Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

32. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 09.11.2014
Der 9. November ist der 313. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 52 Tage  bis zum Jahresende.

09.11.1938: Das Novemberpogrom 1938

Es sagte Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller

(1892-1984), deutscher evangelischer Theologe

und führender Vertreter der Bekennenden Kirche

 

Als sie die Kommunisten geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Kommunist. 

Als sie die Sozialdemokraten geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Sozialdemokrat. 

Als sie die Juden geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Jude. 

Als sie mich geholt haben,
war niemand mehr da der hätte etwas sagen können.

Wir sind aufgerufen, uns der Gewalt und Ungerechtigkeiten in vielen Teilen der Welt bewusst zu werden, denen wir nicht gleichgültig und tatenlos gegenüberstehen können. (...) Jeder von uns muss sich einbringen, damit wir eine wirklich gerechte und solidarische Gesellschaft schaffen können."


Papst Franziskus beim Angelus-Gebet


Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Er meinte den Tempel seines Leibes

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

 Joh 2, 13-22

 

Der Tempel (zu Johannes 2,13-22)

Es verwundert: Warum hat das Johannesevangelium die Geschichte von der Tempelaktion Jesu an den Anfang seines Wirkens in Jerusalem gesetzt? Warum nicht wie die anderen drei Evangelisten. Bei denen ist die ‚Tempelreinigung‘ eng verbunden mit der Hinleitung zur Passionsgeschichte. Dieses harsche Auftreten Jesu im Tempel erscheint bei den Synoptikern wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

 

Wenn der Evangelist Johannes diese Überlieferung von der Tempelaktion Jesu bewusst an den Anfangs des Auftretens Jesu in Jerusalem setzt, dann dürfen wir darin eine bewusste Setzung annehmen. Es geht dem Evangelisten dabei nicht um eine eher vordergründige Disziplinierung der eingeschliffenen Machenschaften im Tempelbetrieb. Es geht auch nicht um den Hinweis, einen heiligen Ort nicht durch Geschäftigkeiten verkommen zu lassen oder zu profanieren. Das Johannesevangelium setzt mit dieser Geschichte ziemlich am Anfang der Erzählung einen wegweisenden Akzent seiner Theologie. In dieser Aktion Jesu im Tempel sollen wir erfahren, um was es geht, wenn wir auf den Messias Jesus schauen.

 

In der erzählerischen Art erinnert die Handlung Jesu an prophetische Symbolhandlungen. Auch die sind oft verschreckend kontrovers. Auch die Erzählung des johanneischen Jesus ist auf Kontroverse ausgerichtet. Die Auflösung dieser Geschichte deutet der Vers 22 an. Er verweist darauf, dass das, was Jesus da tut, erst durch seine Auferweckung zu begreifen ist. Immer wieder begegnen wir diesen Hinweisen, dass all das, was Jesus sagt und tut, sich erst aus dem Glauben an seine Auferweckung und seine Verherrlichung in der Gemeinschaft mit Gott verstehbar wird.

 

Unser Textabschnitt beginnt mit dem Hinweis auf das Passahfest der Juden. Allein diese Bemerkung kann befremden: Ist Jesus nicht Jude? Ist es nicht selbstverständlich, was es bedeutet, wenn das ‚Passafest nahe ist‘? Wir dürfen bereits in dieser Formulierung eine gewisse Distanz zwischen dem Autor, Jesus und ‚den Juden‘ mitdenken. Jesus steigt hinauf nach Jerusalem, zum Tempel. Dies ist der Ort der dichtesten Gegenwart Gottes. Anders als die Synoptiker, lässt Johannes Jesus mehrfach nach Jerusalem ziehen – der heiligen Stadt mit dem verdichteten Ort der Gottesgegenwart im Heiligtum, dem Tempel. Das Johannesevangelium wird entfalten, dass im Messias Jesus der Anspruch auf die Gegenwart Gottes unter den Menschen schlechthin sich ausdrückt. Schon so früh in der Erzählung seines Evangeliums setzt der Evangelist die Markierung: Jesus ist souverän, weil in ihm Gottes Gegenwart da ist. Das bestimmt die unanfechtbare und einzigartige Autorität Jesu. Mit diesem Grundgedanken mögen die Leser das gesamte Evangelium weiter verfolgen.

