Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

17. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 27.07.2014
Der 27. Juli ist der 208. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 157 Tage  bis zum Jahresende.

27.7.1953: Koreakrieg beendet

Mit einem Waffenstillstandsvertrag wurde der vierjährige Koreakrieg zwischen China, der UdSSR und Nordkorea auf der einen Seite und den USA und Südkorea auf der anderen Seite beendet. Die etwa an der ersten Teilungslinie entlang des 38. Breitengrades verlaufende Frontlinie wurde zur Staatsgrenze zwischen dem kommunistischen Nordkorea und dem kapitalistischen Südkorea. Der Koreakrieg gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem Kommunismus und dem Kapitalismus. Bei den Kampfhandlungen waren mehr als eine halbe Million Nordkoreaner und fast ebenso viele Chinesen ums Leben gekommen. Auf der Gegenseite fielen etwa 240.000 südkoreanische und 40.000 US-Soldaten. Im Abkommen von Panmunjom wurde vereinbart, eine Konferenz über die friedliche Wiedervereinigung des Landes abzuhalten. Die Konferenz scheiterte.

Es sagte Phil Bosmans

(1922 - 2012), belgischer Ordenspriester

In Frieden ruhen ist leicht,

aber in Frieden leben…?!

Plädoyer für Außenpolitik

Es ist eine verständliche Reaktion zu wünschen, dass die Konflikte schnell gelöst werden. Aber Konflikte, die sich über Jahrzehnte hinweg hochgeschaukelt haben und in Gewalt eskaliert sind werden wir nicht von heute auf morgen lösen können.

 

Ein großes Problem des Westens ist es, dass wir Außenpolitik oft ein wenig Stiefmütterlich betrachten. Man sieht das beispielsweise in Wahlkämpfen, auch in Deutschland, da spielt Außenpolitik immer nur eine sehr untergeordnete Rolle. Es geht da meistens um innenpolitische Fragen, allerhöchstens noch um Europafragen.

 

In einer globalisierten Welt, in der wir heute leben, geht es darum, dass wir Außenpolitik stärker aufwerten. Da geht es darum, Personal zu investieren und Geld in die Hand zu nehmen, auch mehr wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Damit machen wir dann unsere Außenpolitik stärker, um differenzierter auf die Konflikte reagieren zu können.

 

Man sieht das deutlich, wenn wir auf die arabische Politik schauen, da hat die deutsche Außenpolitik oft sehr holzschnittartig mit Simplifizierungen reagiert; wer ist Islamist? wer ist Fundamentalist? Damit wird nicht differenziert genug auf die jeweiligen Regionen geschaut. Das führt dann dazu, dass wir den Einfluss, den wir in den Konflikten geltend machen können, nicht voll ausgeschöpft haben.“

 

Prof. Reder im Gespräch mit Radio Vatikan

Michael Reder ist Professor für Sozial- und Religionsphilosophie an der katholischen Hochschule für Philosophie in München

 

 

Er verkaufte alles, was er besaß, und kaufte jenen Acker

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg. So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja. Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.

 

Mt 13, 44-52

johannesevangelium

Mit diesen drei kleinen Gleichnissen endet die Gleichnisrede des Matthäusevangeliums. Das Hauptthema ist das angebrochene Himmelreich. Dabei geht es nicht um eine vergeistigte Verzückung, sondern um eine Lebensorientierung und Lebenshaltung. Dies hat praktische Auswirkungen: Die Leserschaft wird aufgefordert, das Tun der Gerechtigkeit Gottes zu üben.

 

Die drei Gleichnisse unserer heutigen Perikope unterstreichen zum Abschluss der Gleichnisrede den großen Gewinn, den der Einsatz für das Reich Gottes bedeutet. Im Vordergrund steht dabei das Glück, das mit der Entschiedenheit für das Himmelreich verbunden ist. Bleibt immer wieder mit zu bedenken, dass damit keine Vertröstung auf das Jenseits als Himmelreich ausgesprochen wird. Das Evangelium denkt auch entschieden diesseitig. Das Leben nach der Gerechtigkeit Gottes – das Leben des Himmelreiches – verheißt ein sinnerfüllendes, glückliches Begreifen des Lebens. Das gilt für die Einzelnen wie für die ganze Gemeinde und die Menschheit. Das Leben in der Perspektive des Himmelreiches ist eine Lebenshaltung, ist eine praktizierte Welt-Anschauung.

