Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 05.01.2014
Der  5. Januar ist der 5. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 360 Tage  bis zum Jahresende.

Eines der wenigen Gemälde, auf denen der spätere Zar Peter III. und die spätere Zarin Katharia II. gemeinsam dargestellt sind.
Eines der wenigen Gemälde, auf denen der spätere Zar Peter III. und die spätere Zarin Katharia II. gemeinsam dargestellt sind.

5.1.1762: Wendung im Siebenjährigen Krieg

Durch den Tod der russischen Zarin Elisabeth Petrowna (1709-1762) erfuhr der Siebenjährige Krieg eine Wendung. Die verbündeten Staaten Frankreich, Russland, Österreich und Schweden hatten seit 1756 Krieg gegen England-Hannover und Preußen geführt. Der neue Zar Peter III. schloss mit Preußen Frieden und ein Bündnis. Als Sohn von Herzog Karl Friedrich von Holstein-Gottrop und Anna Petrowna, Tochter des Zaren Peter der Große, hatte er enge familiäre Bindungen zu deutschen Fürstenhäusern. Bis zu seinem 14. Lebensjahr hatte er in Holstein gelebt. Das Ausscheiden Russlands aus der Allianz zwang auch Schweden zu einem Friedensschluss mit Preußen. Nach einer Einigung zwischen Frankreich und England beendete der Friede von Hubertusburg zwischen Österreich und Preußen am 15. Februar 1763 den Krieg. Preußens Besitz von Schlesien wurde darin bestätigt.

Es sagte Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

 (1821 - 1881), russischer Romanautor

Wer den Alltag meistert,
ist ein Held.

Ein prägnantes Bild aber kann nie ...

Die Stärke von Papst Franziskus ist neben seiner einnehmenden Gestik seine reiche Bildersprache. Ein prägnantes Bild aber kann nie ganz die gesamte Wirklichkeit einfangen. Bei der verstärkten weiblichen Präsenz denken viele sofort an die Ämterfrage. Mir ist keine Äußerung von Papst Franziskus bekannt, dass er in dieser Hinsicht Änderungen vornehmen will – genauso wenig wie zuvor Papst Benedikt.

 

Erzbischof Georg Gänswein
im Interview mit der Zeitschrift

"CICERO"

Das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

 

Joh 1, 1-5.9-14

 

Lesung zum Sonntag

Gott hat uns im Voraus dazu bestimmt,
seine Söhne zu werden durch Jesus Christus

 

Lesung aus dem Brief des

Apostels Paulus an die Epheser

 

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen, zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn; Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke; denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt

 

Eph 1, 3-6.15-18

 

Lobpreis

(zu Epheser 1,3-6.15-18)

Wir sind im spielerischen Nachklang des Weihnachtsgeheimnisses. Spielerisch nachklingend bedeutet, dass wir die Kraft des Glaubens an den gegenwärtigen Gott in der Person des Jesus von Nazareth von vielen Seiten her bedenken, betrachten, besingen, beschweigen. Wir haben bestaunend die Botschaft der Menschwerdung Gottes im auferweckten Messias Jesus gefeiert. Wir haben von den Konsequenzen gehört, die ein Hinter-Jesus-Hergehen bedeuten können. Wir haben die Handlungsanweisungen vernommen, nun im Alltag des Lebens sich in den Fußspuren des Messias Jesus zu bewegen. Denn zugesagt ist, dass wir auf diesem Weg für die Welt, für unsere kleine Umwelt, für unser Leben eine heilsame Ausrichtung finden können.

 

In der heutigen Liturgie steht im Vordergrund der Prolog des Johannesevangeliums – jenes Evangelium, das uns schon am 1. Weihnachtstag kraftvoll erreicht hat. Daher an diesem Sonntag die Zuwendung zum Anfang des Briefes an die Epheser. Hier steht der Lobpreis Gottes im Vordergrund. Nachdem wir Weihnachten als das Geschenk Gottes an uns gefeiert haben, führt uns die Heilige Schrift heute zu unserer Antwort auf dieses Geschenk des Messias Jesus: zum Lobpreis.

