Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Sehnsüchtig?

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 15.09.2013
Der  15. September ist der 258. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 107 Tage  bis zum Jahresende.

Schematische Darstellung der Nürnberger Gesetze (Bild anklicken zum vergrößeren)
Schematische Darstellung der Nürnberger Gesetze (Bild anklicken zum vergrößeren)

15.9.1935: NSDAP verabschiedete Rassengesetze

In Nürnberg wurden im Rahmen des Parteitages der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP) zwei Rassengesetze verabschiedet. Das so genannte "Blutschutzgesetz" verbot fortan Eheschließungen und außerehelichen Verkehr zwischen Bürgern "deutschen Blutes" und Juden. Diese Bestimmung wurde auch auf Eheschließungen zwischen Deutschen und den so genannten Zigeunern oder Schwarzen angewendet. Durch das "Reichsbürgergesetz" wurden alle deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens oder mit zwei Großeltern jüdischen Glaubens zu Menschen mit eingeschränkten Rechten. Die Gesetze bildeten die formale Grundlage für die Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von sechs Millionen Juden während des nationalsozialistischen Regimes.

Es sagte Ernst Barlach
(1870 - 1938),
deutscher expressionistischer Maler, Graphiker, Dichter und Dramatiker

Es gibt nur zwei Rassen,

die geistige und die ungeistige.

Zitat der Woche:

Den Frieden kann man nur mit Frieden durchsetzen – mit jenem Frieden, der nicht losgelöst ist von den Pflichten der Gerechtigkeit, aber genährt wird durch das persönliche Opfer, durch Milde, Barmherzigkeit und Liebe.“

 

Paul VI.

zum weltfriedenstag 1976

Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu ihm, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; ich habe mein Schaf wieder gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren. Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das ganze Haus und sucht unermüdlich, bis sie das Geldstück findet? Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir; ich habe die Drachme wieder gefunden, die ich verloren hatte. Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.

 

Lk 15, 1-10

 

Die Möglichkeit

(zu Lukas 15,1-10)

Wie soll es möglich sein, in die ungebrochene Beziehung zu Gott zu gelangen? Wie soll es möglich sein, also das ewige Leben zu finden? Wie soll das möglich sein, da wir alle wissen, wie wir immer wieder in der Nachfolge Jesu zurückbleiben? Die Nachfolge kennt klare Beispiele – sich zum Nächsten machen zu lassen, auf das Wort Gottes zu hören, im Gebet verbunden zu sein, den Besitz zu teilen ... Bei jedem dieser Merkmale der reifen Gottesbeziehung werden wir merken, dass wir vielleicht sehr zurückbleiben mussten. Es kann auch sein, dass das Vertrauen auf Gott nicht ausreicht, dass wir uns den Weisungen Gottes entziehen. Im Sprachgebrauch der Heiligen Schrift nennt man diese Abweichungen ‚Sünde‘ – und jede/r Abweichende ist in diesem Sprachgebrauch ein ‚Sünder‘.

 

Das Lukasevangelium erzählt in seinem 15. Kapitel drei Geschichten, die von der Abweichung der Sünder handeln – und in allen drei Beispielen wird klargemacht, dass es eine Möglichkeit der Neuorientierung, eine Umkehr aus jeder Abweichung gibt. Es gibt keine Grenze dafür. Allein diese Feststellung übersteigt in der Regel das, was wir als Mitmenschen leisten könnten. Allein zum Selbstschutz oder aus erzieherischen Gründen werden wir irgendwann eine Grenze ziehen – ziehen müssen. Anders aber ist Gott. Er bedarf offensichtlich keiner Grenzen, um sich zu schützen und keiner erzieherischen Maßnahmen, um uns gefügig zu machen. Die Liebe Gottes ist es, die sich selbst nicht verleugnen mag. Daher die immer wiederkehrende Möglichkeit der Neuorientierung, der Umkehr.

