Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 04.05.2014
Der 4. Mai ist der 124. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 241 Tage  bis zum Jahresende.

Antiqua-Fraktur-Streit

Gebrochene gegen runde Schrift
Gebrochene gegen runde Schrift

Nach 20 Jahren Kulturkampf debattiert der Reichstag am 4. Mai 1911 lautstark über den Schriftenstreit. Zunächst stimmen die Abgeordneten der Reform-Petition zugunsten der Antiqua zu. Die deutschtümelnden Frakturbefürworter leisten jedoch erbittert Widerstand. "Mit der Antiqua wird schon in die Seele des Kindes ein Missachten des Deutschtums hineingelegt", erregt sich ein konservativer Parlamentarier. Nach starkem öffentlichem Druck muss der Reichstag schließlich am 17. Oktober 1911 erneut über die Antiqua-Petition abstimmen lassen. Mit 75 Prozent der Stimmen wird sie abgelehnt. Erst 30 Jahre später verbannt Adolf Hitler die Fraktur in die Mottenkiste der Geschichte. Deutschland soll die Welt beherrschen. Eine Schrift, die die Welt nicht kennt, ist da nur hinderlich.

Es sagte Platon

(427 - 348 od. 347 v. Chr.),
griechischer Philosoph

Die wahre Schrift, von welcher die Buchstabenschrift nur ein Schattenbild ist, das ist die beseelte, lebendige Rede.

Selbstkritik und Bußfertigkeit. Bei uns.

Haben wir nicht selbst die Betreuungskirche so sehr verinnerlicht, dass wir meinen, alles an kirchlicher Erneuerung hinge schließlich davon ab, dass die Betreuer, also vorweg der Papst und die Bischöfe, sich ändern? Tatsächlich geht es darum, dass die Betreuten sich ändern und sich nicht einfach wie Betreute benehmen. Deshalb sollten wir auch jenen Mangel an Bußfertigkeit und Selbstkritik, den wir in der Kirche, speziell bei unseren kirchlichen Amtsträgern, beklagen, wenigstens bei uns selbst überwinden.“

 

Johann Baptist Metz „Jenseits bürgerlicher Religion“, 1980

Jesus trat heran, nahm das Brot
und gab es ihnen, ebenso den Fisch

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

 

Joh 21, 1-14

Da ist ER

(zu Johannes 21,1-14)

Das eigentliche Johannesevangelium endet mit dem 20. Kapitel. Der Epilog in den Versen 30f lässt keinen weiteren Text vermuten. Nun haben Schüler aus dem Kreis des Evangelisten Johannes den Erzählfaden des Johannesevangeliums wieder aufgegriffen und ihn zu Themen der aktuellen Gemeindesituation weitergeschrieben. Das Johannesevangelium endete in Jerusalem, der Nachtrag lässt uns Jesus am galiläischen Meer (See von Tiberias) finden. Dem Johannesevangelium war es am Ende mit der Thomasgeschichte bedeutsam, dass der irdische Jesus und der auferweckte Christus ein und derselbe sind; für unseren Text ist das kein brennendes Thema mehr. Jetzt steht im Vordergrund, wie und wo denn der auferweckte Herr im Vollzug des Lebens zu finden ist. Dazu erzählt der Nachtrag zwei Geschichten – die eine von der Erscheinung des Auferweckten am See und die andere in den Worten des Auferweckten an Petrus.

 

Unser Textabschnitt führt uns an den See Tiberias. Wir begegnen Schülern Jesu, die im ursprünglichen Johannesevangelium auch eine besondere Rolle gespielt haben: Allen voran wird Simon Petrus erwähnt, denn er ist der Vorausgeher im Glauben der Kirche geworden. Dann folgt Thomas, der uns als Zweifler vertraut ist. Dann wird Natanael erwähnt, jener, der am Anfang des Evangeliums bei der Berufung der ersten Jünger mit in Szene war. Dann erfahren wir von den beiden Zebedäus-Söhnen und von zwei nicht näher genannten Schülern. Die Namenlosen halten Platz für den ‚Jünger, den Jesus liebte’ und für die Leser- und Hörerschaft des Evangeliums. Denn um die und deren Glaubensstärkung geht es im Evangelium vorrangig. Alle namentlich benannten Personen haben innerhalb des ursprünglichen Johannesevangeliums ein Bekenntnis zum Messias Jesus ausgesprochen. Sie sind – für die lesende und hörende Gemeinde – Garanten des Bekenntnisses zu Jesus, dem Christus.