 

Abgefasst worden ist der Epheserbrief am Ende des 1. Jahrhunderts. Der Verfasser ist unbekannt, beruft sich aber auf die Autorität des Paulus. Vermutlich stammt dieser Brief aus der Schülerschaft des Paulus. Das Schreiben ist nicht an eine konkrete Gemeinde gerichtet, sondern eher wie ein Rundschreiben, eine feierliche Predigt zu werten. Sie atmet den Geist einer tiefen Glaubensfreude und – Dankbarkeit. Sie ist Antwort auf die Erfahrung, welch großes Geschenk der Christus Jesus für die Glaubenden ist.

 

Der Brief wendet sich an Glaubende. Der Autor weiß, dass der idealisierte Schwung des Glaubens aus den Anfängen ernüchtert ist. Immer reicher gestaltet sich das Angebot möglicher Lebensdeutungen – mit neuen Formen von Religion und mit speziellen Mysteriengesellschaften. Glaube wird individualisiert. Menschen basteln sich ihre Religion aus verschiedenen Anteilen zusammen. In all dem gibt es die Erfahrung, dass diese nur individualistische Wahrnehmung auch nicht trägt. All diese Problemanzeigen sind uns heute nicht ganz fremd. Vielleicht liest sich dann der Anfang des Epheserbriefes noch einmal herausfordernd aktuell.

 

Der Brief wird innerhalb der neutestamentlichen Literatur als die dichteste Aussage über die Kirche verstanden – die Kirche als die Gemeinschaft derer, die Jesus als den Christus, den Messias Gottes glauben. Unter der göttlichen Fügung und Führung durch Jesus ist diese Gemeinschaft weltumspannend (das ist die eigentliche Bedeutung von katholisch, also nicht konfessionell unterscheidend). Daher spricht der Text von der Erwählung – sogar vor Erschaffung der Welt. Für den Briefschreiber ist der Gedanke der Präexistenz Jesu Christi selbstverständlich.

 

Unser Textabschnitt eröffnet einen Lobpreis Gottes. Es ist der Gott, den Jesus in seinem Leben bezeugt hat: die Ewige und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Ehe wir auf die Idee kommen, uns aufzumachen, um Gott zu loben, sind wir – nach der Überzeugung des Epheserbriefes – längst schon von Gott Beschenkte: Wir sind beschenkt und gesegnet mit dem Geist Gottes. Dieser Geist hat uns in die Beziehung mit dem Christus Jesus gebracht. Es ist eine Beziehung, die sich der menschlichen Machbarkeit entzieht. Sie ist Geschenk, ‚im Himmel’, aus der Sphäre Gottes.

 

Diese Beziehung zu und mit dem Christus Jesus stellt die Erwählung dar. Sie hilft uns, das Ziel des Glaubens, die Gemeinschaft mit Gott, zu verfolgen. Die Haltung dazu haben wir durch die Verbindung mit Jesus gelernt: heilig und untadelig vor Gott zu leben. Heilig und untadelig – das sind Beschreibungen des Lebens Jesu. Dabei geht es wiederum nicht um eine zu leistende Anstrengung, an deren Ende man heldenhaft durchgekommen zu sein scheint. Die Bewegung geht allemal von Gott aus: Seine Liebe steht vor allem. Aus dieser Liebe hat er bestimmt, dass wir Töchter und Söhne Gottes sein dürfen – Menschen in der vertrauten und engen Beziehung, wie Kinder zu ihren Eltern. Die Antwort des Menschen liegt in seiner Sehnsucht, zur Gemeinschaft mit Gott zu gelangen – zum Lob seiner herrlichen Gnade, wie der Epheserbrief (1,6) es nennt. Dass er uns diese Gnade wirklich geschenkt hat, das mögen wir an Jesus ablesen. An ihm haben Menschen lernen dürfen, wie der Weg zu und mit Gott am besten zu leben ist. Diese Begabung des Menschen ist Geschenk und Anspruch zugleich. Der Anspruch bedeutet, in die Beziehung mit Jesus, dem Christus, zu wachsen. Der Anspruch bedeutet auch, das in das praktische Leben des Alltags zu übersetzen. Wie wir leben, wie sehr wir lernen, in den Spuren Jesu zu gehen, das hat etwas mit unserem Lobpreis zu tun.

