Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Kreuzerhöhung 2014

Sonntag, den 14.09.2014
Der 14. September ist der 257. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 108 Tage  bis zum Jahresende.

14.September: Kreuzerhöhung

Kreuzerhöhungsikone
Kreuzerhöhungsikone

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an das Auffinden des Kreuzes Christi am 13. September 326 und dessen feierliche Präsentation in der Grabeskirche am darauffolgenden Tag. Das Kreuzerhöhungsfest ist für die Orthodoxe Kirche eines der Hochfeste und auch die Katholische Kirche betrachtet diesen Tag als Gedenktag ihres Kalenders. Der Name "Erhöhung" beruht in dem Brauch der Orthodoxen Kirche das Kreuz zu erheben und in alle Himmelsrichtungen zu zeigen.

 

Das Fest der Kreuzerhöhung ist möglicherweise ursprünglich ein Kirchweihfest, da 14. September 335 die Doppelbasilika durch Kaiser Konstantin geweiht wurde. Dieser Tag wurde jedoch nicht zufällig gewählt, denn der Erzählung nach war es Helena, die Mutter Kaiser Konstantin des Großen, die das Kreuz am 13. September 326 fand.

 

Während die meisten orthodoxen Kirchen das Fest der Kreuzerhöhung am 14. September begehen, in Äthiopien ist dieser Tag ein unbeweglicher gesetzlicher Feiertag und Meskal ist das größte Fest des Landes. Auch hier erinnert das Fest an das Auffinden des Kreuzes durch Helena, der Mutter Konstantin des Großen.

 

Insgesamt gibt es drei Legenden zu diesem Fest. In der ersten forderte Helena die Juden auf ihr das Kreuz zu zeigen, nach der zweiten Legende fand die Königin von Saba es und in der dritten, der populärsten fand Helena das Kreuz selber.

 

Das äthiopische Meskal (andere Schreibweisen sind: Maskal, Masqal, Masqel, Meskel) wird seit mehr als 1600 Jahren feierlich mit langen Prozessionen, dem Anlegen von Festgewändern u.a.m. begangen.

Es sagte Friedrich von Schiller (1759 - 1805),
deutscher Dichter und Dramatiker „Die Glocke“

 

Die Jahre fliegen pfeilgeschwind.

Papst bei Gedenkfeier zum 1. Weltkrieg: „Krieg ist Wahnsinn“

Er zerstört auch das Schönste, was Gott erschaffen hat: den Menschen. Der Krieg bringt alles in tiefste Verwirrung, auch die Bande unter Brüdern. Der Krieg ist wahnsinnig, sein Entwicklungsplan ist die Zerstörung: der Wille, sich zu entwickeln durch die Zerstörung!“

 

Papst Franziskus beim Gedenktgottesdienst auf
dem norditalienischen Soldatenfriedhof


+ Aus dem heiligen Evangelium
nach Johannes

 

In jener Zeit sprach Jesus
zu Nikodemus:

 

Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

 

 

 

Joh 3, 13-17

 

 

 

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper  

Christus Jesus erniedrigte sich;
darum hat ihn Gott über alle erhöht

 

Lesung aus dem Brief des
Apostels Paulus an die Philipper

 

Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ - zur Ehre Gottes, des Vaters.

 

Phil 2, 6-11

 

Paradox (zu Brief an die Philipper 2,5-11)  

Ein Paradox beschreibt, dass zwei Inhalte gleichzeitig nebeneinander stehen, obwohl sie sich eigentlich genau widersprechen. In der Fachwelt nennt man so etwas die ‚Gleichzeitigkeit des Anderen’. Allein diese Begrifflichkeit auf sich wirken zu lassen, lässt die enorme Spannung und Energie erkennen, die sich zwischen diesen gleichzeitigen Gegensätzen aufbaut. Paulus hat sich in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi dieser Paradoxie bedient, um etwas vom Wesen des Messias Jesus zu beschreiben.

 

Paulus hat eine besondere Beziehung zur Gemeinde in Philippi gehabt. Sie ist seine erste europäische Gemeindegründung. Offensichtlich war er stolz darauf, dass sie sich in der Einheit hat bewahren können. Einheit stiftend ist das Evangelium des Christus Jesus (1,27). Diesem Evangelium mögen sie die Treue halten, selbst wenn es Infragestellungen von innen und außen geben sollte. Als Maß dieser Treue zum Evangelium stellt Paulus den Christus Jesus vor Augen: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht...“ (2,5)

 

