Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
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    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 23.02.2014
Der  23. Februar ist der 54. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 311 Tage  bis zum Jahresende.

Segnender Engel von Ewald Mataré am Bischofswohnhaus in Essen
Segnender Engel von Ewald Mataré am Bischofswohnhaus in Essen

23.2.1957: Das Bistum Essen entsteht mit der Zirkumskriptionsbulle Germanicae gentis durch Papst Pius XII.

Das „Ruhrbistum“, wie es umgangssprachlich bezeichnet wird, ist die flächenmäßig kleinste Diözese Deutschlands. Der Bischofssitz ist die Stadt Essen mit der Kathedralkirche, dem Essener Münster. 

1951 wurden die alten Pläne zur Gründung eines neuen Bistums wieder aufgegriffen. Die Verhandlungen zwischen dem Vatikan und dem Land Nordrhein-Westfalen führten am 19. Dezember 1956 zu einem Vertrag über die Errichtung des Bistums Essen.

 

Danach traten das Erzbistum Köln zehn Dekanate mit 100 Gemeinden und 520.000 Katholiken, das Bistum Münster zehn Dekanate mit 82 Gemeinden und 450.000 Katholiken sowie das Erzbistum Paderborn neun Dekanate mit 91 Gemeinden und 370.000 Katholiken an das Ruhrbistum ab. Bischofskathedrale wurde die alte Stiftskirche, das 1100-jährige Münster am Hellweg. Die Randgebiete dreier Bistümer hatten nun eine neue Mitte.

 

P.S. Der Kölner Erzbischof weigerte sich vor der Errichtung des Bistums erfolgreich, die Stadt Kettwig (heute ein Essener Stadtteil) dem Ruhrbischof zu übereignen – die Kirchensteuereinnahmen sind dort relativ hoch.

Es sagte Otto Weiss (1849 - 1915),

Wiener Musiker und Feuilletonist

Irgendein Schriftsteller sprach einmal

von der ›Poesie der Armut‹.

Der Mann muß viel Geld gehabt haben!

Wer unter euch groß werden will, soll den anderen dienen

Und wenn man weltlich denkt, was ist dann die Folge? Das Evangelium sagt: »Die zehn anderen Jünger … wurden sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes« (V. Mk 10,41 ff). Sie wurden sehr ärgerlich. Wenn die Mentalität der Welt vorherrscht, kommen Rivalitäten, Neid und Parteiungen auf…

 

Papst Franziskus
gestern zu den neuen Kardinälen

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde!

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

 

Mt 5, 38-48

 

 

Größere Gerechtigkeit

(zu Matthäus 5, 38-48)

Der heutige Evangelienabschnitt führt das Thema des vergangenen Sonntags fort. In seiner Bergrede betont der Evangelist Matthäus die Sendung Jesu – und welche Handlungen sich daraus für die Glaubenden ergeben. Die Sendung Jesu ist die Erfüllung des Heilswillens Gottes – damit Menschen ein gelingendes und erfüllendes Leben führen können. Dabei werden ‚Tora und Propheten’ durch Jesus nicht aufgelöst. Ganz im Gegenteil: Sie sind das Mindeste, was Menschen in die Beziehungsgestaltung mit Gott einbringen. Jesus vertieft diese Beziehung in alltägliche Verhaltensweisen. Dazu führt er sechs Beispiele auf, an denen die Glaubenden die größere Gerechtigkeit Gottes in praktisches Handeln umsetzen können.

 

