Köln, am

heutiger Tag

Wort des Bischofs

Erlittenes Unrecht verzeihen

Gott macht Urlaub!?

"Spes nostra Firma"

Gebet vor
dem Gipfel

"Unter jedem Dach wohnt ein Ach!"

Diese Gravitationswellen hauen mich um

Ja, mir san mit'm
Radl da

Happy Birthday Kirche!

Shakehands

Happy wife -
happy life?

Ich geh nicht geht gar nicht!

Meine Leitkultur

"Wir sollten uns mehr an Jesus Christus orientieren"

Unser täglich Brot ...

Christliche Obergrenzen

Gute Gastgeber gesucht

40 Tage lang

Hoffnungsträger

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Kleine Sünden ...

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!

Tote begraben


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

TAUFE JESU aus dem Deckenfresko in Lyskirchen, entstanden um 1250.
TAUFE JESU aus dem Deckenfresko in Lyskirchen, entstanden um 1250.

Sonntag, der 08.01.2012

Taufe des Herrn

Sonntag nach dem 6. Januar

Der 8. Januar ist der 8. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben in Schaltjahren 358 Tage bis zum Jahresende.

8.1.1918: Wilsons "14 Punkte"

US-Präsident Woodrow Wilson verkündete seine "14 Punkte" zur Herbeiführung eines dauerhaften Friedens. Am 2. April 1917 hatte Wilson das Parlament der USA gebeten, Deutschland den Krieg zu erklären. Der massive Einsatz der US-amerikanischen Streitkräfte bedeutete die Wende im bis dahin unentschiedenen Ringen der Europäer zugunsten der Alliierten. In diesen 14 Punkten äußerte sich Wilson zu den Erwartungen der US-Amerikaner an den Weltkrieg. Der letzte der Punkte sollte "eine allgemeine Staatenvereinigung etablieren..., die gegenseitig politische Unabhängigkeit sowie die territoriale Integrität kleiner und großer Staaten garantiert." Wilson scheiterte, da bei den Kapitulationsverhandlungen sich vor allem die französische Seite mit so enormen Forderungen gegen Deutschland durchsetzen konnte, dass damit ein Konflikt heraufbeschworen wurde, der letztendlich mit zum Zweiten Weltkrieg geführt hat.

Es sagte: Galileo Galilei (1564 - 1642), italienischer Mathematiker, Philosoph und Physiker, der heute vor 370 Jahren starb:

Die Neugier steht immer an erster Stelle des Problems,

das gelöst werden will.

Namens- und Gedenktage der Woche:

08.01.2012 Taufe des Herrn (Sonntag nach dem 6. Januar)

Ende der Weihnachtszeit

13.01.2012 Hilarius, Bischof von Poitiers, Kirchenlehrer (um 367)

8. Januar 2012

Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

 

 Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:  Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.  Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!  So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.  Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.  Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.  Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.  Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.  In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.  Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.  Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.

 

Mk 1, 1-13

Anfang

(zu Markus 1,1-13)

In diesem Kirchenjahr werden wir dem Markus-Evangelium folgen, um uns im Glauben an Jesus, den Christus, den Messias Gottes neu bestärken zu lassen. Denn: Jesus ist in seiner Person das Evangelium, die Heilsbotschaft Gottes an uns. Zudem hat Jesus ein Evangelium – die frohe Botschaft von der Rettung Gottes. Wie uns das Markusevangelium das öffentliche Auftreten Jesu überliefert, ist die Rettung Gottes präsent im Evangelium des Messias Jesus. (1,15)

 

Markus ist der erste, der die literarische Form ‚Evangelium’ in den Bereich der christlichen Verkündigung gebracht hat. ‚Evangelien’ hat es damals schon gegeben – als Botschaften, die von den und über die römischen Kaiser ausgegeben wurden. Markus versteht sein Evangelium als eine Gegensatzgeschichte zu den Ansprüchen der weltlichen Macht. Heil wird nicht von menschlichen Mächtigen zu erwarten sein. Heil kommt von Jesus. Dieser Jesus tritt als Wanderprediger auf und ist alles andere als ein Mann, dem man die Herrschaft ansehen wird.

 

So eröffnet Markus sein Evangelium mit der Angabe seiner Verkündigungsabsicht: Was jetzt im Laufe des Buches erzählt werden wird, ist der Anfang des Evangelium von Jesus, dem Messias, dem Sohn Gottes. (V 1) Das, was als Evangelium verkündet wird, hat seinen Anfang mit Johannes, dem Taufenden. Was als Evangelium verkündet wird, ist die Fortführung der Heilsgeschichte Gottes, wie sie Israel erlebt hat. Daher bereitet Johannes den Weg, dass die Herrlichkeit Gottes kommen kann. Wir haben im Advent das Wort aus Jesaja gehört (Jes 40, 1ff). Es ist das Wort, das die aus dem Exil aufbrechenden prophetischen Sänger zu Klagenden in Jerusalem Zurückgebliebenen gesagt haben. Aufgrund neuer Gotteserfahrung haben die Deportierten dem Heilswillen Gottes neu trauen gelernt.