Gott hat uns vorab reich beschenkt – ‚mit allem Segen’ ( V.3). Unser Leben im betenden und handelnden Lobpreis ist die Antwort auf dieses Geschenk der Liebe.

 

In unserem Textabschnitt überspringt die Leseordnung der Kirche einige (nicht ganz unwesentliche) Verse, um dann aus der praktischen Perspektive des Briefschreibers weiter zu denken. Der Brief ist an Glaubende gerichtet. Mit denen vermag der Absender seine Freude zu teilen, dass seine Adressaten Jesus als den Messias und Herrn glauben und das in Zeichen gelebter Liebe auszudrücken vermögen.

 

Diesem Dank schließen sich Bitten für die ja durchaus auch immer wieder verunsicherte Glaubensgemeinschaft an: Gott möge ihnen den Geist der Weisheit und Offenbarung geben. Die Gabe der Weisheit ist eine Gabe des lebendigen Geistes Gottes, eine Gabe der Erkenntnis. Erkenntnis ist nicht nur eine Verstandesleistung. Erkenntnis ist auch Wahrnehmung, Erfahrung, Empfindung dessen, was an Gottesbeziehung lebt. Offenbarung hat in sich das Paradox: Sie enthüllt und verhüllt zugleich. In der Offenbarung erfahren wir Gott und lernen Nähe und Beziehung. Zugleich erfahren wir aber auch die Unerreichbarkeit und Ungleichheit Gottes – das Verhüllende all dessen, was uns eigentlich Gottes Wesen aufschließen will. Offenbarung bleibt immer im Spannungsfeld von Enthüllen und Verhüllen.

 

Der Briefschreiber bittet um diese Gaben der Weisheit und der Offenbarung – auf dass wir Gott mehr und mehr erkennen. Wir werden es aus unsere Glaubenspraxis kennen, dass wir am liebsten immer mehr wissen, kennen, erkennen, erfahren wollen, wer und was Gott ist. Manche Plagerei mit der Frage, ob Gott ist oder nicht, ob und wie wir ihn spüren könnten, ob er Erfahrung ist oder Gedankenkonstrukt – all diese Fragen sind oft getragen von dem Wunsch, mehr von Gott zu erkennen. Ziel dieses Erkennens ist es, in Beziehung mit ihm leben zu können.

 

In all diesem Ringen geht es immer wieder auch um die Vergewisserung unserer Hoffnung. Stimmt es, was wir mit Gott verbinden? Ist Gott? Wird unser Leben nicht verlöschen wie jede Materie auf der Erde irgendwann sich auflöst, um als molekulare Bestandteile irgendwo wie mitverwertet zu sein?

 

Der Schreiber des Epheserbriefes steht in tiefer Glaubensgewissheit: Wir sind in diese Hoffnung hinein berufen. Das ist unumstößliche Gewissheit für den Absender. Er weiß gewiss, dass wir mit unendlichem Reichtum beschenkt sind. Der Reichtum ist die Größe, die Herrlichkeit Gottes, von der wir erben dürfen.

