Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 18.05.2014
Der 18. Mai ist der 138. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 227 Tage  bis zum Jahresende.

18.5.1743: Enzyklika Nimiam Licentiam

Mit der Enzyklika Nimiam Licentiam (Übermäßiger Missbrauch) ermahnt Papst Benedikt XIV. die polnischen Brüder, Erzbischöfe und Bischöfe, bei Eheaufhebungen weniger kulant zu sein. Beginnend im Jahr 1741 wurden durch polnische Kirchengerichte auf Antrag zunehmend Ehen aufgelöst oder annulliert. Gegen diesen „übermäßigen Missbrauch“ hatte sich der Papst bereits in mehreren Schreiben und Briefen  an die Kleriker Polens gewandt und angemahnt, diese Eheaufhebungen zu unterlassen, da sie dem kanonischen Recht widersprächen.Eindringlich ermahnt und belehrt der Papst die Erzbischöfe und Bischöfe und fordert sie auf, diese „üblen Sitten“ einzustellen. Er beruft sich hierzu auf die einschlägigen Bestimmungen und Dekrete des Konzils von Trient. Er verlangt eine schriftliche Aufstellung aller qualifizierten Kirchenrichter und die Absetzung der zum Missbrauch neigenden Richter, die eher ihre eigenen Meinungen vertreten und stattdessen in „übermäßige Zügellosigkeit“ glitten. Es seien auch neue Missbrauchsfälle bei den Ausnahmebestimmungen aufgetreten, zudem würde die Zahlung von Geldsummen kirchliche Richter zur Willkür verleiten.

Es sagte Friedrich Wilhelm Nietzsche 

(1844 - 1900), deutscher Philosoph,
Essayist, Lyriker und Schriftsteller

 

 

  • Die Dressierbarkeit der Menschen ist in diesem demokratischen Europa sehr groß geworden; Menschen, welche leicht lernen, leicht sich fügen, sie die Regel: das Herdentier, sogar höchst intelligent, ist präpariert.

Papst prangert Waffenhandel an

Alle reden vom Frieden, alle bekunden, dass sie Frieden wollen, aber leider führt die Verbreitung von Waffensystem allen Typs zum Gegenteil“,

 

heißt es in einer Rede von Franziskus, die sieben neuen Botschaftern aus Afrika, Asien, Europa und der Karibik übergeben wurde.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

 

Joh 14, 1-12

 

Das Neue

(zu Johannes 14,1-12)

Auch der Evangelist Johannes hat Szenen aus der Überlieferung Jesu genommen, um damit eine Antwort in aktuelle Situationen der Gemeinde zu geben. Wir sind mit unserem Textabschnitt in der ersten sogenannten Abschiedsrede. Die Situation beschreibt Jesus vor seinem Tod. Er spricht zu seinen Schülern (und es ist auch gewiss anzunehmen, dass auch Schülerinnen dabei waren) und kündigt sein Weggehen an. Das löst Furcht und Verzagtheit in den Schülern aus. Sie haben die Trennung von ihrem Meister vor Augen. Trennung und Alleinbleiben lösen Angst und Verzagtheit aus.

Die Situation der Gemeinde des Johannes ist vergleichbar was die Angst und Verzagtheit angeht. Es gibt Widerstände von außen und Unklarheiten innerhalb der Gemeinde. Es bedarf einer Orientierung und einer Stärkung. Das Johannesevangelium erzählt die Situation des scheidenden Jesus und erklärt damit der verängstigten Gemeinde, was ihr in ihrer Bedrängnis hilft.

 

In der Szene des Abschiedes Jesu von seinen Jüngern sind die Worte Jesu Trost in eine Zukunft hinein. Die glaubende johanneische Gemeinde kennt diese Zukunft. Es ist die Zeit hinter der Auferweckung Jesu. Es ist die Zeit, in der der Trost gilt. Er wird in die Gegenwart der Gemeinde gesprochen.

