Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hinter dem Jordan

Hoffnungsträger

Wir sitzen alle im selben Boot

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Kinder und Könige retten die Erde

Sehnsüchtig?

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Diener der Freude

Freut Euch!

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

3. Advent 2014

Sonntag, den 14.12.2014
Der 14 Dezember ist der 348. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 17 Tage  bis zum Jahresende.

 14.12.1938: Leonardo Boff geboren

Brasilianischer Theologe und Religions-wissenschaftler. Boff ist ein Vertreter der lateinamerikanischen "Befreiungstheologie". In den 1960er Jahren engagierte sich der Franziskanerpriester für die armen Bevölkerungsgruppen in Brasilien. Im Unterschied zu den linksorientierten Guerilla-Bewegungen propagierte er jedoch den gewaltlosen Weg für die Befreiung der Massen von der Unterdrückung. Mit seiner Arbeit und seinen Publikationen - sein bekanntestes Werk ist "Die Neuentdeckung der Kirche" (1980) - geriet er in Konflikt mit der katholischen Amtskirche, insbesondere mit dem Vatikan. 1992 legte er sein Priesteramt nieder und trat aus dem Franziskanerorden aus.

Es sagte Frère Roger
(1915 - 2005), Gründer und Prior der ökumenischen »Communauté de Taizé«

 

"Advent ist zunächst Warten, Erwarten. Das heißt, Tag für Tag in sich das Maranatha, das "Komm, Herr", aufsteigen lassen. Komm für die Menschen! Komm für uns alle! Komm für mich selbst!“

 

Interview mit Kardinal Woelki

"Solche 'Retter des Abendlandes' brauchen wir nicht"

Solche "Retter des Abendlandes" brauchen wir nicht. Wir müssen diese Herausforderungen mit rechtsstaatlichen Mitteln lösen. Es ist gut, dass zur Gegendemonstration am Montag Parteien, gesellschaftliche Gruppen und auch die Kirche aufgerufen haben."

 

Kardinal Woelki zu dem Thema 
"Patrioten Europas gegen Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) 

das ganze Interview >>>


Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe

und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe,  einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, die Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.

 

Man wird sie «Die Eichen der Gerechtigkeit» nennen,  «Die Pflanzung, durch die der Herr seine Herrlichkeit zeigt».  Dann bauen sie die uralten Trümmerstätten wieder auf und richten die Ruinen ihrer Vorfahren wieder her. Die verödeten Städte erbauen sie neu, die Ruinen vergangener Generationen.Fremde stehen bereit und führen eure Herden auf die Weide, Ausläder sind eure Bauern und Winzer. Ihr alle aber werdet «Priester des Herrn» genannt, man sagt zu euch «Diener unseres Gottes». Was die Völker besitzen, werdet ihr genießen, mit ihrem Reichtum könnt ihr euch brüsten. Doppelte Schande mussten sie ertragen,  sie wurden angespuckt und verhöhnt; darum erhalten sie doppelten Besitz in ihrem Land, ewige Freude wird ihnen zuteil. Denn ich, der Herr, liebe das Recht, ich hasse Verbrechen und Raub. Ich bin treu und gebe ihnen den Lohn, ich schließe mit ihnen einen ewigen Bund. Ihre Nachkommen werden bei allen Nationen bekannt sein und ihre Kinder in allen Völkern. Jeder, der sie sieht, wird erkennen: Das sind die Nachkommen, die der Herr gesegnet hat.

 

Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.


Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.

 

Jes 61,1-11 

Gerechtigkeit vor allen Völkern (zu Jesaja 61,1-11)  

Es ist eine bezaubernde Vision: Zion, Jerusalem, die Gemeinschaft derer, die dank der Gerechtigkeit Gottes in ihrer Mitte Ruhm vor allen Völkern ist. Bezaubernd, weil wir in der heutigen Wirklichkeit Jerusalem nicht als Ort der Gerechtigkeit Gottes und auch nicht als Zeichen des Gottesruhmes unter allen Völkern sehen können. Es ist eine Vision, deren Erfüllung sehnendes Gebet sein kann.

