Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Papst Franziskus lädt heute zum interreligiösem Gebet ein

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen. weitere INFO >>>

Sonntag, den 08.06.2014
Der 8. Juni ist der 159. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 206 Tage  bis zum Jahresende.

8.6.1935: Künstler ausgebürgert

Die vierte Ausbürgerungsliste wird an diesem 8. Juni 1935 bekannt gegeben, vom nationalsozialistischen Reichsinnen- ministerium nach Absprache mit dem Auswärtigen Amt. Auf der Liste stehen 41 Personen, denen die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen wird. Darunter befinden sich bekannte Persönlichkeiten wie Erika Mann, Bertolt Brecht oder oppositionelle Journalisten wie Karl Höltermann. Sie alle werden für unwürdig erklärt, ihre deutsche Staatsbürgerschaft zu behalten. Im Klartext: Seit diesem 8. Juni sind sie keine Deutschen mehr.

 

Die Grundlage für die Ausbürgerungen schaffen die Nationalsozialisten schon ein halbes Jahr nach der Machtübernahme mit dem "Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der Staatsangehörigkeit". Die Folge: Alle politischen Rechte gehen verloren, und die nunmehr staatenlose Person wird durch den ursprünglichen Heimatstaat nicht mehr diplomatisch geschützt.

 

Es sagte Papst Johannes Paul I. 

(1912 - 1978), eigentlich Albino Luciani

 

 

Je mehr einer für den Himmel begeistert ist, um so mehr muß er Hand anlegen, um hier auf der Erde Gerechtigkeit zu verwirklichen.

 

Papst kritisiert schlechte Bedingungen für Roma und Sinti

Oft leben Roma und Sinti an den Rändern der Gesellschaft, und manchmal werden sie mit Feindseligkeit betrachtet. Ich erinnere mich bei meinen bisherigen Aufenthalten in dieser Stadt, dass wenn sie in den Bus einstiegen, dann sagte der Busfahrer zu den anderen Mitreisenden: ‚Passt auf eure Geldbörsen auf.‘ Das ist Verachtung, eine Verschmähung.“

 

Sagte Papst Franziskus an diesem Donnerstag
beim Empfang der Delegationen, der Seelsorger für Roma und Sinti.

 

WIE MICH DER VATER GESANDT HAT,
SO SENDE ICH EUCH: EMPFANGT
DEN HEILIGEN GEIST

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

  

Joh 20,19-23

 


 

johannesevangelium

In der Liturgie des Kirchenjahres haben wir bis zu Pfingsten 50 Tage lang Ostern gefeiert. Wir haben bestärkend gefeiert, dass die Lebenskraft Gottes sich an seinem Messias Jesus geoffenbart hat. Die Wirklichkeit des Todes wird nicht weggewischt oder vergeistigt entrückt. Dem setzt die Erfahrung mit dem irdischen und dem auferweckten Christus Jesus eine andere Wirklichkeit entgegen. Diese Wahrheit lässt sich im Zeugnis des Johannesevangeliums nur aus der Verbindung mit dem Messias Jesus erkennen. (vgl. 14,17)

 

Mit Weisheit führt uns die Liturgie am Ende der 50 Feiertage den Abschnitt über die Begegnung des Auferweckten mit der Gemeinde und die Sendung der Gemeinde vor Augen. Wir wissen, dass damit das Johannesevangelium noch nicht beendet ist. Es folgen noch die Geschichte mit dem Thomas, der die Vereinbarkeit von Todesmacht und göttlicher Macht über den Tod hinaus begreifen lernen muss;

und es folgt die Nachrede des Autors über die Bedeutung seines Werkes.

 

Das Evangelium folgt einer inneren Schlüssigkeit und Erzählspannung. Es erzählt die Situation der Schülerinnen und Schüler in ihrer Begegnung mit ihrem Meister Jesus. Es erzählt aber so, dass die Gemeinde, die Adressaten des Evangeliums, sich direkt angesprochen wissen dürfen. Spricht das Evangelium von Schülern, dann meint der Evangelist die Gemeindemitglieder.

