Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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    50676 Köln
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

18. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 03.08.2014
Der 3 August ist der 215. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 150 Tage  bis zum Jahresende.

3.8.1949: Der Europarat

Mitgliedstaaten Europarat
Mitgliedstaaten Europarat

Mit der Hinterlegung der Ratifizierungsurkunde im Londoner Außenministerium war die offizielle Gründung des Europarates durch seine zehn Gründungsmitglieder abgeschlossen. Der Europarat hat seinen Sitz in Straßburg und beschäftigt sich mit Menschenrechts- und Demokratiefragen auf dem europäischen Kontinent. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es in Europa den Wunsch nach einem vereinten Kontinent, der die Entstehung von verschiedenen Bewegungen angeregte, die wiederum die europäische Vereinigung zum Ziel hatten. Die Gründung des Europarates wurde durch die Machtübernahme der Kommunisten in der Tschechoslowakei 1948 und durch die Berliner Luftbrücke in den Jahren von 1948 bis 1949 beschleunigt.

Es sagte Rudolf von Ihering

(1818 - 1892), deutscher Rechtswissenschaftler

Gewalt
ist Willensnegierung.

Migranten-Kardinal: „Europa soll sich an sein Versprechen halten“

Vonseiten der europäischen Staaten gab es immer wieder das Versprechen, dass die Migranten in ihren Ursprungsländern eine Unterstützung erhalten sollten. Bisher haben wir aber wenig davon gesehen. Eigentlich müssten wir doch daran arbeiten, dass niemand gezwungen wird, auszuwandern. Ein zweites Versprechen war, dass die Sicherheit der Überfahrten gewährleistet sein sollte. Dazu bedarf es humanitäre Korridore, aber davon fehlt jegliche Spur. Und ein drittes nicht gehaltenes Versprechen betrifft die Integration der Migranten in den Aufnahmeländern. Auch da gibt es noch viel zu tun.“

 

Kardinal Vegliò


 

Alle aßen und wurden satt

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit, als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten sie ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollen sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

 

Mt 14, 13-21

johannesevangelium

Angebrochen sei mit dem Auftreten Jesu die heilende Endzeit Gottes. Aus dieser Glaubensüberzeugung lebt auch das Matthäusevangelium. Wir – im Abstand von fast 2000 Jahren – sind manchmal ratlos, dass dieser Anbruch der heilenden Endzeit Gottes nicht vollendeter ist. Dabei ist das Maß unser geschichtliches Denken. Aus dieser Perspektive ist Lähmung des Vertrauens gut nachvollziehbar. Wir sind wieder darauf verwiesen, dennoch zu glauben. Das wird für viele nur mit Hürden gehen. Vielleicht hilft es, um dieses Unerfüllte unserer Erwartungen zu wissen und auf das zu schauen, was heute Not tut. Es wird darum gehen, was wir tun können, um diese Not zu lindern. Das wird für Glaubende im Vertrauen geschehen, dass es Gott gibt und dass es für uns und die Welt eine heile Endzeit Gottes gibt. Es ist eine grundlegende Frage unseres Vertrauens in Gott und seine wirksame Gegenwart in der Menschenlebenszeit. Gerade die mannigfaltigen aktuellen Erfahrungen des Unheils machen das Sehnen nach der Erfahrung Gottes so drängend; für andere tragen diese Erfahrungen zur sich mehrenden Skepsis gegenüber der Wirkmacht Gottes bei.

 

Das Matthäusevangelium schreibt in Situationen, in denen für die Mitmenschen das Vertrauen auf das Wirken Gottes im Messias Jesus auch zum Teil skeptisch betrachtet wird. In der Abfolge seiner Erzählung hat Matthäus nach der Gleichnisrede von der Ablehnung Jesu in seiner Heimat gesprochen (13,54-58). Mit Beginn des 14. Kapitels erzählt der Evangelist von der Neugier und Skepsis des Herodes. Der Evangelist bringt auch das Prophetenschicksal des Täufers Johannes in Erinnerung. Alles keine guten Rahmenbedingungen für Jesus. Darum lässt Matthäus Jesus nun einen einsamen Ort aufsuchen.

