Wort des Bischofs

Wort des Bischofs vor Fronleichnam

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Weihnachten 2019 in Lyskirchen:

Weihnachten in Lyskirchen Mette Heilig Abend

… aber doch bitte der Reihe nach ...

2. Advent 2019

Er entscheidet für die Armen,

wie es recht ist

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

Siehe, Gott, der HERR der Heerscharen, schlägt mit schrecklicher Gewalt die Zweige ab. Die Hochgewachsenen werden gefällt und die Emporragenden sinken nieder.34 Er rodet das Dickicht des Waldes mit dem Eisen und der Libanon fällt durch einen Mächtigen.

 

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden. Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlange streckt das Kind seine Hand aus. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HERRN, so wie die Wasser das Meer bedecken.

 

An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.

 

Jes 10,33 und 11, 1-10

 

 

Christus rettet alle Menschen

 

Lesung aus dem Brief

des Apostels Paulus an die Römer

 

Brüder!

Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schrift Hoffnung haben. Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist. Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes. Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, damit die Verheißungen an die Väter bestätigt werden. Die Heiden aber rühmen Gott um seines Erbarmens willen; es steht ja in der Schrift: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

Röm 15, 4-9

 

 

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach

Matthäus

 

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

 

Mt 3, 1-12

 

 

Neuanfang

zu Jesaja 10,33 – 11,10

 

Es ist uns bewusst, dass wir nicht in der Zeit des Propheten Jesaja leben, nicht im 8. vorchristlichen Jahrhundert. Auch die politischen Hintergründe des Propheten sind nicht die unsrigen. Es gibt nicht die Auseinandersetzung, ob wir besser mit Assyrien oder mit Ägypten halten sollten. Selbst die große Zuversicht des Ausblicks auf den Heiland und Retter aus dem Stamm Davids berührt uns anders als zur Zeit des Propheten. Wenn Jesaja die Geburt des Immanuel ankündigt (7,14) oder die Proklamation seines Thronnamens ‚wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens` (9,5) ausspricht und in unserem Textabschnitt die Erfüllung dieser Verheißung thematisiert, dann hören wir auch das anders als in der Zeit der Entstehung des Textes.

 

 

 

Für uns bekommen diese Aussagen ihre Kraft in der symbolischen und bildhaften Übertragung. Wir kennen auch politische Wirren. Wir kennen auch die Abkehr von Gott. Wir kennen verschiedene Formen des Verfalls, die sich wie ein unausrottbares Geschwür gebärden können. In dieses Erleben wird uns das Bild eines Waldes gestellt. Wald ist ein Ausdruck der Lebenskraft – wenn er denn gesund sich entwickeln darf. Unser Textabschnitt verwendet dieses Bild als Ausdruck der Zerstörung gerade dieser Lebenskraft. Für Jesaja ist es der Zorn Gottes über sein widerborstiges Volk: ‚Siehe, Gott, der Herr der Heerscharen, schlägt mit schrecklicher Gewalt die Zweige ab. Die Hochgewachsenen werden gefällt und die Emporragenden sinken nieder. Er rodet das Dickicht des Waldes mit dem Eisen ...‘

 

 

 

Was bei Jesaja Tat JHWHs ist, dürfen wir vielleicht übertragen auf die Wirkungen, die die Menschen durch ihren Umgang mit dem Leben, mit dem Lebensraum, mit den Mitmenschen erzeugen. Nicht nur bildhaft ist der verletzte Wald ein Zeichen einer sich selbst marternden Kultur. Manche kennen den Pessimismus, der solche Erfahrungen auslöst. Viel Resignation gründet in einem Ohnmachtsgefühl, den Gang des Untergangs einer Hochkultur nicht aufhalten zu können.

 

 

 

Das Prophetenwort spricht in seiner Zeit eine Verheißung, dass der Untergang nicht der letzte Wille Gottes ist. Das Prophetenwort heute kann in uns Bewegung erzeugen, die der Zerstörung und dem Untergang nicht das letzte Wort überlassen will. Das Prophetenwort ist überzeugt, dass es eine von Gott gewollte Lebenskraft gibt, die selbst auf den Trümmern der Vernichtung Neues wachsen lässt.

