Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
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    Tel.: 0221/214615
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    email: PFARRBÜRO
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 16.02.2014
Der  16. Februar ist der 47. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 318 Tage  bis zum Jahresende.

Der heilige Pius V. (1504-1572) war Papst als die ‚Heilige Inquisition‘  alle Niederländer wegen Häresie zum Tode verurteilte. König Philipp II. bestätigt diese Verfügung und ordnet den Beginn von Hinrichtungen in den Spanischen Niederlanden an.
Der heilige Pius V. (1504-1572) war Papst als die ‚Heilige Inquisition‘ alle Niederländer wegen Häresie zum Tode verurteilte. König Philipp II. bestätigt diese Verfügung und ordnet den Beginn von Hinrichtungen in den Spanischen Niederlanden an.

16.2.1568: Die Kongregation der römischen und allgemeinen Inquisition verurteilt in einem Dekret alle Niederländer wegen Häresie zum Tode und nimmt nur wenige benannte Personen aus. König Philipp II. bestätigt zehn Tage später diese Verfügung der Inquisition und ordnet den Beginn von Hinrichtungen in den Spanischen Niederlanden an. Das rigide Vorgehen wird eine der Ursachen des Achtzigjährigen Kriegs.

Im Achtzigjährigen Krieg (auch Spanisch-Niederländischer Krieg) von 1568 bis 1648 erkämpfte die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Mit seinem Ende schieden die nördlichen Niederlande zugleich aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation aus. Der südliche Teil der Niederlande blieb dagegen bei Spanien. Im 19. Jahrhundert ging daraus Belgien hervor. Die Niederlande wurden damit dauerhaft geteilt.

Es sagt der Psalm 73,27

(Wappenspruch der Spanischen Inquisition)

Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringest um, alle die von dir abfallen. Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setzte auf den Herrn HERRN, daß ich verkündige all dein Tun.

Vatikan nennt Sterbehilfe in Belgien „monströs“

Kinder sind mittlerweile Opfer von Angriffen aus mehreren Richtungen geworden. Vor ein paar Monaten, Sie erinnern sich sicher, haben zwei Wissenschaftler sogar die Abtreibung nach der Geburt vorgeschlagen; nach ihrer Argumentation müssen die Gründe, aus denen in der Gesellschaft heute Abtreibungen gerechtfertigt werden, juristisch gesehen doch auch noch nach der Geburt gelten: bei Kindern, die krank sind oder Missbildungen haben. Es ist monströs, was mit Kindern geschieht, nicht nur vor, sondern auch nach der Geburt. In Belgien erleben wir, dass die Euthanasie für alte und kranke Menschen jetzt vorgezogen wird, für die Kinder, und zwar ohne Altersgrenze: Hier laufen also Abtreibung und Euthanasie im Bereich der Kinder zusammen. Das ist grausam! Schrecklich, wenn man nur daran denkt, was da geschieht! Wirklich, in der Welt fehlt es an Liebe, denn ein bißchen Mitleid und menschliches Mitgefühl würde doch schon genügen, um bestimmte Dinge auszuschließen.“

 

Kardinal Elio Sgreccia
(Er ist einer der namhaftesten Lebensschützer im Vatikan; er leitete lange die Päpstliche Akademie für das Leben.)

Zu den Alten ist gesagt worden - ich aber sage euch

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.  Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.  Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.  Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.  Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gebe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, so lange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen.  Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.  Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.   Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt. Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.  Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. Ihr habt gehört. dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.  Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, den er ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Euer Ja sein ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

Mt 5, 17-37

Jesus und die Weisung

( zu Mt 5,17-37)

Die Zeitzeugen Jesu haben wohl ihre Zweifel gehabt, ob Jesus als ein Revolutionär alle Gesetze und Gebote Gottes – die Tora – außer Kraft setzte oder sie so gebrauchte, wie sie seinen persönlichen Ideen vom Reich Gottes gerade passten. Wir heutigen lassen uns ebenso schnell verführen, indem wir die Weisung Gottes – die Tora – als durch Jesus überholt ansehen. Dann sagen wir abschätzig: Das Alte Testament belädt uns mit Gesetzen und Vorschriften. Jesus habe uns davon befreit. Sein Wort und sein Handeln seien Liebe, pure Liebe. Und Liebe kennt nach diesen schwärmerischen Ansichten weder Gebot noch Verbot.

