Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

28. Sonntag im Jahreskreis 2014

Sonntag, den 12.10.2014
Der 12. Oktober ist der 285. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 80 Tage  bis zum Jahresende.

12.10.1435: "Hexe" hingerichtet: Der Justizmord von Straubing

Wegen des Vorwurfs der Hexerei wurde Agnes Bernauer von ihrem Schwiegervater Herzog Ernst von Bayern-München in der Donau bei Straubing ertränkt. Angeblich gelang es ihr, die Beinfesseln zu lösen und ans Ufer zu schwimmen. Dort habe der Henker auf sie gewartet und mit einer Stange ihren Kopf solange unter Wasser gedrückt, bis sie ertrunken sei. Die Tochter eines Augsburger Baders hatte 1432 heimlich Herzog Albrecht III. von Bayern-München geheiratet. Das Paar hatte eine Tochter und lebte abwechselnd in Vohburg oder Straubing. Friedrich Hebbel hat ihr mit der Tragödie "Agnes Bernauer" ein Denkmal gesetzt. Carl Orff schrieb 1947 das Musikdrama "Die Bernauerin".

Es sagte Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik,
Naturwissenschaftler und Staatsmann

Das Land, das Fremde nicht beschützt,
geht bald unter.
Sei ein Freund der Fremden  ... schätze sie,
hüte dich, ungerecht gegen sie zu sein.

"Wir Christen sind in der Bringschuld"

Der Herr ist unsere Zuflucht und unsere Hoffnung. Er richtet die Notleidenden und Gebeugten auf", so beginnen die Fürbitten für die Sonderkollekte am heutigen Sonntag. >>>

Ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!


+ Aus dem heiligen Evangelium
nach Matthäus


In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.



Mt 22, 1-14


Einladung (zu Matthäus 22,1-14)

Wir finden innerhalb der Erzählung des Matthäusevangeliums uns weiter im Tempel. Jesus spricht zu den Vertretern der Religion, zu seinen Schülern und zu vielen Menschen. Der Evangelist nutzt die Szene, um die grundlegenden Anliegen weit zu streuen. Angesprochen sind wir Lesenden und Hörenden heute auch.

 

Wir hören innerhalb der Tempelszene ein drittes Gleichnis: das vom königlichen Gastmahl. Dieses hat zwei Teile: die Einladung zum Gastmahl und die Szene der Auseinandersetzung zwischen dem König und dem Menschen ohne hochzeitliches Gewand.

 

Die Geschichten spielen auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung Jesu mit den religiösen Führern seiner Zeit. Daher liest sich der erste Teil des Gleichnisses wie eine in eine Erzählung  verpackte Geschichte der Juden mit Gottes Heilswirken: Zuerst sind sie den Propheten trotz mehrmaliger Einladung nicht gefolgt, dann haben sie die Güte Gottes ausgeschlagen. Sie galten als nicht würdig – daher also wurden Andere ausgewählt – die, die die zuerst Erwählten als unauswählbar betrachtet hatten.

 

Das Gleichnis ist aber mehr als eine historische Rückschau. Es ist eine Geschichte, die der Evangelist seiner Gemeinde – und allen folgenden Hörerschaften – weitergeben will. Es geht also nicht um historischen Rückblick, sondern um die, die je aktuell angesprochen sind: die Gemeinde des Matthäus und die je aktuelle Leserschaft. Es geht um das Himmelreich. Es geht um die liebende Werbung Gottes an alle, die ihm vertrauen und von ihm ein Lebensfest erwarten. Das Himmelreich, die ungebrochene Gemeinschaft mit Gott, ist einem wunderbaren Hochzeitsmahl vergleichbar. Wie wir aus vielen anderen Erzählungen der Bibel wissen, ist das Essen ein Ausdruck der Beziehung. Das Gleichnis erzählt von der liebevollen Einladung Gottes, mit ihm in ungebrochener Beziehung zu sein.

 

Dann erfahren wir, wie das so ist, wenn liebend-werbende Angebote Gottes uns zugesprochen werden. Die erste Einladung erfährt eine Ablehnung. Kurz wird diese Tatsache beschrieben. Wenn wir bedenken, dass die Einladung zum festlichen Mahl eine Beziehungseinladung ist, so ist das Ausschlagen eine Beleidigung des Einladenden. Der aber scheint nicht nachtragend. Er schickt die Diener mit einer zweiten Einladung aus. Jetzt wird erzählt, wie köstlich alles bereitet ist. Es wird erzählt, als wolle der Einladende den Eingeladenen den Mund wässrig machen in der Erwartung der Köstlichkeiten. Beeindruckend, dass nicht die Beleidigung den Einladenden prägt, sondern seine Freude an der Gemeinschaft und seine gütige Geduld gegenüber den Eingeladenen.