 

 

 

Das Bild des gerodeten Waldes steht noch erschütternd da, da klingt die Überzeugung einer unausrottbaren Liebe zum Leben an: ‚Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor ...‘ Isai ist der Vater des David. Obwohl die Verheißung des Messias aus dem Stamm Davids im Raum steht, wird nicht David als Zeuge dieser unzerstörbaren Liebe Gottes zum Leben benannt. David hat sich selbst vergangen. Der mögliche Neuanfang soll unbelastet von der Figur des sündigen Davids gesehen werden. Isai, Davids Vater, erfüllt dieses Kriterium des unbelasteten Anfangspunktes.

 

 

 

In der Vision des Jesaja erscheint nun der, durch den der Neuanfang der Liebe Gottes zum Leben ermöglicht werden wird. Es ist der Messias, jener Immanuel, jener Fürst des Friedens, den wir in unserer christlichen Tradition mit Jesus verbinden. Der Neuanfang gründet in der Geistfülle, die auf diesem Menschen ruht. Geistfülle ist die Fülle der Lebenskraft Gottes, die Fülle der göttlichen Gegenwart. Dieser Geist tritt auf in einer unerschütterlichen Gründung: ‚Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Gottes.‘ In unserer christlichen Tradition sind aus diesen Gaben die sieben Gaben des Hl. Geistes geworden. All diese Gaben sind Ausfluss der Lebensenergie Gottes. Sie sind Gaben, mit denen Menschen beseelt sind, um eine Welt nach dem Maß Gottes zu gestalten.

 

 

 

Die Messiasgestalt im Prophetenwort ist mit all diesen Gaben ausgestattet. Der Messias (=Christus) trägt all diese Gaben in sich. Weil er sein Leben und Wirken einzig von Gott her bestimmt sieht, kann er Repräsentant einer ganz unabhängigen sozialen und politischen Ordnung sein: ‚Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, was recht ist ... Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.‘

 

 

 

Halten wir das Ursprungsbild im Blick: Der gerodete Wald, der auf dem Boden des Stumpfes herauswachsende Spross wird zum Symbol der Hoffnung auf einen radikalen Neuanfang. Die treibende Lebenskraft (Spross) inmitten des trostlosen, gerodeten Lebensumfeldes ist die Kraft der göttlichen Gegenwart. Gerechtigkeit und Treue sind fundamentale Bedingungen, auf denen dieses erneuerte Leben ermöglicht wird. Die Zerstörung muss nicht Oberhand haben; der Zerfall muss nicht obsiegen; die Ohnmacht muss nicht lähmend bleiben. Die Zuversicht, die das Prophetenwort in unsere Zeit spricht, lebt vom Vertrauen in die Gestalt des Messias. Er ist es, der diese Wesenszüge Gottes in seiner Person verkörpert.

 

 

 

Es wird für uns selbstverständlich sein, sogleich an die Person Jesu zu denken. Wie lockend kann es sein, in die Fragestellung unserer Gesellschaft diese Lebenskraft Gottes sichtbar zu machen. Wir dürfen uns anteilig wissen an den Gaben des Geistes – Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis und Furcht des Herrn.

 

 

 

Das Prophetenwort steigert sich in die Beschreibung paradiesischer Zustände: Raubtiere sind nicht mehr gefährlich, Schlangen töten nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Was jetzt in der Welt zur Bedrohung geworden ist, das findet einen kosmischen Einklang: ‚Wolf beim Lamm; Panther beim Böcklein; Kalb beim Löwen; Kuh beim Bären; der Säugling am Schlupfloch der Natter … Das sind wunderbare Bilder, die der derzeit geltenden Schöpfungswirklichkeit nicht entsprechen. Sie sind symbolischer Ausdruck eines Vertrauens, dass die Welt nicht so sein muss, wie sie sich selbst im Wege steht.

