Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 27.04.2014
Der 27. April ist der 117. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 248 Tage  bis zum Jahresende.

Wunderlos heilig

27.04.2014: Zwei Päpste sprechen zwei Päpste heilig …

Rom erwartet einen Ansturm von mehreren hunderttausend Pilgern. Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. werden in einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz heiliggesprochen. Das Prozedere für die Heiligsprechung von Johannes Paul II. ging in Rekordzeit über die Bühne.

 

Papst Johannes Paul II. (1920-2005) hat in seiner 26-jährigen Amtszeit hunderte Gläubige selig- und heiliggesprochen. Ein Rekord in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche. Rekordverdächtig ist auch die kurze Zeit bis zu seiner eigenen Heiligsprechung. Papst Franziskus erhebt ihn gemeinsam mit Papst Johannes XXIII. (1881-1963) zur Ehre der Altäre. Bei Johannes XXIII. drückt er ein Auge zu, denn das eigentlich für eine Heiligsprechung erforderliche Wunder fehlt.

 

An der Heiligsprechung der Päpste Johannes Paul II. und Johannes XXIII. wird auch das emeritierte Kirchenoberhaupt Benedikt XVI. teilnehmen. Benedikt und viele Kardinäle würden die Messe gemeinsam mit Papst Franziskus zelebrieren, kündigte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi an.

Es sagte Johannes XXIII.

(1881 - 1963),  Papst von 1958-1963

Gott weiß, daß ich da bin,

das genügt mir, auch wenn sonst

kein Hahn nach mir kräht.

Auch die großen Heiligen waren höchsten tageweise ohne Sünde.

Rom wird eine wirkliche Christengemeinde sein, wenn Gott hier nicht nur dadurch geehrt wird, daß die Gläubigen in die Kirche strömen, nicht nur durch ein sittlich einwandfreies Privatleben, sondern vor allem durch die Liebe zu den Armen.

 

Papst Johannes Paul I.

(1912 - 1978), eigentlich Albino Luciani,
seit 1969 Patriarch von Venedig, seit 1973 Kardinal. Schwerpunkte seines kurzen Pontifikats (eines der kürzesten der Kirchengeschichte) waren, wie schon in Venedig, die Seelsorge und die soziale Arbeit der Kirche

Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Joh 20, 19-31

Der Thomas

(zu Johannes 20, 19-31)

Unsere Perikope enthält drei Teile: Den der Erscheinung des Auferweckten in der Gemeinde, den der Begegnung mit Thomas und den des Nachwortes zum gesamten Evangelium. Die Erscheinung inmitten der Gemeinde wird uns an Pfingsten wieder begegnen; der Abschluss ist grundsätzlicher Hinweis, dass wir durch das Lesen des Johannesevangeliums zum Glauben gelangen mögen, dass dieser Jesus der Messias, der Sohn Gottes sei.

 

Die Geschichte um den Thomas ist vielen sehr sympathisch. Er ist einer, der offen seinen Zweifel lebt. Damit ist er eine Symbolfigur für alle, die mit ihrem Glauben an Gott und seinen Messias Jesus auf das Zeugnis anderer Menschen angewiesen sind. Es sind Menschen, die in ihrem Glauben die Begegnung mit dem Auferweckten erfahren haben. Der Evangelist Johannes hat diese besondere Figur des Thomas wohl sehr bewusst an das Ende seiner Erzählung gesetzt. Er wird gewusst haben, dass es Menschen gibt, die gern glauben wollen, die aber von Zweifeln immer wieder geplagt werden. Diese Figur des zweifelnden Thomas ist auch innerhalb der Erzählung des Johannes nicht plötzlich aufgetaucht. Schon in den Abschiedsreden erleben wir ihn als Nachfragenden (14,5). Als heute Lesende sind wir in der Lage eines Thomas. Wir können nur glauben lernen aufgrund des Zeugnisses anderer. Das große Thema des Thomas heißt: Die historische Tatsache des Kreuzestodes Jesu können wir annehmen. Aber dass dieser Gekreuzigte der von Gott Auferweckte ist, das ist ‚nur’ ein Bekenntnis, das Ergebnis einer Erfahrung von Frauen und Männern, die das nach Jesu Tod so erlebt haben. Aber das liegt für Zweifelnde eher auf der Ebene eines Gerüchtes denn auf der Ebene einer zu beweisenden Wahrheit. In dieser Zweifelslage werden sich manche von uns wiederfinden.