 

Als Jesus im Tempel ist, findet er da vor, was seit alters da vorzufinden ist: Verkäufer mit ihren Tieren, Schafe und Rinder und Tauben, die als Opfertiere gebraucht werden. Dazu dann noch die Geldwechsler. Es kamen Menschen aus allen möglichen Gegenden mit allen möglichen Münzen. Die konnten sie in Tempelwährung umtauschen.

 

Dann folgt die eindeutige Aktion: Mit einer Peitsche aus Stricken vertreibt er die Tiere (nicht die Menschen). Er wirft die Geldwechslertische um. Zu den Taubenverkäufern sagt er: „Macht das Haus meines Vaters (von nun an) nicht (mehr) zu einem Kaufhaus!“[1]

 

Das Vertreiben der Tiere ist keine Aktion, um einmal wieder Ordnung in den Tempelbetrieb zu bringen. Mit der Vertreibung der Tiere und dem Umstürzen der Wechslertische wird der Opferbetrieb im johanneischen Verständnis aufgehoben. Sühne- und Opferkulte sind mit dem Erscheinen der Person des Messias Jesus beendet. Johannes schreibt sein Evangelium zu einer Zeit, in der nach der Zerstörung Jerusalems der Tempelbetrieb auch historisch beendet war. Theologisch liegt das Gewicht darauf, dass der Zugangsweg zu Gott, die Vergewisserung der Gegenwart Gottes nicht (mehr) auf dem Weg von Opferkulten geschehen kann. Da wir diese Form der Opferpraxis nicht mehr kennen, können wir vermutlich nur erahnen, wie umwerfend revolutionierend diese theologische Aussage des Johannesevangeliums ist: Mit dem Auftreten der Person des Messias Jesus sind alle Opferkulte überholt. ER ist der ‚Ort‘, an dem wir Gottesgegenwart erfahren.

 

Der Vers 17 unterbricht den Erzählfluss mit einer Bemerkung der Jünger: Sie erinnerten sich an ein Wort aus dem Psalm 69: ‚Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.‘ Bemerkenswert, dass das Originalpsalmwort im Perfekt spricht, während Johannes die Schüler Jesu es im Futur sagen lässt. Damit weist der Evangelist auf das Ende des Evangeliums, auf Tod und Auferweckung Jesu. Er kann nur der ‚Ort‘ der exklusiven Gottesgegenwart Gottes sein, weil durch Tod und Auferweckung Jesu Gottes Macht und Herrlichkeit sich einzig offenbart haben.

 

Mit dem Vers 18  wird von einer Diskussion Jesu mit ‚den Juden‘ gesprochen. Mit ‚den Juden‘ sind die Vertreter der Tempelbehörde gemeint, nicht generell alle Juden. Diese Behördenvertreter wollen ein Zeichen, das diesen ungeheueren Anspruch Jesu rechtfertigt. Immerhin nimmt er in Anspruch, der Ort der Gottesgegenwart zu sein.

 

Die Antwort Jesu ist wie ein Rätsel, das zu Missverständnissen führen muss. Anders als die Synoptiker, die den Tempel durch Jesus selbst abreißen lassen, sagt der johanneische Jesus: ‚Brecht diesen Tempel ab – und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten!‘ Dieses Tempelwort ist ein Hinweis auf den Tod Jesu – vollzogen durch die Führenden des jüdischen Volkes. Jesus aber gibt ihnen die Macht, diesen Tempel – also ihn selbst – niederzureißen. Der Evangelist unterstreicht auch durch diese feinsinnigen Unterschiede zu den anderen Evangelisten, dass Jesus selbst in der Frage seines gewaltsamen Todes der Souverän bleibt: Hätte er den Tempelvertretern nicht diese Macht gegeben, hätten sie ihn niemals ausliefern können. In drei Tagen werde Jesus selbst ihn wieder aufrichten – hier deutet selbst die Wortwahl des ‚Aufrichtens‘ auf die Übertragung zum Geschehen der Auferstehung.

 

Die Angesprochenen verstehen diese theologische Tiefe der Symbolworte Jesu nicht. Öfter baut Johannes dieses Stilmittel ein. Über das Missverstehen wächst das um so klarere Verstehen, um was es eigentlich geht. Die Behördenvertreter bleiben an der Oberfläche: Das ganze Tempelgelände wurde über 46 Jahre aufgebaut. Wie will er dann in 3 Tagen den Tempel wieder aufrichten?

