Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 09.03.2014
Der  9. März ist der 68. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 297 Tage  bis zum Jahresende.

Erster Fastensonntag 1522, auch ein 9. März ...

Das Wurstessen fand 1522 am ersten Sonntag der Fastenzeit (9. März 1522, Invocavit) in Zürich statt.
Das Wurstessen fand 1522 am ersten Sonntag der Fastenzeit (9. März 1522, Invocavit) in Zürich statt.

9. März 1522: Der Bruch des Fastengebots mit einem Wurstessen in Zürich gilt als Urdatum für die Reformierte Kirche. Ulrich Zwingli verteidigt die Aktion mit dem Argument, dass Fasten kein göttliches Gesetz sei.

 

Das Zürcher Wurstessen, auch Froschauer Wurstessen, fand 1522 am ersten Sonntag der Fastenzeit (9. März 1522, Invocavit) in Zürich statt. Dabei wurde im Hause des Druckers Christoph Froschauer von Angehörigen der Zürcher Ehrbarkeit und im Beisein mehrerer Geistlicher demonstrativ gegen das geltende Abstinenzgebot verstoßen. Der Reformator Huldrych Zwingli war anwesend, nahm aber am Wurstessen selbst nicht teil. Das Wurstessen hat für die Reformation in der Schweiz wie die reformierte Kirche allgemein eine ähnlich bedeutende Rolle wie der Wittenberger Thesenanschlag für die Reformation in Deutschland und die lutherischen Kirchen.

Es sagte Johann Friedrich Herbart

(1776 - 1841), deutscher Pädagoge und Philosoph

Jede Spaltung in den Meinungen schwächt eine Kraft, die bisher als eine einzige gewirkt hat.

... und bitte alle sehr um Vergebung ...

Ich wollte Ihnen immer und überall die Freude an Gott bezeugen und vermitteln, weil sie ja die Stärke unserer Hoffnung ist. Ich danke Ihnen nochmals herzlich für alle Stärkung, die ich dabei gefunden habe, und bitte alle sehr um Vergebung, wenn Ihnen mein Dienst nicht Stärkung, sondern vielleicht auch Ärgernis war."

 

Kardinal Meisner im
Fastenbrief 2014

Jesus fastete vierzig Tage und wurde in Versuchung geführt

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit  wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.  Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.  Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.  Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel  und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.  Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.  Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht  und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.  Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.  Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.

 

Mt 4, 1-11

 

 

Lesung zum 1. Fastensonntag

Wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden (Röm 5,20b)

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Römer

 

Brüder! Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten. Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist. Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden. Anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Das Gericht führt wegen der Übertretung des einen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung. Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus. Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.

Was wir sind

(zu Römer 5,12-19)

Was wir sind, das ist uns meist mehr oder weniger bewusst. Wir sind Menschen, wie ‚Mensch‘ eben ist. Und wir sind Menschen, die eine Hoffnung tragen – zumindest als Menschen, die versuchen, dem Evangelium Glauben zu schenken. Paulus hat sich in seinem Brief an die Gemeinde in Rom auch damit befasst, aus der Deutung des Glaubens an Gott etwas zu unserem Leben zu sagen.

 

Wir hören ‚Adam‘, wir hören ‚Sünde‘, wir hören ‚Tod‘ – und manche werden allein durch diese Begriffe abgeschreckt: Wir können nicht mehr davon ausgehen, dass ‚Adam’ wirklich historisch der erste Mensch der Menschheitsgeschichte war. Der Begriff der Sünde ist so moralisierend überfrachtet, dass er schwerer zugängig ist. Und der physische Tod als Produkt der Sünde, das ist auch nicht selbstverständlich anzunehmen.

 

