Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

29. Sonntag im Jahreskreis 2014

Sonntag, den 19.10.2014
Der 12. Oktober ist der 292. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 73 Tage  bis zum Jahresende.

19.10.1992: Tod von Bastian und Kelly

Die ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Grünen, Petra Kelly und Gerd Bastian, wurden am 19. Oktober 1992 erschossen in ihrer Wohnung in Bonn aufgefunden. Nach den Ermittlungen der Polizei hatte Bastian zunächst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen. Bis heute ist ungeklärt, ob es sich um einen geplanten Selbstmord der beiden Politiker oder um Mord handelte. Kelly gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen und war eine der führenden Köpfe der deutschen Friedensbewegung der Siebziger und Achtziger Jahre. 1991 war sie bei den Wahlen für den Posten einer Vorstandssprecherin ihrer Partei klar gescheitert.

Es sagte Kurt Tucholsky

(1890 - 1935 (Freitod)),deutscher Schriftsteller und Journalist

Fremder Hunger langweilt,
fremdes Glück reizt.

"WILLKOMMEN"

Wir brauchen in Deutschland eine Willkommenskultur, die wirkliche Gastfreundschaft für Flüchtlinge erlebbar macht. Lassen wir die Flüchtlinge hier ankommen, sagen wir Willkommen und helfen wir ihnen bei der Integration in unsere Gesellschaft“.

 

Kardinal Rainer Woelki  am 17.10.2014


Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört


+ Aus dem heiligen Evangelium
nach Matthäus


In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen.  Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!


Mt 22, 15-21






Ansprüche (zu Matthäus 22,15-22)

Ansprüche kommen von vielen Seiten. Oft verbindet sich damit die Notwendigkeit, sich auf eine Seite schlagen zu sollen. Ansprüche können etwas mit Machtausübung zu tun haben. Ansprüche verlangen nach einer Antwort, nach einem entsprechenden Handeln.

 

Innerhalb der Erzählung des Matthäus sind wir immer noch im Tempel. Wir haben an den vergangenen Sonntagen drei eindrückliche Gleichnisse vom Himmelreich gehört. Jetzt öffnet Matthäus im ausgehenden 22. Kapitel den Raum für zentrale Fragen des Glaubens: Für den Anspruch Gottes (15-22), für die Frage nach der Auferstehung der Toten (23-33), für die Frage nach dem wichtigsten Gebot (34-40) und für die Frage nach der Messianität Jesu (41-46).

Interessant ist die Zuhörerschaft innerhalb der Erzählung: Es sind jetzt nicht die eigenen Schüler oder eine Volksmenge. Es sind Schüler der Pharisäer und Herodianer. Darunter verstehen wir Anhänger der geistlichen Bewegung der Pharisäer und Anhänger der weltlichen Macht, des Königs Herodes. Matthäus führt uns vor Augen, wie sehr sowohl Jesus wie die matthäische Gemeinde im Judentum verwurzelt sind.

 

Unsere Sequenz geht der Frage nach dem Anspruch Gottes und des Kaisers nach. Sinnbild dafür ist die Frage nach der Steuerzahlung. Das Thema Steuerzahlung ja oder nein ist hier nicht angesagt. Dazu hat sich der matthäische Jesus bereits in 17,24-27 zustimmend geäußert. Die Steuerfrage versinnbildet nur eine grundsätzliche Anfrage, wie wir als Menschen der Nachfolge auf die verschiedenen Ansprüche an unser Leben reagieren sollen – wenn denn das Evangelium Gottes und das Vertrauen auf das angebrochene Himmelreich Maß unserer Überlegungen ist.

 

Ausgangspunkt unseres Textabschnittes: Die Zuhörerschaft will Jesus reinlegen. In der wörtlichen Übersetzung heißt es plastisch: ‚Sie wollen ihn in einem Wort fangen‘. Er soll sich verstricken. Er soll entweder sich selbst widersprechen (etwas zur Aussage in 17,24ff) oder soll sich offen gegen einen der geltenden Ansprüche auflehnen. Die Zuhörerschaft macht den Konflikt schnell greifbar: Sagt Jesus, dass dem Kaiser keine Steuern zu zahlen sind, dann bringt er die Herodianer gegen sich auf. Die weltliche Macht kann nicht dulden, dass den staatlichen Begehren widersprochen wird. Sagte Jesus, dass dem Kaiser Steuern zu zahlen seien, dann bringt er damit die geistliche Elite gegen sich auf: Dem Kaiser Steuern zu zahlen heißt, ihn (wohl möglich in seinem Göttlichkeitsanspruch) als Herrscher anzuerkennen. Es gibt aber nur den einen und einzigen Herrscher über das Leben. Das ist Gott JHWH. Die Fragestellung der Zuhörerschaft Jesu ist eindeutig auf Konflikt aus.

