Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 06.04.2014
Der 6. April ist der 96. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 269 Tage  bis zum Jahresende.

Geboren am 6.4.1878:
Erich Mühsam (†10.7.1934)

Deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen ist der expressionistische Lyriker, Satiriker und Essayist in Leipzig, Berlin und München-Schwabing. Er war ein scharfzüngiger Kritiker von Staat, Parteien und dem Militär. Er veröffentlichte u.a. im "Simplicissimus" und war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Kain. Zeitschrift für Menschlichkeit". Zu seinen Werken zählen u. a. "Wüste-Krater-Wolken" (1914) und "Judas", ein Arbeiterdrama von 1921. Außerdem engagierte er sich führend in der Münchner Räterepublik und wurde 1919 zu einer 15jährigen Festungshaft verurteilt, kam aber im Zuge einer allgemeinen Amnesie 1924 wieder frei. Er warnte bereits frühzeitig vor Hitler, dem Nationalismus und der aufkommenden Gefahr der rechtsgerichteten Gewalt. Der überzeugte Menschenfreund und Utopist wurde 1934 im Konzentrationslager Oranienburg umgebracht.

Es sagte Erich Mühsam

(1878 - 1934), deutscher Schriftsteller, Anarchist und Pazifist,
ermordet im KZ Oranienburg

Ein Kind, das an Leib oder Seele darbt, ist ein größerer Vorwurf gegen die Menschheit als alle Feindschaft und alle Niedertracht der Welt!

Papst Franziskus: Bin kein Kommunist

Ich glaube, dass die Armen im Zentrum der Verkündigung Jesu stehen. Es reicht, im Evangelium zu lesen»

Papst Franziskus 

im Gespräch mit belgischen Jugendlichen

Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sandten die Schwestern des Lazarus Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

 

Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45

Lesung zum 5. Fastensonntag

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom

 

Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht. Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden. Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht. Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.

Fleisch und Geist

(zu Römer 8,5-17)

Dieser Abschnitt aus dem Römerbrief wird uns schnell blockieren. Die beiden Begriffe von ‚Fleisch’ und ‚Geist’ scheinen zu wetteifern. Aus unserer Erziehung (der Wirkungsgeschichte dieses Textes) hören wir (vermutlich die meisten von uns) die zu verabscheuende Niedrigkeit alles Fleischlichen und nicht hoch genug zu stilisierende Reinheit des Geistes. ‚Fleisch’ war schnell in Zusammenhang mit sexueller Begierde gesehen. Der ‚Geist’ schmückte sich mit der unberührten Reinheit des Frommen. Wenn man dann weiß, dass eine solche leibverachtende Haltung viele Generationen geknechtet und teils moralisch vernichtet hat, ist der Zugang zu einem solchen Text wahrlich blockiert.

 

Die dem Paulus gerecht werdende Annäherung geschieht in der Erläuterung der beiden Worte ‚Fleisch’ und ‚Geist’. Mit ‚Fleisch’ meint die biblische Sprache (schon des AT) die Realität, dass wir vergängliche Menschen sind. ‚Fleisch’ vergeht. Der Mensch weiß, dass er in der Wirklichkeit seines Leibes sterblich ist. Und das gestorbene Fleisch vergeht. Paulus bedient sich des Sprachgebrauchs, wie er in der hebräischen Bibel vertraut ist. Auch seine Leserschaft ist mit der Bedeutung dieser Begriffe selbstverständlich vertraut. ‚Fleisch’ ist nicht vorrangig sexuelle Lust. ‚Fleisch’ ist die Wirklichkeit unserer Vergänglichkeit.