 

Wieder verwendet Jesus Geschichten, die den Zuhörenden alltägliche Erfahrungen sind. Bei der Geschichte von dem Mann, der unverhofft einen Schatz im Acker findet, geht es um eine kluge Abwägung und einen beherzten Einsatz. Er findet etwas, von dem er überzeugt ist, dass es ihm einen größeren Gewinn bringt als das, was er bisher besitzt. In Erwartung oder im Wissen um den hohen Einsatz setzt er seinen ganzen Besitz ein, um mit diesem entdeckten Schatz ein Mehr für sich zu gewinnen.

 

Der Hinweis an die Hörerschaft: Der Einsatz für die Gerechtigkeit Gottes ist kein Verlustgeschäft für das Leben. Der Einsatz darf ruhig mutig und risikobereit sein: Der Gewinn, der dem Leben aus der Haltung des Himmelreiches geschenkt wird, wird den Einsatz im Übermaß entschädigen. Später, im 19. Kapitel, wird Matthäus dieses Thema noch einmal aufgreifen und in einem praktischen Beispiel bebildern: Da fragt ein junger Mann Jesus, wie er das ewige Leben gewinnen kann. Die Antwort Jesu: ‚Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkaufe deinen Besitz und gib das Geld den Armen. So wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben.‘ (19,21) Dem jungen Mann war der Einsatz zu groß – und er ging traurig weg. Kurz danach weist Petrus darauf hin, dass seine Schüler um der Nachfolge willen alles verlassen haben. Jesus spricht ihnen dafür das Hundertfache und das ewige Leben als Gewinn dieser entschiedenen Nachfolge zu (19,27-29).

 

Mag sein, dass manche von uns sich in dieser Geschichte wiederfinden: Irgendwann gab es den Fund der Botschaft des Evangeliums, der Gewissheit Gottes und seiner unzerstörbaren Liebe zum Leben. Das wandelt Perspektiven für die eigene Lebenspraxis. Das formt Haltungen, die nicht unbedingt dem Trend unserer Gesellschaft folgen. Dieses Anderssein verängstigt dann nicht mehr. Es ist die erfahrene Beglückung, von Gottes Gegenwart berührt und erfüllt zu sein. Wie dann Leben gestaltet werden kann, das lässt uns das Evangelium am Wirken Jesu ablesen und erlernen.

 

Das zweite unserer kleinen Gleichnisse behandelt das gleiche Thema des Einsatzes, jetzt aber aus der Perspektive einer sich erfüllenden Sehnsucht. Bei der Geschichte des Schatzes im Acker ist es der Zufall, der dieses Glück entdecken ließ. Bei der Geschichte von der Perle begegnen wir einem Mann, der sucht. Und als er das Ersehnte gefunden hat, wird alles andere relativ. Er kann es weggeben, weil er dafür den großen Gewinn der sich erfüllenden Suche hat.

Für die glaubende Gemeinde wird bekräftigt, dass der Einsatz für das (vielleicht nach langem Suchen endlich gefundene) Himmelreich lohnt.

 

Auch hier werden manche von uns sich einfinden: Es gab ein Sehnen, ein sinnerfüllendes Koordinatensystem für das eigene Leben zu finden. Es gibt viele Angebote, viele Weltanschauungen, viele Lebenspraktiken, die uns vorgestellt sind. Manche werden erzählen können, dass sie auch manches ausprobiert haben, ohne sich angekommen gefühlt zu haben. Und irgendwann gab es die Berührung mit dem Evangelium Gottes. Und dann schien es, als ginge es nicht anders, als sich darauf einzulassen. Daraus kann Staunen gewachsen sein, können Erfahrungen geschenkt sein, können Lebensnormen neu gefunden worden sein, können eigene Schwerpunkte der Lebensgestaltung sich gewandelt haben. Zu beglückwünschen, wenn diese Erfahrung mit dem Evangelium selbst glücklich gemacht hat. Nicht selten wandeln sich bis dahin gehaltene Gewohnheiten radikal – und lassen dabei nicht unglücklich zurück.

 

Es geht um Einsatz. Das macht vielleicht erst einmal zurückhaltend: ‚Kann ich das? – Will ich das? – Gibt es da ein Zurück? – Setze ich da auf eine Illusion?‘ Es werden auch aus unseren Reihen Menschen erzählen können, wie sie sich durch diese Infragestellungen hindurch entwickelt haben und in eine Entschiedenheit für das Evangelium, die Gerechtigkeit Gottes, das Himmelreich gewachsen sind – und weiter wachsen.