 

In unserem Text wird die Anfrage der Schüler der Pharisäer und der Herodesanhänger noch garniert mit einigen Schmeicheleien. Sie wirken auf uns wie Hohn. Die Fragesteller haben doch im Sinn, ihn zu fangen und zu Fall zu bringen. Dabei sprechen sie ihm verschiedene Autoritäten zu: Er ist Lehrer. Als solcher wird seine Lehrmeinung ernsthaft gefragt. Er wird mit Eigenschaften versehen, die immer wieder im Zusammenhang mit Gott selbst verwendet werden: Er ist Wahrheit und schaut nicht auf den gesellschaftlichen Status einer Person. Es sind Zuschreibungen einer Souveränität. Wir können uns unschwer eine solche Gesprächssituation vorstellen. Darin liegt eine erwartungsschwangere Spannung. Dann eröffnen die Fragenden das Thema: Ist es erlaubt – und zwar: dem Kaiser Steuern zu geben oder nicht?

 

Das Thema des Erlaubens hat die zentrale Bedeutung in der Auseinandersetzung.  Zunächst aber wird die Souveränität Jesu vorangestellt. Er erkennt ihre Bosheit und weiß, dass sie ihn in Versuchung führen wollen. Die Bosheit liegt in der vorführenden Absicht und die Versuchung darin, sich aus Furcht vor einer der Parteien festzulegen und damit sich aus dem Anspruch Gottes zu entziehen.

 

Die Ansprüche, die als entweder-oder hier benannt sind, können kein ja oder nein erwarten.

Jesus lässt sich eine Steuermünze zeigen. Auf ihr ist das Abbild des Kaisers Tiberius. Das Abbild ist Ausdruck seines Herrschaftsanspruchs. Wer eine solche Münze besitzt und nutzt, erkennt damit den Herrschaftsanspruch des Kaisers an. Das war zur Zeit Jesu in Palästina selbstverständlich. Selbst die Geldwechsler im Tempel haben dieses Zahlungsmittel akzeptiert. Die, die Jesus die Steuermünze reichen, sind damit eingebunden in diese grundsätzliche Anerkennung der Herrschaft des Kaisers.

 

Die Frage, ob es erlaubt sei, Steuern zu zahlen, ist die grundlegende geistliche Frage: Ob es dem Willen Gottes entspricht, dies oder das zu tun. Die Steuerfrage tritt in den Hintergrund. Es geht um die Frage, ob dieses oder jenes Tun dem Willen Gottes entspricht. Das ist eine Frage, die grundsätzlich ansteht, wenn Menschen in der Nachfolge Entscheidungen treffen.

 

Jesus spricht zu dieser Notwendigkeit der Entscheidung: Dem Kaiser ist zu geben, was ihm zusteht. Das können Steuern sein, das kann aber auch Loyalität oder Respekt bedeuten. Unser Text lässt – wenn er so grundsätzlich gelesen wird – offen, was dieses ‚was des Kaisers ist‘ sein kann. Übertragen wir das auf unsere Beziehung zu staatlicher Autorität, so werden wir immer wieder überlegen und verantworten müssen, was wir dieser Autorität schuldig sind und was wir ihr zubilligen. Das ist eine grundlegend ethische Frage unseres Handelns im Zusammenhang der staatlichen Gemeinschaft. Bei uns könnten Gedanken wie Gemeinsinn, politisches Engagement, Steuerehrlichkeit zu bedenken sein, wenn wir daran denken, was ‚des Staates‘ ist.

 

Ein bedeutender Punkt der Abwägung, welche Macht der weltlichen Macht zugesprochen wird, ist der Abgleich mit dem Willen Gottes. Der Wille Gottes ist für das Matthäusevangelium keine anonyme Größe. Es geht um das Tun der Gerechtigkeit Gottes (5,20). Dieses Thema bewegt Matthäus immer wieder. Um das geht es auch, wenn er hier von dem spricht, ‚was Gottes‘ ist. Es versteht sich in diesem Zusammengang von selbst, dass der Wille Gottes Priorität hat in der Orientierung der Glaubenden. Es kann sein, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. So erzählt es die Apostelgeschichte. Es ist eine bleibende Aufgabe, in allem Tun zu aktualisieren: ‚Ist es das, was Gottes ist?‘ Maß der Urteilskraft ist das Wissen um den Willen Gottes, wie er sich im Reden und Handeln Jesu offenbart hat.

