Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 09.02.2014
Der  9. Februar ist der 40. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 325 Tage  bis zum Jahresende.

9.2.1849: Kirchenstaat als Republik

Im Vatikan in Rom wurde die Republik ausgerufen. Die daraufhin entstandenen revolutionären Unruhen wurden schon bald von französischen Truppen niedergeschlagen. Papst Pius IX. war bereits vor der Revolution nach Gaeta (Königreich Neapel) geflohen und kehrte nach dem Sieg der französischen Truppen 1850 wieder nach Rom zurück. Pius IX. war eigentlich als liberaler Kirchenmann bekannt geworden. Die Ereignisse der Revolution veränderten den Papst und er schlug nach seiner Rückkehr einen äußerst konservativen Kurs ein. Im Hintergrund stand der endgültige Verlust der weltlichen Macht des Vatikans. Pius IX. stemmte sich mit aller Kraft gegen die modernen Freiheiten, mischte sich in den "Kulturkampf" in Deutschland ein, verbot den italienischen Katholiken zu wählen, exkommunizierte auch noch den König von Italien und setzte schließlich das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit durch.

Es sagte Egon Friedell

(1878 - 1938), österreichischer Schriftsteller

Als man Michelangelo aufmerksam machte, daß seine Statue des Papstes nicht ähnlich sei, sagte er: "Wem wird das in zehn Jahrhunderten auffallen?"

Unfehlbarkeit

... aber ich möchte auch sagen, daß der Papst kein Orakel und – wie wir wissen – nur in den seltensten Fällen unfehlbar ist.“

 

Benedikt XVI. bei einer Begegnung
im Bistum Aosta am 25. Juli 2005

 

PS: Am Dienstag, den 11.02.2014 jährt sich
die Rücktrittsankündigung von Benedikt XVI. zum ersten Mal

Euer Licht soll vor den Menschen leuchten

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Mt 5, 13-16

Auftrag und Zuspruch

(zu Matthäus 5,13-16)

Unser Textabschnitt gehört eng verbunden mit den Seligpreisungen, die in den Versen 3-12 vorangegangen sind. In diesem Lesejahr ist dieser Text durch das Fest der Erscheinung mit seinem eigenen Evangelium verdrängt worden.

 

Die Seligpreisungen sind eine programmatische Rede, die Matthäus komponiert hat. Sie eröffnen die erste der fünf Reden des Matthäusevangeliums. Diese Reden sind lebenspraktische Reflexionen zu dem, was Jesus gelehrt und gewirkt hat. Die Reden sind für die geschrieben, die mit ihrem eigenen Leben dem Messias Jesus hinterhergehen wollen. Angesprochen sind die Schüler und Schülerinnen Jesu, die Gemeinde des Matthäus, aber auch wir, die heute lesen und hören. Angesprochen sind auch all die, die in den Seligpreisungen Erwähnung gefunden haben. All den Adressaten gilt auch der Zuspruch unserer Perikope und auch der Auftrag, der an die Jesus-Nachgehenden gerichtet ist.

 

Die Seligpreisungen sind bei Matthäus keine Vertröstung auf eine Erfüllung im Jenseits. Sie leben in der Spannung, dass jetzt, in der konkreten Zeit, Erfahrungen des Himmelreiches gemacht werden können. Sie leben auch von der Verheißung, dass das in der Welt so unwirklich Erscheinende das Vertrauen auf Gott nicht verlieren solle – selbst wenn nicht alles erreicht und erfüllt ist, was sich Menschen in der Nachfolge Jesu als vollendetes Ziel denken können.

 

Die Seligpreisungen sind ein in der jüdischen Tradition vertrautes Stilmittel. Matthäus hat sie mit der Autorität des lehrenden Jesus aufgeschrieben. Jesus sitzt, ein Zeichen des Lehrers und auch des Richters (5,1). Mit dieser Autorität beglückwünscht er die, die im Sinne der Seligpreisungen handeln und dabei im Vertrauen auf Gottes Vollendung ihres Tuns wirken.