 

Eine erneute Ablehnung folgt. Jetzt werden Gründe angegeben, die das ganze Desinteresse unterstreichen. Darein mischt sich Aggression – sie misshandeln und töten die Diener. Einen Grund für diese Haltung erfahren wir nicht. Sie sind einfach böse und in stolzer Ablehnung gegen den Einladenden.

Daraufhin zeigt der König seinen Zorn – aber nicht gegen alle, sondern nur die Mörder und ihre Stadt lässt er vernichten. Von einer Bestrafung derer, die aufs Feld oder zu ihren Geschäften gegangen sind, erfahren wir nichts. Zu vermuten ist, dass selbst da die barmherzige Geduld des Königs überwiegt.

 

Die dritte Einladung eröffnet eine große Weite. Der König hat sich nicht entmutigen lassen. Er hat etwas zu bieten – die Freude und das Festmahl. Das soll nicht unterschlagen werden. Es liegt im Wesen Gottes, sein Angebot der Beziehung zu den Menschen nicht aufzugeben. Die Sendung Jesu dient dieser Gewissheit. Nun werden die Diener an die Straßenkreuzungen geschickt, in den Bereich an den Grenzen der Stadt. Dort leben die Armen, die Zöllner, die Prostituierten. Sie alle sind geladen. Es gibt keine Klassifizierung. Es sind sogar ausdrücklich Gute und Böse eingeladen. In der Bergpredigt haben wir von dieser Größe Gottes schon gehört, denn er lässt die Sonne aufgehen über Gute und Böse und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte (5,45). Diese Weite der Einladung wird nun offenbar. Was es zu erfassen gilt, ist das Himmelreich. Diese Einladung Gottes gilt allen – Guten und Bösen, Gerechten und Ungerechten. Groß ist die Menschenliebe Gottes. Im ersten Teil der Geschichte endet es sehr wohltuend. Für die Leserschaft wird bestärkt, dass wir alle eingeladen sind, in diese Gemeinschaft mit Gott einzutreten – egal, wie sich unsere Lebenssituation darstellt. Wir müssen uns nur aufmachen, diesem Ruf zu folgen – ohne Vorleistung einer Wohlanständigkeit.

 

Dann schließt sich die zweite Geschichte an. Verbunden sind sie dadurch, dass es auch hier einen König gibt und dass auch hier Hochzeitsmahl gehalten wird und dass die Eingeladenen von überall her gekommen sind. Der König tritt ein und sieht sich die Gäste an. Wenn man das dafür verwendete griechische Wort liest, dann geht es hier nicht um kontrollierende Inspektion, sondern um bewusste Kontaktaufnahme. Dem König liegt daran, den Einzelnen zu begegnen. Immerhin will er seine Freude, seine Liebe teilen – ausgedrückt im Hochzeitsmahl, das er halten will.

 

Und dann geschieht etwas, was uns im ersten Hören befremdet: Der König diskutiert mit jemandem, der kein angemessenes Gewand trägt. Und er lässt ihn schließlich rauswerfen – in Finsternis und Wehklagen. Das verblüfft, weil wir gleich fragen: Wie sollte jeder bei einer so spontanen Einladung gleich ein entsprechendes Gewand haben – zumal, wenn es bevorzugt sich um die Armen handelt? Der König in der Geschichte verurteilt nicht sofort. Er fragt, warum der eine ohne hochzeitliches Gewand gekommen sei. Es liegt ein Interesse des Verstehens. Aber der Angefragte antwortet nicht. Er hätte die Gelegenheit, auf Armut oder die Kurzfristigkeit der Einladung zu verweisen. Aber die anderen, die in gleicher Lage waren, hatten dieses Gewand. Der Angesprochene erklärt sich nicht. Nun könnten wir annehmen, er schwiege aus Scham. Aus dem Gesamt der Erzählung liegt die Vermutung nahe, dass er sich so verhält wie die zuerst Geladenen. Der ist gekommen, weil es kurzfristig etwas zu genießen gibt. An dem eigentlichen Grund der Einladung, an dem Beziehungsangebot der Einladenden, ist er nicht interessiert.

