Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 13.04.2014
Der 13. April ist der 103. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 262 Tage  bis zum Jahresende.

Mahatma Gandhi; * 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi
Mahatma Gandhi; * 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi

13.4.1919: Massaker in Amritsar

In der heiligen Stadt der indischen Sikhs eröffneten britische Soldaten das Feuer auf eine Menge unbewaffneter Demonstranten, die gegen eine Verlängerung des im Ersten Weltkrieg verhängten Ausnahmezustands protestierten. Nach offiziellen Angaben töteten die britischen Truppen etwa 400 Zivilisten, über 1000 wurden verwundet. Die indische Unabhängigkeitsbewegung erlebte nach diesem Massaker einen gewaltigen Auftrieb. Ihr Anführer, Mohandas Karamchand Gandhi, der sich zuvor für eine partielle Autonomie Indiens ausgesprochen hatte, setzte sich nun für die indische Unabhängigkeit ein. Mit dem Ziel, diese zu erlangen, begann der Mahatma ("Große Seele") genannte Reformer die ersten Aktionen bürgerlichen Ungehorsams gegen die britische Herrschaft zu organisieren.

Es sagte Mahatma Gandhi

(1869-1948) Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revolutionär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Papst Franziskus: Egal ob Glaubende oder Nichtglaubende

Wir sind alle Geschwister. Egal ob Glaubende oder Nichtglaubende, egal welcher Konfession oder Religion man angehört, ob Jude, ob Muslim… wir sind alle Brüder und Schwestern. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Geschichte. Und das ist für mich sehr wichtig: in diesem Augenblick der Geschichte ist der Mensch sozusagen herausgeworfen worden. Er spielt keine zentrale Rolle mehr und ist an den Rand gedrängt worden. Es sieht so aus, als ob derzeit vor allem die Macht und das Geld das sagen haben. Wir hingegen müssen für die Menschen – also für Männer und Frauen – arbeiten, die das Ebenbild Gottes sind.“

Papst Franziskus 

im Gespräch mit belgischen Jugendlichen

GESEGNET SEI ER, DER KOMMT IM NAMEN DES HERRN

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Matthäus

 

Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

 

Mt 21, 1-11

 

Heilige Woche

Wieder gehen wir auf den Höhepunkt des liturgischen Jahres zu. Es ist eine besondere Woche, eine heilige. Das Heilige ist die Berührung mit dem Göttlichen. Das Heilige ist das Vertrauen, dass aus der Bindung an den Messias Jesus unser Leben heil(er) werden kann. Wir sind zu diesem Vertrauen ermutigt durch das Leben, das Sterben und die Auferweckung Jesu.

 

Die Zeugnisse der Evangelisten erzählen von Jesus – im Glauben, dass er der Messias Gottes ist. Es ist wie eine Rückschau auf das Leben dieses Bauhandwerkers aus Nazareth. Er hat gelebt, er hat sich eindeutig auf die Seite des Gottes JHWH gestellt. Er hat sich der Logik der Welt widersetzt. Er hat der Liebe Gottes mehr getraut als dem Machwerk der Menschen. Er hat – nach menschlichem Maß – die Quittung für sein entschiedenes Gottleben bekommen. Die Menschen seiner Zeit konnten ihn in seiner unbegrenzten Gottesliebe nicht ertragen. Sie schlugen ihn an’s Kreuz – vielleicht in der Vorstellung, damit diesen so eindeutigen Weg der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und der Erkenntnis Gottes, der Liebe Gottes, aus der Welt zu schaffen.

 

Die Zeuginnen und Zeugen des Lebens Jesu aber haben die unerfassliche Erfahrung gemacht, dass Gott diesen Jesus nicht im Tod gelassen hat. Wie das geschah, was damit geschah – dafür haben wir nur Bilder, die annähernd erfassen wollen, was wir mit dieser Erfahrung des auferweckten Christus Jesus empfangen haben.