 

Der Schreiber weiß, dass nicht alle aus der Leserschaft seines Briefes diese Hoffnung selbstverständlich mittragen können. Das ist für ihn auch kein notwendig zu behebender Mangel. Er glaubt fest, dass Gottes Angebot an den Menschen sich durchsetzen wird. Damit er sich durchsetzen möge, darum bittet er: Dass wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir durch Jesus Christus berufen sind. Und: Welchen Reichtum die Teilhabe an der Herrlichkeit Gottes uns – den Glaubenden – geschenkt ist.

 

Wir werden vermutlich nicht alles aufzugreifen vermögen, was dieser Lobpreis zu Beginn des Epheserbriefes sagt. Wir werden vielleicht schon ausgelastet sein, Gottes Geschenk an uns zu erfassen. Unser Lobpreis will Antwort sein auf die Erfahrung dieses Geschenkes. Das Geschenk ist die unerschütterliche Liebe Gottes – von ‚vor Erschaffung der Welt’. Lobpreis will geübt sein. Lobpreis stellt sich oft dann von selber ein, wenn wir begreifen, wie übergreifend die Möglichkeiten Gottes sind, sich uns bemerkbar zu machen.

Das neu begonnene Jahr wird uns wieder hinreichend Gelegenheit des Entdeckens und des Reifens in das Geschenk der Liebe Gottes geben – in guten wie in schweren Tagen dieses neuen Jahres.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

2. Sonntag nach Weihnachten
Sonntag, den 05. Januar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe für die Gemeinde
Sechswochenamt für Katja Kämmerer
und als Jahrgedächtnis für Helga Kämmerer


anschließend um 19.15 Uhr Konzert ‚des temps‘
Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Montag, den 06. Januar 2014
Erscheinung des Herrn, Dreikönig
um 18 Uhr Festhochamt zur Erscheinung

des Herrn mit Segnung von Brot und Salz
Kollekte Afrikasonntag

 

Dienstag, den 07. Januar 2014
um 14 Uhr Seniorenmesse mit anschließender Krippenführung
und Zusammensein im Pfarrsaal

 

Freitag, den 10. Januar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch

 

 

Sonntag nach dem 6. Januar
Taufe des Herrn
Sonntag, den 12. Januar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Pfarrer Gottfried Kirsch
und zum Gedenken für Frau Maria Brecht,

anschließend Neujahrsempfang

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 7. Januar 2014 und

Donnerstag, 9. Januar 2014

jeweils um 18,45 Uhr

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kollekte an Drei König

Älteste gesamtkirchliche Kollekte der Welt

Die „fluchwürdige Pest der Sklaverei“ wollte Papst Leo XIII. bekämpfen. Dazu führte er 1891 die Kollekte zum Afrikatag ein. Sie wird in diesem Jahr 123 Jahre und ist die älteste gesamtkirchliche Kollekte der Welt. Heute kommt die Kollekte der Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter zugute und rüstet sie aus für ihren Weg an der Seite der Armen. In Afrika setzen sich die Frauen und Männer gegen moderne Formen der Sklaverei ein – und machen Hoffnung, wo Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt herrschen.

Kollekte in Lyskirchen am 06.01.2014
weitere INFO >>>

 

Dank der Obdachlosenseelsorge

Liebe Gemeinde von Lyskirchen.

 

Wir von der Obdachlosenseelsorge möchten im Namen all der Beschenkten danke sagen. Das Duschbad ist gut angekommen und hat am Heiligabend für fast alle gereicht. Es war eine gute Bereicherung für unserer Gabentisch für die Bedürftigen. Nun werden wir in Gubbio in Zukunft nicht nur von neuem Wind, sondern auch von neuem Duft umgeben sein. Allen Spendern möge das neue Jahr viel Gutes und reichlich Gottes Segen bringen.

