Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 19.01.2014
Der  19. Januar ist der 19. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 346 Tage  bis zum Jahresende.

19.1.1919: Frauenwahlrecht

Ab diesem Tag durften Frauen auf der Reichsebene ihr aktives und passives Wahlrecht nutzen. Es handelte sich um die Wahl zur Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung, bei der die Sozialdemokraten mit 165 Mandaten stärkste Fraktion wurden. Das Wahlrecht war den Frauen zwei Monate zuvor in einer offiziellen Urkunde durch den Rat der Volksbeauftragten vom 12. November 1918 gesetzlich bestätigt worden. Schon 1873 forderte die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm erstmals das Wahlrecht für Frauen. Die SPD nahm diese Forderung 1891 als erste Partei in ihr Programm auf. Vor allem der linke Flügel der Frauenbewegung, Clara Zetkin sei hier erwähnt, und auch die Sozialdemokraten wie August Bebel, trugen die Hauptlast im Kampf um das Wahlrecht der Frauen.

 

Es sagte Rosa Luxemburg

(1870 - 1919), deutsche sozialistische Politikerin

Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht,
wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.

» Kardinalswürde ist schlicht ein Dienst«

Die Kardinalswürde ist keine Beförderung, weder eine Ehre noch eine Zierde. Sie ist schlicht ein Dienst, der danach verlangt, den Blick zu weiten und das Herz zu öffnen."

 

Papst Franziskus in einem Brief an die neuen Kardinäle

(der ganze Brief, am Ende des Newsletter)

 

Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt

 

+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen. Und Johannes bezeugte: Ich sah. dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen. und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.

 

Joh 1, 29-34

Über Jesus

(zu Johannes 1, 29-34)

Alle Evangelien sprechen ‚über Jesus’. Allen Evangelisten liegt es am Herzen, Menschen von ihrer Freude über den Glauben an den Messias Jesu zu künden. Es ist nicht alleine ein Glaubensbekenntnis; es liegt auch eine Glaubenserfahrung zugrunde, die die jeweiligen Evangelisten ihren Gemeinden (und durch ihre uns überlieferten Texte auch uns) weitergegeben haben. Jeder Evangelist tat dies in der ihm angemessenen Weise. Jeder Evangelist hat seinen eigenen Schwerpunkt in seiner Rede von Gott (Theo-logie) und in seiner Rede vom Christus-Jesus (Christo-logie). Diese Schwerpunkte werden im Aufbau des Gesamtwerkes und in den einzelnen Textabschnitten immer wieder transparent.

 

Unser heutiger Textabschnitt ist typisch johanneisch. Für den Schreiber des Evangeliums ist unbestritten, dass Jesus in unantastbarer Souveränität auftritt. Es ist nicht die Selbstsicherheit der Person des von Johannes skizzierten Jesus. Es ist die unantastbare Souveränität Gottes, die sich in Jesus verkörpert. Von daher ist für Johannes ganz klar, dass Jesus ‚vor aller Zeit’ war – ganz in Gott und Gottes Sphäre lebte und lebt.

 

Das Johannesevangelium lebt aus einer nicht undramatischen Auseinandersetzung mit den klassischen jüdischen Gemeinden – jenen Gemeinden, die Jesus nicht als den Messias anerkennen. Daher werden wir Motiven begegnen, die der jüdischen Tradition verbunden sind. Wir werden feststellen, dass diese Motive das ganze Evangelium überspannen – vom Anfang her bis zur Vollendung in Tod und Auferweckung Jesu.

 

Unser Textabschnitt gestaltet ein Zeugnis, das der Täufer Johannes über Jesus ausspricht. Unser Text besteht aus zwei Teilen, wobei der 2. Teil mit Vers 32 noch einmal bekräftigt: Es handelt sich um die Bezeugung des Täufers. Dieses Urteil zählt auch im Kreis der Juden. Unsere Perikope trägt zwei Bekenntnisse: Am Anfang sagt der Täufer: ‚Jesus ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt.‘ Am Ende, im Vers 34, lautet das Bekenntnis: ‚Der ist der Sohn Gottes’. Wir dürfen uns erinnern, dass wir gerade erst mit der Erzählung des Johannesevangeliums begonnen haben. Der Prolog liegt davor (1,1-18) und ein Hinweis des Täufers auf den, der ‚mitten unter euch steht, den ihr nicht kennt.’ (1,26)