 

Es gibt in jeder menschlichen Gesellschaft Vertreter einer klaren Linie. Wir wissen, dass es ohne eine verlässliche Ordnung und ohne Maßnahmen gegen Abweichungen sozial nicht geht. Das haben zur Zeit Jesu die Pharisäer und Schriftgelehrten auch so gesehen. Und das aus nachvollziehbar guten Gründen. Wir haben – darin auch durch Schilderungen der Evangelien ermutigt – diese Wächter des Glaubens gerne abschätzig betrachtet als Menschen, die es zu genau nehmen, denen das Gesetz als kalte Materie wichtiger sei als der Mensch aus Fleisch und Blut. Wir wissen aber, dass wir es uns so einfach nicht machen dürfen. Vermutlich sind heute aufkommende geistliche Gemeinschaften aus ähnlicher Motivation geprägt wie die Pharisäer: Sie wollen der Sache Gottes mit Entschiedenheit dienen. Dafür haben sie u. a. die Tora, die es gilt, einzuhalten.

 

Lukas erzählt eine Begegnung Jesu mit den Pharisäern und Schriftgelehrten. Er leitet dieses Treffen ein mit dem Hinweis, dass andere, nämlich die Zöllner und Sünder, nicht zur Kontrolle der Lehre und des Verhaltens Jesu gekommen seien, sondern um ihn zu hören. Aus der Geschichte von Martha und Maria wissen wir, wie gewichtig es ist, ihn zu hören. Das dient dem Wachstum in das ewige Leben, die ungebrochene Beziehung mit Gott. Die frommen Pharisäer und Schriftgelehrten können sich das nicht vorstellen, denn den Zöllnern und Sündern steht im Wege, dass sie keine Chance vor Gott haben. Sie sind außerhalb der Weisung. Sie sind eben Abweichler, Sünder. Die Frommen nehmen Anstoß, weil Jesus wiederholt mit diesen Menschen isst. Die Rabbinen haben ihren Schülern eingeschärft, solche Tischgemeinschaft zu meiden, denn die könnte sie kultisch unrein machen.

 

Wir haben aus unseren kulturellen Zusammenhängen nur wenig Einfühlung in die Frage nach kultischer Reinheit. Uns ist aber durchaus vertraut, dass wir Abstand von Menschen bestimmter sozialer Schichten halten, weil sie uns nicht gut tun oder weil wir deren Verhalten nicht gut heißen können. Manche, die den Kontakt z. B. mit wohnungslosen Menschen aufgenommen haben, werden zunächst über einen Schatten gesprungen sein. Danach eröffnet sich die Möglichkeit einer Begegnung. Was das Lukasevangelium zur Sprache bringt, ist nicht nur ein Problem aus der Zeit der Antike. Es ist auch nicht schlimm, wenn wir diese anfängliche Zurückhaltung und Unsicherheit in uns spüren. Es ergibt sich nur eine Möglichkeit, aus dieser Angst sich neu zu orientieren und zum Menschen umzukehren.

 

In der lukanischen Episode wird uns vom Murren der Pharisäer und Schriftgelehrten erzählt. Das Murren kennen die damaligen Hörenden aus der Geschichte der Wüstenwanderung (Ex 15-17), da das Volk immer wieder murrt gegen Gott und Mose. Das Murren (die Einheitsübersetzung spricht von empören) drückt das Missfallen und das Misstrauen gegen Gottes Handeln und Gottes Führung aus. Die Empörung der Frommen gegen die Tischgemeinschaft Jesu mit den Sündern hat etwas von einer Maßregelung und einem Murren gegen Gott – denn Gott wird erkennbar im Handeln des Messias Jesus.

 

Jesus verteidigt sich gegen das Missfallen seiner Kritiker. Er rechnet damit, dass seine Widersacher auch glauben, dass Gott einem Sünder, der umkehrt, den Weg wieder öffnet. Jesus will ihnen aber mehr mitteilen: Die Umkehr ist nicht nur ein quasi rechtlicher Akt, gemischt mit wohlwollender Barmherzigkeit des Allerhöchsten. Jesus erzählt von der herzenstiefen Freude Gottes über jeden Sünder, der die Umkehr schafft. Dieser Akzent in der Verkündigung Jesu ist ein deutlicher Unterschied, denn er bezeugt das Wesen der Liebe Gottes. Die Barmherzigkeit ist darin weitaus mehr als ein Gnadenakt. Das gemeinsame (Fest-)Mahl ist der angemessene Ausdruck dieser Freude Gottes. Die Mahltradition Jesu birgt einen tiefen Schatz des Vertrauens in die Liebe Gottes. Aus dieser Mahltradition ist unsere Messfeier gewachsen. Sie ist das besondere Zeichen des dankbaren Wissens um diese Größe und Freude und Gegenwart Gottes. Das Verhalten Jesu ist die eigentliche Lehre, die die Leserschaft dieser Gleichnisse mitnehmen kann.