 

Dem entgegengesetzt steht die Lebenskraft Gottes. Sie ist ‚Geist’. Der Mensch an sich ist ‚Ackerboden’, zerfallend. Was den Menschen zur Würde des gottgeliebten Menschen macht, ist diese Lebenskraft Gottes. Sie ist dem ‚Menschlein‘ aus Ackerboden (‚Adam‘) eingehaucht (vgl. Gen 2,7). Aus diesem Verständnis verdankt der Mensch seine Möglichkeit des Lebens allein Gott. Ohne diesen Geist Gottes bleibt demnach nichts als ein vergängliches Wesen. Geist Gottes ist zugleich die Lebenskraft, die etwas vom ewigen Leben Gottes hat. In diesem Verständnis ist der Mensch von seinem Wesen her abhängig von seinem Schöpfer. Ohne den Schöpfergott wäre er ein allein vergehendes, hinfälliges Wesen.

 

Auf dieser Basis lässt sich das Wort des Paulus vielleicht leichter entschlüsseln: Die Sünde des Menschen besteht darin, dass er sich selbst zum Grund seines Lebens macht. Er verkennt dabei seine naturgegebene Abhängigkeit vom Schöpfergott. Wenn der Mensch aber so denkt, dann wird er auch aus der ‚Logik des Fleisches’, aus der Logik seiner Selbstüberschätzung leben. Diese Logik bricht sich an der Realität des Todes. Nach Paulus ist es ein Tod ohne Hoffnung. Der Mensch kann sich aus sich selbst kein unendliches Leben geben. Dem stellt Paulus gegenüber das Leben, das der ‚Logik des Geistes’, der Logik des Schöpfergottes folgt. Klar ist, dass da ein Leben ohne Gott als eine ‚Feindschaft gegen Gott‘ verstanden wird. Das wird daran sichtbar, dass die Weisung Gottes, die Tora, für einen von Gott gelösten Menschen keine Bedeutung hat, keine Bedeutung haben kann (V. 7). Dem folgt, dass der, der in der Logik des Fleisches sein Leben gestaltet, Gott nicht gefallen kann (8).

 

Für Paulus ist das eine Wirklichkeitsbeschreibung. Ein Mensch verkennt sein Wesen, wenn er meint, sich selbst das Leben verdankt zu haben. Paulus stellt in den folgenden Versen sein Gegenbild dar: Ihr, das ist die Gemeinde der Glaubenden, seid aber vom Geist bestimmt. Der Geist ist der Lebensraum, der Atem, in denen sich die Glaubenden bewegen. Mehr noch: Der Geist Gottes wohnt in den Glaubenden. Es ist die Gewissheit einer ganz engen Verbindung zwischen Gott und seinen Geschöpfen. Und weil Gott und der auferweckte JesusChristus eins sind, ist der die Glaubenden beseelende Geist auch der Geist Christi.

 

Das hat Konsequenzen: Es bleibt, dass wir sterbliche Menschen sind. Wir leben weiter in der Realität, dass wir uns gegen unseren Schöpfer verfehlen. Der Geist, die Lebenskraft Gottes, die den Messias Jesus aus dem Tod auferweckt hat, diese Lebenskraft ist in uns. Sie gibt uns die hoffende Gewissheit, dass auch wir durch diese Lebenskraft Gottes zum unendlichen Leben berufen sind. Das Leben Jesu, sein Sterben und seine Auferweckung bekräftigen den Glaubenden diese Zusage. Jesus hat ja das Schicksal des Menschen ‚im Fleisch’ auch getragen. Die Übermacht des von Gott Getrennten, die Übermacht der ‚Logik des Fleisches’ hat Jesus zum schmachvollen Tod gebracht. Aber die unsterbliche Lebenskraft Gottes hat ihn aus dem Tod erweckt. Und das ist allen zugesprochen, die mit dem Messias Jesus verbunden sind.

 

Auch Paulus ist es wichtig, diesen Glauben in der Lebenspraxis wirksam zu sehen. Daher unterstreicht er, dass wir nicht in der ‚Logik des Fleisches’ leben und handeln müssen, wenn wir vom Geist des Messias Jesus, vom Geist Gottes uns bestimmen lassen (12). Paulus unterstreicht noch einmal, dass es nicht um einen denkbaren Lebensentwurf neben anderen denkbaren Entwürfen gibt. Für Paulus ist klar, dass das Leben in der Logik des Fleisches zum sinnlosen Tod führt – weil nichts bleibt außer der verwesenden Hülle eines menschlichen Lebens.

