Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

1. Advent 2014

Sonntag, den 30.11.2014
Der 30. November ist der 334. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 31 Tage  bis zum Jahresende.

30.11.1939: Winterkrieg in Finnland

Nachdem die finnische Regierung sich weigerte, die Landenge von Karelien an die UdSSR abzutreten und der UdSSR das Recht einzuräumen, auf dem Gebiet Finnlands Militärstützpunkte einzurichten, überschritten sowjetische Truppen ohne Kriegserklärung die finnische Grenze. Die sowjetische Luftwaffe bombardierte Helsinki. Obwohl die finnischen Truppen zahlenmäßig stark unterlegen waren, gelang es ihnen, den sowjetischen Vormarsch aufzuhalten und der Roten Armee schwere Verluste zuzufügen. Im Verlauf des Krieges setzte Stalin immer mehr Divisionen ein. Anfang März gelang es den Sowjets schließlich, die Befestigungen der "Mannerheim-Linie" auf der karelischen Landenge zu durchbrechen, so dass die Finnen um Frieden bitten mussten. Sie verloren zehn Prozent ihres Staatsgebietes.

Es sagte Alfred Delp

(1907 - 1945, hingerichtet),
deutscher Theologe, Mitglied des Kreisauer Kreises

Advent ist eine Zeit der Erschütterung, 
in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

Jesus ist nicht gekommen, um eine Philosophie, eine Ideologie zu lehren… sondern einen „Weg“ – einen Weg, der gemeinsam mit ihm zurückzulegen ist, und diesen Weg erlernt man, indem man ihn beschreitet, im Gehen. Ja, liebe Mitbrüder, das ist unsere Freude: mit Jesus zu gehen. Doch das ist nicht einfach, ist nicht bequem, denn der Weg, den Jesus wählt, ist der des Kreuzes.“


(Ansprache Papst Franziskus bei der Feier zur Erhebung neuer Kardinäle, 22. Februar 2014)


Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Die Huld des Herrn will ich preisen, die ruhmreichen Taten des Herrn, alles, was der Herr für uns tat, seine große Güte, die er dem Haus Israel erwies in seiner Barmherzigkeit und seiner großen Huld.  Er sagte: Sie sind doch mein Volk, meine Söhne, die nicht enttäuschen. Er wurde ihr Retter in jeder Not.  Nicht ein Bote oder ein Engel, sondern sein Angesicht hat sie gerettet. In seiner Liebe und seinem Mitleid hat er selbst sie erlöst. Er hat sie emporgehoben und sie getragen in all den Tagen der Vorzeit.  Sie aber lehnten sich gegen ihn auf und betrübten seinen heiligen Geist. Da wandelte er sich und wurde ihr Feind, ja, er führte Krieg gegen sie.  Nun dachten sie an die Tage der Vorzeit, die Zeit seines Knechtes Mose: Wo ist der, der den Hirten seiner Schafe aus dem Meer herausgeführt hat? Wo ist der, der seinen heiligen Geist in ihn gelegt hat,  der an der rechten Seite des Mose ging und ihm half mit mächtigem Arm, der das Wasser vor ihnen zerteilte, um sich ewigen Ruhm zu verschaffen,  der sie durch die Fluten führte wie Pferde durch die Steppe, ohne daß sie strauchelten?  Der Geist des Herrn ließ sie zur Ruhe kommen, wie das Vieh, das ins Tal hinabzieht. So führtest du einst dein Volk, um dir herrlichen Ruhm zu verschaffen.  Blick vom Himmel herab, und sieh her von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist dein leidenschaftlicher Eifer und deine Macht, dein großes Mitleid und dein Erbarmen? Halte dich nicht von uns fern!  Du bist doch unser Vater; denn Abraham weiß nichts von uns, Israel will uns nicht kennen. Du, Herr, bist unser Vater, «Unser Erlöser von jeher» wirst du genannt. Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so daß wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind. Erst vor kurzem haben unsere Feinde dein heiliges Volk vertrieben; dein Heiligtum haben sie zertreten. Uns geht es, als wärest du nie unser Herrscher gewesen, als wären wir nicht nach deinem Namen benannt. Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so daß die Berge zittern vor dir.  Komm wie ein Feuer, das Reisig entzündet, wie ein Feuer, das Wasser zum Sieden bringt. Mach deinen Feinden deinen Namen bekannt, so daß die Völker zittern vor dir, wenn du schreckliche und nie erwartete Taten vollbringst. [Komm herab, so daß die Berge zittern vor dir.] Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, daß es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen.  Ach, kämst du doch denen entgegen, die tun, was recht ist, und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; denn wir haben gegen dich gesündigt, von Urzeit an sind wir treulos geworden. Wie unreine (Menschen) sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind. Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen. Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände. Herr, zürne uns doch nicht allzu sehr, denk nicht für immer an unsere Schuld! Sieh doch her: Wir alle sind dein Volk. Deine heiligen Städte sind zur Wüste geworden. Zion ist eine Wüste, Jerusalem eine Öde.  Unser heiliger, herrlicher Tempel, wo unsere Väter dich priesen, ist ein Raub der Flammen geworden; alles, was uns lieb war, liegt nun in Trümmern. Kannst du dich bei all dem zurückhalten, Herr, kannst du schweigen und uns so sehr erniedrigen?