 

Daraufhin lässt der König den Schmarotzer hinauswerfen. Die Feier steht allen offen, aber vorausgesetzt ist, dass das Angebot der Beziehung redlich aufgegriffen wird. Die Maßnahme, die nun dem Unwürdigen widerfährt, ist heftig. Wenn wir mit objektiven Maßstäben urteilten, sind diese Reaktionen des Königs unangemessen scharf. Aber so gehen Erzählungen. Durch Überspitzung machen sie einen Sachverhalt besonders klar. Die Hörerschaft soll sich selbst fragen, wo sie ist. Wie kostbar ist mir das Himmelreich, wie erstrebenswert ist mir eine echte Beziehung mit meinem Gott? Und: Was bringe ich an Bereitschaft und an Haltung (Habitus=Gewand) mit, um diese Beziehung zu gestalten?

 

Matthäus steht dafür, das Himmelreich nicht als ein Accessoire der Beliebigkeit anzubieten. Immer wieder verweist er auf die Dringlichkeit der Verantwortung. Das Himmelreich ist nicht im Ausverkauf zu erwerben. Durch die Brutalität des Endes sollen die Leser sich aufgerüttelt wissen, mit Entschiedenheit diese Beziehung zu suchen.

 

Mit dem abschließenden Satz bekräftig der Evangelist, dass es kein Selbstläufer ist, in der Beziehung mit Gott zu leben. Diese Beziehung will aber nicht missverstanden sein als eine Zuchtanstalt, in die zu gehen man sich gut überlegen muss. Zu beherzigen ist, dass es um ein königliches Hochzeitsmahl, um eine Einladung zur Lebensfreude und zu einem üppig beschenkten Leben geht. Das ist die Beziehung, die Gott anbietet. Erleben konnten und können wir sie am Leben Jesu. Er bleibt das Maß, das uns den Weg in die wunderbare Erfahrung des Himmelreiches gibt. Die Einladung ist immer neu ‚jetzt‘.


Ihr

Matthias Schnegg

28. Sonntag im Jahreskreis
Woche vom  12.10. – 19.10.2014
 

Sonntag:
15.00 Uhr    Taufe des Kindes Elena Jers

19.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde
als 15. Jahrgedächtnis für Ingrid Stelkens

 

Donnerstag:
15.00 Uhr    Rosenkranzgebet für den Frieden und Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr    Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag:
19.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde mit Weihbischof

Manfred Melzer im Rahmen der Visitation im

Dekanat Köln-Mitte

                                                          

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und Donnerstag jeweils um 18.45 Uhr

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

LYSKIRCHENSonntag und Sonderkollekte IRAK/SYRIEN

Wir haben wieder sehr viel Geld für das Leben und die Bausteine unserer Gemeinde zusammengetragen: 
1.131,79 €.
Herzlichen Dank auch dafür wieder!

An diesem Sonntag sind wir zur großen Solidarität aller kath. Christen in Deutschland aufgerufen für die Not leidenden, verfolgten Schwestern und Brüder unseres Glaubens im Irak und in Syrien. Von Herzen Dank, dass wir auch da zusammenstehen.

 

Sanierungsbeginn

Am kommenden Mittwoch beginnen die Sanierungsarbeiten für das Kirchendach. Es hat an vielen Stellen Undichtigkeiten. Über mehrere Jahre haben wir provisorisch die Lücken im Dach geschlossen. Nun kann dank der überwiegenden Kostenübernahme durch das Erzbistum die Arbeit beginnen. Am kommenden Mittwoch werden die Gerüste aufgestellt – vorerst für den Turm und die Dächer des Sakristeihauses. Wegen der Statik muss das Gerüst aber auch bin zum Langhaus hin aufgebaut werden. Das bedeutet, dass nun die Parkplatznot rund um Lyskirchen leider vermehrt sein wird, da an der Südseite der Kirche auch Gerüst aufgebaut wird. Es ließ sich leider nicht anders bewerkstelligen. Die Arbeiten werden mindestens bis in das Frühjahr gehen.

