Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hinter dem Jordan

Hoffnungsträger

Wir sitzen alle im selben Boot

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Kinder und Könige retten die Erde

Sehnsüchtig?

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Diener der Freude

Freut Euch!

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 06.10.2013
Der  06. Oktober ist der 279. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 86 Tage  bis zum Jahresende.

6.10.1989: Gorbatschow in Berlin

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR kam der sowjetische Präsident Gorbatschow nach Berlin. Erich Honecker und Michail Gorbatschow trafen zu einem Meinungsaustausch zusammen, in welchem Gorbatschow Honecker erklärte, dass der einzige Weg, Massenausreisen und Demonstrationen zu bewältigen, in einem deutschen Weg der Perestroika bestehe. Im Vorfeld der Feiern kam es in vielen Großstädten des Landes zu Kundgebungen gegen das SED-Regime. Die Polizei ging zum Teil mit brutaler Gewalt gegen die Proteste vor.

Es sagte Wolfgang Mocker

(1954 - 2009), deutscher Journalist und Autor

Also, Bestechung und Korruption hatten wir in der DDR natürlich auch! Genau wie in der BRD. Es ist ja schließlich nicht alles schlecht gewesen in der DDR.

„Es ist eine Schande”

Zitat der Woche:

Wenn ich von Frieden und von der unmenschlichen Weltwirtschaftskrise spreche, die ein schweres Symptom des mangelnden Respekts vor dem Menschen ist, kann ich nicht umhin, mit großem Schmerz an die zahlreichen Opfer dieses weiteren Unglücks vor Lampedusa zu erinnern. Mir kommt das Wort ,Schande‘ auf die Lippen. Es ist eine Schande! Beten wir für jene, die das Leben verloren haben, Männer, Frauen, Kinder, für ihre Angehörigen und für alle Flüchtlinge. Einen wir unsere Bemühungen, damit sich ähnliche Tragödien nicht wiederholen! Nur eine entschiedene Zusammenarbeit aller kann sie verhindern.“

 

Papst Franziskus
zu der Flüchtlingskatastrophe
in dieser Woche

Wäre euer Glaube auch
nur so groß wie ein Senfkorn!

 

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit baten die Apostel den Herrn: Stärke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen. Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken. Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

 

Lk 17, 5-10

 

In Dienst genommen

(zu Lukas 17,5-10)

Beim oberflächlichen Lesen berührt uns gewiss wieder ein ungutes Gefühl: So, als bekämen wir vorgehalten, dass unser Glaube viel zu wenig sei und als hätten wir uns mal ganz schön zurückzunehmen: Unnütze Knechte seien wir. In unserer Sprache klingt das wie der letzte Dreck – was bildest du dir ein, dass du fordern dürftest. Es ist recht so, dass uns diese Gedanken sehr befremden, vielleicht gar abstoßen. Aber wir bleiben nicht bei der oberflächlichen Betrachtung ...

 

Das Lukasevangelium wendet sich an eine Gemeinde Glaubender. Da steht außer Zweifel, dass der Glaube an den Messias Jesus die Grundlage ist. Mag sein – wie bei uns – , dass dieser Glaube nicht immer so klar gegenwärtig ist, aber grundsätzlich (oder ersehnt) ist dieses Glaubensbekenntnis für die Schülerinnen und Schüler Jesu klar. Das Evangelium möchte mit den Überlieferungen Jesu Menschen ermutigen, in ihrer Lebenspraxis diesen Glauben zu gestalten. Hinreichende Tipps hat Lukas bereits gegeben – von Barmherzigkeit, Vergebung, Freude, Liebe zu Gott und dem Nächsten und Hören auf das Wort und Gebet. Wenn in seinem Evangelium von den Jüngern oder Schülern Jesu die Rede ist, dann wendet der Evangelist sich an Gemeindemitglieder. Sie mögen sich in diesen Personen wiederfinden.