 

So beginnt unsere Perikope mit der Ermutigung Jesu, sie mögen sich in Verstand und Gemüt (Herz) nicht verwirren lassen. Die äußeren Umstände legen das nahe. Sie mögen dennoch sich das Herz nicht schwer machen lassen – so bedrohlich die Situation wirken mag. Es folgt sogleich die Begründung: All diese Angst wird zu überwinden sein, wenn sie auf Gott und auf Jesus vertrauen. Hier stehen Gott und Jesus nicht wie zwei Adressaten nebeneinander. Der folgende Text macht noch eindeutiger, dass im Vertrauen auf Jesus auch das Vertrauen auf Gott gemeint ist.

 

Im Folgenden führt das Evangelium auf, warum dieses Vertrauen auf Gott sich als richtig erweist. Am Anfang steht die Zusage der vielen Wohnungen (2). Das Motiv der Wohnungen ist in der jüdischen Tradition sehr vertraut. ‚Wohnungen’ ist ein Bild für die Gemeinschaft mit Gott. Jesu Sendung besteht darin, die Menschen in diese Gemeinschaft mit Gott zu führen. Das Bild von den Wohnungen meint einerseits die Zukunft, die die Glaubenden nach ihrem irdischen Tod erwarten dürfen. Es ist aber nicht nur ein jenseitiges Bild, denn es will ja die Beziehung zwischen Gott und Menschen ausdrücken. Daher hat Gott Wohnung genommen in der Gemeinschaft der Glaubenden – so ist es die Überzeugung des Johannesevangeliums. Jesu Sendung ist es, Menschen im Vertrauen auf diese Lebensgemeinschaft mit Gott zu stärken – eine Gemeinschaft, die jetzt schon gilt.

 

Das Weggehen Jesu und das Bild des Weges verbinden sich in den folgenden Versen. Jesu Weggehen zeigt, dass er seine Einheit mit Gott vollendet. Jesu Weg, wohin wir als Glaubende unterwegs sind, wird sich auch in der Einheit mit unserem Schöpfergott vollenden.

 

Der Weg Jesu ist der Weg über Leiden und Kreuz. Das Johannesevangelium kennt keinen verzagten Jesus. Er wird immer Souverän bleiben, auch im Geschehen am Kreuz. Für das Johannesevangelium ist diese Klarheit einleuchtend, denn Gott hat sich ganz in den Weg Jesu eingebunden. Er geht mit in die Erniedrigung des Kreuzes. Er bleibt Beistand im Leiden und Tod seines Gesalbten. Er erweist an ihm in aller menschlichen Erniedrigung die absolute Größe und Souveränität Gottes. Er wird Jesus auferwecken aus dem Tod. Es gibt keine Trennung zwischen dem Menschen Jesus und Gott. Gott geht mit durch die Niederung des Leidens und Todes. Jesus geht ein in die neue Schöpfung, in das unendliche, ewige Leben des Gottes Israels.

 

Das Wort vom ‚Weg’ (V4) weist auf die Nachfolge hin. Jesus ist seiner Sendung gefolgt. Sie hat ihn in der Einheit mit Gott bewahrt. Die Schülerinnen und Schüler Jesu werden verwiesen, den Weg des Messias Jesus zu gehen. Auf diesem Weg kommen sie in die unauflösliche Verbindung mit ihrem Gott. Darum mögen – so die Anweisung in unserem Text – die Jünger da sein, wo er ist. Das ist die Gemeinschaft mit Gott. Der Weg dorthin ist die Person Jesu selbst.