 

In unserer Perikope ist Petrus der Wortführer – und ruft zum Fischen auf. Die anderen folgen. Der Erfolg des Fischfangs bleibt aus. Und dann steht in der Erzählung Jesus, der Auferweckte da. Er wird nicht erkannt. Jesus fragt, ob sie etwas zu essen hätten. Die Angesprochenen verneinen. Jetzt setzt der Auferweckte etwas dagegen: Er fordert auf, noch einmal die Netze auszuwerfen, um zu fischen. Der Erfolg ist überdimensional groß. Den Zuhörenden dieser Begebenheit ist sofort klar: Der Erfolg ist dem Wort des Herrn zu verdanken!

 

Dass es ‚der Herr!’ sei, spricht der Jünger aus, den Jesus liebte. Er sagte es zu Petrus. Schon bei der Abendmahlsszene haben die beiden zusammengewirkt. Beim Abendmahl fragt Petrus den Jünger, den Jesus liebte; beim inspizierenden Gang zum Grab waren Petrus und Johannes zusammen. Der Lieblingsschüler spricht das Bekenntnis: „Es ist der Herr!“ Für die glaubende Gemeinde ist es das Zeugnis, dass der Erfolg des Fischfanges, des Gewinnens von Mitglaubenden, das Werk des Auferweckten selber ist. Anrührend ist die Reaktion des Petrus: Er springt ins Wasser. Er bleibt für einen kurzen Moment der Erzählung im sprichwörtlichen Sinne ‚untergetaucht’. Offenbar ist die Begegnung mit dem auferweckten Herrn nicht einfach so zu verkraften.

 

Die Erzählung nimmt nach diesem kleinen Bekenntniseinschub das Motiv des Fischfangs wieder auf. Der Erfolg des Fischfangs wird unterstrichen durch die helfenden Beiboote, die den überreichen Fang bergen helfen.

 

Und dann wird unsere Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen am Ufer gelenkt. Da sei ein Kohlenfeuer, darauf Fisch und Brot. Alle, die bis hierher das Johannesevangelium gelesen haben, werden beim Stichwort des Kohlenfeuers an die Verratsszene des Petrus erinnert. Er hat am Kohlenfeuer dreimal geleugnet, den Gefangengenommenen zu kennen. Im Zweiten Teil des Anhangs an das Johannesevangelium wird dieses Thema ausführlich behandelt. Da wird Petrus dreimal gefragt, ob er den Herrn liebe... (21,15-19)

 

Das Mahl hat in dieser Geschichte der Auferweckte selbst bereitet. Die im Glauben versammelte Gemeinde darf sich darauf verlassen, dass der Einladende der auferweckte Herr selber ist. Diese Einladung ist ausgesprochen – auch im Wissen um den Verrat, wie er in der Gestalt des Petrus offenbar wird.

 

Wieder schweift die Geschichte auf den Fischfang ab. Jesus fordert auf, dass die Fischer Fisch aus dem frischen Fang bringen mögen. Jetzt erst, Vers 11, taucht dann Petrus wieder auf inmitten der Gemeinschaft. Jetzt ist er wieder in herausragend handelnder Weise beschrieben. Er zieht das Netz an Land, 153 große Fische werden darin gezählt. Wir dürfen annehmen, dass im Bild des Fischernetzes und im Ergebnis des Fischfanges die Kirche und die Vielfalt der in ihr Glaubenden beschrieben worden ist. Das Wunder besteht u. a. darin, dass das so übervolle Netz nicht zerreißt! Welche Zusage gegen alle Beängstigung, dass die Vielfalt der Gemeinde den Zusammenhalt gefährdete. Ermutigend, von diese Erfahrung der Gelassenheit zu hören. Als Garant dieser Einheit in der Vielfalt steht Petrus. Unsere derzeitige kirchengeschichtliche Situation lässt aufatmen, weil Menschen in ‚Petrus’ die furchtlose Einladung finden, in der Vielfalt die Einheit nicht gefährdet zu sehen.

