Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

2. Advent 2014

Sonntag, den 07.12.2014
Der 7 Dezember ist der 341. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 24 Tage  bis zum Jahresende.

 7.12.1970: Der Kniefall von Willy Brandt

Den Anwesenden der Szene verschlug es den Atem. Ein Politiker zeigte Gefühle, indem er Schuld eingestand und um Vergebung bat. 20, 30 Sekunden verharrte der deutsche Bundeskanzler knieend, das Haupt tief gebeugt.


"Immer wieder bin ich gefragt worden, was es mit dieser Geste auf sich gehabt habe. Ob sie etwa geplant gewesen sei? Nein, das war sie nicht." So schilderte es Willy Brandt Jahre später in seinen Erinnerungen.

Es sagte Willy Brandt

(*1913  † 1992) vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

 "Wir müssen unseren Blick in die Zukunft richten und die Moral als politische Kraft erkennen. Wir müssen die Kette des Unrechts durchbrechen."

Lassen wir an unserem Tisch einen Platz frei. Dieser Platz sei für den, dem es am Nötigsten fehlt oder der allein geblieben ist."


Papst Franziskus Via Twitter am 07.01.14


Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden. Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. Eine Stimme sagte: Verkünde! Ich fragte: Was soll ich verkünden? Alles Sterbliche ist wie das Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des Herrn darüber weht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit. Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott. Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her. Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam.

 

Jesaja 40,1-11

 

 

Trost (zu Jesaja 40,1-11) 

Mit den ergreifenden Worten „Tröstet, tröste mein Volk, spricht unser Gott!“ beginnt das zweite Buch innerhalb des Prophetenbuches Jesaja. Kein einzelner Schreiber ist Urheber dieses Teiles des Jesajabuches. Angenommen wird eine Gruppe von Kultsängern oder Leviten, die in die Situation des ausgehenden Exils in Babylon sprechen. Dabei wechseln die Perspektiven: Mal wird aus der Warte Babylons geschrieben. Da sitzt die Elite Israels in Deportation. Da verfeinert sich geschichtlich der Glaube an den einen (und alle Völker einenden) Gott. Mal wird aus der Warte Jerusalems gesprochen. Die Stadt ist 586 v. Chr. in Trümmern und der Tempel zerstört. Das Ende des babylonischen Exils ist 538 v. Chr. Beide Seiten – die bald Heimkehrenden wie die in Jerusalem Zurückgebliebenen – müssen sich neu einrichten. Sie dürfen sich neu orientieren, denn Gott schafft ihnen einen neuen Lebensraum. Gott wird erlebt als der Schöpfer. Gott ist als Schöpfer auch im schöpferischen Prozess der Geschichte wirkmächtig zugange. Geschichte und Leben sind für Israel ohne das Wirken des Gottes JHWH nicht denkbar.

 

Dieser Horizont ist wichtig zu bedenken, wenn wir die Einleitung in den 2.Teil des  Jesajabuches (Deuterojesaja) anschauen. Selbstverständlich begegnen wir israelitischen Rechtsfiguren, die uns heute nicht mehr nahestehen. Für die Ersthörenden dieser Worte sind sie selbstverständliche Hilfen, das Leben zu verstehen.

 

Mit Trost beginnt unsere Perikope. Trost ist Zuspruch, ist Ermutigung. Aufgefordert werden mehrere Menschen, das Volk, Gottes Volk (‚mein Volk’) zu trösten. Wer diese Mehreren sind, bleibt verborgen. Es werden Menschen sein, die zum Trösten befähigt sind, weil sie das Vertrauen auf Gott in sich tragen oder nach der Katastrophe der Zerstörung und der Deportation wiedergefunden haben. Sie werden Mittler des Trostes Gottes. Eine wärmende Wahrnehmung: Gottes Tröstung geschieht durch Menschen oder durch himmlische Wesen, die sich aber in Menschenbegegnung zeigen.