Jesaja 63,7-64,11

 

 

Zurückhaltung? (zu Jesaja 63,7-64,11) 

Ausgangspunkt ist eine große Not. Die Not ist das Empfinden, Gott verloren zu haben, weil Gott sich abgewendet hat. Die Not drückt sich in der Klage aus. Klage über unheilvolle Zustände, die etwas mit der Schuld der Menschen zu tun hat. Für die Schreiber des Jesajabuches ist klar, dass dieses im konkreten Leben erfahrene Unheil etwas mit der Abkehr von und mit dem Misstrauen gegenüber Gott zu tun hat.

 

Unser Abschnitt ist zeitlich einzuordnen nach der Zerstörung des ersten Tempels und der Deportation der führenden Leute nach Babylon. Das Klagelied wird in diesem Exil entstanden sein. Wir könnten diesen Text rein geschichtlich lesen, vielleicht mit ein wenig Abwehr, wie man ein solches Menschenunglück so selbstverständlich mit der Abkehr Gottes vom Menschen deutet. Das aber ist Glaube Israels: Unser Leben erklärt sich ausschließlich aus der Beziehung mit Gott. Um es verkürzt zu sagen: Wo diese Beziehung stimmt, da ist Heil. Wo sie nicht stimmt, da ist Unheil.

 

Die meisten von uns werden das heute nicht mehr so ungebrochen ineins bringen können. Dennoch erleben wir Unheil, derzeit bedrängend aktuell. Da tut sich für viele doch die Frage auf, woher denn Rettung kommen kann. Menschen sind offenbar sehr eingeschränkt fähig. Das Jesajabuch lädt zu einer Besinnung ein. Haben Heilswille und Gott für uns etwas miteinander zu tun?

 

Das Klagegebet unseres Textabschnittes ist beeindruckend stark aufgebaut. Es beginnt mit einer feierlichen Einleitung. Da ist gewiss, dass Gottes Huld da ist. Die geschichtlichen Erfahrungen ermutigen, so zu vertrauen. Sehr stark ist die Verbindung Gottes zu seinem Volk – sie sind wie Kinder zum Vater. Liebe und Mitleid haben diese Beziehung getragen. Mit Gott zu sein ist wie eine wunderbare Auszeichnung! (V 8-9)

Dann rückt der Schmerz der Abkehr von Gott in den Blick: Die so geliebten Kinder lehnen sich auf. Sie ‚betrüben seinen heiligen Geist‘ – das bedeutet: Sie wenden sich von Gottes Lebenskraft, von seinem Wirken ab. Stattdessen halten sie es mit den Götzen, die ihnen Lebensfülle vorgaukeln. Diese Fülle haben sie aber nicht. Sie sind Scheingebilde, Nichtse. Sie können nicht retten.