 

Im direkten Umfeld unseres Textabschnittes wird die in 16,1-13 begonnene Jüngerbelehrung in 17, 1-4 wieder aufgenommen. Da geht es um Verantwortung, die die einzelnen Glaubenden tragen, um glaubwürdig das Evangelium zu leben. Da geht es – wieder einmal – um die Bereitschaft zur Versöhnung, immer wieder. Wo der Schuldige seine Reue zeigt, da mag der Jesusnachgehende ihm vergeben – auch siebenmal.

 

Und dann schließt sich unsere Perikope 17,5-10 an. Sie vollzieht einen Wechsel der Angeredeten. Jetzt sind es die Apostel, zu denen gesprochen wird. Das heißt für die Leserschaft des Lukas: Nun sind nicht die Gemeindemitglieder allgemein angesprochen. Jetzt sind die Amtsträger im Blick. Es sind die, die die Leitung der Gemeinden verantworten. Was jetzt zu ihnen gesagt wird, mögen die Gemeindemitglieder sich auch zu Herzen nehmen. Angesprochen sind aber die Amtsträger in ihrer speziellen Verantwortung in der Weitergabe des Glaubens. Diese Leitungskräfte der christlichen Gemeinde werden uns in einem sehr menschlichen Bild dargestellt. Menschlich und darin sympathisch, weil hier nicht erwartet ist, dass die Amtsträger über alle Anfechtungen, über alle Zweifel, über alle Glaubensverwirrungen erhaben wären.

 

Darum beginnt die Belehrung der Apostel (und damit der verantwortlichen Leitungsämter in der Gemeinde) mit deren Bitte: „Stärke unseren Glauben.“ Die wörtliche Übersetzung lässt uns vielleicht besser hören, was gemeint ist: „Füg uns Glauben hinzu.“ Die Amtsträger sind also nicht ohne Glauben. Für sie ist es selbstverständlich, dass sie – bei aller Anfechtungsmöglichkeit – Jesus als den Messias bekennen und ihm nachzufolgen bemüht sind. Die Amtsträger empfinden in diesem Text aber ihre große Verantwortung für die Weitergabe des Glaubens. Sie werden das Spannungsfeld kennen zwischen der eigenen Glaubenskraft und dem, was aus dieser Kraft des Glaubens gewirkt werden soll. Das ist ein menschlicher Blick auf die Würde der Ämter in der Gemeindeleitung. Die Bitte der Amtsträger heißt also: Gott möge ihrem menschlichem Glauben in all seiner Einschränkung Glauben hinzufügen, göttliche Kraft.

 

Wir werden diese Aussagen meist als Leistung des Verstandes oder des Gemütes begreifen. Glaubenskraft kann dann Glaubenswissen sein. Es kann auch die Kraft sein, sich im Glauben niemals erschüttern zu lassen. Das Evangelium meint aber mehr die spürbare Kraft des Glaubens. Für die Menschen im Umfeld Jesu und im Umfeld des Lukas war diese Glaubenskraft ein spürbares Charisma, eine Gabe auch der heilenden Kraft. Da werden wir schnell begreifen, dass der Mensch, auch der Amtsträger, aus sich alleine völlig überfordert ist. Wir lesen und hören immer wieder von dieser Glaubenskraft Jesu und auch der Schülerinnen und Schüler Jesu. Sie sind fähig, heilende Wunder zu wirken. Meist beruhigen wir uns damit, dass das eben ‚damals’ noch ging, aber heute eben nicht mehr.

 

Die Ermutigung des Lukasevangeliums gilt den Amtsträgern, dieser Kraft Gottes zu trauen. In dieses Vertrauen können die Angesprochenen wachsen, indem sie um das Mehr an Glaubenskraft bitten. Es ist das Mehr, das die Kraft Gottes selber ist.

