Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 11.05.2014
Der 11. Mai ist der 131. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 234 Tage  bis zum Jahresende.

11.5.1931: Spanisches Volk stürmt Kirchen

In ganz Spanien stürmten Bürger und Bauern katholische Kirchen und Klöster, um ihren Zorn über die jahrhundertelange Unterstützung der Monarchie durch die Katholische Kirche auszudrücken. Der spanische König Alfons XIII. hatte nach einer Niederlage bei den Wahlen im April auf seine Regierungsgewalt verzichtet und das Land verlassen. Nach den Plünderungen und Brandschatzungen der Kirchen erklärte die linke Regierung Spaniens die Privilegien von Adel und Kirche für obsolet und ließ das Verfügungsrecht über kirchliche Güter sperren. In der Verfassung der Zweiten Spanischen Republik vom 9. Dezember 1931 wurde die Trennung von Kirche und Staat und die Abschaffung der Todesstrafe festgeschrieben, zudem wurden Scheidung und Zivilehe erlaubt und Frauen erhielten das Wahlrecht.

Es sagte Wilhelm Busch

(1832 - 1908),  Schriftsteller

 

Wie traulich sitzt im Sonnenschein,

Vor ihrer Tür auf einem Stein,

Die Mutter mit dem Kind im Schoß

Und schaut, was auf dem Kopfe los.

 

Heute ist Muttertag

In den Bergen klettern ...

Das deutlichste Beispiel sind Johannes und Jakobus, die Söhne des Zebedäus, die Jesus darum baten, Regierungschef und Vize-Regierungschef im Himmelreich zu werden. In der Kirche gibt es Kletterathleten! Es gibt so viele, die die Kirche benutzen, um… Wenn du wirklich willst, geh klettern in die Berge: das ist gesünder! Aber komm nicht in die Kirche, um zu klettern! Jesus schimpft mit jenen Klettersportlern, die Macht suchen.“

 

Papst Franziskus über

das Karrieredenken in der Kirche

Ich bin die Tür zu den Schafen

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. 7Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

 

Joh 10, 1-10

Tür und Hirte

(zu Johannes 10,1-10)

Mit einem Gleichnis, einer Rätselrede, beginnt unser Textabschnitt. Das verwundert, wenn der Text isoliert dasteht. Was haben Hirt und Tür miteinander zu tun? Das Gleichnis spricht vom (guten) Hirten und von Fremden, Dieben und Räubern. Wir sind gewohnt, unter dem ‚guten Hirten’ sogleich Jesus zu identifizieren. Und wie passt das immer wieder auftretende Wort von der Türe da hinein?

 

Das Gleichnis bedient sich zweier Motive, die in der biblischen Literatur nicht fremd sind. Die Türe, die zu eng sein kann, und der Hirt oder die Hirten, die sich als gut oder schlecht erweisen. Der Hirt ist JHWH selbst, bei den Hirten ist von denen die Rede, die im Auftrag JHWHs ihr Volk gut oder ausbeuterisch schlecht behandeln. Das Gleichnis bedient sich in seiner Bildsprache eines einfach nachzuvollziehenden Alltagswissens: Schafe sind über Nacht in einem Pferch, vermutlich in einem Sammelpferch verschiedener Kleinherden. Dieser Pferch wird von einem Türhüter bewacht. Diebe und Räuber wählen den Weg jenseits der Eingangstüre, um die Tiere zu schlachten und zu stehlen. Das ist der Bildinhalt des Gleichnisses.