Das fünfte Beispiel behandeln einen Grundsatz, der seit dem 18. vorchristlichen Jahrhundert durch König Hammurabi in das Rechtsempfinden eingebunden hat: ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn’. Ein Missverständnis liegt da, wo man dies als eine Aufforderung zu vergeltenden Racheakten macht. Gedacht ist vielmehr an einen Schutz, dass eine Strafe nicht unangemessen hoch zum erlittenen Unheil sein darf. Wiederum liegt für Jesus das Maß der größeren Gerechtigkeit jenseits dieser an sich schon menschlicheren Maßgabe. Jesus fordert auf, dem Bösen keinen vergeltenden Widerstand zu leisten. Was das im Alltag bedeuten kann, erläutert Jesus mit vier Beispielen. Sie sind allesamt aus dem kulturellen Umfeld Jesu zu verstehen. 1. Die Aufforderung, die andere Wange zum Schlag auch noch hinzuhalten, ist die Ironisierung eines empfangenen Leidens. Die Haltung dahinter will das Böse nicht mit dem Bösen ausgleichen. 2. Der Mantel, um den es hier geht, ist nach jüdischer Rechtspraxis nicht pfändbar. Er ist die Unterlage des Nachtlagers. Die darf niemandem entzogen werden. Den Mantel freiwillig dazuzugeben, hat wiederum einen ironischen Einschlag – wie kann man so verrückt sein, auf verbrieftes Recht zu verzichten? Die Haltung der größeren Gerechtigkeit ist, auch solche Verzichte leisten zu können. 3. Die Nötigung, eine Meile mitzugehen, lässt an die Zwangsbestimmungen z. B. politischer (römischer) Besetzungsmacht denken. Auch hier die Ironisierung eines Unrechtes – mit der Haltung, das Unrecht durch eine freiwillige Leistung zu karikieren. 4. Hier wird die in der jüdischen Gesellschaft geübte Praxis, Menschen in finanzieller Not auch durch Leihe zu unterstützen, angesprochen. Die Haltung, die Jesus als Zeichen der größeren Gerechtigkeit anspricht, bezieht sich auf die Art der Leihgebung und auf die Bedingungen, die daran geknüpft werden – wie z. B. Zinssätze. In der Alltagspraxis geht es um Unterstützung von Bedürftigen, ohne diese mit Zinsen und schneller Rückgabe unter Androhung von Rechtsmitteln zu verknüpfen.

 

Vielleicht merken wir an diesen Anforderungen zum fünften Beispiel der Lehre Jesu, wie alltagspraktisch sie auch uns erreichen können – übersetzt in unsere kulturellen Kontexte. Wir kennen unangemessene Forderungen, wo die begangene Tat nicht mit dem Maß der Sanktion übereinstimmt (wie der kleine Geldbetrag des Flaschenpfandes zur Kündigung). Wir kennen die Lockung, auf erlittenes Unrecht harsch und heimzahlend zu reagieren – teils unter erbarmungsloser Ausnutzung der juristischen Möglichkeiten. Wir kennen auch die Hartherzigkeit, die mit Geldverleihung an in Not Geratene verbunden sein kann. Die größere Gerechtigkeit, die von Jesus in Ausübung der Tora gefordert wird, bekommt sehr lebenspraktische Konturen.

 

Schließlich das sechste der Beispiele, wie die größere Gerechtigkeit umzusetzen ist. Es geht um das schwierige Thema der Feindesliebe. Es führt die Haltungslinie fort, die schon im fünften Beispiel dargestellt war: Das Böse nicht mit Bösem zu beantworten. Wieder wird eine Weisung aus der Tora (Lev 19,18) aufgegriffen, wonach die Nächsten zu lieben sind. Eine ausdrückliche Bestimmung, die Feinde zu hassen, gibt es im Ersten Testament auch nicht. Matthäus wird hier den Zusatz eingefügt haben, um einen allgemein menschlichen Instinkt zu beschreiben. Demnach scheint es in der Regel so, dass wir Freunde lieben, Feinde aber nicht lieben. Die Forderung der Gerechtigkeit Gottes geht aber nicht den Pfad des allgemein Geübten (Brüder und Freunde zu lieben oder die, die einen selbst auch lieben). Gottes Gerechtigkeit ruft zum Respekt aller Menschen auf. Wenn hier von Lieben die Rede ist, dann meint das nicht vor allem ein emotionales Geschehen. Gedacht ist an eine Würdigung, die sich auch in der Art der Begegnung und des Handelns widerspiegelt. Nicht ohne Grund verknüpft das Evangelium die Feindesliebe mit der Aufforderung zum Gebet für die Feinde. Wir kennen selbst Situationen, in denen wir mit anderen Menschen überhaupt nicht zurechtkommen. Da sind die Instinkte geweckt, dem Feind Böses anzutun oder ihm zumindest Böses an den Hals zu wünschen. Für manche von uns ist es in solchen Fällen Praxis geworden, auf die rachegebende Handlung zu verzichten, dem Widersacher vielleicht eher aus dem Wege zu gehen, und für ihn/sie tatsächlich zu beten.