 

Wenn wir auf das große Gedenken der heiligen Woche schauen, dann erleben wir all das aus dem Wissen unseres Glaubens, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat. Wir sehen ihn einziehen in Jerusalem. Wir sehen ihn beim Abendmahl. Wir sehen ihn im Garten Getsemani, wir sehen ihn auf dem Kreuzweg und am Galgen des Kreuzes. Wir sehen sein Grab- die Höhle, in der noch niemand gelegen hatte, die mit dem großen Stein. Und wir sehen ihn – den Glaubenden begegnend. Unser Sehen ist ein Erinnern. Es ist dabei mehr als ein sich daran Erinnern. Es ist eine Vergewisserung, auf dem Weg des Messias Jesus zu sein. Es ist Nahrung der Hoffnung, dass wir selbst in dieser Zusage Gottes stehen. Es ist die unglaubliche Zusage, dass unser Leben, der Gottesodem in uns, niemals verlorengeht. Auch das übersteigt unser Erfassen. Es ist ein Geschenk , eine Gnade. Manchmal begreifen wir das, manchmal verstummen wir vor dem, was unser Begreifen übersteigt.

Wir sind eingeladen, uns in diesen Weg Jesu einzureihen. Er spiegelt wider, was im Menschenleben immer wieder geschieht. Dahinein spricht dieser Weg Jesu uns zu, niemals gelöst zu sein vom unendlichen Leben Gottes. Das ist nicht nur eine Zusage in das Jenseits. Es ist eine Ermutigung, in dieser Welt zu sein – in den Fußspuren des Jesus, den wir als den Messias Gottes glauben.

Eine uns segnende Zeit der Feier auf Ostern hin und in Ostern hinein.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Palmsonntag

Palmsonntag erleben wir den Zug Jesu in Jerusalem. Es ist wie ein Triumphzug, von dem wir wissen, dass der eigentliche Triumph erst nach dem Scheitern sich offenbart. Die Menschen rufen Hosianna – einen Jubel- und Hilferuf zugleich. Das Hosianna bedeutet: Hilf uns! Die Evangelisten lassen uns mitgehen unter denen, die die Hilfe des Messias Jesus erhoffen und erleben dürfen.

Um 19.00 Uhr beginnen wir die Feier im Hof der Kirche. Die Palmzweige werden gesegnet. Wir tragen ein geschmücktes Kreuz durch die Straßen um die Kirche. Es ist ein Bekenntnis, denn die Welt auf der Straße wird nicht mehr selbstverständlich kennen, was da gefeiert wird. Es ist ein Weg des Mitgehens mit so manchem Hilferuf und mancher Glaubenskraft, die uns Mitgehenden schon geschenkt ist.

Die Passion nach Matthäus zeigt, wo der Weg des Jesus endet. Manche Glaubensgewissheit ist nicht vor der Dunkelheit des Todes verschont.

 

Karmontag bis Karmittwoch

Hier werden uns die Evangelisten erzählen, wie sich nach und nach die menschliche Logik Platz verschafft, um das Werk Gottes zu vernichten. Verrat wird das Thema sein. In all dem der Jesus, der sich nach wie vor einzig auf den Gott der Mütter und Väter Israels verlässt.

Wir hören drei der vier Lieder vom Gottesknecht. Es sind Lieder aus dem Jesajabuch, Lieder der Hoffnung, Lieder der Zerstörung, Lieder des unbrechbaren Gottvertrauens und Lieder der Gewissheit, dass dieses Vertrauen auf Gott nicht enttäuscht ist. Die christlichen Gemeinden haben später im Bild dieses Gottesknechtes ihren Messias Jesus erkannt.

Wir feiern jeden Tag um 18.00 Uhr die Heilige Messe im Angesicht des Kreuzbildes der Fenster im Nordseitenschiff.