 

Mit Vers 21 gibt der Evangelist eine Antwort: Jesus meinte den Tempel seines Leibes. In der Person des Messias Jesus – dem historischen Jesus wie dem auferweckten Herrn – begegnen wir Gottes Gegenwart, Gottes Heil und Gottes Versöhnung aus Liebe.

 

Das alles lässt sich wahrlich nur aus dem Glauben verstehen, dass Gott diesen Jesus auferweckt hat aus dem Tod. Die Auferweckung beglaubigt ihn als den Messias Gottes, als die Verkörperung der Liebe Gottes, als der Ort, an dem Gott sich im Verständnis des Johannesevangeliums einzig und unwiederholbar offenbart hat. Was in den Versen 17 und 19 schon angedeutet war, legt der Evangelist allen Zuhörenden dar. Die Antwort derer, die in Jesus Gott gefunden haben ist: ‚Sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.‘ (V 22).

 

Aus dieser Perspektive ist dann auch das ganze Johannesevangelium zu lesen. Darum hat Johannes in seiner Theologie die Geschichte der Aktion im Tempel an den Anfang des Wirkens Jesu in Jerusalem gesetzt. Alles, was später in den vielen Begegnungen im Tempel beschrieben wird, weist auf diese Bedeutung Jesu hin. Die Opferkulte sind mit seinem Leben und seiner Verkündigung vergangen. Der Tempel bleibt ein Ort, den Menschen brauchen. Aber er ist als Ort nicht mehr der Ort der Gottesbegegnung. Dieser ‚Ort‘ ist Jesus, der Messias.

 

Als glaubende Menschen brauchen wir heilige Räume. Unsere romanischen Kirchen leben aus der Kraft dieser heiligen Orte. Im Verständnis des Johannesevangeliums werden sie zu absurd gottleeren Räumen, wenn wir nicht die Beziehung zum Messias Jesu suchen – indem wir hinter ihm hergehen, der Herrlichkeit Gottes und der Verherrlichung immer näher kommen dürfend.

Ihr Matthias Schnegg



[1] Nach der Übersetzung von Michael Theobald, Das Evangelium nach Johannes

Weihe der Lateranbasilika

Woche vom  09.11. – 16.11.2014


Sonntag:
18.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Helene Trunk und Michael Spohr
und für Getrud Lemke und Michael Steinert

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:
15.00 Uhr    Rosenkranzgebet für den Frieden und Versöhnung

der Religionen und Kulturen

 

Freitag:
18.00 Uhr    Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag:
18.00 Uhr    Heilige Messe der Gemeinde
als 1. Jahrgedächtnis für Agnes Schall und
3. Jahrgedächtnis für Heinrich Schall.
Kollekte: Diaspora-Sonntag


Kindermesse

in Maria im Kapitol, Kasinostrasse 6 in 50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr 

Sie sind eingeladen.

Besuch Pater Georges About

Am Sonntag, 16.11.2014, wird Pater Georges wieder mit uns zusammen die Heilige Messe der Gemeinde feiern. Vorher, um 16 Uhr, wird er für Interessierte im Pfarrsaal von  der derzeitigen Lage in Damaskus und vom Leben der Gemeinde St. Kyrill unter den Kriegsbedingungen erzählen. Wir werden an dem Sonntag eine Sonderkollekte für die Gemeinde halten. Wir wissen von manchen Unterstützungen, die die Gemeinde für durch Kriegskampfhandlungen Verletzte geben konnte - u.a. dank der Geldgaben, die in befreundeten Pfarreien gesammelt worden sind. Wir alle wissen, dass unter Kriegsbedingungen die Lebenshaltungskosten stark steigen. Ebenso wissen wir, dass es viele Kranke und Verletzte gibt, dass Menschen mit Gewalt, Tod und Trauer leben müssen. Da ist jede Gabe hilfreich, um Not lindern zu können. Am besten erfahren wir aus erster Hand, von Pater Georges, womit wir unterstützend helfen können. Dieser Lebenssituation alltäglich ausgesetzt zu sein ist noch einmal etwas anderes, als von den Bildern und Berichten in unseren Medien berührt und erschüttert zu sein. Danke, dass Sie nach Ihre Möglichkeiten mithelfen werden, wenn wir für die Gemeinde St. Kyrill am kommenden Sonntag sammeln werden.

