Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

27. Sonntag im Jahreskreis 2014

Sonntag, den 05.10.2014
Der 5. Oktober ist der 278. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 87 Tage  bis zum Jahresende.

05.10.1964: Massenflucht durch Berliner Tunnel

Der Westberliner Fluchthelfer Klaus-Michael von Keussler während des Tunnelbaus. Er und 14 weitere gruben sich 140 Meter unter der Berliner Mauer hindurch.
Der Westberliner Fluchthelfer Klaus-Michael von Keussler während des Tunnelbaus. Er und 14 weitere gruben sich 140 Meter unter der Berliner Mauer hindurch.

Buddeln unterm Todesstreifen
"Tunnel 57"
brachte die Freiheit


Am 5. Oktober 1964 ist die bis dahin größte und Aufsehen erregendste Tunnelflucht unter der Berliner Mauer hindurch abgeschlossen: 57 Ostberlinern gelingt es durch einen 140 Meter langen Tunnel in den Westteil der Stadt zu fliehen.


Als Ausgangspunkt wählten sie den Keller einer stillgelegten Bäckerei im Wedding, Bernauer Straße 97, unmittelbar an der Sektorengrenze. Elf Meter teuften sie den Einstieg ab, dann wühlten sie sich 140 Meter weit unter zwei Straßenbreiten und einem Häuserblock hindurch bis unter den Hinterhof des Ost-Berliner Hauses Strelitzer Straße 55.

Es sagte Immanuel Kant

(1724 - 1804), deutscher Philosoph

Das Vermögen, die Motive des Wollens schlechthin
selbst hervorzubringen, ist die Freiheit.

"Warum? An dich glauben – ist das eine Verfluchung, Herr?’“

Und so viele Menschen, so viele heute, befinden sich in der Lage des Ijob. Wie Ijob verstehen viele gute Menschen nicht, was ihnen zugestoßen ist, warum es so ist. Viele Brüder und Schwestern, die keine Hoffnung haben. Denken wir an die Tragödien, an die großen Tragödien, zum Beispiel an diese unsere Brüder und Schwestern, die – weil sie Christen sind – aus ihren Häusern verjagt wurden und denen nichts mehr bleibt: ‚Aber Herr, ich habe an dich geglaubt. Warum? An dich glauben – ist das eine Verfluchung, Herr?’“.


Papst Franziskus am Dienstag zu Ijob (3,1-3.11-17.20-23)

Er wird den Weinberg an andere Winzer verpachten


+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Matthäus


In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.

Mt 21, 33-44


Eingesetzte (zu Matthäus 21,33-44)

Im Fluss der Erzählung des Matthäusevangeliums finden wir Jesus weiterhin im Tempel. Er spricht besonders zu den Hohenpriestern, den Ältesten und den Pharisäern. Das Volk und die Schüler Jesu werden mitgehört haben. Es geht um das Reich Gottes. Immer wieder hat das Evangelium betont, dass das Reich Gottes sich im Tun der Gerechtigkeit Gottes zeigt, also kein spirituelles Jenseitsereignis ist, sondern eine Lebenshaltung und Lebenspraxis, die ihre Erfüllung in der Vollendung bei Gott finden wird. Matthäus betont auch immer wieder, dass es darauf ankommt, dass wir die Früchte des Reiches Gottes einbringen. Kein frommes ‚Herr, Herr!‘ wird ausschlaggebend sein, sondern ‚wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mensch…‘ (7,24)

 

Am Ende unseres Gleichnisses von den bösen Winzern geht es auch wieder um das Fruchtbringen. Das Gleichnis selber verlagert das Gewicht aber auf die Winzer, also auf die, denen der Weinberg anvertraut ist. Der Weinberg steht für das Reich Gottes. Der Herr dieses Weinberges ist Gott. Das Evangelium greift mit dem Weinberg auf ein Motiv zurück, dass der Prophet Jesaja (5,1-7) sehr plastisch ausmalt. Darin geht es auch um den liebevoll sorgenden Weinbergsbesitzer und um die Früchte, die zu erbringen sind – nicht saure, sondern süße Beeren. Die Enttäuschung im Weinberglied des Jesaja ist nachhaltig: Das Volk, dem diese Kostbarkeit Gottes anvertraut ist, wird dieser Gabe nicht gerecht. Das hat zerstörerische Wirkung.