 

Jetzt treten Menschen auf, die keine Skepsis und keine Ablehnung haben. Sie sind Jesus nachgegangen. Sie sind die, die an Krankheiten leiden. Matthäus zeigt uns Jesus so, wie im Glauben Israels Gott sich zeigt: Er hat Mitleid und er heilt. Für die Glaubenden war in den Heilungen die Messianität Jesu ersichtlich. In seinem Handeln erfüllt sich, was durch die Propheten als eines der Erkennungszeichen des Messias beschrieben ist. Auch das Motiv der Speisung ist als Zeichen des Mitleidens Gottes mit seinem Volk bekannt: In der Wüste schenkt Gott Manna und Wachteln – die Mittel zum Leben für jeden Tag (Num 11,4-35).

 

In der Abfolge des Matthäusevangeliums schließt sich nun die Geschichte von der wunderbaren Speisung an. Sie ist so voller Symbolkraft und Anspielung auf Erfahrungen Israels, dass die Frage nach der historischen Verlässlichkeit der Überlieferung in den Hintergrund tritt. Sie ist eine Geschichte der Verkündigung, eine Geschichte, die Vertrauen in Jesus und in Gott stärken will. Die Menschen spielen bei aller Wunderkraft des Christus Jesus eine nicht unbedeutende Rolle. Es ist eben mehr als eine bestaunenswerte Wundergeschichte. Es ist eine Geschichte der Ermutigung, sich als Mitwirkende des Himmelreiches verstehen zu lernen.

 

Die Schüler Jesu treten als Skeptiker eines Anbruchs des Himmelreiches auf. Die Schüler nämlich denken, wie wir alle denken: Es muss verantwortlich gehandelt werden. Es wird Abend. Die Leute müssen versorgt werden. Wir haben nicht das, was man dazu bräuchte. Also: Wir müssen sie wegschicken, damit sie sich versorgen können.

Dann kommt in der Geschichte der verwirrende Einwand Jesu: ‚Gebt ihr ihnen zu essen!‘ Die Reaktion der Schüler können wir uns gut vorstellen: Verblüffung über so viel unwirkliche Urteilskraft Jesu. Fünf Brote, zwei Fische – damit ist das Problem der Versorgung der 5000 Männer – plus Frauen und Kindern! – nicht zu bewerkstelligen. Diese Irritation ist erzählerisch gewollt. Es erhöhen sich die Spannung und die Erwartung, was denn anders sein könnte.

 

Jesus lässt die Leute sich lagern – ins Gras. Die Leserschaft des Matthäus kennt den Psalm 23 – der vom guten Hirten, der lagern lässt auf grünen Auen. Es ist der Gesang über die Erfahrung mit JHWH, dass er es an nichts mangeln lässt. Der Evangelist schafft mit der Nennung dieser kleinen Unwichtigkeit einen Raum, in dem das Weitere gehört werden wird. Es geht um Gott. Von dessen Mitleid haben die Heilungen Jesu gezeugt. Und jetzt wird die Situation erinnert, dass Menschen wie der Dichter des Psalm 23 Gott so erlebt haben: Er ist in der Notsituation bei den Seinen. Er wird Not lindern.

 

Zudem kennt die Zuhörerschaft des Evangelisten Geschichten wunderbarer Brotgaben aus Prophetenerzählungen: ELija sorgt dafür, dass der Ölkrug und der Mehltopf der armen Witwe nicht mehr versiegen (1 Kg 17,11-16). Elischa kann mit 20 Broten 100 Männer ernähren (2 Kg 4,42-44). Beide Propheten werden Mittelsmänner des notlindernden Gottes. Im Spiegel dieser (beispielhaften) Erfahrungen aus der Geschichte Israels wird nun das Handeln Jesu zu betrachten sein. Im Verständnis der Gemeinde der Jesus-Christus-Glaubenden ist das Handeln Jesu nicht nur eine weitere der Prophetengeschichten. Das Handeln Jesu ist Zeugnis des Anbruchs der heilen Endzeit Gottes.