 

Die johanneische Geschichte der Begegnung Jesu mit dem Thomas ist schon allein in ihrer Darstellung sehr bedenkenswert. Die Schar derer, die zum Glauben gekommen sind, weil sie den Auferweckten erfahren (‚gesehen’) haben (V 19-23), ermutigt zum Respekt vor dem Zweifel. Sie bedrängen den Thomas nicht, das bitte zu glauben. Sie drohen ihm nicht mit Ausschluss aus der Gemeinschaft, wenn er das Bekenntnis nicht spricht wie die zum Glauben Gekommenen. Der Zweifler gehört selbstverständlich in die Gemeinschaft. Das ist eine sehr nachahmenswerte Haltung! Das Johannesevangelium kann das so erzählen, weil es davon überzeugt ist, dass die Zweifel nicht durch Bedrängnis oder Drohung der offiziellen Gemeinde zu beseitigen ist. Das ist gar nicht die Aufgabe der Gemeinde. Das Johannesevangelium ist in großer Gelassenheit, dass es allein der Auferweckte selber ist, der sich des Zweifels annimmt. Zweifel der fundamentalen Art ist keine Frage intellektueller Auseinandersetzung. Zweifel dieser Tiefe ist letztlich eine Frage der Begegnung, die vonseiten des Auferweckten geschieht. Diese Gelassenheit des Evangelisten ist ein großes Zeichen des Vertrauens auf das Wirken des Auferweckten.

 

Was will Thomas? Er beansprucht für sich keine individuelle Erscheinung des auferweckten Herrn. Er will in seinem Glauben eine Klarheit gewinnen: Er ist dem Jesus von Nazareth nachgegangen. Er hatte auf ihn seine Hoffnung gesetzt. Der Weg Jesu ist am Kreuz zu Ende gekommen. Wie soll er seinen Lebensweg auf dem Fundament eines Gescheiterten aufbauen. Selbstzerstörung ist nicht das Thema eines Thomas. Wenn es denn doch eine bleibende Verbindung mit diesem Jesus geben könnte, dann nur, wenn dieser Jesus sich als ‚der Herr’, der Messias erwiese. Für Thomas ist es also unabdingbar, die Kontinuität zwischen dem irdischen Jesus und dem – wie die Anderen behaupten – auferweckten Messias Jesus herstellen zu können. Eindeutiges Identifizierungsmerkmal wären da die Wundmale.

 

Also fordert Thomas, dass ihm diese Identifizierung seines Meisters Jesus mit dem – wie die anderen behaupten – von Gott Auferweckten ermöglicht wird. Auf dem Spiel steht, dass Thomas begreifen will, ob er diesen Weg, den der Jesus ihnen vorangegangen ist, weiter zum Weg seiner Lebensüberzeugung machen kann. Wenn diese Überzeugung am Kreuz endet, ist das keine Einladung für ein gelingendes Leben.

 

Die Erzählung führt uns in die Zeit acht Tage später, nachdem der Auferweckte der Gemeinde schon erschienen war. Wir dürfen annehmen, dass sich dahinter die Praxis der Gemeinde verbirgt, am achten Tag der Woche, am Ostergedenken, gemeindlichen Gottesdienst zu halten. Wieder darf die Gemeinde der Hörerschaft des Evangeliums sich eingebunden wissen – so, wie Thomas die Figur ihrer Lebenssituation ist.

 

Was der Evangelist jetzt darstellt, entspringt seinem Verständnis, dass der auferweckte Messias Jesus selbst sich um die Überwindung des Zweifels kümmert, in dem er begegnet! Das ist von großer Bedeutung – auch für Zweifel, die uns heute plagen können. Das große Vertrauen wird hier vorangestellt: Der auferweckte Herr wird selbst dem Zweifelnden begegnen. Das erfordert für alle, die gerade im Zweifel stehen, eine große Geduld und ein großes Vertrauen – obwohl sie gerade dieses Vertrauen meinen nicht haben zu können.