Das Evangelium wird uns ausbreiten, was Jesus zum Messias Gottes, zum Sohn Gottes gemacht hat. Erst am Ende des Evangelium wird – ausgerechnet vom heidnischen Hauptmann – erstmals von einem Menschen bekannt: Wahrhaftig, dieser (d.i. Jesus) war Gottes Sohn. (15,39)

 

Zurück zum Beginn: Was wir lesen und hören werden, ist die Heilsbotschaft Gottes. Wegbereiter ist – nach urchristlicher Überzeugung – der Täufer Johannes. Er tritt in der Wüste auf, dem Ort der Gottesbegegnung ebenso wie dem Ort der Bedrohung und Versuchung. Er lebt als Asket und Prophet – seine Kleidung und seine Nahrung zeichnen ihn als solchen aus. Die Erzählung lässt uns wissen, dass der Ruf zur Umkehr zur Vergebung der Sünden Massen aus Judäa und Jerusalem angezogen hat.

 

In karger Beschreibung lesen wir von der Taufe. ‚Taufe’ ist heute einzig in religiöser Sprache gebraucht und weist auf das Sakrament hin. In vorchristlicher Zeit hieß ‚taufen’ ‚untertauchen’. Er tauft zur Umkehr. Umkehr ist Neuorientierung – weg von dem, was der Beziehung zu Gott im Wege steht. Das kann sich bekanntlich sehr unterschiedlich darstellen. Für Johannes ist aber die Taufe mehr als eine Neuorientierung. Wir – so auch Johannes - wissen, dass diese Umkehr oft nur kurz hält. Die Praxis der Waschungen in jüdischem Leben bezieht sich auf diesen Wunsch nach immer wieder neu gegebener Umorientierung.

 

Die Taufe des Johannes ist einmalig. Sie ist auch keines der üblichen Reinigungsbäder. Die Taufe des Johannes versteht sich als Zeichen, dass Gott selbst neues Leben eröffnet. Der Mensch steht in seiner Sünde unter dem Gericht Gottes. Das Untertauchen wird Zeichen, dass der Mensch darum weiß; er stellt sich im Untertauchen unter das Gericht Gottes. Durch die Gnade Gottes ist er zu neuem Leben eingeladen.

 

Der Weg dahin ist in der Geschichte des Auftretens des Täufers nachzuvollziehen. Der Mensch geht bewusst zum Ort dieser Taufe. Er spricht sein Bekenntnis, vor Gott schuldig zu sein. Er lässt an sich geschehen, was im Zeichen dieses Untertauchens zugesagt ist. Am Leben Jesu werden Menschen lernen, wie sie dieser Zuwendung Gottes in ihrer Lebenspraxis Gestalt geben. Der Hinweis auf das ungleich Größere in Jesus endet das Reden des Täufers.

 

Ganz Judäa und Jerusalem kommen zur Taufe. Von Galiläa ist erst dann die Rede, als Jesus zur Taufe kommt. Allein schon dieses Detail der Erzählung macht auf die Besonderheit Jesu aufmerksam.

 

Warum sich Jesus taufen lässt, obwohl er doch als der Sohn Gottes ohne Sünde ist, wird von Markus nicht erklärt. Jesus ordnet sich der Taufe unter. Entscheidend ist, was nach der Taufe berichtet wird: Der Himmel reißt auf; der Geist kommt auf Jesus herab; die Stimme aus dem Himmel bestätigt die Einzigartigkeit des Jesus – Messias.

 

Diese Aspekte der Deutung der Taufe knüpfen an bekannte alttestamentliche Aussagen an. Jesaja (63,19) schreit diesen dringenden Wunsch, dass doch der Himmel aufreißen möge, damit das Heil Gottes präsent sein kann. Markus bezeugt, dass in Jesus und seinem Evangelium diese Zusage erfüllt ist.

 

Die Zusage des Geistes ist uns auch aus Jesaja bekannt: Der Geist des Herrn trägt der Messias aus dem Haus Davids (11,2); der Geist ist dem Knecht Gottes gegeben (42,1); der Geist ruht auf denen, die zu Gott umgekehrt waren. Sie wurden befähigt, Heilsbotschaft zur Aufhebung der sozialen Schieflage in Jerusalem zu verkünden. (61,1) (Wir sind im Advent teils diesen Motiven begegnet.)