 

Die Tröstenden sollen Jerusalem – der Trümmerstadt mit den dort lebenden Menschen der Verzweiflung, der Verunsicherung, der Hoffnungsentleerung – sagen, dass Gott mit ihnen geblieben ist und sich nun wieder spürbar zu erkennen gibt. Verständlich wird das auf dem Hintergrund, dass Gott nur als Beziehung zum Menschen zu beschreiben ist. Wie wunderbar, nach dem Empfinden der Gottabwesenheit und Verlassenheit wieder Trost aus und mit ihm zu finden! Wie wunderbar, wenn Menschen befähigt sind, diesen Trost zur leibhaften Erfahrung zu machen. Wir können uns umso besser einfühlen, wenn wir wissen, was Verlust des Gottvertrauens und Verzweiflung an Untröstbarkeit hinterlassen können.

 

Die Tröstenden sollen zu Herzen reden: Das Herz ist nicht nur ein anrührendes Gemütsgeschehen. Es ist nach biblischem Wort auch Ort des Verstandes. Die Tröstenden reden nicht seelenbalsamierend von einem Trost Gottes. Sie reden so, dass dieser Trost keine Vertröstung ist. Er ist begreifbar, nicht nur ein emotionales Geschehen.

 

Zu verkünden ist, dass all das, was Menschen von Gott, von Gottes Trost und Lebenskraft getrennt hat, aufgehoben ist. Frondienst ist ein Wort für diesen unheilvollen Lebenszustand. Ursache ist nach biblischer Überzeugung die Schuld der Menschen vor Gott. Die Hauptschuld liegt darin, diesem Gott das Vertrauen entzogen zu haben und sich mit fremden Göttern wohler gefühlt zu haben. Für unsere Moderne sind es vielleicht die Vorstellungen, Ursprung des eigenen Lebens zu sein, ohne Rückbindung an einen Schöpfer. Der Unheilszustand ist für Israel Ergebnis der Schuld. Und Schuld erfordert im Rechtsdenken Israels eine angemessene Sühnung – eben die volle Strafe von der Hand des Herrn. Die Zerknirschung derer, die sich in diese Lage gebracht haben, ist vorstellbar. So auch das Ausmaß der Befreiung, die nun verkündet wird: Der Unheilszustand ist abgegolten durch den, der die verdiente Strafe gesetzt hat.

 

Gott ist Beziehungsgeschehen. Die Abwendung von Gott ist Entfernung von ihm. Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels ist ein Bild für die riesige Entfernung, die zwischen Gott und den Seinen liegt. Und nun kommt der Zuspruch, dass der Frondienst, die Abwendung überwunden ist. Das ist so einleuchtend, dass es gar nicht schnell genug geht, wieder zueinander zu kommen. Wie eine Liebe, die sich wieder gewiss geworden ist.

 

Wieder ruft eine Stimme: Alles, was diese Wiederverbindung hindert, möge beseitigt werden – alle Umwege, alle Anhöhen und Tiefen. Es möge ein glatter, durch nichts erschwerter Weg wieder geöffnet sein. Dann nämlich offenbart sich (endlich wieder) die Herrlichkeit Gottes. Alle Sterblichen werden sie sehen.

 

Wie gewaltig ist dieser Zuspruch angesichts der so tiefen Verdunkelung des Miteinanders. Die Sterblichen haben in dieser Finsternis die Heillosigkeit ihrer menschlich-sterblichen Existenz erlebt. Wo bleiben Sinn und Zukunft, wenn der Mensch in aller Brutalität mit seiner Vergänglichkeit und Hinfälligkeit konfrontiert ist und dann nur sich selbst zum Retter hat. So aber soll es nicht bleiben: Gott selbst hat sein Wort gesprochen, das Wort, das Leben wieder öffnet.