 

Die Nachfrage des Thomas (V5) fordert eine Erläuterung des Weges. Das Ziel ist dem (vorösterlichen) Thomas noch unklar. Der österlichen Gemeinde ist das Ziel bekannt: Das Leben des auferweckten Jesus. Als Weg wird dann Jesus selbst beschrieben (V6). Er ist der Weg. Der Weg heißt: Er ist der Zugang zu Gott. (Wir dürfen als Heutige nicht das Maß anlegen, als wolle das Johannesevangelium für alle Zeiten festlegen, dass allein Jesus die einzige Möglichkeit des Zugangs zu Gott ist. Johannes spricht zu den Glaubenden seiner Gemeinde. Für sie ist der Messias Jesus der einzige Zugang zu Gott.)

 

Jesus nennt sich die Wahrheit. Damit ist keine philosophische Wahrheitsbeschreibung gemeint. Die Wahrheit ist die Wirklichkeit Gottes. Jesus ist demnach die greifbare Wahrheit ‚Gott’. Johannes lässt Jesus diesen Satz in der Erwartung des Leidens und Sterbens Jesu sprechen. Die Wahrheit ‚Gott’ zeigt sich in dem Gott, der durch das Leiden und Sterben des Messias mitgeht. In der Solidarität mit den Leidenden zeigt sich das wahre Wesen Gottes.

 

Es ist nicht nur eine Solidarität eines ohnmächtigen Gottes in der Ohnmacht der Leidenden. Aus dem österlichen Glauben heraus kann das Johannesevangelium bekunden, dass Gott in seinem Mitleiden einen Durchgang zum unendlichen Leben zeigt. Der Gott, der ineins mit dem leidenden Messias ist, ist der Gott, der unendliches Leben hat und gibt. Die Auferweckung des Hingerichteten ist den Glaubenden Beweis dieser Kraft. Daher kann Jesus auch sagen: Ich bin der Weg – der führt in die unzertrennliche Gemeinschaft mit Gott. Ich bin die Wahrheit – denn die Wahrheit Gottes ist sein Mitgehen auch im Leiden. Ich bin das Leben – denn das unendliche Leben Gottes hat sich in der Auferweckung Jesu den Glaubenden gezeigt.

 

Den Glaubenden der johanneischen Gemeinde wird auch deutlich, dass daher Jesus der eine und einzige Weg zu Gott ist. Mag sein, dass die Ohnmacht erleidenden Glaubenden lieber einen anderen Weg suchten, den Weg eines vermeintlich stärkeren oder Leiden vermeidenden Gottes suchten. Das Johannesevangelium verkündet dagegen, dass die Erfahrung des unendlichen Lebens Gottes durch den zu gewinnen ist, der mit seinem Gott durch die Ohnmacht in die unendliche Herrlichkeit und Macht Gottes – ins Leben – gegangen ist. Diese Kraft Gottes haben die Glaubenden im Leben und Wirken, in seinem Tod und seiner Auferweckung schon ‚sehen’ können.

 

Die folgenden Verse versuchen, dieses ‚Sehen’ der Macht Gottes zu verdeutlichen. Philippus tritt auf und möchte den Vater, möchte die Wahrheit und das Leben ‚Gott’ sehen. Folgerichtig sagt das Johannesevangelium – durch den Mund Jesu –, dass all das am Leben Jesu längst zu sehen war. Die Sprache des Evangelisten umschreibt es immer wieder neu: Es besteht eine unzertrennliche Einheit zwischen Jesus und Gott. Gott ist zu erkennen in Jesus. Jesus weiß um die Einheit mit Gott, eine Einheit, die sogar durch die Ohnmacht des Leidenden mitgeht.

 

Alles, was Jesus verkündet hat, hat seine Kraft aus der Gegenwart Gottes in den Worten und in den Werken Jesu. Und sollten die Worte des Messias nicht ausreichen, darin Gottes Gegenwart zu erkennen, dann sollten die Werke Jesu diese Gegenwart Gottes bezeugen. Schnell denken die Lesenden des Johannesevangeliums an die große Brotrede im 6. Kapitel oder an die Heilung des Blindgeborenen im 9. Kapitel oder an die Auferweckung des Lazarus im 11. Kapitel. Über die ganze johanneische Evangelienerzählung hin wird die Lebenskraft Gottes bezeugt, die in den Werken Jesu offenbart werden. Die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar in und an diesen Werken (vgl. 9,3).