Paulus greift in unserem Abschnitt auf das jüdische Verständnis der Ursprungsgeschichte in Genesis 1-3 zurück. Diese beschreibt ja nicht einen historischen Vorgang – so als habe der Mensch einmal im Paradies gelebt und sei dann durch diese Apfelbaumgeschichte aus dem prallen Leben in den Zorn Gottes und damit in den Tod gefallen. Diese Urgeschichten sind Reflexionen über etwas, was die Menschen zur Zeit dieser Erzählungen erlebt haben: Sie haben die Großartigkeit des Menschen erlebt – und deuteten das mit der Vorstellung der Krönung der Schöpfung und der Gottebenbildlichkeit. Zugleich erlebt der Mensch sich als einer, der unendlich heilungsbedürftig ist. Die Erklärung aus den Urgeschichten lautet: Wir Menschen haben uns mehr auf unsere eigene Kraft verlassen als auf unseren Schöpfer. Wir haben uns zum Maß gemacht und haben gedacht, dass wir aus uns heraus unser Leben tragen und krönen könnten. Das bedeutete den Bruch der Abhängigkeit zum Schöpfer. Diesen Bruch und die damit einhergehende Entfremdung von Gott nennt die Bibel ‚Sünde‘. Der Tod ist nicht erst eine Folge, weil wir gesündigt haben. Der Tod ist als Naturgeschehen offensichtlich immer Teil des Menschseins gewesen. Er bekommt im Zusammenhang mit der ‚Sünde‘ als Entfremdung vom Schöpfer eine eigene Deutung.

 

Paulus denkt daran, dass gerade in der Erfahrung des Todes die Existenz eines Menschen sich so unendlich verloren empfinden kann. In der Deutung des Glaubens nennt er diese bindungslose Verlorenheit ‚Sünde‘. Die ‚Sünde‘ hat ihre Ursache in der Selbstüberschätzung. Der Tod führt die Sinnverlorenheit einer nur auf sich gegründeten Lebenskraft besonders deutlich vor Augen.

 

Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen stellt Paulus gegenüber: Wer wir sind – in der Verstrickung mit dem Bösen – und wer wir sind im Glauben an Gott. Paulus stellt diesen Kontrast in der Gegenüberstellung von ‚Adam‘ und Christus dar. ‚Adam‘ ist nicht eine denkbare historische Gestalt. Er ist ‚der Mensch‘. Ihm in Vergleich gesetzt ist der eine historische Mensch: Jesus, den wir als den Messias Gottes glauben.

 

Unser Textabschnitt ist in sehr verdichteter Sprache und in theologisch sehr kompakten Gedankengängen zusammengestellt. Man wird ihn im ersten Lesen nicht erfassen. Es wird auch schwer sein, nach einmaligem Hören den so kunstvollen, aber auch sehr anspruchsvollen Text aufnehmen und verstehen zu können. Daher ist hier ein Verzicht auf eine kleinschrittige Erklärung sinnig. Die Struktur des Textes wird helfen, die Aussage für uns verstehbarer zu machen.

 

Zunächst stellt Paulus den Vergleich an zwischen ‚Adam‘ und Christus. ‚Adam‘ steht für die Erfahrung von ‚Sünde‘ und ‚Tod‘ – Erfahrungen, die jeder Mensch in seiner geschichtlichen Existenz macht. Bei einem Vergleich erwarten wir, dass jetzt der Gegenpol benannt wird. Aber schon im ersten Satz (V. 12) unterbricht sich Paulus selbst. Er fügte ein, welche Bedeutung dem Gesetz, der Tora, zukommt. Durch die Tora haben die Menschen klarer ablesen können, was von Gott trennte und was nicht. Wie hätten sie es ohne Gesetz erkennen können? Paulus stellt aber heraus, dass es selbstverständlich auch vor Mose, vor der Tora, die Sünde und den Tod gab. Beides ist ein Urphänomen des menschlichen Lebens.

 

Mit dem Vers 15 hebt Paulus zum vollen Vergleich von Adam und Christus an. Der Vergleich setzt aber zunächst nicht Gleiches neben Gleiches. Vielmehr betont Paulus, dass die beiden sich erst einmal sehr fundamental unterscheiden: In ‚Adam‘ steht die Wirklichkeit unseres Lebens da: Wir sind eingebunden in die Strukturen des Bösen. Das bedeutet, dass wir, weil wir Menschen in der Welt sind, Mitverantwortung tragen für die Ungleichheit der Welt. Z. B.: Indem wir gut leben, leben andere Menschen auf der Erde schlecht. Indem wir beste Fachkräfte aus anderen Ländern anwerben, fehlen sie in deren Heimatländern...

 

Neben dieser Macht des Bösen, mit der wir verbunden sind, setzen wir als einzelne Menschen immer wieder auch böse Taten. So ist das Böse in unserer Geschichte da. Paulus nennt das die Übertretung, die Verfehlungen.