 

Jesus in der Darstellung des Matthäusevangeliums greift dieses Bild vom Weinberg auf. Jetzt steht es für das, was er gebracht hat: das Reich Gottes. Matthäus verlegt die Geschichte in die nahe Erntezeit. Aufmerksame Zuhörer des Evangelisten wissen, dass sowohl der Täufer Johannes als auch Jesus bei seinem ersten öffentlichen Auftreten vom nahegekommenen Reich Gottes sprechen. Die Erntezeit unterstreicht, dass mit Jesus dieses Reich Gottes tatsächlich nahegekommen ist. Jesus predigt diese Ankunft durch Wort und Tat. Die, die das eigentlich am ehesten hätten hören können, waren die religiösen Führer – die Hohenpriester, die Ältesten, die Pharisäer. Alle kennen sie die Heiligen Schriften. Alle wissen sie, dass mit dem Messias das Reich Gottes sich vollendet.

 

Das Drama der Glaubensgeschichte besteht darin, dass dieses Geschenk Gottes von den Menschen nicht angenommen wird. Zur Zeit der Erzählung des Gleichnisses sind es die widerstrebenden religiösen Führer. Sie sehen das Reich Gottes nicht in Jesus angekommen. Sie haben ihre eigenen Vorstellungen, wie Reich Gottes zu sein hat. Weil sich die Begegnung mit Jesus so ganz anders gestaltet als die eigenen Vorstellungen, kommt es zum gewaltigen Konflikt. Das Gleichnis nimmt dieses erzählerisch auf:

 

Der Weinbergbesitzer bewahrt sein Interesse an seinem Weinberg. Das ist gut zu wissen, denn selbst wenn die Winzer ihn veruntreuen – der Herr wird seinen Weinberg niemals aufgeben. Er bestellt Winzer, die für die Zeit seiner Abwesenheit Sorge tragen sollen. Sie müssen nicht einmal zur Ernte alles abgeben. Der Herr beansprucht seinen Anteil. Aber die Winzer erweisen sich als böse. Sie wollen mehr. Alle Knechte des Herrn, die die Früchte abholen wollen, werden missachtet. Die Brutalität der Winzer steigert sich beim zweiten Durchgang der Knechte.

 

Der Höhepunkt der Bösartigkeit wird erkennbar im Umgang mit dem Sohn. Die Winzer wollen nicht etwa einmal keinen Anteil ausliefern. Sie wollen Besitzende werden. Sie haben es auf das Erbe abgesehen. Wenn wir in der Deutung des Bildes bleiben, dann haben sie es auf das Reich Gottes abgesehen. Der Sohn, der Erbe dieses Reiches ist, soll vernichtet werden. Beim Lesen dieses Abschnittes des Gleichnisses sind uns die vielen Vorläufer des Reiches Gottes vor Augen, schließlich Jesus als der Repräsentant dieses Reiches Gottes. Die religiösen Führer zur Zeit Jesu haben sich diesem Reich Gottes mit dem Messias Jesus verschlossen. Sie haben wohl in der Vorstellung gelebt, dass sie mit dem Tod des Ideenträgers die Idee vernichtet hätten. Das meinen Menschen öfter, dass sie,  wenn sie die Repräsentanten einer Idee vernichten, die Idee selbst ausgelöscht haben. Dem ist nicht so. Wir kennen viele Zeugnisse davon.

 

Die Evangelienerzählung wechselt von der Geschichte zur Ausdeutung. Dieses Mal spricht nicht Jesus allein die Deutung aus. Er spricht die Zuhörerschaft an und fragt, was ein so geprellter Besitzer nach menschlichem Ermessen zu tun habe. Die Antwort ist eindeutig: Den bösen Menschen wird er ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern zur rechten Zeit. Hier fällt auf, dass die Aussage in die Zukunft hinein formuliert ist. Es ist wie eine letzte Warnung an die, die das Reich Gottes verraten: Es ist noch nicht jetzt – es kann aber so geschehen, wie am Beispiel der bösen Winzer erzählt. Die Geschichte lässt also Freiraum, sich der Verantwortung des Reiches Gottes zu stellen und entsprechend zu handeln. Dann wird auch wieder gewichtig, dass es darum gehen wird, die rechten Früchte – die gelebte Gerechtigkeit Gottes – zu bringen.