 

  • Zu beglückwünschen sind die, die durch ihre Haltung und ihr Handeln etwas von der angebrochenen Gottesherrschaft sichtbar machen, die das auch für sich als heilsam beschenkend erleben dürfen:
  • Zu beglückwünschen die, die an der Seite der Bettelarmen stehen und in dieser Not – wie die Armen selbst – Gott vertrauen und von ihm erwarten dürfen, was ihnen mangelt (5,3).
  • Zu beglückwünschen sind die, die Trauer tragen über die unmenschlichen Verhältnisse; ihre Trauer wird im Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit Trost finden (5,4). Ebenso geht es denen, die sich nicht abfinden mit ungerechten Zuständen. Ihr Hunger und Durst nach Gerechtigkeit wird nicht ins Leere laufen (5,6).
  • Zu beglückwünschen sind die, die nach erlittenem Unrecht nicht auf die Schwächeren eintreten. Das schafft neuen Lebensraum (5,5).
  • Zu beglückwünschen sind die, die barmherzig mit anderen Menschen umgehen (5,7).
  • Zu beglückwünschen sind die, die ohne gewiefte oder korrupte Berechnung handeln (5,8).
  • Zu beglückwünschen sind die, die dazwischengehen und vermitteln können, wo Menschen in Zerwürfnis oder Feindschaft sich begegnen.
  • Zu beglückwünschen auch die, die aufgrund ihrer Nachfolge Jesu Widerstand erfahren, jene, die angefeindet werden, weil sie den Maßstäben des Jesus mehr trauen als der Logik der Mächtigen der Welt. Da kann es sein, dass Glaubende um ihrer Überzeugung und ihres Lebenszeugnisses willen konkret geschmäht, verfolgt und verleumdet werden (5,10f).

 

Die Seligpreisungen gipfeln in der Freude dessen, der sich auf dem heilsamen Weg seines Glaubens weiß. Er wird verglichen mit den Propheten, die Gottes Sprachrohr waren und dafür manche Anfeindung und Todbedrohung hinnehmen mussten (5,12).

 

Alle Seligpreisungen stellen eine Haltung dar, die in der Welt zeugnishaft gelebt werden kann. Es sind Haltungen, an denen die Welt die Gegenwart der Gottesherrschaft erkennen kann. Daher die Beglückwünschung, wo Menschen begriffen haben, um was es geht, wenn vom Reich Gottes die Rede ist. Es ist keine Zukunftsvision, zu der der Übergang über den Tod geschafft werden muss. In der Haltung des Reiches Gottes können die Schülerinnen und Schüler Jesu zu allen Zeiten leben.

 

Auf dem Hintergrund dieser grundlegenden Aussagen werden in unserem Textabschnitt nun all die angesprochen, die sich auf den Weg gemacht haben, hinter Jesus herzugehen. Die Anrede ist daher direkt: ‚Ihr seid…‘ Der Evangelist stellt zwei Bilder nebeneinander – das vom Salz und das vom Licht. Die Einordnung dieser Bilder erfolgt in dem abschließenden Satz in Vers 16.

 

Das Salz ist Lebensmittel zur Würze und zur Konservierung. Salz ist aber auch Heil- und Desinfektionsmittel. Wenn das Salz nicht mehr salzig ist, dann ist es eben kein Salz mehr. Wenn es kein Salz mehr ist, dann ist es nutzlos. Dann wird es hinausgeworfen und zertreten. Diese Beschreibungen haben einen auslöschenden Charakter. Sie erinnern an Gerichtsworte, wie wir sie auch im Matthäusevangelium wiederfinden werden (18,8f). Erst Vers 16 wird erklären, was dazu beitragen kann, dass das Salz seine Bedeutung hat oder verliert.