 

Trauernmetten

Trauernmetten um 8.00 Uhr begleiten den Donnerstag, Freitag und Samstag. Es sind Morgengebete, die durch den Ps 22 und die Klagelieder des Jeremia gekennzeichnet sind. Es sind erschütternde Beschreibungen der Zerstörung menschlichen Lebens. Sie sind sehr durchlässig auf das, was wir auch heute an Zerstörung menschlichen Lebens miterleben müssen. Die Trauermetten sind ein Gebet der Solidarität mit den Geschundenen. Das Herausragende: Auch da ist die Hoffnung auf das Erbarmen Gottes nicht aufgegeben.

 

Gründonnerstag

Gründonnerstag versammelt uns am großen Tisch des Gastmahles Jesu. Es ist das Mahl der Befreiung aus der Knechtschaft, denn der Gott JHWH ist ein Gott der Befreiung, nicht der Zerstörung. Die Geschichten aus dem Buch Exodus lesen sich für unser Verständnis fremd und blutrünstig. Sie sind Geschichten aus ihrer Zeit. Da waren sie verstanden als Zeugnis der Auseinandersetzung mit den Mächten der Welt – dem Pharao. Die Überzeugung der Schreiber des Exodus ist eindeutig: Der Gott JHWH ist der Herr über alle Mächte und Gewalten, über all das, was so breiten Raum der Demütigung und Vernichtung auszuüben vermag. Diese Macht der Mächtigen scheint so groß, dass es den Betroffenen lieber wäre, unter der Fron zu leiden als sich auf einen unsicheren Weg des Vertrauens allein auf Gott zu begeben.

 

Die Macht Jesu zeichnet sich dann aus in seiner Bereitschaft des Dienens. Radikal. Ohne Machtanspruch – und darin unausweichlich mächtig. Wir, die mit am Tisch sitzen, lernen immer weiter an der Liebe. Das sichtbare Zeichen ist der Dienst.

 

Um 19.00 Uhr beginnen wir die Feier des Abendmahls Jesu. Wir sitzen am großen Tisch. Wir sind eingebunden in die Erzählung des Volkes Israels, sind eingebunden in das Liebes-Zeichen, das Jesu bei diesem Mahl als Auftrag hinterlässt. Wir werden miteinander das Essen teilen in der Feier der Agape. Wir werden den Übergang vom Fest der Befreiung und Liebe Gottes zur mühseligen Todesnot mit begehen. Der Festsaal entblößt sich seiner Schönheit. Die Leere schafft Raum für die Not des Ringens um Gott angesichts der Todgewissheiten des Lebens. Das Nachtgebet der Kirche kann uns Begleitung sein in die Nacht der eigenen Stille – die Nacht vor dem endgültigen Leiden.

 

Als Zeichen der dienenden Liebe Jesu, als Zeichen unserer Solidarität mit denen, die Dienst und Liebe in besonderer Weise brauchen, halten wir wieder die Kollekte für das Café für die obdachlosen Drogenabhängigen im Notel. Mit dieser Kollekte ist es bisher möglich gewesen, die Zeit vom 1.11. bis 1.5. das Café zu betreiben. (zur Statistik 2013 s. andere Stelle)

 

Karfreitag

Karfreitag versammeln wir uns schweigend. Leiden und Tod vertragen keinen Schmuck. Der Tod tut nicht nur so als ob. Der Tod ist Schmerz und Trauer. Der Tod ist gewaltig und mächtig. Das vierte Lied vom Gottesknecht zeichnet das Bild des Verkannten. Wir hielten sein Leiden für sein persönliches Schicksal. Und dann begriffen wir, dass er erlitt, was eigentlich auch das Unsrige ist. Geschichtlich sind es die aus dem babylonischen Exil Heimkehrenden, die ‚Knecht’ genannt werden. Die, die die Schändung des Exils nicht miterleben mussten, die mit Fingern der Hähme auf sie gezeigt hatten, die begriffen, dass sie nicht minder sich der Weisung Gottes verschlossen hatten. Sie waren nicht minder schuldig geworden, weil sie sich ebenso über die Weisung Gottes erhoben hatten – so als sei das Leben ihr eigenes Verdienst. Aber Gott, so das Lied, hat seinen Geschundenen nicht im Stich gelassen. Die christliche Gemeinde sieht in dem Verkannten Jesus, den sie als Messias zu glauben begriffen haben. Das Johannesevangelium zeigt in seiner Passion Jesus, der in allem Leiden die Gewissheit der Macht Gottes keinen Augenblick bezweifelt.