 

Das erste Gleichnis nimmt das Motiv des guten Hirten auf. Die Zuhörerschaft Jesu und auch der lukanischen Gemeinde kennt die Aussagen über den guten und den schlechten Hirten aus den Reden des Jeremia (23, 1-4) oder des Ezechiel (34,1-22). Da wird von den selbstsüchtigen Hirten gesprochen, die das Volk Israel weg von JHWH führen. Der gute Hirte dagegen ist JHWH selbst, der dafür sorgt, dass sein Volk von guten, dem Volk dienenden Hirten geführt wird. Auch der Psalm 23 bringt das Motiv des Hirten, der das Wesen Gottes beschreibt: In aller Realität der Bedrängnis des Lebens wird der Hirt JHWH an der Seite des Bedrängten sein. Dieses Glaubenswissen ist mitzudenken, wenn Jesus das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählt.

 

Unbedacht bleibt, wie der Hirte das verlorene Schaf sucht. Einzig interessiert, dass er dem einen Verlorenen nachgeht. Die 99 bleiben zurück – es ist anzunehmen, dass sie nicht ohne Aufsicht sind. Im Mittelpunkt steht die Freude über das Verlorene. Auf den Schultern wird es heimgetragen – wie ein siegreiches Geschenk des Wiedergefundenen. Aussagezentrum ist die Freude über das Wiedergefundene. Das Zusammenrufen der Nachbarn und Freunde, das Festmahl – all das sind Ausdrucksformen der Freude. Mit einer Deutung endet das Gleichnis: Diese Freude des Hirten bejaht offensichtlich jeder der damaligen Zuhörenden. Und genau so dürfen sie sich die Freude Gottes vorstellen über den einen Sünder, der zur Beziehung mit Gott zurückfinden konnte. Das Festmahl Jesu mit den umkehrenden Sündern ist Ausdruck dieser Freude. Könnten die Kritiker die Freude Gottes wirklich teilen, dann nähmen sie keinen Anstoß an dieser Praxis Jesu.

 

Ähnlich ist die Geschichte mit der verlorenen Münze zu deuten. Wir hören von einer ärmlich lebenden Frau, die eine Drachme, vermutlich aus dem Fundus ihres Notgeldes, verloren hat. Intensiv fegt sie das Haus aus. Der Anstrengung dieser Suche ist der Erfolg angemessen: die Freude über das Wiedergefundene. Auch hier werden Freundinnen und Nachbarinnen eingeladen, um die Freude zu feiern. Ähnlich zur Hirtengeschichte fällt die Anwendung aus: So dankbar und lebendig dürfen wir uns die Freude Gottes vorstellen um einen einzigen Sünder, der umkehrt. Mehr noch als die Freude Gottes wird beschrieben. Diese Freude Gottes ist ansteckend, denn die Engel Gottes, das ganze himmlische Wesen sind von Freude erfüllt.

 

Vielleicht haben wir einen Kontakt zu dieser Möglichkeit der Freude Gottes. Vielleicht haben wir selbst schon einmal erleben können, wie befreiend es ist, wenn wir Gottes Zusage und Liebe für uns selbst begriffen haben – z. B. auch in der Versöhnung von Schuld, die uns belastet. Oft sind es Abweichungen, die uns in große Scham vor uns selbst versetzen können, weil wir dachten, besser, erhabener, unantastbarer zu sein. Aber das Leben hat vielerlei Spielarten für uns bereit. Wir werden nicht immer die zielstrebig Guten sein. Die Einladung des Evangeliums ist die Bekräftigung der Liebe Gottes, die nicht nachsetzt. Die freut sich, weil ein Mensch zum Quell seines Lebens, zu seinem Schöpfergott zurückfindet. Sie freut sich, wenn ein Mensch dem ewigen Leben wieder näher gekommen ist. Dabei geht es dann nicht darum, vor dem gestrengen Gott wieder in Ordnung zu kommen. Die Freude Gottes erzählt vielmehr von der Liebe, die immer da ist und bleibt. Wie sonst sollte es Jesus gelegen sein, hier diese Freude Gottes zu betonen. Das gemeinsame Mahl Jesu mit den Zöllnern und Sündern ist Ausdruck dieser Freude. Die Zöllner und Sünder sind die, die ihn hören wollen. Das wird wohl ihr Zeichen der Umkehr, der Neuorientierung gewesen sein. Mögen wir uns die ungebremste Freude Gottes vorstellen können?