 

Mit unserer Perikope trifft das Johannesevangelium (über die Figur des Täufers) klare Aussagen über die Rede von Jesus, dem Christus (Christologie): Jesus, der auferweckte Herr, er ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt. Diese Benennung trifft bei den jüdisch gebildeten Zuhörenden auf ein Vorverständnis. Es gibt die Beschreibung des ‚Sündenbocks’, wie in Lev 16,21f dargestellt. Auf den werden die Sünden des ganzen Volkes geladen. Der wird damit weg von den Menschen in die Wüste getrieben. Es ist das Bild, das auf den schuldlosen Jesus übertragen wird, der durch seine gradlinige Sendung Gottes den Tod erleidet. Die Menschen konnten sein gottergebenes Anderssein nicht aushalten. So trägt er die Sünde der Welt.

 

Ein anderes Zitat aus der hebräischen Bibel kommt beim Bild vom Lamm Gottes in Erinnerung: Das Bild vom Gottesknecht, der schuldlos leidet und gewaltsam zu Tode gebracht wird, der auch ‚die Sünden der Vielen getragen hat’ (Jes 53,12). Es fällt auf, dass Jesus aber nicht als ‚Sündenbock’ benannt ist, sondern als das Lamm. Das spannt den Bogen zum Ende des Evangeliums: Jesus ist im Verständnis des Johannesevangeliums das Pessachlamm – so in 19,31ff etwa am Ende des Evangeliums zu lesen. Der Evangelist lässt schon am Anfang seiner Erzählung erkennen, wohin das Ende gehen wird: Jesus wird der sein, durch dessen Tod alle Menschen die unendliche Barmherzigkeit Gottes erkennen können. Der unschuldig Hingerichtete verwandelt sich zum ‚Sündenbock’. Gottes Zusage zum Leben gilt – trotz aller abwegführenden Verstrickung, in die die Sünde den Menschen treiben kann. Das ‚Lamm Gottes’ ist also schon der Hinweis auf den Tod Jesu und seine heilbringende Wirkung für die Menschen.

 

Diese Kraft des Messias Jesus hat er von Gott her – denn er ist der, der vor dem Täufer war – also von Urzeit her in der Gegenwart, der Sphäre, des Himmels Gottes lebt.

 

Der Täufer bekennt nun erneut, dass auch er Jesus nicht kannte. Seine Aufgabe war es, Zeugnis abzulegen über ihn. Der Schreiber des Johannesevangeliums nutzt diese Bemerkung, um in den zweiten Teil des Textes zu führen – denn nun legt der Täufer erneut ein Zeugnis ab. Das Evangelium erzählt anders von der Taufe Jesu als die synoptischen Evangelien. Es ist eine Erzählung aus der beobachtenden Perspektive, nicht die Beschreibung der Taufe selbst. Der Evangelist Johannes lässt den Täufer reflektieren, was über die Taufe Jesu erzählt wurde: Wesentlich ist das Herabkommen des Geistes und dass der Geist auf ihm blieb. Es ist der Geist Gottes, der im Glaubenszeugnis unserer Mütter und Väter des Glaubens in Jesus wohnt, einzig und durch keinen Menschen überbietbar. Johannes der Täufer legt Zeugnis ab von dem, der dann wirklich und endgültig aus der Geisteskraft Gottes die Gaben des Geistes Gottes weitergeben kann.

 

Die Aussage des Täufers gipfelt in dem Bekenntnis: Er ist der Sohn Gottes. Es ist das Bekenntnis, das auch Ziel des gesamten Johannesevangeliums ist. Wieder – wie beim Motiv des Lammes – wird vom Anfang der Erzählung bis zu ihrem Abschluss ein weiter Bogen gespannt. Denn am Ende des Evangeliums steht die Erklärung, warum dieses Evangelium geschrieben worden ist: Damit ihr zum Glauben kommt, dass Jesus der Messias, der Sohn Gottes ist – und: dass wir durch diesen Glauben das Leben haben. Der Evangelist spielt hier auf die Auseinandersetzung mit der jüdischen Gemeinde an, die eben noch nicht zum Glauben gekommen ist, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes. Zugleich bekräftigt er, warum er in diesem Glauben leben mag. Er hat ihn ‚das Leben’ finden lassen. Das Leben, das ist die ungebrochene Beziehung mit Gott.