 

Und weil Gottglauben ein Beziehungsgeschehen ist, wird die Abkehr Gottes auch wie in einer enttäuschten Beziehung plastisch und lebevoll beschrieben: Durch die Götzenehrung hat das Volk Israel sich zum Feind Gottes gemacht. Und das bedeutet: Krieg.

Für uns sind diese Bilder schwer mit Gott in Verbindung zu bringen. Die Menschen der hebräischen Bibel sprechen aber drastisch und plastisch. Gottesbeziehung ist ein durch und durch menschennahes Ereignis.

 

Mit Vers 11 setzt das Erinnern ein: Wie schmerzvoll ist die Erfahrung der Abwesenheit Gottes – angesichts der heilvollen Erfahrungen, die nicht wegzudenken sind. Da wird von der Rettung Israels aus Ägypten unter der Führung des Mose gesprochen: Gott führte sein Volk – und die Erfahrungen haben zur Ehrung und zum Ruhme Gottes geführt.  Aber die brutale Erfahrung der Schreiber: Von dieser Führung Gottes kann keine Rede mehr sein. Die Abwesenheit Gottes ist Grund des sich verlierenden Lebens.

 

Nun schließt sich die erste große Bitte an: Gott, schau überhaupt wieder einmal vom Himmel herab. In diesem Bild bitten die Beter: Gott, lass uns spüren, dass wir überhaupt noch in deinem Blick sind. In sehnsuchtsvollen Fragen ist diese Bitte gekleidet: Wo sind die Macht, die leidenschaftliche Liebe, das großzügige Erbarmen Gottes? Wenn man sich auf menschliche Führer verlassen wollte (wie die Stammväter Abraham und Jakob-Israel), dann können sie in dieser Verlorenheit keine neue Lebenskraft geben. Eine Warum-Frage will wissen, warum Gott überhaupt das Volk derartig hat abirren lassen, ja geradezu selbst in die Irre geführt hat?

 

Die Bitte heißt: Gott, komm du zurück! Eine bewegende Bitte. Wir sind gewohnt, dass wir uns zur Umkehr aufrufen. Hier flehen die Beter: Gott kehr du zu uns um! Die Verse 18 f verweisen auf den historischen Hintergrund dieser Verzweiflung der Betenden.

 

Eine zweite große Bitte schließt sich an: Nicht nur, dass Gott einen neuen, lieb gewinnenden Blick vom Himmel senden möge. Jetzt heißt es: Gott, schenke uns wieder die Gewissheit, dass du der Gott mitten unter uns bist: Reiß die Himmel auf und komm herab! (V 19) Die zitternden Berge und das Feuer in unbändigender Kraft unterstreichen die machtvolle Erscheinung Gottes.

Und es schließt sich wieder die Überzeugung der unvergleichlichen Größe und Macht und Liebe Gottes an: Die Widersacher (auch die, die das Volk von Gott weg verführt haben) mögen erzittern vor der gewaltigen Kraft der Gegenwart Gottes. Einzigartig ist der Gott JHWH: Nie hat man gesehen und gehört, dass es einen Gott – außer JHWH – gibt, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen.

 

Nach aller schmerzerfüllenden Verzweiflung kommt die vertrauende Hoffnung ins Spiel: Wenn einer Unheil in Heil wenden kann, dann Gott. Die Betenden unserer Klage wissen, dass sie vor Gott in Schuld geraten sind. Treulos haben sie sich Gott gegenüber erwiesen. Markige Bilder unterstreichen die Sinnentleerung eines Lebens abseits Gottes: Die Gerechtigkeit der Menschen hatte diesen Namen nicht verdient. Sie diente nicht der Gerechtigkeit Gottes. Wie ein (von unreinem Menstruationsblut) verunreinigtes Kleid entpuppt sich diese Selbstgerechtigkeit der Menschen. Wie vom Wind verwehtes welkes Laub offenbart sich das Machtwerk menschlichen Stolzes.