 

Mit den Versen 6-8 kommt vermutlich eine Verknüpfung in das 6. Kapitel des Buches. Da wird von der Berufung des geschichtlichen Propheten Jesaja (Kap 1-39 im Jesajabuch) gesprochen. Hier klingt wieder die Aufgabe eines Propheten an. Wir sehen ihn in Jerusalem (oder Babel), in Zerstörung und Gottferne, unter der Last des selbstverwirkten Lebens. Da fragt die Prophetengestalt (bzw. Gruppe), was es in solcher Situation noch zu verkünden gibt. Bestenfalls ist zu reden von der Gewalt der Vergänglichkeit, vom Verfliegen der Schönheit und der Lebenskraft, des Atems, wenn es nicht mehr die Lebenskraft Gottes ist.

 

Was der Prophet in aller Vergänglichkeit verkündet: „Das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit!“ Welche große Kraft an Treue, auch an Trost in untröstlicher Lebenslage! Selbst wenn der in seine Sterblichkeit gefesselte Mensch entmutigt ist. Er darf darauf bauen, dass das Wort Gottes bestehen bleibt. Es ist das Wort der Liebe und der Lebenskraft Gottes. Oft kann Mensch in Lebensfinsternis nicht erfassen, was dieses Trostwort bedeutet. Die Fesseln der Finsternis verdunkeln die Lebenskraft, die ‚Seele’.

 

Um unüberhörbar zu sein, soll Jerusalem als Botin dieser Frohbotschaft auf einen hohen Berg steigen. Sie wird Botin der Freude für das Umland Judäas. (Städte sind in der Personifizierung weiblich, daher die Botin.) Die Botin, vermutlich selbst noch im Schwanken, ob der Trost wirklich Trost und Ermutigung und nicht Vertröstung ist, wird ermutigt: Fürchte dich nicht! Der Grund dieser Furchtlosigkeit ist die Gegenwart Gottes: „Seht da, euer Gott!“

 

In alle Erfahrung der Ohnmacht kommt er mit starkem Arm (mit Macht). Er kommt nicht alleine, denn all die, die den Frondienst der Schuld getragen haben, auch die Deportierten, kommen wieder heim. Gewonnen hat Gott sie, indem sie ihm wieder trauten. Sie haben erkannt, dass in aller Sterblichkeit wirklich nur Gott Leben ist.

 

Und weil Gott das liebende Leben ist, kommt er mit starker Hand – aber nicht mehr, um Schuld zu vergelten, sondern wie ein Hirte, der sich mit all seiner Kraft dem Verlorenen widmet, der sammelt, was zerstreut ist, der in Zärtlichkeit sich erkennen lässt: Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam (V 11).

 

Der Trost dieses Abschnittes ist die Ankunft Gottes. Es ist kein Rechten mehr. Es gilt keine Vergeltung mehr. Die Erfahrung der Schuld hat getrennt. Die Wiederverbindung geschieht, indem Gott wieder sammelt, wieder ermutigt, wieder in seiner Macht und Zärtlichkeit – in seiner Liebe – erkannt wird.

 

Das Jesajabuch schreibt in eine geschichtliche Situation. Wir lesen den Text – vermutlich meist jenseits der Vergeltungsvorstellung. Was uns berühren mag ist die Zusage, dass Gott selbst Trost sein will. Trost bedeutet da: Leben wieder ermöglichen, bedeutet Befreiung aus der Verknotung der Finsternisse des eigenen, schuldig gewordenen Lebens. Trost bedeutet Zusage in die unübersehbare Sterblichkeit allen Lebens. Das Trostwort ist Wort an alle, die dieses Wort hören – egal in welcher geschichtlichen oder individuellen Situation. Manche erleben sich in einer Sinn entleerenden Bindungslosigkeit. Es ist vielleicht ein Sehnen da, dass doch eine lebenliebende, starke Macht da sei, die Leben trägt und ermutigt, sogar in die mächtig-ohnmächtige Erfahrung der Sterblichkeit. Dahinein spricht das Jesajabuch: Fürchte dich nicht: Seht, da euer Gott! Und wie ein Hirt ist er da – mit starker Hand und behutsam.

