Wort des Bischofs

Prüfungen des Lebens

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

27. Januar 2020:

4. Gedenkkonzert
in Lyskirchen
an der Krippe ...

Am 27.01.2020 jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.  Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. 

 

Zum nunmehr vierten Mal in Folge möchten wir Sie und Euch zu einem Gedenkkonzert in St. Maria in Lyskirchen in Köln am 27.01.2020 um 19.00 Uhr einladen. Das Programm spannt einen musikalischen Bogen über 3 Jahrhunderte und umfasst Kompositionen jüdischer und nichtjüdischer KomponistInnen. Es thematisiert in drei Abschnitten "Verwurzelt und verfemt", "Kaddisch" und "Überlebende" sehr unterschiedliche Aspekte und Biographien europäisch-jüdischer Kultur und Musik, die in einem direkten oder indirekten Bezug zum Holocaust stehen. Ausführende sind die Sopranistin Anna Pehlken, der Tenor Ulrich Cordes, der als Kantor an St. Maria in Lyskirchen tätig ist, und der Pianist Stefan Irmer. 

 

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für das Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V. gebeten: www.avicenna-hilfswerk.de

 

Taufe des Herrn

Seht, das ist mein Knecht,

an ihm finde ich Gefallen

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

 

So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.

Jes 42, 5a.1-4.6-7

 

 

Gott hat Jesus gesalbt

mit dem Heiligen Geist

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.

Apg 10, 34-38

 

Als Jesus getauft war, sah er den Geist Gottes

wie eine Taube auf sich herabkommen

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach

Matthäus

In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?Je sus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.

Mt 3, 13-17

 

 

Gedanken zur 1. Lesung

ER ist der Herr

zu Jesaja 42,5.1-4.6-10

 

Unser Lesungstext zum Fest der Taufe Jesu ist das erste der Gottesknechtlieder, die der Prophet Jesaja überliefert hat. Für uns Christen steht sogleich fest, dass der hier Beschriebene Jesus, der Christus ist. Es ist berechtigt, dass wir es so lesen. In der Zeit der Entstehung dieser vier Gottesknechtlieder ist dieser Gottesknecht keine einzelne Person, sondern die Personalisierung des Volkes Israel. Die Elite dieses Volkes lebt noch im babylonischen Exil. Es erlebt, was es heißt, den Mächtigen rechtlos ausgesetzt zu sein.

 

 

 

In der Beschreibung des Propheten wird diesem Volk die prophetische und königliche Gabe von Gott her zugesprochen. Es wird – trotz der Entrechtung im Exil – für die Durchsetzung des Herrschaftsanspruches Gottes, für die Durchsetzung seiner Rechtssatzung eintreten. Die tatsächlich erlebte Situation lässt das nicht zu. Der Prophet weist aber darauf hin, dass dieser Zustand gewandelt werden wird.

 

 

 

In der Auswahl der Leseordnung für die Liturgie ist der Vers 5 an den Anfang gesetzt worden: ‚So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der dem Volk auf ihr Atem gibt und Geist allen, die auf ihr gehen.‘ Diese Voranstellung dieses Verses bewirkt, dass alles Folgende unter dieser Maßgabe zu lesen und zu verstehen ist. Es ist das souveräne Handeln Gottes, denn er ist der eine und einzige Gott. Von ihm hat alles sein Ausgang: Die Natur, die Schöpfung auf ihr, der Mensch. Alles, was Leben (Atem) hat, hat Anteil an dem Hauch Gottes, der Leben in vergängliche Materie haucht. Wir sind erinnert an die zweite Schöpfungserzählung am Anfang der Bibel, sind erinnert an die Erschaffung des Menschen. Leben in ihm ist der Lebensodem Gottes.