 

Ziel des achtvollen Handelns mit der Feindesliebe ist es, sich als Gleiche, als ‚Töchter und Söhne des Vaters im Himmel’ zu verstehen. Dabei wird Gottes Beziehung zum Menschen selbst als Beispiel und Ermutigung aufgeführt: Gott lässt die Sonne aufgehen über Bösen und Guten und lässt es regnen auf Gerechte und Ungerechte. Die Weitsicht und Vergebungsbereitschaft Gottes übersteigen das menschliche Können. Sie bleiben aber Zielmaß für das, was wir erlernen mögen in der Nachfolge Jesu.

 

Mit diesem Gedanken werden wir übergeleitet zur gipfelnden Abschlussbemerkung dieser Darlegungen des Verhältnisses von Tora zu Jesu Auslegung der Tora: „Seid also vollkommen, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ (V. 48) Im Vordergrund steht die Einübung der Gerechtigkeit Gottes. Gott ist gerecht. Seine Gerechtigkeit sind Liebe, Barmherzigkeit, Treue, Recht und Güte. Das wissen die Glaubenden aus den Überlieferungen des Ersten Testamentes. Auf diese Gerechtigkeit können die Menschen sich demnach verlassen. Beziehungsgeschehen ist aber nie einseitig. Daher lautet die Aufforderung, wie der Vater im Himmel vollkommen zu werden. Dass wir wegen unseres menschlichen Wesens die göttliche Vollkommenheit nie erreichen, ist bekannt. Dennoch bleibt sie das Maß, das die Jesu-Schülerinnen und -Schüler begleiten soll. Diese Anforderung erhebt Jesus, erhebt auch der Schriftsteller des Matthäusevangeliums an die Gemeinde der Glaubenden. Die Anforderung steht nicht als eine Verschärfung sowieso schon ungern gesehener Bestimmungen. Es geht um die Vollendung des Heilswillens Gottes. Dieser Wille möchte Heil, gelingendes Leben, Freude und Dankbarkeit für und am Leben sein. Daher dient die größere Gerechtigkeit der Erreichung des Zieles einer lebbareren, gerechteren Welt.

 

Wir schauen auf 2000 Jahre Jesus-Christus-Nachfolge-Geschichte. Es bekümmert, dass wir in der Ausübung der Gerechtigkeit Gottes nicht so weit gekommen sind, dass alle Menschen friedvoll und gerecht auf dieser Welt leben dürfen. Das kann entmutigen. Das kann glaubenszweifelnd machen. Das kann aber auch unbeirrt weiter daran arbeiten, das eigene Leben in dieser Haltung gestalten zu lernen. Wieder stoßen wir an die Verrücktheit, die das Evangelium als Anforderung darstellt. Wir sind in weiten Teilen gewohnt, anders in der Welt uns zu behaupten als im Maß dieser Weisungen, wie sie anhand der sechs Beispiele im Matthäusevangelium dargestellt wurden. Manchmal haben wir das Glück mitzuerleben, wie beglückend es wirklich sein kann, den Rahmen der weltüblichen Verhaltensweisen zu verlassen und die Verrücktheit des Evangeliums auszuprobieren.

 

Für Jesus und die Überlieferung des Matthäus geht es dabei nicht um ein – wenn teils auch verrücktes – humanistisches Handeln, um das Wirken eines vielleicht verträumten Gutmenschen. Das Humanistische ist wohl um des Menschen willen. Und ein Gutmensch kann auch ein Segen sein. In der Verkündigung geht es aber um die Beziehung zu Gott. Es geht um die Nachahmung Gottes im eigenen Verhalten. Es ist der Blick auf die Welt, der Gott glaubt und auch daran glaubt, dass Gott der Herr und Richter unseres Lebens ist. Wir werden uns, unsere Aufgaben in der Welt, die Entwicklung der Welt mit vor dem Schöpfergott verantworten. Matthäus wird es in seiner Gerichtsrede in Kap 25 ausdrücklich und illuster darstellen.