 

Bruder Markus und Schwester Franziska

 

Neues Jahr im Alltag

Mit Selbstverständlichkeit bewegen wir uns im neuen Jahr. Das vergangene 2013 scheint schon längst in die Kladde der Geschichte eingebunden. An dieser Stelle gerade auch im Rückblick auf das vergangene Jahr herzlichen Dank allen, die dieses Jahr in der Gemeinde mitgetragen haben – allem vorweg die, die sonntäglich immer oder fast immer kommen mögen, um Gottesdienst feiernde Gemeinde zu sein. Dank allen, die in verschiedenen Rollen die Liturgie mittragen. Im Laufe der Jahre hat sich das hier so treffend entwickelt – so wie es eigentlich in der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils beschrieben ist. Feiernde ist die Gemeinde, nicht ein Priesterzelebrant, dem die Gemeinde begleitend zuschaut. Der Priester ist der Vorsteher, der Hauptzelebrant des gottesdienstlichen Tuns. Dass das ohne eine pädagogische Planung sich so ergeben hat, das ist für mich auch wieder ein Zeichen, sich dem Geist und seinem Wirken anvertrauen zu können.

Die liturgische Feier ist gewiss für die meisten der Fahrgemeinde der erste Anknüpfungspunkt, nach Maria Lyskirchen gekommen zu sein. Um so kostbarer, dass im Laufe der Jahre wir immer mehr erfassen konnten, dass Gottesdienstfeier ohne die Diakonie ihren Sinn verfehlt. Auch in der Wahrnehmung der Bedürfnisse und Bedürftigen sind wir gewachsen. Bedürftige sind nicht nur gesellschaftlich offensichtliche Randstehende. Mich berührt es, dass es immer wieder sichtbare Wahrnehmung von Bedürftigkeit außerhalb, aber auch innerhalb der Gemeinde gibt.

Die Theologie lehrt, dass die Kirche sich von ihrem Selbstverständnis als eine Gemeinschaft aus Diakonie, Liturgie und Verkündigung versteht. Das vergangene Jahr hat durch die regelmäßigen Bibelgespräche unser Bemühen um das Verstehen und im Herzen Bewahren der Heiligen Schrift noch einmal verstärkt. Dies wird nicht ohne Bedeutung sein für unser je persönliches und gemeindliches Wachsen im Glauben.

Der Blick zurück lässt mich mit großer Dankbarkeit auf die Menschen dieser Gemeinde schauen. Ich bin sehr froh, hier tätig sein zu dürfen – in dieser Zeit und mit diesen Menschen. Wir dürfen uns da getrost auf die vielen Zeuginnen und Zeugen verlassen, die in den Jahrhunderten vor uns just in diesem Gemäuer ihr Leben und ihre Gottesbegegnung erlebten.

Von Herzen Dank für das Mitgehen durch das vergangene Jahr. Mit großem Vertrauen auf die Führung Gottes gehen wir in den Alltag des Jahres 2014.

 

Krippenempfang

Dank allen Damen und Herren, die bisher den Krippenempfang so wunderbar getragen haben. Es ist für die so zahlreichen Besuchenden wirklich ein schönes Willkommen, wenn jemand da ist, die/der ansprechbar ist, Auskunft über dies und das der Gemeinde geben mag. Es kommt immer wieder ein dankbares Echo von denen, die uns – oft nur zur Krippenzeit – besuchen. Zudem ist der Dienst im Krippenempfang auch ein diakonisches Tun, denn mit dem Verkauf der Karten ermöglichen wird die Bezahlung einer Arbeitskraft im Kosmidion, der Krankenwohnung des Notels. Von Herzen Dank allen, die diesen Dienst bis hierher mitgetragen haben.

Die Krippensaison geht bis zum 2. Februar. In den kommenden Tagen wird noch reger Besuch an der Krippe sein – auch durch die zahlreichen Gruppen, die sich auch nach Dreikönige noch auf Krippentour machen. Selbst wenn einmal nicht viele Besucher da sein werden – es ist sehr einladend, wenn wir immer wieder einmal durch unseren Krippenempfang gegenwärtig sein können. Wer weiterhin oder erstmals Lust hat, ab und an als Krippenempfang in der Kirche tätig zu sein, ist herzlich willkommen. Eine Liste liegt in der Sakristei aus.