Dann bedient sich Paulus eines in der Urgemeinde wohl vertrauten Christus-Hymnus. Er besingt das Wesen des Messias Jesus. Es ist aber mehr als eine theologische Darlegung. Der Hymnus ist Bekenntnis und Ansporn zugleich: Bekenntnis, indem es sich zu Jesus als dem von Gott beglaubigten Messias bekennt; Ansporn, indem diese Haltung des Messias Jesus der Lebensmotor der Glaubenden und des Gemeindelebens sein möge. Der Hymnus entfaltet die Paradoxie, jene Gleichzeitigkeit des Anderen: Jesus, der Christus, ist vor aller Zeit. Er ist prä-existent. Damit wird ausgedrückt, dass das Wesen Jesu schon vor seiner Menschwerdung in der Einheit mit Gott lebte. Wir erkennen, dass dies Beschreibungsversuche sind, um die Außergewöhnlichkeit des Christus Jesus annähernd beschreibbar zu machen.

 

Im Bekenntnis zu ihm sprechen wir von dem, der Gott ist – und zugleich sich zum Sklaven gemacht hat. Das ist die Gleichzeitigkeit des Anderen: Gottheit und Sklave. In der Gottheit lebt alle Unanfechtbarkeit, die Souveränität, die wir mit Gottes Herrschaft verbinden. Im Sklaven lebt der, der nichts zu bestimmen hat. Der Kreuzestod ist die schändliche Hinrichtungsart, die dem rechtlosen Sklaven gebührt. Wir werden angehalten, dieses Spannungsfeld zu sehen: Jesus ist in der untrennbaren Verbindung mit Gott, mit dem Namen und Wesen Gottes. Zugleich ist Jesus Mensch, nicht einmal herrschender Mensch, sondern gedemütigt unterworfener Sklave.

 

In der Geschichte des Glaubens hat dieses Spannungsverhältnis zwischen Gottsein und Sklavesein immer wieder Bedeutung gehabt. Offenbar können wir diese Gegensätzlichkeit nur schwer zusammen denken und mit unserem Glauben bekennen. Gerne wird die Göttlichkeit des Christus in den Blick genommen – oder die Menschlichkeit des Jesus, der den untersten Weg gegangen ist. Der Hymnus führt uns aber vor Augen, dass wir diese Unüberbrückbarkeit der beiden Wesenszüge des Christus Jesus ineins sehen mögen.

 

Entscheidend bekennt der Hymnus, dass Jesus nicht gezwungen war, diesen untersten Weg der Solidarität mit den Menschen zu gehen. Wir können das besser verstehen, wenn wir uns die Denkensart der Antike angesichts der Söhne eines Gottes vorstellen. Jesus hätte demnach sich in der Macht und Herrlichkeit eines Gottes verehren lassen können. Fridolin Stier übersetzt es sehr plastisch: ‚Nicht als Beute für sich dachte er das Sein wie Gott.’ Für Jesus ist demnach der Anteil seiner Gottverbindung kein egozentrisch bewahrtes Gut. Ganz im Gegenteil: Er hat diese Möglichkeit der Macht und Herrlichkeit ‚entleert’: ‚Knechtsgestalt hat er genommen; in Menschengleichheit trat er auf und ward in der Art als Mensch erfunden.’ (F.Stier)

 

Als Mensch ist er vor allem mit den Erniedrigten den unteren Weg gegangen. Das Ende dieses frei gewählten Weges ist der Tod. Die Hinrichtungsart ist die eines Sklaven. Nach menschlichem Ermessen hat er verloren. Seine Kraft der Göttlichkeit hat er verspielt. Die Ohnmacht des Erniedrigten hat ihn zu Tode gebracht.

 

Die Begegnungen mit dem auferweckten Christus Jesus aber deuten dieses Ereignis seines frei gewählten Lebens und seines Hinrichtungstodes als den Weg der Befreiung. Nicht mehr das Maß der Menschen hält in der Spannung von Oben und Unten, von Freien und Entrechten, von Nutznießenden und Verlierenden. In Jesus hat sich nach dem Glauben seiner Schülerinnen und Schüler die Macht Gottes durchgesetzt. Die Liebe zum Leben hat gesiegt über die Macht über das Leben.

 

Im Hymnus wird das unterstrichen: Weil Jesus diese Liebe Gottes begriffen und radikal gelebt hat, hat Gott diesen Jesus als seinen Messias, seinen Christus erkennen lassen. Ihm hat er den Namen verliehen, der eigentlich nur der Name JHWH selber ist. Durch diese Übertragung des Namens, der größer ist als alle Namen (V 9), wird von den Glaubenden die Einheit der Sendung Jesu mit dem Wesen Gottes bekannt. Und weil das so ist, ist der Messias Jesus aller Verehrung wert: Dass jedes Knie sich beuge vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekenne: Jesus Christus ist der Herr – zur Ehre Gottes des Vaters!