 

Unser Textabschnitt stammt aus dem 3. Teil des Jesajabuches (Tritojesaja genannt). Dieses Buch wendet sich dem Volk zu, das nach dem babylonischen Exil seine Existenz in Jerusalem wieder gefunden hat. Bald aber ist Klage nötig geworden, denn der Mensch ist, wie er ist: In der Not schreit er zu Gott. Im Wohlstand dann setzt er alle Energie darauf, seinen Wohlstand auf Kosten anderer zu mehren. So bedauerlich das ist: Offensichtlich spielen sich diese Formen immer wieder unter den Menschen ab. Wir finden sie in unserer Gegenwart ebenso lebendig. In immer mehr Menschen wächst die Befürchtung, dass diese soziale Schieflage  auf Dauer nicht gut gehen kann. Gemeint ist eine Schieflage, die sich aus unsozialem Verhalten ergibt. Gemeint sind die Gewinne auf Kosten der Arbeitenden. Gemeint sind die Wohlstände auf Kosten der jungen Generationen. Gemeint sind die Gewinne auf Kosten der Arbeitslosen. Gemeint sind die Rationalisierungen, die jungen Menschen die Perspektive für ein eigenständiges, sich selbst tragendes Leben verbauen.

 

Wir werden verwundert feststellen, dass diese so modern klingenden Anfragen auch die Grundlage dieser Vision aus dem Jesajabuch sind. Diese Vision hat arge soziale Missstände im Blick, denkt auch an Missbrauch im kultischen Geschehen. Sowohl die mangelnde Diakonie als auch der selbstgefällige Kult können zur Ursache der Sünde vor Gott werden.

 

Das 61. Kapitel des Jesajabuches traut einer möglichen anderen Entwicklung. Sie wird dann den Menschen offen sein, wenn sie sich zu ihrem Gott JHWH bekehren. Das klingt so bekannt, so altbacken. Im Grund beschreibt es – so man Gott als Herrn der Schöpfung und als Gott der Gerechtigkeit und Liebe glauben kann – die zwingende Umorientierung, weg von der Logik einer egozentrisch auf Mehrung des Wohlstandes geeichten Gesellschaft.

 

Die Schreiber unseres Textabschnittes dürfen wir unter Männern im Umfeld des Tempelkultes suchen – vermutlich Kultsänger. Daher sind die Anspielungen auf den Kult verständlich.

 

Angesprochen wird hier Zion, Jerusalem, selbst. In der christlichen Deutung wird diese Vision auf den Christus Jesus bezogen. Das Lukasevangelium begründet die Sendung Jesu mit einem Zitat aus unserem Textabschnitt (bei Lk 4,16-21). Die Kultsänger in Jesaja stimmen einen Lobpreis auf Zion an. Als Stadt ist sie von Gott gesegnet und von Gott gesandt. Ihre Sendung besteht in der Auflösung grober sozialer Ungerechtigkeiten. Die Armen sind durch die hohen Steuern des persischen Königs Darius I. so in die Schuldenfalle gedrängt worden, dass sie sich als Sklaven verdingen mussten. In der Gesellschaft hat sich die Solidarität füreinander verflüchtigt. Stand man in der Not noch zusammen, so hat in Zeiten des Wohlstandes (für die Einen) eine Entsolidarisierung (gegen die anderen) eingesetzt.

 

Jetzt wird Zion zur Trägerin der Gerechtigkeit Gottes. Aus dem sozialen Kontext werden die Worte der Zusage ganz plastisch: Gefangenschaft und Fesselung aus der Schuldenfalle werden befreit. Die Verelendungstrauer mit Farblosigkeit und Schmutz wandelt sich zu Schmuck. Das Trauergewand einer nicht zu überwindenden sozialen Ächtung wird getauscht in ein Gewand, das vom Freudenöl duftet. Die Verzweiflung über die Ausweglosigkeit eines nicht mehr selbst zu gestaltenden Lebens kann einem Jubel ob der neuen Lebensperspektiven Platz machen.

