Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
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  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Neujahr 2014

Mittwoch, den 01.01.2014
Der  1. Januar ist der 1. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 364 Tage  bis zum Jahresende.

01.01.1863: USA schaffen Sklaverei ab

Am 1. Januar 1863 trat in den USA die Emanzipationsakte von Präsident Abraham Lincoln in Kraft. Kernpunkt dieses Gesetzes: Die Befreiung der rund vier Mio. schwarzen Sklaven, die auf dem Gebiet der sezessionistischen Südstaaten lebten.

 

EIN GESEGNETES Jahr 2014

Es sagte Johannes XXIII.

(1881 - 1963), eigentlich
Angelo Giuseppe Roncalli,
Papst von 1958-1963

Man muß
der Zeit
Zeit lassen.

Zitat zu Neujahr 2014

Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil« (Num 6,24-26). Es ist ganz besonders bedeutsam, diese Segensworte zu Beginn eines neuen Jahres wieder zu hören: Sie werden unseren Weg durch die Zeit, die sich vor uns auftut, begleiten. Es sind Worte der Kraft, des Mutes und der Hoffnung – nicht einer illusorischen Hoffnung, die sich auf zerbrechliche menschliche Versprechen gründet, und auch nicht einer einfältigen Hoffnung, die sich die Zukunft besser vorstellt, einfach weil sie Zukunft ist. Diese Hoffnung hat ihren Grund genau im Segen Gottes, einem Segen, der den bedeutendsten Wunsch enthält, den Wunsch der Kirche für jeden von uns, die Fülle des liebevollen Schutzes des Herrn und seiner vorsehenden Hilfe.

 

Papst Franziskus in der
Heiligen Messe am Neujahr 2014 in Sankt Peter

Sie fanden Maria und Josef und das Kind

 

Als acht Tage vorüber waren, gab man dem Kind den Namen Jesus

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Lukas

 

So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

 

Lk 2, 16-21

 

Die Wirkung

(zu Lukas 2,16-21)

Kraftvoll ist die Komposition des Lukasevangeliums. Kraftvoll, weil aus großer Glaubensfreude und Glaubensgewissheit geschrieben. Klar ist der Glaube, dass in dem Menschen Jesus von Nazareth sich der Messias gezeigt hat. Dieser Glaube ist nicht in der Krippe gereift. Er ist nach der Auferweckung Jesu aus dem Tod zur Gewissheit geworden: Gott hat diesen Jesus als seinen Messias beglaubigt, indem er ihn aus dem Tod auferweckt hat.

 

Dann sind Matthäus und Lukas der antiken Gepflogenheit gefolgt: Sie interessieren sich für die Kindheit von Menschen, die sich in ihrem Erwachsenenalter als ‚groß’ erweisen haben. Jesus ist der Messias – da ist es nachvollziehbar, dass auch ihm eine Kindheitsgeschichte gewidmet wird. Historische Exaktheit ist nicht wichtig. Wichtig ist, in der Form der Erzählung die Erfahrung des Glaubens wiederzugeben. Die Kindheitsgeschichte des Lukas stellt Jesus als von Anfang an von Gott Herausgehobenen dar. Seine Verheißung und seine Geburt übersteigen alles, was man von Gottesmenschen bisher gesagt hat. Die Erzählung zu Jesus übersteigt sogar die über den so bedeutsamen Propheten Johannes, der Täufer.

 

Unser Textabschnitt ist die Fortführung des ‚Weihnachtsevangeliums’. Da steht die Verkündigung vom ‚Retter’, ‚Messias’, ‚Herr’ im Vordergrund. Das Verrückte liegt darin, dass diese Gewissheit über einen Menschen gesagt wird. Es ist keine Engelgestalt, die aus dem Himmel zuflöge. Es ist ein Mensch. Radikal dargestellt in dem Kind, das in Windeln gewickelt daliegt. Es ist paradox, sich gegenseitig eigentlich ausschließend. Der Glaube hat aber begriffen, dass Gott diesen Weg gewählt hat, um sich mit seiner Liebe zum Menschen ganz und greifbar zuzuneigen. Der Engelchor (Vers 14) der Weihnachtsgeschichte jubiliert diese Freude der Gewissheit über Gottes Treue und Gegenwart in Jesus von Nazareth.

 

Die Erzählung der Kindheit führt die Leserschaft nun weiter. Es soll ja nicht beim Staunen der Hirten enden. Lukas will, dass die Menschen begreifen, dass das eine Lebenszusage für alle ist. Daher gilt es, davon zu erzählen.