 

In der Erzählung ist es dann der Auferweckte selbst, der auf Thomas zugeht. Er bietet unaufgefordert genau das an, was Thomas haben wollte. Der Auferweckte zeigt seine Wundmale. Thomas kann identifizieren: Der, der mir jetzt begegnet, ist der, dem ich nachgegangen bin, der mich mit seinem Leben überzeugt hat, dessen Lebensweg am Kreuz geendet hat. Der Evangelist unterstreicht damit, dass dieses Erkennen vom Gekreuzigten und Auferweckten eine Frage der Begegnung ist. Diese Begegnung geht vom auferweckten Herrn aus. Die Aufforderung des Evangelisten ist erst einmal, das für möglich zu halten. Das allein wird vielen schon eine harte Probe sein.

 

Der Evangelist beschreibt dann, was geschieht, wenn diese Begegnung stattgefunden hat. Johannes lässt Thomas das kürzeste Glaubensbekenntnis sagen, indem er Jesus anspricht: Mein Herr und mein Gott! Es ist das Bekenntnis: In Jesus hat sich Gott offenbart. Im Elend des Kreuzestodes ist Gott gegenwärtig. Die Lebenskraft Gottes ist stärker als der Tod. An Jesus ist diese Gewissheit des Glaubens offenbar geworden. Gott ist der Gott auch in den Wunden der Menschheit.

 

Wir können in unseren Zweifeln natürlich aufbegehren, dass gerade diese Wunden Gott hätte verhindern können. Der Evangelist geht von der Wirklichkeit menschlichen Lebens aus. Da sind Wunden und Leiden. Ein großer Teil der Wunden wird auch durch Menschen anderen Menschen zugefügt – abgesehen von den Wunden, die die Gewalt der Natur hinterlassen kann, abgesehen von den Wunden, die Krankheiten uns schlagen. Wir werden die Frage des Leidens angesichts einer unzerstörbaren Lebenskraft Gottes nicht auflösen. Sie bleibt.

 

Das Johannesevangelium bezeugt, dass Gott in dem leidenden Jesus gegenwärtig war und sich jenseits der Realität der Wunden das göttliche Leben unzerstörbar bleibt. Die Leserschaft ist aufgerufen, diese Solidarität Gottes im Leidenden aufzugreifen und sie sehr bewusst einzubringen, um Wunden und Leiden zu lindern und zu heilen, wo immer Menschen durch Unrecht Leiden erzeugen. Das Leben Jesu ist das Vorbild dieses Weges, Gottes Lebenskraft in die Wunden der Menschheit hinein zu bezeugen.

 

Am Ende der Thomas-Episode lässt der Evangelist Jesus die beglückwünschen, die glauben, ohne zu sehen. Das ist die Beglückwünschung an alle die, die – wie wir – zum Glauben kommen, ohne dass wir eine so sichtbare Erfahrung mit dem Auferweckten haben müssten, wie sie in der Thomasgeschichte erzählt dargestellt worden ist.

 

Unsere Begegnung mit dem auferweckten Herrn ist die Begegnung mit den Leidenden. Unser Begegnen lernen wir, indem wir das Evangelium lesen. Das Begegnen setzt offensichtlich voraus, vom Messias Jesus zu wissen. Darum, so schließt Johannes sein Evangelium, habe er das alles aufgeschrieben, damit wir zu Glauben kommen, dass Jesus der Messias, der Herr, der Sohn Gottes ist. Und: Dass wir durch diesen Glauben das Leben haben – auch das Leben angesichts der Leiden, auch angesichts der Wunden, die vielleicht unser Leben auszuhalten hatte oder hat.

