Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
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    Fax: 0221/2403432
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    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

19. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 10.08.2014
Der 10 August ist der 222. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 143 Tage  bis zum Jahresende.

10.8.1566: Flämischer Bildersturm

Bildersturm in Holland (Darstellung von 1882)
Bildersturm in Holland (Darstellung von 1882)

Die katholische Gegenreformation und die damit verbundene religiöse Unterdrückung durch die spanischen Besatzer unter Philipp II. löste in Flandern einen Aufstand aus. Philipp II. versuchte, das Vordringen der dortigen Reformation durch Inquisition zu verhindern. Woraufhin flämische Adlige und Protestanten aus Protest religiöse Bilder in Kirchen zerstörten. Der Bildersturm begann in ländlichen Gegenden und dehnte sich nach Brügge, Gent und Antwerpen aus. Der spanische Besatzer, der Herzog von Alba, beantwortete den Aufstand mit grausamen Sanktionen. Der Bildersturm bildete den Auftakt zum Niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen die katholisch-spanische Herrschaft.

Es sagte Walter Calé

(1881 - 1904 (Freitod)), deutscher Lyriker

Kunst ist das Mittel der Gestalt,

Philosophie das Mittel der Erkenntnis.

Christenvertreibung im Irak: Patriarchen sprechen von 'Völkermord'

Wenn IS weiterhin wie bisher verfahren kann, wird das katastrophale Konsequenzen für die gesamte Menschheit und nicht nur für den Nahen Osten haben". Christen und Muslime müssten "gemeinsam gegen den religiösen Extremismus vorgehen, damit es für die künftigen Generationen einen von dieser Plage freien Nahen Osten gibt."

Herr, befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg. Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

 

Mt 14, 22-33

 

 

johannesevangelium

Gerade hatte Matthäus die Geschichte von der wunderbaren Speisung der 5000 Männer (dazu die Frauen und Kinder) erzählt. Jetzt schafft er erzählerisch Raum, um einen anderen Aspekt der Erfahrung mit dem Christus Jesus der Gemeinde vorzustellen. Nach der Speisung der Vielen schickt Jesus die Schüler weg, dann die Volksmenge, um sich in die Einsamkeit zurückzuziehen, um zu beten.

 

Die Geschichte vom Sturm auf dem Meer schließt sich an. Die Jünger sind allein. Die Elemente von Wind und Wasser führen sie in eine existentielle Bedrohung. Das Wasser ist auch ein Zeichen der Chaosmacht, die den Menschen zutiefst bedrängt. Jesus kommt ihnen auf dem Wasser gehend entgegen. Dieses Bild bekräftigt, dass Jesus sich als Herr auch über die Chaosmächte erweist. Die größte der Chaosmächte ist der Tod. Der Messias ist aus dem Tod auferweckt worden. So ist er – in Gottes unendlichem Leben – der, dem die Macht des Todes nichts anhaben kann. Aus dieser österlichen Erfahrung heraus erzählt der Evangelist von Jesus, der über das Wasser zu gehen vermag.

 

Für die Schüler im Boot war diese Begegnung ein Grund sich mehrender Furcht. Nicht genug, dass Wind und Wellen ihr Leben erschütterten. Sie haben nicht Jesus erkannt, sondern glaubten, einem Gespenst zu begegnen. Aus den Ostererzählungen später werden wir erfahren, dass der auferstandene Herr bewusst so dargestellt wird, dass man seine Auferweckung nicht mit dem Auftreten eines Gespenstes oder eines Trugbildes verwechseln kann.

 

In der Geschichte vom Gang über das Wasser tritt Jesus auf sie und spricht ihnen Mut zu: Fürchtet euch nicht! Es ist die Furcht vor der Begegnung mit dem Göttlichen. Auch bei der Geschichte von der Verklärung Jesu oder in Erscheinungsgeschichten nach Ostern wird von der Furcht derer erzählt, die dem Geheimnis der Lebenskraft Gottes begegnen. Jesus ist es jeweils, der den so in Furcht Geratenen Mut zuspricht. Es scheint, dass durch die Anwesenheit Jesu die Chaosmacht seine Gewalt verloren hat. Die Erzählung vom Gang Jesu über das Wasser bekräftigt, dass Jesus rettet. Menschen, die sich ihm anvertrauen, dürfen auf Rettung bauen – Rettung in den verschiedensten Bedrohungen des Lebens; Rettung auch vor der Macht des Todes. Aus der österlichen Gewissheit heraus kann der Evangelist seiner Gemeinde diese Geschichte zur Ermutigung zusprechen.