 

Vor dem Weitersagen steht das eigene Begreifen. Wir wollen im Glauben auch verstehen lernen, so weit das geht. Ja, wir sind auch nicht abgeneigt, etwas zu erleben, was unseren Glauben bestätigt. Das müssen keine außergewöhnlichen Himmelserscheinungen sein. Es gibt andere Weisen, davon ergriffen und beglückt zu sein. Die Erzählung zur Kindheit Jesu lässt daher die Hirten nach Bethlehem laufen. Sie wollen sich vergewissern, ob das stimmt, was der Engel sagte. Der hat vom Retter, vom Messias, vom Herrn gesprochen – und Zeichen dafür ist die Zumutung, diesen in dem normalen Menschen zu finden. Die Hirten sehen das, was man äußerlich sehen kann. Dieses Äußerliche ist ihnen Fundament genug, dem Inhalt der Botschaft des Engels zu trauen. Manche von uns kennen das: Eine äußerliche Erfahrung wird zur Grundlage, den Inhalten zu vertrauen. Menschen erleben barmherzige, liebevolle Mitmenschen – und lernen, der Lebenszusage Gottes und der Liebe Gottes zu trauen.

 

Das Evangelium führt die Lesenden wieder einen Schritt weiter: Jetzt erzählen die Hirten, was sie erlebt haben und: Was man ihnen über das Kind gesagt hat – dass er Retter, Messias, Herr sei.

Welche Zumutung für den Verstand – und zugleich welche Zusage, wenn man bedenkt, dass die Leserschaft ja die Geschichte des Erwachsenen Jesus kennt: Ja, er hat mit seinem Leben und im Umgang mit Gott und den Menschen diese Titel ‚Retter, Messias’, Herr’ zu einer begreifbaren und heilenden Erfahrung werden lassen. Darum lernen Menschen, Gottes Liebe und Treue zu trauen. Vor allem die, denen es durch andere Menschen schwer gemacht wird, der Liebe und Treue zu trauen, gerade denen hatte sich Jesus zugewandt.

 

Jetzt hören die Leser der Kindheitsgeschichte von den Hirten, die über das Kind sprechen. Entscheidend ist die Reaktion: Die Zuhörer staunen. Lukas möchte bewirken, dass die Leserschaft seines Evangeliums auch staunt über das, was an Zusage Gottes ihnen durch den Messias Jesus greifbar wird. Das sind Erfahrungen, die wir als Glaubende vielleicht auch schon gemacht haben – Erfahrungen einer unbezweifelbaren, so selbstverständlich scheinenden Gott-Gewissheit.

 

Maria kommt schließlich in den Blick. Sie ist in der Erzählung die, die vorbehaltlos geglaubt hat – auch, als der Engel die Empfängnis Jesu ankündigte. Es geht weder um eine biologistische noch um eine historische Aussage. Es geht um eine Glaubensaussage: Gott wirkt das Unmögliche. Und das Unmögliche ist, dass er Heil bringt in eine offensichtlich unheile Welt. Dem kann man nur begegnen, indem man Glauben, Zutrauen in diese Zusage findet – wider so überwältigende gegenteiligen Erfahrungen. Maria ist von Lukas gezeichnet als eine Frau, die dieses Vertrauen hat und lebt.

In ihrer Haltung wird sie ein denkbares Vorbild, wie Gauben reifen kann, wie Glaubenserfahrungen zu einem Fundament des Vertrauens auf Gott werden können. Maria, so erzählt Lukas, bewahrt alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Es hat sie erreicht. Es ist eine Lebenserfahrung, die bleibt. Es ist ein Schatz, der aus dem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Maria bleibt nicht beim staunenden Bewahren dessen, was sie an Gottesbegegnung erfahren hat. Sie geht damit um. In unserem Texte heißt es: Sie denkt darüber nach. Diese Reflexion ist eine Ausdrucksform, mit Herz und Hand, mit Verstand und Gemüt aufzunehmen, was es an Gotteserfahrungen gibt.

 

Die Leserschaft ist aufgerufen, in diese Haltung der Maria hineinzuwachsen. Die Leserschaft weiß, wie Gottesbegegnungen geschehen. Das Leben Jesu hat das bezeugt – bei Lukas sind es die Nächstenliebe, das Hören auf das Wort Gottes, das Gebet, die auch materielle Solidarität mit den Bedürftigen. Das alles ist mögliche Auswirkung, wenn wir über Jesus die Gottesbegegnung aufnehmen und vertiefen. Das geschieht dann im Vollzug unseres Alltages.