 

Es folgt ein etwas ausführlicher dargestelltes Bildwort vom Licht, das leuchten soll. In der Überlieferung Israels ist Licht auch eine Eigenschaft Gottes – JHWH, der seinem Volk Licht und Heil ist (Ps 27,1) oder das Licht, das dem Volk aufscheint, das im Finstern sitzt (Jes 9,1). Matthäus hat dieses Motiv mit der Person Jesu verbunden. Die Schülerinnen und Schüler Jesu sind aufgerufen, mit ihrem Leben für die Welt Licht, Ermutigung, Heil zu sein. Wie es zum Wesen des Lichtes gehört, dass es (möglichst weithin sichtbar) leuchtet, so soll auch die Ausstrahlung der Jesus-Nachfolgenden in die Welt hinein sein.

 

Wie und wozu nun die Schülerinnen und Schüler Jesu zu allen Zeiten Salz der Erde oder Licht der Welt sein können, das erschließt der abschließende Vers 16: Die getanen guten Werke machen die Nachfolgenden Jesu zum Salz für die Welt, die in sich selbst verknotet fade werden kann. Die guten Werke haben Ausstrahlungskraft, sind Licht in manche Abgründigkeit von Mensch, Gesellschaft und Welt. Die guten Werke sind mehr als Einzeltaten. Sie sind die Haltung, die Menschen von Jesus gelernt haben können. Aus dieser Haltung wird ein Leben geprägt. Und wo Menschen so ein besseres, heileres, vertrauenderes Leben gewinnen können, da werden sie Gott, den Vater im Himmel, preisen. Da wird für die Welt sichtbar, wo der Ursprung, der Zuspruch, die Ermutigung zu finden ist: im Vertrauen auf Gott. Es wird nicht von ungefähr kommen, dass die Kirche, in welchen Krisen auch immer, die Glaubwürdigkeit durch die guten Taten, die Werke der Liebe, bewahrt hat.

 

Unsere Perikope hat viel Zuspruch, es mit der Nachfolge Jesu zu wagen. Gemeint ist die Gemeinde, gemeint sind auch die, die in den Beglückwünschungen angesprochen sind – die Bettelarmen, die, die an ihrer Seite stehen; die, die sich nicht abfinden wollen mit Dingen, die Trauer verursachen; die, die nicht buckeln und treten; die, die ohne Arg sind… Die Seligpreisungen haben es sehr konkret benannt. Wir könnten mit einer solchen Seligpreisung auf einen Tag schauen – wie weit es uns ermöglicht war, in dieser Haltung in den Begegnungen des Tages gewesen zu sein. Vielleicht erfahren wir dabei auch etwas von der Beglückwünschung, die das Matthäusevangelium ausspricht: Dass wir zu beglückwünschen sind, weil wir im alltäglichen Umgang erfahren durften, wie etwas vom Reich Gottes fassbare Wirklichkeit geworden ist – z. B. indem wir barmherzig begegnet sind oder uns redlich, ohne Tricks, Situationen und Aufgaben im Alltag gestellt oder mit Klarheit Position auf Seiten der Diffamierten und um ihr Recht Gebrachten bezogen haben. Manche von uns werden solche Erfahrungen kennen. Sie können zustimmen, dass es das eigene Leben glücklich sein lässt, wenn uns eine Begegnung im Alltag im Geist des Evangeliums gelungen ist.

 

Neben dem Zuspruch bleibt der Text unseres Evangelienausschnittes auch Anspruch. Wer mit seinem Leben lernen will, hinter Jesus herzugehen, die/der möge sich diese Haltungen Jesu zum verbindlichen Maß der eigenen Lebensführung werden lassen. Das wird zu einem Muss, wo die eigene Lebenshaltung und auch die der Gemeinde am Beispiel Jesu reifen will. Weil es die Erfahrungen des Glückseligen gibt, ist der Anspruch auch Ansporn, sich darauf einzulassen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

5. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 09. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag, den 13. Februar 2014

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 14. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch

 

Samstag, den 15. Februar 2014

15.00 Uhr Taufe des Kindes Konrad Neideck

 

6. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 16. Februar 2014
um 18 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als 1. Jahrgedächtnis für Heidelore Kühn

 

 

Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 11. Februar 2014 und

Donnerstag, 13. Februar 2014

jeweils um 18,45 Uhr

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Vorbereitung Lesenacht am 20.02.

