Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
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    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

23. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 07.09.2014
Der 7. September ist der 250. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 115 Tage  bis zum Jahresende.

7.9.1949: Konstitution von Bundesrat und Bundestag

Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Nach der Verkündigung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 und der ersten Bundestagswahl im August traten in Bonn der Deutsche Bundesrat und der Deutsche Bundestag zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Der Bundesrat, durch den die Länderregierungen an der Gesetzgebung des Bundes beteiligt sind, bestand aus 43 Mitgliedern und vier Vertretern Berlins, die allerdings nur eingeschränktes Stimmrecht besaßen. Dem ersten Bundestag gehörten 410 Abgeordnete aus elf Parteien an. Stärkste Fraktion des Parlaments war die CDU/CSU mit 139 Sitzen. Der Bundestag wählte am 15. September 1949 den 73-jährigen Konrad Adenauer mit nur einer Stimme Mehrheit zum ersten Kanzler der Bundesrepublik.

Es sagte Konrad Adenauer

(1876 - 1967), 1. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

Das ist ein wirksames Bild der Kirche: Ein Schiff, das den Sturm durchqueren muss und aussieht, als würde es gleich untergehen. Was das Schiff rettet, sind nicht die Tüchtigkeit und der Mut seiner Männer, sondern der Glaube, der es möglich macht, auch im Dunkeln und inmitten der Schwierigkeiten voranzuschreiten. Der Glaube gibt uns die Gewissheit, dass Jesus anwesend ist, neben uns, dass seine Hand uns festhält und uns der Gefahr entreißt. Wir alle sind auf diesem Schiff, und hier fühlen wir uns sicher, trotz unserer Grenzen und Schwächen.“


Papst Franziskus im Mittagsgebet 31.08.2014




Wenn dein Bruder auf dich hört,
so hast du ihn zurückgewonnen  

 

   

+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

 

 

 

Mt 18, 15-20

 

 

 

Das Miteinander (zu Matthäus 18,15-20) )  

Mit unserem Textabschnitt befinden wir uns mitten in der vierten (von fünf) großen Rede des Matthäusevangeliums. Sie trägt den Namen ‚Gemeinderede’, denn hier geht es um die Art des Zusammenlebens der Schülerinnen und Schüler Jesu, aber vor allem auch der Gemeindemitglieder. Wie all die großen Reden des Matthäusevangeliums dient auch die Gemeinderede dazu, die Nachfolge praktisch anzuschauen. Es geht um Verhalten und Haltung. Der große Begriff der Gerechtigkeit Gottes begleitet uns durch das ganze Evangelium. Gerechtigkeit Gottes ist ein konkretes Handeln aus einer Haltung der Nachfolge. Der Evangelist ermutigt die Gemeinde, diese Gerechtigkeit Gottes ablesbar zu machen an ihrem Miteinander.

 

Verhalten und Haltung haben leichtes Spiel, wenn alles glatt läuft. In Krisensituationen offenbart sich die Kraft der Einstellungen und Werte. In der Gemeinderegel werden drei Themenbereiche angesprochen,  wie das praktische Leben im Hinter-Jesus-Hergehen aussieht. Zum einen sind die ‚Kleinen’ angesprochen. Es sind nicht nur die Kinder, sondern alle, die klein gemacht worden sind. Ihnen möge die Gemeinde kein Ärgernis geben, dass sie das Vertrauen auf Gott verlieren, weil die Gemeinde sie links liegen lässt und verhöhnt.

 

Unsere Perikope spricht vom Thema des Umgangs mit einem Bruder/einer Schwester, wenn sie sich versündigt haben. Das die Gemeinderede abschließende Gleichnis führt die Notwendigkeit der Vergebung als Haltung der JesusChristus-Nachfolgenden auf.