 

Das Wesen und das Handeln Gottes sind in der Matthäusbotschaft nicht neu. Daher betont der Evangelist, dass Jesus ausdrücklich auf der Tora besteht. Sie ist Ausgangspunkt der Regelung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Dazu gibt es keine Abstriche. Jesus verdeutlicht, was zu tun ist, wenn wir den Geist dieser Weisungen aufnehmen. Dabei soll nicht moralischen Gesetzen um ihrer selbst willen Genüge getan werden. Diese Weisungen wollen der Fortsetzung des Heilswirkens Gottes in der Welt dienen. Diese Fortsetzung haben Menschen zu leisten, Menschen in ihren Begrenzungen und Menschen in ihren Fähigkeiten, der Welt ein heileres Ansehen zu geben.

 

Manchmal werden wir viel Kraft brauchen, um diese Maßgaben nicht abzutun als weltfremd, wenig durchsetzungsfähig. Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, die nachhaltig Zeichen dieser weltfremden, aber heilsamen Änderung der Welthaltung gesetzt haben. Die waren nicht einmal nur Christen, geschweige denn allein katholische Christenmenschen. Gott scheint sich durchzusetzen in verschiedensten Arten, das Geheimnis Gottes zu erfassen und entsprechend zu leben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

7. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 23. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

für Anneliese Jünger und die Verstorbenen der Familie Jünger
und als Sechswochenamt für Erna Kuß

 

Donnerstag, den 27. Februar 2014

um 18.00 Uhr Heilige Messe der Kommunität Kosmas und Damian

 

Freitag, den 28. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch

 

8. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 2. März 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
und 5. Jahrgedächnis für Magret Kohnen

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

 

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 25. Februar 2014 um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

 

Bitte beachten Sie, dass an „Weiberkarneval“ (27. Februar 2014 und am Karnevalssonntag 2. März 2014 die Kirche nur zum Gottesdienst geöffnet ist. Am Rosenmontag 3. März 2014 ist die Kirche ganz geschlossen.

Kult und Diakonie

Im Herbst 2013 haben Interessierte sich bereits einmal getroffen, um über dieses Thema im praktischen Vollzug in Maria Lyskirchen zu sprechen. Dabei war uns die Verbindung von Diakonie und Gottesdienst ein wichtiges Zeichen unseres Gemeindelebens. Aus der Geschichte der christlichen Gottesdienstfeier wissen wir, dass sie immer eine enge Verbindung zwischen Diakonie der Gemeinde und liturgischer Feier hatte. Eine der sichtbaren Punkte war die Kollekte. Früher bestand sie in der Sammlung von Naturalien, die den Armen und Kranken zur Verfügung gestellt wurden.

 

Seit einigen Jahren bringen Gottesdienstfeiernde Kuchen für die drogenabhängigen Obdachlosen mit. Diese wurden meist in der Sakristei abgegeben und nach dem Gottesdienst mit in das Notel genommen.

Bei unserem offenen Gemeindetreffen zum Thema Kult und Diakonie haben wir vereinbart, dass die Gaben für die Armen während des Gottesdienstes sichtbar im liturgischen Raum stehen mögen.

 

Bei unserem Treffen am 13.10.2013 haben wir auch abgesprochen, dass wir nach einer Zeit der Erprobung uns mit allen Interessierten erneut zusammensetzen, um zu besprechen, ob unsere Überlegungen damals eine neue Perspektive haben gewinnen lassen.

 

So sind alle, die an einem solchen Austausch interessiert sind, für den 23.3. um 16 Uhr wieder in den Pfarrsaal eingeladen. An diesem Gespräch können alle Interessierten teilnehmen. Sie müssen dafür nicht an dem Treffen im Oktober beteiligt gewesen sein.

 

Herzlich willkommen!

Es geht darum, wach zu bleiben für das, was ‚des Geistes’ ist.

 

Alte Gebetbücher

Mit diesem Sonntag kommen die neuen Gebet- und Gesangbücher zum Einsatz. Wenn Sie mögen, dürfen Sie alte Gotteslöber mitnehmen. Ansonsten werden sie Ende des Monats entsorgt. Sie haben lange ihre Pflicht erfüllt...

Aschermittwoch

Wie schon vertraut, werden wir die Feier der Liturgie des Aschermittwochs mit der Verbrennen der alten ‚Palmen’ aus dem Palmsonntag des Vorjahres beginnen. Wer seinen alten ‚Palm’ mit ins Feuer bringen will, kann ihn schon am Sonntag mitbringen, ansonsten am Aschermittwoch selber.