 

Nach der Erzählung des Lukas gehen die Hirten dann auch zurück. Sie gehen in den Vollzug ihres Alltags. Sie gehen sehr beschwingt, Gott preisend. Sie haben in Jesus den gefunden, der ihnen das Zutrauen auf Gott bestärkte. Natürlich ist gemeint, dass diese Bestärkung nicht durch das Windelkind kam, sondern durch den erwachsenen Jesus. Sein Leben wird zum Spiegel, sich auf die Gottesbegegnung einlassen zu wollen und das Geschenk der liebenden Zuwendung aufnehmen zu können. Der Evangelist erzählt die Kindheit Jesu aus dem Wissen, was der Erwachsene bewirkt hat und warum er so wichtig geworden ist.

 

Der Neujahrstag ist der Oktavtag zu Weihnachten. Die Liturgie hat in ihrer Weisheit die Geschichte um die Geburt Jesu aufgeteilt auf die beiden Weihnachtsfesttage – den 24.12. und den 1.1. Auch wir werden – ähnlich den Hirten – nach dem Neujahrstag direkt oder sehr absehbar wieder in den Vollzug unseres Alltags gehen. Wir werden wieder suchen und finden, fragen und Antworten finden, wenn wir mit der Wirklichkeit unseres Alltags in die Beziehung mit Gott treten wollen. Da wird es darum gehen, dass wir glauben dürfen (oder lernen), dass Gott uns liebt, vom Uranfang unseres Lebens an. Unser Leben reift zu einer Antwort auf dieses Geschenk Gottes. Wir begreifen es nicht immer. Wir sind sogar blockiert, wenn der Erfahrungsraum für Liebe und Glück und Freude durch die Wirklichkeit des Lebens getrübt ist. Lukas erzählt seine Kindheitsgeschichte, weil er seine eigene Glaubensfreude und Glaubensgewissheit weitergeben will. Er tut es in der ihm eigenen, begabten Art eines Schriftstellers. Wir werden unseren eigenen Weg finden, wie wir in diese Glaubensfreude und Glaubensgewissheit finden mögen und/oder wie wir sie ausspielen in dankbarer und hoffnungsvoller Zuversicht.

 

Ein von diesem Vertrauen getragenes neues Jahr wünsche ich. Und unsere Gemeinde mag ein Ort bleiben und vom Hl. Geist weiter bewegt werden, in diese Freude und Gewissheit hineinzuwachsen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Mittwoch, den 01. Januar 2014

NEUJAHR 2014 Weltfriedenstag

Hochfest der Gottesmutter Maria

um 18 Uhr Hochamt zum Jahresbeginn

nach der Heiligen Messe Erteilung

des persönlichen Segens zum Jahresbeginn

 

Freitag, den 03. Januar 2014

um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch

 

2. Sonntag nach Weihnachten

Sonntag, den 05. Januar 2014

um 18 Uhr Heilige messe für die Gemeinde

anschließend um 19.15 Uhr Konzert ‚des temps‘

 

Montag, den 06. Januar 2014

Erscheinung des Herrn

Dreikönig

um 18 Uhr Festhochamt zur Erscheinung

des Herrn mit Segnung von Brot und Salz

 

  • Heilige Messe im Notel
    Victoriastrasse 12, Köln
    Donnerstag, 2. Januar 2014 um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Adveniatdank

Von Herzen Dank all denen, die das Ergebnis der Kollekte erwirkt haben: Wir haben in den Christmetten und am 1. Weihnachtstag 3108,04 € zusammengetragen. (Wieder einmal) ein sehr stattliches Zeichen der Solidarität mit den Bedürftigen in Lateinamerika!