 

Wir haben die Auseinandersetzung der Abschiedsrede (14. Kap.) aus der Liturgie in der Osterzeit vielleicht noch im Sinn. Da wird beschrieben, wie Menschen in ihrem Glauben entmutigt sein können, wenn sie all die Macht von Gewalt, Zerstörung und Tod erfahren. Wo ist Gott? Der erzählte Jesus des Johannesevangeliums spricht der Gemeinde zu: „Lasst euch nicht verwirren! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (14,1) Der erzählte Jesus sagt auch: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis!“ (16,33a) So erleben sich Glaubende, so erleben auch wir uns immer wieder. Wir kennen die Infragestellungen. Wir kennen die Verwirrung unseres Glaubens. Wir können nicht immer begreifen, wie wir dann glauben können. Der erzählte Jesus sagt in der zweiten Abschiedsrede dann auch: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis, aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!“ (16,33)

 

Der Schlüssel des Glaubens an die unendliche Wirkmacht Gottes liegt im Vertrauen auf die Wahrheit der Auferweckung Jesu aus dem Tod. Er lebt und auch wir werden leben! – so die Glaubensgewissheit des Johannesevangeliums. (16,19) Wie klein und verzagt wir als Glaubende sein können, ist manchen vertraut. Wie wuchtig und ersehnt ist dagegen die Gewissheit der Zeuginnen und Zeugen des Osterglaubens. Davon erzählt das Johannesevangelium in seinen vier Ostergeschichten.(Kap 20)

 

Die glaubende Gemeinde will sowohl geistlich begreifen, sie will aber auch wissen, wie wir als Glaubende aus der Zuversicht dieses Glaubens im Leben sein können. Dazu erzählt auch unsere Schriftstelle des Pfingstfestes.

 

Wir begegnen wieder der Konfrontation von Angst und Tod und der Wirklichkeit des unendlichen Lebens Gottes. Der Auferweckte erscheint in die verwirrte und aus Angst abgeschottete Welt der Glaubenden. Und er zeigt seine Wundmale. Er ruft in Erinnerung, dass diese Wirklichkeit des Todes besteht. Aber die Glaubenden erkennen, dass der Gekreuzigte wirklich vom unendlichen Leben Gottes erfasst und erfüllt ist. Er ist auferweckt durch die Kraft des Lebens Gottes. Sehr nachvollziehbar: Wenn wir diese Klarheit des Glaubens gewonnen haben, dann wollen wir nur reagieren wie die Schüler: „Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen!“ (20,20) Da erfüllt das Johannesevangelium die Ankündigung aus der Abschiedsrede: „So seid ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen: dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude.“ (16,22) Diese Freude, diese Gewissheit, im Leben Gottes gehalten zu sein, beschreibt auch den Frieden – ein sinngefülltes Leben.

 

Im zweiten Teil unserer Perikope geht es um die Konsequenz aus dieser Erfahrung des von Gott her unantastbaren, sinngefüllten Lebens. Es geht um die Sendung. Inhalt der Sendung ist der Glaube an Gott und an seine Lebenskraft, die alles überwindet, was zerstört und zu Tode führen will. Das ist ein enormer Anspruch, wenn wir auf die Wirklichkeit sehen, in der wir leben.

 

Das Johannesevangelium verweist noch einmal auf die untrennbare Einheit zwischen Jesus und Gott: Wer Jesus gehört und erlebt hat, der hört und erlebt das Wesen und die Wirkmacht Gottes selbst. Im Zeugnis des Johannesevangeliums ist Jesus der, der die Sünde der Welt (Schatten und Wirklichkeit des Todes und des Bösen) in seinem Kreuzestod erleidet und trägt. Der, der das durchgestanden hat, ist von Gott aber ins unendliche Leben geführt worden. Darum dürfen Glaubende bis heute auf ihn ihre Hoffnung gegen die Macht des Bösen und des Todes setzen. Die Gemeinde wird nun befähigt, diese Hoffnung des Messias Jesus weiter in die Welt zu tragen.

 

Diese Hoffnung ist nicht das Machwerk der Menschen. Es ist die wirkende Gegenwart Gottes selbst. Daher empfangen die Gesendeten die Lebenskraft Gottes, den Heiligen Geist. Er wird eingehaucht – wie in Gen 2,7 aus dem sterblichen Menschen ein von Gottes Leben beseelter Mensch wird. Österlich leben heißt, in den Fußspuren des Messias Jesus zu gehen. Das Johannesevangelium hat Jesus mehrfach betonen lassen, aus welchem Geist diese Sendung genährt ist: „Das trage ich euch auf: Liebt einander!“ (15, 17) Und ergreifend nahe dazu die wegweisende Handlung der Fußwaschung.