 

In aller Einsicht, Gottes nicht gerecht geworden zu sein, erinnern die Beter diesen Gott daran: Wir sind der Ton – ja, angewiesen auf die Schöpferhand, die daraus uns gestaltet hat. Darum sei uns bewusst, dass wir immer das Werk dieses Schöpfergottes sind. Damit verdankt sich unser Leben Gott. Damit sind wir auch mit unserem Leben in einer Abhängigkeit zu dem, dem wir das Leben verdanken. Wieder betonen die Klagenden, was in aller Nüchternheit nach dieser Loslösung von Gott übrig geblieben ist: Die heilige Stadt ist (durch die Zerstörung der Babylonier) eine Wüste, der Tempel ein Raub der Flammen, in Trümmer gelegt.

 

Die Lebensbilanz ist erschütternd.

 

Und dann ist es so unendlich menschlich, wenn die Klagenden wie Kinder ihren Vater anrühren: „Kannst du dich bei all dem zurückhalten, Herr, kannst du schweigen und uns so erniedrigen?“. Es ist der (fast verschmitzte) Anruf an den, der sich in seiner Liebe nicht zurückhalten kann – bei allem Zorn, bei allem Eifer der nicht erwiderten Liebe.

 

Unser Text endet mit dieser Frage. Im Gesamt des Jesajabuches wird dies eine Auflösung finden. Gottes Erbarmen, Gottes Liebe sind unvergänglich. Sie sind treu, weil Gott in seinem Wesen nicht verleugnen kann.

 

Wir erleben Unheilssituationen, teils im persönlichen Leben, viel im Blick auf die Krisen der Welt – zwischen Ausbeutung, Gewalt, Hunger, Menschenverachtung und Krieg. Wir werden nicht so einfach deuten, dass all das etwas mit der Abkehr von Gott zu tun hat. Wir werden auch nicht immer sicher sein, ob Gott uns der ist, der Heil schafft, der unsere Hoffnung erfüllt.

 

Der Text des Jesaja kann vielleicht Hilfe sein, diese Unheilserfahrungen im Blick auf Gott betrachten zu lernen. Die Blick auf Gott ist keine Naivität, dass wir nur alle das Gleiche beten müssen und es wird eine friedvolle Welt. Der Blick auf Gott schärft unsere Wahrhaftigkeit unseren eigenen Motiven des Handelns und Denkens gegenüber. Selbstsucht ist uns vermutlich nichts Fremdes; das Behauptenwollen, das Einklagen von dem, was uns (vor anderen) zustünde.

 

Die Mütter und Väter unseres Glaubens sind zur Überzeugung gelangt, dass in Jesus diese Bitte erfüllt ist: „Reiß doch den Himmel auf, und komm herab…“ Das Lebenszeugnis Jesu zeigt Wege, mit einer anderen Logik als der des Wollens und Beherrschens in der Welt zu sein. Wie stark dieser andere Weg ist? Er erscheint immer wieder unendlich ohnmächtig. Und zugleich – scheint mir – auch lockend in einer Weise, die sich dem Verstehen auch entziehen kann.


Ihr Matthias Schnegg

1. Adventssonntag

Woche vom  30.11. – 07.12.2014


Sonntag, 1. ADVENT:

18.00 Uhr Rorate-Messe zum 1. Advent  
für Daniel Harzheim und Dorothea und Joseph Vey

 

Donnerstag:
15.00 Uhr   Rosenkranzgebet
für den Frieden und Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr H
Heilige Messe in der Krypta
Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

NIKOLAUS
Samstag:
10.00 Uhr Taufe des Kindes Jakob von Dungen        

18.00 Uhr Heilige Messe in der Nikolauskapelle

 

Sonntag, 2. ADVENT:
18.00 Uhr Rorate-Messe zum 2. Advent  

Kollekte: LYSKIRCHEN

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag  um 18.45 Uhr

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol, Kasinostrasse 6 in 50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr 

 


Sie sind eingeladen.