 

Für uns wird es hilfreich sein, allein diese Entscheidungsfrage in uns präsent zu wissen. Wir lernen, bewusst und willentlich nicht allein unseren allgemeinen Einstellungen zu folgen, sondern das Tun der Gerechtigkeit Gottes bewusst in unserem Entscheidungsprozess zu befragen.

 

Unser Textabschnitt endet mit der Reaktion der Zuhörerschaft. Sie hören auf das, was Jesus sagte. Sie staunen. Sie versuchen nicht weiter, Jesus in seinen Worten einzufangen. Sie gehen weg. Für die Leserschaft des Evangelisten bewahrheitet sich: Jesus ist wirklich nicht bestechlich. Er redet nicht irgendeiner Meinung das Wort, um wenigstens auf einer Seite gut dazustehen. Er sagt, was zu sagen ist. Seine Lehrautorität bleibt unbeschädigt. So sollen es auch alle Lesenden des Matthäusevangeliums mitnehmen. Es ist sinnvoll, sich dem Anspruch Jesu und damit dem Anspruch Gottes zu unterstellen. Es gilt immer zu prüfen, mit welchem Recht Ansprüche Anderer an uns herangetragen werden. Unsere Reaktion mag dazu uns angemessen sein. Ebenso gilt die Notwendigkeit der Prüfung, was im Sinne des angebrochenen Himmelreiches als Anspruch Gottes zu hören und zu übertragen ist.

 

An sich sind uns das allesamt sattsam bekannte Dinge. Das mit der Gerechtigkeit Gottes begegnet uns (vor allem bei Matthäus) immer wieder. Die Ansprüche des Gemeinwesens sind uns bekannt. Wir wissen um unsere staatsbürgerliche Verantwortung – vor allem für das Gemeinwohl. Wir wissen auch, dass das Evangelium mit Entschiedenheiten an uns herantritt, die uns immer wieder auch schwer fallen. Die von Matthäus erzählte Begegnung Jesu mit den Fragestellern kann uns eine erneute Schärfung der Wahrnehmung sein. Es ist die Sensibilität gefragt, hinter anstehenden Entscheidungen im Alltag auch den Anspruch Gottes, den Anspruch des gelebten Evangeliums zu hören. Dieses Hörenlernen bleibt ein Leben begleitender Prozess. Er muss gewollt sein. Auch das ein bewusster Schritt, sich die Platzanweisung Jesu zu eigen zu machen: „Geh hinter mich!“

Ihr Matthias Schnegg

29. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom  19.10. – 26.10.2014

 

Sonntag: 
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde mit Weihbischof

Manfred Melzer im Rahmen der Visitation im

Dekanat Köln-Mitte –anschließend Treffen in der Unterkirche-

 

Donnerstag:
15.00 Uhr  Rosenkranzgebet für den Frieden
und Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr    WortGottes Feier in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag:
11.00 Uhr    Taufe Leonie Ulhaas

18.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Weltmissionssonntag INFO: >>>

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und Donnerstag um 18.45 Uhr

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

Sonderkollekte Irak/Syrien

Es war wieder sehr berührend, mit welcher Kraft der Solidarität wir am vergangenen Sonntag dem Aufruf der Dt. Katholiken gefolgt sind. Wir haben 2996,68 € beitragen können. Von Herzen Dank für diese bleibende Wachheit, nicht nur auf das eigene Kirchlein zu schauen.

Ende der Sommerzeit

Ab kommenden Sonntag gilt wieder die Normalzeit. Unsere Uhren können eine Stunde zurückgestellt werden. Für uns in Lyskirchen bedeutet diese Umstellung, dass wir bis zur Wiederaufnahme der Sommerzeit unseren Gottesdienst sonntags um 18 Uhr beginnen. Manche freuen sich auf diese Umstellung, weil dann die Abendgestaltung etwas entspannter vonstatten gehen kann.