 

 

 

Zur Zeit der Entstehung des Textes formt sich die Überzeugung des Monotheismus. Der Gott JHWH wird nicht länger als der Stammesgott Israels wahrgenommen. Dieser ihr Gott bleibt erhaben, selbst da, wo sein Volk in der Einengung des Exils lebt, selbst da, wo es keinen Tempel und keinen entsprechenden Kult gibt. Dieser Gott Israels erfährt durch diese äußeren Umstände keine Schmälerung. ER ist der, von dem alles seinen Ursprung hat. Daher wundert es nicht, dass die erste Schöpfungsgeschichte der Bibel in dieser Zeit entstanden ist. Es ist die gleiche Zeit, von der unser Text spricht. Über allem steht die unantastbare Erhabenheit des Schöpfers allen Seins, die Erhabenheit Gottes.

 

 

 

Jesaja kann diesem in der Deportation eingeschränkten Volk neue Würde verheißen. Nicht nur die äußere Befreiung (durch den Perserkönig Kyrus) bezeugt die Kraft, die von Gott seinem Volk geschenkt wird. Dieses Volk erhält Anteil an dieser göttlichen Erhabenheit und Kraft. Die Zusage Gottes wird bekräftigt: ‚Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen.‘ Gleiche Zusage gilt in der neutestamentlichen Verkündigung Jesus, der im Jordan getauft wird.

 

 

 

Im Folgenden können wir vielleicht die Bedeutung in der Zeit des Exils mitdenken; wir werden aus unserer Glaubensüberlieferung aber sofort an die Person Jesu denken. In der Taufe wird er proklamiert als der, in dem sich das Wesen Gottes einzig offenbart.

 

 

 

In dem so von Gott Erwählten lebt die Lebenskraft Gottes, der Geist. Diese Lebenskraft ist der Ursprung des Rechtes, das von Gott ausgeht. Es ist das Recht, das die Kraft hätte, der Macht der Mächtigen etwas entgegenzusetzen. Diese göttliche Kraft tritt so paradox zur Logik menschlicher Machtansprüche auf: ‚Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen.‘ Nicht das Reißerische, das Schreiende, das Lautstarke überzeugt. Die innere Kraft dessen, der mit dem Geist Gottes ausgestattet ist, bedarf nicht dieser lärmenden Einschüchterung und Aufmerksamkeit. Die Überzeugungskraft kommt aus der Gottesverbindung.

 

 

 

Die Ausübung des Rechts macht hellhörig. Nicht die Rache, nicht die Verurteilung, nicht die Auslöschung ist das Ziel der Rechtsanwendung. Viel fast zarte Sorgfalt wirbt für das Bewahren, das Erneuern, das Erhalten des Daseins. Selbst wenn es Rechtsbruch gibt, so bleibt in den Augen Gottes der Schutz des Lebens offen. Das erweist sich als einer der Liebeserweise Gottes, dass er Lebens nicht vernichten will, wenn das Recht gebrochen ist. Das Leben an sich ist zu kostbar, zu göttlich beseelt, als dass es weggerafft werden sollte. Der Gottesknecht wird durch sein Wirken diese Auffassung des Rechtes unterstützen:

 

‚Das geknickte Rohr zerbricht er nicht.‘ Wie leicht ist es, einem schon Gefallenen den Rest zu geben!

 

‚Den glimmenden Docht löscht er nicht aus.‘ Wie schnell ist ein letzter Funke möglicher Neubesinnung erstickt, weil man endlich Klarheit haben will. Die Liebe Gottes scheint eine sehr viel weitergehende Geduld zu offenbaren. Der Prophet verkündet, dass diese Haltung Segen sein wird – bis an die Grenzen der damals gekannten Welt. Der Welt wird es guttun, nach dem Maß der Weisung Gottes das Recht wirken zu lassen: Auf seine Weisung warten die Inseln.‘

 

 

 

Im Text des Jesaja folgt jetzt erst der Vers 5, den die Leseordnung an den Anfang, quasi als Überschrift, gesetzt hat. Jetzt wird betont, woher die Autorität, aber auch die Hoffnung dieser Wandlung des Lebens kommen. Es ist Gott der Herr, von dem alles Leben, alles Recht seinen Anfang hat.