 

Manche von uns können sogar bezeugen, dass sie – auch durch Wunden hindurch – zur Überzeugung gekommen sind, dass sie dem Auferweckten begegnet sind – in der heiligen Schrift und in den Armen und in der Gemeinschaft derer, die zum Glauben gekommen sind, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und darin das Leben geworden ist. Und getrost mögen wir sein – so der Evangelist –, dass der auferweckte Herr sich selbst bemerkbar macht.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Einladung zum Gottesdienst

2. Sonntag der Osterzeit (Weißer Sonntag)

Woche vom 27.04. – 04.05.2014

St. Maria in Lyskirchen

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als Jahrgedächtnis für

Daniel Harzheim und Dorothes und Joseph Veih

 

Mittwoch:
um 17.00 Uhr Vesper für Priesterseminaristen
des Diözesan-Caritasverbandes

 

Donnerstag:
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

19.00 Uhr Heilige Messe zur Eröffnung des Marienmonats

 

Freitag:
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschl. Bibelgespräch

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 14. Jahrgedächtnis

für Karl Bursch

Kollekte: für den Dom

 

 

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 29. April 2014
um 18,45 Uhr

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

OSTERNDank

Liturgisch ist es die dichteste Zeit des Kirchenjahres. Inhaltlich ebenso. Es war uns in diesem Jahr wieder vergönnt, angemessen die einzelnen hohen Tage in der ihnen innenwohnenden Botschaft zu feiern. An dieser Stelle von Herzen Dank allen, die sich auf unterschiedlichste Weise eingebracht haben. Teils sind es große logistische Herausforderungen (wie am Gründonnerstag), die aber dank Ihrer selbstverständlichen Mitwirkbereitschaft gut zu meistern waren. Dank allen, die diese Festtage als feiernde Gemeinde ermöglichten. Es sind für mich Tage einer Dichte des Miteinanders und der Begegnung mit dem Geheimnis Gottes – Tage, die mich (wieder einmal) sehr dankbar sein lassen, mit Ihnen und an diesem Ort zu dieser Zeit sein zu dürfen. Herzlich Dank!

Mai – Mariengebet

Nach guter Tradition werden wir am 1. Mai um 19 Uhr mit einer Messfeier und einem Abschluss an der Skulptur der Schiffermadonna den Marienmonat Mai eröffnen. Donnerstags wird um 15 Uhr der Rosenkranz gebetet um Verständigung der Kulturen und Religionen – Gebet um den Frieden.

KollektenDank

Es war ein Monat großer Solidarität und Gebebereitschaft: Wir haben am Gründonnerstag 2399,88 € (davon 251,50 von Mitarbeitenden des Diözesan-Caritasverbandes) zusammengetragen. Der LYSKIRCHENSonntag am Ostersonntag war mit 2.331,42 (darunter eine große Einzelspende) beschenkt. Danke sehr! Es ist immer wieder groß!

SPONSORING für Adventskonzert

Es entspricht einer langen Tradition, dass Egon Gernemann (früher Chorleiter und Organist an St. Maria Lyskirchen) am Samstag vor dem 3. Advent ein viel besuchtes und sehr geschätztes Adventskonzert gibt. In diesem Jahr möchte er gerne die Bach-Kantate: „Singt dem Herrn ein neues Lied“ aufführen. Dazu werden Gesangs- und Instrumentalsolisten gebraucht, die Geld kosten. Es müssten ca. 1000 € zusammenkommen, dass das Konzert so wie geplant stattfinden könnte. Die Frage ist, ob es Gönner gibt, die das Konzert ermöglichen hülfen? Die Nachfrage kommt so früh, denn ein solches Konzert braucht eine lange Vorlaufszeit der Planung. Wer mithelfen könnte, mag sich bitte bei mir melden (schnegg@lyskirchen.de)

Gitarren gesucht

Sollte bei Ihnen schon länger eine Gitarre irgendwo lagern und nicht mehr gebraucht werden, so ist der SkF (Sozialdienst kath. Frauen) in Köln dankbar für jede Gitarre. Damit wird in der JVA durch eine engagierte Ehrenamtliche inhaftierten Frauen die Möglichkeit gegeben, das Gitarrespielen zu erlernen. Jede/r, die/der selbst ein Musikinstrument spielt, weiß, wie heilsam es sein kann, selbst Musik machen zu können. Wer ein solches Instrument abgeben möchte, kann es gerne mit in die Sakristei bringen.