 

Ihr Matthias Schnegg

 

24. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 15.09.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Freitag, den 20.09.2013
um 18.00 Uhr WortGottesFeier in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses

25. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 22.09.2013
um 13.00 Uhr Taufe des Kindes Greta Wyen

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde zum
80. Geburtstag von Frau Marlies Orlandi,
als 1. Jgd. für Rosemarie Heinen-von Berg

und als 5. Jgd. für Fritz Lill

Kollekte: CARITAS

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 17.09.2013
Donnerstag, den 19.09.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse
in Maria im Kapitol
Kasinostrasse 6
50676 Köln
jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Bibelgespräch

Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?
Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?

Wieder ein kleines Stück Weges weiter: In den kommenden Freitagen werden zwei Frauen aus der Gemeinde dem Wortgottesdienst in der Krypta vorstehen und anschließend im Sälchen des Pfarrhauses das freitägliche Bibelgespräch moderieren.

 

Es stimmt mich froh, dass solche Entwicklungen von selbst geschehen, nicht erzwungen werden, weil man meint, das müsse jetzt so sein. Wenn etwas reif ist (in der Sprache unseres Glaubens: Wenn der Geist Gottes uns dahin geführt hat), dann wird es so gehen, als ob es schon immer so gewesen sei.

 

Friedensgebet

Syrien Frieden Giftgas

Sehr eindrücklich war der Aufruf des Papstes, mit allen Menschen guten Willens, egal welcher Religion und Konfession, sich zum Gebet um den Frieden in der Welt zusammenzuschließen. Vielerorts wurde dieses Gebet in der Solidarität dieser Menschen guten Willens gefeiert. So auch in Maria Lyskirchen. Wie kraftvoll die Gemeinschaft der Glaubenden doch in diesem Glauben stärken kann – einen Glauben, in dessen Zeugnis die Klagelieder die Unaushaltbarkeit des bitteren, konkreten Leidens schonungslos zur Sprache bringen. Eng verbunden damit ist die Frage nach Gott, ist auch das Wissen um die menschliche Schuld, die Kriege gebiert.

 

Unsere syrischen Freunde haben auf die Frage, was sie denn nun predigten, auf 2 Kor 4,7ff verwiesen. Mit diesem Text der ungebrochenen Gottesgewissheit ist viel an Hoffnung geschenkt, die menschliche Machbarkeit übersteigt.

 

Danke allen, die durch ihr Mitbeten und ihre spürbare Verbundenheit des gebeteten und gefeierten Glaubens diese Gebet hier in Lyskirchen und an so vielen Orten dieser Welt mittragen konnten.

 

Rosenkranzgebet

Rosenkranz Lyskirchen Friedensgebet Verstaendigung der Kulturen

 

  • Für den Monat Oktober hat sich wieder eine Gruppe gefunden, die donnerstags um 18 Uhr den Rosenkranz für den Frieden und die Versöhnung der Kulturen und Religionen zu beten. Danke, dass dieses so dringliche Gebet wieder zusammenfinden kann in unserer Kirche. Das Rosenkranzgebet wird am 10.10. wieder aufgenommen.

Diakonie und Kult

Kult Diakonie Papst Franziskus Lyskirchen
  • Zu einem Ideenaustausch von lebendig sichtbarer Diakonie in der Feier unseres Gottesdienstes sind Interessierte herzlich eingeladen: Sonntag, 13. Oktober, 16-18 Uhr im Sälchen des Pfarrhauses. Wir beginnen mit einem Kaffee.