 

In der Komposition des Johannesevangeliums wird diese sogenannte Hirtenrede des 10. Kapitels direkt angeschlossen an eine Schelte gegenüber den Pharisäern (9,39ff). Ihnen wird im Zusammenhang mit einer Blindenheilung vorgeworfen, dass sie sich der Erkenntnis des Messias Jesus versperren. Das Gleichnis der Hirtenrede hat also diese Auseinandersetzung als Verstehenshintergrund. Wenn da von ‚euch’ die Rede ist, ist die Gruppe der Juden gemeint, die Jesus nicht als den Messias anerkennen. Zur Zeit Jesu waren dies u. a. die Pharisäer. Zur Zeit des Johannesevangeliums ist es die jüdische Synagoge, die im Widerstreit mit den johanneischen (auch noch jüdischen) Gemeinden steht, die Jesus als den Messias bekennen.

 

Der Vorwurf des Johannesevangeliums wird dann leichter erklärbar: Die Schafe, das ist zur Zeit Jesu ganz Israel. In der Zeit des Evangelisten sind die Schafe die Gemeinde derer, die den Messias Jesus bekennen. Sehr schnell entschlüsselt sich dann das Rätsel von Tür und Hirte. ‚Diebe und Räuber’ und ‚Fremde’ sind dann die Gegner der johanneischen Gemeinde. Sie haben nicht das im Sinn, was den Schafen dient, was der Gemeinde Israels dient. Sie verfolgen ihre eigenen ideologischen oder politischen Motive. Es geht ihnen nicht um das Heil und Wohlergehen der ihnen Anvertrauten.

 

Interessant ist, was diese Diebe als Diebe qualifiziert: Sie suchen sich Zugang zu den Schafen an der offiziellen Türe vorbei. Wie der fortschreitende Text zeigen wird, wird die Person des Messias Jesus mit der Türe identifiziert. Die Anmaßung der ‚Diebe und Räuber’ besteht darin, dass sie versuchen, an der Türe – am Messias Jesus vorbei – sich den Menschen als Heilsbringer anzudienen.

 

Mit dem Vers 3 wird die Perspektive des Erzählens verändert. Jetzt stehen die Eigenschaften des Hirten im Vordergrund. Er kommt rechtmäßig zu der Herde – durch das dafür vorgesehene Tor. Dann wird das sehr individuelle und intime Verhältnis des Hirten zu den Schafen dargestellt: Die Schafe sind mit seiner Stimme vertraut. Sie hören auf seine Stimme. Er kennt sie alle bei ihrem Namen. Er geht ihnen voraus. Und sie folgen ihm, weil er ihnen vertraut ist und sie ihm vertrauen können. Ein sehr eindeutiges Kontrastbild zu den ‚Dieben und Räubern, den Fremden’.

 

Die Schafe sind nicht blöd. Sie wissen, auf wen sie sich verlassen können. Sie nehmen Reißaus vor denen, die ihnen nicht gut tun. Auf dem Hintergrund der Zeitgeschichte des Johannesevangeliums ist eine solche Aussage im Gleichnis eine Bestärkung der Gemeinde: Ihr werdet zwar immer wieder von selbsternannten Heilsbringern verwirrt werden; letztlich werdet ihr aber wissen, wem es zu folgen gilt. Das einzeln Nennen beim Namen hat auch etwas von einer auszeichnenden Erwählung vor denen, die sich einer solchen Erwählung entzogen haben.

 

Mit dem Vers 6 wird ein Schnitt in den Erzählablauf gesetzt. Sie – die hier angesprochenen Pharisäer – verstehen den Sinn des Gleichnisses nicht. Das lässt sich leicht erklären: Sie wollen sich nicht auf einen Glaubenssatz einlassen, den sie nicht teilen. Für sie ist Jesus nicht der Christus, der Messias.

 

Unsere Perikope hebt erneut an. Wieder beginnt sie (wie schon Vers 1) mit dem eindringlichen ‚Amen, amen, ich sage euch!’. Dann schließt sich die eindeutige Deutung des Gleichnisses an. Die Türe, die eine so besondere Bedeutung spielte, wird klar mit der Person Jesu identifiziert. Er ist jetzt nicht nur der Jesus, den man auf Erden gehen sah. Jetzt ist er der nachösterliche Herr, der Erlöser, der Christus Gottes. Sein Anspruch liegt nach der Vorstellung des Johannesevangeliums nicht auf einer Ebene mit anderen religiösen Anführern. Sie seien – um in der Bildsprache des Gleichnisses zu bleiben – ‚Diebe und Räuber’ (V8).