 

 

 

Wenn wir die Adressaten zur Zeit der Entstehung unseres Textabschnittes bedenken, dann richten sich die folgenden Verse an den persischen König Kyrus. Zeitgeschichtlich wird er die Deportation auslösen, indem er nach der Machtergreifung gegen Babylonien die Herrschaft übernimmt. Er wird biblisch als Werkzeug Gottes betrachtet. Der Perserkönig, ein Heide, wird von Gott dazu bestimmt, sein Volk aus dem Exil zu befreien. Historisch befreit Kyrus die Israeliten und nimmt Besatzungsmacht in Israel auf.

 

 

 

Im Verständnis Israels hat der Perserkönig nicht aus eigener Machtfülle gehandelt. ‚Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand.‘ Handelnder der Befreiung bleibt allein Gott: Immer spricht Gott in der ersten Person: ‚Ich habe…, ich schaffe…, ich mache…‘

 

 

 

Die dann folgenden Aussagen beziehen sich auf das Geschehen der Lösung aus dem Exil: ‚Ich mache dich zum Bund mit dem Volk, zum Licht der Nationen – um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen, und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.‘

 

 

 

Der Abschluss des ersten Gottesknechtliedes ist wieder Zeugnis der Erhabenheit Gotte. Niemand kommt an ihn heran. Er ist der Befreier. Und das ist sein Wesen, sein Name. Er ist einzig: ‚Ich überlasse die Ehre, die mir gebührt, keinem anderen, meinen Ruhm nicht den Götzen.‘ Erkennen mögen die Menschen die Einzigkeit Gottes, aber auch die Kraft seiner Lebensbejahung, die Kraft seiner Liebe zu dem, was er geschaffen hat.

 

 

 

Und wieder lösen wir uns – wie von selbst – aus dem zeitgeschichtlichen Kontext des 6. Vorchristlichen Jahrhunderts. Wir konturieren die Person Jesu als die, in der sich die Fülle der Lebenskraft Gottes einzig zeigt.

 

 

 

Wir nehmen die Verkündigung des Propheten auf, verbinden sie mit Jesus. Wir könnten das Wesen Jesu und die Haltung Jesu an dieser Zusage Gottes im Wort des Propheten durchbuchstabieren. Sein Umgang mit den Menschen, sein Vertrauen in die Armen und Hilflosen, in die Schuldigen und Verlassenen spiegelt sich im Bild mit dem geknickten Rohr und dem glimmenden Docht. Die Beharrlichkeit in der Liebe ist Wesenshaltung Jesu in der Begegnung mit den Menschen. Sein Leben ist den Glaubenden zu deuten als Offenbarung des Wesens Gottes.

 

 

 

In der Tauferzählung wird die Verkündigung des Gottesknechtes auf Jesus übertragen. Er ist es, auf dem der Geist ruht. Er ist es, von dem die Stimme aus dem Himmel sagt: ‚Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.‘

 

 

 

Gerade in der Fassung des Matthäusevangeliums wird der Aspekt der zu verwirklichenden Gerechtigkeit Gottes betont. Schon in der Taufszene weist Jesus im Gespräch mit dem Täufer darauf hin, dass es darum geht, ‚die Gerechtigkeit ganz zu erfüllen.‘

 

 

 

In diesem Kirchenjahr werden wir mitgenommen, weiter in das Verstehen und das Tun der Gerechtigkeit Gottes zu wachsen, denn ER ist der HERR.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

12.01.2020 - 19.01.2020

Taufe des Herrn

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

mit Gebet Pfr. Gottfried Kirsch
und Maria Brecht

Anschl. Neujahrsempfang
in der Unterkirche

 

Dienstag:

14.00 Uhr Hl. Messe der Senioren

Anschließend Krippenführung und Seniorencafé

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

2. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Hl. Messe der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

30 Jahre Notel

Unsere Gemeinde ist herzlich dem Notel verbunden. Am 2. Februar feiert die Notschlafstelle ihr 30-jähriges Bestehen.