 

So beschreibt der Hymnus einen Weg, den die Glaubenden mit Jesus, dem Messias, gestalten mögen: Jesus hält sein Gottsein nicht als egozentrisch behütete Sonderheit. Jesus solidarisiert sich, indem er Mensch ist, Mensch im Status der Entrechteten. Gerade denen gilt es, das Bekenntnis der Liebe Gottes zu einer spürbaren Erfahrung zu machen. Das Bekenntnis zu den Armen heißt, sich mit ihnen auf eine Bank zu setzen. Das heißt auch, mit ihnen zusammen gesehen und entsprechend beurteilt zu werden. Gerade das lehrt das Leben Jesu: Seine Überzeugung der Liebe Gottes wird eine greifbare Begegnung. Den Preis dieser Aussetzung nimmt er an. Es ist der verachtende Tod.

 

Dieser Tod wird zum Lebenszeichen. Wieder eine andere Spielart der Paradoxie. Das Lebenszeichen ist der Sieg der Liebe Gottes. Die sei stärker als der Tod, bekennen die Glaubenden.

 

Die Gemeinde in Philippi ermutigt Paulus, in dieser Haltung des Messias Jesus selbst dem Evangelium Gestalt zu geben. Es gilt, die Privilegien abzulegen, mit denen wir uns über Andere erheben können. Das Spannungsfeld zwischen der Macht der Gottheit und der Ohnmacht des Sklaven ist Zeichen der Lebenskraft Gottes.

 

Das Fest der Kreuzerhöhung spiegelt diese Paradoxie wider. Im Mittelpunkt steht das Kreuz – in seiner Entehrung und zugleich in seiner Kraft als Siegeszeichen einer Liebe, die den Tod nicht scheute. Die Lesung aus dem Buch Numeri erzählt, wie Menschen aus ihrer Ablehnung des Weges der Liebe Gottes sich mit dem lähmenden Tod konfrontiert sehen. Das Volk Israel bekommt die Kupferschlange auf der Signalstange als Zeichen der Orientierung, auf dass sie nicht umkommen müssen durch ihre Gottentfernung. Den Glaubenden der Gemeinde des Messias Jesus wird das Kreuz zum Heilszeichen. Es bekundet die aus Liebe gewählte Solidarität mit den Menschen. Es bekundet, dass Gott diese Solidarität der Liebe als Zeichen seiner Gegenwart will.

 

Die Ehrung des Kreuzes ist die Danksagung dieses Vertrauenszeichens Jesu. Die Ehrung des Kreuzes ist Ansporn, diesen Weg der Liebe für sein eigenes Leben zu wählen. Es geht um die Liebe, mit der Jesus Menschen begegnet ist. Und Menschen haben daraufhin gelernt, dieser Hoffnung auf Gott trauen zu lernen. Und mutig den Weg zu gehen, von dem wir glauben dürfen, dass er uns Heil schenkt. Das Evangelium des Festtages lässt Johannes sprechen: ‚Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. ... Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.’ (Joh 1,14-17)

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Kreuzerhöhung, Fest
Woche vom  14.09. – 21.09.2014

 

Sonntag: 
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Welttag der Kommunikationsmittel

 

Donnerstag:
15.00 Uhr  Rosenkranzgebet
für den Frieden und Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr  Wortgottesdienst in der Krypta, anschließend

Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag:                 
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: CARITAS

 

 

Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und Donnerstag jeweils um 18.45 Uhr

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

Am kommenden Sonntag ist Caritassonntag

Einladung Amtseinführung des neuen Erzbischofs  

Am 20. September 2014 wird unser neuer Erzbischof Rainer Kardinal Woelki in sein Amt eingeführt. Es ist sein Wunsch, dass alle im Bistum sich eingeladen wissen, daran teilzunehmen. Der Dom wird um 9 Uhr geöffnet. Die Feier beginnt um 10.30 Uhr. Auf dem Roncalliplatz wird der Gottesdienst auch auf Videowand übertragen. Im Anschluss an die Messfeier ist ein Fest der Begegnung auf dem Roncalliplatz. Klar, dass auch wir aus unserer Gemeinde Eingeladene sind.

