligten Gewerken ist nun die erste Novemberwoche abgesprochen. Dann werden die Dachsanierungsarbeiten am Turm beginnen. Das wird leider auch Beeinträchtigungen auf unserem Parkplatzstreifen mit sich bringen, denn das Gerüst für den Turm muss aus statischen Gründen auch schon über einen Teil des Langhauses gezogen werden. Das Dach des Langhauses wird im Frühjahr zur Sanierung anstehen.

 

Mit den Dachsanierungsarbeiten wird auch der zweite Bauabschnitt der Fenstersanierung durchgeführt. Dazu werden die Fenster in der Apsis ausgebaut und mit einer Schutzverglasung versehen. Dringen zu stabilisieren sind auch die Fenster des Obergaden – die obersten Fenster im Langhaus. Sobald Details bekannt sind, werden Sie auf dem Laufenden gehalten. Die Gerüstarbeiten beginnen am 15. Oktober.

AGAPE – Hilfe  

Am 31.10. werden wir wieder einen Agape-Gottesdienst mit Obdachlosen und Gemeinde in unserer Kirche feiern. Die Gemeinde ist zum Mitfeiern herzlich eingeladen. Die Feier beginnt um 17 Uhr.

Es können auch gerne noch Mitwirkende gebraucht werden, Frauen und Männer, die den Tischdienst übernehmen mögen. Es haben sich dankenswerter Weise schon einige dazu bereiterklärt. Je mehr mitwirken, um so reibungsloser und ruhiger kann das Geschehen des Dienstes an den Tischen vonstatten gehen.

Messfeier am 3. Oktober  

Der Feiertag der Deutschen Einheit ist einer der wenigen Tage, an dem es einen Feiertag gibt, der keine kirchliche Bindung hat. Da es aber ein Freitag ist, wird an diesem Abend wie freitags in der Regel gewohnt, um 18 Uhr Hl. Messe in der Krypta sein und anschließend für Interessierte da Bibelgespräch im Pfarrsälchen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikan und Piusbruderschaft: Ziel ist „die volle Aussöhnung“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller und Bischof Fellay trafen sich am letzten Dienstag „in herzlichem Klima“ im Vatikan
Kardinal Gerhard Ludwig Müller und Bischof Fellay trafen sich am letzten Dienstag „in herzlichem Klima“ im Vatikan

Zum ersten Mal im Pontifikat von Franziskus sind Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. wieder zu offiziellen Gesprächen im Vatikan empfangen worden. Der Obere der traditionalistischen Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, war an diesem Dienstag mit zwei Assistenten an der Glaubenskongregation. Bei dem Gespräch mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller, dem Präfekten der Kongregation, ging es „um einige Probleme lehrmäßiger und kirchenrechtlicher Natur“, heißt es in einer Mitteilung des vatikanischen Pressesaales. Ziel sei „die Überwindung der Schwierigkeiten“ und „das Erreichen der vollen Aussöhnung“. Beide Seiten seien übereingekommen, „in einzelnen Etappen und vernünftigem Zeitraum“ vorzugehen, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Die Gespräche an der Glaubenskongregation dauerten zwei Stunden und verliefen „in herzlichem Klima“, heißt es in der Mitteilung weiter. Ein Zeitplan wurde nicht genannt. Die versuchte Aussöhnung der schismatisch orientierten Piusbruderschaft mit der Weltkirche hatte unter Benedikt XVI. begonnen, war aber nicht zum Abschluss gekommen. Unter Franziskus schien der Annäherungsprozess zunächst ins Stocken geraten. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. lehnt bisher gewisse Fortentwicklungen der katholischen Glaubenslehre nach dem II. Vatikanischen Konzil ab, beispielsweise zu Religionsfreiheit und Ökumene.

Außerordentliche Bischofssynode 2014

 

 

Papst Franziskus hat zu einer außerordentlichen Bischofssynode im Jahr 2014 eingeladen. Diese dritte außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode findet vom 5. bis 19. Oktober 2014 im Vatikan statt. Sie steht unter dem Thema: „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“.


Weitere Informationen der Deutschen Bischofskonferenz zur Bischofsynode 2014 in Rom >>>


Weitere Informationen von WIR SIND KIRCHE zur
Bischofskonferenz 2014 in Rom >>>

„Nachtigall, ick hör' dir trapsen“

Pater Fessio als Doktorand mit seinem Professor sammelt nun Stimmen gegen Kardinal Kasper
Pater Fessio als Doktorand mit seinem Professor sammelt nun Stimmen gegen Kardinal Kasper