‚Frühschicht’ in der Fastenzeit

Wir behalten nach ausdrücklichem Willen aus der Gemeinde die alte Tradition der ‚Frühschicht’ während der Fastenzeit bei. Da sich nun am Freitag die Abendmesse mit dem anschließenden Schriftgespräch fest installiert hat, wird die Frühschicht auf den Donnerstag, 6 Uhr, vorverlegt. Anschließend an die Messfeier in der Krypta sind die Mitfeiernden zum Frühstück im Pfarrsaal eingeladen.

Predigten der Fastenzeit

Aus dem – stets offenen – Kreis des freitäglichen Bibelgespräches wurde der Wunsch bestärkt, an den Sonntagen der Fastenzeit eine Auslegung der neutestamentlichen Lesung als Predigtgrundlage zu wählen. Die Texte sind sehr kompakt und anspruchsvoll, in manchen theologischen Gedankengängen uns vermutlich schwer zugängig. Aber sie sind Offenbarung – und daher auch eine Herausforderung, uns mit ihnen auseinander zu setzen. Vielleicht ist es hilfreich, sich die Texte vorher schon einmal anzuschauen. Dann wird es leichter möglich sein, sie in ihrer großen Komplexität aufnehmen zu können. Am 1. Fastensonntag wird der Text aus dem Römerbrief – 5,12-19 – sein.

Anders sehen

 

 

 

Vor dem Bild der Kreuzabnahme Jesu finden Sie gerade nur eine rote Platte. Es sind Vorzeichen einer Aufstellung von 3 Bildern während der Fastenzeit. Es sind bewegende, eindrückliche Bilder des Kölner Künstlers Jörg Frank.

PS: Wenn es noch interessiert ...

DIE BISCHÖFE DER OBERRHEINISCHEN KIRCHENPROVINZ 1993

1994: Kardinal Ratzinger widersprach Erzbischof Saier (+ 2008), Kardinal Lehmann und Kardinal Kasper
1994: Kardinal Ratzinger widersprach Erzbischof Saier (+ 2008), Kardinal Lehmann und Kardinal Kasper

 

Die damaligen Bischöfe der oberrheinischen Kirchenprovinz Oskar Saier (†2008) Erzbischof des Erzbistums Freiburg, Karl Lehmann Bischof des Bistum Mainz und der damalige Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart Walter Kasper verfassten 1993 ein gemeinsames Hirtenwort, das sich „Zur seelsorglichen Begleitung von Menschen aus zerbrochenen Ehen, Geschiedenen und Wiederverheiraten Geschiedenen“. Dem wurde mit Schreiben vom 15. Oktober 1994 „Zur Seelsorge mit Wiederverheiraten Geschiedenen“ seitens der Kongregation für die Glaubenslehre widersprochen

Wie geht es weiter mit der Familienpastoral

in der katholischen Kirche?

Das Eröffnungsreferat für das zweitägige Konsistorium der Kardinäle am vergangenen Donnerstag und Freitag wurde von Papst Franziskus auf Kardinal Kasper übertragen. Das Thema „Wie geht es weiter mit der Familienpastoral in der katholischen Kirche?“. Kasper, dessen Text nicht für Veröffentlichung (noch nicht) vorgesehen ist, orientierte sich so Zeugenaussagen stark an das Bischofswort von 1993. Sehr viele Kardinäle meldeten sich in der Beratung zu Wort und äußerten sich auch Journalisten gegenüber sehr kritisch über den Beitrag von Kardinal Kasper.

Papst lobt Kardinal Kasper:

In seinen Ausführungen „habe ich die Liebe für die Kirche gefunden“

Es ließ schon aufhorchen, als Papst Franziskus am Freitag vor der Debatte das Wort ergriff und den Vortrag von Kardinal Walter Kasper vom Vortag ausdrücklich lobte:

 

„Gestern vor dem Einschlafen, aber nicht um einzuschlafen, habe ich die Arbeit von Kardinal Kasper gelesen, noch einmal gelesen“, sagte der Papst heute zur Eröffnung des zweiten Tages des Konsistoriums. Franziskus meinte die Rede von Kardinal Kasper. „Ich möchte ihm danken, weil ich eine tiefe Theologie vorgefunden habe, ein gelassenes und unbeschwertes theologisches Denken. Es ist angenehm, eine unbeschwerte Theologie zu lesen. Und ich habe das vorgefunden, was der Heilige Ignatius den sensus ecclesiae nennt, die Liebe für die Mutter Kirche. Es hat mir gut getan und es kam mir dazu eine Idee, aber bitte, verzeihen Sie mir, Eminenz, wenn ich Sie in Verlegenheit bringe. Die Idee ist: Das nennt sich, Theologie auf den Knien zu betreiben. Danke. Danke.“