 

Die Antwort Jesu geschieht in der Darstellung einer Übertreibung. Diese Übertreibung wirkt erst einmal wie eine Anklage: „Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn...“ Da hören wir gleich mit: Unser Glaube ist eben zu klein. Wir bringen es nicht. Die wörtliche Übersetzung ist hilfreicher: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen...“ Die wörtliche Übersetzung stellt uns nicht ein Defizit vor Augen. Es sagt vielmehr: Der Glaube, der sich (aus eigener Kraft) so klein fühlt wie ein Senfkorn, dieser Glaube kann (durch die Kraft Gottes) Wunderbares bewirken.

 

Der Vergleich des Bildwortes ist so gewaltig, dass er alles menschlich Denkbare übersteigt. Der Maulbeerfeigenbaum ist als robuster, mit ungewöhnlich starkem Wurzelwerk versehener Baum bekannt. Den von seinem Standort ins Meer zu versetzen, das geht eben nicht. Übertragen auf die Kraft des Glaubens, reichen das menschliche Wollen und das menschliche Glauben nicht aus. Was das Unmögliche bewirkt, ist die Kraft des Glaubens, in der Gott selbst am Werk ist. Die Amtsträger der Gemeinde mögen in aller Bescheidenheit und Demut auf die Kraft ihres menschlich getragenen Glaubens schauen. Die bewegende Kraft des Glaubens ist das Wirken Gottes darin. Dann reicht es völlig aus, was wir an persönlicher Glaubenskraft einbringen. Diese Kraft mag Grundlage sein, dieser heilenden Kraft Gottes zu vertrauen. Und dann geschieht manches, was wir Menschen für undenkbar gehalten haben. Davon gibt es immer wieder Zeugnisse – nicht nur durch das Leben von Amtsträgern. Das Vertrauen in die Kraft Gottes hat Dinge möglich gemacht, die man menschlich für unmöglich gehalten hat. Hilfswerke entstanden daraus. Projekte, die Lebensraum schaffen – z. B. das Wohnprojekt u. a. mit Roma-Familien auf der Harzer Straße in Berlin oder vor bald 25 Jahren die Eröffnung des Notels – wage ich als solche Zeichen zu deuten. Albert Schweitzer und Mutter Teresa werden nicht auf ihre eigene Glaubenskraft gebaut haben, sondern ließen Gottes Kraft wirken, dass Unvorstellbares vorstellbar wurde. Auch Künstler und Wissenschaftler vermögen etwas zustande zu bringen, was ihre eigene Kraft übersteigt. Immer wieder gibt es Menschen, die spüren einen Auftrag aus ihrer Nachfolge Jesu. Da geben kluge Mitmenschen gerne Bedenken von sich, dass dies oder das nicht gehe. Aus der Kraft des Glaubens, dass Gott ermöglicht, haben sie es getan – wie z. B. Menschen daran denken, ein Krankenhaus zu schaffen, in dem wirklich die Würde des Menschen bedingungslos im Vordergrund steht. Da sagen Kenner, dass das bei dem derzeitigen Gesundheitssystem gar nicht ginge. Wenn denn unser Vertrauen allein so groß ist wie ein Senfkorn, dann mögen wir Gott tun lassen. Welche große Herausforderung. Welche Auszeichnung und Demut, sich in diesen Dienst gestellt zu sehen.

 

Um dieses Verständnis geht es dann in dem Gleichnis vom Sklaven, der natürlich nach seiner Arbeit erst einmal seinen Herrn zu bedienen hat. So funktioniert die Welt damals. Das wird in diesem Gleichnis nicht in Frage gestellt. Der Sklave begehrt auch nicht dagegen auf. Er weiß, dass das so ist und er nichts als seinen Dienst tut. Da gibt es keine Erwartung einer Belobigung oder gar Vergünstigung. Wir mögen das aus heutiger Sicht in Fragen stellen wollen. Für die Zeit, in der das Gleichnis erzählt wird, ist es völlig in Ordnung so.