 

 

 

Eine Erklärung für das Gelingen einer solchen paradiesischen Vision gibt der Prophet am Ende auch: ‚Denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn.‘ Diese alles so in einen Einklang bringende Erkenntnis des Herrn fehlt uns überwiegend. Der Mensch, der aus der Fülle dieser Erkenntnis des Herrn gelebt hat, ist im Zeugnis der Evangelien Jesus. Daher sind ihm diese Attribute des Geistes zugesprochen worden – weil er erlebt worden ist als der, der ‚erfüllt war von der Erkenntnis des Herrn‘.

 

 

 

Wir wissen, dass wir und auch unsere Umwelt nicht in dieser Fülle der Erkenntnis des Herrn sind. Die so zuversichtlichen Bilder einer heilen Zukunft können uns Hilfe sein, beim Bild des zusammengehauenen Waldes nicht hängen zu bleiben. Aus diesem so Zerstörten kann neue Lebenskraft erwachsen. Das mag uns vor Resignation und Kulturpessimismus bewahren. Das Prophetenwort verweist auf die Gestalt des ‚Spross aus der Wurzel Isais, der dasteht als Feldzeichen für die Völker.‘

 

 

 

Das Feldzeichen ist für uns Jesus. Die Überlieferung seines Evangeliums ist wie der Spross, der aus Zerstörtem das Vertrauen in eine neue Lebensmöglichkeit aufkeimen lässt. Es ist für uns nicht immer leicht aufzunehmen, weil die Macht des Herunterziehenden oft so keck übermächtig ist.

 

 

 

Dass wir diese Prophetenworte in unserer Lebenswirklichkeit hören, das mag Mut machen, die Welt anzusehen, wie sie ist; es mag Mut machen, da aber nicht nur bedauernd stehen zu bleiben, sondern in die Erkenntnis des Herrn hineinzuwachsen, hineinwachsen zu wollen. Ganz praktische Ziele werden genannt, die wir vielleicht nicht sofort und endgültig verwirklicht bekommen. Es kann aber sehr heilwirkend sein, diese Haltungen im praktischen Lebensvollzug anzustreben: ‚Nicht richten nach dem Augenschein, nicht entscheiden nach dem Hörensagen; richten in Gerechtigkeit; entscheiden für die Armen.‘ Und in all dem das Ziel verspüren, Gerechtigkeit und Treue als Fundamente unserer Lebensstatik zu haben. All das ist nicht moralisierend-pädagogisch gemeint. Dem Propheten geht es darum, mehr und mehr von Gott zu begreifen. Und in diesem Begreifen dem göttlichen Leben und damit dem menschlich erfüllenden und friedfertigen Leben Raum zu schaffen. Das ist bekanntlich eine Lebensaufgabe, eine Neuordnung wider die Resignation.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

08.12.2019 - 15.12.2019

Populus Sion:
„Volk von Zion, siehe,

der Herr wird kommen,
zu retten die Völker“

2. Advent 2019:

18.00 Uhr Rorate-Messe
zum 2. Advent

In Gedenken für die Lebenden
und Verstorbenen

der Familien Pastor, Treiber
und Lepentis

Nach der Messe:
Krippenführung Adventsbild 2019

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Samstag:

17.00 Uhr Adventskonzert unter der Leitung von Egon Gernemann

 

Gaudete in Domino semper:

„Freut euch im Herrn allezeit“

 

3. Advent 2019:

18.00 Uhr Rorate-Messe
zum 3. Advent

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

... schon wieder ein Jahr

HEILIG ABEND 24.12.2019
um 18 Uhr Christmette und 
um 23 Uhr Christmette

Weihnachten 25.12.2019
um 18 Uhr Festhochamt
zur Geburt des Herrn

 

 

 

Stephanus 26.12.2019
um 18 Uhr Heilige Messe zum 
Gedenken des Erzmärtyrer Stephanus

 


Gedanken zum Prophetenbuch Jesaja

Eine Einleitung zu Jesaja
von Matthias Schnegg

In den Messfeiern an den Adventssonntagen werden wir uns im Reifen unseres Glaubens durch die Lesungen aus dem Propheten Jesaja begleiten lassen. Daher hier auch ein Text um sich mit dem Jesaja-Buch vertraut zu machen.