 

Manchmal sind es Advente Gottes, die plötzlich da sind. Und dann trösten, beglücken und dann Bindungslosigkeit des sich so verloren empfundenen Lebens aus Fesseln lösen. Erfahrung durch Gottestrost in Menschentrost. Erfahrung auch als Gottberührung, die unser Begreifenwollen übersteigt – einfach da ist.


Ihr Matthias Schnegg

2. Adventssonntag

Woche vom  07.12. – 14.12.2014


Sonntag:
18.00 Uhr  Rorate-Messe zum 2. Advent  

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Montag:
18.00 Uhr      Heilige Messe zum Fest der ohne Erbsünde

                      empfangenen Gottesmutter Maria

 

Donnerstag:
15.00 Uhr      Rosenkranzgebet für den Frieden und Versöhnung

                     der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr      Heilige Messe in der Krypta,

                     anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:
17.00 Uhr      Adventskonzert

 

Sonntag:
14.00 Uhr Taufe des Kindes Leonie Gungowski

18.00 Uhr  Rorate-Messe zum 3. Advent mit Gebet für die

Familien Battenschlag, Lindner und Missenich

 

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag  um 18.45 Uhr

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol, Kasinostrasse 6 in 50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr 

 

Sie sind eingeladen.

Adventskonzert

Bild anklicken zum vergrößern
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Krippe in Maria Lyskirchen

2. ADVENT 2014: Ein Baumarkt wird zur 'Flüchtlingsherberge' "Trocken und warm muss reichen ..."
2. ADVENT 2014: Ein Baumarkt wird zur 'Flüchtlingsherberge' "Trocken und warm muss reichen ..."

Eine Bildergalerie zum 2. Advent, Bilder anklicken ...

Feiertag am 8.12.

Gotische Madonna in Lyskirchen
Gotische Madonna in Lyskirchen

Früher war der Tag der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria in vielen Regionen ein Feiertag. Heute ist er Alltag. Wir begehen am Montag um 18 Uhr die Heilige Messe zu Ehren dieses Gedenkens der Erwählung der Gottesmutter Maria.

 

Notel-Gaben

Im vergangenen Advent haben wir auch sehr hilfreich durch Sachspenden beistehen können. So haben unsere Obstkonserven genau bis zum 2.12.2014 gereicht – da wurde der Quark mit den letzten Obstkonserven angerührt und von den Gästen des Notels mit Genuss und Dankbarkeit verzehrt. Sie wissen, dass sie von uns bedacht sind. Sie drücken das immer wieder mit Dank aus an die, die das alles ermöglichen.

In diesem Advent sind erbeten: Obstkonserven, Nuß-Nougat-Creme (Nutella) und schwarzer Tabak. Für Ihre Geschenke stehen wieder die Körbe am Eingang der Kirche. Zur Gabenbereitung werden diese Körbe zum Altar gebracht. Dieses Zeichen der natürlichen Verbindung von Liturgie und Diakonie hat einen guten Platz in Lyskirchen gefunden.


Von Herzen Dank allen, die etwas beitragen können und mögen.

Krippenempfang

Es ist schön, dass sich schon viele eingetragen haben, um die vielen Besuchenden der Krippe zu empfangen und ihnen Postkarten mit Motiven der Krippe zu verkaufen. Der Erlös aus diesem Verkauf kommt dem Notel zugute.

Auf dem Plan der möglichen Anwesenheit des Krippenempfangs sind noch genügend Lücken. Sie können sich jederzeit eintragen – ganz nach dem Maß Ihrer Möglichkeiten.


  • Die Liste liegt in der Sakristei aus. Danke allen,
    die mitwirken mögen und können.

Neujahrskonzert am Neujahrstag

Unser Kantor gibt am 1.1.2015 nach dem Gottesdienst ein festliches, aber auch besinnliches Neujahrskonzert. Heißen Sie das neue Jahr musikalisch willkommen. 