 

Innerhalb dieser Erzählbögen am Anfang und am Ende des Evangeliums wird der Evangelist darlegen, warum wir mit guten Gründen zu diesem Glauben kommen können und warum wir aus diesem Glauben eine unzerstörbare Kraft zum Leben finden können. Wir alle wissen, dass den meisten von uns diese Kraft nur sehr selten oder gar nie vollständig zur Verfügung steht. Darum ermutigt der Evangelist ja, immer wieder diese Botschaft zu lesen. Wir sind eingebunden in die Wirklichkeit unseres Lebens. Das wird immer auch eine Wirklichkeit sein, in der wir an Grenzen kommen, in der wir versagen, in der wir schuldig geworden sind, in der wir Anteil haben am Schuldigwerden, obwohl wir persönlich gar nichts getan haben. Es gibt ‚die Sünde der Welt’, die Verstrickung in die Unheilszustände, die wir durch unsere eigenen Taten nicht einmal beeinflussen können. Die Person Jesu leidet unter diesen Unheilszuständen – wie das Opferlamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Im Verständnis des Evangeliums hat dieses Leiden Jesu den Durchbruch zu einer Beziehung zu Gott geschaffen. Diese Beziehung darf auf die freudige, barmherzige und liebende Zuwendung Gottes bauen.

 

Der Weg in diesen Glauben geht über die Person Jesu. Das Johannesevangelium weist uns den Weg über die Gestalt des Täufers Johannes. Der kannte ihn nicht, hat aber unter der Führung des Geistes ihn kennengelernt. Er hat begriffen, dass die ganze Lebenskraft Gottes, der Geist Gottes, uns über die Person Jesu eröffnet wird. Das ist ein Glaubensgeheimnis. Manche werden das begreifen, anderen wird es ein Weg sein, das begreifen, erkennen, erfahren zu können. Die Grundentscheidung liegt darin, sich mit der Person Jesu zu befassen. Dann mag der Geist wirken, was er zu wirken gedenkt, damit wir zum Glauben kommen. Und: Dass wir in diesem Glauben ‚das Leben’ haben. Was ist ‚das Leben‘? Menschen suchen, finden, deuten, bekennen hier vermutlich sehr unterschiedlich. Das Zeugnis des Johannesevangeliums ist eindeutig: Der Weg führt ‚über Jesus’.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

2. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 19. Januar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Sechswochenamt für Sylvia Schreiber

 

Freitag, den 24. Januar 2014
um 18 Uhr Wortgottesdienst in der Krypta
anschließend Bibelgespräch

 

3. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 26. Januar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

für Anton Schnegg
Kollekte: TOKYO/MYANMAR

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 21. Januar 2014 und

Donnerstag, 23. Januar 2014

jeweils um 18,45 Uhr

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Hinweis Kollekte Tokyo/Myanmar am 26.1.

Das Kreuz in der Kathedrale von Tokyo
Das Kreuz in der Kathedrale von Tokyo

Am kommenden Sonntag wird die durch Kardinal Frings eingeführte Kollekte für die Christen im Erzbistum Tokyo und in Myanmar sein. Auch hier sind wir wieder zu einem Zeichen der Solidarität aufgerufen für Mitschwestern und Mitbrüder, die in nichtchristlichem Umfeld leben. Danke für das, was Ihnen zu geben möglich ist.

Weitere INFO >>>

 

Das Erzbistum Tokyo wurde am 15. Juni 1891 errichtet. Erster Erzbischof war der französische Pater Pierre Marie Osouf, die Übergabe an japanische Geistliche fand im November 1937 statt. Erster japanischer Erzbischof war Peter Tatsuo Doi, der 1960 zum Kardinal erhoben wurde.  Von 1970 bis September 2000 leitete Kardinal Peter Seiichi Shirayanagi das Erzbistum Tokyo. Er verstarb am 30.12.2009. Seit dem Jahr 2000 ist Peter Takeo Okada Erzbischof von Tokyo.