 

Matthäus hat das Thema der Rettung am Anfang wie am Ende aufgenommen. Die Rettung besteht darin, dass die Gewissheit der bleibenden Nähe Gottes bekräftigt wird. Am Anfang nennt Matthäus in Anlehnung an den Propheten Jesaja Jesus den ‚Immanuel – Gott mit uns‘ (1,23). Am Ende wird der Auferweckte bekunden, er werde bei seiner Gemeinde sein alle Tage, bis zur Vollendung der Weltzeit (28,20). Es ist die Erfahrung des rettenden Jesus, die diesen Glauben an die mitgehende Treue Gottes bekräftigt. Der Name ‚Jesus‘ ist dabei auch Programm: JHWH rettet!

 

Mit großer Einfühlung in die Wirklichkeit unseres Glaubens schließt sich die Geschichte des Petrus an, der sein Vertrauen in Jesus demonstrieren will – und sich in seiner vermeintlich unerschütterlichen Glaubenskraft übersetzt. Das Matthäusevangelium zeigt ein besonderes Interesse an der Gestalt des Petrus. Mit Überlieferungen aus seinem Sondergut lässt Matthäus uns Petrus als Menschen sehen, der voller Eifer Nachfolgender ist, der seine Kräfte der Nachfolgetreue gehörig überschätzen kann, der zweifelt, der aus Zweifel und Feigheit zum Verräter wird. So wird Petrus zum Repräsentanten eines realistisch betrachteten Menschen in der Nachfolge Jesu. Es scheint den einmal als Ideal eingestellten, unerschütterlich Glaubenden nicht zu geben. Eine tröstlich-realistische Darstellung.

 

Gerade die Erfahrung von existentieller Bedrohung lässt Menschen diese verschiedenen Facetten des Glaubens erleben: eifriges Vertrauen, Selbstüberschätzung, Zweifel, Mutlosigkeit – bis hin zur Abwendung. Rettung sollte eigentlich sofort auf Anforderung kommen – und so, wie wir sie menschlich sehr verständlich erwarten. Dass Rettung und Erfahrung des Daseins Gottes nicht immer für uns ersichtlich ist, ist ein nüchternes Wissen im Leben.

 

Offenbar ist dieses Wissen auch der Hintergrund der folgenden Episode mit Petrus, der –selbstverständlich – dem Herrn über das Wasser entgegen gehen mag. Er weiß, dass das Wasser das Element des Bedrohlichen trägt. Es enthält die Gewalt der Chaosmächte. Sein Glaubenseifer ist riesig: Jesus muss nur sein Wort sprechen, und Petrus könnte aus der Kraft des Meisters sich der Macht des Chaos entziehen. Es ist ein anrührender Glaubenseifer, den Petrus an den Tag legt. Und Jesus ermutigt ihn: Komm! Petrus kann sich auf das Wort des Auferweckten verlassen.

 

Auf dem Weg zu Jesus hin sticht dem Petrus die Gewalt der Chaoselemente entgegen. Er sieht den starken Wind. Er sieht, wie machtvoll die Mächte der Lebenszerstörung sind. Er merkt, wie der ganze Mut, wie das ganze Vertrauen ihn verlassen. Die göttliche Gewissheit, die den auferweckten Jesus erhaben über die Macht des Todes hinweggehen sieht, diese Gewissheit fehlt dem Petrus. Die greifbar erlebten Erfahrungen der Bedrohung wischen die Gewissheit weg. Genau so, wie es vielen Glaubenden ergeht, die erst einmal mit großem Elan sich ganz auf den Beistand Gottes und seines Messias verlassen. Irgendwann, wenn die Bedrängnis das menschliche Maß übersteigt, frisst die Angst das Vertrauen auf.

 

Und Petrus schreit! Er schreit um Rettung. Das Evangelium ermutigt, in diesen Situationen der Bedrohung, in der Erfahrung des sich mindernden Gottvertrauens nicht etwa zu resignieren. Er ermutigt, um Rettung, um Zeichen des Mitseins Gottes zu schreien. Im Schreien liegt die ganze menschliche Hilfsbedürftigkeit, vielleicht durchmischt mit Anteilen der Wut und Enttäuschung. Manche von uns kennen dieses Gemisch verschiedener Empfindungen angesichts der Not, die nicht sogleich die erwartete Entlastung findet.