 

LYSKIRCHEN Sonntag

ist heute, am ersten Sonntag im neuen Jahr, auch wieder. Im vergangenen Jahr haben wir den LYSKIRCHENSonntag (unser monatliche Kollekte für Lyskirchen) – und damit unsere Kirche als Bau und unsere Kirche als hier lebende Gemeinschaft von Glaubenden, mit sagenhaften 8.903,81 € beschenkt. Das ist ein großes Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität. Das spricht für sich. Von Herzen Dank!

 

SENIORENNACHMITTAG AN DER KRIPPE

Einer liebgewordenen Tradition folgend feiern wir mit allen Seniorinnen und Senioren, die mögen, am Dienstag, 7.1. um 14 Uhr die Hl. Messe. Anschließend wird der Erbauer der Krippe, Herr Marx, wieder eine Krippenführung halten. Danach warten Kaffee und Kuchen im Pfarrsälchen auf die Mitfeiernden. Herzlich willkommen alle Senioren, egal, wo Sie wohnen

NEUJAHRSEMPFANG LYSKIRCHEN

Am 12. Januar, nach der Messfeier zum Abschluss des Weihnachtsfestkreises sind Sie herzlich willkommen beim Neujahrszusammensein in der Unterkirche – bei einem Glas ‚was zu Trinken und den verführerisch leckeren Neujahrsbrezeln.

 

Neu in der Krippe

 

Kaum sind die neuen Bewohner, drei kleine Hühner,
in die Milieukrippe eingezogen,
fressen sie auch schon den Neujahrsgruß weg …

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

" Hat sich Papst Franziskus schon bei Ihnen entschuldigt?“

"Die Jubler werden sich wundern"

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses über neue Töne im Vatikan, den Alltag mit zwei Päpsten und über George Clooney.

Von Alexander Kissler

 

Hat sich Papst Franziskus schon bei Ihnen entschuldigt?

 

Gänswein Wie bitte, wofür denn?

 

Im Telefonat mit einem Freund soll Franziskus die "vielen Herrscher über den Papst" kritisiert haben, die seinen Terminkalender führten. Das wurde auf Sie als Privatsekretär Benedikts bezogen.

 

Gänswein Aus seinem Munde habe ich, was mich betrifft, keine Kritik vernommen. Eine Entschuldigung ist nicht nötig.

 

Aber es gab einen radikalen Wechsel Ihrer Lebensverhältnisse, seit sich Benedikt vom Papstamt zurückzog.

 

Gänswein Immerhin bin ich rund ein Jahr schon Präfekt des Päpstlichen Hauses. Auf dieser Ebene gibt es Kontinuität. Natürlich haben sich mein Leben, meine Aufgaben und mein Empfinden seit dem 28. Februar 2013 verändert.

 

Um die Welt ging das Bild mit den Tränen des Georg Gänswein.

Gänswein Mir war hundeelend zumute, als ich in der päpstlichen Wohnung zum letzten Mal die Lichter ausgemacht habe und wir mit dem Aufzug nach unten fuhren. Da spürte ich: Es ist ein endgültiger Abschied, und der schmerzte sehr.

 

Franziskus fliegen die Herzen zu. Wie gelingt ihm das?

 

Gänswein Die Frage habe ich mir schon oft gestellt. Er hat bei allem, was er tut und sagt, Rückenwind. Bei Rückenwind fliegt alles in eine Richtung. Seine Herzlichkeit ist echt und keine strategische Aktion.

 

In "Evangelii Gaudium" fordert Franziskus eine Neuausrichtung des Papsttums und eine wirksamere weibliche Gegenwart in der Kirche.