 

Die Gewissheit des Evangelisten ist: Die Gemeinde der Jesus-Christus-Glaubenden hat sich da nicht in die Irre führen lassen. Sie haben auf die Stimme der falschen, verführerischen Propheten nicht gehört.

 

Der Vers 9 bringt die Aussage unseres Textabschnittes auf den Punkt: Jesus, der von uns geglaubte Messias Gottes, ist der Zugang zum ewigen Leben Gottes. Der Messias Jesus ist es durch seine Person. Niemand – so ist der Evangelist überzeugt – wird den Weg zum Heil Gottes finden, ohne sich an der Person seines Messias, an Jesus zu orientieren. Was verheißen wird, ist die Erfüllung allen ungestillten Lebens: Rettung und Weide. Die Weide ist kein enger Pferch, sondern die vom Herrn Gerufenen werden ‚ein und aus gehen und Weide finden’. Es ist wie ein paradiesisches Bild, sich in einer ungebrochenen Einheit mit Gott zu finden. Diese Einheit trägt auch den Begriff des ‚ewigen Lebens’, des ‚Lebens in Fülle’.

 

Um es dann noch einmal zu bekräftigen: Den anderen, selbsternannten Heilsbringer kann es nicht um das Wohl der Schafe gehen. Letztlich kommen sie, um zu instrumentalisieren, um ‚zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten’ (V10). Wie ein Ausrufezeichen am Ende dieser Deutung des Gleichnisses steht: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben!“ (V10)

 

Unser Text ist sehr geprägt von Abgrenzung. Durch Abgrenzung soll die Hörerschaft ermutigt werden, dem eigenen Weg der Nachfolge zu trauen und ihn kompromisslos weiterzugehen. Es geht dabei um nicht weniger als ein glückendes Lebens. Das ist der glaubenden Gemeinde geöffnet durch den Offenbarer und Messias Jesus. Seine Person – als Mensch, vor allem aber als der auferweckte Herr – ist der sichere Zugang zum Geheimnis Gottes. Ihm nachzugehen bedeutet nicht Einengung. Er ist wie ein Führer durch die Wüste, jemand, der die Seinen mit auf den Weg nimmt. Er geht ihnen darin voran.

 

Wir lesen heute diesen Text vermutlich anders als die johanneische Gemeinde, die sie in ihren Zeitumständen gehört hat. Die absoluten Abgrenzungen sind nicht unser Thema. Wir sehen eher auf die Vielfältigkeit der Zugangswege zu Gott. Für Christen ist klar, dass unser Zugangsweg der über die Person des Messias Jesus ist.

 

Unsere Gedanken werden eher zum persönlichen Verhältnis zum ‚Hirten’ Jesus gelenkt. Wir bekennen ihn als den Christus. Das gibt seinem Lebenswirken in unseren Augen die Einzigartigkeit. Wir werden für uns bedenken, wie groß unsere persönliche Bindung an den Herrn Jesus ist. Wie viel Einfluss nimmt er auf das, was unserem Leben wichtig ist. Ebenso bedeutsam ist die Zusage, dass dieser in der Vollendung Gottes lebender Christus uns den Weg erschlossen hat und erschließt in die ungebrochene Gottesbeziehung.