Österlich leben heißt, die Liebe im praktischen Leben zum Maß unseres Handelns zu machen. Diese Liebe zeigt sich im Dienen – nicht in der Überhebung über andere Menschen. Diese Liebe zeigt sich im Aushalten der Schwächen Anderer – nicht im gnadenlosen Übersehen oder im hämischen Vorführen. Diese Liebe zeigt sich in der Zuwendung zu den Armen – welcher Ausprägung die Menschseinsarmut auch immer hat.

 

Diese Liebe zeigt sich auch in der Bereitschaft zur Versöhnung. Unseren Ohren kommt es vielleicht fremd an, wenn am Ende der Sendung durch den Auferweckten steht: „Welchen ihr die Sünden erlasst, dem sind sie erlassen; welchen ihr sie festhaltet, denen sind sie festgehalten“ (Das ‚festhalten’ entspricht dem griechischen Sprachsinn mehr als das ‚verweigern’.) Die Haltung der Versöhnung wird hier zum praktischen Beispiel der österlichen Lebenshaltung vorgestellt. Sündenvergebung und Geistgabe gehören in der Tradition des Judentums eng zusammen. Der Geist bewirkt eine neue Schöpfung, neues Leben. Die Sünde ist Ausdruck eines verwelkenden, nicht fördernden Lebens. Geist schafft neuen Lebensraum. Sünde verbunkert Lebenskräfte.

 

Die Sündenvergebung ist im Laufe der Kirchengeschichte zu einem Sakrament geworden, das den Amtsträgern übergeben worden ist. In der frühen Kirche war die Sündenvergebung eine in das praktische Leben einbezogene Haltung füreinander. Die Gemeinde hat in ihrem Miteinander die Kraft zum Neuanfang, zur Neuschöpfung. Ziel einer aus dem Glauben an Gottes Lebenskraft beseelten Gemeinde ist es u.a., sich zu versöhnen. Von der Seite des Geschädigten verlangt das Vergebung als Haltung aus dem Geist Gottes. In der Praxis des Glaubens Israels war bewusst, dass die Versöhnung Gottes am Versöhnungstag unwirksam bleibt, wenn es nicht vorher die Versöhnung der Menschen untereinander gab. Ein automatisierendes Wegbeichten von Sünden ohne die Versöhnung untereinander gesucht zu haben, ist nach dieser Vorstellung undenkbar. In der Vater-Unser-Bitte heißt es wörtlich auch „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben.“ (Mt 6,12)

 

Im Ausspruch des auferweckten Herrn bedeutet das: Aus dem Glauben an das bleibende Leben Gottes unter uns müssen wir bereit sein zur Vergebung. Wo diese Vergebung nicht angenommen wird, da ist die Angelegenheit nicht bereinigt. Da bleibt sie bestehen, denn nur die menschlich vollzogene Versöhnung darf auf die Zusage Gottes bauen, dass ein neuer Lebensabschnitt eröffnet ist. Es ist der Neubeginn, der uns möglich ist, wenn wir unsere Schuld vor dem Geschädigten bekannt und bereut haben und wo uns darauf Vergebung als Antwort gegeben ist. Manchmal ist die Vergebung vor der Bitte um Entschudlung. Da wird noch einmal spürbarer, dass es eine Kraft Gottes ist, die zur Vergebung befähigt und einen Neubeginn eröffnet.

 

Österlich leben wird so konkret. Wir haben die Osterzeit gelebt, auch um uns in dieser Zusage des Lebens Gottes gegen und jenseits des Bösen und des Todes neu schöpfen zu lassen. Jetzt wird es wieder Alltag. In dem gilt es, das österlich Geschaffene weiter praktizieren zu lernen. Dass wir da auf die Geistkraft Gottes setzen dürfen, bekräftigt das Evangelium. Vielen von uns wird diese Wirkkraft des Geistes Gottes eine eigene, trost- und kraftvolle Erfahrung sein.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Woche vom 08.06. – 15.06.2014

 

 

Pfingstsonntag:
19.00 Uhr  Festliche Messfeier

zum Abschluss des Osterfeierns
Kollekte: RENOVABIS

 

Pfingstmontag:
19.00 Heilige Messe

 

Donnerstag:
15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden
unddie Verständigung der Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:
14.00 Uhr Trauung des Brautpaares
Kerstin Sölla und Volker Dorn

 

Dreifaltigkeitssonntag:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln
Dienstag, 10.06. 2014 und Donnerstag 12.06.2014
um 18,45 Uhr

 

 