 

Kardinal Woelki am Fest Kreuzerhöhung 2012 bei der Einsegnung des Arnold Fortuin Haus, dem Wohnprojekt in der Harzer Straße Berlin Neukölln

Benjamin Marx 60 Jahre  

An diesem Sonntag begeht Herr Marx seinen 60. Geburtstag. Er ist seit vielen Jahren sehr eng mit St. Maria Lyskirchen verbunden, ermöglicht vieles, was uns zur Gestaltung unseres Gemeindelebens erleichternd zugute kommt. In Zeiten, in denen Maria Lyskirchen an den Rand zu geraten schien, hat er – zusammen mit Frauen wie Frau Brecht und Frau Harzheim – das Gemeindeleben hier aufrecht erhalten. Die weit über die Grenzen Kölns hinaus geliebte Milieukrippe hat durch ihn bis auf den heutigen Tag ihre Ausformung als Verkündigungskrippe in die jeweilige Zeit bekommen.

 

Schon sehr früh hat Herr Marx die neuen Medien für die Öffentlichkeits-Kommunikation zu nutzen gewusst. Die von ihm seitdem gestaltet Webseite im Internet (www.lyskirchen.de) erfährt sehr große Anerkennung. Und derzeit etwas 14.700 vom Geburtstagskind sonntäglich gestalten Exemplare des Newsletters gehen in alle Welt.

 

International hat er viel Aufmerksamkeit erweckt, weil er mit Wohnprojekten wie das an der Harzer Str. in Berlin-Neukölln oder Wohneinheiten für Demenzerkrankte in Berlin und Köln oder für Wohnraum für Flüchtlinge, die keine Bleibe fanden oder Wohnübergang für obdachlose Familien neue Schritte einer menschengerechten Lebens ermöglicht.

 

Aus Maria Lyskirchen ihm von Herzen Dank für das, was er aus den Talenten seines Lebens auch Maria Lyskirchen zugute kommen ließ und lässt. Verbunden mit dem Dank Segen in das neue Lebensjahrzehnt.

 

Matthias Schnegg

 

Patronatsfest der Kommunität Kosmas und Damian  

Im Umfeld von St. Maria Lyskirchen hat sich im Oktober 2006 die Kommunität Kosmas und Damian gegründet. Sie ist benannt nach den beiden ‚Heilern des Umsonst’, zwei Brüdern und Ärzten auf dem Übergang vom 3. zum 4. Jahrhundert. Diese beiden haben die Aufforderung des matthäischen Jesus zu ihrem Prinzip gemacht: Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. (Mt 10,8) Die Kommunität hat sich zur Aufgabe gemacht, diesem Beispiel der jesuanischen Nachfolge nachzueifern. Es gibt eine Kölner und eine Essener Gruppe. Die Kölner Gruppe arbeitet seit Bestehen der Krankenwohnung für obdachlosen Drogenabhängige (Notel-Kosmidion) dort ehrenamtlich mit. Die Essener Gruppe hat 2014 eine medizinische Praxis für Menschen ohne Papiere oder/und ohne Krankenversicherung eröffnet. Auch da gilt das Prinzip des Wirkens umsonst.

Am 26. September begeht die Kirche den Gedenktag dieser beiden Heiligen. Das ist das Fest des Patroziniums für die Kommunität. Da sie eng mit Maria Lyskirchen verbunden ist, feiern wir dieses Fest in unserer Kirche. In diesem Jahr fällt diese Feier auf einen Freitag. Freitags haben wir Gemeindemesse in der Krypta und anschließend das Bibelgespräch.

In diesem Jahr bitten wir um Verständnis, wenn statt der Abendmesse in der Krypta die Gemeindegottesdienstbesucher mit am Fest der Kommunität teilnehmen. Das Patrozinium wird in Form einer Agape-Messfeier begangen. Da zur Agape auch das Essen gehört, bitten wir die, die aus der Gemeinde teilnehmen mögen, sich kurz anzumelden – entweder in der Sakristei bei Herrn Kläden oder direkt bei der Kommunität unter
kommunitaet@kodako.de. Die Feier des Patroziniums will auf keinen Fall die sonst am Freitag Gottesdienst feiernde Gemeinde ausladen. Sie sind von Herzen willkommen!

 

Und sollte jemand Interesse verspüren, diese Kommunität und das, was ihr in ihrer Nachfolge wichtig ist, kennen zu lernen, sind Sie selbstverständlich auch willkommen. Über das Patrozinium hinaus können Sie gerne Mitglieder der Kommunität ansprechen – u.a. auch unseren Küster Benjamin Kläden oder den Pastor.

LyskirchenSonntag

Wieder herzlich Dank für das erneut große Zeichen der Solidarität und Unterstützung unseres Lyskirchen! Wir haben 1-015,14€ zusammengetragen. Herzlichen Dank!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Heiligsprechung des Konzils?

Liturgische Gedenktage für Johannes XXIII. und Johannes Paul II. festgelegt – Heiligsprechung des Konzils?