 

Die Ausführenden:  Leonor Amaral( Sopran), Ulrich Cordes (Tenor) und Christoph Lahme (Harmonium).  Zur Aufführung kommen Werke von: Adam, Bach, Berlioz, Bizet, Gounod, Händel, Karg-Elert, Rossini und anderen.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Aus der Traum...

Biretta Lyskirchen Kardinäle
Weil er den Luxus liebte: Papst entlässt Chef der Schweizer Garde
Weil er den Luxus liebte: Papst entlässt Chef der Schweizer Garde

„Papst Franziskus hat erlaubt, dass Daniel Rudolf Anrig mit dem 31. Januar sein Amt als Kommandant der Päpstlichen Schweizer Garde abgibt.“ So hört sich das an, wenn Radio Vatikan über einen ‚Rauswurf‘ berichtet. Daniel Rudolf Anrig wurde 2008 für 5 Jahre als Chef der Schweizer Garde im Vatikan bestellt. 2013 wurde seine Bestellung zum obersten Papstbeschützer um weitere 5 Jahre verlängert. Am 31.01.2015 ist jedoch Schluß. Die Jungs der Schweizer Garde dürfen aufatmen. Ihrem Chef wurde ein zu strenger Befehlston und eine unmenschliche Dienstordnung, bis zu 20 Stunden Wache schieben, vorgeworfen.   Vielleicht hat es aber auch Papst Franziskus nicht gefallen, dass Anrig einen Hang zum Luxus hatte.


In der Schweizer Tageszeitung „Blick“ berichtet ein ehemaliges Mitglied der Garde, dass Anrig sich nach seinem Amtsantritt 2008 eine neue Behausung im Vatikan bauen ließ. Auf der Kaserne der Schweizer Garde entstand demnach ein neues Domizil für den Chef, das mit 380 Quadratmetern dreimal größer sein soll, als die Wohnung seines Vorgängers.


Über acht Zimmer, vier Bäder und einen großen Salon konnte der Chef-Gardist so verfügen. Ebenso sei ein luxuriöser Umbau des Büros zwischenzeitlich geplant gewesen.

Amtsmissbrauch nicht mit «vorsätzlicher Absicht» begangen

Misshandelte Flüchtlinge unter dem Polizeichef Anrig
Misshandelte Flüchtlinge unter dem Polizeichef Anrig

Rückblende: Ehe Daniel Anrig Chef der Schweizer Garde wurde, wurde er 2002 Chef der Kriminalpolizei des Kantons Glarus. Ein Jahr später stand er im Zentrum des wohl grössten Polizeiskandals im kleinen Kanton.

 

Bei einer Hausdurchsuchung im Asylheim Rain in Ennenda waren Asylbewerber ausgezogen und gefesselt worden. Ihnen wurde ein Stoffsack über den Kopf gezogen, anschliessend wurden sie fotografiert und stundenlang festgehalten.

Der Vatikan hatte keine Probleme mit seiner Berufung
Der Vatikan hatte keine Probleme mit seiner Berufung

Das Vorgehen der Polizei löste harsche Kritik aus. Menschenrechts- organisationen wie Amnesty International protestierten und verlangten, dass die Vorfälle untersucht werden. Aufgrund von Strafanzeigen von Asylbewerbern wurde dies schliesslich auch getan. Der Richter kam zum Schluss, dass zahlreiche von der Polizei durchgeführten Massnahmen unverhältnismässig und entwürdigend waren. Anrig wurde allerdings nicht weiter belangt. Das Strafverfahren gegen ihn wurde eingestellt, weil er den Amtsmissbrauch nicht mit «vorsätzlicher Absicht» begangen habe.

 

Anrig tat das juristische Nachspiel später als Lehrstück ab. Es sei «eine bereichernde Erfahrung» gewesen, weil ihm Aspekte der Führungs-verantwortung aufgezeigt worden seinen, sagte er im «Tages-Anzeiger». Auch für die Führungsriege der Polizei war alles halb so schlimm. 2006 wurde Anrig zum Polizeikommandanten befördert. 2008 wurde er dann Chef der Schweizer Garde im Vatikan.