Ordnung muss sein

Kardinal Lyskirchen

Es gibt seit gestern 218 Kardinäle, davon sind 122 jünger als 80 Jahre und somit wahlberechtigt. Ein Kardinal ist aber nicht einfach nur ein Kardinal, sondern er gehört einer von 3 Klassen an: 1. Klasse „Kardinalbischöfe“, 2. Klasse „Kardinalpriester“ sowie die 3. Klasse „Kardinaldiakone“. Einen deutschen „Kardinalbischof“ gibt es nicht. Deutsche „Kardinalpriester“ sind Joachim Kardinal Meisner, Friedrich Kardinal Wetter, Reinhard Kardinal Marx, Rainer Maria Kardinal Woelki, Karl Kardinal Lehmann und Walter Kardinal Kasper. Zu den „Kardinaldiakone“ gehören die Deutschen Paul Josef Kardinal Cordes, Walter Kardinal Brandmüller und ganz neu seit gestern Gerhard Ludwig Kardinal Müller. Die Klasse der Kardinäle spiegelt sich auch wider in der Sitzordnung. Ganz vorne sitzen die „Kardinalbischöfe“, dann die „Kardinalpriester“ und ganz dahinter die „Kardinaldiakone“. Innerhalb der eigenen Klasse dann auch wieder dem Alter entsprechend des „Kardinalseins“. In dieser Reihenfolge ziehen sie dann auch in der Sixtinischen Kapelle zur Stimmabgabe bei der Wahl eines Papstes. Wäre also morgen Papstwahl würde Kardinal Müller seine Stimme als Letzter abgeben.

... Müller feiert

An sich ist so eine Kardinalserhebung eine ernste Sache. Die neuen Senatoren der katholischen Kirche schwören dem Papst die Treue «bis zum Blutvergießen». Daher rührt auch ihr scharlachrotes Gewand. Doch am Samstag herrscht nach dem schlichten Wortgottesdienst im Petersdom bayerische Volksfeststimmung unter weiß-blauem Himmel. Zumindest im Palast der Glaubenskongregation.

Passend zum Hort der reinen Lehre wird Gerstensaft ausgeschenkt, der nach dem Reinheitsgebot gebraut ist ...

Deren Präfekt, Gerhard Ludwig Müller, hat seine Gäste zu einer deftigen Brotzeit mit Leberkäs, Kartoffelsalat und allerlei Gegrilltem geladen. Passend zum Hort der reinen Lehre wird Gerstensaft ausgeschenkt, der nach dem Reinheitsgebot gebraut ist. Der 66-Jährige wollte seine Beförderung in den Kreis der Papstwähler bewusst nicht in kleiner Runde begehen, sondern volkstümlich-familiär. Dem gebürtigen Rheinländer ist Bayern zur Heimat geworden, nicht erst als Bischof von Regensburg, sondern schon durch die Professorenjahre in München.

Beim Betreten des Heiligen Offiziums steigt sofort der Duft frischer Bratwürste in die Nase. Unter den Klängen eines Streichquartetts bilden sich vor den Zapfhähnen der Regensburger Brauerei Bischofshof rasch lange Schlangen. Müller hat die Organisatoren vor eine spezielle Herausforderung gestellt. Sie sollten sich für 500 Gäste bevorraten, es könnten aber auch 1.000 kommen, lautete seine Ansage. Nach zwei Stunden zeigen sich die Mitarbeiter von Brauerei und Metzgerei erleichtert. Es wird reichen für alle. Auch ohne wundersame Brotvermehrung.

Die Gäste

Zur illustren Festgesellschaft zählen nicht nur Bischöfe, Kardinäle und akademische Schüler Müllers. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis lässt sich sehen, dazu Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon und der Chef der Vatikanbank, Ernst von Freyberg. Auch der in Limburg in Ungnade gefallene Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat für diesen Anlass sein Exil bei den Mettener Benediktinern verlassen und gönnt sich ein Bierchen.

 

(frei nach KNA)