Eigentlich nichts Neues. Die Herren, die nunmehr im Inhaltsverzeichnis des Buches „Permanere nella verità di Cristo“ – Verbleiben in der Wahrheit Christi stehen, sind für ihre ‚alte‘ Haltung bekannt. Die Aufsätze, die nun von Pater Fessio zusammengefasst am 1. Oktober in dem Buch erscheinen werden, sind auch nicht neu und wurden schon publiziert. Der erzkonservative Jesuitenpater und Buchverleger  Joseph Fessio, einst Kanzler der 'Ave Maria Universität' in San Franzisco sieht das Werk von Benedikt XVI. (Fessio: „… sein großes Thema war die Implementierung des 2. Vatikanischen Konzils in der Kontinuität mit 2000 Jahren kirchlicher Tradition …  er wollte, dass die Kirche in ihrer Lehre, in ihrer Glaubensverkündigung und in ihrer Liturgie die Kontinuität bewahrt...“), durch Papst Franziskus und Kardinal Kasper gefährdet. Das Rezept von Pater Fessio ging auf. Alte Aufsätze von Theologen zusammen stellen, ein Vorwort dazu schreiben, als seien diese wiedergegebene Gedanken eine Antwort auf Kapspar’s Ausführungen vor dem Kardinalskollegium und das Buch zeitnah zur ‚Außerodentlichen Bischofsynode 2014‘ auf den Markt bringen. Kardinal Kasper ließ sich dadurch provozieren, die Medien schrieben von einem ‚Kampf um Rom‘ …  

„Ein theologischer Krieg“


Ein Beispiel:


"Franziskus steht im Fadenkreuz. Die These, dass eine einflussreiche konservative Opposition im Vatikan gegen den Papst arbeitet, hat nun auch einen prominenten Vertreter, der dies ganz öffentlich behauptet. Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper sagte der Zeitung „Il Mattino“: „Zielscheibe der Polemik bin nicht ich, sondern der Papst.“

 

„Ein theologischer Krieg“

 

Der langjährige Präsident des päpstlichen Einheitsrates Kasper geht sogar noch weiter in seiner Kritik: „Einige wollen einen theologischen Krieg bei der nächsten Synode“, behauptete Kasper ungewöhnlich scharf. Die angeblichen Gegner des Papstes sind die Autoren eines Sammelbands, der vier Tage vor Beginn der Bischofsversammlung am 1. Oktober in Italien erscheinen soll („Permanere nella verità di Cristo“ – Verbleiben in der Wahrheit Christi) und sich explizit gegen eine von Kasper vorgeschlagene Öffnung in der katholischen Doktrin wendet: der deutsche Präfekt der Glaubenskongregation und frühere Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, der konservative Kurienkardinal Walter Brandmüller sowie die jüngst entmachteten Hardliner-Kardinäle Raymond Leo Burke, Velasio De Paolis und der Bischof von Bologna Carlo Caffarra."

(Mittelbayrische)


... die jüngst entmachteten Hardliner-Kardinäle Raymond Leo Burke, Velasio De Paolis und der Bischof von Bologna Carlo Caffarra finden sich mit Beiträgen in dem Buch „Permanere nella verità di Cristo“ – Verbleiben in der Wahrheit Christi.


Lackmustest

Józef Wesołowski, eine Bilderbuch Karriere mit tiefem Fall. 1948 in Polen geboren, mit 24 Jahren Priesterweihe und mit 51 Jahren wurde er von Johannes Paul II im Petersdom zum Bischof geweiht. Mit 54 Jahren wurde er Nuntius und seit 2008 in dieser Funktion in der Dominikanischen Republik. Im August 2013 von diesem Amt abberufen. Vor den Haftbefehlen wegen Kindesmissbrauch der Länder Polen und Dominikanische Republik in den Vatikan geflüchtet. Im Vatikan lebte er als freier Mann bis diese Woche Papst Franziskus ein Machtwort sprach und Wesolowski unter Hausarrest gestellt wurde. Auf seinem PC wurde mittlerweile ein umfangreiches Kinderpornografisches Archiv gefunden. Wesolowski droht nun die Verurteilung bis zu 10 Jahren Haft. Gegen seine Versetzung in den Laienstand hat der EX-Bischof Berufung eingelegt. Der Fall Wesolowski, ein Lackmustest des Vatikan für einen neuen Umgang zu diesem Thema.

"Ich habe immer eine laufende Nase..."

Joachim Kardinal Meisner (emeritierter Erzbischof des Erzbistums Köln) angesprochen darauf, dass er sich sichtlich gerührt während des Pontifikalamts (Einführung Kardinal Woelki) gezeigt hat:

"Ich habe immer eine laufende Nase und ich habe mir gedacht, die werden jetzt denken, ich bin gerührt. Aber es hat mich auch ein bisschen gerührt."


"Ich habe immer gedacht, wenn der Vorgänger tot ist, hat´s der Nachfolger leichter, dann braucht er sich nicht dauernd beim Vorgänger bedanken. So bin ich aber froh, dass er der Nachfolger ist und es so schnell gegangen ist. Mehr sage ich heute nicht."

(Quelle: domradio)

Wenn die Nase läuft nimmt man ein Tempo. Wenn die Suppe nicht schmeckt dann Maggi.
Wenn die Nase läuft nimmt man ein Tempo. Wenn die Suppe nicht schmeckt dann Maggi.