 

Den Aposteln – und damit den Gemeindeleitern – wird vor Augen gestellt, dass sie ihren Dienst im Heilsgeschehen Gottes auch so verstehen mögen. Sie sind in Dienst genommen. Sie haben sich in Dienst nehmen lassen. Dann tritt die eigene Person zurück. Gott ist es, der durch die Person wirkt. Der Dienst geschieht ohne Berechnung, was ich persönlich daran gewinnen könnte. Einmal in Dienst genommen, ist es die schlichte Pflicht, sich von diesem Dienst erfüllen und leiten zu lassen. Das mag unmodern klingen. Es ist das Wort der Schrift, an dem wir – auch als Amtsträger – uns messen und beunruhigen lassen müssen. Daher die Empfehlung des Evangelisten, zu seinem Wirken in der Glaubenskraft sich zu verhalten wie Menschen, die wissen, was ihre Pflicht ist. ‚Unnütze Knechte’ heißt es im Text. ‚Unnütz’ bedeutet eher ‚armselig’.

 

Lukas hat diese Apostelbelehrung an die Amtspersonen der Leitung in den Gemeinden gerichtet. Sie mögen ihr Amt so verstehen als in Dienst genommen. Die Kraft dieses Dienstes ist die Kraft Gottes. Es liegt auch nahe, diese Belehrung nicht nur an amtlich bestellte Verantwortliche zu richten, sondern an alle, die wünschen, dass das Charisma des Glaubens durch sie und in ihnen wachsen möge durch die Kraft Gottes. Dass das glückselig machen kann, ist auch bekannt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

27. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 06.10.2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, den 10.10.2013

um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 11.10.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag, den 12.10.2013

um 15.30 Uhr Trauung des Brautpaares Loosen/Herff

 

28. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 13.10.2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 08.10.2013 und Donnerstag, den 10.10.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

 

Sie sind eingeladen.

Nachtcafé beginnt am 1.11. wieder

Unter ‚Nachtcafé’ verstehen wir das Angebot für Obdachlose der Stadt, in einem geschützten, geheizten Raum in den Wintermonaten übernachten zu können. Auf Initiative der kath. Obdachlosenseelsorge sind Gemeinden eingeladen, für eine Nacht ein solches ‚Nachtcafé’ anzubieten. Vor 5 Jahren hat der Kirchenvorstand von Maria im Kapitol beschlossen, zwischen dem 1.11. und 1.5. jeweils montags den Pfarrsaal für Übernachtungen von Obdachlosen zur Verfügung zu stellen. Mitglieder aus unseren beiden Gemeinden Maria im Kapitol und Maria Lyskirchen haben sich bereit gefunden und werden ab 1.11. im fünften Jahr Gastgeber für Obdachlose zu sein.

Neben dem Pfarrsaal von Maria im Kapitol (montags) begleiten wir auch freitags die Übernachtungsmöglichkeit in Gubbio, den Räumlichkeiten der Obdachlosenseelsorge an der Ulrichgasse. Im vergangenen Winter sind über 600 Übernachtungen möglich gewesen. Für die Gäste sind diese Möglichkeiten ein dankbar angenommener Schutzraum!

Dank all den Frauen und Männern, die diese Dienste getan haben und auch in diesem Jahr wieder tun werden. GESUCHT werden weitere Mitarbeitende. Gefragt sich auch junge und mitteljunge Erwachsene, die sich mit in diese Dienste einbringen können. Der Dienst Freitag Abend ist für manche auch leichter mit der Arbeit zu verbinden.

Um zu wissen, was da auf einen zukommt, können Sie an einem solchen Abend einmal ‚schnuppern’, miterleben, was da passiert und was da zu tun ist. Informationen erhalten Sie auch bei Ulrich Schnegg (ulrich.schnegg@t-online.de).

Manchmal suchen wir, wie wir der unverblümten Radikalität der Zuwendung zu den Armen eine Ausdrucksform geben könnten. Die Mitarbeit beim Nachtcafé ist eine solche Möglichkeit. Ganz natürlich ist die bedenkende Frage: ‚Kann ich das denn?’ Um das abzuklären, sind Gespräche mit Menschen hilfreich, die es tun. Und ein Besuch an einem solchen Abend lässt die Entscheidung zur Mitarbeit frei.