In der Lesenacht vom 10.Mai werden wir das Matthäusevangelium lesen – jenes Evangelium, das uns auch durch dieses Jahr der Liturgie begleitet. Die Einführung dazu wird wieder Dr. Gunther Fleischer halten – am 20. Februar um 19 Uhr im Pfarrhaus von St. Maria Lyskirchen. Herzlich willkommen.

Einführung in das neue Gotteslob

Am 23.2. wird im Erzbistum Köln das neue Gotteslob eingeführt. Es ist gelungen, den Erzbischöflichen Musikdirektor, Herrn Richard Mailänder zu einer Einführung in das neue Gotteslob zu gewinnen. Er wir am Tag der Einführung, 23.2.2014 von 16 – 17.30 Uhr in St. Maria Lyskirchen eine Einführung in das neue Gebet- und Gesangbuch geben. Er war maßgeblich an der Erstellung dieses Buches für das Erzbistum Köln beteiligt – daher also Informationen aus erste Hand. Sie sind herzlich willkommen, sich auf das neue Buch einstimmen zu lassen. In unseren Gemeinden werden für den gottesdienstlichen Gebrauch Bücher bereitgestellt werden. Es ist darüberhinaus eine Anregung, sich für den persönlichen Gebrauch – in der Kirche, aber auch darüber hinaus – sich ein solches Buch anzuschaffen.

 

LYSKIRCHENSonntag DANKE!

 

Wieder haben
wir ein großes
Geschenk für die Kirche
– Gebäude und Gemeinde –
zusammengetragen:
Danke für 859,39 €.

 

Schauvitrine

 

 

Die Vitrine in der Katharinenkapelle ist soweit fertig. Jetzt müssen die Alarmsicherungen noch in Gang gebracht werden – und dann wird bald Fastenzeit sein. In der Fastenzeit sollten die Schaustücke den Blicken wieder entzogen werden, damit sie zu Ostern wieder erstrahlen könnten. Wegen der nahen Fastenzeit wird die Vitrine jetzt noch bis Ostern frei bleiben – auf dass wir uns dann überraschen lassen können, wenn sie endlich ihren Zweck erfüllt.

PS: Wenn es noch interessiert ...

"Da sitzt er als Nummer drei im Vatikan und fabuliert ..."

Klaus Mertes SJ über Erzbischof Gerhard Müller im Kölner Stadt Anzeiger
Klaus Mertes SJ über Erzbischof Gerhard Müller im Kölner Stadt Anzeiger

Gerhard Ludwig Müller ist heute Präfekt der Glaubenskongregation und wird demnächst Kardinal.

 

MERTES: Da sitzt er als Nummer drei im Vatikan und fabuliert immer noch ständig von irgendwelchen „böswilligen Pressekampagnen“ gegen die katholische Kirche. Von Reue keine Spur, und erst recht nicht von der Bereitschaft, sich auf Strukturprobleme der Kirche im Zusammenhang mit Missbrauch einzulassen. Müller macht einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Er tut so, als hätte es da halt ein paar böse Kleriker gegeben, aber sonst wäre in der Kirche alles in Ordnung und könnte so bleiben, wie es immer war. Ich halte das für unerträglich. Unerträglich vor allem auch für die Opfer. Wie will dieser Mann ausgerechnet als Chef der Behörde, die ja nicht zuletzt für das Thema Missbrauch zuständig ist, eigentlich je wieder glaubwürdig sein?

 

Wo sehen Sie den Vatikan auf einer Wir-haben-verstanden-Skala von eins bis zehn?