 

Auf der anderen Seite des Vergleichs finden wir Jesus Christus. Mit ihm steht das Übergewicht Gottes da. Er stellt neben die Übertretung des ‚Adam’ die Gnadentat Jesu. Unvergleichbar sind diese beiden so unterschiedlichen Pole. Paulus skizziert sie so, damit wir umso deutlicher das Geschenk der Gnade Gottes in den Blick nehmen.

 

Eine zweite Unvergleichbarkeit (V 16) stellt das Urteil Gottes heraus: Das Urteil zur Übertretung des ‚Adam‘ lautet: Verurteilung. Verurteilung folgt den Gesetzen des Gerichtes.

Das Urteil der Gnade aber ist der Freispruch! Wieder wird hier der Vergleich sofort als nicht zutreffend hingestellt. Unendlich größer und fördernder ist die Folge der Gnade. Sie macht frei und weist den Weg der begründeten Hoffnung.

 

Die Konsequenz der Verfehlungen – der Lösung aus der Bindung an Gott – ist die Erfahrung des Todes als Manifest der Sinnlosigkeit und Verweslichkeit. Dem setzt der Glaube des Paulus die Zusage des ewigen Lebens entgegen. Wo Gott ist, da ist unendliches Leben. Gottes Zuspruch an den Menschen ist, dass ihm – und zwar nicht nur der glaubenden jüdischen Gemeinde, sondern allen Menschen – dieses unendliche Leben Gottes zugesagt ist.

 

In den Versen 18 und 19 stehen die klaren Konturen des Vergleichs:

„Wie es also durch die Übertretung eines Einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es durch die gerechte Tat eines Einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht.“

 

Was wir sind? Paulus sagt dazu: Wir sind Verlorene, dem endgültigen Verfall überlassen, wenn wir meinen, das Leben aus uns zu haben und aus uns alleine verwirklichen zu können. Da werden wir die vernichtende Macht des Bösen spüren. Da werden wir den Schmerz der Macht des so sinnentleerenden Todes erkennen. Im Sprachgebrauch des Paulus ist es der ‚Ungehorsam‘, jene Abkehr von der Bindung an den Schöpfer, die uns diesem Schicksal anheim gibt. Dagegen steht die Übermacht der Gnade Gottes. Sie wird in Jesus Christus erlebbar. Er lebt im Gehorsam gegen Gott – indem er die Gnade und die Gerechtigkeit Gottes lebt. Sein Gehorsam geht bis zur Hinrichtung durch die Macht des Bösen.

 

Die Auferweckung dieses Gerechten bezeugt die Macht Gottes. Die Auferweckung bekräftigt das Vertrauen, dass Menschen auch dieses unendliche Leben Gottes erlangen. Diese Gnadengabe Gottes steht allen Menschen offen. Für Paulus ist das aber kein Automatismus. Es liegt am Menschen, diese Gnadengabe anzunehmen.

 

Was wir sind? Wir sind, weil wir Menschen sind, immer auch Menschen nach dem Bild des ‚Adam‘. Nicht unser Wesen an sich ist ‚sündig‘, sondern durch das, was wir gegen die Gerechtigkeit Gottes tun – als Menschheit und als Einzelne – sind wir sündig.

 

Aber diese Wirklichkeit ist im Glauben des Paulus nicht die vernichtende letzte Möglichkeit. Bliebe der Mensch der Logik der Verfehlungen verhaftet, ist das Gericht das unausweichliche Los. Nun aber ist der Christus Jesus die Gnadengabe Gottes an die Menschen. Sein Gehorsam ist Gnadentat. Seine ideale Bindung an den Schöpfer wird für uns zur Gewissheit, dass es eine Gnade Gottes gibt. Aus dieser Gnade erwächst die Hoffnung auf das unendliche Leben, auf die unzerstörbare Gemeinschaft mit Gott. Es liegt am Menschen, sich für diese Bindung an Gott zu entscheiden. Diese Bindung bedeutet die Lösung von der Selbstverwirklichung, die sich als Quelle des gelingenden Lebens wähnt. Diese Bindung ist das Eingeständnis, aus dem Leben Gottes zu existieren. Aus uns alleine sind wir ‚Staub‘. Aus der Verbindung mit Gott sind wir im Leben.