 

Für die, die sich dieser Gerechtigkeit widersetzen, wird es ein Tag der Vergeltung unseres Gottes!

 

Dann folgen poetische Bilder: Die Eichen der Gerechtigkeit, die Pflanzung, durch die der Herr seine Herrlichkeit zeigt: Wenn Gottes Gerechtigkeit lebt, dann sind die Bewohner Zions diese unübersehbaren Zeichen der heilenden Gegenwart Gottes. Und wo Menschen befreit sind, wo sie wieder sie selbst in all ihrer Würde sein dürfen, da werden mächtige Kräfte mobil: Die Trümmerstätten werden wieder aufgebaut. Die Ruinen werden wieder hergerichtet. Die verödeten Städte leben auf.

 

Die Schreiber unserer Perikope greifen zurück auf die Erfahrungen der Deportierten. Jetzt, in der Zeit der Gerechtigkeit Gottes, wird wieder Raum geschaffen für den priesterlichen Dienst des Volkes. Die Schreiber erinnern sich an den Bundesschluss in Exodus 19,6: ‚Ihr sollt mir als ein Reich von Priestern und als heiliges Volk gehören.’ Daher sind sie die, auf denen der Geist des Herrn ruht ... sofern sie die Gerechtigkeit Gottes leben.

 

Israel hat die Erfahrung des Exils gemacht. Jetzt müssen nicht sie die Landarbeit tun. Jetzt werden sie Arbeiter haben, die dies für sie verrichten. Angesprochen sind hier die im Kult Tätigen. Sie werden wieder frei sein, den Tempel- und Gottesdienst zu gewährleisten.

 

Von doppelter Strafe ist die Rede (V 7). Hier spielt der Text auf den Zuspruch aus 40,2 an. Gottes Erbarmen mit seinem untreuen Volk hat die Schuld aufgelöst. Das Volk hat durch die Bitternis des Exils seine Schuld beglichen. Die Leviten waren seit der Landnahme immer die, die ohne eigenes Land waren. Ihnen wird nun selbst Land zugewiesen.

 

Der Vers 8 erklärt sich auch aus der Kultnähe der Schreiber: Hier wird ein Bezug zu sehen sein zu 1 Sam 12-17. Da wird berichtet von Priestern, die sich nicht an das Recht gehalten haben. Sie haben die Opfergaben den Opfernden weggenommen, um sie alleine für sich nutzen und verzehren zu können. Jetzt aber wird ein neuer, ewiger Bund möglich, in dem jedweder Amtsmissbrauch keinen Raum mehr haben soll. Die Vision des Textes sieht ein so geläutertes Volk als ein Signal unter den Völkern, die allein nach der Logik der Welt leben. Mit einem gewissen Stolz sagt unser Text: ‚Jeder, der sie sieht, wird erkennen: Das sind die Nachkommen, die der Herr gesegnet hat.’ (9b)

 

Mit einem Danklied schließt unser Text. Für Kenner der Hl. Schrift klingt hier der Psalm 35 mit an. Dieser Psalm ist das Gebet eines verfolgten Gerechten. Dieser weiß, dass JHWH ihn der Hand der Gegner entreißen wird. JHWH kleidet den Gerechten in Gewänder des Heils, in den Mantel der Gerechtigkeit. Die Ehrung ist vergleichbar dem Schmuck einer Braut. Gemeint ist das Kleid der Rettung und der Gerechtigkeit Gottes. Das Kleid hat die Bedeutung der Identität, die ein Mensch trägt.

 

Den Abschluss bildet ein Bild, das an den paradiesischen Garten erinnern mag: Wo Menschen in dieser Gerechtigkeit Gottes ihren Alltag miteinander leben, da kann JHWHs Gerechtigkeit wachsen wie in einem Garten. Lob empfängt das Volk der ‚Eichen der Gerechtigkeit’ vor allen Völkern!