 

Es schließt sich eine Belehrung an – zunächst in einem Zitat aus dem Psalm 118, dann aber auch in einer deutlichen Ansage. Die Bauleute, das sind die religiösen Führer, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Sie verwerfen den Stein (= Jesu). Im Heilsplan Gottes aber ist der der entscheidende, der alles zusammenhaltende Stein, der Eckstein. Mag es die Menschen verwundern, dass gerade dieser so fremd und widerständig anmutende Jesus dieser Stein ist – das ist das Wunder, das so Andere, das Gott der Welt vor Augen gestellt hat. Dieses Zitat betont die unverwechselbare und einzigartige Bedeutung Jesu. Wenn Menschen das Reich Gottes suchen und mitgestalten wollen, dann sind sie auf die Person Jesu verwiesen – unausweichlich.

 

Die deutliche Ansage des matthäischen Jesus verdeutlicht das: An Jesus kommt niemand vorbei. Wer auf diesen Stein fällt, der wird ihn nicht beiseiterücken können. Man wird sich dabei eine blutige Nase holen. Und wer meint, diesen Stein gar vernichten zu können, der wird durch ihn gänzlich zu Fall kommen. Auch hier ist wieder in die Zukunft gesprochen. Es muss nicht so sein, sagt der Evangelist, aber es kann so kommen. Für die, die Jesus ablehnen, ist es eine Mahnung. Für die aus dem Schülerkreis Jesu ist es eine Bekräftigung, ihr Lebenshaus auf den richtigen Eckstein gesetzt zu haben.

 

Schließlich endet unsere Perikope wieder mit dem Hinweis auf die Bedeutung der Früchte. Das Gleichnis nahm erst dazu Stellung, wie sich Menschen zum Reich Gottes in Jesus stellen müssen. Da gibt es verschiedene Arten der Abwehr, aber auch der bewussten Zuwendung. Am Ende geht es dann wieder um die Früchte, die zu erbringen sind, damit das Reich Gottes wachsen kann und wächst. Die Früchte bringen all die, die das Wort des Messias Jesus (des Ecksteins) hören und es befolgen. Eingesetzt sind die, die das zum Maß ihres Lebens gemacht haben. Manche mögen sich als Sachwalter des Reiches Gottes fühlen, manche mögen für sich beanspruchen, die einzig legitimen Sachwalter zu sein. Das Evangelium warnt vor einer eigenwilligen Bemächtigung des Reiches Gottes. Maß und Mitte muss demnach Jesus sein, sein Wirken, sein Wort, sein Handeln. Das ist in der praktischen Auswirkung auf das Leben an sich so einleuchtend. Wir wissen, wie schwer es immer wieder ist, dieser Logik der Gerechtigkeit Gottes gerecht zu bleiben.

 

Das Reich Gottes ist kein Besitz, den religiösen Gruppen für sich beanspruchen können. Das scheint uns so selbstverständlich. Die Wirklichkeit der verschiedenen, konkurrierenden Meinungen innerhalb der Konfession oder darüber hinaus oder gar über die Grenzen des eigenen Religionsbekenntnisses hinaus ist uns sehr vertraut. Die zukunftsweisende Mahnung des Evangelisten ist darauf aus, dass wir nicht reinfallen auf alle, die aus eigenem Interesse sich des Reiches Gottes bemächtigt haben. Aber wie können wir das unterscheiden lernen? Wir werden immer wieder Verlockungen oder Verwirrungen sehen, wenn wir Gruppierungen mit Absolutheitsanspruch begegnen. Das Maß, der Eckstein, ist nach dem Evangelium die Person Jesu. Auf ihn gilt es zu hören und entsprechende Frucht zu bringen. Was das im Einzelnen sein kann, davon erzählen die Evangelien.

 

Es stimmt nachdenklich, dass unser Glaube und die Praxis unseres Glaubens kein Besitz ist. Er kann uns genommen werden – und zwar wie von selbst dadurch, dass wir uns um die Früchte nicht scheren.

 

Und wenn in der Verwirrung, wo denn die rechten Sachwalter sind, wir unsicher sind, dann ist über allem so trostvoll, dass der Herr des Weinberges, der Gott des Reiches Gottes, das Seine niemals verlassen hat. Gott wird Ermutigung geben, in das Fruchtbringen hineinzuwachsen.