 

Was der Evangelist Matthäus in unserem heutigen Textabschnitt überliefert, weist diese kurzschlüssigen Ansichten über Jesus und sein Handeln mit unübersehbarer Klarheit zurück. Für Jesus als frommem Juden stand es nicht zur Debatte, ‚Gesetz und Propheten’ – also die Glaubensüberlieferung Israels – außer Kraft zu setzen. Für Jesus sind die Überlieferungen des Ersten Testamentes Ausdruck des Heilswillen Gottes. Wer nach diesen Weisungen handelt, der wirkt mit an der Verwirklichung des Heilswillens Gottes. Daher leitet die Darstellung des Verhältnisses Jesu zu Gesetz und Propheten mit aller Entschiedenheit ein: Jesus ist nicht gekommen, um die Tora und die Propheten aufzulösen. Nicht den kleinsten Buchstaben der schriftlichen Tora (bildlich: das Jota) noch die mündliche, fortschreibende Tora (bildlich: das Häkchen) werden der Beliebigkeit überlassen. Klargestellt wird auch: Wer etwas anders handelt oder anderes lehrt – und das haben die Gegner Jesus selbst vorgeworfen –, der hat keine Bedeutung für die Durchsetzung des Heilswillens Gottes.

 

Die Mahnung an die Hörerschaft Jesu und an die Leserschaft des Matthäusevangeliums wird dann zusammengefasst: Es geht darum, die Gerechtigkeit Gottes zu leben. Hier fordert Jesus mehr als das Minimum, das die Tora den Menschen abverlangt. Er verlangt nicht mehr, weil der das Alte überbieten will. Er verlangt mehr, weil es um die Gerechtigkeit Gottes geht. Das Thema der Gerechtigkeit Gottes begleitet das Matthäusevangelium durchgehend. Schon bei dem Dialog des Täufers mit Jesus vor dessen Taufe wurde das Thema der Gerechtigkeit als wesentlich benannt. Jesus fordert von denen, die hinter ihm hergehen, ein höheres Maß an Verwirklichung der Gerechtigkeit Gottes, als es üblicherweise erwartet wird. Wir mögen erstaunt sein, dass in der Darstellung des Matthäus die Tora nicht etwa die unerfüllbare Härte ist, sondern das Mindeste, das jemand zu erfüllen hat, wenn er Gottes Heilswillen für die Welt fördern will. Jesus verlangt mehr. Im 23. Kapitel wird Matthäus schroff mit den Pharisäern und Schriftgelehrten ins Gericht gehen. Die handeln so, wie es die Tora vorsieht. Von den frommen Führenden aber verlangt Jesus entschieden mehr: vorbildlich gelebte Gerechtigkeit Gottes. Dabei geht es nicht um Supermoral. Es geht um den Durchbruch des Willens Gottes – damit Menschen friedlich und erfüllt und freudig und satt auf dieser Erde leben können.

 

Das Matthäusevangelium legt nun beispielhaft sechs Aussagen der Tora vor und illustriert, was das Mehr Jesu daran bedeutet. Es sind keine Antithesen zur Tora! Es sind Präzisierungen, Interpretation Jesu, wie das Leben nach der Tora zur Lebensmöglichkeit für alle werden kann. Die sechs vorgestellten Themen betreffen Mord, Ehebruch, Scheidung, Schwören, Vergeltung und Feindesliebe.

 

In ihrem Schema sind die Abhandlungen gleich aufgebaut: Es wird das Gebot der Tora benannt, dann kommt das ‚Also-sage-ich-Euch’ als Darstellung dessen, was der Gerechtigkeit Gottes dient im Umgang der Menschen miteinander. Ziel ist es, das zum Maßstab des praktischen Handelns zu machen für alle, die hinter Jesus hergehen wollen.