 

Mit dem dritten unserer Gleichnisse bringt Matthäus wieder ein Thema ein, das ihm sehr gewichtig ist. All unser Tun steht in keiner Beliebigkeit. Das Himmelreich ist eine Grundentscheidung. Wir werden als Glaubende – so das Evangelium – mit unserem Leben Verantwortung tragen. Es gibt die Verantwortung vor Gott, das endzeitliche Gericht. Im Bild des Fischernetzes beschreibt das Evangelium die Realität, dass Gutes und Böses nebeneinander existiert. Schon im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen wird diese Realität benannt. Im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen geht es um die Geduld bis zum Endgericht. Im Gleichnis vom Fischernetz steht das Endgericht im Vordergrund.

 

Die beiden kleinen Gleichnisse vom Schatz im Acker und von der Perle sind ganz positiv orientiert, einladend, den Einsatz des Vertrauens auf Gott und seinen Messias zu wagen. Durch das Gleichnis vom Fischernetz wird zum unerschrockenen Einsatz motiviert, um sich vor dem bösen Ausgang der Lebensverantwortung zu schützen.

 

Mit den Versen 51 und 52 beschließt der Evangelist seine Gleichnisrede. In sieben Gleichnissen hat Jesus vom Himmelreich und seinem Anspruch und seiner Wirkung gesprochen. Nun kommt am Ende der Rede die Frage an die Schüler, ob sie ‚das alles‘ verstanden haben. Mit einem klaren Ja steht die Antwort fest. Der Evangelist ermutigt die Hörerschaft, sich selbst in einem ungebrochenen Ja zu finden. Es ist das Ja zum Himmelreich. Es ist das Ja zum Vertrauen auf Gott und seinen Messias. Es ist das Ja, sich in das Tun der Gerechtigkeit Gottes einzulassen. Das Evangelium vom Himmelreich wird somit zum Koordinatensystem des eigenen Handelns und Urteilens. Für viele ist diese Entscheidung getroffen – ein spannender Weg, auf dem auch der ‚Gewinn‘ spürbare Motivation geworden ist und immer wieder wird. Es trägt ein Leben, wenn es – im Respekt vor anderen Lebenshaltungen – einer entschiedenen Haltung folgen lernt.

 

Im letzten Vers unseres Textabschnittes wird der jüdische Schriftgelehrte zum Bild. Dieser befasst sich mit den heiligen Schriften. Er wird sie als Texte der Überlieferung aufnehmen (das ‚Alte‘), er wird sie aber auch lesen als Gottes Wort (in Menschenwort) in seine aktuelle Lebenssituation (das ‚Neue‘).

 

Mit diesem Hinweis beschreibt der Evangelist, wie wir heute intellektuell redlich mit den Texten der Hl. Schrift umgehen. Biblische Texte sind keine Museumsstücke. Sie sind Glaubenserfahrungen in ihrer Zeit. Sie wollen transparent sein auf die Deutung, die in unserer Zeit uns im Glauben und Handeln bestärkt. Das Matthäusevangelium hat in der Bergpredigt die Gegenüberstellung von Tora und Prophet und der aktualisierenden Deutung Jesu beschrieben (5,17-48). Dabei sind die Texte der Überlieferung nicht abzuschaffen. Sie sind zu lesen als Weisungen, die in die jeweilige Zeit sprechen.

 

Der Evangelist Matthäus hat zum Leben nach dem Evangelium eingeladen mit Gleichnissen aus der Welt der Zeit Jesu. Uns ist es gegeben, diese Bilder verstehen zu lernen und sie zu übersetzen in das, was sie uns an Hilfestellung und Ermutigung in unserem Glauben sind.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

17. Sonntag im Jahreskreis

Woche vom 27.07. – 03.08.2014

 

Sonntag:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als 1. Jahrgedächtnis

für Werner Kürten

 

Donnerstag:
15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

18.00 Uhr Heilige Messe der Kommunität Kosmas und Damian

 

Freitag:
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:
15.00 Uhr Trauung des Brautpaares Sarah Bassiri und Patrick Dahmen

 

Sonntag:
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Sechswochenamt für Anja Loosen

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 

 

 

Heilige Messe im Notel,

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 29.07. 2014

und Donnerstag 31.07.2014

um 18,45 Uhr

Sie sind eingeladen.

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

fällt in den Sommerferien aus.

Fest der Verklärung Christi

Am Fest der Verklärung Christi, 6. August,
feiern wir um 18 Uhr Hl. Messe in St. Maria Lyskirchen.