 

Auffallend ist, dass in den Versen 15 – 17 – wo es um den Umgang mit sündig Gewordenen geht – die Anrede im Text vom Wir zum Du wechselt. Das bedeutet, dass hier jede und jeder Lesende sich ganz persönlich angesprochen sehen möge. Das Thema heißt: Sünde und Umgang mit dem Sünder. Matthäus lässt erkennen, dass das Motiv der Überlegungen nicht Strafe und Ausschluss ist. Im Vordergrund steht vielmehr, den Sünder zurückzugewinnen. Das ist eine entscheidende Grundhaltung, sich dem Thema anzunähern. Ziel ist es, dem Sünder den Weg zurück in die Gemeinschaft zu öffnen. Daher als erste Stufe der Rückgewinnung: Es soll ein Gespräch zwischen dem Sünder und dem Gemeindemitglied stattfinden. Es ist offen, ob das Gemeindemitglied selbst Geschädigter ist. Das Vier-Augen-Gespräch sucht nicht Rache, will nicht nachkarten. Es will, dass der Sünder die Chance bekommt, sich wieder einzureihen in die Gemeinschaft.

 

Dieses Vorgehen ist den glaubenden Juden nicht fremd. Die Anweisung des matthäischen Jesus fußt auf der Weisung in Lev 19,17f. Da heißt es: Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen., Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. An den Kindern seines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr! Dieses Zitat lässt den schuldig Gewordenen nicht isoliert stehen. Es wird die Anfrage an das soziale Umfeld, ja selbst an den Geschädigten mit in den Blick genommen: Wie weit tragen mein oder das Verhalten der Gemeinschaft zur Sünde des Anderen bei? Und: Wie weit versündige ich mich (selbst als Geschädigter), wenn ich einen Schuldiggewordenen nicht für die Gemeinschaft zurückgewinnen will. Auch der Blick auf diese soziale Komponente bekräftigt, dass das Motiv der Auseinandersetzung mit dem Sünder nicht Rache oder Vernichtung ist.

 

Jesus (und in seiner Folge auch Matthäus und die Gemeinden) ist so realistisch zu wissen, dass ein Vier-Augen-Gespräch nicht automatisch zum Erfolg führt. Die Sünde kann hartnäckig sein. Daher empfiehlt die Gemeinderegel: Dann magst du zwei oder drei Zeugen hinzuziehen. Auch da wird die Tora bemüht: Jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. (Dtn 19,15). Die Zeugen stellen nach mosaischem Gesetz die Rechtsgültigkeit des Gespräches her. Auch in diesem Stadium der Auseinandersetzung mit dem Sünder bleibt das Ziel, ihn in die Gemeinschaft zurück zu gewinnen. Die Zeugen sind keine verschärfenden Anklageführer. Sie können auch hilfreich sein, einen anderen Blick auf den Sünder zu gewinnen als ich ihn als Erstbegegner habe.

 

Nun kann auch das fehlschlagen. Dann wird als nächste Stufe empfohlen, in einer öffentlichen Gemeindeversammlung zu versuchen, den sündigen Bruder für die Gemeinde zurückzugewinnen. Auch hier geht es nicht um eine Gerichtsszene mit dem Ziel einer Verurteilung und eines Ausstoßes aus der Gemeinde. Es bleibt das Ringen, den Sünder zurück zu gewinnen. Mit allen Kräften mag ihm geholfen werden, den Weg zurück in die Nachfolgegemeinschaft zu finden.

 

In unserem Denken sind wir bis hierher schon einen weiten Weg der Geduld und der Gutwilligkeit gegangen. Irgendwann ist Schluss. Irgendwann muss der Sünder die Verantwortung und die Folgen seiner Schuld tragen. Es wunderte niemanden von uns, wenn nach der dritten erfolglosen Bemühung der Ausschluss aus der Gemeinde sich anschlösse.

 

Anders die Anweisung des matthäischen Jesus: Jetzt fällt der Blick zurück auf die Eingangsbegegnung der Zwei. Jetzt wird mir (als dem, der mit dem Schuldiggewordenen das Gespräch gesucht hat) die Aufgabe zu, ihn weiterhin für die Gemeinde gewinnen zu wollen. Mein Blick auf ihn wandelt sich allerdings. Im Text heißt es: „...dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.“ Wenn wir zu diesen Begriffen von Heide und Zöllner in die Überlieferung Jesu schauen, dann sind die Heiden die, die Gott zu wenig kennengelernt haben, und die Zöllner die, die in der besonderen liebenden Zuwendung des Messias Jesus stehen. Wir werden mit den Maßen unseres Alltagshandelns schwer mit einer solchen unaufhörlichen Bemühung zurecht kommen. Wir werden gleich daran denken, wie gerne solche Gutmütigkeit ausgenutzt wird. Wir werden Beispiele vorbringen können, wie eine solche unaufhörliche Bemühung sogar eine Umkehr und ein Reifen der Persönlichkeit verhindert haben mag.