 

Gänswein Die Stärke von Papst Franziskus ist neben seiner einnehmenden Gestik seine reiche Bildersprache. Ein prägnantes Bild aber kann nie ganz die gesamte Wirklichkeit einfangen. Bei der verstärkten weiblichen Präsenz denken viele sofort an die Ämterfrage. Mir ist keine Äußerung von Papst Franziskus bekannt, dass er in dieser Hinsicht Änderungen vornehmen will – genauso wenig wie zuvor Papst Benedikt.

 

Das Diakonat der Frau wird es also unter Franziskus nicht geben?

 

Gänswein Halte ich für ausgeschlossen.

 

Franziskus ruft dazu auf, in der Kirche wagemutig und kreativ zu sein. Ist er der Papst der Reformkatholiken, während Benedikt der Papst der Traditionskatholiken war?

 

Gänswein Manche Kräfte, gerade in Deutschland, möchten Franziskus gerne vor ihren eigenen Karren spannen. Ich glaube aber kaum, dass der Papst sich von gewissen deutschen Initiativen drängen lässt. Er hat eine andere Agenda.

 

Mancher reformbegeisterte Basiskatholik, der ihm zujubelt, wird merken, dass seine Blütenträume nicht reifen?

 

Gänswein Ja. Es kann sein, dass solchen Jublern schnell der Jubel in der Kehle stecken bleibt.

 

Franziskus berührt, weil er gern die Menschen berührt, sie anfasst. Machen Sie sich im Rückblick Vorwürfe, dass Sie Benedikt nicht stärker zu solchen Gesten animiert haben?

 

Gänswein Franziskus hat die Gabe des Berührens und auch des Berührtwerdens in das Petrusamt mitgebracht. Benedikt hat sich damit am Anfang etwas schwergetan, weil er vom Naturell her eher schüchtern ist. Auf den ersten Blick ist das der vielleicht größte Unterschied zwischen den beiden Päpsten: Franziskus rührt mit Gesten die Herzen, Papst Benedikt tat es mit Worten. Der unmittelbare Effekt einer Geste, einer Berührung ist größer. In der Zukunft wird sich zeigen, ob vielleicht das Wort, das zum Herzen dringt, nicht doch bleibende Früchte trägt.

 

Vorwürfe machen Sie sich also nicht?

Gänswein Es war nicht meine Aufgabe, Anweisungen zum päpstlichen Leben zu geben. Ich habe versucht, den Papst in seinem Dienst zu unterstützen, ihm zur Hand zu gehen, wo immer das möglich und nötig war – nach bestem Wissen und Gewissen. Ich habe höchsten Respekt davor, dass Benedikt im Amt seinem Stil und seinem Wesen die Treue hielt.

 

Kritiker sagen, Franziskus laufe Gefahr, als Papst, der zu viel plapperte, in die Geschichte einzugehen. Fast jeden Morgen hält er eine Predigt im Gästehaus Santa Marta. Andere stoßen sich an antikapitalistischen Tönen.

 

Gänswein Wir sollten den kurzen ökonomischen Abschnitt in "Evangelii Gaudium" nicht überbewerten. Es sind Striche zu einem Bild, das noch seiner Vollendung harrt. Die lateinamerikanische Erfahrung hat ihn gelehrt, dass ein radikaler Kapitalismus zur Verarmung breiter Schichten führt.

 

Franziskus nimmt sich viele Freiheiten. Engen diese Freiheiten den Spielraum seiner Nachfolger ein? Müsste sich ein künftiger Papst rechtfertigen, wenn er ins päpstliche Apartment zieht oder rote Schuhe bevorzugt?

 

Gänswein Papst Franziskus zog nicht in die päpstliche Wohnung ein, weil sie ihm zu groß und zu weit weg, zu abgelegen erschien. Das ist seine persönliche Entscheidung gewesen. Da habe ich nichts zu kommentieren. Glauben Sie mir, die päpstliche Wohnung ist bescheidener ausgestattet als manches Pfarr-, geschweige denn Bischofshaus in Deutschland. Aber Sie haben recht, ich glaube auch, dass diese Entscheidung in gewisser Weise eine Konditionierung für die Zukunft beinhaltet.