 

Es sind wunderbare Worte, die in unserem Text Ausdruck gefunden haben. Sie sind Vision einer Welt, in der der Gott JHWH das Sagen hat. Wir wissen, wie entfernt wir diesem Ideal sind. Wir wissen, wie dieses Ideal ahnungsweise Gestalt bekommen kann – und dann wieder Zerstörung erfahren kann durch die, die dieser Logik der Gerechtigkeit Gottes nicht folgen. Oft genug spielt sich diese Auseinandersetzung der verschiedenen Maßgaben in uns selbst ab.

 

Das Zweite Testament bezieht diese Stelle nicht mehr auf das Kollektiv der Stadt Zion, sondern auf die Person Jesu – zu Recht: Die Sendung Jesu diente dazu, dieser Denkensart nach dem Herzen Gottes Ausdruck zu verleihen in Wort und Tat. Im Sprachgebrauch Jesu ist es die Gottesherrschaft, die sich in diesem Tun verwirklicht.

 

Für Menschen, die dieser Sendung Jesu nachgehen, bleiben die Worte des Jesaja-Buches ein weiterer Ansporn, dieser Kraft Gottes zu trauen, trotz oder in aller Widrigkeit unserer Wirklichkeit.

Manchmal hilft es, um diese Spannung von Weltwirklichkeit und Gottzusage sehr bewusst zu wissen, und gerade dennoch dieser Logik der Gottesgerechtigkeit Raum zu schaffen in dieser unserer Weltwirklichkeit. Das Prophetenwort versteht sich politisch und kultkritisch. An einem solchen Punkt finden wir uns als Menschen der Nachfolge auch. Da bedarf es immer neuer Ermutigung, Gott zu trauen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

3. Adventssonntag

Woche vom  14.12. – 21.12.2014


Sonntag: GAUDETE

14.00 Uhr    Taufe des Kindes Leonie Gungowski

18.00 Uhr    Rorate-Messe zum 3. Advent mit Gebet für die

Familien Battenschlag, Lindner und Missenich

 

Mittwoch: O sapientia (O Weisheit)

18.00 Uhr    Rorate-Messe

                                                                                                  

Donnerstag: O Adonai (O Herr)

14.30 Uhr Vorweihnachtliche Messfeier

des Diözesancaritasverbandes

18.00 Uhr    Rorate-Messe

zusammen mit der Kommunität

Kosmas und Damian          

 

Freitag: O radix Jesse (O Wurzel Jesse)

18.00 Uhr    Rorate-Messe

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag: O clavis David (O Schlüssel Davids)

18.00 Uhr    Rorate-Messe

 

Sonntag: O oriens (O Morgenstern)

18.00 Uhr Rorate-Messe zum 4. Advent

als Gedenken an dieLebenden und Verstorbenen

der Familien Pastor, Lepentis und Treiber

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag  und Donnerstag um 18.45 Uhr

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol, Kasinostrasse 6 in 50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr 

 

Sie sind eingeladen.

Weihnachten feiern  

Wie in den Vorjahren, sind die Christmetten

am Heiligen Abend zu vertrauten Uhrzeiten:

 

  • 18.00 Uhr Feierliche Hl. Messe zum Heiligen Abend
  • 23.00 Uhr Feierliche Hl. Messe als Vigilfeier in die Heilige Nacht.

 

An den Weihnachtsfeiertagen sind die festlichen Gottesdienste jeweils um 18 Uhr.

 

Feierkreis  

Wir feiern die Woche vor dem Weihnachtsfest ab 17.12 jeweils um 18 Uhr als Roratemesse, die Woche bis zu Neujahr als festlichen Nachklang mit den hl. Messen der Weihnachtsoktav jeweils um 18 Uhr

Krippe in Maria Lyskirchen

... 3. Advent: Die Wüste blüht ...
... 3. Advent: Die Wüste blüht ...

Eine Bildergalerie zum 3. Advent, Bilder anklicken ...