 

Und dann schweift die Geschichte wieder zum Thema des Mahles. Einladender ist der auferweckte Herr. Er ist der, der seiner Kirche – in aller Vielfalt – den Tisch seiner Gegenwart gedeckt hat. Sollten die Glaubenden immer wieder gefragt haben, wo sie dem auferweckten Herrn denn begegneten, so ‚wissen’ sie es eigentlich, wenn sie in seinem Namen das Brot miteinander teilen. Unsere Perikope spricht dennoch von denen, die nicht wagen, ihn zu fragen, wer er sei. Das Wort ‚fragen’ trägt auch die Bedeutung von ‚ausfragen’. Es ist anzunehmen, dass letztere Bedeutung in unserem Kontext zum Tragen kommt: So gerne wir immer wieder genauer und sichernder fragen und unmissverständlich bestätigt sein wollten – die hier beschriebenen Schüler wagen nicht, ihn auszufragen. Der Vollzug ihres gemeinsamen Mahles mit dem Auferweckten ist Bestätigung genug. Es geht darum, dies zu vollziehen und darauf zu vertrauen, dass es die Begegnung mit dem auferweckten Herrn ist.

 

Nachdem alle Unebenheiten stehen bleiben, erfahren die Mitseienden, was der Herr tut. Wie bei der Geschichte vom Brotwunder teilt er das Brot und den Fisch aus. Es ist anzunehmen, dass alle satt werden. Gesättigt hat sie der Auferweckte selbst.

 

Hinter dieser Geschichte verbirgt sich das Ringen der Glaubenden, wie sie sich als Gemeinschaft finden und wie sie in dieser Gemeinschaft sich der Gegenwart des Auferweckten bewusst sein dürfen. Die Gemeinschaft der Glaubenden wird durch den Auferweckten selbst gewonnen. Wir (die Fischer) sollen nur tun, was das Geheiß des Auferweckten ist. In unseren Sprachgebrauch übersetzt gilt es, sich mit dem Wort und den Taten des in der Hl. Schrift geoffenbarten Auferweckten zu befassen.

 

Unser eigenes Marketing für Kirche und Glauben kommt gerne an Grenzen. Die alte Geschichte im Nachklang des Johannesevangeliums lädt zu der Verrücktheit ein, sich nicht den Gesetzen des Marketings zu unterstellen, sondern dem Wort zu trauen. Unser Papst scheint ein Beispiel dafür zu sein, denn seine Wirkung sind offensichtlich keine großen Programme und theologischen Entwürfe. Er verweist immer wieder auf das Evangelium – und dass es darum gehen möge, sich dieser Haltung und diesem Handeln anzuschließen. Daraus wird erlebbar, was Liebe Gottes zu den Menschen meint. Das scheint nur im direkten Kontakt der Menschen miteinander und füreinander zu gehen.

 

Das Zweite ist das Vertrauen, im gemeinsamen Mahl dem Auferweckten zu begegnen. Gern stellen wir das immer wieder in Frage, wollen es genauer wissen, wollten ‚ausfragen’. Die Anregung unserer Perikope ist, darauf zu vertrauen, dass ER da ist – da, wo Menschen in seinem Namen Gemeinschaft bilden; da, wo Menschen auf sein Wort eingehen; da, wo Menschen in seinem Namen das Brot miteinander teilen. Für uns ist manches davon sehr ritualisiert überkommen. In der Erzählung stellt es eine Ermutigung dar, dieser Wirklichkeit des Auferweckten ganz alltäglich zu trauen. Auch das wird ein Wachstum bleiben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Einladung zum Gottesdienst