 

Der Diener zweier Herren ist in Goldonis bekanntem Stück eine komische Figur. Aber Ihnen ist vielleicht zum Weinen zumute. Sie frühstücken mit Benedikt, beten Rosenkranz mit ihm, essen gemeinsam am Abend. Dazwischen arbeiten Sie mit Franziskus. Ist das spirituelle Bigamie?

 

Gänswein Ach was! Am Anfang begleiteten mich in der Tat gemischte Gefühle. Im Laufe der Zeit merkte ich, wie gut das Verhältnis von Papst Franziskus zu seinem Vorgänger ist und dass ich zwischen beiden als Mittelsmann wirken kann und nicht als jemand, der stört, weil er an das Vergangene erinnert. Diese Erfahrung war mir eine große emotionale Hilfe. Natürlich musste ich mich auch erst in die neue Situation einarbeiten, in manchem auch umstellen. Papst Franziskus pflegt einen Stil, der einem nicht wenig abverlangt.

 

Er lässt sich nicht verplanen.

 

Gänswein Auch Papst Benedikt ließ sich nicht verplanen. Planen heißt, die Zeit zu nutzen. Das ist eine Aufgabe, die der Präfektur des Päpstlichen Hauses von allen Päpsten aufgetragen ist. Es geht um die Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Amtspflichten. Und diese Hilfe nimmt Papst Franziskus gerne an. Die Präfektur hat die Aufgabe, Begegnungen des Papstes zu organisieren – von einfachen Audienzen über die Generalaudienz bis zu Staatsbesuchen – und Reisen innerhalb Italien zu planen und durchzuführen.

 

Wie oft treffen Sie Franziskus?

 

Gänswein Fast täglich. Ich begleite ihn zu allen Audienzen.

 

Wollten Sie einen der Päpste um ein Entbinden von der Aufgabe bitten, damit dieser Loyalitätskonflikt verschwindet?

 

Gänswein Es ist klar, dass ich emotional sehr stark an Papst Benedikt gebunden war und gebunden bin und gebunden bleibe. Es gab jedoch keinen wirklichen Konflikt in der Sache. Ich brauchte nur Zeit, um auch inwendig einzusehen: Papst Benedikt war Papst, Papst Franziskus ist Papst. Du musst jetzt Papst Franziskus in dieser neuen Aufgabe dienen. Indem du ihm dienst, dienst du dem Herrn.

 

 

Sie gelten als der George Clooney des Vatikans. Nervt der Vergleich?

 

Gänswein Eine Weile nervte mich das tatsächlich, inzwischen schmunzle ich darüber. Als ich zum ersten Mal den Vergleich hörte, wusste ich gar nicht, wer der George Clooney eigentlich ist und wie man den Namen richtig ausspricht.

Schon etwas peinlich, nicht? Sind Sie ihm einmal begegnet? 

 

Gänswein Nein.

 

Würden Sie es gerne? 

 

Gänswein Sollte er sich nach Rom verirren, können wir uns gerne treffen. Die Türen stehen offen, er ist herzlich willkommen.

 

DER AUTOR IST RESSORTLEITER DES MAGAZINS "CICERO".  Quelle: RP

 

 

 

PS I:

George Clooney

George Timothy Clooney (* 6. Mai 1961 in Lexington, Kentucky) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur. 2006 erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller für den Film Syriana sowie 2013 als Produzent für Argo (Bester Film).

 

PS II:

Die Dame, die an Meisners Geburtstag, dem
1. Weihnachtstag im Dom auf den Altar sprang, war gar nicht nackt. Sie trug ein ‚hautfarbenes‘ Trikot, kann man ja auch verstehen: Im Dom ist es nämlich selbst im Sommer kalt …