Kollision

Bald wird wieder die Fastenzeit sein. Bisher haben wir freitags um 6 Uhr in die Frühe Gottesdienst gefeiert und danach noch gemütlich gefrühstückt. Seit dem April 2013 haben wir – einer Inspiration aus der Gemeinde folgend – jeden Freitag um 18 Uhr Gottesdienst in der Krypta und anschließend das Bibelgespräch. Diese Einrichtung ist so kostbar, dass sie in der Fastenzeit nicht ausfallen sollte. Sich etwas intensiver mit der Hl. Schrift zu beschäftigen ist (für mich zumindest) eine sehr wohltuende geistliche Übung, auch in der Fastenzeit. Es ist – da wir hier in der Regel nicht vor Ort leben – nicht sinnvoll, beide Angebote am Freitag zu halten. Ob ein anderer Tag in der Woche für die ‚Frühschicht’ angemessenen ist? Es böte sich der Donnerstag an...

 

Ich bitte um Unterstützung bei der Lösungsfindung.
Herzlichen Dank. Matthias Schnegg

 

Einstimmung in die Kar- und Ostertage

Für alle, die sich diesen Termin schon vormerken wollen: 15.3.2014 von 10-16 Uhr im Pfarrsälchen. Wir werden am Vormittag ‚klassisch’ mit Bibeltexten aus der Liturgie des Gründonnerstag und des Karfreitag uns beschäftigen. Am Nachmittag wird Herr Jo Schnorrenberg (er ist Lektor in Lyskirchen) uns zum Bibliolog einladen, einer Methode, in der die biblischen Texte eine ganz eigene Art der aktuellen, persönlichen Beziehung bekommen. Wer an dem Einstimmungstag dabei sein mag, melde sich bitte vorher an, da es zu Mittag einen kleinen Imbiss geben wird.

Neues Gotteslob

Eigentlich sollte das neue Gotteslob schon zum 1. Advent vorliegen und eingeführt werden. Eine Panne im Druck hat diesen Termin unmöglich gemacht. Nun wird es zum 23. Februar offiziell auch im Erzbistum Köln eingeführt (dazu das Bischofswort). Erfreulich ist, dass auch viele unserer Lieder aus dem Lyskirchen eigenen Liederheft darin zu finden sind. Wir werden auch mit einem der Verantwortlichen aus dem Erzbistum Köln, mit dem Erzdiözesanmusikdirekter Richard Mailänder bald einen Einführungstermin in das neue Gotteslob haben. Es ist ein Buch, das auch für das persönliche geistliche Leben sehr hilfreich sein kann. Daher ist zu empfehlen, sich dieses Buch auch privat anzuschaffen. Wir werden in der Kirche welche auslegen – wie bisher auch. Ein eigenes zu haben, hat auch etwas Persönliches...

Bischofswort zum neuen Gotteslob

Liebe Schwestern,
liebe Brüder,

wenn Sie im deutschen Sprachgebiet einen Gottesdienst mitfeiern, sei es in den Alpen oder an der Ostsee, werden Sie immer wieder ein ganz bestimmtes Buch in Händen halten: das Gotteslob. In Kirchen und Kapellen hat es seinen festen Platz, und genauso in den meisten katholischen Haushalten – seit beinahe vier Jahrzehnten.

Der Glaube der Kirche ist der Glaube an Christus und bleibt stets derselbe. Aber Lebenswirklichkeiten, Sprache und ästhetisches Empfinden wandeln sich. Und daher haben die Bischofskonferenzen Deutschlands und Österreichs zusammen mit dem Bischof von Bozen-Brixen beschlossen, ein neues Gebet- und Gesangbuch herauszugeben – denn zeitlos Gültiges erfordert zeitgemäßen Zugang. Es folgte ein intensiver Arbeitsprozess, den viele Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis mit großem Einsatz mitgestaltet haben und an dem auch eine große Anzahl von Pfarrgemeinden in einer Erprobungsphase beteiligt war.