 

Der Evangelist fordert seine Gemeinde auf, in der bedrängten Situation ihres Lebens auf Gott zu vertrauen – den Gott, der sich in Jesus gezeigt hat. Es ist der Gott, der seine Lebenskraft in den Werken Jesu zeigt. Es ist der Gott, der mit durch Leiden und Hinrichtung geht. Es ist der Gott, der mit seiner unendlichen Lebenskraft obsiegt. Der Zuspruch an die Gemeinde wird noch weiter bekräftigt.

 

Der auferweckte Jesus Messias ist in die Herrlichkeit Gottes gegangen. Die Gemeinde ist aufgefordert, sich dem Lebensweg und Lebenszeugnis Jesu anzuvertrauen. Es ist das Werk der Gemeinde, diesen Glauben an das unendliche Leben Gottes in die Welt zu tragen. Das Neue ist die Auferweckung Jesu aus dem Tod. Bis zu seiner endzeitlichen Wiederkunft ist es die Gemeinde der Glaubenden, die diese Neuschöpfung der Welt bezeugt. Es ist die lebendige Verkündigung des unendlichen Lebens – im Mitgehen mit den Leidenden im Vertrauen auf das Leben Gottes, das alles hält. Es ist die lebendige Verkündigung, dem Lebensweg Jesu nachzugehen, um dieser Lebenskraft Gottes mehr und mehr trauen zu lernen – auch gegen die Verzagtheit in welcher Art Bedrängnis auch immer.

Eine große Zumutung des Glaubens – Zumutung als Anfrage, weil sich das in einer so verwundeten Welt so schwer nachvollziehen lässt. Zumutung als Ermutigung, die Lebenskraft Gottes in der Art des Seins in der Welt zu bezeugen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Einladung zum Gottesdienst
5. Sonntag der Osterzeit
Woche vom 18.05. – 25.05.2014

 

Sonntag um 19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde Kollekte: für den Katholikentag

 

Donnerstag um 15.00 Uhr

Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag um 18.00 Uhr

Wortgottesdienst in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag um 19.00 Uhr Heilige Messe

der Gemeinde

 

• Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 20.05. 2014,


Donnerstag 22.05.2014


jeweils um 18,45 Uhr

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kirchen rufen zu den Europawahlen auf, sei dabei ...

Am Sonntag, 25. Mai, findet die Wahl des Europäischen Parlaments statt. Die Bürger der Europäischen Union haben dann die Mög- lichkeit, maßgeblich über die europäische Politik der kommenden Jahre mitzuentscheiden. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz haben die Menschen in Deutschland daher gemeinsam aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn nach den Krisen in den vergangenen Jahren stehe das Europaparlament weiterhin vor schwierigen Herausforderungen, die nur gemeinsam gelöst werden könnten, so die beiden Kirchen in ihrem Aufruf vom 12. Mai.

Die Kirchen verurteilten auch den schwindenden Gemeinschaftssinn unter den Europäern. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten müssten aus den Fehlentwicklungen die richtigen Lehren ziehen und Solidarität und Eigenverantwortung als tragende Prinzipien wiederentdecken, so die Kri- tik. Insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa solle von den Verantwortlichen ernstgenommen werden.

Mit großer Sorge werde auch der Zulauf zu populistischen und extremisti- schen Parteien beobachtet. Aus diesem Grund veröffentlichten die beiden Kirchen bereits im Februar, im Rahmen der Ökumenischen Sozialinitiative, die Stellungnahme „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesell- schaft“.