3. Sonntag der Osterzeit

Woche vom 04.05. – 11.05.2014

St. Maria in Lyskirchen

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 14. Jahrgedächtnis

für Karl Bursch

Kollekte: für den Dom

 

Donnerstag:
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag:
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschl. Bibelgespräch

 

Samstag:

ab 19 Uhr nachterfahrung:
Das Matthäus Evangelium

 

Sonntag:
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 2. Jahrgedächtnis

für Wolfgang Maria Pilartz

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 

 

  • Heilige Messe im Notel

Victoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 06.05. 2014,
Donnerstag 08.05.2014
um 18,45 Uhr

 

  • Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kollekte für den Kölner Dom

An diesem Sonntag ist die Kollekte nicht unsere allmonatliche LYSKIRCHENSonntags-Kollekte, sondern die alljährliche Solidaritätssammlung zum Erhalt des Kölner Doms. Dieses Gebäude ist ein Symbolort für Köln und für den christlichen Glauben in unserem Land. Danke für das, was Sie für dieses Anliegen spenden mögen. Unser LYSKIRCHENSonntag verschiebt sich daher um eine Woche.

Mai-Altar

Schon über viele Jahre hin beschenkt Herr B. Marx den Mai-Altar vor der Schiffermadonna. Herzlichen Dank. Diese Blumen betonen die alte Tradition, im Monat Mai der Gottesmutter besonders zu gedenken. Es ist die Zeit des wieder aufbrechenden Lebens. Es ist die Zeit des Zutrauens in den Fortgang des Lebens – im Umfeld der Osterfeiern.

Sie sind eingeladen, an dieser Skulptur der Mutter Gottes sich mit Ihrem Leben ins Gebet zu bringen. Die Mutter Gottes ist vielen auch eine geistlicher Ort, die Lebensanliegen ihnen nahe stehender Menschen ins Gebet zu bringen.

Donnerstags wird hier der Rosenkranz gebetet. Es ist das Gebet um Verständigung der Religionen und Kulturen. Die Zukunft unserer Welt wird wesentlich davon abhängen, wie weit die Religionen und unterschiedlichen Kulturen im Respekt voreinander wachsen und so Lebensraum erhalten für die bunte Vielfalt menschlichen Seins.

 

Müttergenesungswerk

Am Muttertag – dieses Jahr am 11. Mai – wird wieder eine Türkollekte zugunsten des Müttergenesungswerkes gehalten werden. Mit dieser Kollekte unterstützen wir die Möglichkeit von (meist alleinerziehenden) Müttern oder Vätern, die zusammen mit ihren Kleinkindern eine Kur machen zu können. Der Alltag ist oft sehr energieraubend. Gerade Alleinerziehende haben die Last, alles, was plötzlich oder langfristig ansteht, alleine entscheiden und durchtragen zu müssen. Selbst der Ausgleich, dass der eine Elternteil die klare Ansage und der andere Elternteil die ungebrochene Liebe zum Kind symbolisieren, ist in einer Alleinerziehendensituation nicht aufzuteilen. Es bedarf keiner großen Phantasie, sich den Aufwand an Lebensenergie vorzustellen, der dazu immer wieder benötigt wird. Da sind Kuren für die Eltern und die Kinder eine sehr sinnvolle Einrichtung. Das Müttergenesungswerk unterstützt diese Kuren auf vielfältige – auch finanzielle – Weise. Daher auch in diesem Jahr wieder die Türkollekte. Daher auch in diesem Jahr wieder herzlich Dank für das, was Sie zu diesem Zweck geben können und mögen.

Einladung, kommenden Samstag

wort + tanz + musik

 

Seit 2001 lesen wir zweimal im Jahr in Sankt Maria in Lyskirchen ein ganzes biblisches Buch. Teile in der jeweiligen Originalsprache. Begleitet von Musik und Tanz. Die Bücher der Offenbarung wirken aus sich – als GottWortErfahrung in die Nacht. Eine Einführung in das Matthäus Evangelium >>>

 

Sie sind eingeladen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Als ein Kurienkardinal Johannes XXIII. fragte: "Wozu denn ein Konzil, Eure Heiligkeit?", soll der Papst zum Fenster gegangen sein und es geöffnet haben: "Um frischen Wind hereinzulassen!"