 

MERTES: Den Vatikan als Institution? Nicht sehr weit oben, bei zwei bis drei vielleicht. Sicher, Papst Benedikt XVI. hat schon mehr verstanden als sein Vorgänger. Und eine der besten Veranstaltungen fand 2011 im Vatikan statt, als Bischöfe sich hinsetzen, die Geschichten von Opfern anhören mussten und nicht vor ihnen davonlaufen konnten. So etwas sollte regelmäßig alle paar Monate passieren. Denn die Teilnehmer haben anschließend gesagt: „Wir dachten immer, das sei alles antikirchliche Propaganda. Jetzt merken wir, das sind ja wahre Geschichten!“ So eine Erfahrung verändert Menschen mehr als ein Haufen Papier mit vielen Spiegelstrichen.

 

Das ganze Interview im Kölner Stadt-Anzeiger >>>

... auch er fabulierte:

Am Ostersonntag 2010 trug Kardinal Sodano eine Ergebenheitsadresse der Kardinäle vor der Messe an Benedikt XVI vor:  „Das Volk Gottes ist mit Ihnen.“ Der Papst verfolgte die Intervention des Kardinals, der die Attacken auf den „makellosen Fels der heiligen Kirche Christi“ als „Geschwätz“ abtat, mit distanzierter Miene. Die Attacken von denen Sodano sprach,  waren die vielen Missbrauchsfälle, die mittlerweile nicht mehr zu verschleiern waren.

Seit 1956 war der Fall des Paters Maciel im Vatikan bekannt ...

Marcial Maciel Degollado (+ 2008), hier 2004 in Rom, Gründer und ehemalige Leiter des Ordens Legionäre Christi. Er verging sich jahrzehntelang an Jugendliche und Seminaristen, zeugte mindestens drei Kinder, die er ebenfalls sexuell missbraucht haben soll.
Marcial Maciel Degollado (+ 2008), hier 2004 in Rom, Gründer und ehemalige Leiter des Ordens Legionäre Christi. Er verging sich jahrzehntelang an Jugendliche und Seminaristen, zeugte mindestens drei Kinder, die er ebenfalls sexuell missbraucht haben soll.

Bereits 1956 waren im Vatikan stichhaltige Hinweise aus Mexiko eingegangen, Maciel sei medikamentenabhängig und betreibe „Sodomie“ mit Minderjährigen. Umgehend suspendierte ihn die zuständige Kongregation im Vatikan als Oberen der Legionäre und ordnete an, die Einrichtungen der Legionäre zu untersuchen. Nach dem Tod Pius XII und noch vor der Wahl Johannes XXIII wurde Maciel die Leitung der Legionäre Christi wieder übertragen. Maciels Strategie, Kardinäle und andere Schlüsselfiguren an der Kurie mit Geld und Geschenken günstig zu stimmen, hatte sich endgültig ausgezahlt.

Kardinal Ratzinger konnte sich erst 2005 durchsetzen

1998 kam der Fall und das Doppelleben des Gründers der Legionäre Christi wieder an die Öffentlichkeit. Ratzinger, damals Leiter der Glaubenskongregation hielt eine Untersuchung des Falles für noch nicht angemessen. Johannes Paul II war Maciel wohlgesonnen und Kardinal Sodano und der damalige Papstsekretär Dziwisz hielten die Hand über Maciel. Sodano, seit 1990 Kardinalstaatssekretär und Gegenspieler Ratzingers an der Kurie, hatte Maciel schon als Nuntius zur Zeit der Militärdiktatur Pinochets ein Entree in Chile verschafft. Dziwisz hatte als rechte Hand des zunehmend hinfälligen Papstes so viel Macht wie nie.