Neujahrskonzert am Neujahrstag  

Unser Kantor wird im Anschluss an den Neujahrsgottesdienst zusammen mit Leonor Amaral und Christoph Lahme ein kleines Konzert geben. Zu hören sein wird eine Auswahl an weihnachtlicher Musik, dazu ein paar Überraschungen

Wohnraum für Flüchtlinge  

Unsere Krippe hat Herr Marx in diesem Jahr dem uns alle bewegenden Thema gestaltet – in unaufdringlicher Klarheit, zur Nachdenklichkeit, um uns als Christenmenschen zu erreichen. Die Krippe führt auf die Weihnachtsbotschaft hin. Diese Botschaft ist so anrührend, erweicht auch Herzen der Barmherzigkeit. Lukas hat diese Botschaft aber nicht aufgeschrieben, damit die Menschen gelegentlich ihr Herz erweichen lassen. Lukas verkündet einen Gesinnungswechsel: Nicht die Mächtigen dieser Welt, sondern Gott ist der Herr dieser Welt. Diese Botschaft ist unendlich provokant, weil wir in der Wirklichkeit erfahren, dass die Mächtigen der Welt selbstverständlich bestimmen, wo Leben möglich ist und wo nicht. Wir haben das unverdiente Glück, dass wir hier geboren sind, dass wir hier leben, dass wir hier Ausbildung erfahren durften, vielleicht gar in unserem Traumberuf arbeiten können und dass es ein hohes Maß an öffentlicher Ordnung gibt.

 

Und wenn wir in Nigeria geboren wären? Wenn wir in Syrien zur Welt gekommen wären?

 

Wir brauchen nur die goldene Regel bedenken: “Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ (Mt 7,12), um uns einzufühlen, dass wir das Flüchtlingsschicksal lieber nicht teilten. Wenn Sie Wohnraum vermieten, wenn Sie jemanden kennen, der Wohnraum vermietet – denken Sie bitte mit daran, dass Flüchtlinge aus Sammelunterkünften weggehen können und ganz normal in Wohnungen leben, wie alle Anderen, denn Menschen sind wir alle gemeinsam. In der Gemeinde St. Maria im Kapitol haben wir Mietwohnungen. Wir haben dort aktuell drei Flüchtlingen Wohnraum vermieten können – als Menschen unter anderen Menschen, ohne Aufsehen, dass da etwas Besonderes passiert ist. Wir haben sehr gute Unterstützung durch das Therapiezentrum für Folteropfer (eine Stelle der Caritas für die Stadt Köln) bei der Wohnungsvermittlung erfahren.

 

  • Wenn Sie helfen können, hier die Kontaktstelle: 0221 / 160740.

 

Fürbitten Jahresabschluss  

Die Einladung steht, dass Sie eine der großen Fürbitten am Jahresschluss (18 Uhr Messfeier) verfassen. Bereiche der Fürbitten könnten sein: die Seuche Ebola / das Leben der Flüchtlinge/ die Christenverfolgung / der Terror / die Naturkatastrophen / der wissenschaftliche Fortschritt / der Wechsel im Amt des Erzbischofs / die Bischofssynode / unsere Gemeinde / der Sport (WM) / Krankheit, Trauer im persönlichen Umfeld / das Gedenken der Toten / die Danksagung und Bitte um Vollendung und Segen… Wenn Sie mit gestalten mögen, lassen Sie es mich bitte wissen  – in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de 

Krippenempfang  

... und wenn Sie Lust haben, mal für eine Stunde am Tisch des Krippenempfangs zu sitzen, um u.a. Postkarten zugunsten des Notels anzubieten ... dann können Sie sich gerne in eine Liste in der Sakristei eintragen... Danke für jede Stunde, die wir unseren Krippenempfang besetzen können.

 

LYSKIRCHENSonntag- Dank  

Trotz der vielen außergewöhnlichen Kollekten im Oktober und November haben wir am vergangenen Sonntag wieder eine große Sammlung für den Erhalt von Kirche und Gemeinde zusammengebracht: Herzlichen Dank für 1070,90 € zum LYSKIRCHENSonntag im Dezember.

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Vielleicht auch ein Gedanke zum Thema Flüchtlinge?  