 

Matthäus lehnt sich an die Erfahrung mit dem Messias Jesus an. Er hat die Verrücktheit gelebt, Menschen vorbehaltlos und unaufhörlich für das Gute, für die Beziehung mit Gott gewinnen zu wollen. Unserem Text schließt sich die Frage des Petrus an: Wie oft – bitte schön – sollen wir denn verzeihen? 7x70 = 490 Mal – was soviel heißt wie: unbegrenzt. Da werden wir mit unserer menschlichen Kraft oft genug weit über unsere Grenze gegangen sein...

 

Bevor aber das Thema der Vergebung in der Gemeinderede ausgeführt wird, hebt der Evangelist die Notwendigkeit der Einheit in der Gemeinde hervor. Wie bedeutsam das nun zu Sagende ist, wird durch das eindringliche: ‚Amen, ich sage euch!’ unterstrichen. Nun wird der Gemeinde die Vollmacht gegeben, zu binden und zu lösen. Wir hatten das schon in 16,18 gehört, als dem Petrus diese Vollmacht zugesprochen wurde. Es geht dabei nicht um das Bußsakrament. Es geht um die Autorität der Gemeinde, Regeln zur Bewahrung der Gemeinde als Nachfolgegemeinschaft aufzustellen – festzulegen, was erlaubt ist (zu binden) und was verboten ist (zu lösen). Auffallend, dass diese Kompetenz nicht einem oder einigen Oberen zugestanden ist, sondern der Gemeinde. So war es zumindest in Zeiten der kleinen Gemeinden des ausgehenden 1. Jahrhunderts möglich.

 

Im Kontext der Rückgewinnung des sündigen Bruders bedeuten binden und lösen, ihn für die Gemeinschaft zurückzugewinnen oder ihn zu verlieren. Das hat tiefgreifende Bedeutung – im Himmel und auf Erden. In all dem bleibt das Ziel, den Sünder zur Gemeinde und damit zur Nachfolgegemeinschaft zurück zu gewinnen. Der Sünder hat Verantwortung, die Gemeinde aber auch. Daher ist jede Leichtfertigkeit abzulehnen. Es geht um ‚Himmel und Erde’, um das Existenz in der Gemeinschaft mit Gott und der Gemeinde.

 

Wir werden die Ohnmacht empfinden, die ein solcher – dann vielleicht erfolgloser – Prozess der Gewinnung – hinterlassen kann. Dahinein wird mit Vers 19 die besondere Bedeutung des Gebetes betont: Das inständige Bemühen aller Beteiligter soll auch vor Gott seinen festen Platz haben.  Schon wo zwei oder drei – also schon die im ersten Kontakt beiden oder die im zweiten Bemühen durch die Zeugen – mögen die Angelegenheit im Gebet und damit im direkten Gottesbezug halten. Die Zusage der Erhörung des Gebetes ist groß, für unsere Wirklichkeitserfahrung vielleicht gar zu groß. Zugesagt ist, dass sich auch in diesen Auseinandersetzungen bewahrheitet, was das Matthäusevangelium verkünden will: Gott ist in Jesus mit uns – der Immanuel, der bei uns ist alle Tage bis zum Weltzeit Ende.