(Rom) Der Heilige Stuhl hat die liturgischen Gedenktage für die von Papst Franziskus Ende April heiliggesprochenen Päpste festgelegt. Das Fest Johannes XXIII. wird im Neuen Ritus am 11. Oktober gefeiert, jenes von Johannes Paul II. am 22. Oktober. Der Osservatore Romano veröffentlichte in seiner heutigen Ausgabe das Dekret der Gottesdienstkongregation mit den entsprechenden Bestimmungen. Als Gedenktag gilt in der Regel der Todestag eines Heiligen, der als dies natalis, als eigentlicher „Geburtstag“ im Himmel liturgisch begangen wird. Begründete Ausnahmen sind vorgesehen.


In beiden Fällen wurde nicht der Todestag als Gedenktag festgelegt. Dabei wäre weder der 2. April, der Todestag von Papst Johannes Paul II., noch der 3. Juni, der Todestag von Papst Johannes XXIII. durch ein höherrangiges Fest oder den Gedenktag eines in der Weltkirche besonders verehrten Heiligen „besetzt“.


Gedenktag Johannes XXIII.: Jahrestag der Konzilseröffnung


Als Gedenktag von Johannes Paul II. wurde mit dem 22. Oktober der Tag seiner Wahl zum Papst bestimmt, wie dies auch für andere heilige Päpste gilt. Johannes Paul II. regierte von 1978-2005. Als Gedenktag für Johannes XXIII. wurde mit dem 11. Oktober der Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) bestimmt, das er einberufen hatte. Damit verstärkt sich der Eindruck, daß die Heiligsprechung von Papst Angelo Roncalli, die von Papst Franziskus im Widerspruch zu den geltenden Vorschriften eigenmächtig wunderlos vollzogen wurde, nicht nur der „Neutralisierung“ der Heiligsprechung von Johannes Paul II. diente, sondern der „Heiligsprechung“ des Zweiten Vatikanischen Konzils. Johannes XXIII. regierte von 1958-1963.


Die unerwartete Doppelheiligsprechung erfolgte durch Papst Franziskus am vergangenen 27. April in Rom. Der Tag ging als „Tag der vier Päpste“ in die Kirchengeschichte ein, da auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. an der feierlichen Heiligsprechung teilnahm und mit Papst Franziskus konzelebrierte.


Am kommenden 19. Oktober wird Papst Franziskus mit Paul VI. (1963-1978) einen weiteren Papst der jüngsten Kirchengeschichte seligsprechen und damit zu den Altären erheben.


Text: Giuseppe Nardi

Heiner fand es nicht gut ...

Heiner Koch wurde von Kardinal Meisner zum Bischof geweiht, Johan Bonny von Walter Kardinal Kasper
Heiner Koch wurde von Kardinal Meisner zum Bischof geweiht, Johan Bonny von Walter Kardinal Kasper

Der katholische Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, widerspricht der Kritik des Antwerpener Bischof Johan Bonny an die früheren Päpsten Paul VI. und Johannes II. Aus ihren Schreiben habe er «viele bereichernde Impulse zu den Themen Sexualität sowie Ehe und Familie erhalten», sagte Koch der in Bonn erscheinenden «Zeit»-Beilage «Christ & Welt» (Donnerstag). Als Beispiele nannte er die Theologie des Leibes oder die integrativ-ganzheitliche Sicht menschlicher Sexualität. Koch ist stellvertretender Vorsitzender der Kommission Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz.


Bonny hatte in einer Denkschrift angemerkt, Paul VI. habe mit seiner Enzyklika «Humanae vitae» mit der Kollegialität von Papst und Bischöfen auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) gebrochen. Das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung in dem Lehrschreiben sei damals von Paul VI. «quer zum Votum der Expertenkommission, die er selbst ernannt hatte», sowie damit befasster Bischöfe, Moraltheologen, Ärzte und Laien gefällt worden, schrieb der 59-jährige Belgier. Im Hinblick auf die bevorstehende Bischofssynode im Vatikan forderte er: «Diese Spaltung darf nicht bleiben.»

Koch betonte, er hoffe für die Bischofsversammlung «auf ein vertiefendes und kreatives Nachdenken und ein ehrliches und streitbares Suchen nach gemeinsamen Antworten. Weit mehr als die Ablehnung mancher kirchlicher Lehräußerungen in diesen Fragen, etwa weil man ihre theologischen und anthropologischen Grundlagen nicht teilt, wundert mich, dass deren zentrale Inhalte gerade innerkirchlich kaum bekannt sind und wenig erläutert werden.» Thema des Treffens vom 5. bis 19. Oktober sind Fragen der Familie.