 

Für unser Verständnis ist gut zu wissen, dass unser ‚Du sollst nicht...’ irreführend sein kann, denn es setzt ein Gebot in die Mitte, das ohne seine ursprüngliche Einbindung wie ein Rechtsartikel dasteht. Die Gebote (wie die zehn) erklären sich alleine aus der Vorstellung, dass es um die Regelung der Beziehung zwischen Gott und Mensch geht. Diese Beziehung hat nicht das Bild eines gestrengen Aufpassergottes, sondern das eines liebenden Gottes. Daher heißt es: Wenn du in der Beziehung mit Gott lebst oder leben lernen willst, dann wirst du nicht morden, ehebrechen, dich scheiden, schwören, vergelten oder hassen. Aus der Beziehung zu Gott heraus ist es dann wie eine Selbstverständlichkeit, dass man das nicht tut. Tut man es dennoch, dann hat das Folgen. Dieses Wissen legen nun die Beispiele der entschiedener gelebten Gerechtigkeit Gottes zugrunde.

 

Die erste Belehrung im Leben nach der Gerechtigkeit Gottes und im Umgang mit der Tora behandelt das Thema Mord. Gemeint ist der Mord aus persönlicher Rache. Dem steht klar entgegen: Gott allein ist Herr über Leben und Tod. Das ist klar. Jesus geht aber auf den Urgrund der persönlichen Rache. Der hat etwas mit der grundsätzlichen Achtung des Anderen zu tun. Grobe Schimpfwörter sind Ausdruck der Geringschätzung. Hier geht es nicht um eine mögliche Rechtsverletzung. Hier geht es um Missachtung und Zerstörung von Beziehung. Wo menschliche Beziehungen missachtet werden, da wird auch die Beziehung zu Gott missachtet. Um diesen Unheilszustand zu bessern, bedarf es unbedingt der Versöhnung. Man kann keine Gottesbeziehung im Kult feiern, wenn die Menschenbeziehung nicht stimmt. Der Kult ist kein Ersatz für menschliche Versöhnung. Ohne Menschenachtung ist keine Gottesachtung denkbar. Ferner weist die Weisung Jesu darauf hin, dass die Frage der Versöhnung keinen Aufschub zulässt. Da spielt der Verantwortungs- und Gerichtsgedanke im Matthäusevangelium eine tragende Rolle: Niemand kennt die Zeit seines Gerichtes, seiner Verantwortung vor Gott. Daher ist immer drängende Notwendigkeit der Versöhnung.

 

Die zweite Belehrung geht wiederum auf eines der Zehn Gebote ein: Wenn du die Liebe als ein Abbild der Liebe Gottes begriffen hast, dann wirst du die Ehe nicht brechen. Für Jesus ist der Ehebruch eine Missachtung dieser Liebe. Er greift das Vorfeld dessen auf, was zum Ehebruch führt: das Begehren. Das Matthäusevangelium ist nicht blind zur Lebenswirklichkeit. Sexuelle Begehrlichkeiten sind da, ob wir wollen oder nicht. Der Hinweis zur größeren Gerechtigkeit zeigt auf das Begehren, das im Herzen stattfindet. Herz bedeutet in der Antike der Sitz sowohl des Gefühls wie auch des Verstandes. Es geht in dieser Belehrung zum Ehebruch um die Absicht, die sich im begehrenden Anschauen eines anderen Menschen fast wie von selbst, aus der Natur, ergibt. Auge und Hand werden zu Trägerinnen dieses Begehrens benannt. Es ist aber nicht an Verstümmelung gedacht. Auge und Hand werden vielmehr vom Herzen, von der Fähigkeit des kontrollierbaren Willens bestimmt. Es geht um den verantworteten Umgang mit sexuellen Gefühlen und Wünschen. Dass das ‚Herz’ in der Realität aussetzen kann in der klugen Entscheidungsfindung, ist bekannt. Dass auch das ‚Herz’ in einer Ehe sich ‚vertan’ haben kann, ist auch bekannt. Die Aufforderung hier heißt, verantwortlich vor der Zusage der Liebe in der Ehe und in den sexuellen Wünschen umzugehen.

