Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 16.03.2014
Der 16. März ist der 75. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 290 Tage  bis zum Jahresende.

16.3.1968: Massaker in Vietnam

Eine US-amerikanische Infanterie-Einheit, die aus Soldaten der "Charlie Company" der elften US-Division bestand, marschierte in das vietnamesische Bauerndorf My Lai ein. Die Stimmung der US-Soldaten in Vietnam war schlecht. Seit der zu Jahresbeginn begonnenen Tet-Offensive der Vietnamesen, die den US-Truppen empfindliche Verluste und eine schwere psychische Niederlage beigebracht hatte, waren die Soldaten in ständige Gefechte mit dem scheinbar unsichtbaren Feind verwickelt. Die Einheit musste durch Minen und Sprengfallen große Verluste hinnehmen. So brannten die GIs darauf, sich zu rächen. Gegen acht Uhr erreichten sie My Lai, das umzingelt und nach vietnamesischen Soldaten durchkämmt wurde. Doch von den angeblichen Guerilleros des "Vietcong", welche von der US-Aufklärung gemeldet wurden, fanden die GIs keine Spur. Daraufhin begannen die Soldaten unter dem Kommando von Leutnant William Kelly mit der systematischen Ermordung der Zivilbevölkerung. Es dauert keine drei Stunden und das Dorf My Lai und 500 seiner Bewohner existierten nicht mehr. Das Massaker von My Lai gilt als eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der US-Army.

Es sagte Johann Christoph Friedrich von Schiller

(1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

Der Krieg ernährt den Krieg.

Danke Pater!

Wir kehren jetzt mit guter Saat nach Hause zurück, mit Samen des Wortes Gottes – das ist eine gute Saat. Der Herr möge den Regen senden, und dieser Samen wird wachsen und Frucht bringen. Danken wir dem Herrn für den Samen und den Regen, den er uns schicken wird. Doch wir wollen auch dem danken, der gesät hat: Denn Sie sind der Sämann, und das verstehen Sie gut! Sie säen hier und dort, scheinbar ohne es zu merken, oder Sie tun einfach nur so – doch Sie dringen dabei zum Kern der Sache vor! Danke dafür. Ich bitte Sie, weiter für diese ,Gewerkschaft’ der Glaubenden zu beten. Wir sind alle Sünder, haben aber alle den Willen, Jesus nachzufolgen – ohne die Hoffnung, das Versprechen und den Humor zu verlieren. Danke Pater!“

 

Papst Franziskus
nach seinen seine Fastenexerzitien

ER WURDE VOR IHREN AUGEN VERWANDELT;
SEIN GESICHT LEUCHTETE WIE DIE SONNE

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinab stiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

 

 

Mt 17, 1-9

 

Lesung zum 2. Fastensonntag

Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft: Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde; jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium, als dessen Verkünder, Apostel und Lehrer ich eingesetzt bin.

 

In der Gnade

(zu 2 Timotheus 1,6-11)

Der 2. Brief an Timotheus gehört zu den sogenannten ‚Pastoralbriefen’. Sie haben diesen Namen bekommen, weil sie an ‚Pastores’, an Hirten, an Gemeindeleiter geschrieben sind. Die drei Pastoralbriefe (1. und 2. Brief an Timotheus und Brief an Titus) bilden eine Einheit. Sie reden zwar zwei Schüler des Paulus, Timotheus oder Titus, an, sind aber nicht an diese historischen Personen gebunden. Auch ist Paulus nicht der Verfasser, obwohl er als solcher angegeben wird und er auch in der Ich-Form spricht. Das kennen wir aber aus anderen Schriftstücken der Antike, dass die an sich anonym bleibenden Autoren sich unter die Autorität eines Bekannten und Geachteten stellen. In den Pastoralbriefen ist nicht nur der Verfasser nicht die angegebene Person, sondern auch die Empfänger. Auch da werden die Schüler des Paulus zu Autoritäten. Die wirklich Gemeinten, die Gemeindeleiter, werden in die Reihe derer gestellt, die die Autorität und die Lehre des Paulus bewahren und als die wahre Lehre – im Gegensatz zu Irrelehren – verkünden.