 

 

www.adveniat.de

FeierDank

Wieder haben wir ein großes Fest unserer Glaubensvergewisserung gefeiert – die Sonntage des Advent hindurch bis zum Höhepunkt, der Feier des Weihnachtsfestes und seiner nachklingenden, spielerich – heiter/ernsten Oktavwoche. Viele Menschen haben sich mit eingegeben, dass wir unseren Dank für diese Gaben Gottes liturgisch haben feiern können. Danke für die Ermutigungen, die dieses Mitwirken schenken. Liturgie wird getragen von der sie feiernden Gemeinde. Von Herzen Dank allen, die mit gefeiert haben – die Nahen und die Fernen. Innerhalb der Liturgie gibt es viele Menschen, die durch ihre Fähigkeiten und ihre Dienstbereitschaft diese Feiern mit Diensten ermöglicht haben. Auch hier von Herzen Dank, denn ohne diese Bereitschaft Vieler könnten wir nicht so feiernde Gemeinde sein, wie wir es immer wieder sein dürfen.

 

  • Der FeierDank wird uns in manchen Alltag tragen.

 

Der Weihnachtsfestkreis endet in diesem Jahr am Sonntag, 12. Januar. Das Fest der Taufe Jesu beschließt diesen Festkreis, der sich vom 1. Advent bis zu jenem Fest hinspannt. Viel an menschlichen Empfindungen und Erfahrungen kommen mit in dieses liturgische Spiel der antwortenden Danksagung vor Gott, dem so gegenwärtigen und zugleich so verhüllten.

 

Fest der Erscheinung

Am 6. Januar feiern wir mit der Kirche das Fest der Erscheinung des Herrn – bei uns ‚Hl. Drei Könige’ genannt. Diese Heiligen haben eine einzigartige Beziehung zu unserer Kirche: Denn: Als Reinhard von Dassel 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige als Kriegsbeute nach Köln brachte, landeten sie am Rheinhafen an. Der (legendenhaften) Überlieferung nach haben sie ihre erste Nacht im Vorgängerbau unserer Kirche (also auf ‚unserem’ Grund und Boden) verbracht, ehe sie durch das ‚Dreikönigenpforte’ an St. Maria im Kapitol in den Kölner Dom gelangt sind.

Dieser Tatsache geschuldet ist, dass es keine Drei Könige als Krippenfiguren gibt, denn die ‚Originale’ waren selbst hier. Der Respekt gebietet, sie nicht in Gestalt von Puppen darzustellen. Dafür kommen die munteren Kinder, die als Sternsinger die Segensbotschaft des unter uns erschienenen Gottessohnes verkünden.

Dieser Tatsache des Aufenthaltes der Drei Könige ist auch geschuldet, dass wir diesen tag in festlichem Gottesdienst um 18 Uhr feiern. Mit dem alten Brauch, Brot und Salz für das neue Jahr zu segnen, endet diese Feier am 6. Januar. Der Segen über das Brot bittet, dass uns das, was wir zum Leben brauchen im neuen Jahr, geschenkt sein mag. Das Salz trägt unsere Bitte, dass uns Gesundheit und in Krankheit Gotteshoffnung gewährt sein mögen.

 

Neujahresempfang

Zum Abschluss des Weihnachtsfestkreises am 12.1.2014 sind Sie wieder herzlich zum Neujahrestreffen eingeladen – zu zwanglosen Gesprächen bei Wein, Wasser und Neujahrsbrezel. Die Begegnung findet wieder in der Unterkirche statt.

 

Konzert des temps

Am 5.1. wird nach der Messfeier um 19.15 ein Konzert des Ensembles ‚des temps’ sein: Christoph Lahme, Harmonium, Markus Zaja, Bassklarinette, Ulrich Cordes, Gesang. Eintritt frei, Würdigung (Honorar) als Spende sehr willkommen.

 

SENIORENNACHMITTAG AN DER KRIPPE

Am 7.1. folgen wir der Tradition, mit Seniorinnen und Senioren um 14 Uhr eine Hl. Messe zu feiern, der eine Führung zur Krippe durch den Erbauer, Herrn Marx, folgt. Danach ist gemütliche Kaffeestunde im Pfarrsälchen. Willkommen alle, die zu den Seniorinnen und Senioren zählen.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

" ... wird der Jubel im Hals steckenbleiben“

„Viele von jenen, die sich von Franziskus begeistert zeigten, wird der Jubel im Hals steckenbleiben“. Das sind harte Worte, die Msgr. Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Hauses und Sekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. in einem in der Januar-Ausgabe der renommierten deutschen Kulturzeitschrift Cicero veröffentlichten Beitrag äußert. Er blickt dabei auf die Lage der Kirche in Deutschland, wo ein beachtlicher Teil gegenüber Rom Forderungen nach schnellen Reformen und einem klarem Schrittwechsel erhebt. Eine Wende in der Familienpastoral, was die Sakramente betrifft, um erst einmal anzufangen. Es wird dabei nicht um die Kardinälinnen gehen: wer daran denkt, „leidet ein bißchen unter Klerikalismus“, hatte Franziskus im am Dritten Adventssonntag veröffentlichten Tornielli-Interview gesagt. Die Diskussion könnte jedoch bei den Diakonissen beginnen.