Ein Foto aus dem Jahr 1913 zeigt den jungen Angelo Guiseppe Roncalli. Damals, mit Anfang dreißig, war er noch als Prälat tätig.
Ein Foto aus dem Jahr 1913 zeigt den jungen Angelo Guiseppe Roncalli. Damals, mit Anfang dreißig, war er noch als Prälat tätig.

Johannes XXIII.: Die zehn Gebote der Gelassenheit

1. Leben.

 

 

  • Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt.

 

  • Nur für heute werde ich mit größter Sorgfalt auf mein Auftreten achten. Ich werde niemanden kritisieren, werde nicht dananch streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern. Nur mich selbst.

3. Glück.

 

  • Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich geschaffen bin, glücklich zu sein, nicht nur in der anderen Welt, sondern auch schon in dieser.

4. Realismus.

 

 

  • Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass sich die Umstände an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen.

 

  • Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit der Stille widmen und Gott zuhören. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, so ist das Horchen auf Gott in der Stille notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln.

 

  • Nur für heute werde
    ich eine gute Tat vollbringen.
    Und ich werde sie niemandem erzählen.

7. Überwinden.

 

  • Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe, es zu tun. Sollte ich mich in meinen Gedanken verletzt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.

8. Planen.

 

  • Nur für heute will ich mir ein genaues Programm vornehmen. Auch wenn ich mich nicht daran halten werde – ich werde den Tag planen. Ich werde mich besonders vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut.

 

  • Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst, wenn die Umstände das Gegenteil zeigen wollten, dass die gütige Vorsehung sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

10. Vertrauen.

 

  • Nur für heute will ich keine Angst haben. Ganz besonders nicht davor, mich an allem zu freuen, was schön ist – und an die Liebe zu glauben.
Johannes XXIII. im Jahr 1963 an seinem Schreibtisch in seinem Büro im vatikanischen Garten.
Johannes XXIII. im Jahr 1963 an seinem Schreibtisch in seinem Büro im vatikanischen Garten.

"Papa Roncalli Sokağı", eine Straße in Istanbul trägt seinen Namen

Aus dem Leben Johannes XXIII.:

1934 folgte seine Ernennung zum Apostolischen Delegaten und Vikar für die Türkei und Griechenland in Istanbul. In der Türkei Atatürks war Roncalli für die kleinen christlichen Gemeinden als Seelsorger tätig und Bischof in Byzanz. Atatürk schaffte den Islam als Staatsreligion ab. Die Jungtürken waren den Armeniern, Griechen und Aramäern – und damit den größeren christlichen Minderheiten – feindlich gesinnt. Es war verboten, in der Öffentlichkeit geistliche Tracht zu tragen.

Die Papa Roncalli Sokak im Istanbuler  Stadtteil  Şişli
Die Papa Roncalli Sokak im Istanbuler Stadtteil Şişli

Hier wurde Roncalli vom Zweiten Weltkrieg überrascht. Während des Krieges verhalf er Juden zur Flucht aus dem von der deutschen Wehrmacht (seit März 1944) besetzten Ungarn. Roncalli versuchte, eine größere jüdische Flüchtlingsgruppe, die ohne Verpflegung in der Türkei festgesetzt worden war, zu befreien. Als diplomatische Verhandlungen mit Franz von Papen erfolglos waren, erbat er von den deutschen Bischöfen ein Schreiben, aus dem hervorgehen sollte, dass es sich bei der Gruppe um deutsche Katholiken handele, die zum Geburtsort des hl. Paulus von Tarsus pilgern wollten. Dieses Schreiben wurde als echt anerkannt und ebnete den vermeintlichen Katholiken den weiteren Weg. Heute erinnert eine Straße an das Wirken Jahonnes XXIII. in Istanbul.