 

Die dritte Belehrung spricht zum Thema Scheidung. Es geht hier um die Verantwortung für das Gelingen einer Beziehung. Das wird nicht ohne gegenseitiges Wachstum und ohne Versöhnungsbereitschaft gehen. Auch da wissen wir, dass das Leben manches Mal anders schreibt... Die Tora spricht von der Möglichkeit, einen Scheidungsbrief auszustellen. Damit wird der aus der Ehe entlassenen Frau die Möglichkeit gegeben, wieder zu heiraten, um der sozialen und wirtschaftlichen Verelendung zu entgehen. Ein Ehemann, der einen solchen Brief ausstellt, wird dadurch auch zum Ehebrecher, weil er seine Frau zum Ehebruch treibt. Und wer eine solche Frau heiratet, begeht im Blick auf die an sich bestehende Ehe auch Ehebruch – trotz des Scheidungsbriefes. Ein solcher Scheidungsbrief löst aber nach Auffassung Jesu nicht das Problem, denn er drängt eine Frau geradezu in die Notwendigkeit, zur Existenzsicherung einen Ehebruch zu begehen. Der Apell hier: Die Gerechtigkeit nach dem Heilsplan Gottes sieht die beidseitige Verantwortung für das Gelingen der Beziehung.

 

Die vierte Belehrung befasst sich mit der Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit eines gegebenen Wortes. Gern hat man die Wahrheit einer Aussage mit der Nennung des Namens des Göttlichen unterstrichen – das ‚So-wahr-mir-Gott-Helfe’. Im Ersten Testament hören wir von vielen Schwüren, die die Beziehung zwischen Gott und Mensch besiegeln. Daher geht es Jesus vermutlich um die Unterstreichung der Wahrhaftigkeit all dessen, was wir sagen. Die Gerechtigkeit Gottes lebt da auf, wo das Wort eines Menschen wahr und verlässlich ist. Da brauchte es keinen Schwur, denn der ist da nichts wert, wo man sich auf das Wort eines Menschen nicht verlassen kann – selbst wenn er es beschworen hätte.

 

Beispiele, die auf das konkrete Handeln in unserer Nachfolge hinweisen. Wir wissen, dass sie keine Verschärfungen oder Gegensätze zur Tora sind. Sie sind Klarstellungen, die etwas mit der Radikalität der Infragestellung unserer Lebensgewohnheiten zu tun haben. Wir werden daran reifen und lernen dürfen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

6. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 16. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als 1. Jahrgedächtnis für Heidelore Kühn

 

Donnerstag, den 20. Februar 2014

um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen
um 19 Uhr Einführung in die Lesenacht

 

Freitag, den 21. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch

 

7. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 23. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

für Anneliese Jünger und die Verstorbenen der Familie Jünger
und als Sechswochenamt für Erna Kuß

 

 

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 18. Februar 2014 und

Donnerstag, 20. Februar 2014

jeweils um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Gotteslob-Einführung

Herzlich willkommen zur Einführung in das neue Gotteslob – durch den Erzdiözesanmusikdirektor Richard Mailänder: Sonntag, 23.2. um 16 Uhr hier in St. Maria Lyskirchen. Ab kommenden Sonntag wird das neue Gotteslob auch bei uns im Gebrauch sein. Manche unserer mehrstimmigen Lieder, die in unserem gelben Heft sind, können wir zukünftig aus dem Gotteslob singen.

Die Kirchengemeinde hat neue Gebetbücher gekauft, die für den Gottesdienstgebrauch zur Verfügung stehen. Früher (das ist ein paar Jahrzehnte her) war es selbstverständlich, dass jede und jeder ein solches Gebetbuch im persönlichen Besitz hatte. Auch das neue Buch hat neben den Liedern und Gebeten für die gemeinsamen Gottesdienste viele Anregungen für das persönliche geistliche Leben. Daher gerne die Empfehlung, sich selbst ein solches neues Gotteslob anzuschaffen. Sie können gerne mal in den in der Kirche ausliegenden Büchern blättern, um sie kennenzulernen. Bitte nehmen Sie unsere gemeinschaftlichen Bücher nicht mit nach Hause, damit sie uns hier zur Verfügung stehen.