Agape-Feier

  • Einladung zur Mitfeier

Am 31.10. werden wir zusammen mit der Gemeinde der Obdachlosenseelsorge wieder eine Agapefeier halten. Es ist die über lange Zeit vergessene gottesdienstliche Form, in der das Sättigungsmahl und das liturgische Feiern zusammengeblieben sind. Wir haben in Lyskirchen schon einige Erfahrungen mit dieser Form des Gottesdienstes. Beim Eucharistischen Kongress 2013 haben wir das erste Mal mit der Obdachlosenseelsorge und der Lyskirchen-Gemeinde so Gottesdienst  gefeiert. Es ist ein Gottesdienst der Gemeinde, zu dem wir wieder alle herzlich willkommen sind.

 

  • Tischdienst

Zur Optimierung des Tischdienstes könnten wir noch zwei Mitwirkende gebrauchen. Wer sich auf diese Weise mit einbringen kann, melde sich bitte unter schnegg@lyskirchen.de.

 

  • Bereitung des Kirchenraumes

Die Agape-Feier bereiten wir mit den Tischen am Vortag, Donnerstag, ab 15.30 Uhr. Es wäre sehr hilfreich, wenn sich noch Helfende finden, die die Tische in die Kirche tragen helfen und die beim Eindecken der Tische helfen. Einige haben darin Routine. Wer mithelfen kann – bitte in der Sakristei oder per Mail melden. Danke!

 

Visitation in St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen

An diesem Sonntag heißen wir Weihbischof Manfred Melzer herzlich willkommen in St. Maria Lyskirchen zur Mitfeier des Sonntagsgottesdienstes. Zuletzt hat er 2008 mit uns hier Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss an die Messfeier ist noch ein Zusammensein in der Unterkirche. Dazu sind alle Mitfeiernde herzlich eingeladen.

Gesangsstunde

Zur Stärkung unseres schönen Gemeindegesangs bietet unser Kantor Ulrich Cordes am Sonntag, 26.10. um 16.30 Uhr wieder eine Stunde zur Einübung und Festigung des Gesangs an. Alle, die dabei mitwirken mögen, sind herzlich willkommen! Ort: Pfarrsälchen.

 

An jenem Sonntag werden wir mit der Gemeinde 15 Minuten vor der Messfeier auch eine kleine Gesangsstärkung vornehmen. Schön, wenn Sie ggfls. etwas früher zum Gottesdienst da sein können.

Konzert in Lyskirchen

Am Mittwoch, den 22.10. um 20 Uhr gibt unser Kantor ein Konzert zusammen mit Prof. Geffert von der Musikhochschule Köln, sowie der Flötistin Ulrike Friedrich. Es werden Werke von Rameau und C.P.E. Bach gespielt. Der Titel des Konzertes ist "Ein Abend am Hofe"

PS: Wenn es noch interessiert ...

Außerordentliche Bischofssynode 2014

Hoffen auf 2015

Am Donnerstag nun hat die katholische Nachrichtenagentur Zenit, die von den konservativen Legionären Christi gestützt wird, ein auf Englisch geführtes Interview mit Kardinal Kasper veröffentlicht. Darin hat der Theologe seine schon häufiger vorgetragene Forderung wiederholt, den Bischofskonferenzen der verschiedenen Länder mehr Entscheidungsfreiheit bei regionalen Sonderproblemen zu gewähren.


In konservativen Kreisen kursieren nun allerdings verkürzte, irreführende Auszüge aus dem Gespräch, die den Eindruck erwecken sollen, Kardinal Kasper habe sich abfällig über die afrikanischen Synodenteilnehmer geäußert. "Sie sollen uns nicht zu sehr erklären, was wir zu tun haben", habe Kasper über die Afrikaner gesagt,

Und nun Herr Kardinal?

"Der Heilige Vater hat nicht eingeladen für zwei Synoden, um am Ende zu hören: Wir können eigentlich nur das wiederholen, was wir immer gesagt haben.“ (Marx)

Die afrikanischen Bischöfe weinten um ihre katholische Weltordnung. Die polnischen Bischöfen schrien „Verrat an Johannes Paul II“. Die Herren im Bischofsrang warfen sich Manipulation, Lügen und Schädigung der Kirche vor. Ein Kardinal soll sich 'rassistisch' geäußert haben, werfen die Konservativen dem Vertrauten des Papstes vor: Wörtlich sagt Kasper an der fraglichen Stelle: "Die lokalen Bischofskonferenzen müssen Raum haben, ihre eigenen Probleme zu lösen. Ich kann nicht für Afrika sprechen. Das ist nicht möglich. Aber sie sollen auch nicht zu sehr sagen, was wir tun sollen (lacht). So wäre es das Beste." (Englisch: "There must be space also for the local bishops' conferences to solve their problems. But I can't say for Africa. It's impossible. But they should not tell too much what we have to do. It's best.")...