AGAPE-Feier

Am 31. Oktober haben die Mitglieder der Gemeinden der Obdachlosenseelsorge Gubbio und unserer Gemeinde St. Maria Lyskirchen zusammen Agape gefeiert. Dies ist eine ganz alte liturgische Form, in der die Christen des Anfangs Liturgie und gemeinsames Essen zusammen gefeiert haben. Erstmals haben wir in diesen Gemeinden zusammen Agape gefeiert im Zusammenhang mit dem Eucharistischen Kongress 2013. Da hat uns das Wort des Papstes Paul VI getragen, der im Angesicht der entrechteten Arbeiterinnen und Arbeitern in Bogotá sagte: Ihr seid die Realpräsenz Christi.

 

Diese gemeinsame Mahlfeier der Agape macht es so lebendig und ermutigend erfahrbar, dass uns hier ein Geschenk der Gottesbegegnung eigener gemacht ist. So durften wir Feiernden an der großen Tischrunde in der Kirche miteinander feiern. Es ist auch beglückend zu erleben, dass über die Jahre die Menschen dieser beiden Gemeinden mehr und mehr miteinander in Beziehung gekommen sind – durch das Nachtcafé (die Übernachtungsmöglichkeit an den Montagen im Winter im Pfarrsaal von Maria im Kapitol), durch das Mitsein bei den Treffen in Gubbio oder im Mitsein im Notel. In den Anfängen war da Scheu, einander zu begegnen. Seit einigen Jahren ist die Scheu dem Zutrauen in die Beziehungen gewichen. Es ermutigendes Erleben.

 

Die Gemeinde aus Gubbio lehrt uns so eine erfrischende Selbstverständlichkeit des Gottvertrauens – auch oder gerade, weil das Leben in seiner Alltäglichkeit nicht immer gesichert und leicht zu führen ist.

Von Herzen Dank den vielen Frauen und Männern, die aus Maria Lyskirchen mitgeholfen haben, dass wir Gastgebende sein konnten. Ebenso herzlich Dank den Frauen und Männern aus Gubbio, die beim Auf- und Abbau in der Kirche so tatkräftig froh mitgeholfen haben.

 

Im kommenden Jahr – so Gott will, und wir leben – werden wir wieder Agape feiern – am Donnerstag, 8. Oktober 2015, wieder um 17 Uhr.

Kollekte 

LYSKIRCHENSonntag ist an diesem Sonntag.

Nachklang zu Allerheiligen

Aus den Reihen der Gemeinde kam die Überlegung speziell zur Allerheiligenlitanei, die wir seit ein paar Jahren an diesem Festtag singen. Die Anfrage gilt der Anrufung der Heiligen, die ja zu denen gehören, die von der kath. Kirche als Heilige kanonisiert sind. Das Fest Allerheiligen meint aber gerade die unzähligen heiligen Frauen und Männer, die dem Evangelium folgend gelebt haben, die aber nie zu offiziell der Verehrung der Gläubigen zugeführte Heilige sind. Zu überlegen ist, wie wir diesem dem Fest angemessenen Gedanken auch mit unserer Anrufung der (unbekannten) Heiligen gerecht werden könnten. Diese kleine Notiz ist eine Einladung, sich dazu Gedanken zu machen. Wir werden absehbar wieder alle Interessierten zu einem Gemeindeaustausch einladen, in dem das zur Sprache kommt, was uns vor allem inhaltlich als Gemeinde bewegt. Wir haben inzwischen entsprechend hilfreiche Erfahrungen mit diesen Zusammenkünften vor der Sonntagsmesse.

Lange Nacht

Am 21.11. ist wieder die Lange Nacht der Kirchen. Auch unsere Kirche ist von 20 – 24 Uhr geöffnet. Für zwei Stunden brauchten wir noch Menschen, die bereit sind, als Kirchenempfang und –Aufsicht da zu sein. Melden Sie sich bitte in der Sakristei.