In der Frage der Zurückgewinnung werden wir weiter in die Schule Jesu gehen müssen. Was bedeutete das für all die Vielen, die sich 2013 aus der Mitgliedschaft unserer Kirche verabschiedet haben…

 

Ihr Matthias Schnegg

 

23. Sonntag im Jahreskreis
Woche vom  07.09. – 14.09.2014

 

Sonntag: 
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:
15.00 Uhr  Rosenkranzgebet für den Frieden

                                  

Freitag:
18.00 Uhr  Wortgottesdienst in der Krypta,
anschließend Bibelgespräch

 

Sonntag:                 
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Welttag der Kommunikationsmittel

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und Donnerstag jeweils um 18.45 Uhr

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

Einladung Amtseinführung des neuen Erzbischofs  

Am 20. September 2014 wird unser neuer Erzbischof Rainer Kardinal Woelki in sein Amt eingeführt. Es ist sein Wunsch, dass alle im Bistum sich eingeladen wissen, daran teilzunehmen. Der Dom wird um 9 Uhr geöffnet. Die Feier beginnt um 10.30 Uhr. Auf dem Roncalliplatz wird der Gottesdienst auch auf Videowand übertragen. Im Anschluss an die Messfeier ist ein Fest der Begegnung auf dem Roncalliplatz. Klar, dass auch wir aus unserer Gemeinde Eingeladene sind.

 

Kardinal Woelki feierte seine Kardinals- kreierung
2012 mit Obdachlosen

Unter dieser Anfrage haben sich viele zu Wort gemeldet, was ein schönes Zeichen des lebendigen Teilhabens ist. Danke sehr! Es ist klar geworden, dass die Kommunikation vor der Messfeier ein sehr wichtiger Bestandteil für das ist, was uns als Gemeinde zusammenbringt. Immerhin sind wir –wie alle Kölner Innenstadtkirchen – eine Gemeinde, die eine eindeutige Fahr-Gemeinde ist, also ein Ort, zu dem die meisten hinfahren, nicht hier im Gemeindeveedel wohnen. Daher ist es um so beeindruckender, dass sich darin eine Umeinanderwissen ebenso gebildet hat wie eine wie von selbst geschehende Kultur des Willkommens für Menschen, die neu dazu gekommen sind oder auch nur zufällig einmal dabei sind. Etwas Besseres können wir uns nicht wünschen, als dass eine Gemeindebildung ohne Organisationsform sich von selber ergibt. Daher also auch die hohe Bedeutung der Kommunikation. Die soll bitte nicht abgewürgt sein. Das hätte gewiss auch Folgen für die derzeit selbstverständliche Wahrnehmung voneinander.

 

Das Anliegen, sich in Ruhe vor dem Gottesdienst in der Kirche einfinden zu können, um im stillen Gebet oder in der Stille einzufinden, ist auch sehr verständlich und gewürdigt in den Rückmeldungen. Es scheint so, dass sich durch die Thematisierung ein Weg gefunden hat, der Kommunikation und Stille zusammenbringt. Ich mag uns ermutigen, dass wir beides leben lassen. Es ist ein Geschenk der Erfahrung an diesem Ort, dass sich gestaltet und entwickelt, was ansteht.

 

Herzlichen Dank allen, die mitgedacht und sich mitgeteilt haben. Wir werden im Herbst wieder einmal Interessierte zu einer Gemeindeversammlung einladen. Da werden wir auch unsere dann gewonnenen Erfahrungen in Dialog bringen können.

 

AGAPE-Feier mit Obdachlosen und Gemeinde  

Während des Eucharistischen Kongresses 2013 haben wir eine solche Agape feiern dürfen. Mit den Seelsorgenden aus Gubbio – Sr. Franziska und Br. Markus – haben wir abgesprochen, diese Form der gottesdienstlichen Feier zu wiederholen. Nächster Termin ist der 31. Oktober um 17 Uhr. Wir benötigen zum Aufbau und zum Tischdienst wieder viele Menschen, die mithelfen mögen. Daher die Bitte, sich bei zu melden, wenn Sie mitmachen können – entweder in der Sakristei bei Herrn Kläden oder unter schnegg@lyskirchen.de.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Bischof Bonny stellt päpstliche Weisungen in Frage

Bischof von Antwerpen Johan Bonny
Bischof von Antwerpen Johan Bonny

"Es steht mir kein Urteil darüber zu, wie die Dinge damals gelaufen sind und wie Paul VI. zu seiner Entscheidung gekommen ist. Aber mich bekümmert die Tatsache, dass das Fehlen einer kollegialen Basis sofort zu Spannungen, Konflikten und Brüchen geführt hat, die nicht mehr überwunden wurden. Sowohl von der einen wie von der anderen Seite wurden seinerzeit Türen geschlossen, die seither nicht mehr geöffnet wurden. Die lehramtliche Linie von „Humanae Vitae“ wurde darüber hinaus in ein strategisches Programm umgesetzt, das mit fester durchgeführt wurde. Diese Kirchenpolitik hat eine breite Schneise von Verdächtigungen, Ausschlüssen und verpassten Chancen hinterlassen."