Ihr Matthias Schnegg

Ein Aufruf der Bischöfe zur einer Sonderkollekte am 12.10.2014 für die Verfolgten und Flüchtlinge im Irak und in Syrien

Aufruf der deutschen Bischöfe zu einer Sonderkollekte
für die Flüchtlinge im Mittleren Osten

 

Liebe Schwestern und Brüder,

das Elend im Mittleren Osten hat eine neue Dimension erreicht. Hunderttausende sind vor den Milizen des sogenannten "Islamischen Staates" geflohen. In vielen Teilen Syriens und des Iraks leiden Minderheiten, besonders die Christen. Viele wurden ermordet, andere gedemütigt, beraubt und aus ihrer Heimat vertrieben.

 

Zweifellos ist es Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft, sich den Extremisten entschlossen entgegenzustellen und die Verfolgten und Bedrohten zu schützen. Uns Christen ist in dieser Situation vor allem aufgetragen, den Notleidenden zu helfen. Trotz der in den letzten Monaten auch von der Kirche schon geleisteten Hilfe fehlt es aber weiterhin an Unterkünften, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Der bald beginnende Winter wird die Not verschlimmern.

 

Wir Bischöfe wissen um die große Hilfsbereitschaft der Katholiken in Deutschland. So haben wir uns entschlossen, zu einer Sonderkollekte für die Flüchtlinge im Mittleren Osten aufzurufen, die am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, in allen Gottesdiensten gehalten werden soll.

 

Wir erbitten Ihre großzügige Spende. Zugleich rufen wir dazu auf, für alle Opfer der Gewalt in Syrien und im Irak zu beten. Verstärken wir die Bitte um den Frieden, dass die Menschen in diesen Ländern wieder sicher leben und die Geflüchteten zurück- kehren können.

 

Fulda, den 25. September 2014





Für das Erzbistum Köln

Rainer Kardinal Woelki

27. Sonntag im Jahreskreis
Woche vom  05.10. – 12.10.2014

 

Sonntag:  

19.00 Uhr  Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Helga Hamm

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag:
15.00 Uhr  Rosenkranzgebet für den Frieden

und Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:    
18.00 Uhr  Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag:  
15.00 Uhr  Taufe des Kindes Elena Jers

19.00 Uhr  Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Flüchtlingshilfe IRAK


Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln

am Dienstag und am Donnerstag jeweils um 18.45 Uhr

 

 

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr                            

 

Sie sind eingeladen.

Visitation in St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen

Derzeit in Weihbischof Melzer zur Visitation im Dekanat Köln-Mitte. Am 19.10. wird er zusammen mit uns die Abendmesse der Gemeinde in Lyskirchen feiern. Im Anschluss daran sind Sie alle herzlich willkommen zu einer Begegnung in der Unterkirche.

Für die Gremien des Seelsorgebereiches wird am 27.10. um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol eine Begegnung mit dem Weihbischof stattfinden.

Gesangsstunde

Nun zum dritten Mal sind Sängerinnen und Sänger zu einer Gesangsstunde mit unserem Kantor Ulrich Cordes eingeladen: Wir treffen uns zur Stärkung unseres Gemeindegesangs am Sonntag, 26.10. um 16.30 Uhr im Pfarrsälchen. Eingeladen sind alle, die gerne singen und wissen, dass ihre Freude am Singen nicht durch die Möglichkeiten etwas eingeschränkt sind. Meine bisherigen Einladungen, dass nur sangesstarke Frauen und Männer kommen mögen (weil es ja um die Stärkung unseres Gemeindegesangs geht), ist offensichtlich eher abwehrend verstanden worden. Gottlob haben sich dennoch Menschen ‚getraut’, obwohl sie keine ausgebildete Stimme einbringen konnten. An diesem Tag ist dann die ganze Gemeinde eingeladen, um 17.45 in der Kirche evtl. neu in der Gesangsstunde Erprobtes mit für den Gemeindegesang einzuüben.

Besuch Pater Georges aus Damaskus

Vermutlich wird Mitte November Pater Georges aus Damaskus wieder einen Besuch bei uns machen. Er ist uns herzlich willkommen. Viele von uns tragen die Leiden der Menschen in Syrien mit in ihren Gedanken und Gebeten. Wir werden dann auch eine Sonderkollekte halten. Dazu aber mehr, wenn wir genauere Zeiten seines mögliche Hierseins erfahren werden.