Und was alle, die diese Dienste tun, rückmelden: Wir sind da nicht die allein Gebenden. Wir bekommen sehr viel von denen, die unsere Gäste sind, zurück…

 

  • Gesucht werden
    Mithelfende für das
    Nachtcafé vom 1.11. – 1.5.

 

Agapefeier

Im Rahmen des Eucharistischen Kongresses im Juni 2013 haben wir in Maria Lyskirchen eine Agape-Feier mit Obdachlosen und Gemeinde und dem Diözesan-Caritasverbandes gefeiert. Es war ein uns besonders geschenktes Erleben. Von Menschen, die mitgefeiert haben, wurde der Wunsch geäußert, ab und an zu einer solchen Feier einzuladen. In Absprache mit den Seelsorgenden der Obdachlosenseelsorge haben wir für 2014 zwei Termine festgemacht: 16. Mai und 31. Oktober 2014. Es wird sinnvoll sein, für diese Feiern eine Gruppe sich finden zu lassen, die die Organisation eines solchen Festes übernimmt. Es hat zwar noch viel Zeit – aber wer mitmachen will, darf sich auch jetzt schon gerne melden.

Kult und Diakonie

Auch angeregt durch den Eucharistischen Kongress ist der Gedanke gereift, die Kollekte als Zeichen der sichtbaren Diakonie im Gottesdienst zu beleben. Im Ursprung der christlichen Gemeinden war die Kollekte eine Sammlung von Naturalien, mit denen die Armen unterstützt werden konnten. (Ausführlichere Überlegungen dazu u.a. im Sonntagsblättchen der Vorwoche, nachlesbar unter www.lyskirchen.de, da u.a. beim Newsletter). Interessierte, die an diesen Überlegungen mitwirken mögen, sind zum 13.10., 16 Uhr ins Sälchen des Pfarrhauses eingeladen.

 

Lange Nacht der Kirchen

Inzwischen ist dieser Tag der offenen Kirchen Tradition geworden. In diesem Jahr werden die Kirchen der Innenstadt am 22.11. von 20-24 Uhr geöffnet sein. Wir haben uns hier entschieden, kein Programm anzubieten, da wir der Kraft der geistlichen Räume selber trauen.

 

Rosenkranzgebet, jetzt am Donnerstag um 15 Uhr

Wenn Gott dich nicht erhören

wollte, würde er dich nicht beten heißen...

Martin Luther

 

Mit dem 10. Oktober können wir wieder das regelmäßige Rosenkranzgebet für den Frieden und um die Verständigung der Religionen und Kulturen aufnehmen. Danke denen, die dafür Verantwortung tragen mögen. Eine Änderung zur bisherigen Praxis: Das Gebet findet ab 10.10. schon um 15 Uhr statt.

 

Am 16. November ab 19 Uhr
wird der 2. Teil des Buches
‚In der Wüste’ (Numeri)
gelesen.
Das, damit Sie sich
den Termin vormerken können.

Einladung Notel

Das Evangelium auf Kölsch

Rolly Brings & Bänd

Benefizveranstaltung für das NOTEL

Herzliche Einladung!

 

     Rolly Brings und Bänd

Samstag,12. Oktober
um 15.00 Uhr

 

  Notel, Victoriastr. 12 in 50668 Köln

 

Evangelium auf Kölsch

   Lesung und Gesang

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

PS: Die Veranstaltung wird am 5. Dezember
in Lyskirchen wiederholt!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Eine Woche in Rom

Papstmesse in Assisi, um den Papst Kardinäle der C8, von links Pell, Monsengwo Pasinya, Gracias und Maradiaga
Papstmesse in Assisi, um den Papst Kardinäle der C8, von links Pell, Monsengwo Pasinya, Gracias und Maradiaga

Ein wenig zu viel war das schon. Ein an Ereignissen nicht gerade armes Pontifikat hat vollgestopfte Tage hinter sich.

 

Da war zuerst einmal die C8, die acht Kardinäle, auf die wir gewartet hatten. Am Montag wurde dieser Rat formell insitutionalisiert, es wird ihn also auch in Zukunft geben. Am Dienstag trafen sie sich dann, drei Tage lang. Da die Aufmerksamkeit bei Papst Franziskus sehr auf der Frage liegt, was er macht und verändert, ist diese Gruppe sicherlich ein wichtiges Scharnier zwischen dem, was Franziskus will und einer Umsetzung in den Vatikan hinein.

Vatikan-Sprecher Federico Lombardi
Vatikan-Sprecher Federico Lombardi

Dazu gehören auch die Pressekonferenzen an diesen Tagen, in denen Vatikansprecher Lombardi ankündigte, was die Kardinäle so alles besprechen werden. Und das ist so ziemlich alles: Die Zusammensetzung der Institution Heiliger Stuhl und die Aufteilung der Arbeit dort, die Struktur der Zentralbehörde (des Staatssekretariates) und so weiter. Allein das hätte uns medial einige Wochen über Wasser gehalten.

Am Montag trat aber auch ein Konsistorium zusammen, eine Versammlung der Kardinäle, um den Weg frei zu machen für die Heiligsprechung zweier Päpste, Johannes XXIII. und Johannes Paul II..

Am Dienstag veröffentlichte dann das IOR – vulgo Vatikanbank – das erste mal seinen Jahresbericht. Nach all den Geschichten der vergangenen Monate und Jahre dachten wir, dass das ein wichtiges Element der Woche werden würde, ist hier doch Reform mit Händen zu greifen. Denkste.

SCALFARI (89): 4 Seiten Interview aus dem Gedächnis wiedergegeben ...
SCALFARI (89): 4 Seiten Interview aus dem Gedächnis wiedergegeben ...

Denn Dienstag erschien auch ein Interview mit dem Papst in der Zeitung La Repubblica. Am Vorabend einer Regierungskrise gibt die wichtigste linksliberale Zeitung die ersten vier Seiten dem Papst.

 

Am Freitag dann kam die erste Geschichte über dieses Interview und die Art uns Weise des zu Stande kommens. Offensichtlich hat Herr Scalfari, der Journalist der das Interview mit Franziskus führte, trotz seiner 89 Lebensjahre keine Notizen gemacht und kein Band laufen lassen. Das Interview ist also aus dem Gedächtnis entstanden. Wenn man bedenkt, dass der Text vier Zeitungsseiten füllt, dann kommen einem schon einige Fragen. Die Debatte geht also auch weiter.

Und dann war da noch Assisi und die Warnung vor der Weltlichkeit des Denkens. Der Papst hatte einen übervollen Besuchstag in Umbrien mit vielen Begegnungen und sechs Ansprachen.

.... Das hätte man besser organisieren können und die einzelnen Botschaften so besser darstellen können. Hätte man, das stimmt schon. Aber das ist nicht dieses Pontifikat. Franziskus nimmt keine Rücksicht, nicht auf sich, nicht auf den Zeitplan der Medien, nicht auf Gesetzlichkeiten der Medien. Franziskus tut das, was er für richtig hält und er tut es, wann er es für richtig hält

Text frei nach Pater Hagenkord (Radio Vatikan)

Amtsverzicht in Limburg

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst teilte den Wechsel im Amt des Generalvikars am Mittwoch mit. Er sprach seinem scheidenden Vertreter in der Verwaltung, Generalvikar Franz Kaspar, Dank und Anerkennung für sein "segensreiches Wirken" in dieser Aufgabe aus.

Rücktritt in schwerer Zeit: Generalvikar Kasper (rechts)
Rücktritt in schwerer Zeit: Generalvikar Kasper (rechts)
Ohne Gewähr lyskirchen