Der Papst zitiert in seiner Schlußrede das Kirchenrecht: „Jede persönliche Willkür beiseite lassend ist er dem Willen Christi gemäß der “oberste Hirt und Lehrer alle Gläubigen” (Can 749), dazu hat er „die volle ordentliche Autorität, die oberste, volle, unmittelbare und universale in der Kirche” (Can 331-334).“




... war ja nur die Vorbereitung, die eigentliche Synode ist ja erst 2015, man darf mal wieder gespannt sein ...

Burke der neue Lefebvre?

„Die Wahrheit der Heiligen Liturgie ist aber eine ganze andere. Die Heilige Liturgie ist nämlich das Handeln des in seinem mystischen Leib durch die Ausgießung des Heiligen Geistes lebendigen Jesus Christus. Sie ist Sein Geschenk an uns, das wir annehmen, schätzen und bewahren müssen gemäß den Anleitungen unserer Hirten und besonders des Heiligen Vaters, des Stellvertreters Christi auf Erden und daher Hirten der Weltkirche. Wir sind gerufen so in unserer Zeit die Lehre und die Ordnung anzunehmen, die unser Heiliger Vater Benedikt XVI. uns in seinem Apostolischen Schreiben Summorum Pontificum gegeben hat, mit dem er die Form des Meßritus wiederherstellen wollte, um vollkommener und effizienter die Wahrheit der Heiligen Liturgie zum Ausdruck zu bringen.

 

[…] Indem wir dem Lehramt des Heiligen Vaters folgen, zelebrieren wir richtigerweise den Römischen Ritus in der außerordentlichen Form, um uns dabei zu helfen, vollkommener in die Kenntnis des Glaubensgeheimnisses einzudringen, das Geheimnis der Liebe Gottes für uns, und um mit reiner und uneigennütziger Liebe für Gott und den Nächsten auf dieses Mysterium zu antworten." Kardinal Burke am 26. Dezember 2010


Dann kam Papst Franziskus und Kardinal Burke ändert den Ton:

Kardinal Burke: Papst hat „eine Menge Schaden angerichtet“  … „Der Papst, mehr als jeder andere der Hirte der universalen Kirche, ist daran gebunden, der Wahrheit zu dienen. Es steht dem Papst nicht frei, die Lehre der Kirche zu ändern, was die Unmoral von homosexuellen Handlungen oder die Unauflöslichkeit der Ehe oder jede andere Lehre des Glaubens betrifft.“ … „Wenn ich zum Beispiel eine überlieferte Messe zelebriere, sehe ich viele schöne junge Familien mit vielen Kindern. Ich meine nicht, daß diese Familie nicht auch Probleme haben, aber es ist offensichtlich, daß sie mehr Kraft haben, ihnen zu begegnen. Das alles sagt doch etwas aus. Die Liturgie ist der vollkommenste Ausdruck, der vollständigste Ausdruck unseres Lebens in Christus und wenn das alles nachläßt oder verraten wird, wird jeder Aspekt im Leben der Gläubigen verletzt. Wir brauchen keine Familiensynode …“ „Das ist Verrat!“ „ICH kenne die Wahrheit“ und so weiter und so fort …

Papst macht Geld mit Porsche

Sechs Millionen Menschen besuchen jedes Jahr die berühmte, aber relativ kleine Sixtinische Kapelle im Vatikan. An der Decke und den Wänden hat einer der grössten Renaissancemaler einige seiner Meisterwerke hinterlassen: Michelangelo Buonarroti.

Papst Franziskus will die Kulturschätze des Vatikans besser vermarkten – für einen guten Zweck. Erstmals wird die Sixtinische Kapelle deshalb für einen kommerziellen Anlass zur Verfügung stehen. Die Teilnehmer einer exklusiven Romreise, organisiert vom Autohersteller Porsche, werden hier in den Genuss eines Konzerts kommen.