Auszugs-Management 

Sie können helfen: Wohnraum für Flüchtlinge  

Unter diesem Namen verbirgt sich eine Initiative der Caritas für Köln, des Deutschen Roten Kreuzes und des Kölner Flüchtlingsrates e.V.. Es geht darum, Menschen, die in Notunterkünften –teils schon seit Jahren – leben müssen, Platz in ganz normalem Wohnraum zu vermitteln. Das Problem der Beherbergung von Flüchtlingen beschäftigt die Öffentlichkeit aus gegebenem Anlass zur Zeit wieder besonders. Alle, die keine persönlichen Fluchterfahrungen gemacht haben, können sich nur begrenzt in das hineindenken, was einen Flüchtling bewegt. Die Flucht ist meist mit sehr schweren Traumata verbunden. Menschen kommen in ein fremdes Land, dessen Kultur, Gewohnheiten und Sprache sie nicht kennen. In all dieser Fremde begegnen sie der Zurückhaltung oder auch der Angst oder gar der Abwehr der Menschen, die hier ihr Zuhause haben. So bleiben Menschen – egal welchen Alters – oft über Jahre in Notunterkünften. Wer von uns wollte so leben müssen?!


Diese Sammelunterkünfte sind keine Dauerlösung für ein menschenwürdiges Leben. Daher ist u.a. das Therapiezentrum für Folteropfer (Caritasverband für die Stadt Köln) immer wieder auf der Suche nach Wohnraum, um Menschen ganz normal unter Menschen, die hier schon lange leben, wohnen zu lassen. Die Mitarbeitenden dieser Fachstelle des Caritasverbandes begleiten einen solchen Auszug aus der Notunterkunft in eine normale Wohnung. (Daher der Name: Auszugs-Management)

 

Wenn Sie Wohnraum vermieten, dann denken Sie doch bitte auch an die Möglichkeit, Flüchtlingen aus Notunterkünften einen normalen Wohnraum bieten zu können. Das fördert Integration. Das fördert Menschenwürdigung. Die Mitarbeitenden des Caritasverbandes begleiten von den Überlegungen, wer in eine angebotene Wohnung passen könnte, bis zum Einzug und 3 Monate darüber hinaus.


Wenn Sie Wohnraum zu vermieten hätten, aber unsicher sind, ob Sie sich trauen sollen/wollen, dann nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf: Therapiezentrum für Folteropfer Tel. 0221 – 160740.

 

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PS: Wenn es noch interessiert ...

Der Papst, der Hahn und die 'Tradis'

„Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.“


Dieser Satz aus dem Matthäus Evangelium wird immer häufiger von den traditionsverbundenen Kirchen-vertretern, die sich selbst aus als ‚Tradis‘ bezeichnen, zitiert, wenn es um die Kritik an Papst Franziskus geht. Nach ihrem eigentlichen Verständnis ist ja Kritik am Papst nicht erlaubt, er hat das letzte Wort. Fällt dieses Wort dann nicht wunschgemäß aus, wird der Umweg über Petrus genommen und den Verrat kennen wir ja …   

... und tschüss!

Kardinal Raymond Leo Burke wird Kardinalpatron des Malteserordens. Der Vatikan gab am Samstag, 8. November, die Ernennung durch Papst Franziskus bekannt. Seit 2008 war Burke Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur.


Als Kardinalpatron fungiert der 66-jährige US-Amerikaner Burke als Vertreter des Papstes beim Malteserorden, der völkerrechtlich als nichtstaatliches souveränes Völkerrechtssubjekt betrachtet wird.


Abberufung Burkes erwartet

Die Abberufung Burkes von der Spitze der Apostolischen Signatur hatten Beobachter seit längerem erwartet. Der Kardinal, seit 2008 Präfekt der höchsten kirchenrechtlichen Berufungsinstanz nach dem Papst, gilt als einer der energischsten Vertreter des konservativen Kurienflügels.


Während der Familiensynode im Oktober war er der wortgewaltigste Gegner einer stärkeren Öffnung der Kirche in sexualethischen Fragen. Insbesondere wandte sich Burke dagegen, dass die Kirche auch in nichtehelichen Partnerschaften Gutes suchen und fördern sollte. Diesen neuen seelsorgerischen Ansatz empfahlen bei der Familiensynode im Oktober zahlreiche Bischöfe. Burke hat bereits angekündigt, dass er auch nach seiner Versetzung in die drittrangige Funktion eines Patrons des Malteserordens seinen Rang als Kurienkardinal nutzen werde, um öffentlich für seinen konservativen Standpunkt zu werben.