 

Karfreitag versammeln wir uns schweigend. Leiden und Tod vertragen keinen Schmuck. Der Tod tut nicht nur so als ob. Der Tod ist Schmerz und Trauer. Der Tod ist gewaltig und mächtig. Das vierte Lied vom Gottesknecht zeichnet das Bild des Verkannten. Wir hielten sein Leiden für sein persönliches Schicksal. Und dann begriffen wir, dass er erlitt, was eigentlich auch das Unsrige ist. Geschichtlich sind es die aus dem babylonischen Exil Heimkehrenden, die ‚Knecht’ genannt werden. Die, die die Schändung des Exils nicht miterleben mussten, die mit Fingern der Hähme auf sie gezeigt hatten, die begriffen, dass sie nicht minder sich der Weisung Gottes verschlossen hatten. Sie waren nicht minder schuldig geworden, weil sie sich ebenso über die Weisung Gottes erhoben hatten – so als sei das Leben ihr eigenes Verdienst. Aber Gott, so das Lied, hat seinen Geschundenen nicht im Stich gelassen. Die christliche Gemeinde sieht in dem Verkannten Jesus, den sie als Messias zu glauben begriffen haben. Das Johannesevangelium zeigt in seiner Passion Jesus, der in allem Leiden die Gewissheit der Macht Gottes keinen Augenblick bezweifelt.

 

OSTERN 2014

Osternacht kommt im Dunkeln. Es ist ein Tasten in das, was so unglaublich – und darin so unendlich beglückend uns erreichen will. Wir folgen den Erzählungen der Heilsgeschichte Gottes – Erzählungen des Volkes Israels in seiner Beziehung zu seinem Gott JHWH. Die Mütter und Väter unseres Glaubens sind gewiss, dass dieser Gott uns Leben gegeben hat – den Hauch göttlichen Lebensatems in das Vergängliche unseres Leibes. Dieser Gott hat in der Geschichte geworben um den Menschen, der seiner Liebe und seiner Unendlichkeit immer wieder misstraut. Dieser Gott hat sich im Leben Jesu geoffenbart, neu und einzig, wie die Zeuginnen und Zeugen uns bekunden. Dieser Gott hat seinen Messias nicht im Tod gelassen. Er hat ihn auferweckt. Die Seinen haben die Gewissheit erfahren, dass der Gekreuzigte lebt. Dieses Bekenntnis ist manchen zu groß, um es mit aussprechen zu können. Dieses Bekenntnis ist aber auch ein große Glückseligkeit, denn sie lässt uns den Anteil Gottes in uns spüren. Das unendliche Leben Gottes lebt mit und in uns. Das ist Grund großen Lobes und Dankes. Es ist das Hallelu -ja! – das: Preist JHWH!

Um 4.30 Uhr beginnen wir im Dunkel der Nacht, folgen den Weg der Heilsgeschichte Gottes mit Israel, entzünden das Feuer des Lebens Gottes, ziehen mit der Osterkerze den Weg, den wir mit dem Kreuz schon gegangen sind – wieder vielleicht zum Erstaunen einer Umwelt, die nicht recht weiß, was das soll. Dann hören wir das Osterlob, die Ermutigung der neutestamentlichen Osterbotschaften, feiern die Gewissheit unserer eigenen Taufe, um in der Danksagung uns mit dem lebendig – gegenwärtigen Gott zu verbinden. Nach der großen Osternacht – Liturgie sind alle herzlich willkommen in der Unterkirche (oder am Osterfeuer), um einander ein frohes Ostern zu wünschen – bei Kaffee/Tee und Osterei und Osterweckchen.