Krippe in Maria Lyskirchen

1. ADVENT 2014: Kommt ein Schiff geladen ...
1. ADVENT 2014: Kommt ein Schiff geladen ...

Es ist wieder Krippenzeit. Herzlichen Dank an Herrn Marx, der sich so viele Jahre inhaltlich und gestalterisch um die besondere Verkündigungskrippe in unserer Kirche kümmert. Diese Krippe findet sehr viele Besuchende, oft Menschen, die gerade diese Krippe aufsuchen auf ihren Krippenwegen durch die Stadt. In diesem Jahr wird das Thema der Flüchtlinge und Fremden in unserer Stadt Ort der Verkündigung sein. Es ist keine Beliebigkeit für Menschen in der Nachfolge Jesu, sich hier berühren zu lassen. Das Matthäusevangelium hat uns am vergangenen Sonntag erneut an die Verantwortung erinnert, die wir in unserer Haltung und unserem Tun tragen, wenn wir versuchen, dem Messias Jesus nachzugehen. Die Krippe ist Einladung zum Innenhalten und auf sich wirken Lassen. 

Es kommt ein Schiff, geladen

 



Es kommt ein Schiff, 

geladen bis an sein' höchsten Bord,

trägt Gottes Sohn voll Gnaden,

des Vaters ewig's Wort.

 

Das Schiff geht still im Triebe,

es trägt ein’ teure Last;

das Segel ist die Liebe,

der Heilig’ Geist der Mast.


Der Anker haft' auf Erden,

da ist das Schiff am Land.

Das Wort tut Fleisch uns werden,

der Sohn ist uns gesandt.

Krippenempfang  

Szene der Krippe vom 1. Advent 2014
Szene der Krippe vom 1. Advent 2014

Und weil so viele Menschen nach Lyskirchen kommen werden, wäre es sehr angemessen, wenn wir sie möglichst über viele Zeiträume in unserer Kirche willkommen heißen könnten. Vor allem in der Zeit zwischen dem 1. Weihnachtstag und um Sonntag nach dem 6. Januar sind besonders viele Besucher zu erwarten. Wir bitte um Mithilfe im Kirchenempfang – mal für eine Stunde, vielleicht immer wieder mal für eine Stunde oder mehrere. Ein Plan liegt in der Sakristei aus.

Beim Krippenempfang werden auch Postkarten mit Motiven aus der Krippe oder zu unserer Kirche angeboten. Der Erlös dieses Verkaufes wird der Arbeit des Notels zur Verfügung gestellt. Wenn Sie schon mal denken: Da würd’ ich gerne mitarbeiten, aber es ist nicht meins, Drogenabhängigen zu begegnen – dann ist das auch eine der Möglichkeiten, etwas für das Notel zu tun.

Jahresabschluss – Gottesdienst

Das ist noch etwas weiter hin. Seit 2001 gibt es in der Messe zum Jahresabschluss immer einen Jahresrückblick. Die medialen Zeiten machen deutlich, dass es sehr viel informativere Jahresrückblicke gibt. Daher die Idee, diese Praxis in diesem Jahr einmal zu verändern. Ähnlich wie in der großen Karfreitagsliturgie sollen große Fürbitten das Jahr in der Gegenwart Gottes beschließen. Daher die Einladung an alle, die sich das vorstellen können, eine solche Fürbitte zu einem Gedanken – und Themenbereich zu formulieren. Es geht um Ansatzpunkte aus dem Leben, das uns 2014 beschäftigt hat. Solche Inhalte könnten z.B. sein: die Seuche Ebola / das Leben der Flüchtlinge/ die Christenverfolgung / der Terror / die Naturkatastrophen / der wissenschaftliche Fortschritt / der Wechsel im Amt des Erzbischofs / die Bischofssynode / unsere Gemeinde / der Sport (WM) / Krankheit, Trauer im persönlichen Umfeld / das Gedenken der Toten / die Danksagung und Bitte um Vollendung und Segen...