Caritas-Sonntag

„Wir schaffen das! - Familie weiter denken“ lautet der Titel des CKD-Handbuchs zur Caritas-Kampagne 2013
„Wir schaffen das! - Familie weiter denken“ lautet der Titel des CKD-Handbuchs zur Caritas-Kampagne 2013

Am 3. oder 4. Sonntag im September feiern die deutschen Katholiken traditionell den Caritas-Sonntag. Das Datum legt der Bischof für seine Diözese fest. (Für Köln, der 22.09.2013) Mit einem gemeinsamen Wort der Bischöfe laden die Verantwortlichen eine Woche zuvor bundesweit zum Caritas-Sonntag ein und verweisen gleichzeitig auf die Caritaskollekte in allen Gottesdiensten. Caritasgruppen aus den Gemeinden gestalten die Gottesdienste häufig mit. Sie verknüpfen ihr Engagement vor Ort mit dem Gebet für alle Mitarbeitenden der Caritas und Menschen in Not. Häufig nehmen sie das Thema der jährlichen Caritas-Kampagne auf. Manche laden im Anschluss zu Aktionen oder Festen ein.

Der Deutsche Caritasverband stellt auf den Webseiten der jeweiligen Kampagnen Gottesdienstbausteine zu den Caritas-Sonntagen als PDF zum herunterladen bereit. weiter >>>

Einladung Notel

Das Evangelium auf Kölsch

Rolly Brings & Bänd

Benefizveranstaltung für das NOTEL

Herzliche Einladung!

 

     Rolly Brings und Bänd

Samstag,12. Oktober
um 15.00 Uhr

 

  Notel, Victoriastr. 12 in 50668 Köln

 

Evangelium auf Kölsch

   Lesung und Gesang

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

... und das Notel sagt DANKE!

Liebe Gemeinde,

im Namen von uns allen im Notel möchte ich mich herzlich bedanken für die vielen selbsgebackenen Kuchen, Kaffee, Pads und vielfältigen Hygieneartikel auch jetzt über die Sommermonate.

 

Uns Mitarbeiter trägt das sehr und unseren Gästen vermittelt es Wertschätzung und ein Gefühl von Heimat.

 

In herzlicher Verbundenheit!

Bärbel Ackerschott

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

"unschuldig wie ein Taube, aber auch schlau wie ein Fuchs"

Eugenio Scalfari, Ex-Abgeordneter der Sozialistischen Partei Italiens und Ex-Chefredakteur von "L'Espresso" und "La Repubblica", hat sich im Alter dem Glauben zugewandt. Nicht aus Angst vor dem Tod, sondern mit gebotener Distanz und ganz in der Tradition des aufgeklärten Verstandesmenschen. In der "Repubblica" veröffentlichte Scalfari im Juli einen Brief, in dem er dem Pontifex einige tiefgründige Fragen zum Verhältnis von Verstand und Glauben stellte.

 

"Ich glaube nicht, dass er mir antworten wird", schrieb der 89-jährige Journalist, der Franziskus als "unschuldig wie ein Taube, aber auch schlau wie ein Fuchs" charakterisiert.

 

Papst Franziskus antwortete:

Dem Brief des Papstes hat „La Repubblica“
die Überschrift „Wahrheit ist nie absolut“ gegeben.

 

„Sehr geehrter Dr. Scalfari, ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, mit der Sie die Enzyklika ,Lumen fidei‘ gelesen haben, denn sie will ja einen ehrlichen und klaren Dialog anstoßen mit Menschen, die sich – wie Sie – als ,Nichtglaubende‘ sehen, ,die aber fasziniert sind von der Predigt des Jesus von Nazareth‘. Es scheint mir auch für die Gesellschaft, in der wir leben, sehr positiv, wenn wir über eine so wichtige Realität wie den Glauben sprechen, der sich ja auf die Predigt und Figur Jesu beruft.