 

Die Hirten spielen dabei eine große Rolle. Selbstverständlich fallen uns in unserer Tradition sofort die Seelsorgenden ein, vor allem die Priester. Die Seelsorgenden werden nur gute Hirten, Türöffner zum Leben Gottes sein, wenn sie nicht ihr eigenes Glück, sondern das Wohl der Glaubenden im Blick haben. Unser Papst hat gerade wieder einmal die Schönheit und Größe solcher Berufungen beschrieben – und zugleich davor gewarnt, Priester werden zu wollen um einer persönlichen Frömmigkeit willen oder um den Anforderungen der Welt zu entfliehen. Somit wird das Wirken des Messias Jesus wirklich zum Maß, wie Menschen füreinander Türöffner zur Gottesbeziehung werden können.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Einladung zum Gottesdienst

4. Sonntag der Osterzeit

Woche vom 11.05. – 18.05.2014

St. Maria in Lyskirchen

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 2. Jahrgedächtnis

für Wolfgang Maria Pilartz

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag:
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 13.05. 2014,
Donnerstag 15.05.2014
um 18,45 Uhr

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kollekte für Lyskirchen

An diesem Sonntag ist die LYSKIRCHENKollekte. Am vergangenen Sonntag sind wir vor der Kollekte für unsere Bischofskirche zurückgetreten...

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Katholikentagskollekte am 18.5.2014

Prälat Dr. Stefan Heße Diözesanadministrator
Prälat Dr. Stefan Heße Diözesanadministrator

„Mit Christus Brücken bauen“ – unter diesem Leitwort werden sich vom 28. Mai bis zum 1. Juni dieses Jahres zahlreiche Gläubige in der „Brückenstadt“ Regensburg zum 99. Deutschen Katholikentag versammeln. Sie wollen miteinander ein großes Fest des Glaubens feiern und als „Brückenbauerinnen“ und „Brückenbauer“ in Kirche und Gesellschaft für unser Christsein Zeugnis ablegen.

„Mit Christus Brücken bauen“. Seit fünfzig Jahren geht die Kirche mutig über die Brücke des Zweiten Vatikanischen Konzils, um den Menschen mit der frohen Botschaft Jesu Christi nahe zu sein. In diesem Sinn will der nächste Katholikentag neue Wege aufzeigen, wie wir heute als Volk Gottes durch unser gesellschaftliches, politisches und kulturelles Engagement Sauer- teig für unsere Welt sein, aber auch die Kirche selbst erneuern können.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und das Bistum Regensburg laden Sie alle herzlich ein, zum Katholikentag nach Regensburg zu kommen. In Gottesdienst und Gebet soll hier neu erfahrbar werden, dass jede und jeder, der für andere und zu anderen Brücken schlagen will, selber einen festen Stand und zuverlässigen Boden unter den Füßen braucht. Jesus Christus ist dieses Fundament.

Der Katholikentag ist jedoch nicht nur die Sache derer, die persönlich daran teilnehmen. Er ist auch ein Ausdruck der Verantwortung aller Katholikinnen und Katholiken für Kirche und Gesellschaft. Deshalb bitten wir herzlich auch jene, die nicht in Regensburg mit dabei sein können, zum Gelingen dieses wichtigen Ereignisses für die katholische Kirche in Deutschland beizutragen. Ihr Gebet ist dafür ein wichtiger Baustein. Helfen Sie darüber hinaus durch eine großzügige Spende mit, dass der Katholikentag ein Zeugnis für unseren christlichen Glauben werden kann, das in die Gesellschaft ausstrahlt.

 

Würzburg, den 28. April 2014

Für das Erzbistum Köln

Prälat Dr. Stefan Heße Diözesanadministrator

 

Nachtcafé

so heißt die nun schon über 5 Jahre hin geübte Praxis, an den Montagen in der Zeit vom 1.11. bis 1.5. Obdachlosen der Stadt eine Bleibe im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol bereithalten zu können. Das ist möglich, weil es aus unseren beiden Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen Frauen und Männer gibt, die – teils von Anfang an – sich mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für das Nachtcafé einsetzen. Das ist ein sehr lebendiges und unsere Gemeinden ehrendes Engagement im Sinne des Evangeliums.