Das sind nur denkbare Inhalte solcher Fürbitten, mit denen wir das Jahr beschließen wollten. Sie sind herzlich eingeladen, aus Ihrer Erfahrung des Lebens im Jahr 2014 Inhalte zu benennen oder/und eine Fürbitte zu formulieren. Die Fürbitte sollte Sprachrohr für uns als Gemeinde sein, das Jahr in der Form der gottesdienstlichen Feier zu beenden. Nicht ohne Grund heißen die Fürbitten im offiziellen Sprachgebrauch das allgemeine Gebet. So wie die Fürbitten unserer Sonntagsfeier die Anliegen aufgreifen, die dem Gebet der Gemeinde die Woche über anvertraut sind, so mögen die großen Fürbitten des Jahresabschlusses das Gebet aus unseren Reihen sein. Wer sich da mit einbringen mag und unter welchem Inhalt, mag sich bitte bei mir melden – in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de.

 

LesenachtDank

Am Samstag vor Christkönig haben wir die 27. nachterfahrung – wort- tanz + musik in unserer Kirche gehalten. nachterfahrung ist die Lesung eines ganzen biblischen Buches. Wir haben das letzte Buch der Tora, das Buch Deuteronomium gelesen. In manchen Passagen erschreckt es uns, weil Dinge beschrieben werden, die wir derzeit in islamistischen Bewegungen wiederfinden. Das Buch Deutereonomium hat aber auch wunderbare Grundtexte unseres Gottvertrauens, Texte, die für die Basis unseres Glaubens, den Glauben Israels, von fundamentaler Bedeutung sind. Immerhin war Jesus ein Jude und hat in seiner Glaubensüberzeugung auch aus diesem Buch gelebt.

Dank all denen, die in verschiedensten Funktionen diese nachterfahrung ermöglicht haben – und vor allem Dank allen, die mithören und damit miterleben mochten.

Bauarbeiten am Dach

Der Turm ist eingerüstet, die alten Schieferplatten sind entfernt. Nun warten wir, dass es zügig mit der Neueindeckung weiter gehen kann. Unsere Parkmöglichkeit rechts der Kirche bleibt solange unberührt, wie vorerst nur der Turm neu gedeckt wird.

 

Eine Bitte des NOTEL

Liebe Gemeinde,

 

und wieder möchte ich Sie bitten, uns im Advent
mit folgenden dringend benötigten Artikeln zu unterstützen:

  • Obstkonserven
  • Nuß - Nougat -Creme (Nutella)
  • schwarzer Tabak

 

Ihre Spenden sind uns eine große Hilfe und zeigen doch immer wieder, wie sehr Sie uns im Notel verbunden sind. Die Sympathie und Dankbarkeit, mit der die Drogenabhängigen uns Mitarbeitern begegnen, möchte ich auf diesem Weg an Sie weitergeben.

Vielen Dank für alles, was Sie geben mögen!

 

Ihnen einen guten Weg auf Weihnachten hin und herzliche Grüße von uns allen im Notel!

Bärbel Ackerschott

Einladung Ausstellung NOTEL

Wenn Sie unseren Newsletter weiter empfehlen wollen, bitte:

PS: Wenn es noch interessiert ...

Der Verteidiger des ‚Wahren Glaubens‘ auf Tournee 

Biretta Lyskirchen Kardinäle

Kardinal Raymond Burke, von Papst Franziskus wegen seines Widerstandes gegen die päpstliche Agenda als Kardinalpräfekt der Apostolischen Signatur abgesetzt und aus der Römischen Kurie entfernt hat jetzt viel Zeit und reist durch die Welt um den ‚Wahren Glauben‘ zu verteidigen. So sprach er am vergangenen 15. November auf einer Tagung im irischen Limerick.