 

Dialog ist kein Accessoire

 

In der Moderne erleben wir ein Paradox: Der christliche Glaube, dessen Neuheit für den Menschen oft mit dem Symbol des Lichtes ausgedrückt wurde, ist oft als Dunkel des Aberglaubens beschrieben worden, der sich dem Licht der Vernunft entgegenstelle. Dadurch ist das Gespräch zwischen der Kirche und einer christlich inspirierten Kultur auf der einen und der modernen, aufklärerisch geprägten Kultur auf der anderen Seite verstummt. Jetzt ist die Zeit gekommen für einen offenen Dialog ohne Vorurteile, der uns die Türen für eine ernsthafte und fruchtbare Begegnung wieder öffnet. Dieser Dialog ist nicht nur ein nebensächliches Accessoire für das Leben eines Gläubigen, sondern ganz im Gegenteil sein unverzichtbarer Ausdruck!

 

Für mich entsteht der Glaube aus der Begegnung mit Jesus. Einer persönlichen Begegnung, die mein Herz angerührt hat und meinem Leben eine Richtung und einen neuen Sinn gegeben hat. Aber gleichzeitig eine Begegnung, die möglich wurde durch die Gemeinschaft des Glaubens, in der ich lebe und die mir erlaubt hat, die Heilige Schrift zu verstehen; zum neuen Leben aus den Sakramenten Zugang zu haben; Zugang zu finden zur Brüderlichkeit mit allen und zum Dienst an den Armen, die das wahre Bild des Herrn sind. Glauben Sie mir: Ohne die Kirche hätte ich Jesus nicht begegnen können. ...

„Da hat Marx keine Ahnung“

van elst marx meisner van elzt

Den Münchner Kardinal Reinhard Marx, der in einem Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ geraten hatte, sich nicht als Objekt einer Medienkampagne zu sehen, zieh Meisner der „Ahnungslosigkeit.“ Für Gläubige wie für Bischöfe gälten die Gebote von „Transparenz und Wahrhaftigkeit“, hatte Marx gesagt und seinem Mitbruder „Aufklärung und Offenheit“ nahegelegt, anstatt sich als Opfer einer Medienkampagne zu sehen. Marx gab zu bedenken: „Natürlich gab es auch in der Vergangenheit immer wieder Medienberichte, in denen ein gewisses Interesse aufschien, der Kirche zu schaden. Aber Medienkampagnen laufen ins Leere, wenn da nichts ist.“

 

Meisner hielt mit den Worten dagegen: „Da muss ich sagen: Da hat er keine Ahnung!“ Er selbst sei jetzt fast 25 Jahre in Köln und habe auch Jahre durchgemacht, wo es ihm ähnlich ergangen sei wie jetzt Tebartz-van Elst. Meisner riet Marx daher: „Da sollten wir Bischöfe doch ein bisschen vorsichtiger sein, wenn wir solche Urteile fällen, die sehr glatt und einsichtig klingen, die aber doch der Realität entbehren.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung >>>

"... Verfahren für derartige Ernennungen vorerst auf Eis"

Papst stoppt Verleihung von Ehrentiteln

Papst Franziskus hat offenbar die Vergabe geistlicher Ehrentitel wie «Monsignore» oder «Prälat» gestoppt. Nach einem italienischen Medienbericht, den Kurienmitarbeiter am Donnerstag bestätigten, legte Franziskus mit seinem Amtsbeginn alle anhängigen Verfahren für derartige Ernennungen vorerst auf Eis. Betroffen hiervon sind demnach nicht nur Kuriale, sondern katholische Priester weltweit. Der Papst wolle möglicherweise die Ergebnisse der bevorstehenden Kurienreform abwarten, die auf mehr Bescheidenheit ziele, mutmaßte die Zeitung «Il Messaggero».

 

Für katholische Priester gibt es bislang die Ehrentitel «Kaplan seiner Heiligkeit», «Ehrenprälat seiner Heiligkeit» sowie als höchste Stufe «Apostolischer Protonotar». Die «Kapläne seiner Heiligkeit» werden im deutschen Sprachraum gemeinhin als «Monsignore» bezeichnet. Mit diesem Ehrentitel wurden verdiente Geistliche ausgezeichnet.

... werden vorerst nicht neu verteilt und auf Eis gelegt ...
... werden vorerst nicht neu verteilt und auf Eis gelegt ...
Ohne Gewähr lyskirchen