Nach zehn Jahren liegt es nun vor: das neue Gebet- und Gesangbuch, das auch in Zukunft den guten Namen Gotteslob trägt. Bewährtes bleibt erhalten, alte Schätze werden wiederentdeckt und auch Neues kommt reichlich zur Geltung. Mit seinem vielfältigen Angebot an Gesängen und Texten bietet das Gotteslob weiterhin wertvolle Hilfen für eine lebendige Mitfeier der Liturgie und den Empfang der Sakramente, für das gemeinschaftliche und das persönliche Gebet, mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher Themen. Neu hinzugekommen sind gottesdienstliche Formen wie Tagzeitenliturgien, Wort-Gottes-Feiern und häusliche Andachten. So verbindet das neue Gotteslob im Grunde drei Bücher in einem einzigen Buch: Es ist ein Liturgiebuch, ein Gebet- und Gesangbuch und ebenso ein Hausbuch.

Die Einführung des neuen Gotteslob erfolgt ab dem Ersten Advent 2013, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, schrittweise in allen Diözesen.

Wir Bischöfe hoffen, dass dieses Buch für die heutige Zeit das sein kann, was sein Vorgänger für die vergangenen Jahrzehnte war: Ein zuverlässiger Begleiter auf dem Glaubensweg, der hilft, dass unser Lob des dreifaltigen Gottes – sei es Preis oder Dank, Klage oder Bitte – lebendig bleibt. Wenn dies gelingt, dann wird das Buch seinen Namen Gotteslob
zu Recht tragen.
In diesem Sinne wünschen wir dem neuen Gotteslob eine gute Aufnahme – uns allen aber viel Freude damit und Gottes Segen!

 

Würzburg, den 26. August 2013 Für das Erzbistum Köln

+ Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, / hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich / und wurde wie ein Sklave / und den Menschen gleich. /
Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich /
und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz.
Phil 2,5-8

 

Papst Franziskus hat den 19 am Sonntag neu benannten Kardinälen einen Brief geschrieben, den der Vatikan am Montag veröffentlichte. Die Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) dokumentiert das Schreiben in einer eigenen Übersetzung:

Lieber Bruder,

Gespannt darf man sein, ob Papst Franziskus bei der Kreierung der neuen Kardinäle eigene Akzente setzen wird. Werden die neuen Purpurträger einen goldenen Kardinalsring bekommen?
Gespannt darf man sein, ob Papst Franziskus bei der Kreierung der neuen Kardinäle eigene Akzente setzen wird. Werden die neuen Purpurträger einen goldenen Kardinalsring bekommen?

am Tag des Bekanntwerdens deiner Benennung als Mitglied des Kardinalskollegiums möchte ich dir meine herzlichen Grüße und die Versicherung meiner Nähe und meines Gebetes zukommen lassen. Ich möchte, dass du mir, "bekleidet mit der Tugend und Gesinnung des Herrn Jesus" (Röm 13,14), mit Blick auf die römische Kirche in brüderlicher Effizienz bei meinem Dienst für die Universalkirche hilfst.

 

Die Kardinalswürde ist keine Beförderung, weder eine Ehre noch eine Zierde. Sie ist schlicht ein Dienst, der danach verlangt, den Blick zu weiten und das Herz zu öffnen. Und auch wenn es paradox erscheint:

 

Diese Fähigkeit, weiter zu blicken und umfassender und mit größerer Intensität zu lieben, lässt sich nur erwerben, indem man demselben Weg folgt wie der Herr: dem Leben der Erniedrigung und der Demut, indem man die Gestalt des Dieners annimmt (Phil 2,5-8). Deshalb bitte ich dich, diese Bestimmung mit einem einfachen und bescheidenen Herzen anzunehmen. Auch wenn du dies mit Freude tust, tue es so, dass dieses Gefühl jeglichem Ausdruck von eitler Weltlichkeit, jeglicher Feierlichkeit fernsteht, die dem evangelischen Geist der Strenge, der Nüchternheit und der Armut fremd ist.

 

Auf Wiedersehen also bis zum kommenden 20. Februar, an dem wir zwei Tage zur Reflexion über die Familie beginnen werden. Ich stehe zu deiner Verfügung und bitte dich, für mich zu beten und für mich beten zu lassen.