 

Dagegen setzt Paulus die besondere Würdigung dessen, der sich vom Geist Gottes leiten lässt. Sie heißen Töchter und Söhne Gottes. Sie sind dadurch frei. Sie unterstehen dem, dem sie ihr Leben verdanken. Sie tun es mit ganzem Herzen, denn diese Verbindung mit dem unendlichen Gott schenkt Anteil an diesem unendlichen Leben Gottes. Diese Verbindung ist so intim, so herzlich in Liebe gebunden, dass wir Gott anreden als ‚Abba, Vater!’ (15).

 

In allen denkbaren Zweifeln, ob wir uns denn als Töchter und Söhne Gottes begreifen dürfen, sagt Paulus: Diese Gewissheit ist eine Gabe des Geistes. Er lässt uns erkennen, dass wir Kinder Gottes sind. Dies so denken zu können, ist im Verständnis des Paulus ein Geschenk Gottes, ein Geschenk allen, die glauben.

 

Dies dürfen die Glaubenden als eine besondere Würdigung erleben. Paulus zieht dann die Folgerung: Wenn wir denn Kinder Gottes uns nennen dürfen, dann sind wir vor Gott Freie. Wir sind nicht nur durch ihn zur Freiheit Gerufene. Wir sind sogar Erben – Erben der Herrlichkeit, die Gott selber ist.

Und weil in uns der Geist Christi lebt, sind wir auch Miterben des Messias Jesus. Für die Glaubenden bedeutet dies, dass wir dem Lebensschicksal Jesu nachgehen. Das kennt das Leiden ebenso wie die Herrlichkeit.

 

Die Gedankenwelt des Paulus ist sehr erfüllt von dem persönlichen Erleben, ein vom Geist Gottes so ganz Erfasster zu sein. In seiner besonderen Verbindung mit dem Messias Jesus (z. B. im Damaskus-Ereignis) hat Paulus die Kraft der Freiheit erlebt. Er sah sich befreit von der Gewalt dessen, was ihn immer wieder trieb, gegen seine eigenen Vorstellungen zu handeln. Sehr eindrücklich hat er das selbst formuliert: ‚Ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.’ (7,15) Aus der Gewissheit seines Glaubens an die unendliche Liebe Gottes – die eben aushält, dass Paulus so ist, wie er ist – kann er das Geschenk der Freiheit Gottes annehmen. In der Zeit des Paulus gab es noch eine größere Angst vor dem, was das Leben bedrängte. Da hatten Dämonen und Götter einen großen Einfluss.

 

Wenn wir dieses Wort des Paulus aufnehmen, dann berührt er uns vielleicht mit der Ohnmacht, die wir manches Mal mit der ‚Logik des Fleisches’ erleben – mit dem Irrwahn, sich selbst verdanken zu müssen. Wir wissen, wie hungrig unser Leben bleiben kann, wenn wir meinen, uns mit der Logik der Selbstverdankung gesättigt zu haben.

 

Der Weg, sich dann Gott anzuvertrauen, fällt manchen nicht so leicht. Es ist ein Weg, der im Vertrauen stehen muss, dass es Gott gibt, zumindest, dass es ihn geben möge. Anderen ist es wirklich eine Befreiung geworden, sich dieses Gottes gewiss sein zu dürfen. Da ist es kein Mangel an Autonomie, wenn wir bekennen, dass wir von diesem Gott abhängig sind. Seine Antwort darauf ist die Einladung, Töchter und Söhne zu sein, Erben dessen, was Gott alleine auszeichnet.