Lektorenkurs

Für alle, die (auch unverbindlich) interessiert sind, ob sie als Lektorin oder Lektor tätig sein könnten: Am 6.5. wird Jo Schnorrenberg, geprüfter Sprecherzieher und selbst Lektor in Lyskirchen, von 19.30 – 21 Uhr einen kleinen Workshop zum lesenden Vortragen anbieten. Dabei sein werden Interessierte aus dem Kreis der LektorInnen. Ausdrücklich sind aber auch Interessierte eingeladen. Es wird vermutlich Nachfolgetermine geben. Interessierte melden sich bitte unter schnegg@lyskirchen.de .

PS: Wenn es noch interessiert ...

Integration nach Plan

Vatikan, Kardinal Tarcisio Bertone und seine 600-Quadratmeter-Wohnung:

Der frühere Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone lässt derzeit für sich eine neue Wohnung im Vatikan herrichten, die nach Meldungen von "La Repubblica" rund 600 Quadratmeter groß sein soll. Dabei von Luxuswohnung zu sprechen ist schamlos übertrieben, wenn man berücksichtigt, dass in dieser Wohnfläche über 100 Quadratmeter - nutzlose - Dachterrasse enthalten sind, auf der der Kardinal bestenfalls seine Wäsche aufhängen kann.

Der Kardinal, der sich bei seiner Amtsenthebung als Kardinalstaatssekretär durch Papst Franziskus von "Maulwürfen und Schlangen" umgeben sah, scheint in Anbetracht der Neidwelle innerhalb der Kurie gegen ihn, nachträglich Recht zu bekommen. Die von vielen Kritikern herangezogenen Vergleiche mit dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst sind absolut unangebracht: Bertone ist nicht nur wesentlich ranghöher als Tebartz-van Elst, er hat auch keine Luxus-Badewanne für 15.000 Euro in der neuen Wohnung.

Wohnfläche Flüchtlinge

Was die Neider auch übersehen, Bertone zieht schließlich nicht alleine in die Wohnung ein. Die drei Ordensschwestern, die seinen Haushalt führen, werden auch in der Wohnung wohnen und eine Kapelle braucht er schließlich auch.

 

Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone SDB trat 1950 in die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos ein. (SDB; Societas Sancti Francisci Salesii, „Gesellschaft des Heiligen Franz von Sales“)

Der Heilige Franz von Sales (François de Sales) (* 21. August 1567 auf Burg Sales, Thorens-Glières; † 28. Dezember 1622 in Lyon) war Fürstbischof von Genf mit Sitz in Annecy,
Der Heilige Franz von Sales (François de Sales) (* 21. August 1567 auf Burg Sales, Thorens-Glières; † 28. Dezember 1622 in Lyon) war Fürstbischof von Genf mit Sitz in Annecy,

"Verwenden wir also diese
friedliche Sorgfalt
auf die Erhaltung,
ja sogar auf die Vermehrung
unserer zeitlichen Güter bei jeder
günstigen Gelegenheit nach den
Erfordernissen unseres Standes.
Gott will ja, dass wir
aus Liebe zu ihm so handeln …"

sagte Franz von Sales
(Philothea III, 15; DASal 1,146)

 

 

Soll er doch seine
'Armen Kirche' leben

Franziskus tritt seit seinem Amtsantritt im März 2013 mit Nachdruck für eine Reform des Vatikan ein und fordert eine „arme Kirche für die Armen“. Den im Januar bestimmten Kardinälen gab er mit auf den Weg, sie sollten „Weltlichkeit“ und Partys meiden und ein „einfaches und demütiges Herz“ behalten. Erst am Gründonnerstag hatte Franziskus in seiner Predigt gefordert: „Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Armut zur Schwester hat.“

 

Bischöfe und Priester mahnt der Papst immer wieder, der Kirche nicht zu schaden, indem sie auf Geld und Ruhm aus sind. Beharrlich ruft er sie dazu auf, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen, zu den Armen und Benachteiligten und macht es ihnen vor, indem er Kranken und Behinderten die Füße wäscht, Obdachlose zu seinem Geburtstag einlädt oder für die traditionellen Fastenexerzitien mit seinen Mitarbeitern in einem Bus in die Albaner Berge südöstlich von Rom fährt.