 

Jesus segne dich, und die Heilige Jungfrau beschütze dich.

 

Brüderlichst

 

Franziskus

„Jetzt bist Du ein halber Kardinal.“

Baldisseri hat die Aufgabe, die Synoden zum Thema „Ehe und Familie“ 2014 und 2015 zu managen
Baldisseri hat die Aufgabe, die Synoden zum Thema „Ehe und Familie“ 2014 und 2015 zu managen

Nach seiner Wahl zum Papst setzte Franziskus dem Kurienerzbischof Lorenzo Baldisseri sein rotes Scheitelkäppchen auf mit den Worten „Jetzt bist Du ein halber Kardinal.“ Am 22. Februar 2014 wird Baldisseri dann tatsächlich zum Kardinal kreiert. Baldisseri hat die Aufgabe, die Synoden zum Thema „Ehe und Familie“ 2014 und 2015 zu managen, in die Papst wie Gläubige weltweit große Hoffnungen setzen. Auffallend ist, dass Franziskus Baldissseri an zweiter Stelle nach Parolin und noch vor Müller und dem anderen Leiter eines Dikasteriums, Stella, benannt hat. Das ist zwar nur ein protokollarisches Detail, dürfte aber sehr bewusst geschehen sein. Franziskus misst dem Synodensekretariat große Bedeutung bei. Es steht protokollarisch damit noch vor der Glaubenskongregation.

Traditionelle Kardinalssitze ohne Kardinal

Papst Franziskus scheint Erzbischof Gualtiero Bassetti zu schätzen, er soll auch Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz werden.
Papst Franziskus scheint Erzbischof Gualtiero Bassetti zu schätzen, er soll auch Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz werden.

Vier Europäer in der Kurie plus ein italienischer „Herzenskandidat“. Da blieb für Europa nur noch ein Kardinalsbirett. Das bekommt der Erzbischof von Westminster Vincent Gerard Nicols (68). Andere traditionelle Kardinalssitze wie Venedig,  Toledo, Lissabon oder Brüssel gingen leer aus. Denn es war zu erwarten, dass Papst Franziskus einen starken Akzent auf den „Süden“ legen wird. Dreiviertel der Katholiken leben in Afrika, Asien und Südamerika. Doch bisher sind nur ein Drittel der Kardinäle unter 80 Jahren aus diesen Ländern. Papst Franziskus hat jetzt neun neue „Süd-Kardinäle“ benannt: aus Lateinamerika Leopoldo Jose Brenes Solorzano (64), Erzbischof von Managua/Nicaragua, Ricardo Ezzati Andrello (72), Erzbischof von Santiago de Chile/Chile, Chibly Langlois (55), Erzbischof von Les Cayes/Haiti, Mario Aurelio Poli (66), Erzbischof von Buenos Aires/Argentinien, Orani Joao Tempesta (63), Erzbischof von Rio de Janeiro/Brasilien; aus Afrika: Jean-Pierre Kutwa (68), Erzbischof von Abidjan/Elfenbeinküste, und Philippe Nakellentuba Ouedraogo (68), Erzbischof von Ouagadougou/Burkina Faso; aus Asien Orlando Beltran Quevedo (74), Erzbischof von Cotabato/Philippinen, und Andrew Yeom Soo-jung (70), Erzbischof von Seoul/Südkorea. Der Vollständigkeit halber sei noch der neue Kardinal von Quebec genannt: Erzbischof Gerald Cyrien Lacroix (56).

Ein Vertrauter Johannes XXIII.

Loris Francesco Capovilla, der „Gänswein“ von Johannes XXIII.
Loris Francesco Capovilla, der „Gänswein“ von Johannes XXIII.