 

Diese Einladung verstehen wir mehr, wenn wir uns an den Messias Jesus halten, an sein Vertrauen auf Gott, an seine Hingabe in diese Logik des Geistes, an sein Scheitern vor der Logik des Fleisches und an den Sieg, den die Unendlichkeit Gottes dem entgegenhalten kann. Es ist ein Geheimnis des Glaubens. Es ist unsere Hingabe, in dieses hineinwachsen zu wollen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

5. Fastensonntag 2014
Sonntag, den 06.04.2014
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Kollekte MISEREOR >>>

 

Donnerstag, den 10.04.2014
um 06.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit,
anschl. Frühstück im Pfarrsaal
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 11.04.2014
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch 

 

Samstag, den 12.04.2014
um 13.00 Uhr Taufe des Kindes Ava Behrendt

um 15.00 Uhr Taufe der Kinder Marie und Maximilian Bolder

 

Palmsonntag 2014
Sonntag, den 13.04.2014

um 11.30 Uhr Taufe des Kindes Matteo Kirch

um 19.00 Uhr Festliche Heilige Messe zum Einzug Jesu in Jerusalem

mit Palmweihe und Palmprozession.

Kollekte: für das Hl. Land

Kollekte am 06.04.2014 misereor:

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 08.04.2014 und
Donnerstag, 10.04.2014 jeweils um 18,45 Uhr

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kar- und Osterwoche

Nun kommt die Zeit des Höhepunktes des Kirchenjahres wieder sehr nahe. Wir werden die Tage wieder miteinander feiern – wie es uns möglich sein wird. Zu Ihrer Orientierung  hier die Zeiten der großen Gottesdienstfeiern. >>>

Palmsonntag 19 Uhr beginnen wir mit der Segnung des Palms im Hof der Kirche. In Prozession um die Kirche ziehen wir mit dem geschmückten Kreuz in die Kirche.

In den kommenden Tagen sind einige überörtliche Kollekten, sodass der LYSKIRCHENSonntag im April nicht wie gewohnt am ersten Sonntag sein kann. Heute, 5. Fastensonntag schließen wir uns der Solidaritätsaktion ‚MISEREOR’ an. Am Palmsonntag ist die Kollekte für die christlichen Stätten des Heiligen Landes. Am Gründonnerstag halten wir die Kollekte für das Café des Notels. Damit können wir das Café für obdachlose Drogenabhängige zwischen 1.11. und 1.5. gewährleisten. An Ostern halten wir eine Kollekte für unsere Kirche – ein vielleicht etwas gedämpfter LYSKIRCHENSonntag, denn wir haben in dieser Zeit viel gegeben und der erste Sonntag im Mai kommt dann auch schnell. Danke für unsere treue Bereitschaft zu teilen.

Glaubenskurs – das Markusevangelium

Im Frühjahr bietet PD Dr. Werner Hahne einen neuen Glaubenskurs an für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen. Ein ausführlicher Flyer mit Terminen liegt in der Kirche aus. Auch dieser Kurs findet im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol statt. Näheres in diesem Flyer:

 

Glaubenskurs - das Markusevangelium
Markusevangelium.pdf
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Gottesdienste in der Fastenzeit

  • Donnerstags um 6 Uhr Frühschicht
    und anschließend Frühstück im Pfarrsaal
  • Freitags um 18 Uhr Abendmesse in der Krypta und anschließend Bibelgespräch im Pfarrsaal (offener Gesprächskreis für Interessierte)

 

Bilderklärung

Zu den Sonntagen der Fastenzeit hat es den Versuch gegeben, mittels kleiner Bilder die teils recht schwierigen Texte der neutestamentlichen Lesungen etwas zu strukturieren. Zur leichteren Lesbarkeit der Bilder hier eine Legende für die Motive der Darstellungen.