 

Einrichtung der Schauvitrine

Es hat viel länger gedauert als vorgesehen – aber immer wieder gab es gewichtige Gründe, dass sich die Bestückung der Vitrine in der Katharinenkapelle herauszögerte. Nun sind alle ausgestellten liturgischen Gerätschaften fachgerecht restauriert worden, so dass am vergangenen Freitag ganz unspektakulär die Vitrine bestückt wurde und nun Betrachtern den Blick auf vier kostbare Teile der historischen Ausstattung unserer Kirche frei gibt. Zu den einzelnen Stücken werden in den kommenden Sonntagsblättchen kurze Erklärungen erscheinen.

Ferien und Kirchenbesucher

In der Ferienzeit –zumal bei diesem Sommerwetter – kommen viele Menschen zu Besuch in unsere Kirche. Am Wochenende ist es immer wieder mal möglich, für ein paar Stunden die Besucher durch die Damen unseres Kirchenempfangs willkommen zu heißen. Offensichtlich ist es den Besuchenden angenehm, dass sie willkommen wissen, dass sie fragen können zur Kirche und zum Gemeindeleben hier.

Wenn es in unserer Gemeinde noch Frauen und Männer gibt, die ab und an (immer steht das Maß des Mitwirkens frei!) diesen Kirchenempfang zu besetzen, wäre das eine Bereicherung. Es gibt eine Liste in der Sakristei. In die kann man sich mit seiner Bereitschaft eintragen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei Frau Willer-Uwira (sie koordiniert dankenswerterweise diesen Dienst) oder beim Pastor melden. Da kann dann auch etwas detaillierter erklärt werden, was bei einem solchen Empfangsdienst auf einen zukommt.

 

Feiertage im August

  • Am 6. August feiert die Kirche das Fest der Verklärung Christi. Wir begehen dieses Fest mit einem Gottesdienst um 18 Uhr.
  • Am 15.August feiert die Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel – ein Fest, das einmal Patronatstag für Maria Lyskirchen war, ehe das Patrozinium auf den 8. September (dem Fest Mariae Geburt) verlegt worden ist. Am 15. August ist das Fest verbunden mit dem alten Brauch der Segnung von Kräutern und Blumen. Der Gottesdienst beginnt dann um 19 Uhr.

Zur Mitfeiern sind
Sie herzlich willkommen.

 

Die 850 Jahrfeier der Dreikönige in Köln

Fresko Anbetung der Könige in Lyskirchen
Fresko Anbetung der Könige in Lyskirchen

Am Rande vermerkte: Bei den offiziellen Feierlichkeiten der Überführung der Gebeine der hl. Dreikönige nach Köln ist ganz übersehen worden, dass der Vorgängerbau vom heutigen Maria Lyskirchen die erste Herberge dieser Gebeine auf Kölner Boden war. Die Schifferkirche war der Ort der ersten Station, nachdem die Reise auf dem Rhein im Hafen von Köln – direkt an Lyskirchen – endete. Offiziell blieb das unerwähnt, was aber dem Selbstbewusstsein dieses Ortes keinen Abbruch tat. Das älteste Fresko in St. Maria Lyskirchen über dem Westportal zeigt die Anbetung der Könige vor der im Himmel gekrönten Maria mit dem Jesuskind auf dem Schoß. Geschaffen wurde es um 1230, also gut 70 Jahre nach der Beheimatung der Gebeine in unserer Stadt.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Rainer Maria Kardinal Woelki, ernannter Erzbischof von Köln

 

Statement bei der Pressekonferenz am Samstag, 12. Juli 2014, im Kolumba Diözesanmuseum Köln (2. Teil)

 

 

7. Gemeinsam mit dem päpstlichen Kulturrat und der Deutschen Bischofskonferenz haben wir in Berlin in den „Vorhof der Völker“ eingeladen und es ist uns gelungen, das Gespräch mit den Nicht-Glaubenden zu führen und zu intensivieren. Wir können uns mit unserer Botschaft verständlich machen. Das ist die gute Nachricht, und ein Anliegen, das ich mit nach Köln nehmen werde: Wir müssen das Gespräch suchen mit den anderen Religionen und mit den Nicht-Glaubenden.