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Die Kollekte an Pfingsten

OsterFeierEnde

Mit dem 50. Tag endet die diesjährige Osterfeier. Dank allen, die diese Feiern mitbegehen konnten. Wir als Gemeinde sind es, die Ostern feiern, nicht eine Liturgie, die sich für sich selbst erfüllte. Dank auch allen, die mit unterschiedlichen Diensten diese Tage in besonderer Weise mitgestaltet haben – im Mitwirken in verschiedenen Rollen in der Liturgie, im recht umfangreichen Küster- und Musikerdienst, im Gestalten des Raumes. 50 Tage Feier finden einen abschließenden Festpunkt in der Liturgie des Pfingstsonntags. Wie seit vielen Jahren, wird die Feier auch mit der Lebendigkeit des Tanzes begleitet. Pfingsten ist nicht das Fest des Hl. Geistes – wenn man dächte, der habe einzig hier seinen Platz in der liturgischen Feier. Alles, was wir als Glaubende tun – in der Diakonie, in der Verkündigung, in der Liturgie – geschieht, weil wir der gegenwärtigen Lebenskraft Gottes, der Gegenwart des Hl. Geistes trauen. Die ganze 50-tägige Osterfeier ist ein Mitwirken des Geistes. Als österlich lebende Menschen ist uns der Geist zugesagt – in Feierzeiten und im Alltag. Das Zeichen der Salbung mit dem Chrisamöl ist ein Zeichen der Bekräftigung dieses unseres Vertrauens auf den Heiligen Geist. In Taufe und Firmung ist uns diese Teilhabe am Leben Gottes ausdrücklich zugesprochen. Im Alltag leben wir unsere Charismen, unsere Geistesgaben – vielleicht dankbar und sie frohen Herzens ausspielend.

 

Dank allen, die im Osterfeiern

in Maria Lyskirchen 2014 mit gewesen sind.

 

Matthias Schnegg

 

Alte Handys

liegen vielleicht bei Ihnen zu Hause, weil Sie sich auf neuesten technischen Stand gebracht haben... In der Obdachlosenseelsorge können diese alten Geräte (natürlich ohne SIM-Karte) gut gebraucht werden, weil hier immer wieder einmal gefragt wird, ob sie nicht so etwas hätten.

Wenn Sie also ein altes, technisch funktionstüchtiges Gerät los werden können, fände es hier einen sinnvollen Abnehmer. Bitte bringen Sie dann Ihr Gerät mit zum Gottesdienst und legen es mit in die Körbe, in denen die Gaben für die Bedürftigen (meist Kuchen) zum Altar gebracht werden. Danke im Namen derer, denen es eine Hilfe sein wird.

LYSKIRCHENSonntagDank

Es bleibt anrührend und überwältigend, was in Verbundenheit mit Lyskirchen als Kirchbau und als gelebte Kirchengemeinde wir wieder zusammengetragen haben: Von Herzen Dank für 1.152,96 € aus dem LYSKIRCHENSonntag.

Gesang – Übung - Stärkung

Unsere Liturgie ist im Laufe der Zeit auch gesanglich gewachsen. Zum 18. Mai hatten auf Anregung aus der Gemeinde wir erstmals mit unserem begabten Kantor ein Singstärkung gehalten. Hier sind Frauen und Männer gefragt, die eine gewisse Festigkeit im Gesang haben und dadurch bestärkend mittragende Stimmen in unserem mehrstimmigen Gemeindegesang sein können. Nach der ersten Singerunde war die Bitte ausgesprochen worden, diese Treffen in losen Abständen weiter anzubieten. So sind also zu Sonntag 6.7. Frauen und Männer wieder zu einem Singen im Pfarrsälchen eingeladen: Sonntag, 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Diese Runde ist kein fester Kreis, kein Chor. Interessierte sind ohne Verpflichtung für Weiteres jeweils herzlich willkommen. Einzige Hürde: Eine sichere Stimme ist nötig, um dann in der Liturgie stimmtragend mitwirken zu können.

 

Ein weiterer Termin zum Gesang:

17.8.2014, wieder 17.30 – 18.30 Uhr

PS: Wenn es noch interessiert ...

Die Schwatzhaften

Eigentlich soll die Wahl eines Bischof geheim sein. Es soll nicht bekannt werden, wer auf der Wahlliste stand oder welche Veränderung die Liste auf der Reise vom Bischofsitz über die Nuntiatur in Berlin nach Rom und wieder zurück erfahren hat. Ob das richtig ist, sei dahin gestellt, aber es ist eben der Brauch. Wir kennen es aus dem eigenen Leben, es gibt immer jemanden von dem wir glauben, wir können ihm etwas anvertrauen. Die Gefahr besteht darin, dass dieser auch jemand hat, dem er etwas anvertrauen kann und dieser dann auch wieder … So konnte die FAZ am 4. Juni 2014 berichten:

Bischofskandidaten des Domkapitels kamen nicht zum Zug

Meisners Wunschkandidat: Dr. Dominik Schwaderlapp?
Meisners Wunschkandidat: Dr. Dominik Schwaderlapp?