 

Wir haben es in diesen Briefen mit Texten zu tun, die uns von den ersten Formen einer sich organisierenden Kirche berichten. Organisation war nötig geworden, weil die Gemeinden wuchsen. Ämter sind in der Kirche nötig geworden, um die Gemeinde leiten zu können, um das Wort zu verkünden und um den Armen zu dienen. Der 2. Brief an Timotheus hat eine Besonderheit: Er liest sich wie ein Testament des Paulus, wie das Vermächtnis eines in seinem Dienst gewachsenen Apostels, Lehrers und Verkünders. Der uns unbekannte Verfasser der Pastoralbriefe hat in seinem 3. Teil (eben dem 2. Timotheusbrief) die literarische Form des Testamentes gewählt, um etwas mit besonderer Dringlichkeit und Verbindlichkeit zu hinterlassen. Empfänger dieses Testamentes sind die Gemeindeleiter im Übergang von 1. zum 2. Jahrhundert. Die zeitgeschichtliche Situation der jungen Kirche ist unbedingt mitzubedenken, wenn wir diese Briefe heute lesen. Sie sind auch mitbeeinflusst vom hellenistischen Denken. Das war die geistige Grundlage der Zeit. Darin musste die Verkündigung sich einbinden, um verstanden zu werden.

 

Unser Textabschnitt lässt uns teilhaben an der Zielsetzung des geistlichen Testamentes im Sinne des Apostels Paulus. Der Briefschreiber ‚ruft ins Gedächtnis’ der Gemeindeleiter. Sie mögen sich bewusst sein, dass sie in der Linie der Überlieferung stehen – hier besonders in der der Theologie und Christologie des Paulus. Die junge Kirche hat Ämter geschaffen – Episkopen und Presbyter. Es ist die Überzeugung der Kirche, dass sie durch die Handauflegung Mittragende der Gnade Gottes sind. Sie sind nicht selbst die Gnade Gottes. Sie sind aufgerufen, diese Gnade Gottes unter den Menschen bekannt und spürbar zu machen.

 

Gnade ist ein Geschenk. Geber der Gnade ist Gott. Was kann da einen Menschen erschüttern, wenn er eben nicht sich selber, sondern Gottes Zusage der Rettung verkündet? Wer in der Verbindung mit Gott steht – zumal als Mensch, der verkünden soll –, braucht sich nicht in Verzagtheit verkriechen. Ganz im Gegenteil: Von Gottes Lebenskraft, von Gottes Geist gehen Kraft, Liebe und Besonnenheit aus. Besonnenheit meint die Klugheit, in der Sorge um das Leben der Menschen zu sein.

 

Diese entschiedene Kraft des Auftretens für die Gnade Gottes wird Widerstand erfahren. Das lesen wir immer wieder in biblischen Texten. Widerstand mag entmutigen, Widerstand mag Scham hervorrufen, wenn wir uns dennoch zur Botschaft bekennen müssen. Der Briefschreiber ist da unerschrocken. Er ermutigt zum Selbstbewusstsein, wenn es um die Verkündigung geht. ‚Schäme dich also nicht...’ – ruft er zu. Und wenn es Leiden gibt, so geht es um das Leiden um der befreienden Botschaft des Evangeliums willen. Wir werden kaum Mühe haben uns vorzustellen, wie dann das eigene Menschlein-Sein in Verzagtheit sich zurückziehen mag. Wer bin ich, dass ich mit meiner Person so entschieden mich dem Widerstand stellen mag?

 

Der Verfasser des Briefes bekräftigt: ‚Gott gibt dazu die Kraft!’ Dazu werden dann Argumente angeführt, die aus der Glaubensüberlieferung gewachsen sind. Gott hat uns gerettet. Der Begriff des Retters ist im hellenistisch-jüdischen Umfeld sehr vertraut. Die im Brief Angesprochenen begreifen daher, wie existentiell und in den kulturellen Rahmen der eigenen Geschichte diese Feststellung vom Retter anzuwenden ist. Der Begriff des Retters ist aus dem griechischen Ersten Testament bekannt als Titel für Gott, aber auch für Menschen, die rettend in das Leben eingreifen. Für griechisch-römische Menschen war ein Retter der Kaiser – Mensch und Gottheit.