 

Was so verdichtet theoretisch klingt, wird in der Folge des Römerbriefes von Paulus weiter ausgestaltet. Unser Text ist die Einladung, uns mit dem Wissen um unseren Anteil am ‚Adam‘ den Weg der Bindung zu Gott zu verstärken. Weg und Vorbild ist der Messias Jesus – mit seinem Gehorsam in die Weisung Gottes.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Konzert in St. Maria in Lyskirchen

An Lyskirchen 10

 

Improvisationen:

 

Thomas Steudel,

Violoncello

 

Henning Hoffmann,

Didgeridoo

 

 

 

Sonntag, 30.03.2014

20.15 Uhr

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht

 

 

Foto: Anna Christine Wagner


Konzert am 30. März 2014: Am 4. Fastensonntag, dem Sonntag Laetare, den der Vorfreude auf Ostern, werden wir wieder einmal von den besonderen Musikern Thomas Steudel (Violoncello) und Henning Hoffmann (Didgeridoo) erfreut. Sie werden in der Messfeier etwas musizieren. Im Anschluss an unseren Gottesdienst laden die beiden zum Konzert ein (ca. 20.15 Uhr; es ist der Sonntag der Umstellung der Uhrzeit). Eintritt frei – um eine Würdigung (Honorar) ihres Könnens wird beim Verlassen der Kirche gebeten.

 

1. Fastensonntag 2014
Sonntag, den 09. März 2014
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Robert Schnegg

 

Donnerstag, den 13. März 2014
um 06.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit,
anschl. Frühstück im Pfarrsaal
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen 

 

Freitag, den 14. März 2014
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch 

 

2. Fastensonntag 2014

Sonntag, den 16. März 2014
um 10.30 Uhr Taufe des Kindes Clara Piek
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Robert Schnegg

 

 

Heilige Messe im Notel
Victoriastrasse 12, Köln
Dienstag, 11. März 2014 und
Donnerstag, 13. März 2014 jeweils um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

AGAPE-Feier von Obdachlosenseelsorge und Gemeinde

Es war geplant, am 16. Mai wieder eine Apagefeier von den Gläubigen der Obdachlosenseelsorge und von Maria Lyskirchen zu feiern. Der Termin 16. Mai geht nun wegen terminlicher Überschneidungen nicht. Angedacht ist nun der 25.7. 2014. Das ist ein Termin in den Sommerferien. Einige hatten sich den Termin 16. Mai schon für die Mithilfe in den Kalender geschrieben. Da wir auf Helfende angewiesen sind hier die Bitte, den angedachten Termin zu bedenken und eine kurze Rückmeldung zu geben, wer als Helfende zur Verfügung stehen kann. (schnegg@lyskirchen.de)

Sehpunkt – Einladung zur Meditation

In den geprägten Zeiten (Advent und Fastenzeit) werden nach altem Brauch die Flügelaltäre geschlossen. Die kostbaren Bilder werden unseren Blicken zu einer eigenen Art des Fastens verhüllt. In diesem Jahr hat der Kölner Künstler Jörg Frank uns drei Bilder zur Verfügung gestellt, die uns zur Betrachtung des Geheimnisses von Tod und Auferweckung einladen. Sie sind zur Betrachtung eingeladen. Der Künstler wird am 23.3. mit uns den Gottesdienst feiern und danach für Interessierte zum Austausch bereit stehen.

Kult und Diakonie

Wir wollen weiter darüber nachdenken, wie unsere Diakonie und die Feier des Gottesdienstes eine lebendigere Einheit sein können. Es sind Ausdrucksformen des Einen: Begegnung mit dem auferweckten Herrn – Begegnung in der Eucharistie und im Nächsten. Eines geht ohne das andere schwerlich. Wer Interesse hat, mit darüber weiter zu denken, wie wir das in der Gottesdienstfeier unserer Gemeinde gestalten, damit es ‚des Geistes’ ist, ist zum Gespräch am 23.3. um 16 Uhr im Pfarrsaal eingeladen.