 

Das Evangelium bekräftigt die Erfahrung, dass man sich auch in dieser Bedrohung auf Gottes rettende Gegenwart verlassen kann. In der Geschichte vom Gang über das Wasser streckt Jesus sofort die Hand aus. Das Motiv der aufrichtenden Hand Gottes kennen die glaubenden Juden. JHWH selbst ist es, der seine Hand ausstreckt, um zu retten und zu heilen und wieder in die Beziehung zurückzuführen. Das Handeln Jesu bezeugt diese rettende Treue Gottes – egal in welcher Not Menschen sich befinden. Diese Gewissheit wird manche verunsichern, weil sie in ihrem eigenen Leben diese rettende Treue Gottes zumindest nicht bewusst erlebt haben. Im Raum stehen bleiben der so wackelige Glaube und die unerschütterliche Zusage. In unserer Geschichte findet diese Spannung ihren Ausdruck im Wort Jesu an Petrus: ‚Du Kleingläubiger, warum hast zu gezweifelt?‘

 

Ja, menschlich ist es, dass uns der Mut und das Vertrauen abhandenkommen können. Vielen wird dies nicht fremd sein. Das Evangelium setzt dagegen die Bekräftigung: Bleibt in diesem Vertrauen! Und wenn es für uns als Einzelnen nicht erreichbar sein mag, so ist es trostvoll, auf die mittragende Gemeinschaft der Glaubenden bauen zu dürfen.

 

Rettung Gottes ist nicht nur eine Zusage an Einzelne, die in Gefährdung gekommen sind. Der Abschluss unserer Perikope erzählt von Jesus, der mit Petrus ins Boot steigt. Die Anwesenheit des Messias Jesus legt die Kraft der bedrohenden Chaosmächte nieder. Die Macht Gottes hat sich als Rettung erwiesen. Und alle, die dies als Erfahrung gewonnen haben, geben Gott die Ehre. Die Schüler im Boot fallen vor Jesus nieder. Sie sprechen das staunend -dankbare Bekenntnis aus: „Wahrhaftig: Gottes Sohn bist du!“ Das Zutrauen in die rettende Gegenwart Gottes haben die Menschen an Jesus erlebt – an dem irdischen Jesus, der mit seinen Schülerinnen und Schülern und vielen Menschen in Not das Leben geteilt hat und am auferweckten Jesus, der in der Überzeugung der Zeuginnen und Zeugen bei uns ist alle Tage bis zur Vollendung der Weltzeit.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

19. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom 10.08. – 17.08.2014 

Sonntag: 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Dienstag: 11.00 Uhr Trauerfeier für Herbert Junge

 

Donnerstag: 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

Freitag – Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel:
19.00 Uhr Festliche Hl. Messe zum Hochfest Mariä Himmelfahrt
als 5. Jahrgedächtnis für Margarete Schnegg 

 

Samstag: 11.30 Uhr Taufe des Kindes Simon Berger

 

Sonntag: 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

Heilige Messe im Notel,

Victoriastrasse 12, Köln

 

Dienstag, 12. August 2014

18:45 Gottesdienst

Donnerstag, 14. August 2014

18:45 Gottesdienst

Sie sind eingeladen.

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

fällt in den Sommerferien aus.

Fest Mariae Himmelfahrt am 15. August

Am kommenden Freitag begehen wir das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel – wie in den letzten Jahren auch mit Segnung der Kräuter und Blumen. Sie dürfen gerne auch selbst Kräuter- und Blumensträuße zur Segnung mitbringen. Ansonsten wird uns wohl wieder das wunderbare Geschenk der uns gewidmeten Kräuter und Blumen erreichen. Die Feier beginnt um 19 Uhr.

Einrichtung der Schauvitrine (II)

Die Schauvitrine in der Katharinenkapelle (Foto Anna C. Wagner)
Die Schauvitrine in der Katharinenkapelle (Foto Anna C. Wagner)

‚Der Apostelkelch’

Das Gefäß für die heiligen Öle ist das älteste Schatzstück, das in der Vitrine steht. An Alter folgt ihm der sogenannte Apostelkelch, der auf 1695 datiert werden kann. Er stammt aus der Kölner Werkstatt des Wilhelm Gleen. Der Kelch zeigt am Fuß halb liegende Figuren der vier Evangelisten mit ihren Attributen: Matthäus mit dem Menschen (Engel), Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Stier und Johannes mit dem Adler. In der Vitrine ist der Johannes am deutlichsten zu erkennen. Die Kuppe ist umrankt mit einer in Silber getriebenen Abendmahlsszene. Eindrückliche, differenziert ausgestaltete Figuren sind dargestellt. In der Vitrine steht das Bild Jesu mit dem Lieblingsjünger an seiner Brust rechts und dem Petrus an der anderen Seite links.