Gänswein bremst jedoch: „Ich glaube kaum, daß der Papst sich in seinem Pontifikat von gewissen deutschen Initiativen drängen läßt“ und meint damit genau die Möglichkeit, Frauen zum Diakonat zuzulassen, eine Idee, die auch von ranghohen Purpurträgern wie Kardinal Walter Kasper neu vorgebracht wurde. „Ausgeschlossen“, antwortet ihnen der persönliche Sekretär des emeritierten Papstes.

 

Während der jüngsten Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier, erklärte der ehemalige Vorsitzende des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen, daß es seiner Meinung nach möglich sei, die Figur des weiblichen Diakons einzuführen, der imstande ist, pastorale Funktionen und besondere liturgische Dienste wahrzunehmen. Es gäbe keine dogmatischen Probleme, wie Kardinal Kasper anfügte: keine Weihe, es würde eine einfache Segnung genügen.

Gänswein zeigt sich erstaunt und sieht am Horizont keine Änderungen an dieser Front, nicht einmal jetzt, da der Jesuit Papst ist, der so viele Erwartungen in großen Teilen des Weltepiskopats geweckt hat, mit dem er sagt, „in Vertrauen und Harmonie“ zusammenzuarbeiten. Der Präfekt des Päpstlichen Hauses übt scharfe Kritik an „manchen Kräften, die den neuen Papst für ihre eigenen Interessen vereinnahmen wollen“. Kräfte, die enttäuscht bleiben werden, so Gänswein. Es genüge ein Blick auf die Handreichung des Amtes für Familienseelsorge der Erzdiözese Freiburg, in der die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten angeregt wird, an erster Stelle die Wiederzulassung zur Kommunion, im Namen der von Franziskus so oft genannten Barmherzigkeit.

"... daß es keine Mißverständnisse gibt“

Am vergangenen Sonntag schrieb Eugenio Scalfari in seinem wöchentlichen Leitartikel, daß die Abschaffung der Sünde durch Papst Franziskus im Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium enthalten sei. Eine Feststellung, die in verschiedenen Medien Aufmerksamkeit fand und von mehreren Vatikanisten kritisiert wurde. „Die grundlegende geistliche Dynamik, in die sich auch der Papst stellt, ist das Bewußtsein der Sünden und die Bitte um Vergebung für sie“, so Pater Lombardi. Aber Scalfari sei das „biblisch-theologische Feld“ nicht so ganz vertraut. Es gehe darum, „die unendliche Größe von Gottes Barmherzigkeit zu sehen und uns so in das durch die Barmherzigkeit und durch die Erfahrung der Liebe Gottes erneuerte christliche Leben einzulassen. Wenn jemand die Sünde eliminiert, versteht man die Botschaft der Barmherzigkeit nicht mehr“, so Vatikansprecher Lombardi.

Am 1. Oktober 2013 veröffentlichte die italienische Zeitung La Repubblica ein Interview, das Scalfari (überzeugter Atheist) mit Papst Franziskus eine Woche zuvor geführt hatte.
Am 1. Oktober 2013 veröffentlichte die italienische Zeitung La Repubblica ein Interview, das Scalfari (überzeugter Atheist) mit Papst Franziskus eine Woche zuvor geführt hatte.

Die Pressestelle des Heiligen Stuhls nahm zu einem weiteren eklatanten Fehler im Leitartikel Scalfaris Stellung: „Um eine andere offensichtliche Ungenauigkeit in diesem Artikel handelt es sich, wenn Scalfari sagt, daß der Papst vor wenigen Tagen den Heiligen Ignatius von Loyola heiliggesprochen hat, statt, wie wir alle wissen, Petrus Faber, den ersten Gefährten des Heiligen Ignatius von Loyola, während Ignatius von Loyola bereits seit einigen Jahrhunderten ein Heiliger der Kirche ist. Daher denke ich, daß man darauf achten muß, den Dialog fortzusetzen, aber ihn so vertieft, daß es keine Mißverständnisse gibt und man sich wirklich versteht“.