1. Das ist das Zeichen für den unfassbaren Gott.

 

2. Das ist das Zeichen für Jesus, den Christus (die griechischen Anfangsbuchstaben des Wortes Christos).

3. Das ist das Zeichen, dass Gott in der Person des Messias Jesus wirkt.

4. Das sind die Menschen – sei es in der Nachfolge, sei es in der Abkehr.

5. Das sind die Menschen ‚im Licht’ und ‚in der Finsternis’.


PS: Wenn es noch interessiert ...

Präfektur des Päpstlichen Hauses

Aufgaben der Präfektur sind die Dienste im Empfangsbereich und die Organisation der feierlichen Audienzen, die Seine Heiligkeit der Papst Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Ministern und anderen herausragenden Persönlichkeiten gewährt.

 

Der Präfektur obliegt die Vorbereitung aller Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Audienzen – Privat-, Sonder- und Generalaudienzen – und der Besuche von Personen, die zum Papst vorgelassen werden. Die Gäste werden in der Regel vom Präfekten des päpslichen Hauses in Empfang genommen. Seit dem 7. Dezember 2012 ist Erzbischof Gänswein Präfekt des päpstlichen Hauses.

... man lernt viele wichtige Leute kennen ...

Kurienerzbischof Georg Gänswein begrüßt den Ministerpräsident von Russland Wladimir Wladimirowitsch Putin

Kurienerzbischof Georg Gänswein begrüßt die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel und den Staatspräsident von Frankreich François Hollande

Kurienerzbischof Georg Gänswein begrüßt den Präsident der Vereinigten Staaten Barack Hussein Obama II

Hatte Gänswein frei? Die Queen wurde diese Woche von Parolin, dem Staatssekretär Seiner Heiligkeit empfangen ...

Die Queen übergab bei ihrem Besuch einen Korb mit Schätzen britischer Speisen wie Honig, Apfelsaft, Whisky und auch 12 Eier aus den königlichen Hühnerställen.

Journalist, Jongleur, Professor und bald Bischof

Das Bistum Passau wurde 739 von Bonifatius gegründet. Es war zur Zeit des Heiligen Römischen Reichs mit 42.000 km² das größte Bistum und dehnte sich über Wien bis in den Westen Ungarns aus. Die Geschichte des Bistums beginnt jedoch schon sehr viel früher. Um das Jahr 300 ließen sich die ersten römischen Bewohner taufen. Die Heiligen St. Florian, der Wanderbischof St. Valentin und St. Severin lebten in dieser früheren Zeit im Gebiet des Bistums Passau.

Der 48 Jahre alte Salesianer Stefan Oster wird neuer Bischof von Passau. Das wurde am Freitag zeitgleich in Passau und Rom bekanntgegeben. Der Pater stammt aus Amberg und war zuletzt Dogmatikprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern in Oberbayern. Oster wird der jüngste deutsche Diözesanbischof und zweite Ordensmann (neben dem Benediktiner Gregor Maria Hanke Bischof von Eichstätt) in der Deutschen Bischofskonferenz sein.

 

Stefan Oster ist ein Spätberufener. Der Oberpfälzer ließ sich nach dem Abitur 1984 zunächst zum Zeitungs- und Hörfunkredakteur ausbilden und arbeitete auch zwei Jahre als Journalist. Ab 1988 studierte er Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften in Regensburg, Kiel sowie an den englischen Universitäten Keele und Oxford.

1995 schloss er sich dem auf Jugendarbeit spezialisierten Orden der Salesianer Don Boscos an. Erst danach studierte er Theologie in Benediktbeuern und wurde 2001 zum Priester geweiht.

 

Oster verfügt über ein Talent, das in Bischofskreisen bisher nicht anzutreffen war: Er kann jonglieren. Mit artistischen Einlagen im Clownskostüm, die der 48-Jährige mit geistlichen Vorträgen kombiniert, beeindruckte der Ordensmann bereits auf Bürgerfesten und katholischen Kongressen.

 

Bischofsweihe und Amtseinführung finden am 24. Mai im Passauer Stephansdom statt.