 

Die alten Gotteslob – Bücher

Mit diesem Sonntag verlieren die alten Gebetbücher ihre Nutzung. Sie dürfen gerne die alten Gotteslöber mitnehmen. Was in der Kirche zurückbleibt, werden wir dann der blauen Tonne übergeben. Gottlob sind es keine geweihten Gegenstände...

Aus dem Notel

Liebe Gemeinde,

jetzt zum Ende der Krippenzeit möchte ich mich nochmals bedanken, dass Sie uns so reich beschenkt haben mit Kaffee, Pads, Obstkonserven, Tabak und "Sonntagszigaretten".

Zigaretten haben wir jetzt in einem Masse, dass wir im letzten Team beschlossen haben, auch an Feiertagen unseren Gästen damit eine Freude zu machen und die Besonderheit eines solchen Tages zu betonen. Jetzt haben wir die "Komfortfrage , ob auch der Karfreitag ein solcher Tag ist. Sie sind herzlich eingeladen, mich anzusprechen und gerne dürfen Sie uns weiter vor solche Probleme stellen.

Ihnen eine gute Woche und herzliche Grüße von uns allen im Notel!

Bärbel Ackerschott

Krippengeld

Inzwischen liegt auch die Abrechnung der Krippenzeit vor. Dabei haben wir annähernd 4000 € zusammengetragen, die wir für den Betrieb der Krankenwohnung des Notels, dem Notel-Kosmidion, überweisen können. Das Kosmidion ist die Krankenwohnung für obdachlose drogenabhängige Frauen und Männer – ein Ort, an dem Menschen ohne ein Zuhause mit ihren Krankheiten leben können. Was das bedeutet, wird uns schnell nachempfindbar, wenn wir daran denken, dass wir bei Grippe, nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer Herz-OP, mit einer finalen Krebserkrankung selbstverständlich unser Zuhause aufsuchen können. Für Menschen, die auf der Straße leben, geht das nicht. Darum ist die Krankenwohnung, die seit 2008 aus der Initiative des Notels und der Kommunität Kosmas und Damian entstanden ist, ein sehr dankbar angenommener Segen.

Kirchenempfang

Während der Krippenzeit haben viele Frauen und Männer sich mit eingebracht, damit wir die sehr zahlreichen Besuchenden auch als Gemeinde willkommen heißen können. Das Jahr über haben wir seid dem vergangenen Sommer einen sogenannten Kirchenempfang. Da sitzen am Wochenende Frauen und Männer in der Kirche, um Gästen ein Willkommen zu sagen.

Das Maß der Mitwirkung können Sie selbst bestimmen – jeden Monat wieder neu. Es gibt einen Plan in der Sakristei, in den man sich eintragen kann, wann es mit dem eigenen Terminplan vereinbar ist. Sollten Sie Lust darauf haben, sind Sie herzlich willkommen. Und wenn nicht so klar ist, was man dafür eigentlich mitbringen muss, so ist es gewiss möglich, einmal bei einem solchen Kirchenempfang mitzugehen. Dann wird klar, was da zu tun ist und ob das für Sie dann das Rechte wäre. Wenn Sie Interesse haben – melden Sie sich bitte in der Sakristei.

Vorbereitung Lesenacht am 20.02.

In der Lesenacht vom 10.Mai werden wir das Matthäusevangelium lesen – jenes Evangelium, das uns auch durch dieses Jahr der Liturgie begleitet. Die Einführung dazu wird wieder Dr. Gunther Fleischer halten – am 20. Februar um 19 Uhr im Pfarrhaus von St. Maria Lyskirchen. Herzlich willkommen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Papst Franziskus mahnt ...