 

Dann berichtet das Evangelium, wie Jesus den Segen über die Gaben spricht und weitergibt und weitergeben lässt. Für die glaubenden Juden ist sogleich die Verbindung zum großen Lobpreis (Beraka) beim Sabbat- und beim Pessachmahl hergestellt. Für die glaubende Jesus-Christus-Gemeinde ist schnell die Verknüpfung mit der Begegnung mit dem Auferweckten da. Wir begegnen dem Auferweckten im Brotbrechen und im gemeinsamen Essen. Sowohl die jüdische wie die christliche Assoziation belegen das Vertrauen in das heilende Handeln Gottes, das hier zum Tragen kommt. Es sind eben nicht die Schüler Jesu, die aus sich diese Situation der notwendigen Speisung hätten klären können. Sie wussten nur, dass sie dafür nicht zuständig sein konnten, weil sie nichts hatten. Es ist das Handeln Gottes, was in Jesus gegenwärtig wird.

 

Und dann kommt den Schülern doch eine unübersehbare Bedeutung zu. Sie teilen aus. Sie und alle Anwesenden erfahren, dass man sich auf das Wirken Gottes verlassen kann – jetzt und in der Endzeit ebenso.

 

Manchen wird ganz unruhig zu Mute, weil diese Erzählung so wunderbar ausgeht, weil wir mit frommen Gedanken sagen können, dass Gott doch so wunderbar in Sorge ist um die Not der Menschen. Und dann schauen wir mit nüchternem Blick auf so unendlich viel Not in der Welt, der wir gar nicht Herr werden. Wie glaubwürdig sind diese so poetischen Geschichten, wenn sie unserer Welt nicht automatisch zur Erfahrung werden? Diese Fragen lassen sich nicht einfach auslösen. Wir stehen – wieder einmal – in der Spannung, das Unvollendete schmerzlich zu sehen und dennoch das Vertrauen auf Gott nicht fallen zu lassen.

 

Die Geschichte von der wunderbaren Speisung hinterlässt neben der ungelösten Frage nach dem wirksamen Anbruch der heilen Endzeit Anfragen, die uns motivieren können. In der Geschichte könnten wir in den Schülern Jesu auftreten. Wir sagten vielleicht: „Für diese Situation sind wir nicht zuständig.“ Und: „Uns fehlen die Mittel dazu.“ Damit sind wir schnell aus dem Spiel. Für mich ist es zunehmend unangemessen, sich als Christ angesichts mir begegnender Notlagen für ‚unzuständig‘ zu erklären. ‚Zuständig‘ scheinen wir mir dann zu sein, wenn wir Not begegnen. Eine andere Frage ist, ob wir die Notlage angemessen lösen helfen können. Dann müssen wir uns Gedanken machen, wer helfen könnte oder was in Gang zu bringen ist, damit solche Notlagen geheilt werden könnten. Dennoch wird es geschehen, dass wir die Not nicht zufriedenstellend auflösen können. Es ist haltungsmäßig aber ein Unterschied, ob ich die Not an mich heranlasse oder ob ich mich abschotte mit dem ‚Ich bin nicht zuständig‘.

 

Ein zweiter Aspekt ermutigt in der Geschichte: Der Heil Wirkende ist Jesus. Aber er lässt seine Schüler austeilen, was da ist. Wir mit unserer Wachsamkeit auf Not hin, mit unserer Zuständigkeit, wir sind Handlanger des wirksamen Himmelreiches. Matthäus nennt dieses Wirken auch das Tun der Gerechtigkeit.