Gottesdienste in der Fastenzeit

  • Donnerstags um 6 Uhr Frühschicht
    und anschließend Frühstück im Pfarrsaal
  • Freitags um 18 Uhr Abendmesse in der Krypta und anschließend Bibelgespräch im Pfarrsaal (offener Gesprächskreis für Interessierte)

 

Lesungen als Predigttexte

in der Fastenzeit 2014

Aus der Gemeinde kam die Anregung, auch in dieser Fastenzeit (wie schon im Advent) die neutestamentlichen Lesungen zur Grundlage der Predigt zu machen. Diese Texte sind bei einem ersten Hören kaum aufzunehmen. Sie sind sehr kompakt – vor allem in den Texten, die dem Römerbrief des Paulus entnommen sind. Sie tragen große theologische Aussagen, die man unmöglich beim ersten Hören verdauen kann. Daher gibt es für Interessierte schon einen Sonntag vor dem eigentlichen Predigttext den Versuch einer kurzen Einleitung. Wer mag, kann sich dann etwas auf den Sonntag einstellen – im Lesen des Textabschnittes und im Blick auf den Versuch, diese sehr dichten theologischen Aussagen ein wenig verstehbarer zu machen. Dazu soll wenigstens die Darstellung der Struktur des Textes dienen. An der kann man sich ein wenig im Text verankern. Ein Angebot für die, die das mögen... 

 

Man mag sich fragen, warum wir uns das antun, wenn die Texte so schwer sind? Sie sind Bestandteil unserer Heiligen Schrift. Und da macht es Sinn, sich der Mühe des Verstehens zu unterziehen – für alle, die sich darauf einlassen mögen.

Lesung vom 2. FASTEN SONNTAG 2014

Mit einem heiligen Ruf hat Gott uns gerufen
und uns das Licht des Lebens gebracht

 

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus

 

Mein Sohn! Leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft: Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde; jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium,

Eine Erläuterung

Bilder bitte anklicken

Texte zu den Bildern 2. Fastensonntag

  • 1. Der Brief gehört zu den Pastoralbriefen. Er ist an pastores, an Gemeindeleiter geschrieben. Sie werden aufgefordert, die Gnade zu entfachen, die sie durch die Handauflegung erhalten haben.
  • 2. Die Pastores sind aufgerufen, mit Schwung und Begeisterung auf die Gnade Gottes hinzuweisen, die in der Gemeinde immer gegenwärtig ist.
  • 3. Gott hat die Gemeindeleiter, aber auch alle Christen, nicht mit dem Geist einer Angst und Verzagtheit ausgestattet. Vielmehr ist uns die Energie der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (in der Seelsorge) gegeben.
  • 4. Und wenn die Verzagtheit doch stärker ist, wenn die Berufenen sich nicht trauen, mit dem Geist der Kraft Gottes aufzutreten: Schäme dich nicht! – heißt die Ermutigung. Und bedenke: Gott ist es, der diese Kraft zum Geist vollen Auftreten gibt.
  • 5. Wir können so auftreten, weil wir den Menschen in Sinnfrage, in Lebenskrise, in der Lebensorientierung sagen dürfen: Gott hat uns gerettet im Christus Jesus.

 

  • 6. Der Retter ist Mensch geworden – ist ‚erschienen’. Mit seinem Leben hat er das befreiende Leben Gottes erfahrbar gemacht. Der Messias Jesus hat durch seinen Tod und seine Auferweckung dem Tod die Macht der Vergeblichkeit und der Sinnlosigkeit genommen.
  • 7. Verkünder, Gesandte (Apostel) und Lehrer dieser befreienden Botschaft mögen die Pastores, aber auch alle anderen Jesusanhängende sein.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Franziskus auf der Suche nach einem Privatsekretär

Die neue Aufgabe als Nummer Zwei des neuen Finanz- und Wirtschaftsministeriums legt nahe, daß Msgr. Xuereb als Sekretär des Papstes demnächst ersetzt werden dürfte.
Die neue Aufgabe als Nummer Zwei des neuen Finanz- und Wirtschaftsministeriums legt nahe, daß Msgr. Xuereb als Sekretär des Papstes demnächst ersetzt werden dürfte.

 

Papst Franziskus ernannte seinen persönlichen Sekretär, den Malteser Alfred Xuereb zur Nummer Zwei des neu von ihm geschaffenen Superministeriums für Wirtschaft und Finanzen. Das neue Dikasterium wurde von Papst Franziskus am 24. Februar mit dem Motu proprio Fidelis dispensator errichtet. Es ist direktes Ergebnis der Kurienreform, die dem Papst vom C8-Kardinalsrat unter Nutzung der Empfehlungen internationaler Unternehmensberater vorgeschlagen wurde. Damals ernannte der Papst Kardinal George Pell, den Erzbischof von Sydney zum Leiter des neuen „Ministeriums“. Die neue Einrichtung nennt sich „Wirtschaftssekretariat“. Nun ernannte der Papst auch Pells Stellvertreter. Es ist sein Privatsekretär Alfred Xuereb, den er von Papst Benedikt XVI. übernommen hatte.