Empörung über Martin Schulz´ Feldzug gegen Kreuze "Die Prägung Europas ist unbestreitbar christlich"

Mit der Forderung nach einer Verbannung von Kreuzen aus dem öffentlichen Raum sorgt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz für einen Sturm der Entrüstung. Staatskirchenrechtler Prof. Stefan Mückl erläutert, warum die Idee keine Aussicht auf Erfolg habe.

 

domradio.de: Für wie gerechtfertigt halten Sie das Anliegen von Martin Schulz?

 

Prof. Mückl: Ich halte die Einlassung für überaus erstaunlich, weil sie nicht in die Zukunft weist. Weil sie nicht das Europa des 21. Jahrhunderts abbildet, sondern zurück geht bis tief ins 19. Jahrhundert. Europa lebt von der Vielfalt, die Leitlinie der Europäischen Union ist ausweislich des Verfassungsvertrages in seiner Präambel "In Vielfalt geeint". Was nun vorgeschlagen wird, ist die Ausweitung eines spezifischen Modells, das in einem europäischen Land vorkommt, nämlich in Frankreich, das ist die Ausdehnung der Laizität auf ganz Europa.

 Das ganze Interview >>>

Kollekten

  • Für das wieder sehr große Ergebnis unserer LYSKIRCHENSonntags-Kollekte 866,95 herzlichen Dank!
  • Bei der Türkollekte für das Müttergenesungswerk sind noch einmal 173,60 € zusammengekommen.

An diesem Sonntag sind wir zur Solidarität mit dem Katholikentag in Regensburg aufgerufen. Die Katholikentage sind Tage der Begegnung und Diskussion, die von den katholischen Laien in Deutschland ausgerichtet werden und etwas von der Kraft der Kirche bezeugen, die ihre Mitglieder darstellt.

 

Restauratorinnen in Lyskirchen

Zur Zeit sind zwei Restauratorinnen in unserer Kirche tätig, um die Kunstgegenstände zu warten. Wartung heißt da, die historische Ausstattung der Kirche zu reinigen und auf Schäden hin zu untersuchen. Am Ende der Wartung wird es einen Bericht geben, der uns hinweist auf das, was direkt oder langfristig zur Bewahrung der Kunstwerke getan werden muss.

GitarrenDank

Aus dem SkF erhielten wir diesen Dank, der gerne allen weitergegeben ist, die Gitarren erübrigen konnten. (Sollte jemand noch eine Gitarre übrig haben, wird die weiterhin sehr gerne genommen.)

 

Sehr geehrte Spender und Spenderinnen,

ich möchte mich im Namen der Ehrenamtlichen, die die Gitarrenkurse in der JVA durchführt, und der inhaftierten Frauen, sehr herzlich für die Gitarren samt Zubehör bedanken.

 

Die Gitarrenkurse sind bei den Inhaftierten sehr beliebt, sowohl bei Frauen, die schon spielen können, als auch bei denen, die es neu lernen.

 

Das Gitarrenspielen ermöglicht ihnen, dem Gefängnisalltag für kurze Zeit zu entfliehen. Sie erleben die Freude am Lernen und den Erfolg des Übens. Hier können sie Gefühle äußern, was ihnen im Alltag über die Sprache oft nicht möglich ist.

 

Durch Ihre Spende haben wir jetzt auch die Möglichkeit, jeder teilnehmenden Frau eine Gitarre mit in die Zelle zu geben. Dadurch ist einerseits das tägliche Üben möglich, andererseits erfahren die Frauen eine sinnvolle Freizeitgestaltung, die vor allen Dingen die Eintönigkeit der Wochenenden unterbricht und Freude bereitet.

 

Nochmals vielen herzlichen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Maria Baum

(Dipl. Sozialarbeiterin)

Kult und Diakonie, Liturgie – Entwicklung in Lyskirchen, Bibelübersetzungen ...