 

Es ist auch blauäugig, mit der eigenen Wachsamkeit sehr viel Not grundsätzlich aufheben zu können. Wir wissen heute klarer, wie machtvoll die Strukturen des Bösen (z. B. in Korruption) z.B. die Hilfe für verhungernde Völker todbringend hämisch unterlaufen. Wir sind dieser Ohnmachtserfahrung ausgesetzt. Das Gottvertrauen kann da sichtbar sein, wo wir nicht erlahmen, die Not zu sehen, uns davon berühren zu lassen. In unserem alltäglichen Umfeld kann das sogar sehr lästig werden. Um dabei zu bleiben hilft vielleicht, den Satz in uns wach zu halten: ‚Gebt ihr ihnen zu essen‘. Und dass darin das unverbesserliche Vertrauen in einen Aufbruch der heilenden Endzeit Gottes steckt. Manchmal ist ein einfach verrückt, dennoch zu vertrauen. Verrückt und nicht wirkungslos zugleich…

 

Ihr Matthias Schnegg

 

18. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom 03.08. – 10.08.2014

 

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Sechswochenamt für Anja Loosen

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Mittwoch:
18.00 Uhr Heilige Messe zum Fest Christi Verklärung

 

Donnerstag:
15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag:
15.00 Uhr Taufe des Kindes Ira Jungbäcker

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:
15.00 Uhr Trauung des Brautpaares Laura Jäckel und

Lukas Stratmann

 

Sonntag:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

 

 

 

 

Heilige Messe im Notel,

Victoriastrasse 12, Köln

in der kommenden Woche
keine Heilige Messe im Notel

Sie sind eingeladen.

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

fällt in den Sommerferien aus.

Fest der Verklärung Christi

Das Fest Christi Verklärung feiern wir
am kommenden Mittwoch
um 18 Uhr in Maria Lyskirchen.

Einrichtung der Schauvitrine

Gefäß für Heilige Öle

Einige Schaustücke in der Vitrine sind stumme Zeugen der wechselhaften Geschichte von St. Maria Lyskirchen. Das älteste liturgische Gefäß ist das Gefäß für die Hl. Öle. Es ist um 1500 in Köln geschaffen worden, ein lebendiges Zeugnis der Spätgotik. Die feingliedirgen Strebepfeiler, die Fialen und Kreuzblumen und die schindelartige Bedeckung der Helmdeckel lassen die Bildsprache der Gotik gut erkennen. Die drei Salbgefäße sind beschriftet: CHRISAM (das Öl für Taufe, Firmung, Weihe), OLEU(M) INFIRMORU(M) (das Öl für die Krankensalbung) (Die in Klammern hinzugefügten Buchstaben fehlen in der Gravur, da der Platz auf dem Gefäß nicht auszureichen schien.) und SACRU(M) OLEU(M) (das Katechumenenöl bei der Taufe).

Zum Zeugen der lokalen Geschichte wird dieses Gefäß durch die Figur des Hl. Jakobus des Älteren. Er gehört zu den Erstberufenen im Kreis Jesu. Er ist der erste Märtyrer unter den Aposteln. Er hat wesentlichen Einfluss auf die Jerusalemer Urgemeinde. Er ist auch der Heilige, nach dem die derzeit so gefragte Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Dieser Heilige steht über den Salbgefäßen, dargestellt mit dem Pilgerstab und dem Evangelienbuch – als Zeuge des Evangeliums aus der direkten Anschauung des Messias Jesus.

Nach Maria Lyskirchen gekommen ist dieses Gefäß nach der Säkularisation des Stiftes von St. Georg 1802. St. Jakob war die Pfarrkirche zum Stift St. Georg. Nach der Säkularisierung auf Anordnung Kaiser Napoleons wurde das Stift aufgelöst, die Kirche St. Georg zur Pfarrkirche und St. Jakob schließlich 1825 abgebrochen. Die Schätze aus St. Jakob gingen an St. Georg. Da Maria Lyskirchen von 1065 (durch Bischof Anno) bis zur Säkularisierung 1802 dem Stift St. Georg zugeordnet worden war, sind einzelne Schätze von St. Jakob bzw. von St. Georg in den Besitz von Maria Lyskirchen gelangt. Die kunsthistorisch bedeutsamsten Schätze aus St. Georg, die jetzt Maria Lyskirchen gehören, sind das Evangeliar (1050, jetzt in der Schatzkammer von St. Georg zu sehen) und das Salierkreuz aus dem Ende des 11./Anfang des 12. Jhts..

 

LYSKIRCHENSonntag

ist heute wieder – und Dank für die treue Solidarität mit unsere Kirche als Bau und als Gemeinde.