 

Anfang 2005 ließ Ratzinger den Fall Maciel dann doch untersuchen. Marciel bereits 84 Jahre legte alle Ämter nieder. Zu einem Prozess kam es nie. Erst weitere 5 Jahre später am 1. Mai 2010 distanzierte sich der Vatikan vom Gründer der Legionäre Christi

Nun, am 06.02.2014 eine Erklärung der Legionäre Christi:

Unter diesem Gesichtspunkt haben wir die sehr schwerwiegenden und objektiv unmoralischen Verhaltensweisen Pater Maciels betrachtet. Sie verdienten die gerechten Sanktionen, die ihm seinerzeit von der Kongregation für die Glaubenslehre auferlegt worden sind. Unser Gründer verstarb 2008 und wir empfehlen ihn der Barmherzigkeit Gottes. Zugleich möchten wir unser tiefes Bedauern zum Ausdruck bringen für den Missbrauch von minderjährigen Seminaristen, das unmoralische Verhalten mit erwachsenen Männern und Frauen, die Willkür in der Ausübung der Autorität und der Nutzung von Gütern, den unangemessenen Konsum abhängig machender Medikamente sowie dafür, dass er von anderen veröffentlichte Schriften als seine eigenen darstellte. Die Inkohärenz unseres Gründers, der sich jahrzehntelang als Priester und Glaubenszeuge ausgab und gleichzeitig diese unmoralischen Verhaltensweisen verheimlichte, ist für uns nicht nachvollziehbar. All dies verurteilen wir mit Nachdruck. Es schmerzt uns, dass viele Opfer und Menschen, die in Mitleidenschaft gezogen worden sind, vergeblich auf eine Bitte um Vergebung und Versöhnung von Pater Maciel gewartet haben. Heute möchten wir diese Bitte aussprechen und uns mit all diesen Menschen solidarisch erklären."

Jetzt wird es wohl eng ...

Die Ermittlungen zum Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst stehen nach Informationen des SPIEGEL kurz vor dem Abschluss. Die Untersuchungskommission belastet den Geistlichen schwer. Unter anderem sollen die pompösen Bauvorhaben mit Stiftungsgeldern finanziert worden sein. ... Die bisher auf 31 Millionen Euro geschätzten Baukosten des Limburger Bischofshauses liegen demnach wesentlich höher.

 

Die ganze Nachtricht auf SPIEGEL online >>>

Papst-Harley bringt 241.500 €

Eine Harley-Davidson von Papst Franziskus ist für fast eine Viertelmillion Euro versteigert worden. Die «Dyna Super Glide» (1.585 Kubikzentimeter Hubraum) fand am Donnerstag bei einer Auktion von Bonhams in Paris für 241.500 Euro einen Käufer, wie das Auktionshaus auf seiner Website mitteilte. Die Maschine, eine Jubiläums-Edition des US-Motorradherstellers, trägt auf dem Tank den Namenszug des Kirchenoberhaupts «Francisco». Sie war auf 12.000 bis 15.000 Euro taxiert.

Die «Dyna Super Glide» (1.585 Kubikzentimeter Hubraum) des Papstes
Die «Dyna Super Glide» (1.585 Kubikzentimeter Hubraum) des Papstes

Motorradjacke brachte 57.500 € ein

Die dazugehörige Motorradjacke ging für 57.500 € weg. Die schwarze Lederkluft in Größe XL ist ebenfalls mit einem Silberstift von Franziskus signiert.  Der Erlös kommt der Obdachlosen-Unterkunft der Caritas am römischen Hauptbahnhof zugute. Franziskus hatte das Motorrad mit passender Kleidung im Juni von Harley-Freunden geschenkt bekommen.

(KNA)

Harley-Davidson hatte dem Heiligen Vater das fette Motorrad mit seinen 1585 ccm Hubraum zum 110-jährigen Firmenjubiläum (von Harley-Davidson) geschenkt.
Harley-Davidson hatte dem Heiligen Vater das fette Motorrad mit seinen 1585 ccm Hubraum zum 110-jährigen Firmenjubiläum (von Harley-Davidson) geschenkt.