 

Den Auftakt des dankbaren Gedenkens der 30-jährigen Einladung für obdachlose Drogenabhängige bildet ein

 

Benefizkonzert am Samstag,
25. Januar, 15 Uhr
in den Räumen des Notels,
Victoriastr. 12. Das Konzert wird von Rolly und Benjamin Brings durchgeführt:

„Kalt op d’r Domplaat“

 

- Lesung mit Musik. Auch wir als Gemeinde Lyskirchen sind herzlich eingeladen!

 

Den Dankgottesdienst feiern wir am Gründungstag, dem 2.2. in unserer gemeindlichen Messfeier.

 


27. Januar: 4. Gedenkkonzert in Lyskirchen

Am 27.01.2020 jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.  Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

 

 

Zum nunmehr vierten Mal in Folge möchten wir Sie und Euch zu einem Gedenkkonzert in St. Maria in Lyskirchen in Köln am 27.01.2020 um 19.00 Uhr einladen. Das Programm spannt einen musikalischen Bogen über 3 Jahrhunderte und umfasst Kompositionen jüdischer und nichtjüdischer KomponistInnen. Es thematisiert in drei Abschnitten "Verwurzelt und verfemt", "Kaddisch" und "Überlebende" sehr unterschiedliche Aspekte und Biographien europäisch-jüdischer Kultur und Musik, die in einem direkten oder indirekten Bezug zum Holocaust stehen. Ausführende sind die Sopranistin Anna Pehlken, der Tenor Ulrich Cordes, der als Kantor an St. Maria in Lyskirchen tätig ist, und der Pianist Stefan Irmer.

 

 

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für das Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V. gebeten: www.avicenna-hilfswerk.de

 

  • Danksagung zum Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang ist eine angemessene Gelegenheit, den vielen Mitwirkenden am Geschehen der Gemeinde von Herzen Dank zu sagen. Als eine Gemeinde, die sich weniger aus dem pfarrlichen Umfeld zusammensetzt, ist die Gottesdienstfeier der tragende Ort. Dank allen, die immer wieder oder immer wieder mal mitfeiern mögen. Sie haben zur Entwicklung der Gestalt der Feier wesentlich beigetragen. Ein besonderes Geschenk, das damit der Gemeinde zugewachsen ist, ist die Erkenntnis, dass die Zelebrantin der Liturgie die Gemeinde selbst ist.

 

Dank allen, die mitwirken, dass wir so Gottesdienst feiern können durch die vielfältigen Dienste, die die Liturgie tragen. Ein Geschenk für eine christliche Gemeinde ist auch wahrzunehmen, wie durch die Art der Feier offensichtlich Gemeinschaft sich bildet – ohne große Aktivierung durch Hauptamtliche. Ein weiteres Geschenk, dass die diakonische Dimension des Christseins einen großen, aber auch selbstverständlichen Platz einnimmt – unspektakulär und darin wirksam. Diakonisch sind die vielfältigen Gaben für die Armen – finanziell ebenso wie in Kuchenspenden; diakonisch ist auch das Lernen, einander in der Andersartigkeit annehmen zu lernen.

 

Danke, dass all das ein bleibend sich entwickelndes Geschehen ist, dass wir an diesem besonderen Ort der Geschichte die Gegenwart unseres Glaubens – lernend – leben können.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

  • Notel-Dank - Adventaktion

 

Liebe Gemeinde,

es war eine große Freude, jeden Adventssonntag die vollen Körbe ins Notel zu fahren. Wir konnten alles gut gebrauchen und unsere Gäste wissen die Geschenke sehr zu schätzen. Es ist einfach gut, dass Sie sich so konsequent an unsere Wünsche halten. Allen, die gespendet haben, von Herzen Dank! Dieses Zeichen der Solidarität mit den Menschen am Rande trägt uns im Notel sehr, sind sie doch ein deutliches Zeichen, dass Sie uns in der Sorge um diese Menschen begleiten. An dieser Stelle gilt unser Dank auch allen treuen Kuchenbäckern.

 

So grüße ich Sie herzlich von uns allen im Notel!

Bärbel Ackerschott