Der Neokatechumenale Weg wurde 1964 von dem spanischen Künstler und Katholiken Kiko Argüello initiiert.
Der Neokatechumenale Weg wurde 1964 von dem spanischen Künstler und Katholiken Kiko Argüello initiiert.

... schon in seinem Schreiben Evangelii Gaudium (Abs. 29):

Die anderen kirchlichen Einrichtungen, Basisgemeinden und kleinen Gemeinschaften, Bewegungen und andere Formen von Vereinigungen sind ein Reichtum der Kirche, den der Geist erweckt, um alle Umfelder und Bereiche zu evangelisieren. Oftmals bringen sie einen neuen Evangelisierungs-Eifer und eine Fähigkeit zum Dialog mit der Welt ein, die zur Erneuerung der Kirche beitragen. Aber es ist sehr nützlich, dass sie nicht den Kontakt mit dieser so wertvollen Wirklichkeit der örtlichen Pfarrei verlieren und dass sie sich gerne in die organische Seelsorge der Teilkirche einfügen. Diese Integration wird vermeiden, dass sie nur mit einem Teil des Evangeliums und der Kirche verbleiben oder zu Nomaden ohne Verwurzelung werden."

Schon Papst Benedikt XVI. hatte die Bewegung des Neokatechumenalen Wegs prüfen lassen

Unter Johannes Paul II. waren die neuen geistlichen Bewegungen gerne gesehen. Benedikt XVI. hatte jedoch insbesondere den Neokatechumenalen Weg auf Herz und Nieren prüfen lassen, auch war es Benedikt XVI. der für den Orden der ‚Franziskaner der Immakulata‘ eine Prüfung anordnete. Dem Ratzinger Papst ist es auch zu verdanken, dass nach „50 Jahren Wissen im Vatikan“ über die Verhältnisse bei der Gemeinschaft ‚Legionäre Christi‘ ab 2005 endlich eine Untersuchung anberaumt wurde, die nach nun fast weiteren 10 Jahren zu einem Schuldbekenntnis führte.

 

So war es denn auch sicherlich folgerichtig, dass Papst Franziskus den Neokatechumenalen Weg bei einer Audienz mit 10.000 Mitgliedern ermahnte: Sie müssten sich ganz klar der Führung der Ortskirchen unterordnen und in Kommunion/Gemeinschaft mit den Ortskirchen agieren. Hier gab es in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten, weil neokatechumenale Gruppen in Pfarreien Parallelstrukturen aufbauten und es zu massiven Spannungen in Pfarreien und Bistümern kam. Franziskus forderte die Neokatechumenalen auf, im Ernstfall darauf zu verzichten, die Vorgaben ihrer Bewegung bis ins Detail zu befolgen, wenn es der Einheit in der Gemeinde dient.

 

Die Mitglieder der Bewegung sollten bei ihren internationalen Einsätzen den jeweiligen kulturellen Kontext im Gastland ausreichend berücksichtigen. Sie sollten die Kultur „lernen“, in der sie dann lebten. Schließlich forderte er die Neokatechumenalen auf, die Entscheidung von Aussteigern, die die Bewegung verlassen wollten, zu respektieren. Mitgliedern, die Schwierigkeiten mit den Vorgaben der Bewegung hätten, sollten die anderen mit „Geduld und Barmherzigkeit“ begegnen.

 

INFO: Neokatechumenaler Weg

'Eucharistiefeier einer Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges'
'Eucharistiefeier einer Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges'

Der Neokatechumenale Weg, auch das Neokatechumenat, ist ein Itinerarium, also ein Bildungsweg zur Glaubensunterweisung. Er ist ein Instrument der römisch-katholischen Kirche zur Einführung von Erwachsenen in den christlichen Glauben. Im Gegensatz zum Katechumenat, der Vorbereitung auf die Taufe, wendet sich das Neokatechumenat auch an bereits getaufte Christen. Dabei steht nicht die Vermittlung von Glaubenswissen, sondern persönliche Glaubenserfahrung im Mittelpunkt. Ziel des Weges ist es, eine evangelisierte, geistlich geprägte Welt schon im Diesseits zu realisieren und die persönliche Glaubenserfahrung durch Mission weiterzutragen.