Das alles sind Themen, die in unsere Gemeinde gewachsen sind. Und wenn Themen reif sind, dann ist es gut, sich zusammen zu finden, um sich dazu auszutauschen, verschiedene Standpunkte kennen zu lernen, aneinander zu lernen und dem Aufbau der Gemeinde dienen zu können.

Daher sind wieder einmal Interessierte aus der Gemeinde zu einem Austausch im Pfarrsälchen eingeladen. Die Moderation dieses Gespräches hat dankenswerterweise Marcus Siebolds wieder übernommen. Interessierte sind eingeladen zum Sonntag, 15. Juni um 16.30 Uhr. Dann haben wir Zeit zum Austausch und einen angemessenen Anschluss an die Abendmesse.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Israel: Knesset ehrt Johannes XXIII.

Das israelische Parlament - die Knesset - hat zu Ehren von Papst Johannes XXIII. eine Sondersitzung abgehalten. Mit der Sondersitzung am 13. Mai wurde des Einsatzes des vor kurzem heilig gesprochenen Papstes für die Rettung von Juden während der Shoah gedacht. Zugleich wurde hervorgehoben, dass der Roncalli-Papst die Versöhnung zwischen der katholischen Kirche und dem jüdischen Volk initiiert hatte. Der Vorsitzende der Knesset, Yuli Edelstein, eröffnete die Sondersitzung mit dem Hinweis darauf, dass sich Johannes XXIII. während der Shoah unermüdlich für die Rettung jüdischer Menschen eingesetzt habe. Der spätere Papst sei eine wahrhaft humane Persönlichkeit gewesen. Der frühere Minister und jetzige Oppositionsführer Isaac Herzog betonte bei der Sitzung, Johannes XXIII. - damals Erzbischof Angelo Roncalli, Apostolischer Delegat in der Türkei - habe während des Zweiten Weltkriegs alles getan, „um Juden zu retten“.

 

„Tiefes Gefühl der Verantwortlichkeit“

Herzog erinnerte daran, dass sein Großvater, der prominente Rabbiner Yitzhak Herzog, öfter in Istanbul mit Angelo Roncalli zusammengetroffen sei, um ihm über das Schicksal der jüdischen Menschen in den von NS-Deutschland beherrschten Gebieten zu berichten. Roncalli habe bei diesen Treffen geweint und daraufhin alles unternommen, um Juden zu retten. Es sei ihm tatsächlich gelungen, tausende Menschen in Sicherheit zu bringen, denen er Dokumente verschaffte und die Weiterreise in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina ermöglichte. U.a. habe Roncalli tausende „Rettungs-Dokumente“ an den Apostolischen Nuntius in Budapest, Erzbischof Angelo Ratti, übermittelt. Als Papst habe Johannes XXIII. eine revolutionäre Wende eingeleitet, die dazu führte, dass das Judentum als älterer Bruder des Christentums gesehen wird, alle negativen Bezugnahmen auf die Juden seien aus der christlichen Liturgie entfernt worden, unterstrich Herzog. Johannes XXIII. habe den Juden durch sein „tiefes Gefühl der Verantwortlichkeit“ in jeder Weise geholfen.

 

Eine besondere Geste

Es habe in der Geschichte des israelischen Parlaments noch nie einen mit der Sondersitzung zum Gedenken an Johannes XXIII. vergleichbaren Vorgang gegeben, betonte der frühere Immigrationsminister Yair Tzeven. Das Gedenken für Johannes XXIII. sei „von größter Wichtigkeit“ für die Beziehungen der Juden zur christlichen Welt im allgemeinen und insbesondere mit den Katholiken. Zugleich sei Johannes XXIII. ein Beispiel für die Notwendigkeit, „Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensüberzeugung“ zusammenzubringen. Wie die Stiftung „Pro Oriente“ erinnert, hatten bereits vor fünf Jahren zahlreiche israelische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an den Staat Israel appelliert, Johannes XXIII. im Hinblick auf seine Verdienste öffentlich zu ehren.