 

8. Als Erzbischof von Berlin hatte ich mit drei Landesregierungen gleichzeitig zu tun, in Brandenburg unterstützt von Bischof Ipolt in Görlitz, in Mecklenburg - Vorpommern gemeinsam mit dem Hamburger Erzbischof. Von Anfang an konnte ich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Regierung und Kirche erleben. Auch wenn wir unterschiedliche Rollen und Aufgaben haben, darf kein Zweifel daran bestehen: Wir können und müssen zusammenarbeiten zum Wohle der Menschen, die uns anvertraut sind, oder für die wir anwaltliche übernommen haben.

9. In meiner Berliner Zeit wurde ich mit der Leitung der Caritas

- Kommission der Deutschen Bischofskonferenz betraut. Das hat meine Sicht stark geprägt und die Einsicht vertieft: Wo Caritas handelt, handelt Kirche. Caritas ist auch Verkündigung. Das ist Gott sei Dank auch in Köln seit vielen Jahren so.

 

10. Und dann ist da noch die Sanierung und Umgestaltung der St. Hedwigs Kathedrale: Aus Diskussionen um den Kölner Dom wusste ich, dass nur wenig emotionsgeladener ist. Es ist gut, wenn Gläubige von „meiner Kirche“ sprechen, wenn sie deutlich machen, dass sie sich mit ihrer Kirche auch auf diese Weise identifizieren. Als dem Ort, an dem sie beten, Gottesdienst feiern, getauft, gefirmt oder geweiht wurden. Ich werde die St. Hedwigs-Kathedrale nicht vergessen und sie wenigstens teilweise mit nach Köln nehmen. Ich habe in Berlin immer dafür geworben, die nötige Umgestaltung als ein Projekt von bundesweiter Relevanz zu verstehen. Hier wird sich der neue Erzbischof von Köln vom ehemaligen Berliner Erzbischof in die Pflicht nehmen lassen.

 

Kardinal Woelki bedient die Obdachlosen in der Suppenküche von Sankt Marien in Berlin Kreuzberg
Kardinal Woelki bedient die Obdachlosen in der Suppenküche von Sankt Marien in Berlin Kreuzberg

Ich gebe heute keine Regierungserklärung als Erzbischof von Köln ab.

 

Wenn Sie erlauben, möchte ich aus meinem Hirtenbrief vom Advent 2012 zitieren, bevor ich jetzt gleich zum Dreikönigenschrein gehen werde: „Liebe Schwestern und Brüder, wie die Weisen aus dem Morgenland gemeinsam zum Kind in der Krippe, dem „Licht der Welt“ (Joh 8, 12), zogen, so sind auch wir eingeladen, uns auf diesen neuen Weg zusammen aufzumachen, voller Hoffnung in unseren Herzen und frohen Mutes. Der Herr vertraut uns, jeder und jedem Einzelnen! Deswegen dürfen auch wir auf diesem Weg dem Herrn fest vertrauen! Ich ermutige jede und jeden, seine Talente und Fähigkeiten einzubringen, damit dieser Weg getragen ist von wechselseitigem Zuhören, von gegenseitigem Verständnis, von geschwisterlicher Zusammenarbeit – von einem wirklich gemeinschaftlichen Geist, der einen Jeden achtet. Damit legen wir ein weithin sichtbares, lebendiges und anziehendes, mutiges, freudiges und solidarisches Zeichen für unseren Glauben und die Gemeinschaft der Kirche ab! So können wir zum „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ (Mt 5, 13-14) werden. Mit Gottes Segen und unserem tatkräftigen Engagement können die neuen pastoralen Räume zu nachbarschaftlichen „Oasen des Glaubens“, zu lebendigen Orten von Kirche werden, wo Menschen den Glauben teilen, Hoffnung verbreiten und Liebe erfahren.“ Diese Einladung von damals an die Schwestern und Brüder im Erzbistum Berlin möchte ich heute aus ganzem Herzen erneuern an die Schwestern und Brüder im Erzbistum Köln. Ich freue mich auf ein gutes und hoffentlich auch vertrauens volles Miteinander mit allen Priestern, Diakonen, Pastoral und Gemeindereferentinnen und referenten sowie mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Generalvikariat, allen seinen angeschlossenen Einrichtungen und natürlich auch mit unserer Caritas. Denn ohne sie alle bin ich als Bischof verloren, auch das habe ich in Berlinsehr wohl gelernt. Jedenfalls kann ich heute schon mal ein herzliches Danke dorthin sagen. Auch wenn ich schweren Herzens gehe, freue ich mich sehr auf Sie, auf jede und jeden Einzelnen!

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

 

 

Foto BERLINER MORGENPOST
Foto BERLINER MORGENPOST