 

Wem wir das rettende Eingreifen verdanken, klärt der 2. Timotheusbrief umgehend: Rettung ist eine Gnade, ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk ist uns vom Uranfang her im Messias Jesus gegeben. Dieses ‚vom Uranfang’ liegt in dem Glauben begründet, dass der Christus Jesus und Gott ineins sind. Offenbar geworden ist die Rettung Gottes für die Menschen in der Erscheinung des Retters Jesus, des Christus. Mit der Erscheinung bezieht sich der Briefschreiber nicht auf die Erwartung des wiederkommenden Messias. Die Geburt Jesu und sein Wirken in der Welt sind ‚die Erscheinung des Retters’.

 

Worin besteht die Rettung? Da werden wir auf ein Thema geführt, das immer wieder die Rede von Gott begleitet, was auch immer den Paulus bestimmt hat: Aus uns selbst sind wir vergänglich. Aus uns selbst mögen wir vieles bewirken und schaffen können – die Vergänglichkeit setzt unüberwindbare Grenzen. Die Gefährdung des Menschen liegt darin, sich selbst für die Kraft seines Lebens zu halten. Dem hält Paulus entschieden entgegen, dass der Mensch aus sich ‚Fleisch’ ist, vergänglich, dem Tod anheimgegeben. Das, was Lebenskraft in uns ist, das ist ‚Geist’, die Lebenskraft Gottes.

 

Rettung wird uns da am bedeutsamsten, wo wir aus der Fessel der unausweichlichen Vergänglichkeit befreit werden. Mit unserem Verstand stoßen wir an Grenzen, wenn wir das überein bringen sollen: Wir sind vergänglich und dem Tod zugeteilt, weil wir Menschen sind. Die Friedhöfe gemahnen, diese Vergänglichkeit nicht zu übersehen. Das Unfassliche ist dagegen die Vorstellung, dass wir ein Leben in uns tragen, das unzerstörbar ist. Dieses Leben versteht sich nicht als etwas Vergeistlichtes, was neben unserem eigentlichen Leben in unseren Köpfen Gestalt gewonnen hat. Die Überzeugung des Messias-Jesus-Glaubens ist, dass unser Leben sowohl unser vergängliches Dasein mit seiner Geschichte ist als auch die Wirkkraft Gottes. Unser Lebenswerk, das wir in und mit unserem vergänglichen Leib geschaffen haben, ist bleibend gewürdigt, weil in ihm Gottes unendliche Lebenskraft wirkt.

 

Dies glauben zu lernen, das hat das ‚Erscheinen unseres Retters Christus Jesus’ bewirkt. Der Timotheusbrief argumentiert dazu: Jesus hat dem Tod die Macht genommen – durch seine Auferweckung. Er hat uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht – durch das Evangelium. Das Evangelium aber ist hier nicht als Sammlung einer literarischen Gattung gemeint. Das Evangelium, die frohe Botschaft Gottes für die Menschen, ist das Leben des Jesus von Nazareth. Wenn wir auf seine Wegspuren schauen, die uns in den Evangelien überliefert sind, dann entdecken wir eine heilende, befreiende Kraft, die die Kraft des wirkenden Gottes ist. So haben es Menschen erlebt. So haben Menschen es glauben gelernt. So hat es Paulus in der ihm eigenen Sprache überliefert. So haben es Gemeindeleiter weitergegeben.

 

Die meisten von uns sind keine Gemeindeleiter. Aber sie sind Künderinnen und Künder des Evangeliums. Da mag uns alle die Ermutigung des Verfassers erreichen: Wir haben nicht den Geist der Verzagtheit empfangen. Wir erhalten mit der Taufe den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Und wenn wir uns so unsicher sind, ob unsere Überzeugung reicht, um dankbar vom Geschenk der Gnade Gottes zu sprechen, dann ermutigt uns der Briefschreiber, uns nicht in der Scham zu verkriechen. Die Kraft, die uns zum Zeugnis befähigt, wird uns von Gott gegeben.

 

Ob wir uns so gewiss sind, dass der Glaube an Gott rettet? Manchen kommt es wie eine Vertröstung vor, die dann doch nicht hält. Der Timotheusbrief will ermutigen, das Glaubenkönnen an der Person Jesu kennenzulernen. Das ist eine Empfehlung, die uns ständig begegnet. Das geht aber auch nicht anders, weil uns niemand näher an die Zusage der Kraft Gottes geführt hat wie Jesus. Darum werden wir immer wieder auf ihn verwiesen, wenn unser Glaube Zutrauen sucht.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Konzert in St. Maria in Lyskirchen

An Lyskirchen 10

 

Improvisationen:

 

Thomas Steudel,

Violoncello

 

Henning Hoffmann,

Didgeridoo

 

 

 

Sonntag, 30.03.2014

20.15 Uhr

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht

 

 

Foto: Anna Christine Wagner


Konzert am 30. März 2014:

Am 4. Fastensonntag, dem Sonntag Laetare, den der Vorfreude auf Ostern, werden wir wieder einmal von den besonderen Musikern Thomas Steudel (Violoncello) und Henning Hoffmann (Didgeridoo) erfreut. Sie werden in der Messfeier etwas musizieren. Im Anschluss an unseren Gottesdienst laden die beiden zum Konzert ein (ca. 20.15 Uhr; es ist der Sonntag der Umstellung der Uhrzeit). Eintritt frei – um eine Würdigung (Honorar) ihres Könnens wird beim Verlassen der Kirche gebeten.

 

2. Fastensonntag 2014
Sonntag, den 16. März 2014
um 10.30 Uhr Taufe des Kindes Clara Piek
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Robert Schnegg

 

Donnerstag, den 20. März 2014
um 06.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit,
anschl. Frühstück im Pfarrsaal
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 21. März 2014
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch 

 

3. Fastensonntag 2014
Sonntag, den 23. März 2014
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel
Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 18. März 2014 und
Donnerstag, 20. März 2014 jeweils um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Hilfen für AGAPE Gründonnerstag

Am Gründonnerstag werden wir die Liturgie wieder mit einer Agapefeier halten. Dazu werden – wie in den Vorjahren – einige viele Helfende gebraucht. Daher die Bitte, sich in der Sakristei oder per Mail (schnegg@lyskirchen.de) zu melden, wenn eine Mitwirkung möglich ist. Gesucht werden Menschen, die bei der Vorbereitung am Gründonnerstag ab 14 Uhr helfen können.

  • Gesucht werden Menschen, die den Tischdienst leisten können.
  • Gesucht werden Menschen, die nach der Feier das Geschirr spülen helfen.

Danke für die Bereitschaft der Unterstützung dieses besonderen Gottesdienstes – einmal im Jahr.

 

Einladung zur Betrachtung

Während der Fastenzeit hat uns der Kölner Künstler Jörg Frank drei Bilder zur Verfügung gestellt, die unseren Flügelaltar bedecken. Es sind Bilder der Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten des Lebens, mit existentiellen Anfragen, mit dem Kreuz – und der Provokation des Glaubens, dass es in all das eine Zu.

Kult und Diakonie

Für 23.3. um 16 Uhr sind alle eingeladen, die sich weiterhin zum Thema ‚Kult und Diakonie’ in unserer Gottesdienstfeier in Maria Lyskirchen austauschen mögen. Es ist ein Folgetreffen zum ersten Austausch nach dem Treffen im Oktober. Es ist aber frei für alle Interessierte. Wie wollen überlegen, wie die gelebte Diakonie ihren organischen Ausdruck in der Feier der Liturgie hat. Das Treffen ist im Pfarrsälchen An Lyskirchen 12.

 

Glaubenskurs – das Markusevangelium

Im Frühjahr bietet PD Dr. Werner Hahne einen neuen Glaubenskurs an für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen. Ein ausführlicher Flyer mit Terminen liegt in der Kirche aus. Auch dieser Kurs findet im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol statt. Näheres in diesem Flyer:

 

Glaubenskurs - das Markusevangelium
Markusevangelium.pdf
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Gottesdienste in der Fastenzeit

  • Donnerstags um 6 Uhr Frühschicht
    und anschließend Frühstück im Pfarrsaal
  • Freitags um 18 Uhr Abendmesse in der Krypta und anschließend Bibelgespräch im Pfarrsaal (offener Gesprächskreis für Interessierte)