Botschaft beim Heiligen Stuhl

Von deutscher Regierungsseite ist nun alles bereitet: Annette Schavan, die ehemalige Bundesbildungsministerin, soll Botschafterin beim Heiligen Stuhl werden. Das hat das Bundeskabinett in dieser Woche beschlossen. Jetzt liegt es am Vatikan, ob er sozusagen dem Vorschlag der Bundesregierung zustimmt. Denn ohne das Agreement des Gastlandes, kann ein Botschafter nicht ernannt werden.

Erkältet: Papst sagt Freitagsaudienzen ab

Die Madonna del Divino Amore muss auf den Papst noch warten.
Die Madonna del Divino Amore muss auf den Papst noch warten.

Wegen einer fiebrigen Erkältung hat Papst Franziskus am Freitagvormittag keine Audienzen gegeben. Die vatikanische Tagesübersicht enthielt für diesen Tag keine Liste mit offiziellen Audienzgästen. Bereits am Vortag hatte Papst Franziskus einen für Sonntag geplanten Besuch des südlich von Rom gelegenen Marienheiligtums Divino Amore abgesagt. Franziskus wolle sich für die Heilig-Land-Reise schonen, die ihn vom 24. bis 26. Mai nach Amman, Bethlehem und Jerusalem führt, erläuterte Vatikansprecher P. Federico Lombardi.

 

Als junger Mann hatte sich Jorge Mario Bergoglio einer Lungenoperation unterzogen, bei der ihm ein Teil des Organs entfernt worden war. Dies habe jedoch keine Einschränkungen für die Gesundheit und die physische Kondition mit sich gebracht, hatte Pater Lombardi kurz nach der Wahl des argentinischen Papstes im März 2013 mitgeteilt. Dennoch achteten die Ärzte sehr darauf, dass der Papst sich bei Erkältungen besonders schone, heißt es im Vatikan.

Das Einkommen im Klerus

Einer der mächtigsten Männer der Welt bekommt für seine Arbeit kein Geld – jedenfalls nicht offiziell. Was der Papst für seine Amtsgeschäfte und sein persönliches Wohlbefinden braucht, bekommt er gestellt. Dabei unterstützen ihn zwei Sekretäre und drei Ordensschwestern. Diese haben einen jährlichen Etat von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. So war es bei Benedikt XVI., die Zahlen für den päpstlichen Haushalt von Franziskus liegen noch nicht vor.

Kardinal: Ein Bischof in Italien verdient 1.300 Euro

Kardinal Angelo Bagnasco, Erzbischof von Genua und Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz
Kardinal Angelo Bagnasco, Erzbischof von Genua und Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz

Der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, hat Forderungen, die Kirche des Landes müsse bescheidener werden, zurückgewiesen. «Wissen Sie, was ein Bischof verdient? 1.300 Euro », so Bagnasco in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera» (Samstag, 10. Mai). Das Gehalt der italienischen Geistlichen sei zudem seit sechs Jahren nicht mehr erhöht worden, ohne dass sich jemand darüber beschwert habe. «Wir können sagen, dass wir unsere Ausgaben schon überprüft haben», so der Kardinal.

Kurienkardinal Koch kritisiert Schweizer Kirchengehälter

Der ehemalige Bischof von Basel, Kardinal Koch
Der ehemalige Bischof von Basel, Kardinal Koch

Kurienkardinal Kurt Koch findet die Löhne von Schweizer Kirchenfunktionären zu hoch. Dies berichtete u.a. die Limmattaler Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des „SonntagsBlick“. Nach Medienangaben könnten sich die Kirchenlöhne bis zu 200.000 Franken (165.000 Euro) pro Jahr belaufen. „Die Angesprochenen sollen sich fragen, ob solche Saläre und die Botschaft, die die Kirche vermittelt, kompatibel seien“, so wird der aus der Schweiz stammende Präsident des päpstlichen Einheitsrates zitiert.