 

Einladung AGAPE

Es liegt etwas länger als ein Jahr zurück, dass wir im Rahmen des Eucharistischen Kongresses in unserer Kirche zusammen mit dem Diözesancaritasverband zur Agapefeier für Obdachlose, Caritas und Gemeinde eingeladen hatten. Viele sind dieser Einladung gefolgt. Es war ein besonderes Fest in unserer Kirche.

Am Freitag, 31.10. um 17 Uhr werden wir wieder diese Agape mit Obdachlosen der Stadt und unserer Gemeinde feiern. Sie sind herzlich willkommen, als Feiernde mit dabei zu sein. Es ist eine gute Beziehung zueinander gewachsen – durch verschiedene Orte der gegenseitigen Begegnung. Es ist schön, wenn wir auch zu dieser besonderen Feiern wieder einmal zusammenfinden. Herzlich willkommen!

Visitation im Dekanat Köln Mitte

Im Rahmen der Visitation wird am kommenden Sonntag Weihbischof Manfred Melzer mit uns zusammen die Abendmesse feiern. Es ist sein Besuch in Maria Lyskirchen und Maria im Kapitol. Im Anschluss an die Messfeier sind Sie alle zu einer Begegnung in der Unterkirche eingeladen.

Mit den Gremien unseres Seelsorgebereiches (St. Peter, St. Georg, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen) wird sich der Weihbischof am 27.10. um 19 Uhr im Pfarrsaal von Maria im Kapitol treffen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Außerordentliche Bischofssynode 2014

Papst Franziskus hat zu einer außerordentlichen Bischofssynode im Jahr 2014 eingeladen. Diese dritte außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode findet vom 5. bis 19. Oktober 2014 im Vatikan statt. Sie steht unter dem Thema:


„Die pastoralen Herausforderungen der Familie
im Rahmen der Evangelisierung“ (INFO) >
.

Papst Franziskus zur Eröffnung der Synode am 05.10.2014

... den „Geruch“ der Menschen von heute wahrnehmen...

Um zu erforschen, was heute der Herr von Seiner Kirche wünscht, müssen wir dem Pulsschlag dieser Zeit Gehör schenken und den „Geruch“ der Menschen von heute wahrnehmen, bis wir von ihren Freuden und Hoffnungen, ihren Traurigkeiten und Sorgen durchdrungen sind. Dann werden wir mit Glaubwürdigkeit die Frohe Botschaft über die Familie vorbringen können.“

Möge der Wind von Pfingsten

Möge der Wind von Pfingsten über der Synodenarbeit wehen, über der Kirche, über der ganzen Menschheit. Möge er die Knoten lösen, die die Menschen daran hindern, sich zu begegnen. Möge er die blutenden Wunden heilen und die Hoffnung neu entfachen. Es gibt so viele Menschen ohne Hoffnung! Möge er uns jene kreative Liebe schenken, die es möglich macht zu lieben, wie Jesus geliebt hat. Und unsere Verkündigung wird die Lebendigkeit und die Dynamik der ersten Missionare des Evangeliums wiederfinden.“

Paul VI. am 22. 09.1974:

Sie ist eine kirchliche Einrichtung, die wir im Blick auf die Zeichen der Zeit, mehr aber noch mit dem Versuch, den göttlichen Plan und die Verfassung der katholischen Kirche in ihrer ganzen Tiefe zu deuten, nach dem II. Vatikanischen Konzil beschlossen haben mit dem Ziel, die Einheit und Zusammenarbeit der Bischöfe der ganzen Welt mit dem Apostolischen Stuhl durch gemeinsames Studium der Lage der Kirche und die einträchtige Lösung all jener Fragen bezüglich ihrer Sendung zu fördern. Sie ist kein Konzil, kein Parlament, sondern eine Synode besonderer Art."

Johannes XXIII. am 11.10.1962 :

In der täglichen Ausübung Unseres apostolischen Hirtenamtes geschieht es oft, daß bisweilen Stimmen solcher Personen unser Ohr betrüben, die zwar von religiösem Eifer brennen, aber nicht genügend Sinn für die rechte Beurteilung der Dinge noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, in den heutigen Verhältnissen der menschlichen Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, daß unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei."


Johannes Paul I. am 30.08.1978:

Rom wird eine wirkliche Christengemeinde sein, wenn Gott hier nicht nur dadurch geehrt wird, daß die Gläubigen in die Kirche strömen, nicht nur durch ein sittlich einwandfreies Privatleben, sondern vor allem durch die Liebe zu den Armen."