Palmsonntag

11.30 Uhr Taufe des Kindes Matteo Kirch

19.00 Uhr Festliche Heilige Messe zum Einzug Jesu in Jerusalem

Mit Palmweihe und Palmprozession.

Kollekte: für das Hl. Land

 

Montag: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Karwoche

Dienstag: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Karwoche

Mittwoch: 18.00 Uhr Heilige Messe in der Karwoche

 

Gründonnerstag:

08.00 Uhr Trauermette

12.00 Uhr WortGottesFeier des Diözesan-Caritasverbandes

19.00 Uhr Abendmahlmesse mit Agapefeier, Lesung der Abschiedsreden Jesu und Komplet

 

Karfreitag:

08.00 Uhr Trauermette

15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Christi

mit Kreuzverehrung und Prozession

 

Karsamstag: 08.00 Uhr Trauermette

 

Ostersonntag:

04.30 Uhr Festfeier der Osternacht – mit Wort Gottes, Vigil, Osterfeuer, Lichterprozession, Tauferneuerung und festliche Eucharistie,

anschließend Osterfrühstück in der Unterkirche

19.00 Uhr Festhochamt.

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Ostermontag:

19.00 Uhr Feierliches Hochamt

 

Sie sind eingeladen

 

Kollekte misereor:

Alle, die am vergangenen Sonntag dazu beitragen konnten, wieder von Herzen Dank: 1.105,00€ haben wir zusammentragen können – und das eine Woche nach der großen Sonderkollekte für die Gemeinde St. Cyrill in Damaskus. Danke sehr!

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Palmsonntag 19 Uhr beginnen wir mit der Segnung des Palms im Hof der Kirche. In Prozession um die Kirche ziehen wir mit dem geschmückten Kreuz in die Kirche.

Sonn- und Feiertagscafé im Notel

Das Sonn- und Feiertagscafé im Notel wird von der Kommunität Kosmas und Damian und von vielen Ehrenamtlichen mitgetragen. Vom 1.11. bis 1.5. können obdachlosen Drogenabhängige sich dort sonn- und feiertags treffen, um sich aufzuwärmen und um Kaffee, Kuchen und warmes Essen ‚umsonst’ zu sich zu nehmen. Das ‚Umsonst’ folgt der Anregung des Matthäusevangeliums (10,8), wonach wir reichlich empfangen haben, um ohne Kosten geben zu können. Die Gäste des Cafés wissen das mit großer Dankbarkeit immer zu würdigen.

Diese Einrichtung haben wir die letzten Jahre durch unsere Gründonnerstagskollekte und die Kollekte des Diözesancaritasverbandes beim Wortgottesdienst am Gründonnerstag tragen können. Daher auch in diesem Jahr die herzliche Bitte, dieses Café durch unsere Solidaritätskollekte bei der Gründonnerstagsliturgie wieder zu ermöglichen. Die Kollekte ist ein nachhaltiges Zeichen der Fußwaschung. Die Kollekte ermöglicht über Monate des Winters hin das konkrete Erleben des liebenden Dienstes.

Ein paar statistische Angaben zum Café: In der Saison 2013 gab es 34 Öffnungstage, an denen 811 Gäste da waren. 69 Ehrenamtliche haben den Dienst getan. 231 Kannen Kaffee und 60 l Milch wurden dabei getrunken und 114 Kuchen gegessen. Zudem sind 575 Portionen warmes Essen ausgegeben worden – all das ‚umsonst’ – nicht zuletzt durch unsere Gründonnerstagskollekte.

 

Danke, dass Sie mithelfen,

dies zu ermöglichen!.