Die Bischofssynode über die Familie Erwartungen eines Diözesanbischofs

Auszug aus der Denkschrift:

„Wie alle Bischöfe komme ich in viele Pfarreien, um das Firmsakrament zu spenden. Die meisten Firmlinge in meinem Bistum sind zwölfjährige Kinder. Viele davon kommen aus einer zweiten Ehe oder einer neu zusammengefügten Familie. Vor mir sitzt jedes Mal eine große Gemeinschaft aus Kindern, Eltern, Großeltern und anderen Familienmitgliedern. Ich weiß natürlich, dass die meisten von ihnen nur selten an der Eucharistiefeier teilnehmen. Dennoch wollen sie auf diese Feier nicht verzichten. Das Kind, das gefirmt wird, bringt die Familie zusammen. Diese Feier hat übrigens eine große Bedeutung für die religiöse Verbindung zwischen den aufeinander folgenden Generationen in der Familie. Außerdem bedeuten solche Feiern in bestimmten Familien einen seltenen ‚Friedenszustand‘, für den Frustrationen und Konflikte untereinander kurze Zeit in den Hintergrund treten. Bei der Kommunionausteilung kommen die meisten Familienmitglieder spontan nach vorn zum Empfang der Kommunion. Ich kann mir nicht vorstellen, was es für die Kinder und für ihre weitere Verbindung mit der kirchlichen Gemeinschaft bedeuten würde, wenn ich in diesem Augenblick allen Eltern, Großeltern oder anderen Familienmitgliedern die Kommunion verweigern würde, die nicht in ‘regelgerechten‘ Familiensituationen leben. Das wäre verheerend für die liturgische Feier, für die Beziehungen dieser Familien zur kirchlichen Gemeinschaft und besonders für die weitere Glaubensentwicklung der betroffenen Kinder. Unter solchen Umständen fallen zweifellos andere theologische und pastorale Motive ins Gewicht als nur die der sakramentalen Ehe. Solche Situationen machen das weitergehende Nachdenken über die Lehre wie auch die Praxis der Kirche notwendig“.

Johan Jozef Bonny (* 10. Juli 1955 in Ostende, Provinz Westflandern, Belgien) Bischof des Bistums Antwerpen.


Am 28. Oktober 2008 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Antwerpen. Die Bischofsweihe spendete ihm am 4. Januar 2009 der Vorsitzende der belgischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels, in der Antwerpener Liebfrauenkathedrale. Mitkonsekratoren waren Walter Kardinal Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, sein Amtsvorgänger Paul Van den Berghe und Roger Joseph Vangheluwe, Bischof von Brügge. Sein Wahlspruch lautet Agnus pascet illos.

 

Am 21. Januar 2010 ernannte ihn Benedikt XVI. zudem zum Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Am 16. Juni 2012 wurde Johan Bonny als Großoffizier in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem investiert. (Wikipedia)

 

Immer weniger Applaus auf dem Petersplatz

Im Vatikan hält sich das Gerücht, man hätte gemessen, dass der Applaus für den Papst abgenommen habe, obwohl die Anzahl der Menschen zunehme. Der Grund: Die Pilger auf dem Peterplatz haben nur noch eine Hand frei, in der anderen halten sie Smartphone, Tablet, irgendwas um den Augenblick „festzuhalten“. Vielleicht ist es nur „gut erfunden“, wie man in Italien sagt: Si non è vero, è ben trovato. Es ist auf jeden Fall plausibel und gibt die Stimmung wieder: Alle schauen auf den Bildschirm, immer weniger auf das Ereignis selber.