Halbzeit in der Synode in Rom

Synodenthema Nummer 1: Wiederverheiratete Geschiedene

250 Bischöfe tagen zum Thema: "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung".
250 Bischöfe tagen zum Thema: "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung".

Das Thema der wiederverheirateten Geschiedenen ist dasjenige, das bei der Bischofssynode zur Familie am häufigsten in der Aula zur Sprache kommt. Das sagt der Synodenbeobachter von Radio Vatikan Pater Bernd Hagenkord in einem Gespräch zur Zwischenbilanz.

 

„Es sind sicher die wiederverheirateten Geschiedenen und der Kommunionempfang [die am häufigsten zur Sprache kommen]. Ich führe eine kleine private Strichliste, über 40 Mal ist das genannt worden, teilweise nur am Rande, teilweise als Zentrum der Wortmeldung. Und es ist kein europäisches Thema, es kommt auch aus Afrika und Asien. Thema sind sicher die Ehe-Annullierungen. Das Verfahren passt vielen nicht, das sei zu kompliziert, zu langwierig, so unpastoral sozusagen. Ein ganz uneuropäisches Thema ist Polygamie. Das wird sehr heiß debattiert, wie man damit umgeht. Das sind die konkreten Themen, die da besprochen werden. Ansonsten natürlich: Was verstehen wir heute unter Ehe? Was ist das, Familie? Was ist das Sakrament der Ehe? Solche Dinge werden auch besprochen.“

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Bistümer und Bischöfe

Weltweit wurde 2011 gezählt. Dabei wurden insgesamt 5.132 Bischöfe erfasst. Davon waren 3.906 amtierende Diözesanbischöfe. Die Zahl dürfte sich für das Jahr 2014 noch einmal erhöht haben, da insbesondere in Afrika neue Bistümer entstehen. Das größte Bistum der Welt ist das Erzbistum Mexiko mit fast 8 Millionen Katholiken und 13 Weihbischöfen. Das kleinste Bistum der römisch katholischen Welt ist das Bistum Juneau in Alaska mit knapp 7.500 Seelen. In Deutschland gibt es 27 Bistümer. Das größte Bistum in Deutschland ist das Erzbistum Köln mit mehr als 2 Millionen Katholiken, das kleinste Bistum in Deutschland ist Görlitz mit knapp 30.000 Mitgliedern. In Deutschland sind aktuell 3 Bischofsstühle vakant: Erzbistum Hamburg, Erzbistum Berlin und das Bistum Limburg. Weltweit sind mehr als 250 Bischofsstühle zurzeit nicht besetzt.   


Kardinal-Streit: Burke vs Kasper

Aber wieso er nun sehend ist, wissen wir nicht, und wer ihm seine Augen aufgetan hat, wissen wir auch nicht.


Fragt ihn, er ist alt genug; lasst ihn für sich selbst reden."


Joh 9,21

"Ich finde das erstaunlich, dass der Kardinal beansprucht, für den Papst zu sprechen", sagte der US-Amerikaner Kardinal Burke laut der Tageszeitung "Washington Post".  "Der Papst hat keine Halsentzündung. Der Papst ist nicht stumm. Er kann für sich selbst sprechen", zitiert die Zeitung den Präfekten des obersten Kirchengerichts, der Apostolischen Signatur.

Kardinal Burke im Kreis der 'Seinen'
Kardinal Burke im Kreis der 'Seinen'


Kardinal Kasper wurde ausdrücklich vom Papst zur Synode eingeladen
Kardinal Kasper wurde ausdrücklich vom Papst zur Synode eingeladen

… was immer Franziskus über einen barmherzigen Ansatz denke, auch als Papst könne er nicht die gegenwärtige Lehre ändern, weil er und alle Bischöfe „an die Wahrheit gebunden“ seien. „Aber dass ich als Kardinal sagen könnte, was ich sage, seien die Worte des Papstes? Das ist unverschämt“, wird Kardinal Burke in den Medien zitiert. Den Anspruch eines Kardinals, seine Worte mit denen des Papstes gleichzusetzen, als „unverschämt“ zu bezeichnen, aber selbst festzulegen, was der Papst keinesfalls sagen dürfe, das klingt schon so, als habe sich einer ins Glashaus zurückgezogen, um dann mit Steinen zu werfen. So ganz traut Kardinal Burke wohl dem Papst scheinbar das Reden dann doch nicht zu.

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