 

Dieser Kelch trägt auch Kirchengeschichte. Das Salbgefäß konnte von der Anfangs des 19. Jahrhunderts untergegangenen Pfarrkirche St. Jakob berichten; der Apostelkelch ist ebenso über die Ereignisse der Säkularisierung 1802 später nach Lyskirchen gekommen. Ursprünglich gehörte er in das Servitessenkloster St. Lucia, das aus dem Filzengraben stand. In der Säkularisierung wurde es aufgehoben. 1806 hat die Witwe Hirn das Inventar des Klosters gekauft und Maria Lyskirchen geschenkt. Aus diesem Inventar stammen außer dem Apostelkelch auch die beiden Teile des Chorgestühls und das große Bild der Verkündigung an der Nordseite der Apsis unserer Kirche.

 

So ist auch dieses Schaustück ein stummes Zeugnis zeitgeschichtlicher Bewegung.

 

LYSKIRCHENSonntag

Wieder haben wir am vergangenen Sonntag eine sehr, sehr stattliche Summe für unsere Kirche und das Wirken unserer Gemeinde zusammengetragen: Von Herzen Dank für 1123,29 €!

Einladung zum Vorbereitungsabend Lesenacht

Am 22. November wird wieder eine Lesung eines ganzen biblischen Buches sein. Wir werden das letzte Buch des Pentateuchs, das Buch Deuteronomium lesen. Keine leichte Kost. Um ein wenig mehr erfassen zu können, sind Sie zu einem Vorbereitungsabend am 19.8. um 19 Uhr im Pfarrsälchen eingeladen. Wir dürfen wieder auf die sehr bewährte Einleitung durch Dr. Gunther Fleischer bauen. Er ist erfahrener Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums.

 

 

Gesangsstunde 17.8.

Für alle Sangesfesten die herzliche Einladung zur nächsten Gesangsstunde mit unserem Kantor Ulrich Cordes. Das Treffen ist keine feste Gruppe, sondern offen für ale, die mitsingen mögen. Dies Übungsstunden helfen uns, den gemeindlichen Gesang durch sangesfeste Stimmen zu stützen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Bistum Augsburg: Ein Hauch von Limburg

Ein Altar, der erst 19 Jahre alt ist, soll abgebaut und durch einen neuen im Wert von 400 000 Euro ersetzt werden.

 Stein des Anstoßes: Der neue 400 000 Euro teure Sakraments-Altar soll im Augsburger Dom einen erst 19 Jahre alten Altar ersetzen. (Foto: Wilhelm Huber Architekt/oh)
Stein des Anstoßes: Der neue 400 000 Euro teure Sakraments-Altar soll im Augsburger Dom einen erst 19 Jahre alten Altar ersetzen. (Foto: Wilhelm Huber Architekt/oh)

Der Altar im Dom von Augsburg ist noch keine 20 Jahre alt. Doch jetzt will das Bistum einen neuen - für 400.000 Euro. Der Dom-Pfarrer durfte nicht mitreden, die Gläubigen sind entsetzt.

 

Josef Seitz war 40 Jahre lang Mesner im Augsburger Dom, er engagiert sich bis heute als Lektor, Kommunionshelfer und Sänger im Chor. Aber die neuen Pläne des Bistums ärgern ihn sehr. "Das ist ungeheuerlich, ich komme mir vor wie in Klein-Limburg", sagt der 79-Jährige. Die Diözese Augsburg will das Südschiff des Domes massiv umgestalten, die Kosten für das Großprojekt betragen etwa 500 000 Euro. Was dabei Seitz und andere Katholiken besonders aufregt: Ein Altar, der erst 19 Jahre alt ist, soll abgebaut und durch einen neuen im Wert von 400 000 Euro ersetzt werden.