Ein paar Daten: 25 Nächte konnten Gäste übernachten. Es waren 379 (!), die diese Einladung annahmen. Durchschnittlich sind 15 Personen dagewesen, davon jeweils 2-5 Frauen. Die älteste Frau war 85 Jahre... Ein eindrucksvoller und sinnvoller Dienst! Danke allen, die diesen Einsatz möglich machen. Interessierte – für die kommende ‚Saison’ dürfen sich gerne melden...

Alle, die teils schon seit Beginn mitwirken, sagen, dass sie nicht nur Gebende sind, sondern in hohem Maße auch Empfangende.

 

Einladung zu einer punktuellen, offenen Gesangsgruppe

Unser Gemeindegesang zeichnet sich dadurch aus, dass wir auch mehrstimmig singen können. Wenn neue Lieder eingeübt werden, bleiben uns in der Regel nur 15 Minuten, um uns einzufinden. Aus dem Kreis der Gemeinde kam der Vorschlag, ob wir für Interessierte eine etwas längere Einstudierung haben könnten. Diese Gruppe stärkte dann das Einüben mit der Gesamtgemeinde. Unser Kantor greift diese Idee sehr gerne auf. Interessierte aller Stimmlagen sind daher zu einer Einstudierung des neuen Credos zum 18.5.2014 um 17.30 Uhr in das Pfarsälchen eingeladen. Eine solche Gruppe wird sich immer wieder mal treffen, soll sehr bewusst keine verbindliche Gruppe sein. Einen ersten Anlauf machten wir dann am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr. Es wird die Sangesfestigkeit unseres an sich schon sehr kraftvollen Gesangs stärken. Danke für die Idee aus der Gemeinde, einen solche Möglichkeit zu schaffen.

Kult und Diakonie, Liturgie – Entwicklung in Lyskirchen, Bibelübersetzungen ...

Das alles sind Themen, die in unsere Gemeinde gewachsen sind. Und wenn Themen reif sind, dann ist es gut, sich zusammen zu finden, um sich dazu auszutauschen, verschiedene Standpunkte kennen zu lernen, aneinander zu lernen und dem Aufbau der Gemeinde dienen zu können.

Daher sind wieder einmal Interessierte aus der Gemeinde zu einem Austausch im Pfarrsälchen eingeladen. Die Moderation dieses Gespräches hat dankenswerterweise Marcus Siebolds wieder übernommen. Interessierte sind eingeladen zum Sonntag, 15. Juni um 16.30 Uhr. Dann haben wir Zeit zum Austausch und einen angemessenen Anschluss an die Abendmesse.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

19. Oktober 2014: Papst Paul VI. wird selig gesprochen

Nun ist es offiziell: am 19. Oktober wird Papst Paul VI. selig gesprochen. Das hat der vatikanische Pressesaal an diesem Samstag mitgeteilt. Papst Franziskus hat bei einer Audienz den Präfekten der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, Kardinal Angelo Amato, dazu ermächtigt, die Seligsprechung bekannt zu geben. Die Feier wird auf dem Petersplatz stattfinden und der Höhepunkt und Abschluss der vatikanischen Bischofssynode zum Thema Familie sein. Papst Paul VI., der von 1963 bis 1978 amtierte, führte das von seinem Vorgänger Johannes XXIII. einberufene Zweite Vatikanische Konzil zu Ende und leitete auch die Umsetzung seiner Beschlüsse ein. Die Bekanntgabe seiner Seligsprechung so kurz nach der Heiligsprechung von Johannes XXIII. gilt als Indiz dafür, wie sehr sich Papst Franziskus dem Konzil verpflichtet fühlt.

Der Handkuß für einen „unbequemen“ Priester

Am 6. Mai empfing Papst Franziskus den 93 Jahre alten Salesianer Don Michele De Paolis. Nach der morgendlichen Messe sprachen sie in einer Kurzbegegnung wenige Minuten miteinander. Am Ende küßte der Papst De Paolis die Hand.