Aber bitte mit Schleier, meine Damen!

Die HERREN-Gründer von LATIN MASS SOCIETY
Die HERREN-Gründer von LATIN MASS SOCIETY

Die Latin Mass Society in den USA und Kanada wirbt zum bevor-stehenden Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria am 8. Dezember zum dritten Mal für einen „Tag des Schleiers“. Die Initiative Wear the Veil Day 2014 lädt Mädchen und Frauen ein, bei der Heiligen Liturgie einen Schleier zu tragen.


Die Cardinal Newman Society unterstützt die Initiative der Latin Mass Society, um besonders an katholischen Gymnasien und Hochschulen für den Wear the Veil Dayzu werben. Das Hochfest Mariä Empfängnis sei ein besonders geeigneter Anlaß dafür, da mit der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter das „neue Menschsein“ (Benedikt XVI.) seinen Anfang genommen hat.

Frauen trugen traditionell einen Schleier aus Ehrfurcht 

Frauen trugen traditionell einen Schleier, wenn sie eine Kirche als heiligen Ort betraten. Der Schleier war Ausdruck der Ehrfurcht, indem sie die Jungfrau und Gottesmutter Maria darin nachahmten, heißt es in einer begleitenden Erklärung der Latin Mass Society. Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten das Tragen des Schleiers in weiten Teilen der Kirche abgekommen ist, sei in den letzten Jahren ein Wiederaufleben dieser Praxis zu verzeichnen. „Die Latin Mass Society lädt alle Frauen am kommenden Montag zur Teilhabe an dieser Tradition ein.“

In den ersten beiden Jahren wurde die Initiative vor allem von Studenten des Belmont Abbey College, derFranciscan University of Steubenville und der John Paul the Great Catholic University unterstützt. In diesem Jahr wollen sich auch Studenten der University of North Carolinabeteiligen.

Flüchtlingspolitik

Der Vatikan bietet kein Asyl

"Papst Franziskus rügt Europa für seine Flüchtlingspolitik. Dabei nimmt der Vatikan selbst keine Einwanderer auf.

Papst Franziskus verlangt Solidarität mit Flüchtlingen. Im Europäischen Parlament mahnte er diese Woche, das Mittelmeer dürfe „nicht zu einem großen Friedhof werden“; die Männer und Frauen, die täglich auf Kähnen an Europas Küsten landeten, brauchten „Aufnahme und Hilfe“. Es war nicht das erste Mal, dass der Papst Europa wegen seiner Flüchtlingspolitik ins Gewissen redete. Doch gibt es nur einen Staat in Europa, der bisher keinen einzigen Flüchtling aufgenommen hat: den Vatikan selbst. Er hat weder ein Asylrecht noch eine Anlaufstelle für Asylsuchende. Geschweige denn ein Flüchtlingsheim." heißt es in einem Artikel der FAZ >>>


Moralapostel jenseits der Alpen?

Pater Bernd Hagenkord SJ
Pater Bernd Hagenkord SJ

„Der Vatikan bietet kein Asyl“

'Es ist ein Argument, das mir per eMail und per Facebook in der vergangenen Woche einige Male begegnet ist: Der Papst fordert dazu auf, Flüchtlinge aufzunehmen, tut es aber selber nicht. Gemeint sind die Vatikanischen Gärten und Räume und Gebäude, die den Vatikanstaat bilden.


Dass aber die FAZ das aufnimmt und das – zumindest am Sonntag um 17.30 Uhr, da ich diese Zeilen schreibe, ganz oben auf ihrer Webseite hat, das lässt mich dann doch erstaunt zurück.'


Schreibt Pater Bernd Hagenkord (deutschsprachiger Chef bei Radio Vatikan) auf seinem Block >>>

"Gar NIX zu machen?"

Der Päpstliche Palast steht leer ...  Bertone hat 600 m² ... und die Luxuswohnung des Chefgardisten mit 380 m² und vier Bädern wird zum 1.2.2015 auch frei ... 

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