Liedgut aus dem neuen Gotteslob

Erfreulich, dass inzwischen von verschiedenen Mitfeiernden unserer Gottesdienste Ideen und Wünsche zu Liedern aus dem neuen Gotteslob eingegangen sind. Diese Anregungen werden gerne aufgenommen. Da wir nicht jeden Sonntag Neues lernen können, wird es eine gewisse Zeit dauern, bis wir allen Wünschen Raum geben konnten. Unter den genannten Liedern sind auch solche, die ‚man’ so kennt, ohne dass sie bisher im Gotteslob standen. Diese vertrauten Lieder kommen zeitnahe zum Einsatz. Wenn Sie sich zu Hause etwas anschauen möchten, so haben wir gerade am vergangenen Sonntag die Nr. 447,1 gelernt. Dazu passt auch das Lied 447,2. Beide Lieder können als sogenanntes ‚Quodlibet’ zusammen gesungen werden. Wer mag, kann sich in beide neue Lieder zu Hause schon einmal einüben.

Gesangsstunde

Seit wir das neue Gotteslob haben, finden auf Anregung aus der Gemeinde ab und an Liedproben für im Gesang etwas Sichere unter Leitung unseres Kantors Ulrich Cordes statt. Nächstes Zusammentreffen für Interessierte (es ist kein Fester Kreis!) ist am 17. August um 17.30 Uhr. Wir proben eine Stunde. Für die Gesamtgemeinde schließt sich ein Einsingen um 18.45 an. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es recht hilfreich ist, wenn einige gestärkte Stimmen unseren Gesang mit stützen können. Es ist schon etwas Besonderes, wie wir als Gemeinde singen – so sagen es immer wieder Besucher, die durch Zufall mit uns Gottesdienst feierten.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Nicht zuviel Bewegung während der Heiligen Messe

Kardinal-Präfekt Antonio Canizares Llovera hatte den Text bei einer Audienz am 7. Juni dem Papst vorgelegt und dessen Zustimmung erhalten.
Kardinal-Präfekt Antonio Canizares Llovera hatte den Text bei einer Audienz am 7. Juni dem Papst vorgelegt und dessen Zustimmung erhalten.

Vatikan: Neuregelung zum liturgischen Friedensgruß

Der Austausch des Friedensgrußes soll innerhalb der katholischen Liturgie an seinem bisherigen Platz bleiben - jedoch in nüchternerer Form erfolgen. Das geht aus einem Rundschreiben der vatikanischen Gottesdienstkongregation hervor, das jetzt allen Bischofskonferenzen zuging. Die Bischofssynode vom Oktober 2005 und Papst Benedikt XVI. persönlich hatten eine Überprüfung dieses Gestus angeregt, da er an seinem bisherigen Platz unmittelbar vor der Kommunionausteilung Unruhe stiften könne.

 

Kardinal-Präfekt Antonio Canizares Llovera hatte den Text bei einer Audienz am 7. Juni dem Papst vorgelegt und dessen Zustimmung erhalten. Der Friedensgruss solle demnach an seinem bisherigen Platz bleiben, um nicht durch eine Verlegung zusätzlich Unruhe zu schaffen. Allerdings sei es nicht nötig, dass der Priester oder Diakon bei jeder Messe automatisch zum Friedensgruss auffordere. Auch solle der Geistliche nicht seinen Platz am Altar verlassen, um mit einigen Gläubigen den Gruß persönlich auszutauschen.

 

Weiter sollten zusätzliche Friedensgesänge vermieden werden, heißt es in dem Dokument. Auch die Gläubigen sollten zum Austausch des Grußes an ihren Plätzen blieben und ihn auf ihre unmittelbaren Nachbarn beschränken.

 

Insbesondere sollte man diesen Gestus nicht - etwa bei Hochzeiten oder Totenmessen - zu Glückwünschen oder Beileidsbekundungen ausweiten. Die Bischofskonferenzen sollten Elemente erarbeiten, die die Bedeutung des Friedensritus in der römischen Liturgie erläutern, heißt es in dem Rundschreiben der Gottesdienstkongregation.