„Unglaublich“, wie dieser selbst auf seiner Facebook-Seite schrieb.

 

Der Ehrenpräsident der 1978 von ihm gegründeten Niederlassung der Gemeinschaft Emmaus in Foggia gehört zur Fronde der antiautoritären Priester. De Paolis bezeichnet sich selbst als „laizistisch“, „antiklerikal“ und „unbequem“. Er fordert eine „prophetische“, undogmatische Kirche, die er einer abzulehnenden dogmatischen „Machtkirche“ entgegensetzt. Ob „Arbeiterpriester“ oder „Befreiungstheologie“, De Paolis Herz schlägt auf der Seite der Armen und Ausgegrenzten. Zu Themen wie Homosexualität, Zölibat und Frauenpriestertum vertritt De Paolis nicht gerade römische Positionen. Die biblische Ablehnung der Homosexualität bezeichnet er als „widernatürlich“. Der Kirche wirft er „maximale Heuchelei vor“. Denn für Don Michele De Paolis „besitzt niemand die Wahrheit“.

Don ADABEI Toni Faber

Nein, ADABEI ist keine Steigerung von Monsignore oder Prälat, sondern laut Wikipedia „Adabei (Hochdeutsch: „auch dabei“) ist eine österreichische, vor allem in Wien geläufige Bezeichnung für Mitglieder der Schickeria. Der Begriff geht auf ein von Vinzenz Chiavacci geschriebenes Werk „Seltsame Reisen des Herrn Adabei“ aus dem Jahre 1908) zurück“

Offenes Wohnzimmer, Freitreppe: Und: Papst Benedikt XVI. hat die Wohnung gesegnet.
Offenes Wohnzimmer, Freitreppe: Und: Papst Benedikt XVI. hat die Wohnung gesegnet.

Als 26 jährige war er bereits Zeremonienmeister an der Wiener Bischofskathedrale unter Kardinal Groer. Danach ging es weiter bergauf: 1997 wurde er zum Dompfarrer der Domkirche St. Stephan zu Wien und zum Dechant des ersten Bezirks ernannt und im November 2000 zum Domkapitular. Toni Faber wurde 1988 zum Priester geweiht und gilt wohl als schillernster Kleriker Österreichs. Mal betrunken am Steuer musste er seinen Führerschein abgeben. Gleich auf zwei Partys war er aber an einem Abend Promi-Gast – chauffiert mit einer Luxus-Karosse Maserati konnte er die Termine einhalten. Für sein Outfit für den Wiener Opernball lässt er sich ein vom Nobel-Schneider Gino Venturini ein Hemd schneidern, selbstverständlich ein römisches Kollarhemd. Den passenden Frack leiht er sich dann doch lieber aus. Ärger hat er jetzt allerdings bekommen, als er einer österreichischen Zeitung seine Dachgeschoßwohnung gegenüber dem Wiener Stephansdom vorführte, die für ihn ausgebaut wurde. „Faber Castell“ und „Ösi-Tebartz“ sind noch die freundlichsten Bezeichnungen für einen Priester der die Kirche in einem Interview mal als „Firma Gottvater, Sohn & Co“ bezeichnet hat. Übrigens ob beim Schneider, bei der Frackprobe usw, ohne Medienbegleitung tut es der Herr nicht.

Kardinal Schönborn auf Tauchstation

Papst Franziskus fordert lautstark eine „arme Kirche“. In der Erzdiözese Wien wird deshalb befürchtet, dass das Posing des Penthouse-Pfarrers im Vatikan gar nicht gut ankommen könnte. Kardinal Schönborn geht daher auf Tauchstation, um die öffentliche ­Diskussion nicht weiter anzuheizen. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: „Der Kardinal hat ein väterliches Verhältnis zu seinen Pfarrern.“ Und zur Causa Faber? „Ein guter Vater äußert sich nicht über Problemkinder.“