 

Was den Unmut der Gläubigen noch steigert: Die betroffene Dom-Pfarrei hatte dabei kein Wort mitzureden. "Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat wurden nur in Kenntnis gesetzt", sagt ein Mitglied des Pfarrgemeinderats, das seinen Namen aus Angst vor Repressalien nicht in der Zeitung lesen will. Erst vergangene Woche seien die Pläne vorgestellt worden, ein Mitspracherecht oder gar Vetorecht habe nicht bestanden. Bischofsvikar Karlheinz Knebel, der in der Diözese für das Gebäude des Domes zuständig ist, beteuert dagegen: "Pfarrgemeinderat und Domkapitel waren in alle Planungen mit einbezogen." Eine Verschwendung von Kirchensteuergeld sieht Knebel nicht. Im Gegenteil. "Das ist eine bescheidene Lösung und kein spektakuläres Werk", sagt Knebel zum neuen Altar. Diözesan-Baudirektor Werner Köhler ist gleicher Meinung. "Es gab sehr viel Unwohlsein über den bisherigen Altar", sagt Köhler. "Der Dom fordert auch Qualität, damit gehen wir wirtschaftlich um."

 

Im Zentrum des neuen Altarraums wird künftig eine lebensgroße Skulptur des leidenden Jesus ("Ecce Homo") stehen. Diese hat der bedeutende Barock-Künstler Georg Petel im 17. Jahrhundert geschaffen. Sie hängt derzeit noch an anderer Stelle des Domes und dass sie künftig einen prominenteren Platz bekommen soll, kritisieren weder Josef Seitz noch das Pfarrgemeinderats-Mitglied. "Aber wir können nicht nachvollziehen, dass im kleinen Kreis beschlossen wurde, so viel Geld auszugeben", sagt Seitz.

 

Quelle Süddeutsche Zeitung von Stefan Mayr, Augsburg >>>

Flügelaltar, die Zweite:

Bischof Zdarsa stoppt Arbeiten für den neuen Altar im Dom

Nach der Kritik an der geplanten teuren Neugestaltung des Sakramentsaltars im Augsburger Dom stoppt das Bistum die Arbeiten. Eine Projektgruppe soll eingesetzt werden.

 

Der Bischofsvikar Prälat Karlheinz Knebel, (Bischofsvikar für Kunst und Kultur und oberste Kustos des Domes) hatte in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz die Planung des Allgäuer Architekten Wilhelm Huber aus Betzigau vorgestellt. Er sah einen modernen Flügelaltar aus massivem Kalkstein vor. Allein der Mittelteil, ein mehr als sieben Meter hohes Gehäuse für die Figur des entblößten, gefesselten Christus („Ecce homo“) des Barockbildhauers Georg Petel, würde 13 Tonnen wiegen. Jeder der beiden jeweils 1,60 Meter breiten Flügel hätte nochmals 1,6 Tonnen gewogen. Huber nannte die Anlage „eine statische Herausforderung“. Seine Neugestaltung werde eine Besonderheit sein. „Ich kenne keinen Flügelaltar aus Stein.“ Prälat Knebel hatte die Planung als „klar und stimmig im Ausdruck“ gewürdigt.

 

Ein mächtiger Flügelaltar aus hellem Stein, der extra aus Burgund nach Schwaben transportiert wird, soll der bereits vorhandenen Figur des „Ecce Homo“ einen teuren Hintergrund geben.
Ein mächtiger Flügelaltar aus hellem Stein, der extra aus Burgund nach Schwaben transportiert wird, soll der bereits vorhandenen Figur des „Ecce Homo“ einen teuren Hintergrund geben.

Der Bischof ordnete nun an, dass
„ein größerer Personenkreis soll in die Planungen involviert werden …

 

Augsburger Kunstprofessor fordert einen Wettbewerb

 

Der Künstler und Kunstprofessor Georg Bernhard, 85, aus Augsburg sprach dagegen von einem „nichtssagenden Entwurf“. Offenbar haben die Verantwortlichen ein schlechtes Gewissen bekommen, meinte Bernhard gegenüber unserer Zeitung. „Sie sind wachgerüttelt worden und spüren, dass sie nicht tun können, was ihnen gerade einfällt.“ Für so ein Projekt gehöre ein Wettbewerb her, aus dem die beste Gestaltung dann hervorgeht, forderte Bernhard, der zwölf Jahre lang in der Jury der bayerischen Denkmalpflege mitwirkte und selbst fast 100 Kirchen künstlerisch ausgestaltet hat.

 

(Quelle Augsburger Allgemeine)>>>

 

Als die Welt noch in Ordnung war:
Ein kleiner Filmbericht über das Thema ALTAR >>>