Zusammen mit einem Galadiner in den Räumen des Vatikanmuseums soll das Konzert zum Höhepunkt der fünftägigen Reise werden, sagt eine Sprecherin des Porsche Travel Club gegenüber dem «Guardian». Rund 40 zahlende Touristen werden daran teilnehmen.>>>

Kardinalwappen mit Halbmond

Halbmond und Grün finden wir im Wappen des Erzbischofs von Valencia Kardinal Antonio Canizares
Halbmond und Grün finden wir im Wappen des Erzbischofs von Valencia Kardinal Antonio Canizares

Der Halbmond ist ja wohl das bekannteste Symbol des Islam. Wenn ein weißer Halbmond auf rotem Grund dargestellt ist, wer denkt da nicht an den Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Die Farbe des Islam ist grün. Halbmond und Grün finden wir im Wappen des Erzbischofs von Valencia Kardinal Antonio Canizares. Keine Sorge hier pflegt ein Kardinal nicht einen besonderen interreligiösen Dialog, dafür ist Antonio Canizares zu sehr am rechten Rand der Kirche verortet. Aber interessant wär es schon zu wissen, wie es zu dem Wappen des „kleinen Ratzinger“, wie Canizares in Spanien genannt wird, kam. Papst Franziskus hat den ehemaligen Kardinalpräfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung nach Valencia entsorgt. Dafür mußte der Bischofsstuhl von Valencia erst freigezogen werden, der Erzbischof von Valencia wurde dafür nach Madrid versetzt. In Valencia wird einer der ca. 200 überlieferten Abendmahlkelche Jesu aufbewahrt. Antonio Canizares, Erzbischof von Valencia, hat nun ein Heiliges Jahr für seinen legendären Kelch vom Letzten Abendmahl angekündigt. Als Beginn legte Canizares bei einer Messe in seiner Kathedrale den Donnerstag, 29. Oktober 2015 fest. Das Festjahr soll die Bedeutung der katholischen Eucharistie ins Bewusstsein rufen.

„Tag für Tag wird diese reine christliche Liebe herausgefordert“

"Einige Monate lang arbeiteten Vertreter unserer katholischen Diözese mit Führern anderer Glaubenstraditionen zusammen, um sich mit der ernsten Gefahr auseinanderzusetzen, die vom stetigen Anstieg der Pornografie in unserer Kultur kommt. Pornografie ist nichts Neues, aber sie ist in unserer Gesellschaft zu einer echten Plage geworden und hat inzwischen epidemieartige Ausmaße angenommen."


Bischof Robert William Finn (Diözese von Kansas City - St. Joseph)
in einem Hirtenbrief über die Würde des Menschen
und die Gefahren der Pornografie am 21. Februar 2007

"überfällig!"

Bischof Robert William Finn
OPUS DEI Bischof Robert William Finn, Haftstrafe auf Bewährung

Am 9. März 2004 wurde Finn zum Koadjutor der Diözese Kansas City-Saint Joseph ernannt. Am 3. Mai 2004 empfing er in der Cathedral of the Immaculate Conception in Kansas City die Bischofsweihe durch Erzbischof Raymond Leo Burke. Mit dem Rücktritt Raymond James Bolands am 24. Mai 2005 folgte er diesem als Bischof von Kansas City-Saint Joseph nach.

 

Vor dem Hintergrund der Missbrauchsskandale wurde am 6. Oktober 2011 ein gerichtliches Verfahren gegen ihn eröffnet. Er hatte den Priester Shawn Ratigan (50 Jahre Haft für extrem schweren Kindes-Mißbrauch), der kinderpornografisches Material hergestellt und gehortet hatte, gedeckt. Finn bezeichnete sich im Verfahren als nicht schuldig, räumte jedoch ein, schon im Dezember 2010 von „verstörenden Bildern“ gewusst zu haben.

 

Am 6. September 2012 wurde Bischof Finn zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung wegen Vertuschung sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt, nachdem Ratigan im August 2012 seine Taten gestanden hatte. Nach Finns Verurteilung demonstrierten Aktivisten der Gruppe National Survivor Advocates Coalition (NSAC) in Kansas City erfolglos für dessen Rücktritt. Nach den Worten des Diözesansprechers Jack Smith werde es keine Stellungnahme zu den Protesten geben, der Bischof bleibe auf seine Arbeit konzentriert.

 

Der einzige US-Bischof, der jemals wegen Vertuschung der Taten eines pädophilen Priesters verurteilt wurde, ist jetzt Gegenstand von Ermittlungen durch den Vatikan. Die Ermittlungen gegen den noch amtierenden Bischof führt auf Anordnung von Papst Franziskus der kanadische Erzbischof Terrence Prendergast von Ottawa.