 

Das Markusevangelium betont nun, dass diese Zusage Gottes über die Jahrhunderte hin ihre Erfüllung in der Person Jesu gefunden hat. Im Zeugnis des Markus wird Jesus mit der Stimme aus dem Himmel direkt angesprochen. Jesus ist der geliebte Sohn. Die Verbindung zwischen Gott und Jesus ist einzig. ‚Sohn Gottes’ wird er genannt. Jesus wird in Verbindung gebracht mit der Aussage zum Gottesknecht (z.B. Jes 50 und 53). Der Gottesknecht vollendet durch sein Leiden das Heil für Israel. Jesu Weg führt über sein Leiden. Wie beim Gottesknecht, so ist auch bei Jesus ausgesprochen: Sein Leiden entspricht dem Willen Gottes.

 

‚Geliebter Sohn’ wird Jesus durch die Stimme aus dem Himmel benannt. Walter Klaiber sagt dazu: ‚eine schlichte Liebeserklärung’ Gottes. Die Szene vom Wüstenaufenthalt Jesu folgt. Er wird sich erproben in der Wüste. Der Satan, ‚Gegengott’, wird ihn mit den Realitäten der Glaubenden konfrontieren.

 

Der Anfang des Evangeliums nach Markus ist gesetzt. Mit Jesus dürfen Menschen Gott vertrauen, dass er Heil will. Jesus ist der, in dem sich diese Zusage endgültig darstellt. Jesus ist Mensch unter Menschen. Er unterzieht sich der Taufe des Johannes. Damit stellt sich der, der ohne Sünde war, in die Reihe der Sünder. Ein Zeichen seiner Solidarität mit den Menschen. Dieses Zeichen wird immer wieder sichtbar im Handeln Jesu. Dieses Handeln Jesu ist – mit der Stimme aus dem Himmel – als der Wille Gottes, als die Sendung Jesu untermauert. Gott ist in Jesus gegenwärtig. Jesus ist in seinem Evangelium gegenwärtig.

 

Markus wird sein Evangelium enden lassen mit dem Hinweis, dass der Auferstandene uns nach ‚Galiläa’ vorausgegangen sei. Wir wissen, dass ‚Galiläa’ nicht nur den Ort im Norden Palästinas bezeichnet. ‚Galiläa’ ist das Evangelium. Das Evangelium ist die uns bleibende geschenkte Gegenwart des Messias Jesus. Das Evangelium ist immer neu der Anfang, sich auf Gottes Weg einzulassen.

 

Wir kennen diese Geschichten des Evangeliums. Wir kennen die Notwendigkeit, sie immer neu anzuhören, um zu erlernen, ihnen zu trauen. Den Anfang setzte der Täufer. Die ganze Erzählung des Markus steht unter der Überschrift, dass er der Messias, der Sohn Gottes ist.

Das ist groß, das ist manchmal unerfasslich, das ist die Ahnung von ganz Großem, das ist das Wissen um das unauslöschlich ganz Große.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

TAUFE DES HERRN

Sonntag, den 08.01.2012

um 18 Uhr Festmesse zur Taufe des Herrn

Jahrgedächnis für Gottfried Kirsch

Gedenkmesse für Jutta Dierkes und Maria Brecht

anschließend Neujahrsempfang der Gemeinde

Ende der Weihnachtszeit

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, den 12.01.2012
um 17 Uhr Rosenkranz für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen

 

2. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 15.01.2012
um 18 Uhr Heilige Messe für die Gemeinde

Neujahrsempfang

Heute nach der Hl. Messe ist das jährliche Begrüßen zum neuen Jahr in der Unterkirche. Sie sind herzlich eingeladen.

 

LYSKIRCHENSonntag

Auch den ersten Sonntag im neuen Jahr haben wir mit einem großen Geschenk an unsere Kirche und Gemeinde begonnen. Danke sehr für die 1146,80 €, die wir zum LYSKIRCHENSonntag zusammengetragen haben!

 

Einleitung zum Markusevangelium

In diesem Jahr lesen wir in der Sonntagsliturgie das Markusevangelium. Es wird dazu eine kleine Einleitung ins Verständnis dieses besonderen Evangelisten geben – in einer Serie ab kommenden Sonntag im Sonntagsblättchen und im Newsletter.

 

Lichtstern im Fresko während der Weihnachtzeit in Lyskirchen

Foto: Gemeinde Lyskirchen
Foto: Gemeinde Lyskirchen
Foto: Gemeinde Lyskirchen
Foto: Gemeinde Lyskirchen

Während der Weihnachtzeit war durch eine Lichtprojektion in Form eines Sternes das Weihnachtsbild im Deckenfresko besonders beleuchtet. Zu dem Deckenfresko heißt bei Wilhelm Nyssen (Verborgenes Licht):

 

„Hier ist kein Bild der Weihnacht im herkömmlichen Sinn entstanden. Dem Maler ging es bei der Darstellung der Geburt Jesu offensichtlich um etwas anderes, das die Geburt überragt.

 

... Jesus, der Ersehnte der Völker, liegt nicht in der Krippe, sondern wird wie ein neugeborenes kräftiges Menschenkind im Badezuber von zwei Ammen gewaschen; Bild für die wahrhafte und wirkliche Menschwerdung ...“