Kardinal Burke wiederholte auf der Tagung seine Bedenken bezüglich der Bischofssynode über die Familie, die im Oktober 2015 ihre Fortsetzung findet. Durch seine Absetzung sorgte Papst Franziskus auch dafür, dass der amerikanische Kardinal nicht mehr von Amts wegen an der kommenden Synode teilnehmen kann.

Burke: 'Schreiben Sie dem Papst, schreiben Sie Ihrem Bischof'

Kardinal Burke richtete einen Appell an Papst Franziskus, auf die weitere Behandlung der umstrittenen Themen bei der Synode 2015 zu verzichten. Gleichzeitig legte er den Gläubigen nahe, ihren Bischöfen und auch dem Papst zu schreiben. Sie sollten auf die Verteidigung der katholischen Lehre pochen und Bischöfe und Papst auffordern, eine weiteres Ausbreiten der Verwirrung zu unterbinden

Kardinal Burke im März 2015 im Rheinland

17. Kölner Liturgische
Tagung in Herzogenrath -
18. bis 21. März 2015

DIE LITURGIE DER SAKRAMENTE, so heißt eine Veranstaltung, die in Herzogenrath (Bistum Aachen) stattfindet. Das Programm sieht u.a. für


Freitag, den 20. März 2015 vor:

16.30 Uhr

„Bis der Tod Euch scheidet“ – Die Ehe-Theologie der römischen Kirche im Nachgang zur Bischofssynode zu Ehe und Familie

S.Em. Raymond Cardinal Burke, Rom

anschl. Fragen an den Kardinal; Moderation: Dr. Guido Rodheudt; Übersetzung: Melanie Host

Podiumsdiskussion mit den Referenten

und am


Samstag, den 21. März 2015

10.00 Uhr

Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Gertrud

Zelebrant: S. Em. Raymond Cardinal Burke, Rom

Die Chöre der Pfarrei St. Gertrud-Herzogenrath,

Schola Rodensis; Gesamtleitung: Kantor Herbert Nell

NOTWEHRGEMEINSCHAFT

... dass wir keine gewerkschaftlichen Funktionen ausüben können. 

Auf der Webseite der NOTGEMEINSCHAFT heißt es: "Wie auf dem Bundestreffen 2006 in Hofheim vereinbart, steht das Netzwerk katholischer Priester künftig auch gezielt mit Hilfestellungen Mitbrüdern zur Seite, die wegen ihrer konsequenten Amtsführung in Schwierigkeiten geraten sind. Die Problemfelder sind hier vielfältig. Sie reichen vom Mobbing in den Pfarreien und Kooperationsverbänden bis hin zu ungerechtfertigten Sanktionierungen durch Ordinariate oder einzelne Vorgesetzte.


Der Name der neuen Initiative beschreibt den nicht seltenen Fall, dass ein Priester – obwohl oder gerade weil er in Übereinstimmung mit Lehre, Recht und Ordnung der Kirche handelt – in einen Konflikt geraten ist, dessen Ausweg nur noch eine, der Notwehr verwandte Haltung sein kann. Diese Beschreibung der Notwehr-gemeinschaft stellt klar, dass das Netzwerk katholischer Priester Konflikte nicht heraufbeschwören will, sondern vielmehr Konflikte zugunsten unschuldiger oder wehrloser Priester lösen helfen will.

Um die rechtliche Stellung des Priesters zu sichern und konkrete Hilfen anzubieten, steht das Priesternetzwerk mit Rat und Tat zur Seite. Hauptsäulen unseres Engagements sind dabei:


* Informations- und Erfahrungsaustausch

* Kirchenrechtliche Beratung und Vermittlung juristischer Hilfe

* Akte der Solidarisierung verschiedener Mitbrüder


Dabei gilt es jedoch auch darauf hinzuweisen, dass wir keine gewerkschaftlichen Funktionen ausüben können. Allein die Hilfe zur Selbsthilfe ist der Schwerpunkt des Engagements. Absolute Diskretion ist auf Wunsch eine Selbstverständlichkeit."

Wenn Sie unseren Newsletter weiter empfehlen wollen, bitte: