Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 01.06.2014
Der 1. Juni ist der 152. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 213 Tage  bis zum Jahresende.

1.6.1972: Festnahme von RAF-Terroristen

In Frankfurt am Main verhafteten Polizisten die Terroristen Andreas Baader, Holger Meins und Jan Carl Raspe. Damit war der Polizei nach intensiver Fahndung ein erster großer Schlag gegen die linksterroristische Rote Armee Fraktion (RAF) gelungen. Zwei Jahre zuvor hatte die RAF ihren "antiimperialistischen Kampf" gegen die marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung begonnen. Aber auch nach der Verhaftung weiterer führender Terroristen wie Ulrike Meinhof im Juni 1972 verübte die Rote Armee Fraktion weitere Attentate bis zu ihrer Selbstauflösung 1998. Einen Höhepunkt erreichte der Terror 1977 mit der Entführung eines Lufthansa-Flugzeugs nach Somalia und der Geiselnahme des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Insgesamt tötete die RAF etwa 30 Menschen.

 

Es sagte Hans Christian Andersen 

(1805 - 1875), dänischer Märchendichter

 

 

 „Leben ist nicht genug, 

sagte der Schmetterling.
Sonnenschein, Freiheit und
eine kleine Blume
gehören dazu.“

Papst weiht neuen Kurienbischof:

Du wurdest vom Volk gewählt: Niemals mögen dich Eitelkeit, Stolz und Hochmut überkommen. Und du wurdest für die Menschen ins Amt gesetzt: Immer sei deine Haltung die des Dienens. So wie Jesus, genau so. „Bischofsamt“ ist in der Tat der Name eines Dienstes, nicht einer Ehre, denn dem Bischof kommt mehr das Dienen als das Herrschen zu, nach dem Gebot des Meisters.“

 

Papst Franziskus am Freitagabend bei der Bischofweihe
des Untersekretär der Bischofssynode, Fabio Fabene, im Petersdom.

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. 

 

Joh 17, 1-11

 

johannesevangelium

Die Komposition des Johannesevangeliums führt von den beiden Abschiedsreden nun in einen Zwischenraum der Erzählung. Dieser Zwischenraum zeigt einen Jesus, der nicht mehr bei den Seinen ist und im Übergang zur Verherrlichung in der Ewigkeit Gottes. Der Evangelist hat diesen Übergang mit einem Gebet Jesu geschaffen. Jesus spricht nicht mehr zu seinen Schülerinnen und Schülern. Er spricht zu Gott. Aber seine ihm Nachfolgenden hören dieses Gebet mit. Die ihm Nachfolgenden ist wieder die glaubende Gemeinde, für die das Evangelium geschrieben worden ist. Niemand wird zur Zeit Jesu daneben gestanden und das Gebet mit protokolliert haben. Es ist eine literarische Form, die der Evangelist seiner Aussageabsicht zugeschrieben hat. Sie markiert literarisch den Übergang von der Welt der Menschen in die Welt Gottes. Sie wird für die Evangelisten zu einer verdichteten theologischen Aussage über Jesus, über dessen Beziehung zum einen Gott Israels und zur Aussage über die, die zu Jesus gehören – seine Schülerschaft, seine Gemeinde.

 

Das Gebet erschließt uns – wieder einmal – die theologische Verkündigungsabsicht des Johannesevangeliums. Unser Textabschnitt beginnt mit der Feststellung, dass Jesus seine Beziehung zu Gott als Beziehung zwischen Vater und Sohn verstand. Jetzt sei die Stunde gekommen – das ist ein Hinweis auf die Passion Jesu. Sie ist die Vollendung des Wirkens Jesu. Dazu gehören Wirken und Reden Jeus, aber wesentlich auch die Hingabe Jesu in den Tod.

 

Das Gebet hebt mit der Bitte an, Gott möge seinen Gesalbten (Sohn) verherrlichen. Gemeint ist damit, Gott möge sich gerade in der Erniedrigung des Hinrichtungstodes zu seinem Messias bekennen. Damit verbunden ist die Bitte, im Tod nicht von Gott verlassen zu sein. Die Folge dieser Treue Gottes im Geschehen des Todes wird Gottes Macht zeigen – in der Auferweckung und Lösung aus dem Tod. Damit wird der Sohn den Vater – Gott – zu Ehre bringen. Und weil Gott ihn aus dem Tod auferweckt hat, wird Jesus für die glaubende Gemeinde zum Garanten des Glaubens an das ewige Leben.

 

Der Evangelist führt dann aus, was er unter dem ‚ewigen Leben‘ versteht: Gott zu erkennen als den, von dem alles Leben ausgeht. Im Vordergrund steht der Glaube an den einen und einzigen Gott – wie es das Bekenntnis Israels seit alters her ausdrückt. Ferner heißt für den Evangelisten ‚ewiges Leben‘: Neben der Erkenntnis des einen Gottes auch zu begreifen, dass dieser Gott Jesus als seinen Messias, seinen Christus, der Welt gegeben hat. In der Theologie des Johannesevangeliums wird immer wieder belegt, dass es Jesus als den einzigen Offenbarer Gottes ansieht. Israel hat Gott längst erkannt. Jesus hat Israel neu zur Erkenntnis des einen Gottes geführt. Jesus hat zudem auch die ‚aus den Völkern‘ (also die Nichtjuden) zur Erkenntnis des einen Gottes geführt.

 

Mit diesem grundlegenden Verständnis der Bedeutung Jesu lässt der Evangelist die Einleitung des Gebetes bewenden. In den folgenden Versen (4 und 5) bittet Jesus um seine Verherrlichung. Diese geschah und geschieht im rückblickenden und vorausschauenden Wirken Jesu. Alles, was Jesus getan und gesagt hat, wird offenbar als das Wirken Gottes durch ihn. Sein Handeln und Reden hat das Wesen des einen und einzigen Gottes zur Ehre gebracht, verherrlicht. Dieses Werk bekundete eindrücklich die unzerstörbare Liebe Gottes zu allem, was lebt. Die Vollendung dieses Werkes ist das dichteste Zeichen der Liebe – die Hingabe in den Tod. Jesus bittet in dem Gebet des Johannesevangeliums darum, dass Gott nun, am Ende seiner Sendung, seinen Sohn verherrliche. Das Kreuz soll nicht der Schandpunkt einer Kapitulation Gottes sein. Gottes Lebenskraft über den Tod hinaus möge sich machtvoll zeigen. Die Treue und die überlebende Lebenskraft Gottes mögen seinem Gesandten und Gesalbten nun Vollendung, Verherrlichung geben.

 

Die hörende Gemeinde kennt das Ende, weiß um die Auferweckung. Wenn die konkret bedrängte Gemeinde dieses Gebet bis hierher gehört hat, dann mag sie sich bestärkt fühlen, in aller Bedrängnis auf das zu bauen, was an Jesus geschehen ist. Gottes Lebenskraft ist mit durch die Hingabe gegangen. Gottes Lebenskraft hat sich an Jesus als stärker erwiesen als der Tod. Das mag all denen Hoffnung geben, die sich in Bedrängnis auf Gott verlassen.

 

Das Gebet Jesu hat zunächst die Bedeutung Jesu unterstrichen. In ihm wird Gott gegenwärtig – in seiner Treue und in seiner unendlichen Lebenskraft. Das Gebet Jesu nimmt nun die Bitte um die Bewahrung der Seinen auf. Von dem, was bisher über Gott und Jesus gesagt worden ist, kann die Macht der Bitte Jesu abgeleitet werden. Zunächst wird auf das zurückverwiesen, was Jesus in seinem Leben getan hat. Er hat den Namen Gottes bekannt gemacht. Mit dem Namen wird das Wesen bekannt gemacht. Wer Jesus gesehen und erlebt hat, der ist nach dieser Vorstellung Gott selber begegnet. Sie (das ist die Gemeinde der Glaubenden) hat Gott Jesus gegeben. Sie haben sich an das Wort Jesu gehalten. Das Wort Jesu ist das Wort Gottes selbst.

 

Die Verse 7 und 8 unterstreichen dieses Zutrauen. Die Gemeinde der Glaubenden hat erkannt, dass Gott sich im Wesen und Wirken Jesu offenbart hat – im Verständnis des Johannesevangeliums einzig. Die Glaubenden erkennt man daran, dass sie das Wort Jesu (das ist mehr als nur die gesprochenen Sätze) angenommen haben. Der Vers 9 macht in der Bitte Jesu die Unterscheidung zwischen den Seinen und ‚der Welt‘. An dieser Stelle des Gebetes gilt die Bitte bewusst der glaubenden Gemeinde. Das Gebet für ‚die Welt‘ kommt im weiteren Verlauf des Gebetes.

 

An dieser Stelle bittet Jesus bewusst für die, die zum Glauben gekommen sind. Sie leben in Bedrängnis, gerade in ihrer Auseinandersetzung mit ‚der Welt‘. Die Glaubenden mögen bestärkt sein, dass Gott sie nicht im Stich lässt. Das Leben Jesus, seine Hingabe am Kreuz, seine Auferweckung nähren dieses Vertrauen. Der betende Jesus spricht auf die Gemeinde hin: Gott möge sie nicht im Stich lassen. Die Glaubenden sind es, die Jesus als den Messias bekennen. Dieses Bekenntnis bringt Jesus, den Gesandten, zu Ehren. Daher spricht der Text davon, dass Jesus durch die Seinen verherrlicht sei. Sie haben durch ihn das Wort Gottes angenommen und tragen die jesuanische Weisung Gottes in die Welt. Das dient Jesus ebenso zur Verherrlichung (Ehre) wie Gott selbst.

Der Vers 11 führt wieder die Situation des Übergangs vor Augen. Jesus ist nicht mehr in der Welt. Da spricht das Johannesevangelium aus der Perspektive des österlichen Messias Jesus. Der betende Jesus trägt die Bitte für die Glaubenden aus: Gott, bewahre sie! Bewahre sie in deinem Namen: Das bedeutet, dass sie gehalten und getragen sein mögen im Wesen Gottes, so, wie sie es durch den irdischen Jesus erfahren haben. Ziel ist es, die Einheit zu finden. Die Einheit in der Verbindung mit Gott und die Einheit in der Gemeinschaft der Glaubenden. Die Einheit ist aber nicht allein ein geistliches Bild, sondern eine Leben tragende Platzanweisung. Die Einheit wird konkret im Leben nach dem Wesen Gottes. Dieses Wesen Gott erschloss sich im Leben, im Sterben, in der Auferweckung Jesu. Es geht darum, dass Gottes Wesen am Werk ist, wenn wir mitten im Leben, in dieser Welt, stehen.

 

Es wird für jede und jeden ein eigener Anruf sein, wie wir das Wesen Gottes verlebendigen. Mit den Augen des Evangeliums betrachtet, stoßen wir auf Aufgaben, die man sonst vielleicht übersehen könnte. Wer ist da beim Menschen, wo sonst Menschen ungern hinschauen? Wer ist da beim Menschen, wenn alle menschliche Kunst dennoch Scheitern und Ohnmacht und Grenze offenbart? Das Johannesevangelium bekundet gerade die Solidarität Gottes mit dem Leidenden und Gekreuzigten. An ihm erweist sich die Treue und die Lebenskraft Gottes. Wir sind nicht Gott. Wir sind von Gott Gerufene, nach dem Beispiel des Messias Jesus…

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Einladung zum Gottesdienst

7. Sonntag der Osterzeit

Woche vom 01.06. – 09.06.2014

 

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

14.00 Uhr Taufe des Kindes Anna Flenskov

 

Pfingstsonntag:

19.00 Uhr Hochamt

Kollekte: RENOVABIS

 

Pfingstmontag:

19.00 Uhr Hochamt

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 03.06. 2014 und Donnerstag 05.06.2014

um 18,45 Uhr

 

Kindermesse in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6 in 50676 Köln jeden Sonntag um 9.30 Uhr

 

Sie sind eingeladen..

 

Kollekte an Pfingsten

PfingstFeier

 

Am kommenden Sonntag endet die 50-tägige Feier des Osterfestes. Wir feiern diesen Abschluss wieder festlich um 19 Uhr. Es ist die Möglichkeit, in Erinnerung an die Taufe und Firmung in einer Salbung die Gaben des Heiligen Geistes, der österlichen Lebenskraft bestärkt zu sehen. Wie seit vielen Jahren, wird auch ein Tanz die Schriftlesung in dieser Ausdrucksform verlebendigen. Sie sind herzlich willkommen zur Mitfeier.

 

PS: Der Pfingstmontag ist liturgisch kein Osterfeiertag mehr, weil es der 51. Tag nach Ostern ist. Wir feiern hier um 19 Uhr die Hl. Messe, die uns in den ‚liturgischen Alltag’ führt.

Maialtar – Dank

Der Monat Mai mit seinem besonderen Gebet um die Fürsprache der Gottesmutter ist beendet. Wie schon seit vielen Jahren durften wir uns am von Herrn Marx gestalteten Maialtar erfreuen. Vor allem fremde Besucher und Beter haben davon erzählt, dass diese besondere Art der Würdigung der Gottesmutter nicht mehr überall zu finden ist. Es haben sich ab und an auch Menschen gefunden, die spontan vor der Schiffermadonna zusammen den Rosenkranz gebetet haben. Danke allen Beterinnen und Betern, Dank dem Gestalter des Maialtares dieses besonderen Gedenkens.

Gedanken und Austausch

zur Gottesdienstfeier am 15.6.2014 16.30 – 18.30 Uhr

Seit dem Jahr 2000 hat sich die heutige Gestalt unserer Gottesdienstfeier so entwickelt, wie wir sie heute begehen. Es scheint an der Zeit, Interessierte zu einem Austausch über die Gottesdienstfeier einzuladen. Uns bewegen Gedanken zur Verbindung zwischen Liturgie und Diakonie, Gedanken zu den Gesängen, Gedanken zur Bedeutung der Hl. Schrift, auch zu den gelegentlichen Übersetzungen jenseits der Einheitsübersetzung.

 

Unser Gottesdienst ist Ausdruck unserer Antwort des Glaubens an Gott. Ich selbst habe das große Vertrauen, dass die Entwicklung hier ein Impuls des Hl. Geistes ist. Dieser wirkt nicht einzig oder bevorzugt durch die Amtsträger, sondern auch und vor allem durch die mitfeiernden Getauften und Gefirmten. Daher sind die Anfragen an die Gestalt unserer Gottesdienstfeier auch gewichtig, um uns zu vergewissern, ob wir – nach menschlichem Ermessen – auf der Spur des Geistes sind.

 

Daher die herzliche Einladung an alle Interessierte, sich zu diesem Gedankenaustausch am 15.6. im Pfarrsälchen zu treffen.

 

Matthias Schnegg

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Neuer Erzbischof

Papst Franziskus hat einen neuen Erzbischof für Freiburg ernannt: Stephan Burger wird Nachfolger von Robert Zollitsch. Der bisherige Domkapitular ist einer der jüngsten katholischen Bischöfe in Deutschland.

 

Der 52-jährige Stephan Burger wird neuer Erzbischof von Freiburg. Papst Franziskus ernannte den bisherigen Domkapitular zum Nachfolger von Robert Zollitsch, wie der Vatikan und das Erzbistum mitteilten. Der 75-jährige Zollitsch geht in den Ruhestand. Zum neuen Erzbischof geweiht werden soll Burger am 29. Juni im Freiburger Münster. Das Erzbistum ist mit rund zwei Millionen Katholiken hinter Köln und neben Münster die zweitgrößte der insgesamt 27 Diözesen Deutschlands. Es erhält mit Burger einen der jüngsten Bischöfe Deutschlands. Der neue Mann an der Spitze werde seinen Schwerpunkt auf die Seelsorge legen, sagte ein Sprecher des Erzbistums. Er verstehe sich als Ansprechpartner für Menschen, damit sie sich auch in schwierigen Situationen auf die Kirche verlassen könnten.

  • Neben der Ernennung des Bischof
    von Passau, nun schon ein Zweiter

    in kurzer Zeit, der Bischof wird,
    ohne es gewesen zu sein.
    Das kann ja für Köln

    noch spannend werden.

Ein guter Freund von Papstsekretär Georg Gänswein

Die Berufung des Freiburger Offizials Stephan Burger zum neuen Erzbischof kam für viele höchst unerwartet. Nun berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ): „Dem Vernehmen nach fanden die Domkapitulare bei ihrer Auswahl aus der vom Papst vorgegebenen Dreierliste keinen der Namen mehr vor, die sie selbst zunächst vorgeschlagen hatten. Mithin setzte sich der Papst offenbar über die Wünsche aus Freiburg hinweg.“

 

Burger wird verschiedentlich als kontaktoffen, freundlich im Umgang und mit erkennbar katholischen Profil charakterisiert. Beispielsweise schreibt ZDF-Fernsehjournalist Günther Erbacher im „Vatikanblog“ des ZDF: „Burger ist konservativ, feiert Gottesdienste auch gerne mal in ‚Baßgeige‘ und als Kirchenrechtler dürfte er darauf achten, dass Recht und Ordnung eingehalten werden. Manche deuten seine Ernennung gar als römische Antwort auf die ‚badische Liberalität‘, die in den letzten Jahrzehnten unter den Erzbischöfen Saier und Zollitsch aus vatikanischer Perspektive herrschte.“ Doch, so Erbacher, sehe auch Burger, „dass Recht und Ordnung weiterentwickelt werden müssen angesichts der veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse.

Römische Antwort auf die ‚badische Liberalität‘?

Strippenzieher?
Strippenzieher?

"Daher besteht jetzt bei vielen Freiburgern die Hoffnung, dass Burger sich für Veränderungen einsetzen wird.“ Auch Ehrbacher geht davon aus, „dass Domkapitulare keinen Namen mehr auf der Liste von denen fanden, die sie selbst vorgeschlagen hatten.“ Hinter den Kulissen habe auch der Kölner Kardinal Joachim Meisner „fleißig mitgemischt“. Burger gelte als einer derer, „die innerhalb des Ordinariats in Freiburg dem scheidenden Erzbischof Robert Zollitsch bisweilen eine kritische Opposition boten, stets offen und verbindlich“. Außerdem sei er ein guter Freund von Papstsekretär Georg Gänswein. Burger stellte sich am Freitag im Münster vor und wurde mit viel Applaus bedacht. Er dankte für „das Vertrauen, freue mich auf die nun anstehenden vielen Begegnungen und bitte um Ihr Gebet für dieses verantwortungsvolle Amt“. Er könne dieses Amt in dem Grundvertrauen antreten, dass Gott ihn trage.

Dumm gelaufen

„Wir wollen dem Heiligen Vater natürlich das Beste servieren, was wir haben. Es ist schließlich der Papst. Aber die vorbereitende Delegation aus Rom, die kürzlich hier war, hat um ein einfaches Mittagessen gebeten. Seine Heiligkeit speist sehr einfach. Er trinkt außerdem keinen Wein, nur Wasser. Aber da der Papst Argentinier ist, wird es sicher ein gutes Stück Fleisch geben“

heißt es auf der Seite der Legionäre Christi, die das vatikaneigene 5 Sterne Hotel Notre-Dame-Center in Jerusalem leiten. Doch es kam ganz anders. Als Papst Franziskus bei seinem Besuch am 26. Mai in Jerusalem bemerkte welche Luxusherberge die Legionäre hier betreiben, sagte er das geplante Mittagessen ab. Papst Franziskus suchte die Schlichtheit, weshalb er die Franziskaner aufsuchte, die von dem unerwarteten Besuch überrascht, „schnell einen weiteren Teller“ aufstellten.

Papst Franziskus wollte hier nicht essen, die Luxusherberge Notre-Dame-Center in Jerusalem, die 2004 von Johannes Paul II in die Leitung der Legionäre Christi gegeben wurde.
Papst Franziskus wollte hier nicht essen, die Luxusherberge Notre-Dame-Center in Jerusalem, die 2004 von Johannes Paul II in die Leitung der Legionäre Christi gegeben wurde.