 

Lesungen als Predigttexte

in der Fastenzeit 2014

Aus der Gemeinde kam die Anregung, auch in dieser Fastenzeit (wie schon im Advent) die neutestamentlichen Lesungen zur Grundlage der Predigt zu machen. Diese Texte sind bei einem ersten Hören kaum aufzunehmen. Sie sind sehr kompakt – vor allem in den Texten, die dem Römerbrief des Paulus entnommen sind. Sie tragen große theologische Aussagen, die man unmöglich beim ersten Hören verdauen kann. Daher gibt es für Interessierte schon einen Sonntag vor dem eigentlichen Predigttext den Versuch einer kurzen Einleitung. Wer mag, kann sich dann etwas auf den Sonntag einstellen – im Lesen des Textabschnittes und im Blick auf den Versuch, diese sehr dichten theologischen Aussagen ein wenig verstehbarer zu machen. Dazu soll wenigstens die Darstellung der Struktur des Textes dienen. An der kann man sich ein wenig im Text verankern. Ein Angebot für die, die das mögen... 

 

Man mag sich fragen, warum wir uns das antun, wenn die Texte so schwer sind? Sie sind Bestandteil unserer Heiligen Schrift. Und da macht es Sinn, sich der Mühe des Verstehens zu unterziehen – für alle, die sich darauf einlassen mögen.

Lesung vom 3. FASTEN SONNTAG 2014

Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir auch den Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben soll. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt; Geduld aber bringt Erfahrung; Erfahrung aber bringt Hoffnung; Hoffnung aber läßt nicht zu Schanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen dürfte vielleicht jemand sterben. Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren.

Eine Erläuterung

Bilder bitte anklicken

Texte und Bilder 3. Fastensonntag

  • 1. Ausgangspunkt der Ausführungen ist die Auffassung, dass wir durch den Christus Jesus Frieden mit Gott haben – gerecht gemacht sind.

 

  • 2. Durch das Leben Jesu, sein Reden und Handeln, haben wir Zugang zu Gott gefunden. Das Trennende – die Sünde – ist aufgebrochen. Das ist für den Glaubenden Grund, dankbar sich der Hoffnung zu rühmen. Die Hoffnung ist die ungebrochene Verbindung mit Gott: die Herrlichkeit Gottes.

 

  • 3. Selbst leidvolle Erfahrung von Bedrängnis wird zum Grund des Rühmens. Sie hat erleben lassen, wie nahe der Messias Jesus in Treue da ist.

 

  • 4. Darum spricht Paulus (und mit ihm andere mit gleichem Erleben) von der Erfahrung: Da war (ist) existentielle Bedrängnis. Ich habe sie getragen in Geduld. Dieses duldende Durchleben hat auf mein Vertrauen auf die Treue des Christus Jesus gegründet. Da geschah Bewährung. Aus diesem Erleben ist die Hoffnung gestärkt.

 

  • 5. Die Hoffnung ist unzerstörbar, denn sie ist Gott selbst. Die Glaubenden dürfen sich verlassen: Diese Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.

 

 

  • 6. Das Erlösungswirken des Messias Jesus gilt – auch wenn wir noch gar nicht im Glauben sind. Sein Leben, Sterben, Auferweckung sind für alle unzerbrechliche Zusage Gottes. 
  • 7. Die praktische Lebenserfahrung denkt, dass man bestenfalls für einen ganz Nahen bereit ist, den Tod auf sich zu nehmen. Wie viel größer, wenn jemand das auch für Sünder tut? – ein Vergleich auf das unvergleichliche Wirken der Liebe Jesu.

 

 

  • 8. Gottes Liebe zeigt sich in der Hingabe Jesu, denn Gott hat sich mit dem Leben und Sterben seines Messias identifiziert. Sein Tod ist kein Auslöseopfer. Es ist Erweis der Liebe Gottes, die sich in der göttlichen Liebe Jesu sichtbar machte.

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Gänswein plaudert

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verfaßte zum viel beachteten Interview von Papst Franziskus in der Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica vom 19. September 2013 einen umfangreichen kritischen Kommentar.

 

Dies gab sein persönlicher Sekretär und Präfekt des Päpstlichen Hauses, Kurienerzbischof Georg Gänswein, im Rahmen einer Sendung des ZDF zum ersten Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus bekannt.