Selbsterkenntnis?

Erzbischof Gänswein:

 

  • "... die ursprüngliche Aufgabe eines jeden Bischofs ist es, ein Bistum zu leiten und bei den Gläubigen zu sein ..“

F.A.S.

 

  • „Wenn auf einer Liste der Domkapitel mein Name stünde, würden wohl andere den Vorzug bekommen ...“

 

Mittelbayerischen Zeitung

IL MIO PAPA für 50 Cent ...

Mondadori, das größte Verlagshaus Italiens, gibt eine neue Zeitschrift heraus. Für jemanden wie Jorge Mario Bergoglio braucht es ein neues ambitioniertes Produkt einzig und allein für ihn. „Die erste Wochenzeitschrift der Welt, die vollkommen Papst Franziskus gewidmet ist“, so das Verlagshaus in seiner Ankündigung. Der Verlag reagiert damit auf das Medienphänomen Franziskus und produziert es gleichzeitig.

 

Ab 5. März wird im Zeitungshandel jeden Mittwoch die neue Zeitschrift „Il mio Papa“ (Mein Papst) erscheinen. Der Startpreis der Zeitschrift beträgt anfangs nur 50 Cent. Die Startauflage liegt im ersten Monat bei drei Millionen Exemplaren. Danach ist eine Auflage von einer halben Million geplant.

 

Graphik, Sprache, Länge der Beiträge orientieren sich an der im selben Verlag erscheinenden volkstümlichen Zeitschrift „Chi“, einer Illustrierten, die im deutschen Sprachraum mit Zeitschriften wie Bunte, Neue Post oder Gala vergleichbar ist. „Chi“ (Wer) ist der Welt der Promis gewidmet. Eine Mischung aus Illustrierter und Regenbogenpresse. Das Neue an der neuen Zeitschrift ist, daß Papst Franziskus nicht mehr nur ein Prominenter unter anderen ist, über die wöchentlich in der Zeitschrift Chi berichtet wird, sondern eine ganze Zeitschrift für sich allein bekommt.

Wo ist der deutsche Franz?

Die Deutsche Bischofskonferenz stammt aus der Zeit der ersten Demokratiebewegung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. 1848 fanden sich Gläubige zu einem ersten Katholikentag in Mainz zusammen; sie ließen ihn mit Folgetreffen in jedem Jahr rasch zur Tradition werden – anno 1859 erstmals in Freiburg. Die Bischöfe, die sich ebenfalls 1848 in Würzburg erstmals trafen, sahen sich hingegen erst 1867 in Fulda wieder. Dort entstand so die "Fuldaer Bischofskonferenz". Kirchenrechtlich anerkannt wurden die nationalen Bischofskonferenzen allerdings erst vom Zweiten Vatikanischen Konzil. Bis dahin beargwöhnte die Kurie sie als aufmüpfige Selbständigkeitsbestrebungen.

 

So wurde aus der Fuldaer Bischofskonferenz erst 1966 die Deutsche Bischofskonferenz. Was die Realität im damals geteilten Deutschland nicht präzise abbildete – denn hinter Mauer und Stacheldraht gab es die "Berliner Bischofskonferenz"; erst seit der Wiedervereinigung 1990 repräsentiert die Deutsche Bischofskonferenz nun die gesamte deutsche katholische Kirche.

 

In der kommenden Woche kommt die Bischofkonferenz zusammen um einen neuen Vorsitzenden zu wählen.

Der DBK-Vorsitzende sei "ein Moderator, nicht der Nationalpapst seines Landes", sagte Gänswein dem Münchner Merkur. "Er kann nur im Namen seiner Mitbischöfe sprechen, wenn er von ihnen dazu beauftragt ist."
Der DBK-Vorsitzende sei "ein Moderator, nicht der Nationalpapst seines Landes", sagte Gänswein dem Münchner Merkur. "Er kann nur im Namen seiner Mitbischöfe sprechen, wenn er von ihnen dazu beauftragt ist."