Weltkirche

„Pastorale Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode erhofft sich von der heute in Rom beginnenden außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode substanziell neue Aussagen zu den strittigen Fragen der Sexual- und Familienlehre. „Ich erwarte, dass wir hinterher nicht einfach genau dasselbe sagen wie vorher“, sagte Bode in einem Interview der Tageszeitung „Die Welt“ in der Samstagsausgabe. Die weltweite Umfrage zu Ehe und Familie zur Vorbereitung der Synode habe gezeigt: „Es gibt da eine große Kluft zwischen der Lehre der Kirche und der Lebenswirklichkeit der Gläubigen. Darauf müssen wir reagieren.“ Die Werte von Partnerschaft und Familie würden allgemein gesucht, so Bode, aber die Vorstellungen davon, wie diese Werte erreicht und geschützt werden könnten, seien sehr unterschiedlich.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikan und Piusbruderschaft: Ziel ist „die volle Aussöhnung“

"Mögen hätt' ich schon wollen,
aber dürfen hab ich mich nicht getraut!"

 

Karl Valentin

Bischof Fellay und Kardinal Müller
Bischof Fellay und Kardinal Müller

Lieber Herr Kardinal Müller,
Ziel ist „die volle Aussöhnung“. Wie soll das gehen? Es sind ja nicht die Bischofshandschuhe und die Heilige Messe „versus apsidem“, die irritieren. Bischofshandschuhe und Heilige Messe „versus apsidem“ gibt es innerhalb der Katholischen Kirche seit dem Motu proprio „Summorum Pontificum“ vom 7. Juli 2007 von Benedikt XVI. wieder reichlich. Schauen Sie doch einfach mal in  Ss.ma Trinità dei Pellegrini in Rom ganz nahe am Tiber vorbei. Auch ein Höhepunkt des „Summorum Pontificum“ wird das Pontifikalamt zum Abschluß der Internationalen Wallfahrt „Populus Summorum Pontificum“ am 25. Oktober 2014 um 12 Uhr mit Kardinal Burke im Petersdom sein. Also diese Gruppe ist bei Mutter Kirche wahrlich nicht unterdrückt. Aber was machen Sie mit der Geisteshaltung der Piusbrüder, die sich in so manchen Aussagen widerspiegelt?

Fragt ein einfacher Katholik

"Katholischer GOTTESSTAAT?" Bischof und Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bernard Fellay zu Benedikt XVI.:

Bischof und Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bernard Fellay
Bischof und Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bernard Fellay

„Da erklärt Papst Benedikt uns, der moderne Staat habe sich seit dem 19. Jahrhundert, wo er von der Kirche verurteilt wurde, verändert. Heute sei der moderne Staat besser, versöhnlicher, weniger radikal und folglich musste die Kirche auf dem Konzil bezüglich des Verhältnisses zum Staat eine neue Haltung einnehmen. Und indem sich die Kirche eines der fundamentalen Prinzipien des modernen Staates zu eigen machte, nämlich die Neutralität, die Unparteilichkeit allen Religionen gegenüber, konnte die Kirche ihr eigentliches Erbe wiederfinden. […] Anders ausgedrückt erklärt der Papst, 1700 Jahre der Kirchengeschichte sei außerhalb der Lehre Unseres Herrn abgelaufen; die Kirche habe während 1700 Jahren ihr Erbe verloren und jetzt wiederentdeckt, indem sie auf den katholischen Staat verzichtet. Wenn das kein Bruch sein soll, was ist es dann?“

Bischof Bernard Tissier de Mallerais
Bischof Bernard Tissier de Mallerais

Frauen und die Piusbrüder

„Wir brauchen heute Männer, die Männer sein wollen, Frauen, die Frauen sind und Frau sein wollen, das heißt Gehilfin des Mannes und Mutter der Kinder.“

Pater Franz Schmidberger

„Fast kein Mädchen sollte zu irgendeiner Universität gehen. […] Aber wo finden weiterführende Mädchenschulen dann ihrerseits weibliche Lehrkräfte, wenn kein Mädchen mehr ein Studium absolviert? Man braucht keine Universität, um das meiste von dem zu lernen, was Mädchen unterrichtet zu werden brauchen, zum Beispiel Hauswirtschaft, Einrichtung und Unterhalt eines Heims, Pflege und Erziehung der Kinder, die geistige und soziale Vorbereitung auf die Ehe.“