 

 

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Krippenbotschaft im Advent

Die Weihnachtserzählung scheint manchmal so idyllisch – eine anrührende Geschichte aus orientalischer Welt. Und dann sehen wir die Figuren in der Lyskircher Krippe und sehen da die Menschen, die munter Weihnachtsmarkttreiben genießen und solche, die im gleichen Umfeld zur Registrierung gezwungen werden. Der Polizist ist Weg weisend.

 

In der Weihnachtserzählung ist es die Volkszählung, die die Menschen anstehen ließ, um sich registrieren zu lassen. Und heute stehen andere da, der Jude, der um seines Glaubens willen erfasst wird, der Obdachlose, die Sozialdemokratin, das Roma - Mädchen, die Autistin, der Asylsuchende. Denen, die Weihnachtsmärkte mögen, sollen ihren Gefallen daran haben. Ein nur idyllisches Ausblenden nimmt die Weltwirklichkeit nicht wahr. Just in diese Weltwirklichkeit kommt die sichtbare Gegenwart Gottes. Sie ist der mögliche andere Blick, der der unbeirrbaren Liebe Gottes zum Leben traut und dieses Vertrauen bezeugt. Dieses Kommen gilt denen auf dem Weihnachtsmarkt ebenso wie denen, die zur Registrierung anstehen müssen. Und wie schnell kann es geschehen, dass die Seiten gewechselt werden müssen – wider Willen. Daher der nachdenkliche Gedanke des Martin Niemöller:

 

„Als die Nazis die Kommunisten holten,

habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen,

ich war ja kein Gewerkschaftler.

Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

 

(Im Anschluss an die Messfeier des 2. Advent wird der Inspirator der Krippe, Benjamin Marx, eine Führung zur diesjährigen Krippenbotschaft im Advent halten.)

 

  • Bibelgespräch

Vielleicht ist es eine Möglichkeit, den Advent geistlich eigen zu gestalten – auch im Bibelgespräch freitags nach der Abendmesse. Dieser Kreis ist offen für alle, die mögen. In diesem Advent sprechen wir über die Lesungen aus dem Propheten Jesaja.

 

  • Fürbitten für den Jahresabschluss

Auch in diesem Jahr sind Sie herzlich gebeten, Anliegen dieses Jahres in die Form einer Großen Fürbitte zu bringen. (Die Form der Großen Fürbitte: Das Gebetsanliegen, dann singt die Gemeinde ein Kyrie, dann das Gebet, das das Gebetsanliegen ausführt.) Mit diesen Fürbitten werden wir in der Jahresabschlussmesse das Jahr vor Gott tragen. Es wäre schön, wenn Sie sich im Laufe des Advents zu einer solchen Bitte entschließen können. Insgesamt sind 12 Fürbitten erbeten, die aus der Mitte der Gemeinde kommen. Sie können das Gebetsanliegen während der Jahresschlussmesse gerne selbst vortragen, müssen aber nicht, wenn Sie nicht mögen oder an der Mitfeier gehindert sein sollten.

 

  • Adventskorb für das Notel

An allen Adventssonntagen sind die folgenden Gaben des täglichen Gebrauchs in der Notschlafstelle sehr willkommen: Salami, Obstkonserven, Nutella, Zahnbürsten, Deo (bitte nur als Spray), Rasierschaum.<

 

  • Adventskonzert

Das traditionelle Adventskonzert des Kammerorchesters Overath unter der Leitung von Egon Gernemann wird in diesem Jahr wieder am Samstag vor dem 3. Advent sein: 14. Dezember um17 Uhr. Herzlich willkommen!

 

ADVENTSKONZERT PROGRAMM
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