Denn alle Kandidaten des Kapitels waren - auf dem Weg von Freiburg über den Apostolischen Nuntius in Berlin, Erzbischof Eterović, die vatikanische Kongregation für die Bischöfe mit ihrem deutschen Untersekretär Udo Breitbach und die Begutachtung der „Terna“ durch Papst Franziskus zurück nach Freiburg - auf der Strecke geblieben. Stattdessen fand sich auf der Freiburger Liste der mittlerweile von der Bischofskongregation als Ortsbischof in Deutschland gesetzte, aber noch nirgends gewählte Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp wieder, dazu entweder als Dritter der Kölner Weihbischof Ansgar Puff, der vor einiger Zeit in Erfurt nicht zum Zuge kam, oder ein Priester aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Stephan Burger, der „Anti Zollitsch“?
Stephan Burger, der „Anti Zollitsch“?

Da aber allen sachlichen Erwägungen zum Trotz das Freiburger Domkapitel seit Menschengedenken nur Priester aus dem Erzbistum Freiburg zum Erzbischof wählt, hatte - wer immer Stephan Burger als „Anti-Zollitsch“ ins Spiel brachte - sehr leichtes Spiel.

Kardinal Meisner soll Burger ins Spiel gebracht haben

… mischt er immer noch mit: Kardinal Meisner?
… mischt er immer noch mit: Kardinal Meisner?

Wer aber war es? Wieder einmal richten sich viele Blicke auf den vormaligen Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Dessen Einfluss auf die Bischofsernennungen in Deutschland ist ungeachtet des Amtsverzichts im vergangenen Februar unvermindert groß.

 

 

PS: Was bedeutet das für
die Bischofsernennung in Köln?

Ob es stimmt?

Traf Papst Franziskus den Generaloberer der Piusbrüder Bischof Fellay im Vatikan?
Traf Papst Franziskus den Generaloberer der Piusbrüder Bischof Fellay im Vatikan?

Angeblich gab es ein Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Weihbischof Bernard Fellay im Vatikan. Im französischen Fabrègues plauderte Fellay jetzt über die Begegnung mit dem Papst. „Papst Franziskus ist gegen alles, was wir repräsentieren“, so der Weihbischof der Piusbrüder. Gleichzeitig soll der Papst aber auch gesagt haben „Diese Leute da, sie denken, dass ich sie exkommunizieren werde, aber sie liegen falsch.“ Und weiter: „Ich werde sie nicht verurteilen, und ich werde niemanden davon abhalten, sie zu besuchen.“ Gar soll der Papst den Piusbrüdern seine Bereitschaft erklärt haben, ihnen bei einer Niederlassung in Argentinien behilflich zu sein. Die argentinische Regierung verlangt von den Piusbrüdern die Unterschrift eines Bischofs, dass sie zur katholischen Kirche gehören. „Ja, und dieser Bischof bin ich selbst. Ich habe versprochen zu helfen, und das werde ich tun.“ soll Franziskus gesagt haben.

 

Meisner II: Doch Pensionär?

Ruheständler Kardinal Meisner: Mir geht's gut

Nach den Worten des Kardinals gibt es einen großen Unterschied zu seinem früheren Leben. Seit fast 100 Tagen lebt Kardinal Joachim Meisner im Ruhestand - und fühlt sich offenbar ganz wohl dabei. «Das Loslassen war keine Demütigung, kein Verlust. Mir geht's gut», sagte der Kölner Alterzbischof der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Papst Franziskus hatte am 28. Februar den Rücktritt des 80-Jährigen angenommen.

Nach den Worten des Kardinals gibt es einen großen Unterschied zu seinem früheren Leben. Das Erzbischöfliche Haus habe er immer fast unbemerkt verlassen können. Das sei bei seiner neuen Wohnung am Burggraben jetzt anders. «Hier in Domnähe bin ich sofort auf dem Präsentierteller, muss mich gerade halten, werde erkannt und angesprochen.»

 

An Pfingsten steht laut Meisner «ein großes Familienfest» an. «Wir feiern die Goldene Hochzeit meines Bruders.» (KNA)