„Natürlich habe ich meine Fehler“

Bertone wurde im Oktober vom Papst seines Amtes erhoben. Sieben Jahre lang war er die Nummer zwei im Vatikan. Der Norditaliener, der von Benedikt XVI. zum Staatssekretär ernannt worden war, wurde von einigen Vatikan-Beobachtern für wiederholtes mangelndes Krisenmanagement der Kurie verantwortlich gemacht. Seine Behandlung von Missbrauchsfällen in den USA und die Probleme mit der umstrittenen Pius-Bruderschaft wurden in den Medien diskutiert. Sein Name tauchte außerdem in Zusammenhang mit Enthüllungen der „Vatileaks“-Affäre um Dokumentenklau, Intrigen und Korruption im Vatikan auf.

 

Seine Kritiker hatten Bertone immer wieder einen autoritären Führungsstil und zu enge Beziehungen zur Politik vorgeworfen. Der Kardinal witterte hingegen eine Verschwörung. Er sei ein Opfer von „Maulwürfen und Schlangen“ im Vatikan geworden, sagte er damals. „Natürlich habe ich meine Fehler“, sagte der Kardinal, aber er habe alles für die Kirche getan.

Wo soll die Kapelle hin?

Die Wohnungen der Eminenzen und Exzellenzen sind in der Regel großzügig geschnitten, meist um oder über 200 Quadratmeter. Zum Vergleich: Die jetzt leerstehende Papstwohnung hat rund 400 Quadratmeter. In der Regel sind die Immobilien in gutem Zustand - und je nach Lage und Aussicht begehrt. Wohl auch ein gewisser Ausgleich dafür, dass die Dienstbezüge der vatikanischen Minister nur einen Bruchteil von denen ihrer säkularen Kollegen ausmachen.

Kardinal Angelo Sodano
Kardinal Angelo Sodano

Bei Neubezug können die Mieter Renovierungswünsche bei den zuständigen Technischen Diensten des Vatikan äußern. Deren erste Frage, so erinnert sich ein Betroffener, laute meist, wo die Kapelle sein werde und wie viele Ordensschwestern oder Angehörige einzögen.

 

Auch andere
Kurienkardinäle
betrieben
Aufwand für
Wohnungsgestaltung

Kardinal Giovanni Lajolo spendet Kardinal Tarcisio Bertone die Heilige Kommunion
Kardinal Giovanni Lajolo spendet Kardinal Tarcisio Bertone die Heilige Kommunion

Bertone steht mit seinen Wohnplänen durchaus in der Tradition seiner Vorgänger. Auch er wohnte ein Jahr provisorisch im Johannes-Turm an der Vatikanmauer, bis sein Vorgänger Angelo Sodano (1990-2006) die Dienstwohnung freimachte. Dieser ließ sich eine großräumige Wohnung samt Bibliothek im Äthiopischen Kolleg inmitten der Vatikangärten einrichten. Dort wohnte er zunächst neben dem US-Kardinal Edmund Casimir Szoka, dem Gouverneur des Vatikanstaates. Als der in die Heimat übersiedelte, wurde dessen Nachfolger Giovanni Lajolo Sodanos neuer Nachbar.

Kardinal Giovanni Battista Re
Kardinal Giovanni Battista Re

Kaum weniger Aufwand betrieb Sodanos Vorgänger als Kardinalstaatssekretär, Agostino Casaroli. Für ihn wurde nach der Pensionierung 1990 unmittelbar neben dem Palazzo San Carlo ein Penthouse errichtet. Nach seinem Tod 1998 stand es mehrere Jahr lang leer, bis Kardinal Giovanni Battista Re, Leiter der Bischofskongregation, das begehrte Objekt bezog.