Erzbischof Georg Gänswein sagte im ZDF-Interview:

Als Pater Spadaro dann dem Papst Franziskus das erste Exemplar dieses Interviews, also dieses Hefts gegeben hat, hat Papst Franziskus mir dann das gegeben und gesagt, das bringen Sie jetzt Papst Benedikt, und Sie sehen die erste Seite nach dem Inhaltsverzeichnis ist leer, da soll er, Papst Benedikt soll alles hineinschreiben, was er an Kritik, wenn er es liest, hat, und mir dann weitergeben, oder mir zurückgeben, das hab ich dann zurückgegeben, Entschuldigung, das hab ich dann Papst Benedikt gebracht, also jetzt muss ich aber zitieren, was Papst Franziskus gesagt hat, also Sie sehen Heiliger Vater, hier ist eine leere Seite, und bitte hier alle Überlegungen, alle Kritikpunkte, alle Vorschläge eintragen, und ich trag dann die Beute zurück zu Papst Franziskus.

... er hats dann der Schwester diktiert

Drei Tage später sagt er zu mir, hier habe ich 4 Seiten, natürlich jetzt nicht von Hand, sondern er hats dann der Schwester diktiert, in einem Brief und diesen Brief bitte Papst Franziskus geben. Er hat seine Hausaufgaben gemacht. Also dann sagt er, er hat es gelesen und ist der Bitte seines Nachfolgers nachgekommen und hat in der Tat einige, ja sagen wir so, einige Überlegungen und auch einige Anmerkungen zu bestimmten Aussagen oder zu bestimmten Fragen gemacht, von denen er meint, daß also darüber vielleicht an anderer Stelle ergänzend was zu sagen wäre. Natürlich werde ich nicht sagen was, aber das war interessant.“

Päpstliche Privatsekretäre im Mittelalter

Im Mittelalter wartete beim Wechsel des Papstes das gesattelte Pferd des päpstlichen Privatsekretär schon meist vor dem Lateran, damit sie sich nach dem Wechsel nicht mit Schimpf und Schande aus Rom vertreiben lassen mussten.

Diebe bei Mixa

Fünf Kreuze samt Kette und mehrere Ringe stahlt vergangene Woche ein Dieb aus der Villa des zurückgetretenen Augsburger Bischofs Walter Mixa – Laut „Augsburger Allgemeine“ entstanden mehrere tausend Euro Schaden

Ein Dieb stahl Mitte vergangener Woche fünf Kreuze samt Kette und mehrere Ringe aus der Villa des emeritierten Augsburger Bischofs Walter Mixa. Dies berichtete die Tageszeitung „Augsburger Allgemeine“. Nach Angaben der Ermittler hatte der Dieb ein Fenster auf der Gebäuderückseite eingeschlagen und war in die Villa eingedrungen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Willibald von Eichstätt
Willibald von Eichstätt

Mixa hielt sich zum Tatzeitpunkt in der Schweiz auf. Der Diebstahl habe ihn „erschüttert und zuinnerst getroffen“, äußerte er gegenüber der Zeitung. Bei den Kreuzen handle es sich um Geschenke, sie seien „ausdrucksvolle religiöse Zeichen“. Gemäß der „Augsburger Allgemeinen“ sei auch ein Gegenstand mit einer Reliquie des Heiligen Willibald darunter.

 

Bischof Mixa war 2010 nach verschiedenen Vorwürfen zurückgetreten. Inzwischen lebt er in Gunzenheim im Landkreis Donau-Ries in der denkmalgeschützten „Villa Barbara“, die dem Bistum Eichstätt gehört.

Mixa's neues Zuhause: Villa Barbara

Von 1946 bis 1963 diente das Gebäude u.a. einem heimatvertriebenen Priester als Unterkunft, später als Jugendstätte. 2001 wurde die inzwischen vernachlässigte Villa saniert. Seit 2010 wohnt der emeritierte Bischof von Eichstätt und Augsburg, Walter Mixa, in der Villa. Die Kellerräume werden sporadisch für anderweitige Zwecke (u.a. Seminare, Kirchenchorproben) genutzt.