Glaubenskurs – das Markusevangelium

Im Frühjahr bietet PD Dr. Werner Hahne einen neuen Glaubenskurs an für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen. Ein ausführlicher Flyer mit Terminen liegt in der Kirche aus. Auch dieser Kurs findet im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol statt. Näheres in diesem Flyer:

 

Glaubenskurs - das Markusevangelium
Markusevangelium.pdf
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PS: Wenn es noch interessiert ...

communio „Gemeinschaft“, succedere nachfolgen

Der Bischof von Tucson Gerald Kicanas reicht die Hostien durch den  US-mexikanischen Grenzzaun den Besuchern der Messe auf der mexikanischen Seite.Begegnung durch den Zaun zwischen Mexiko und der USA
Der Bischof von Tucson Gerald Kicanas reicht die Hostien durch den US-mexikanischen Grenzzaun den Besuchern der Messe auf der mexikanischen Seite.Begegnung durch den Zaun zwischen Mexiko und der USA

Das "Lampedusa" der USA

Mit einer Messe am Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko, dem "amerikanischen Lampedusa", bei Nogales (Arizona) haben die Bischöfe am Dienstag auf die Not illegaler Einwanderer aufmerksam gemacht und der Tausenden Toten gedacht, die auf den Weg in den Norden ums Lebens kamen. Bostons Erzbischof Kardinal Sean O'Malley - er ist auch Mitglied der Papstberatergruppe "C8" - nannte dabei die Aufnahme von Migranten ein nicht allein politisches oder wirtschaftliches, sondern vor allem moralisches Problem.

 

In seiner Predigt bezog sich der Kardinal auch auf Aussagen von Papst Franziskus während dessen Besuch auf der italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa. So beklagte er eine "Globalisierung der Gleichgültigkeit".

 

Während der Feier reichten O'Malley und Bischof Gerald Kicanas von Tucson Teilnehmern auf der mexikanischen Seite die Kommunion durch Schlitze zwischen den Stahllatten des Grenzzauns. Zuvor hatte der Kardinal einen Kranz zum Gedenken an die Opfer an der 3.000 Kilometer langen Sperranlage niedergelegt.

„Es gibt leider viele Lampedusas“

Kardinal Woelki bei Armutsflüchtlingen in Berlin
Kardinal Woelki bei Armutsflüchtlingen in Berlin

Kardinal Woelki bekräftigt die Initiative: „Ich bin dem Anliegen der US-Bischöfe nicht nur im Gebet verbunden. Denn es gibt leider viele Lampedusas. Dieses Signal der Solidarität macht auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ihre Lage zu verbessern. Ich bestärke die Aktion der Bischöfe, wir brauchen eine Politik, die Ungleichheit überwindet und Chancengerechtigkeit stärker als bisher auf die Agenda setzt und zwar weltweit. Das gilt für Lampedusa, Nogales aber auch für die Flüchtlinge, die hier in Berlin Zuflucht suchen.“

Bischof verkauft Residenz nach Kritik an Baukosten

Der Verkaufsbeschluss fiel den Angaben zufolge am Samstag nach Beratungen mit dem Diözesanrat, dem Finanzausschuss des Bistums und dem Priesterrat. Ausdrücklich dankte der Bischof jenen Kirchenmitgliedern, die mit ihrer Kritik das Thema öffentlich gemacht und ihren Bischof an die «Symbolwirkung einfacher Taten und die Probleme vieler Gläubigen» erinnert hätten.

„Während ich und meine Berater“, so der Bischof „das Projekt finanziell, logistisch und aus praktischen Gründen für gerechtfertigt hielten, bin ich enttäuscht, dass ich persönlich versagt habe, die Kosten für meine persönliche Integrität und meine Glaubwürdigkeit gegenüber den Gläubigen zu verstehen.“

 

PS: dies sagte der Erzbischof von Atlanta, Wilton Gregory
Baukosten Bischofsresidenz 1,6 Millionen €