„Russische Bettlerin“ Ernst Barlach (1870-1938)
„Russische Bettlerin“ Ernst Barlach (1870-1938)

Spätestens seit dem Besuch von Papst Franziskus auf Lampedusa und den brutalen Bildern der ISIS aus Syrien und dem Irak ist das Thema ‚Flüchtlinge‘ bei vielen Christen auch angekommen, das ist auch gut so, aber ist trocken, warm und satt genug? Zu Recht heißt das Motto der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln  „Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln“.  Eine Geschichte dazu:

Die Bettlerin und die Rose  

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte

aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes.

 

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin sass, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äussern als nur immer die Hand auszustrecken, sass die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weisse Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

 

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

 

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

 

Nach acht Tagen sass plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. "Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", frage die Französin. Rilke antwortete: "Von der Rose . . ."

 

... neue Kardinäle

Schon zum zweiten Mal beruft Papst Franziskus seine wichtigsten Beratergremien zu einem Konferenzmarathon in den Vatikan ein. Wie bereits im Vorjahr sollen ab 9. Februar 2015 nacheinander der Kardinalsrat  für die Kurienreform ("K9-Rat"), der Wirtschaftsrat  unter dem Münchner Kardinal Reinhard Marx und dann das Kardinalskollegium im Konsistorium zusammentreten.

Zuvor (6. bis 8. Februar) tagt die neuerrichtete vatikanische Kinderschutzkommission  unter Leitung von Kardinal Sean O'Malley aus Boston. Höhepunkt und Abschluss bildet dann am 14. und 15. Februar die Berufung neuer Kardinäle. Traditionell erfolgt die Kreierung neuer Kardinäle am 22. Februar, dem liturgischen Fest der Kathedra Petri. Da der Termin diesmal jedoch nach Aschermittwoch und also in die Fastenzeit fällt, wurde der Termin und damit auch die Konferenzen vorgezogen.

Prognosen über die Namen der etwa zehn neuen Kardinäle, mit denen Franziskus die Zahl der potenziellen Papstwähler auf die Obergrenze von 120 bringen könnte, sind diesmal schwieriger als in der Vergangenheit. Bei seinem ersten Konsistorium im Februar 2014 hatte der Papst aus Argentinien für etliche Überraschungen gesorgt  - und für Enttäuschung bei anderen.

Kardinalsrot für Kuriale?

Franziskus stärkte vor allem den Anteil der Lateinamerikaner, die im Kirchensenat bislang unter-repräsentiert waren. Aus Nordamerika berief er nur einen Kanadier; die USA gingen leer aus. Weiter zogen je zwei Afrikaner, Asiaten und Europäer in das wichtigste Beratergremium des Papstes ein. Unter ihnen war nur ein Italiener, völlig überraschend Gualtiero Bassetti aus Perugia, während die fast "gesetzten" Kandidaten aus den klassischen Kardinalssitzen Turin und Venedig nicht bedacht wurden.


Aus der Kurie könnte dieses Mal der bisherige Außenminister Dominique Mamberti den Kardinalspurpur erhalten. Er ist seit einem Monat neuer Leiter der Signatur, des Obersten Kirchengerichts. Weitere Kuriale dürften kaum hinzukommen, da im Rahmen der derzeitigen Reform die römische Verwaltungszentrale insbesondere in der Spitze verschlankt werden soll.


Ansonsten bleibt pure Spekulation, ob Franziskus früher sichere Kardinalssitze wie Brüssel, Lissabon, Dublin, Madrid oder Toledo bedenkt. Auch ob ein Patriarch der katholischen Ostkirchen hinzukommt und ob ein Mann aus den USA dabei ist - wo die Erzbischöfe von Detroit, Los Angeles oder Philadelphia schon vor einem Jahr im Gespräch waren. Für letzteren, den zum konservativen Flügel zählenden Charles Joseph Chaput, wäre es eine besondere Auszeichnung, da der Papst im September den dortigen Weltfamilientag besucht. Ganz sicher werden aber auch dieses Mal etliche Diözesanleiter aus Afrika und Asien in den Kirchensenat einziehen.

 Johannes Schidelko (KNA)

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