(kipa)

Stühlerücken

Burkes bisheriges Amt als Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur bekleidet künftig der bisherige vatikanische Aussenminister, der Franzose Dominique Mamberti, dessen Posten wiederum der britische Vatikandiplomat Paul Richard Gallagher übernimmt.

(kipa/cic/rp)

Engländer löst Franzosen als Außenminister ab

Die Apostolischen Signatur bekleidet künftig der bisherige vatikanische Aussenminister, der Franzose Dominique Mamberti (rechts), dessen Posten wiederum der britische Vatikandiplomat Paul Richard Gallagher (links)  übernimmt
Die Apostolischen Signatur bekleidet künftig der bisherige vatikanische Aussenminister, der Franzose Dominique Mamberti (rechts), dessen Posten wiederum der britische Vatikandiplomat Paul Richard Gallagher (links) übernimmt

...  wegen ihres Liturgie-Verständnisses

WENDE DDR: Gehemmte Katholiken

Viele Katholiken beteiligten sich an den Friedensgebeten und anderen Veranstaltungen, die meist in evangelischen Kirchen stattfanden. Mit dieser Form von "Gebeten", die häufig einen Forumscharakter hatten, taten sich die katholischen Bischöfe schwer - weniger aus inhaltlichen Gründen, sondern wegen ihres Liturgie-Verständnisses.


Erinnerung aus heutiger Sicht

„Das habe ich nie für möglich gehalten - auch als ich im September 1989 von Berlin nach Köln gezogen bin – dass die Mauer fallen würde. Denn dahinter stand ja die Atommacht Sowjetunion. Und es hat sich ja in Ungarn, in der Tschechoslowakei und 1953 bei uns gezeigt: Die lassen nicht mit sich fackeln. Deswegen habe ich es nicht für möglich gehalten. Ich habe hier in Köln vor dem Fernseher gesessen, habe mir immer wieder in die Hände gekniffen und die Stirn gerieben, „träumst du oder ist das Realität?“ Ich habe zum ersten Mal ein Wunder, das ich nicht für möglich gehalten habe, erlebt. Und das ist auch eine Konsequenz: Man soll an Wunder glauben! Die geschehen vielleicht mehr, als wir das erahnen.“


(Kardinal Meisner)

Vergangenheit

Einsicht

Der inzwischen verstorbene Georg Kardinal Sterzinsky sagte kurze Zeit nach dem Untergang der DDR: “Wir werden noch viel überlegen müssen, worin eigentlich unser Versagen auf katholischer Seite bestanden hat. Die Erkenntnis ist noch nicht gereift.”

Alleingelassen

Katholische Schwestern der Caritas hatten 1988 die Versorgung der ausreisewilligen DDR-Bürger in der überfüllten Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in der Berliner Hannoverschen Straße mit Nahrungsmitteln usw. übernommen. Auf die Zuverlässigkeit dieser Hilfe war immer Verlass.

Auch als die evangelische Kirche ihre Häuser oppositionellen Gruppen und vielen anderen öffnete, die die Wende in der DDR herbeiführen halfen, hielten die katholischen Geistlichen ihre Kirchen geschlossen. Viele katholische Christen fühlten sich alleingelassen und schlossen sich in ihrem Protest den Protestanten an. Die katholische Kirchenleitung verweigerte sich, sprach sich gegen derartige Aktionen unter dem Dach der Kirche aus.

Einladungen

Zur Verabschiedung des Berliner Bischofs Joachim Meisner 1988 aus Berlin wurden offizielle staatliche Repräsentanten zu einem Pontifikalamt in die Hedwigskathedrale eingeladen. Überdies erhielt der DDR-Staatssekretär für Kirchenfragen Kurt Löffler eine Einladung Meisners zur Amtseinführung im Februar 1989 als Erzbischof von Köln.  Für Meisners Übersiedelung nach Köln wurde in großzügiger Weise eigens ein Güterwagen der Deutschen Reichsbahn mit seinen Möbeln, Antiquitäten usw. verplombt.

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