… also doch auch EHRE, nicht nur DIENST:

Im Rahmen eines außerordentlichen Konistoriums werden vom Papst die Kardinäle kreiert. Neben den aktiven Kardinälen, alle unter 80 Jahre werden auch Kardinalserhebungen vorgenommen die eine Person und eine Lebensleistung ehren sollen. Diese müssen nicht einmal den Rang eines Bischofs haben. Papst Franziskus hat bei seiner Kardinalsauswahl auch einen Mann geehrt der eine starke Verbindung zu Johannes XXIII. hatte: Erzbischof Loris Francesco Capovilla. Loris Francesco Capovilla (* 14. Oktober 1915 in Pontelongo, Italien) war Sekretär von Papst Johannes XXIII. und später Prälat von Loreto und Titularerzbischof. Mit seinen 98 Jahren ist er bei der Papstwahl nicht mehr wahlberechtigt.

Mit wem feiert ein Kardinal seine Ernennung?

"Auch wenn du dies mit Freude tust, tue es so, dass dieses Gefühl jeglichem Ausdruck von eitler Weltlichkeit, jeglicher Feierlichkeit fernsteht, die dem evangelischen Geist der Strenge, der Nüchternheit und der Armut fremd ist." schrieb der Papst an die neuen Kardinäle

Im feierlichen Konsistorium vom 20. November 2010 nahm Benedikt XVI. Raymond Leo Burke als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie Sant’Agata dei Goti in das Kardinalskollegium auf. Auf dem Bild sehen wir ihn bei seinen Feierlichkeiten mit den Franziskaner der Immakulata. Über den Orden heißt es „dass der Orden zum Schlachtfeld für einen Kampf zwischen unterschiedlichen Strömungen an der Kurie und vor allem der Opposition gegen das neue Pontifikat von Papst Franziskus geworden“ sei. Im Inneren des Ordens habe sich bedingt durch den bisherigen Führungsstil „eine große spirituelle Verarmung und psychologische Abhängigkeit offenbart, die mit jener ‚Freiheit der Kinder Gottes‘, welche die Voraussetzung für die Ganzhingabe an den Herrn durch die religiöse Weihe im Ordensleben darstellt, unvereinbar“ sei. So sei insbesondere „die Person des Gründers (P. Stefano Maria Manelli) mit einer Art Aura der Unfehlbarkeit umgeben“ gewesen.  Raymond Leo Kardinal Burke war ein stetiger Zelebrant und Gast bei den Franziskaner der Immaculata.

 

Am 16. Dezember 2013 wurde Burke von Papst Franziskus in der Kongregation für die Bischöfe abgelöst, der er seit 2011 angehörte. Am 19. Dezember 2013 wurde Burke aus der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse abberufen.

 

... auch unter Benedikt XVI. zum Kardinal kreiert ...

Woelki wurde am 18.02.2012 zum Kardinal kreiert.
Woelki wurde am 18.02.2012 zum Kardinal kreiert.

Zum Anlass seiner Kardinalserhebung lud Erzbischof Rainer Maria Woelki Obdachlose und sozial Benachteiligte zum Festmahl in die Räumlichkeiten der Malteser. Mehr als zwei Stunden nimmt sich der Kardinal Zeit, um an jeden Tisch zu kommen und mit allen Gästen ein paar Worte zu wechseln. Die Presse bleibt vor der Tür. Peter K., der als Alkoholkranker lange am Rande der Gesellschaft gelebt und nun in einem Altenheim am Alexanderplatz eine Bleibe gefunden hat, freut sich, als Ihm der Kardinal die Hand reicht: „Ich habe extra meinen Augenarzt-Termin verschoben!“. Brillenträger Woelki weiß das sehr zu schätzen: „Oh weh, da müssen Sie jetzt ja wieder lange auf einen neuen Termin warten“.

Besonders angetan haben dem Erzbischof zwei kleine Migrantenkinder aus Äquatorial Guinea, die ihre Eltern bei einem Unfall verloren haben und von einer Tante nach Deutschland geholt wurden. Es freute ihn, als ihm die beiden erzählten, wie sie in einer Jugendgruppe der Gemeinschaft Sant’Egidio lernen, mit anderen Kindern aus Neukölln in Frieden und Respekt zu leben. Der Kardinal: „Mit offenen Händen, so wie Jesus seine Hände am Kreuz gehalten hat, kann man viele schöne Dinge tun: jemanden umarmen oder streicheln. Ganz anders dagegen, wenn man seine Hände verschlossen hält. Ihr müsst wie Jesus Eure Hände öffnen.“