Bischof Richard Nelson Williamson


Über Papst Franziskus

„Welches Evangelium besitzt er? Welche Bibel hat er, dass er solche Sachen sagt? Es ist entsetzlich. Was hat das mit dem Evangelium zu tun? Mit dem katholischen Glauben? Das ist der pure Modernismus, meine lieben Brüder. Wir haben es mit einem echten Modernisten zu tun." ...


Bischof und Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. Bernard Fellay



Rom zu unseren Positionen zu führen. Das Konzil tilgen ...

„Wir ändern unsere Positionen nicht; sondern wir haben die Intention, Rom zu bekehren, das heißt, Rom zu unseren Positionen zu führen.“


„Sie können Vatikanum II nicht als ein katholisches Werk lesen. Es basiert auf der Philosophie des Immanuel Kant. […] Ich werde sagen, eines Tages sollte die Kirche dieses Konzil tilgen. Sie wird nicht mehr von ihm reden. Sie muss es vergessen. Die Kirche wird weise daran tun, dieses Konzil zu vergessen.“


Bischof Bernard Tissier de Mallerais


Menschenrechte sind Todsünde

„Die Laizität ist der öffentliche Atheismus und das ist eine schwere Sünde. Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in einem Zustand dauernder Todsünde.“



Erzbischof Marcel François Marie Joseph Lefebvre


Die Juden sind schuld

„Mit dem Kreuzestod Christi ist der Vorhang des Tempels zerrissen, der Alte Bund abgeschafft, wird die Kirche, die alle Völker, Kulturen, Rassen und sozialen Unterschiede umfasst, aus der durchbohrten Seite des Erlösers geboren. Damit sind aber die Juden unserer Tage nicht nur nicht unsere älteren Brüder im Glauben, wie der Papst bei seinem Synagogenbesuch in Rom 1986 behauptete; sie sind vielmehr des Gottesmordes mitschuldig, so lange sie sich nicht durch das Bekenntnis der Gottheit Christi und die Taufe von der Schuld ihrer Vorväter distanzieren. Im Gegensatz dazu behauptet das II. Vatikanum, man könne die Ereignisse des Leidens Christi weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen.“


Pater Franz Schmidberger


Gaskammern, zu was?

„Ich weiß, dass die Gaskammern zur Desinfektion benutzt wurden. Ich weiß nicht, ob darin Menschen zu Tode gekommen sind.“


Pater Florian Abrahamowicz



„ ... vor Gott verantworten müssen“

Paraguay, ein südamerikanisches Land mit etwa 6.375.000 Einwohner, das sind 16 Einwohner pro km² (Deutschland  226 Einwohner pro km²). In Paraguay sind 80 % der Bevölkerung katholisch. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallup vom Dezember 2012 bezeichnen sich die Einwohner des Landes als die glücklichsten Menschen auf der Erde; auch 2013 lag Paraguay beim subjektiven Glücksgefühl auf dem ersten Platz.

Einer ist jetzt aber sehr unglücklich

Rogelio Livieres Plano, EX-Bischof von Ciudad del Este
Rogelio Livieres Plano

Rogelio Livieres Plano, EX-Bischof von Ciudad del Este nahe der Hauptstadt von Paraguay Asunción, ist zur Zeit verzweifelt in der italienischen Hauptstadt Rom und hofft von Papst Franziskus empfangen zu werden. Er fühlt sich als „Opfer einer ideologischen Verfolgung“.

 

Bischof Livieres: „Papst Franziskus wird Amtsenthebung vor Gott verantworten müssen“

Pater Carlos Urrutigoity (links) musste in den USA 400.000 $ Schmerzensgeld zahlen, weil er Seminaristen sexuell missbraucht haben soll. Danach wurde er Generalvikar bei Bischof Rogelio Livieres Plano.
Pater Carlos Urrutigoity (links) musste in den USA 400.000 $ Schmerzensgeld zahlen, weil er Seminaristen sexuell missbraucht haben soll. Danach wurde er Generalvikar bei Bischof Rogelio Livieres Plano.