 

Übertriebene Form

Die Bischofssynode vom Oktober 2005 über die Bedeutung der Eucharistie hatte sich unter anderem mit dem Friedensgruss innerhalb der Liturgie befasst. Im Schlussdokument „Sacramentum caritatis" vom 22.2.2007 schrieb Papst Benedikt XVI., es sei zweckmäßig, „diese Geste, die übertriebene Formen annehmen und ausgerechnet unmittelbar vor der Kommunion Verwirrung stiften kann, in Grenzen zu halten". Der „große Wert der Geste werde mitnichten geschmälert durch die Nüchternheit, die notwendig ist, um ein der Feier angemessenes Klima zu wahren".

 

(kipa 01.08.2014 ord)

 

Drei Kardinäle bei Dritter Wallfahrt der Tradition nach Rom

Vom 23.-25. Oktober findet in Rom die Dritte Internationale Wallfahrt der Tradition statt, die vom Coetus internationalis Summorum Pontificum organisiert wird, einem internationalen Zusammenschluß von Gemeinschaften und Gläubigen des Alten Ritus, die sich um die Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum von Benedikt XVI. bemühen, der 2007 damit allen Priestern die Zelebration der bis 1965/1969 allgemein gültigen Meßform erlaubte.

Kardinal Burke wird am Samstag, den 25. Oktober das Pontifikalamt im Petersdom zelebrieren, das den Höhepunkt der Wallfahrt bildet.
Kardinal Burke wird am Samstag, den 25. Oktober das Pontifikalamt im Petersdom zelebrieren, das den Höhepunkt der Wallfahrt bildet.

Unter den Kardinälen handelt es sich um den amerikanischen Kurienkardinal Raymond Leo Burke, Präfekt der Apostolischen Signatur. Er wird am Samstag, den 25. Oktober das Pontifikalamt im Petersdom zelebrieren, das den Höhepunkt der Wallfahrt bildet. 2013 zelebrierte der Spanier Antonio Kardinal Cañizares Llovera, der Präfekt der Gottesdienstkongregation, 2012 war es der Kolumbianer Darío Kardinal Castrillón Hoyos, von 1996-2006 Präfekt der Kleruskongregation und von 2000-2009 Vorsitzender von Ecclesia Dei. Kardinal Burke gehört unter Papst Franziskus zu den Degradierten. Der amerikanische Pupurträger wurde aus allen Kongregationen entfernt, denen er angehörte. Burke stellte unter Benedikt XVI. sicher, daß in den USA gute Bischöfe ernannt wurden. Ein Einfluß, den ihm Papst Franziskus entzog.

 

Der zweite ist der Deutsche Walter Kardinal Brandmüller, der am Sonntag, den 26. Oktober bei den altrituellen Benediktinern von Norcia das Christkönigsfest zelebrieren wird. Kardinal Brandmüller war von 1998-2009 Vorsitzender des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft, salopper bekannt als „Chefhistoriker“ des Vatikans. 2010 wegen seiner persönlichen Verdienste zum Kardinal erhoben war es Brandmüller, der 2011 als erster seit der Liturgiereform von 1969/1970 wieder an einem der beiden Hauptalktäre des Petersdoms, am Altar der Kathedra Petri ein heiliges Meßopfer im überlieferten Ritus zelebrierte.

 

Der dritte Kardinal ist der Australier George Pell. Als der Kardinalprotodiakon Jean-Louis Tauran auf der Loggia des Petersdoms am 13. März 2013 den Namen des neuen Papstes verkündete, hatten manche bei der Nennung des Namens Georgium für einen Bruchteil einer Sekunde an den damaligen Erzbischof von Sydney gedacht. Kardinal Pell könnte am Freitag, den 24. Oktober ein Pontifikalamt in der römischen Kirche der Petrusbruderschaft SS. Trinità dei Pellegrini zelebrieren. Der einzige Purpurträger des fünften Kontinents zählt seit Jahren zum Kreis der Kardinäle, die der Tradition nahestehen.