 

… übergriffig, oder nur in der Tradition folgend?

… übergriffig, oder nur in der Tradition folgend? Heilige Messe der Bewegung des  Neokatechumenalen Weges.
… übergriffig, oder nur in der Tradition folgend? Heilige Messe der Bewegung des Neokatechumenalen Weges.

Dafür werden auf dem Neokatechumenalen Weg kleine Gemeinschaften gebildet, die nach ihrem Selbstverständnis „wie die heilige Familie von Nazaret, (…) in Demut, Einfachheit und Lob leben“. Der in der Außenwirkung geistlichen Gemeinschaften ähnelnde Neokatechumenale Weg wurde 1964 von dem spanischen Künstler und Katholiken Kiko Argüello und Carmen Hernández in Madrid initiiert und steht „im Dienst des Bischofs als eine der diözesanen Durchführungsweisen der christlichen Initiation und der ständigen Glaubenserziehung“.[1] Das Statut des Neokatechumenalen Weges wurde am 11. Mai 2008 endgültig vom Heiligen Stuhl kirchenrechtlich zugelassen.

 

Aus dem Neokatechumenat heraus entscheiden sich viele Gläubige für das Priesteramt oder für ein Leben in einer Ordensgemeinschaft. Kritiker werfen dem Weg (Itinerarium) seine hierarchische und abgeschottete Struktur vor.

 

(Wikipedia)

... mehr als ein Versorgungsposten

Bis in die 1950ziger Jahre nutzten die Protestanten gerne den Posten des Botschafters beim ‚Heiligen Stuhl‘ auch dafür, den Protestantismus in Rom zu repräsentieren. Danach waren es auch katholische Botschafter, die hier tätig sein durften. Der Botschafterposten ist einer der höchstdotierten, den die Bundesregierung zu vergeben hat, auf einer Stufe mit zum Beispiel Washington. Einer der bekanntesten Botschafter beim ‚Heiligen Stuhl‘ war Philipp Jenninger. Er hatte 1988, zum 50-jährigen Gedenken an die Reichspogromnacht, eine Rede gehalten, die von vielen als Verharmlosung des NS-Regimes verstanden wurde. Er musste zurück treten, war dann erst in Wien und anschließend in Rom.

Annette Schavan neue Botschafterin beim 'Heiligen Stuhl'?

Das Botschaftsgebäude befindet sich im römischen Stadtteil Parioli, nördlich der historischen Altstadt. Die Residenz des Botschafters und der Kanzleibau wurden von dem Münchner Architekten Alexander von Branca geplant und zwischen 1979 und 1984 gebaut.
Das Botschaftsgebäude befindet sich im römischen Stadtteil Parioli, nördlich der historischen Altstadt. Die Residenz des Botschafters und der Kanzleibau wurden von dem Münchner Architekten Alexander von Branca geplant und zwischen 1979 und 1984 gebaut.

Sollte Schavan die Zustimmung aller notwendigen Instanzen in Berlin und im Vatikan erhalten, tritt sie im Sommer ihren Dienst in Rom an. Die 58-Jährige bringt zwar keine Erfahrung als Diplomatin mit; doch ist sie eine erfahrene Politikerin sowie eine profilierte Theologin und gute Kennerin der kirchlichen Szene in Deutschland und im Vatikan. Das bietet ihr sicherlich Gestaltungsmöglichkeiten in ihrer neuen Aufgabe. Zudem braucht Deutschland am Vatikan einen starken Botschafter; denn nach dem Amtsverzicht von Benedikt XVI. ist es nun eines unter 180 Ländern, zu denen der Heilige Stuhl diplomatische Beziehungen unterhält. Schon unter Johannes Paul II. waren die Beziehungen nach Deutschland eng. Im Pontifikat von Joseph Ratzinger spielte der deutsche Botschafter natürlich eine besondere Rolle.